Episoden

Hockeystar Charlotte Stapenhorst: Karriereende mit 29 – und plötzlich allein
22.06.2026
52 Minuten
179 Länderspiele, Olympia-Bronze in Rio, drei Olympische Spiele – und mit 29 ist Schluss. Charlotte Stapenhorst gehört zu den prägendsten deutschen Hockeyspielerinnen ihrer Generation. Vor einem Jahr hat die gebürtige Berlinerin und Zehlendorfer Wespe ihre Karriere beendet. Eine Entscheidung, die ihr bis heute nachgeht. In dieser Folge von „Berlin gewinnt mit Olympia" erzählt Charlotte Matthias Killing, wie sie als Neunjährige Olympia 2004 in Athen am Fernseher sieht und sich entscheidet: Das will ich auch. Wie sie sich Schritt für Schritt zur Nationalspielerin hocharbeitet – und welche Achterbahn der Gefühle eine Olympia-Nominierung bedeutet, wenn von 24 Spielerinnen nur 16 mitdürfen. Sie spricht über den größten sportlichen Erfolg ihrer Karriere – Olympia-Bronze in Rio 2016 –, über die Knieverletzung, die fast alles beendet hätte, über die kuriose Begegnung mit Usain Bolt bei McDonald's im Olympischen Dorf und Carlos Alcaraz in Paris. Und vor allem: über das, was nach der Karriere kommt. Wer ist man, wenn der Sport plötzlich weg ist? Wie geht man mit der Stille um, mit dem fehlenden Team, mit der Suche nach einer neuen Passion? Eine sehr persönliche Folge über große Träume, harte Entscheidungen und das, was bleibt, wenn der Applaus verstummt. ⸻ Abonniere den Kanal für mehr inspirierende Gespräche mit Top-Größen aus dem Sport und Parasport. ️ Zur Einordnung Matthias Killing ist Fernseh- und Sportmoderator und Host von „Berlin gewinnt mit Olympia“. Charlotte Stapenhorst ist 179-fache Hockey-Nationalspielerin, Olympia-Bronzemedaillengewinnerin von Rio 2016 und dreifache Olympia-Teilnehmerin. Transparenzhinweis: Der Sponsor dieses Podcasts ist der Berliner Senat. Der Sponsor wird kontrolliert vom Abgeordnetenhaus Berlin. Dieser Podcast steht im Zusammenhang mit der Bewerbung um die Olympischen Spiele. Weitere Informationen unter berlin-olympiabewerbung.de/TTPA
Mehr
Bahnrad-Weltmeister Robert Förstemann: Vom Olympia-Podest aufs Paralympics-Tandem
08.06.2026
1 Stunde 12 Minuten
Robert Förstemann hat die berühmtesten Oberschenkel des Radsports, einen WM-Titel und Olympia-Bronze von London 2012. Doch mitten in seiner Karriere trifft er eine Entscheidung, die kaum jemand versteht: Er wechselt vom Olympischen in den Paralympischen Sport – auf dem Höhepunkt seiner Form. Was war passiert? Ein Anruf eines sehbehinderten Sportlers, der einen Piloten fürs Tandem suchte. Und der schwere Trainingsunfall seiner langjährigen Teamkollegin Kristina Vogel – einer der erfolgreichsten Bahnradsportlerinnen Deutschlands, die seit 2018 querschnittsgelähmt im Rollstuhl sitzt. Plötzlich war alles anders. In dieser Folge von „Berlin gewinnt mit Olympia" spricht Matthias Killing mit Robert über den Schock-Moment, der seine Karriere umkrempelte, über den bittersten 4. Platz seines Lebens (Rückstand: 80 Tausendstel Sekunden!) und über die Paralympics-Bronze 2024 in Paris. Außerdem geht es um Doping-Verdächtigungen, kaputte Lenker im Training, den Mythos seiner Oberschenkel – und um sein letztes großes Ziel: Los Angeles 2028. Und natürlich um die große Frage: Warum braucht Berlin – und Deutschland – die Olympischen und Paralympischen Spiele? Robert nimmt kein Blatt vor den Mund und räumt mit den größten Vorurteilen der Kritiker auf. ⸻ Abonniere den Kanal für mehr inspirierende Gespräche mit Top-Größen aus dem Sport und Parasport. ️ Zur Einordnung Matthias Killing ist Fernseh- und Sportmoderator und Host von „Berlin gewinnt mit Olympia“. Robert Förstemann ist Bahnrad-Weltmeister, Olympia-Bronzemedaillengewinner von London 2012 und heute Tandem-Pilot im Paralympischen Sport. Transparenzhinweis: Der Sponsor dieses Podcasts ist der Berliner Senat. Der Sponsor wird kontrolliert vom Abgeordnetenhaus Berlin. Dieser Podcast steht im Zusammenhang mit der Bewerbung um die Olympischen Spiele. Weitere Informationen unter berlin-olympiabewerbung.de/TTPA
Mehr
Handballer Paul Drux: Was Rio und Tokio ihn über die Kraft von Olympia gelehrt haben
25.05.2026
59 Minuten
Paul Drux weiß, wie es sich anfühlt, eine Olympische Medaille zu gewinnen. Bei den Spielen 2016 in Rio holte er mit der deutschen Handball-Nationalmannschaft Bronze – als einer der jüngsten im Team, in einem Turnier seines Lebens. Ob der Titel oder die Medaille mehr wert ist? Für ihn keine Frage. Die Bronzemedaille liegt heute in einer alten Keksdose seiner Oma. In dieser Folge von Berlin gewinnt mit Olympia erzählt der langjährige Kapitän der Füchse Berlin, wie er mit 16 Jahren vom Dorf bei Gummersbach in die Großstadt kam, was es bedeutet, neben Usain Bolt und Carmelo Anthony durch das Olympische Dorf zu laufen – und wie er mit 29 das unfreiwillige Ende seiner Karriere durch Knorpelschäden nach zwei schweren Verletzungen verkraftet hat. Matthias Killing spricht mit Paul außerdem über seinen ungewöhnlichen Weg ins Berufsleben: Statt direkt ins Management zu wechseln, schnupperte er erst ein Jahr in der freien Wirtschaft – von der Personalabteilung bis zum Controlling. Der nächste Schritt ist klar: Als Nachfolger von Bob Hanning soll er die Füchse Berlin in die Zukunft führen. Und was Olympia in Berlin angeht, hat der frischgebackene Deutsche Meister eine klare Meinung: An Berlin führt kein Weg vorbei. ⸻ Abonniere den Kanal für mehr inspirierende Gespräche mit Top-Größen aus dem Sport und Parasport. ️ Zur Einordnung Matthias Killing ist Fernseh- und Sportmoderator und Host von „Berlin gewinnt mit Olympia“. Paul Drux ist ehemaliger Handballprofi, Olympia-Medaillengewinner und langjähriger Kapitän der Füchse Berlin. Transparenzhinweis: Der Sponsor dieses Podcasts ist der Berliner Senat. Der Sponsor wird kontrolliert vom Abgeordnetenhaus Berlin. Dieser Podcast steht im Zusammenhang mit der Bewerbung um die Olympischen Spiele. Weitere Informationen unter berlin-olympiabewerbung.de/TTPA
Mehr
Boxweltmeisterin Nina Meinke: 21 Jahre Boxen, zwei Weltmeistertitel und eine klare Botschaft an Berlin
11.05.2026
51 Minuten
Nina Meinke ist zweifache Boxweltmeisterin, Berlinerin durch und durch – und kennt das Gefühl, einen Traum zu verlieren, besser als die meisten. 2015 hätte sie bei den Olympischen Spielen in Rio dabei sein können. Dann brach sie sich bei der Deutschen Meisterschaft die Hand. Der Traum war vorbei. In dieser Folge von Berlin gewinnt mit Olympia spricht Matthias Killing mit der Box-Weltmeisterin über 21 Jahre harten Weg nach oben: von der kleinen Nina aus Berlin-Spandau, die als Achtjährige bei Sven Ottkes Titelkampf im Publikum saß und sich dachte, ich will das auch – über die ersten drei verlorenen Amateurkämpfe, das Aufwachsen in England und den schrittweisen Weg in die Weltspitze. Und über das, was viele nicht wissen: Kaum hatte Nina Meinke im März 2026 in Hamburg ihren zweiten WM-Titel gewonnen, folgte schon die nächste Diagnose. Zweiter Bandscheibenvorfall, zweite Not-OP. Bereits ein Jahr zuvor hatten Ärzte ihr eine Rückkehr in den Ring nur mit 20-prozentiger Wahrscheinlichkeit gegeben – sie kam trotzdem zurück und gewann. Was treibt jemanden an, der so viel gegeben hat und immer wieder von vorne anfangen muss? Und warum ist Nina Meinke trotzdem überzeugt, dass Olympia und Paralympische Spiele in Berlin genau das sind, was diese Stadt und diese Gesellschaft gerade brauchen? ⸻ Abonniere den Kanal für mehr inspirierende Gespräche mit Top-Größen aus dem Sport und Parasport. ️ Zur Einordnung Matthias Killing ist Fernseh- und Sportmoderator und Host von „Berlin gewinnt mit Olympia“. Nina Meinke ist zweifache Box-Weltmeisterin und eine der besten Boxerinnen Deutschlands. Transparenzhinweis: Der Sponsor dieses Podcasts ist der Berliner Senat. Der Sponsor wird kontrolliert vom Abgeordnetenhaus Berlin. Dieser Podcast steht im Zusammenhang mit der Bewerbung um die Olympischen Spiele. Weitere Informationen unter berlin-olympiabewerbung.de/TTPA
Mehr
Paralympicssiegerin Elena Semechin: Wie der Sport ihr Leben rettete – und warum sie Olympia nach Berlin holen will
27.04.2026
58 Minuten
Was bedeutet es, wenn Sport ein Leben rettet – nicht im übertragenen Sinne, sondern wirklich? Elena Semechin weiß die Antwort. Die nahezu blinde Schwimmerin kam als junges Mädchen aus Kasachstan nach Deutschland, verlor in der Pubertät den Großteil ihres Sehvermögens und fand in einem Internat in Nürnberg durch puren Zufall den Weg ins Wasser. Was folgte, ist eine Geschichte, die kaum jemand erfunden hätte: vier Paralympics, zweimal Gold in Tokio und Paris, ein Weltrekord – und dazwischen die Diagnose Gehirntumor. In der ersten Folge von Berlin gewinnt mit Olympia spricht Gastgeber Matthias Killing mit Elena über ihre Reise vom Sozialwohnungsviertel in Bamberg zur Weltspitze des Paraschwimmsports, über Rückschläge, die das Leben schreibt, und darüber, warum Olympische und Paralympische Spiele in Berlin für sie weit mehr sind als ein sportliches Großereignis – nämlich eine Chance, Menschen zusammenzubringen, die sich längst auseinandergelebt haben. Eine Folge voller Gänsehautmomente – und ein starkes Plädoyer für den Sport als gesellschaftliche Kraft. ⸻ Abonniere den Kanal für mehr inspirierende Gespräche mit Top-Größen aus dem Sport und Parasport. ️ Zur Einordnung Matthias Killing ist Fernseh- und Sportmoderator und Host von „Berlin gewinnt mit Olympia“. Elena Semechin ist Paralympics-Siegerin, Weltrekordhalterin und eine der beeindruckendsten Schwimmerinnen Deutschlands. Transparenzhinweis: Der Sponsor dieses Podcasts ist der Berliner Senat. Der Sponsor wird kontrolliert vom Abgeordnetenhaus Berlin. Dieser Podcast steht im Zusammenhang mit der Bewerbung um die Olympischen Spiele. Weitere Informationen unter berlin-olympiabewerbung.de/TTPA
Mehr

Über diesen Podcast

Berlin gewinnt mit Olympia ist der Podcast für alle, die wissen wollen, was Olympische und Paralympische Spiele in Deutschland wirklich bedeuten würden – nicht für Politiker und Verbände, sondern für Menschen. Moderator Matthias Killing spricht bis September 2026 mit Berliner Sportlerinnen und Sportlern über ihre Geschichte, ihre Träume und ihre Überzeugung: Deutschland braucht diese Spiele. Alle zwei Wochen erscheint eine neue Folge – mit Gästen, die über Sport reden und ihn vor allem auch leben. Mit allen Höhen, Rückschlägen, Comebacks und dem unbedingten Willen, weiterzumachen. Denn darum geht es in diesem Podcast eigentlich: nicht um Sportstätten und Budgets, sondern um die Kraft des Sports, Leben zu verändern, Menschen zusammenzubringen und einer Gesellschaft das zu geben, was ihr gerade fehlt – gemeinsame Begeisterung.
15
15
Close