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Episoden

7 Minuten
Wenn die Jobsuche neue Möglichkeiten eröffnet

Wenn die Jobsuche offen bleibt

Manchmal zeigt die Jobsuche nicht sofort eine Richtung. Genau dann entstehen Gedanken, die vorher kaum sichtbar waren: wieder ehrenamtliche Arbeit, Selbständigkeit, neue berufliche Felder oder Aufgaben, die man sich plötzlich vorstellen kann. Nicht als Planwechsel, sondern als Moment, in dem der Kopf beginnt, weiter zu denken als ursprünglich vorgesehen.

Wie neue Möglichkeiten wirken, obwohl der Wunsch klar ist

Auch mit einem klaren beruflichen Ziel tauchen Vorschläge auf, die plausibel wirken. Menschen fragen: „Hast du daran schon gedacht?“ Und vieles klingt tatsächlich machbar. Diese Episode zeigt, wie man erkennt, ob eine Idee wirklich Interesse weckt oder nur deshalb Raum bekommt, weil gerade wenig in Bewegung ist.

Was man aus dieser Phase mitnehmen kann

Wie kann man viele denkbare Wege betrachten, ohne sich zu verzetteln? Wie bleibt man offen, ohne den eigenen Wunsch zu verlieren? Und warum ist es hilfreich, Möglichkeiten zunächst nur als Möglichkeiten stehenzulassen? Eine ruhige, klare Folge über berufliche Ziele, neue Optionen und die Frage, wie man herausfindet, was davon wirklich zum eigenen Weg gehört.
10 Minuten
Über Abstand, Druck, Ruhe und den Sinn von Auszeiten

Warum Auszeiten etwas verändern können, auch wenn man sie früher nicht für sich vorgesehen hat Diese Folge erzählt von einer ungeplanten beruflichen Pause und davon, wie sich der Blick auf Sabbaticals und Auszeiten verschiebt, wenn man selbst in einer solchen Phase steht. Nicht als Idealbild, sondern als Erfahrung: Was entsteht, wenn der Alltag stoppt, Tempo rausgeht und Raum entsteht, den man sich früher kaum genommen hätte.

Was sichtbar wird, wenn Druck nachlässt

Die Episode zeigt, wie Fragen leiser werden, wenn nicht sofort die nächste Aufgabe wartet. Wie einfache Sätze wirken können. Und wie sich innere Maßstäbe verändern, wenn man nicht jeden Tag etwas „vorweisen“ muss. Auszeiten schaffen Abstand, Ruhe und ein anderes Tempo. Ohne Anspruch und ohne fertigen Plan.

Was man aus einer solchen Zeit mitnehmen kann Die Folge fragt, was bleibt: mehr Ruhe, weniger Druck, ein anderer Blick auf das eigene Tempo. Und sie macht sichtbar, dass Pausen, ob bewusst gewählt oder unerwartet entstanden, manchmal mehr geben, als man erwartet. Eine Folge über den Sinn von Auszeiten, ohne Ideal und ohne Belehrung. Einfach als ehrliche Erfahrung.
7 Minuten
Über erste Rückmeldungen, neue Wege und kleine Zeichen von Wirkung

Resonanz kommt oft anders, als erwartet

Diese Folge beschreibt den Moment, in dem erste Zeichen von Wirkung sichtbar werden: Blogbeiträge, veröffentlichte Podcast Folgen, zwei Kurzclips. Und dann Reaktionen, die zwar zaghaft sind, aber eindeutig zeigen, dass etwas ankommt: Abonnenten, ein kurzer Post mit Aufmerksamkeit, persönliche Gespräche. Die Folge stellt die Frage, wie Menschen überhaupt auf neue Inhalte aufmerksam werden und lädt dazu ein, eigene Wege und Erfahrungen zu teilen.

Was gerade funktioniert Hier geht es um mehr als um Sichtbarkeit selbst. Es geht um die Interpretation der Rückmeldungen. Darum, wie kleine Zeichen Wirkung entfalten können, ohne dass man sie größer macht als sie sind. Resonanz entsteht selten linear und sieht oft anders aus, als man erwartet. Wer Gedanken oder Erfahrungen dazu hat, ist ausdrücklich eingeladen, sie zu teilen.

Wie es weitergehen kann Der Blick richtet sich nach vorn: Welche Wege passen zur eigenen Stimme? Welche Formate tragen den Podcast weiter? Und wie finden Hörerinnen und Hörer neue Folgen. Über LinkedIn, Spotify, Newsletter, Empfehlungen oder andere Kanäle? Die Folge öffnet Raum für Wünsche, Hinweise und Feedback, um die nächsten Schritte bewusst zu gestalten.
7 Minuten
Wenn Selbständigkeit plötzlich wieder im Raum steht

Arbeit auf eigene Rechnung

Diese Folge zeigt einen Arbeitsmarkt, der sich verschoben hat: Bewerbungen laufen ins Leere, Erfahrung muss sich stärker erklären, und echte Aufgaben mit Substanz werden rar. In dieser Situation taucht ein Gedanke wieder auf, der nicht zufällig kommt: Selbständigkeit. Eine Option, die sich öffnet, wenn Strukturen Menschen über 55 zunehmend ausbremsen.

Was Selbständigkeit sichtbar macht

Die Folge beschreibt, was Selbständigkeit heute bedeutet: Arbeiten statt Warten. Verantwortung, statt Formalien. Wirkung statt Rollenlogik. Sie zeigt konkrete Situationen, in denen Klarheit, Struktur und Verantwortung gefragt sind. Und warum Selbständigkeit für viele nicht romantisch ist, sondern gelebte Praxis. Eine Frage steht im Raum: Wo kann Erfahrung heute wirklich andocken?

Warum dieser Gedanke jetzt kommt

Ein Satz markiert eine innere Linie: Weiterarbeiten‑Wollen ist kein Trotz, sondern eine Bauweise, die bleibt, auch wenn sich außen viel verschiebt. Die Folge ordnet ein, warum Selbständigkeit in einer brüchigen Wirtschaft zur realen Frage wird. Nicht als Antwort, sondern als Symptom eines Systems, das Erfahrung neu bewertet und Verantwortung neu verteilt.
8 Minuten
Wenn Fremdwahrnehmung Muster sichtbar macht

„Das liegt in Ihrer DNA.“

Manchmal reicht ein einzelner Satz, um etwas sichtbar zu machen, das man selbst nicht greifen kann. Ein Gespräch beim Arzt zeigt, wie Fremdwahrnehmung berufliche Muster präzise benennt. Weiterarbeiten‑Wollen wirkt darin nicht zufällig, sondern als Teil einer inneren Linie. Gerade in beruflichen Übergängen wird spürbar, wie klar ein Blick von außen sein kann, wenn man selbst mitten in Entscheidungen steckt und die eigene Haltung selbstverständlich erscheint.

Muster, die man selbst nicht versteht

Was bleibt, wenn Rollen enden und neue noch nicht sichtbar sind? Viele berufliche Muster wirken leise: weitergehen, Verantwortung übernehmen, Struktur schaffen, wenn vieles unsortiert ist. Diese Haltungen sind oft so vertraut, dass man sie nicht hinterfragt. Erst Fremdwahrnehmung macht deutlich, dass sie nicht zufällig entstehen, sondern Ausdruck einer stabilen Grundhaltung sind. Berufliche Identität zeigt sich hier nicht über Aufgaben, sondern über innere Muster.

Warum solche Sätze Orientierung geben

Am Ende wird deutlich: Übergänge in der Lebensmitte sind selten klar. Vieles ist „noch nicht“ und gleichzeitig „nicht mehr“. In solchen Phasen kann ein präziser Blick von außen Orientierung geben. Nicht als Rat, sondern als Hinweis darauf, was bleibt, auch wenn sich vieles verändert. Genau deshalb wirken solche Momente: Sie machen Übergänge verständlicher und leichter auszuhalten.
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Über diesen Podcast

Judith Kneiding dokumentiert den Aufbau ihres nächsten beruflichen Kapitels. Nach mehreren beruflichen Leben als Angestellte, Selbständige, Unternehmerin und in der Industrie geht sie noch einmal los. Nicht mit einem fertigen Plan, sondern mit Neugier, Ideen und der Bereitschaft, neue Wege auszuprobieren. Ein Podcast über Bewegung statt Stillstand, über Möglichkeiten statt Gewissheiten und über die Zukunft, die unterwegs entsteht. Es ist nie zu spät für ein neues Kapitel. Und selten entsteht es am Schreibtisch.
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