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Episoden
04.05.2026
5 Minuten
Regenzeug bis Ribnitz
Episode 9 • Erinnerung vom 1991-08-08 August 1991: Die letzte große Etappe. Verpasste Radwege, die schöne Meiningenbrücke, ein endloser abgestellter Güterzug, sandige Abkürzung, Regen — und ein Bushäuschen, das kurze Schutz bietet. Abends in Ribnitz-Damgarten: Zimmer, Abendessen, Eis am Jachthafen. Fahrkarten in der Tasche. Der Zug geht um 5:25 Uhr.
Warum diese Folge hängen bleibt
Das letzte große Reisebild ist kein Sonnenuntergang — es ist ein Bushäuschen im Regen, Regenzeug über der Jacke, und noch zwanzig Kilometer bis Ribnitz. Diese Folge zeigt, dass das Beste an einem Abenteuer oft sein Ende ist — wenn es noch einmal unbeqüm wird, bevor es sich verdient anfühlt.
Drei Dinge, die bleiben
An der Meiningenbrücke liegt ein endloser abgestellter Güterzug — ein Detail, das im Tagebuch steht und das sich eingebrannt hat. Das Bushäuschen im Regen ist kein dramatischer Tiefpunkt, sondern ein ganz gewöhnlicher Zwischenstand der Reise — und genau das macht es so stark. Abfahrt um 5:25 Uhr: Der Zug wartet nicht. Das letzte Bild der Reise ist ein Bahnhof im Morgengrauen, nicht ein Strand im Abendlicht.
Das Bild, das bleibt
Vier erschöpfte Radfahrer sitzen in einem Bushäuschen im Regen, schützen die letzten Vorräte — dann weiter, im Regenzeug, bis Ribnitz. Emotionaler Bogen: Von einer letzten ungemütlichen Etappe über das stille Ankommen in Ribnitz bis zur kleinen Feier am Jachthafen und dem nüchternen frühen Morgen.
Ein Satz aus der Folge
"Ribnitz-Damgarten, 9. August 1991, 5:25 Uhr. Zwölf Tage, Ostsee, vier Männer, eine Menge nasses Zeug. Zug nach Hamburg."
Über den Podcast
Geschichten mit Bernd ist ein von Matthias kuratierter und produzierter Podcast über Erinnerungen, Handwerk, Reisen, Familie und Lebensgeschichten rund um Bernd. Jede Folge beginnt bei einem konkreten Moment und öffnet daraus ein größeres Fenster in Geschichte, Kultur, Orte und verschwindende Welten.
Episode 9 • Erinnerung vom 1991-08-08 August 1991: Die letzte große Etappe. Verpasste Radwege, die schöne Meiningenbrücke, ein endloser abgestellter Güterzug, sandige Abkürzung, Regen — und ein Bushäuschen, das kurze Schutz bietet. Abends in Ribnitz-Damgarten: Zimmer, Abendessen, Eis am Jachthafen. Fahrkarten in der Tasche. Der Zug geht um 5:25 Uhr.
Warum diese Folge hängen bleibt
Das letzte große Reisebild ist kein Sonnenuntergang — es ist ein Bushäuschen im Regen, Regenzeug über der Jacke, und noch zwanzig Kilometer bis Ribnitz. Diese Folge zeigt, dass das Beste an einem Abenteuer oft sein Ende ist — wenn es noch einmal unbeqüm wird, bevor es sich verdient anfühlt.
Drei Dinge, die bleiben
An der Meiningenbrücke liegt ein endloser abgestellter Güterzug — ein Detail, das im Tagebuch steht und das sich eingebrannt hat. Das Bushäuschen im Regen ist kein dramatischer Tiefpunkt, sondern ein ganz gewöhnlicher Zwischenstand der Reise — und genau das macht es so stark. Abfahrt um 5:25 Uhr: Der Zug wartet nicht. Das letzte Bild der Reise ist ein Bahnhof im Morgengrauen, nicht ein Strand im Abendlicht.
Das Bild, das bleibt
Vier erschöpfte Radfahrer sitzen in einem Bushäuschen im Regen, schützen die letzten Vorräte — dann weiter, im Regenzeug, bis Ribnitz. Emotionaler Bogen: Von einer letzten ungemütlichen Etappe über das stille Ankommen in Ribnitz bis zur kleinen Feier am Jachthafen und dem nüchternen frühen Morgen.
Ein Satz aus der Folge
"Ribnitz-Damgarten, 9. August 1991, 5:25 Uhr. Zwölf Tage, Ostsee, vier Männer, eine Menge nasses Zeug. Zug nach Hamburg."
Über den Podcast
Geschichten mit Bernd ist ein von Matthias kuratierter und produzierter Podcast über Erinnerungen, Handwerk, Reisen, Familie und Lebensgeschichten rund um Bernd. Jede Folge beginnt bei einem konkreten Moment und öffnet daraus ein größeres Fenster in Geschichte, Kultur, Orte und verschwindende Welten.
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04.05.2026
5 Minuten
Boddenwasser und der Weg zum Leuchtturm
Episode 8 • Erinnerung vom 1991-08-06 und 7. August 1991: Über Graal-Müritz und Waldwege auf den Darß — Fischland, Boddenlandschaft, Wieck, Prerow. Das Boddenwasser ist warm, aber trüb. Der Zeltplatz ist ruhig, fast altertümlich. Und dann der Weg zum Leuchtturm: fünf Kilometer Wald, leichte Hügel, Westküste. Abends: Wildschweinbraten, Räucherfisch, Kino.
Warum diese Folge hängen bleibt
Das Boddenwasser ist warm — aber trüb, ein bisschen Schaum auf der Oberfläche. Sofort weiß man: Diese Gegend ist nicht das klassische Ostseebild. Diese Folge erzählt den Darß als Stimmung, nicht als Sehenswürdigkeit — eine Landschaft aus Waldwegen, warmem Boddenwasser und einem Leuchtturm am Ende des Wegs.
Drei Dinge, die bleiben
Der Waldweg auf dem Darß ohne Autos ist nach Bundesstraßen und Campingplatzlärm fast unwirklich ruhig — keine Autos, nur Wald. Der Regenbogen-Zeltplatz war ausverkauft: Die Gruppe landete auf einem ruhigeren, weniger bekannten Platz in Wieck — und gewann dabei. Der Abend mit Apfelstrudel, Wildschweinbraten, Räucherfisch und Kino wirkt fast absurd reich nach Tagen mit selbst gekochtem Zeltessen.
Das Bild, das bleibt
Vier Männer auf Luftmatratzen im Bodstedter Bodden, trübes warmes Wasser, weiter Himmel, kein Lärm — und am Abend der Geruch von Wildschweinbraten. Emotionaler Bogen: Von der Befreiung nach vielen lauten Tagen über die eigenartige Ruhe des Darß bis zum Höhepunkt am Leuchtturm und einem Abend, der fast übervoll ist.
Ein Satz aus der Folge
"Fischland-Darß-Zingst, August 1991. Boddenwasser, Waldwege, Leuchtturm. Und abends: Wildschweinbraten unter dem Darßer Himmel."
Über den Podcast
Geschichten mit Bernd ist ein von Matthias kuratierter und produzierter Podcast über Erinnerungen, Handwerk, Reisen, Familie und Lebensgeschichten rund um Bernd. Jede Folge beginnt bei einem konkreten Moment und öffnet daraus ein größeres Fenster in Geschichte, Kultur, Orte und verschwindende Welten.
Episode 8 • Erinnerung vom 1991-08-06 und 7. August 1991: Über Graal-Müritz und Waldwege auf den Darß — Fischland, Boddenlandschaft, Wieck, Prerow. Das Boddenwasser ist warm, aber trüb. Der Zeltplatz ist ruhig, fast altertümlich. Und dann der Weg zum Leuchtturm: fünf Kilometer Wald, leichte Hügel, Westküste. Abends: Wildschweinbraten, Räucherfisch, Kino.
Warum diese Folge hängen bleibt
Das Boddenwasser ist warm — aber trüb, ein bisschen Schaum auf der Oberfläche. Sofort weiß man: Diese Gegend ist nicht das klassische Ostseebild. Diese Folge erzählt den Darß als Stimmung, nicht als Sehenswürdigkeit — eine Landschaft aus Waldwegen, warmem Boddenwasser und einem Leuchtturm am Ende des Wegs.
Drei Dinge, die bleiben
Der Waldweg auf dem Darß ohne Autos ist nach Bundesstraßen und Campingplatzlärm fast unwirklich ruhig — keine Autos, nur Wald. Der Regenbogen-Zeltplatz war ausverkauft: Die Gruppe landete auf einem ruhigeren, weniger bekannten Platz in Wieck — und gewann dabei. Der Abend mit Apfelstrudel, Wildschweinbraten, Räucherfisch und Kino wirkt fast absurd reich nach Tagen mit selbst gekochtem Zeltessen.
Das Bild, das bleibt
Vier Männer auf Luftmatratzen im Bodstedter Bodden, trübes warmes Wasser, weiter Himmel, kein Lärm — und am Abend der Geruch von Wildschweinbraten. Emotionaler Bogen: Von der Befreiung nach vielen lauten Tagen über die eigenartige Ruhe des Darß bis zum Höhepunkt am Leuchtturm und einem Abend, der fast übervoll ist.
Ein Satz aus der Folge
"Fischland-Darß-Zingst, August 1991. Boddenwasser, Waldwege, Leuchtturm. Und abends: Wildschweinbraten unter dem Darßer Himmel."
Über den Podcast
Geschichten mit Bernd ist ein von Matthias kuratierter und produzierter Podcast über Erinnerungen, Handwerk, Reisen, Familie und Lebensgeschichten rund um Bernd. Jede Folge beginnt bei einem konkreten Moment und öffnet daraus ein größeres Fenster in Geschichte, Kultur, Orte und verschwindende Welten.
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04.05.2026
5 Minuten
Rostock, S-Bahn und Fischmarkt
Episode 7 • Erinnerung vom 1991-08-04 August 1991: Vom Zeltlager in Markgrafenheide mit Fähre und doppelstöckiger S-Bahn nach Rostock — Stadtmauer, Kröpelintor, Kulturhistorisches Museum. Auf dem Rückweg: Warnemünder Fischmarkt und ein kurzes Bad im kalten Wasser. Eine Folge über Stadttage mitten in einer Radtour.
Warum diese Folge hängen bleibt
Eine doppelstöckige S-Bahn, die einen von der Küste direkt in eine Hafenstadt trägt — mitten in einer Radtour, die man eigentlich zu Fuß und per Rad erlebt. Diese Folge zeigt, wie eine Fahrradtour plötzlich urban werden kann — und was es bedeutet, für einen Tag aus dem Zeltleben in den Takt einer Stadt zu wechseln.
Drei Dinge, die bleiben
Die doppelstöckige S-Bahn zwischen Warnemünde und Rostock war 1991 noch ein DDR-Zug — ein Fahrzeug, das viele Westdeutsche so nie gesehen hatten. Rostock war im Sommer 1991 noch nicht touristisch aufgewertet: Stadtmauer, Kröpelintor und Museum wirkten wie eine Stadt, die sich gerade selbst neu entdeckt. Das kurze Bad im kalten Wasser nach dem Stadtausflug ist das Gegenbild zur urbanen Strecke — Ostsee als Reset.
Das Bild, das bleibt
Vier Radfahrer steigen aus der S-Bahn in Rostock und stehen plötzlich vor Stadtmauer, Pflastersteinen und Fußgängerzone — noch mit Campinggeruch in der Jacke. Emotionaler Bogen: Vom ruhigen Zeltlager über den Verkehrsreiz der Fähre und S-Bahn zum Stadtrhythmus Rostocks und zurück ans Wasser auf dem Fischmarkt.
Ein Satz aus der Folge
"Rostock, 4. August 1991. Fähre, doppelstöckige S-Bahn, Stadtmauer, Fischmarkt, Ostsee. Dann zurück ins Zelt."
Über den Podcast
Geschichten mit Bernd ist ein von Matthias kuratierter und produzierter Podcast über Erinnerungen, Handwerk, Reisen, Familie und Lebensgeschichten rund um Bernd. Jede Folge beginnt bei einem konkreten Moment und öffnet daraus ein größeres Fenster in Geschichte, Kultur, Orte und verschwindende Welten.
Episode 7 • Erinnerung vom 1991-08-04 August 1991: Vom Zeltlager in Markgrafenheide mit Fähre und doppelstöckiger S-Bahn nach Rostock — Stadtmauer, Kröpelintor, Kulturhistorisches Museum. Auf dem Rückweg: Warnemünder Fischmarkt und ein kurzes Bad im kalten Wasser. Eine Folge über Stadttage mitten in einer Radtour.
Warum diese Folge hängen bleibt
Eine doppelstöckige S-Bahn, die einen von der Küste direkt in eine Hafenstadt trägt — mitten in einer Radtour, die man eigentlich zu Fuß und per Rad erlebt. Diese Folge zeigt, wie eine Fahrradtour plötzlich urban werden kann — und was es bedeutet, für einen Tag aus dem Zeltleben in den Takt einer Stadt zu wechseln.
Drei Dinge, die bleiben
Die doppelstöckige S-Bahn zwischen Warnemünde und Rostock war 1991 noch ein DDR-Zug — ein Fahrzeug, das viele Westdeutsche so nie gesehen hatten. Rostock war im Sommer 1991 noch nicht touristisch aufgewertet: Stadtmauer, Kröpelintor und Museum wirkten wie eine Stadt, die sich gerade selbst neu entdeckt. Das kurze Bad im kalten Wasser nach dem Stadtausflug ist das Gegenbild zur urbanen Strecke — Ostsee als Reset.
Das Bild, das bleibt
Vier Radfahrer steigen aus der S-Bahn in Rostock und stehen plötzlich vor Stadtmauer, Pflastersteinen und Fußgängerzone — noch mit Campinggeruch in der Jacke. Emotionaler Bogen: Vom ruhigen Zeltlager über den Verkehrsreiz der Fähre und S-Bahn zum Stadtrhythmus Rostocks und zurück ans Wasser auf dem Fischmarkt.
Ein Satz aus der Folge
"Rostock, 4. August 1991. Fähre, doppelstöckige S-Bahn, Stadtmauer, Fischmarkt, Ostsee. Dann zurück ins Zelt."
Über den Podcast
Geschichten mit Bernd ist ein von Matthias kuratierter und produzierter Podcast über Erinnerungen, Handwerk, Reisen, Familie und Lebensgeschichten rund um Bernd. Jede Folge beginnt bei einem konkreten Moment und öffnet daraus ein größeres Fenster in Geschichte, Kultur, Orte und verschwindende Welten.
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04.05.2026
5 Minuten
Kühlungsborn, die kalte Dusche
Episode 6 • Erinnerung vom 1991-08-01 August 1991: Schwüle, Gegenwind, ein platter Reifen irgendwo auf der Strecke — und dann Kühlungsborn. Das Meer liefert großartige Wellen. Der Campingplatz liefert Lärm, Unordnung und selten warmes Wasser. Auch der Erholungstag danach heilt das nicht ganz. Eine Folge über den Unterschied zwischen Versprechen und Wirklichkeit.
Warum diese Folge hängen bleibt
Kühlungsborn klingt nach Abkühlung. Die Wellen halten, was der Name verspricht. Der Campingplatz tut das nicht — und das kalte Wasser in der Dusche auch nicht. Diese Folge handelt vom Ferienparadox: dass ein Ort gleichzeitig genau das liefern kann, was man sich erhofft hat, und das genaue Gegenteil davon.
Drei Dinge, die bleiben
Auf dem Weg nach Kühlungsborn platzte ein Reifen — auf einer langen Tour wird eine kleine Panne schnell zum ernsten Zwischenfall. Kühlungsborn war 1991 ein bekannter DDR-Kurort, aber die touristische Infrastruktur war noch mitten in der Neuordnung. Der Erholungstag am 2. August brachte nicht Ruhe, sondern Alltag: Einkaufen, Kochen, Lesen, Schlafen — mitten in der Reise.
Das Bild, das bleibt
Vier Männer stehen im Wasser, Wellen brechen um sie herum — während abends auf dem Platz irgendwo Musik dröhnt und die Dusche kalt bleibt. Emotionaler Bogen: Von Erschöpfung und Gegenwind über echte Freude am Meer bis zur stillen Ernüchterung auf dem Campingplatz.
Ein Satz aus der Folge
"Kühlungsborn, August 1991. Platter Reifen, große Wellen, kalte Duschen, laute Nächte. Und dann die nächste Etappe."
Über den Podcast
Geschichten mit Bernd ist ein von Matthias kuratierter und produzierter Podcast über Erinnerungen, Handwerk, Reisen, Familie und Lebensgeschichten rund um Bernd. Jede Folge beginnt bei einem konkreten Moment und öffnet daraus ein größeres Fenster in Geschichte, Kultur, Orte und verschwindende Welten.
Episode 6 • Erinnerung vom 1991-08-01 August 1991: Schwüle, Gegenwind, ein platter Reifen irgendwo auf der Strecke — und dann Kühlungsborn. Das Meer liefert großartige Wellen. Der Campingplatz liefert Lärm, Unordnung und selten warmes Wasser. Auch der Erholungstag danach heilt das nicht ganz. Eine Folge über den Unterschied zwischen Versprechen und Wirklichkeit.
Warum diese Folge hängen bleibt
Kühlungsborn klingt nach Abkühlung. Die Wellen halten, was der Name verspricht. Der Campingplatz tut das nicht — und das kalte Wasser in der Dusche auch nicht. Diese Folge handelt vom Ferienparadox: dass ein Ort gleichzeitig genau das liefern kann, was man sich erhofft hat, und das genaue Gegenteil davon.
Drei Dinge, die bleiben
Auf dem Weg nach Kühlungsborn platzte ein Reifen — auf einer langen Tour wird eine kleine Panne schnell zum ernsten Zwischenfall. Kühlungsborn war 1991 ein bekannter DDR-Kurort, aber die touristische Infrastruktur war noch mitten in der Neuordnung. Der Erholungstag am 2. August brachte nicht Ruhe, sondern Alltag: Einkaufen, Kochen, Lesen, Schlafen — mitten in der Reise.
Das Bild, das bleibt
Vier Männer stehen im Wasser, Wellen brechen um sie herum — während abends auf dem Platz irgendwo Musik dröhnt und die Dusche kalt bleibt. Emotionaler Bogen: Von Erschöpfung und Gegenwind über echte Freude am Meer bis zur stillen Ernüchterung auf dem Campingplatz.
Ein Satz aus der Folge
"Kühlungsborn, August 1991. Platter Reifen, große Wellen, kalte Duschen, laute Nächte. Und dann die nächste Etappe."
Über den Podcast
Geschichten mit Bernd ist ein von Matthias kuratierter und produzierter Podcast über Erinnerungen, Handwerk, Reisen, Familie und Lebensgeschichten rund um Bernd. Jede Folge beginnt bei einem konkreten Moment und öffnet daraus ein größeres Fenster in Geschichte, Kultur, Orte und verschwindende Welten.
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04.05.2026
5 Minuten
Gewitternacht auf dem Boiensdorfer Werder
Episode 5 • Erinnerung vom 1991-07-31 Juli 1991, dritter Tag: Von Wohlenberg über das Salzhaff auf den Boiensdorfer Werder. Tagsüber Hitze, Durst, Mücken — und eine Halbinsel, die weit und still wirkt. Nachts dann Gewitter, Ostwind, Regen der durch den Stoff tritt. Am Morgen ist alles nass. Man packt, trocknet, fährt weiter.
Warum diese Folge hängen bleibt
Mitten in der Nacht drückt der Wind die Zeltwand ins Gesicht — und man begreift plötzlich, was Draußenschlafen auf dem Werder wirklich heißt. Diese Folge zeigt, wie schnell ein schöner Sommertag kippen kann — und warum gerade die unruhigen Nächte im Regen später als die klarsten Erinnerungen bleiben.
Drei Dinge, die bleiben
Der Boiensdorfer Werder liegt zwischen Salzhaff und offener Ostsee — Weite nach allen Seiten, kein Baum, der einen Sturm bremst. Das Tagebuch erwähnt Mückenschwärme ausdrücklich — auf dieser Tour war die Natur nie nur Kulisse. Morgens trotzdem weiterfahren — nicht als Heldentat, sondern weil der nächste Tag einfach kommt.
Das Bild, das bleibt
Vier Männer in nassen Schlafsäcken auf einer flachen Halbinsel, Zeltstoff pulsiert im Ostwind, draußen donnert es weit über der Ostsee. Emotionaler Bogen: Von erschöpfter Sommerhitze und der Weite des Werders über die Freude am Ankommen bis zur unvermittelten Brutalität der Gewitternacht.
Ein Satz aus der Folge
"Boiensdorfer Werder, 31. Juli 1991. Tagsüber weit, still, sommerlich. Nachts: Ostwind, Regen, nasse Schlafsäcke. Und am Morgen: weitergefahren."
Über den Podcast
Geschichten mit Bernd ist ein von Matthias kuratierter und produzierter Podcast über Erinnerungen, Handwerk, Reisen, Familie und Lebensgeschichten rund um Bernd. Jede Folge beginnt bei einem konkreten Moment und öffnet daraus ein größeres Fenster in Geschichte, Kultur, Orte und verschwindende Welten.
Episode 5 • Erinnerung vom 1991-07-31 Juli 1991, dritter Tag: Von Wohlenberg über das Salzhaff auf den Boiensdorfer Werder. Tagsüber Hitze, Durst, Mücken — und eine Halbinsel, die weit und still wirkt. Nachts dann Gewitter, Ostwind, Regen der durch den Stoff tritt. Am Morgen ist alles nass. Man packt, trocknet, fährt weiter.
Warum diese Folge hängen bleibt
Mitten in der Nacht drückt der Wind die Zeltwand ins Gesicht — und man begreift plötzlich, was Draußenschlafen auf dem Werder wirklich heißt. Diese Folge zeigt, wie schnell ein schöner Sommertag kippen kann — und warum gerade die unruhigen Nächte im Regen später als die klarsten Erinnerungen bleiben.
Drei Dinge, die bleiben
Der Boiensdorfer Werder liegt zwischen Salzhaff und offener Ostsee — Weite nach allen Seiten, kein Baum, der einen Sturm bremst. Das Tagebuch erwähnt Mückenschwärme ausdrücklich — auf dieser Tour war die Natur nie nur Kulisse. Morgens trotzdem weiterfahren — nicht als Heldentat, sondern weil der nächste Tag einfach kommt.
Das Bild, das bleibt
Vier Männer in nassen Schlafsäcken auf einer flachen Halbinsel, Zeltstoff pulsiert im Ostwind, draußen donnert es weit über der Ostsee. Emotionaler Bogen: Von erschöpfter Sommerhitze und der Weite des Werders über die Freude am Ankommen bis zur unvermittelten Brutalität der Gewitternacht.
Ein Satz aus der Folge
"Boiensdorfer Werder, 31. Juli 1991. Tagsüber weit, still, sommerlich. Nachts: Ostwind, Regen, nasse Schlafsäcke. Und am Morgen: weitergefahren."
Über den Podcast
Geschichten mit Bernd ist ein von Matthias kuratierter und produzierter Podcast über Erinnerungen, Handwerk, Reisen, Familie und Lebensgeschichten rund um Bernd. Jede Folge beginnt bei einem konkreten Moment und öffnet daraus ein größeres Fenster in Geschichte, Kultur, Orte und verschwindende Welten.
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