Fachlich. Menschlich. Archiv
51 Episoden
18 Minuten
Dein Kind beißt in der Kita, haut oder schubst? Ich bin Erzieher und Sprachfachkraft und erkläre, warum Kleinkinder beißen, was in der Krippe dann passiert und was wirklich hilft. Für Eltern und für Fachkräfte.
„Hast du kurz Zeit? Er hat heute gebissen.“ Kaum ein Satz an der Kita-Tür trifft Eltern so sehr wie dieser. Auf dem Heimweg spielst du ihn noch zehnmal durch und fragst dich, ob mit deinem Kind was nicht stimmt.
In dieser Folge rücke ich das Bild gerade. Beißen ist im Krippenalter weit verbreitet, vor allem zwischen einem und drei Jahren. Meistens steckt dahinter ein Gefühl, das größer ist als die Sprache. Mit zwei ist der Mund einfach schneller als die Worte. Dazu kommen Ausprobieren, Zahnen, Müdigkeit und Enge. Hauen und Schubsen funktionieren nach derselben Logik.
Ich schaue auch auf die andere Seite der Tür: Warum Beißen in der Kita oft einen Ort und eine Uhrzeit hat (Waschbecken, Garderobe, Bauecke, kurz vor dem Mittagessen), was Fachkräfte beobachten und dokumentieren und warum meistens keine Namen genannt werden. Für Fachkräfte gibt es einen eigenen Teil: was im Moment selbst hilft und wie das Gespräch beim Abholen gelingt.
Außerdem: woran man den nächsten Biss vorher erkennt, wie du deinem Kind Worte gibst („Stopp.“ „Meins.“ „Lass mich.“), was du dir am Abend sparen kannst, was du tun kannst, wenn dein eigenes Kind gebissen wurde, und wann es sich lohnt, genauer hinzuschauen.
Kapitel
0:00 Intro
0:58 Was in dir an der Kita-Tür passiert
1:46 Wie verbreitet Beißen in der Krippe ist
2:18 Warum Kleinkinder beißen: 5 Gründe
5:34 Hauen und Schubsen
6:28 Die Kita-Seite: Wo und wann gebissen wird
8:49 Für Fachkräfte: Was im Moment selbst hilft
10:33 Der Biss ist der Pfiff: Vorzeichen erkennen
11:51 Worte geben statt beißen
12:57 Was du dir am Abend sparen kannst
14:11 Wenn dein Kind gebissen wurde
15:19 Wann du genauer hinschauen solltest
16:05 Reality-Check
16:44 Schluss
Quellen
Largo, R. (2019): Babyjahre. Entwicklung und Erziehung in den ersten vier Jahren. Piper.
Zollinger, B. (2015): Die Entdeckung der Sprache. Haupt Verlag.
Petermann, F. & Wiedebusch, S. (2016): Emotionale Kompetenz bei Kindern. Hogrefe.
Ich bin Jonas, staatlich anerkannter Erzieher und Sprachfachkraft. Bei Fachlich. Menschlich. geht es um Kita, Erziehung und Familienalltag, fachlich fundiert und ohne erhobenen Zeigefinger. Neue Folgen kommen regelmäßig, also gern abonnieren.
Wo ist bei euch der Hotspot? Waschbecken, Garderobe oder Bauecke? Schreib es in die Kommentare.
Und wenn du jemanden kennst, der gerade an der Kita-Tür diesen Satz gehört hat: Schick ihm die Folge.
#Kita #Krippe #Beißen #Kleinkind #Eltern #Erzieher #FachlichMenschlich
„Hast du kurz Zeit? Er hat heute gebissen.“ Kaum ein Satz an der Kita-Tür trifft Eltern so sehr wie dieser. Auf dem Heimweg spielst du ihn noch zehnmal durch und fragst dich, ob mit deinem Kind was nicht stimmt.
In dieser Folge rücke ich das Bild gerade. Beißen ist im Krippenalter weit verbreitet, vor allem zwischen einem und drei Jahren. Meistens steckt dahinter ein Gefühl, das größer ist als die Sprache. Mit zwei ist der Mund einfach schneller als die Worte. Dazu kommen Ausprobieren, Zahnen, Müdigkeit und Enge. Hauen und Schubsen funktionieren nach derselben Logik.
Ich schaue auch auf die andere Seite der Tür: Warum Beißen in der Kita oft einen Ort und eine Uhrzeit hat (Waschbecken, Garderobe, Bauecke, kurz vor dem Mittagessen), was Fachkräfte beobachten und dokumentieren und warum meistens keine Namen genannt werden. Für Fachkräfte gibt es einen eigenen Teil: was im Moment selbst hilft und wie das Gespräch beim Abholen gelingt.
Außerdem: woran man den nächsten Biss vorher erkennt, wie du deinem Kind Worte gibst („Stopp.“ „Meins.“ „Lass mich.“), was du dir am Abend sparen kannst, was du tun kannst, wenn dein eigenes Kind gebissen wurde, und wann es sich lohnt, genauer hinzuschauen.
Kapitel
0:00 Intro
0:58 Was in dir an der Kita-Tür passiert
1:46 Wie verbreitet Beißen in der Krippe ist
2:18 Warum Kleinkinder beißen: 5 Gründe
5:34 Hauen und Schubsen
6:28 Die Kita-Seite: Wo und wann gebissen wird
8:49 Für Fachkräfte: Was im Moment selbst hilft
10:33 Der Biss ist der Pfiff: Vorzeichen erkennen
11:51 Worte geben statt beißen
12:57 Was du dir am Abend sparen kannst
14:11 Wenn dein Kind gebissen wurde
15:19 Wann du genauer hinschauen solltest
16:05 Reality-Check
16:44 Schluss
Quellen
Largo, R. (2019): Babyjahre. Entwicklung und Erziehung in den ersten vier Jahren. Piper.
Zollinger, B. (2015): Die Entdeckung der Sprache. Haupt Verlag.
Petermann, F. & Wiedebusch, S. (2016): Emotionale Kompetenz bei Kindern. Hogrefe.
Ich bin Jonas, staatlich anerkannter Erzieher und Sprachfachkraft. Bei Fachlich. Menschlich. geht es um Kita, Erziehung und Familienalltag, fachlich fundiert und ohne erhobenen Zeigefinger. Neue Folgen kommen regelmäßig, also gern abonnieren.
Wo ist bei euch der Hotspot? Waschbecken, Garderobe oder Bauecke? Schreib es in die Kommentare.
Und wenn du jemanden kennst, der gerade an der Kita-Tür diesen Satz gehört hat: Schick ihm die Folge.
#Kita #Krippe #Beißen #Kleinkind #Eltern #Erzieher #FachlichMenschlich
44 Minuten
Mental Load bei Eltern: Wer denkt eigentlich an alles? Ich spreche mit meiner Frau Suli darüber, wer bei uns den Kopf voll hat mit Kita, Arztterminen und Kinderkleidung. Und was ich davon lange nicht mitbekommen habe. Den Kita-Beutel packen dauert fünf Minuten. Daran denken, dass die Windeln bald alle sind, die Matschhose fehlt und die Hose im Fach zu klein ist, läuft den ganzen Tag mit. Genau das ist Mental Load: die unsichtbare Denkarbeit in der Familie. Planen, erinnern, nachgucken, organisieren. Meistens liegt sie bei einer Person, und oft merkt die andere das gar nicht. Folge 50 von Fachlich. Menschlich. ist die erste, in der ich nicht allein sitze. Suli und ich gehen fünf echte Situationen aus unserem Alltag als Eltern eines Kleinkinds durch: das Kita-Fach, die Eingewöhnung in der Kita, die U-Untersuchung, das kranke Kind und die Sachen, die plötzlich nicht mehr passen. Suli erzählt, was in dem Moment in ihrem Kopf los war. Ich sage ehrlich, was ich davon gesehen habe und was nicht. Danach geht es um die Zahlen zur Care-Arbeit in Deutschland. Laut Zeitverwendungserhebung 2022 des Statistischen Bundesamts leisten Frauen 43 % mehr unbezahlte Arbeit als Männer. Wir reden darüber, was Kinder von ungleich verteiltem Mental Load mitbekommen, wie das aus Sicht der Kita aussieht und was uns als Paar wirklich hilft: ganze Zuständigkeiten abgeben statt einzelner Aufgaben. Also nicht „Kannst du Windeln kaufen?“, sondern „Das Kita-Fach ist deins“, vom Dran-Denken bis zum Hinbringen. Wenn du dich in Suli wiedererkennst oder in mir, ist diese Folge für euch beide. Kapitel0:00 Intro1:00 Was Mental Load eigentlich ist4:58 Situation 1: Das Kita-Fach7:11 Situation 2: Die Eingewöhnung in der Kita11:17 Situation 3: Die U-Untersuchung beim Kinderarzt12:42 Situation 4: Das Kind ist krank15:15 Situation 5: Die Kinderkleidung passt nicht mehr17:56 Der Kern von Mental Load22:48 Zahlen zur Care-Arbeit in Deutschland27:06 Was Kinder vom Mental Load mitbekommen29:49 Mental Load aus Sicht der Kita31:09 Was uns als Paar hilft39:47 Was ihr euch zu zweit sparen könnt41:28 Kerngedanke QuellenStatistisches Bundesamt (2024/2025): Zeitverwendungserhebung 2022. destatis.deDaminger, A. (2019): The Cognitive Dimension of Household Labor. American Sociological Review.Cammarata, P. (2020): Raus aus der Mental Load-Falle. Wie gerechte Arbeitsteilung in der Familie gelingt. Beltz. Ich bin Jonas, staatlich anerkannter Erzieher und Sprachfachkraft. Bei Fachlich. Menschlich. geht es um Kita, Erziehung und Familienalltag, fachlich fundiert und ohne erhobenen Zeigefinger. Neue Folgen kommen regelmäßig, also gern abonnieren. Welches Thema wollt ihr als Nächstes hören? Schreibt es in die Kommentare. Ihr entscheidet, welche Folge als Nächstes kommt. Und vielleicht schickst du die Folge heute einer Person, mit der du den Alltag teilst. Einfach so, ohne Kommentar. #MentalLoad #Eltern #Kita #CareArbeit #Familie #Elternschaft #Gleichberechtigung #Partnerschaft #Pädagogik #FachlichMenschlich
12 Minuten
Du sagst Nein. Und dein Partner sagt: „Ach komm, einmal.”
Und dann passiert dieser Moment, den jedes Elternpaar kennt. Ihr guckt euch an. Keiner sagt was. Und dazwischen steht euer Kind. Schaut von dir zu ihm, von ihm zu dir. Und weiß genau, dass es hier gerade um viel mehr geht als um ein Eis.
Erziehung zu zweit ist ein Thema, über das erstaunlich wenig gesprochen wird. Tipps gibt es für alles – wie man Grenzen setzt, wie man mit Wut umgeht, wie man einschläft. Aber fast immer so, als gäbe es nur einen Erwachsenen im Raum. In echt sind es oft zwei. Mit zwei verschiedenen Kindheiten, zwei verschiedenen Ideen und manchmal zwei ziemlich verschiedenen Bauchgefühlen.
In dieser Folge von Fachlich. Menschlich. geht es genau darum – und darum, warum nicht die Uneinigkeit das Problem ist, sondern das, was zwischen euch beiden daraus wird.
Du erfährst:
Warum sich im Streit vor dem Kind alles verschiebt – vom Eis zur Frage, wer sich durchsetzt
Warum ein Kind in diesem Moment vom Anlass zum Einsatz wird (und was das für seine Rolle bedeutet)
Die große Entlastung: Kinder brauchen keine zwei identischen Eltern – Unterschiede sind sogar hilfreich
Was die Forschung von Cummings & Davies zu elterlichen Konflikten und Kindern zeigt – und warum das Wie viel wichtiger ist als das Ob
Warum „die spielen uns gegeneinander aus!” keine Manipulation ist – sondern ein kluger Blick aufs System
Warum du dir das Korrigieren deines Partners vor dem Kind sparen kannst – auch wenn du recht hast
Vier konkrete Dinge, die wirklich helfen:
• Im Moment übernimmt einer (mit einer wichtigen Ausnahme beim Thema Schutz des Kindes)
• Danach wirklich klären – nicht runterschlucken
• Die drei bis vier Dauerbrenner vorher aushandeln, statt sie 50x im Supermarkt zu improvisieren
• Unterschiede auch mal laut stehen lassen – und warum das sogar wertvoll ist
Der ehrliche Vergleich mit zwei Chefs – und warum dein Kind sich genauso fühlt
Diese Folge ist für alle Eltern, die ihre „Eis-Situation” kennen – und für Paare, die ihre Unterschiede nicht länger über den Kopf des Kindes hinweg austragen wollen.
Euer Kind braucht keine zwei gleichen Eltern. Es braucht zwei Eltern, die ihre Unterschiede nicht über seinen Kopf hinweg austragen. Uneinigkeit ist normal. Sie wird erst dann zum Problem, wenn das Kind dazwischen steht.
️ Nächste Woche: Folge 50. Zum Jubiläum sitze ich nicht allein hier. Es wird ehrlich. Freu dich drauf.
Deine Stimme ist gefragt: Was ist bei euch der größte Dauerbrenner? Schreib mir auf Instagram – ich lese wirklich alles.
Die Quellen zu Juul, Bodenmann und zur Forschung von Cummings & Davies findest du am Ende der Beschreibung.
Wenn dir der Podcast gefällt, folge ihm und lass gerne eine Bewertung da – das hilft wirklich, dass mehr Eltern diesen Podcast finden.
Mehr Impulse zu bindungsorientierter Erziehung, Paarkommunikation und Pädagogik im Alltag findest du auf Instagram: @fachlich.menschlich
Wenn dich diese Folge berührt – schick sie heute einfach mal deinem Partner. Mit dem Satz: „Hör mal rein.”
Quellen:
Juul, J. (2005): Aus Erziehung wird Beziehung. Authentische Eltern – kompetente Kinder – Herder Verlag
Bodenmann, G. (2016): Lehrbuch Klinische Paar- und Familienpsychologie – Hogrefe Verlag
Cummings, E. M. & Davies, P. T. (2010): Marital Conflict and Children. An Emotional Security Perspective – Guilford Press
Und dann passiert dieser Moment, den jedes Elternpaar kennt. Ihr guckt euch an. Keiner sagt was. Und dazwischen steht euer Kind. Schaut von dir zu ihm, von ihm zu dir. Und weiß genau, dass es hier gerade um viel mehr geht als um ein Eis.
Erziehung zu zweit ist ein Thema, über das erstaunlich wenig gesprochen wird. Tipps gibt es für alles – wie man Grenzen setzt, wie man mit Wut umgeht, wie man einschläft. Aber fast immer so, als gäbe es nur einen Erwachsenen im Raum. In echt sind es oft zwei. Mit zwei verschiedenen Kindheiten, zwei verschiedenen Ideen und manchmal zwei ziemlich verschiedenen Bauchgefühlen.
In dieser Folge von Fachlich. Menschlich. geht es genau darum – und darum, warum nicht die Uneinigkeit das Problem ist, sondern das, was zwischen euch beiden daraus wird.
Du erfährst:
Warum sich im Streit vor dem Kind alles verschiebt – vom Eis zur Frage, wer sich durchsetzt
Warum ein Kind in diesem Moment vom Anlass zum Einsatz wird (und was das für seine Rolle bedeutet)
Die große Entlastung: Kinder brauchen keine zwei identischen Eltern – Unterschiede sind sogar hilfreich
Was die Forschung von Cummings & Davies zu elterlichen Konflikten und Kindern zeigt – und warum das Wie viel wichtiger ist als das Ob
Warum „die spielen uns gegeneinander aus!” keine Manipulation ist – sondern ein kluger Blick aufs System
Warum du dir das Korrigieren deines Partners vor dem Kind sparen kannst – auch wenn du recht hast
Vier konkrete Dinge, die wirklich helfen:
• Im Moment übernimmt einer (mit einer wichtigen Ausnahme beim Thema Schutz des Kindes)
• Danach wirklich klären – nicht runterschlucken
• Die drei bis vier Dauerbrenner vorher aushandeln, statt sie 50x im Supermarkt zu improvisieren
• Unterschiede auch mal laut stehen lassen – und warum das sogar wertvoll ist
Der ehrliche Vergleich mit zwei Chefs – und warum dein Kind sich genauso fühlt
Diese Folge ist für alle Eltern, die ihre „Eis-Situation” kennen – und für Paare, die ihre Unterschiede nicht länger über den Kopf des Kindes hinweg austragen wollen.
Euer Kind braucht keine zwei gleichen Eltern. Es braucht zwei Eltern, die ihre Unterschiede nicht über seinen Kopf hinweg austragen. Uneinigkeit ist normal. Sie wird erst dann zum Problem, wenn das Kind dazwischen steht.
️ Nächste Woche: Folge 50. Zum Jubiläum sitze ich nicht allein hier. Es wird ehrlich. Freu dich drauf.
Deine Stimme ist gefragt: Was ist bei euch der größte Dauerbrenner? Schreib mir auf Instagram – ich lese wirklich alles.
Die Quellen zu Juul, Bodenmann und zur Forschung von Cummings & Davies findest du am Ende der Beschreibung.
Wenn dir der Podcast gefällt, folge ihm und lass gerne eine Bewertung da – das hilft wirklich, dass mehr Eltern diesen Podcast finden.
Mehr Impulse zu bindungsorientierter Erziehung, Paarkommunikation und Pädagogik im Alltag findest du auf Instagram: @fachlich.menschlich
Wenn dich diese Folge berührt – schick sie heute einfach mal deinem Partner. Mit dem Satz: „Hör mal rein.”
Quellen:
Juul, J. (2005): Aus Erziehung wird Beziehung. Authentische Eltern – kompetente Kinder – Herder Verlag
Bodenmann, G. (2016): Lehrbuch Klinische Paar- und Familienpsychologie – Hogrefe Verlag
Cummings, E. M. & Davies, P. T. (2010): Marital Conflict and Children. An Emotional Security Perspective – Guilford Press
13 Minuten
Zwanzig Uhr. Zähne geputzt, Schlafanzug an, Geschichte vorgelesen, Licht aus. Fertig. Dachtest du.
Denn dann liegt da ein Kind, das hellwach ist. Das zum vierten Mal Wasser will. Dem plötzlich noch was ganz Wichtiges über Dinosaurier einfällt. Und das genau dann, wenn du dich leise rausschleichen willst, ruft: „Bleibst du noch?”
Du sitzt auf der Bettkante, eigentlich wolltest du heute noch was erledigen, und denkst: Warum ist das jeden Abend so ein Kampf?
Einschlafen ist wahrscheinlich das Thema, nach dem Eltern am meisten suchen. In dieser Folge von Fachlich. Menschlich. geht es nicht um die eine Methode – sondern um die Frage, was beim Einschlafen eigentlich wirklich passiert. Wenn man das versteht, wird vieles klarer. Und viele Abende leichter.
Du erfährst:
Warum Einschlafen keine Handlung ist, sondern ein Zustand – und warum man es nicht „machen” kann
Warum Schlaf nur dort kommt, wo man loslassen kann – und loslassen nur dort, wo es sich sicher anfühlt
Warum Alleinsein im Dunkeln einem kleinen Kind evolutionär nicht egal ist – und das viermal Wasser holen oft nur eine Frage ist: Bist du noch da?
Warum Licht aus ≠ Schlaf an – und was ein echter Übergang vom Tag in die Nacht braucht
Warum manche Kinder schlicht noch nicht müde sind – und wann die Uhrzeit zum Kind geprüft werden darf (Largo)
Warum der Satz „Jetzt schlaf doch endlich!” genau das Gegenteil bewirkt
Vier konkrete Dinge, die wirklich helfen: immer gleicher Ablauf, Tür einen Spalt offen, dableiben bis es kippt, die eigene Anspannung prüfen
Der ehrliche Einwand „Aber dann lernt es das ja nie allein!” – was die Bindungsforschung dazu sagt und was sie nicht verspricht
Wann es Sinn ergibt, mit Kinderärztin oder Kinderarzt zu sprechen
Diese Folge ist Teil des Monatsthemas „Die unsichtbare Last” – und richtet sich an alle Eltern, Mütter, Väter und pädagogischen Fachkräfte, die abends auf der Bettkante sitzen und sich fragen, warum das hier so schwer ist. (Spoiler: Es liegt meistens nicht an dir.)
Einschlafen ist kein Gehorsam. Es ist Loslassen. Und loslassen kann ein Kind nur da, wo es sich sicher genug fühlt.
Deine Stimme ist gefragt: Wie sehen die Abende bei euch aus? Schreib mir auf Instagram – ich lese wirklich alles.
Die Quellen zum kindlichen Schlaf, zu individueller Entwicklung und zur Bindungsforschung (Renz-Polster & Imlau, Largo, Brisch) findest du am Ende der Beschreibung.
Wenn dir der Podcast gefällt, folge ihm und lass gerne eine Bewertung da – das hilft wirklich, dass mehr Eltern diesen Podcast finden. Und gerade bei diesem Thema gibt es da draußen viele müde Eltern.
Mehr Impulse zu bindungsorientierter Erziehung, Schlaf und Pädagogik im Alltag findest du auf Instagram: @fachlich.menschlich
Wenn dich diese Folge berührt, teile sie mit jemandem, der abends gerade auch auf der Bettkante sitzt.
Quellen:
Renz-Polster, H. & Imlau, N. (2016): Schlaf gut, Baby! Der entspannte Weg zu erholsamen Nächten – Gräfe und Unzer
Largo, R. (2019): Babyjahre. Entwicklung und Erziehung in den ersten vier Jahren – Piper Verlag
Brisch, K. H. (2019): Bindung und frühe Kindheit – Klett-Cotta
Denn dann liegt da ein Kind, das hellwach ist. Das zum vierten Mal Wasser will. Dem plötzlich noch was ganz Wichtiges über Dinosaurier einfällt. Und das genau dann, wenn du dich leise rausschleichen willst, ruft: „Bleibst du noch?”
Du sitzt auf der Bettkante, eigentlich wolltest du heute noch was erledigen, und denkst: Warum ist das jeden Abend so ein Kampf?
Einschlafen ist wahrscheinlich das Thema, nach dem Eltern am meisten suchen. In dieser Folge von Fachlich. Menschlich. geht es nicht um die eine Methode – sondern um die Frage, was beim Einschlafen eigentlich wirklich passiert. Wenn man das versteht, wird vieles klarer. Und viele Abende leichter.
Du erfährst:
Warum Einschlafen keine Handlung ist, sondern ein Zustand – und warum man es nicht „machen” kann
Warum Schlaf nur dort kommt, wo man loslassen kann – und loslassen nur dort, wo es sich sicher anfühlt
Warum Alleinsein im Dunkeln einem kleinen Kind evolutionär nicht egal ist – und das viermal Wasser holen oft nur eine Frage ist: Bist du noch da?
Warum Licht aus ≠ Schlaf an – und was ein echter Übergang vom Tag in die Nacht braucht
Warum manche Kinder schlicht noch nicht müde sind – und wann die Uhrzeit zum Kind geprüft werden darf (Largo)
Warum der Satz „Jetzt schlaf doch endlich!” genau das Gegenteil bewirkt
Vier konkrete Dinge, die wirklich helfen: immer gleicher Ablauf, Tür einen Spalt offen, dableiben bis es kippt, die eigene Anspannung prüfen
Der ehrliche Einwand „Aber dann lernt es das ja nie allein!” – was die Bindungsforschung dazu sagt und was sie nicht verspricht
Wann es Sinn ergibt, mit Kinderärztin oder Kinderarzt zu sprechen
Diese Folge ist Teil des Monatsthemas „Die unsichtbare Last” – und richtet sich an alle Eltern, Mütter, Väter und pädagogischen Fachkräfte, die abends auf der Bettkante sitzen und sich fragen, warum das hier so schwer ist. (Spoiler: Es liegt meistens nicht an dir.)
Einschlafen ist kein Gehorsam. Es ist Loslassen. Und loslassen kann ein Kind nur da, wo es sich sicher genug fühlt.
Deine Stimme ist gefragt: Wie sehen die Abende bei euch aus? Schreib mir auf Instagram – ich lese wirklich alles.
Die Quellen zum kindlichen Schlaf, zu individueller Entwicklung und zur Bindungsforschung (Renz-Polster & Imlau, Largo, Brisch) findest du am Ende der Beschreibung.
Wenn dir der Podcast gefällt, folge ihm und lass gerne eine Bewertung da – das hilft wirklich, dass mehr Eltern diesen Podcast finden. Und gerade bei diesem Thema gibt es da draußen viele müde Eltern.
Mehr Impulse zu bindungsorientierter Erziehung, Schlaf und Pädagogik im Alltag findest du auf Instagram: @fachlich.menschlich
Wenn dich diese Folge berührt, teile sie mit jemandem, der abends gerade auch auf der Bettkante sitzt.
Quellen:
Renz-Polster, H. & Imlau, N. (2016): Schlaf gut, Baby! Der entspannte Weg zu erholsamen Nächten – Gräfe und Unzer
Largo, R. (2019): Babyjahre. Entwicklung und Erziehung in den ersten vier Jahren – Piper Verlag
Brisch, K. H. (2019): Bindung und frühe Kindheit – Klett-Cotta
12 Minuten
Dein Kind liegt im Supermarkt auf dem Boden. Mitten im Gang. Zwischen Nudeln und Konserven. Es schreit, es tritt – und du hast keine Ahnung, wie du es da wieder hochbekommst.
Und in dem Moment, in dem die erste Person hinschaut, passiert etwas Spannendes: Plötzlich geht es nicht mehr nur um dein Kind. Es geht um dich. Darum, wie du gerade aussiehst. Was die anderen denken. Ob die dich jetzt für die Mutter halten, die ihr Kind nicht im Griff hat.
Über Wutanfälle gibt es tausend Tipps. Über das, was in uns Eltern passiert, wenn alle gucken – kaum.
In dieser Folge von Fachlich. Menschlich. schauen wir genau da hin. Und starten damit gleichzeitig in unser Monatsthema: die unsichtbare Last. All das, was Eltern mit sich tragen, ohne dass es jemand sieht.
Du erfährst:
Warum der Supermarkt kein neutraler Ort ist – und warum die „Quengelzone" an der Kasse genau dafür gemacht wurde
Die eigentliche Doppelbelastung: Dein Kind begleiten und gleichzeitig deine eigene Scham aushalten
Warum Scham uns härter macht – Lautstärke und Strenge nach außen, oft gar nicht fürs Kind, sondern fürs Publikum
Warum genau das die Situation fürs Kind meistens verschlimmert – und die Spirale sich dreht
Was der Spotlight-Effekt ist – und warum der Scheinwerfer meistens ganz woanders leuchtet, als wir denken
Warum die Erklärung an die Umstehenden („sie hat heute keinen Mittagsschlaf gemacht") deine Aufmerksamkeit genau in die falsche Richtung lenkt
Vier konkrete Dinge, die wirklich helfen: auf Augenhöhe gehen, weniger reden, bei Bedarf rausgehen (ohne nachzugeben), einmal ehrlich hinschauen
Der Rückbezug zur Scham-Folge – diesmal aus der anderen Perspektive, der elterlichen
Diese Folge ist für alle Eltern, Mütter, Väter und pädagogischen Fachkräfte, die diesen einen Moment im Laden kennen – und hinterher im Auto denken: So bin ich doch eigentlich gar nicht.
Dein Kind braucht in diesem Moment nicht den Elternteil, der vor dem Publikum gut aussieht. Es braucht dich.
Deine Stimme ist gefragt: Wo ist bei euch der Lieblingsort für Wutanfälle? Schreib mir auf Instagram – ich lese wirklich alles.
Die Quellen zum Spotlight-Effekt (Gilovich et al.), zu Verletzlichkeit (Brené Brown) und zur emotionalen Kompetenz (Petermann & Wiedebusch) findest du am Ende der Beschreibung.
Wenn dir der Podcast gefällt, folge ihm und lass gerne eine Bewertung da – das hilft wirklich, dass mehr Eltern diesen Podcast finden.
Mehr Impulse zu bindungsorientierter Erziehung, Scham und Pädagogik im Alltag findest du auf Instagram: @fachlich.menschlich
Wenn dich diese Folge berührt, teile sie mit jemandem, der genau so einen Moment gerade hinter sich hat.
Quellen:
Brown, B. (2013): Verletzlichkeit macht stark. Wie wir unsere Schutzmechanismen aufgeben und innerlich reich werden – Kailash
Petermann, F. & Wiedebusch, S. (2016): Emotionale Kompetenz bei Kindern – Hogrefe Verlag
Gilovich, T., Medvec, V.H. & Savitsky, K. (2000): The Spotlight Effect in Social Judgment – Journal of Personality and Social Psychology
Und in dem Moment, in dem die erste Person hinschaut, passiert etwas Spannendes: Plötzlich geht es nicht mehr nur um dein Kind. Es geht um dich. Darum, wie du gerade aussiehst. Was die anderen denken. Ob die dich jetzt für die Mutter halten, die ihr Kind nicht im Griff hat.
Über Wutanfälle gibt es tausend Tipps. Über das, was in uns Eltern passiert, wenn alle gucken – kaum.
In dieser Folge von Fachlich. Menschlich. schauen wir genau da hin. Und starten damit gleichzeitig in unser Monatsthema: die unsichtbare Last. All das, was Eltern mit sich tragen, ohne dass es jemand sieht.
Du erfährst:
Warum der Supermarkt kein neutraler Ort ist – und warum die „Quengelzone" an der Kasse genau dafür gemacht wurde
Die eigentliche Doppelbelastung: Dein Kind begleiten und gleichzeitig deine eigene Scham aushalten
Warum Scham uns härter macht – Lautstärke und Strenge nach außen, oft gar nicht fürs Kind, sondern fürs Publikum
Warum genau das die Situation fürs Kind meistens verschlimmert – und die Spirale sich dreht
Was der Spotlight-Effekt ist – und warum der Scheinwerfer meistens ganz woanders leuchtet, als wir denken
Warum die Erklärung an die Umstehenden („sie hat heute keinen Mittagsschlaf gemacht") deine Aufmerksamkeit genau in die falsche Richtung lenkt
Vier konkrete Dinge, die wirklich helfen: auf Augenhöhe gehen, weniger reden, bei Bedarf rausgehen (ohne nachzugeben), einmal ehrlich hinschauen
Der Rückbezug zur Scham-Folge – diesmal aus der anderen Perspektive, der elterlichen
Diese Folge ist für alle Eltern, Mütter, Väter und pädagogischen Fachkräfte, die diesen einen Moment im Laden kennen – und hinterher im Auto denken: So bin ich doch eigentlich gar nicht.
Dein Kind braucht in diesem Moment nicht den Elternteil, der vor dem Publikum gut aussieht. Es braucht dich.
Deine Stimme ist gefragt: Wo ist bei euch der Lieblingsort für Wutanfälle? Schreib mir auf Instagram – ich lese wirklich alles.
Die Quellen zum Spotlight-Effekt (Gilovich et al.), zu Verletzlichkeit (Brené Brown) und zur emotionalen Kompetenz (Petermann & Wiedebusch) findest du am Ende der Beschreibung.
Wenn dir der Podcast gefällt, folge ihm und lass gerne eine Bewertung da – das hilft wirklich, dass mehr Eltern diesen Podcast finden.
Mehr Impulse zu bindungsorientierter Erziehung, Scham und Pädagogik im Alltag findest du auf Instagram: @fachlich.menschlich
Wenn dich diese Folge berührt, teile sie mit jemandem, der genau so einen Moment gerade hinter sich hat.
Quellen:
Brown, B. (2013): Verletzlichkeit macht stark. Wie wir unsere Schutzmechanismen aufgeben und innerlich reich werden – Kailash
Petermann, F. & Wiedebusch, S. (2016): Emotionale Kompetenz bei Kindern – Hogrefe Verlag
Gilovich, T., Medvec, V.H. & Savitsky, K. (2000): The Spotlight Effect in Social Judgment – Journal of Personality and Social Psychology
12 Minuten
„Liebst du dein Kind so, wie es ist?" Natürlich. Was ist das für eine Frage. Und ich glaube dir das. Wirklich.
Trotzdem sagen fast alle Eltern jeden Tag Sätze, bei denen beim Kind etwas anderes ankommt. Nicht aus Mangel an Liebe – sondern weil die meisten von uns gelernt haben, dass Erziehung heißt: verbessern, korrigieren, das Kind ein bisschen besser machen, als es gerade ist. Und irgendwo dazwischen geht manchmal eine Botschaft verloren. Die, dass es schon jetzt völlig in Ordnung ist.
In dieser Folge von Fachlich. Menschlich. geht es um genau diesen Unterschied – und darum, wie ein Kind das Gefühl bekommt, bedingungslos angenommen zu sein.
Du erfährst:
Warum Kinder ihr Selbstbild nicht aus dem bauen, was wir fühlen, sondern aus dem, was bei ihnen ankommt
Der entscheidende Unterschied zwischen Verhalten („das war gerade zu laut") und Person („du bist ein Wildfang") – und warum Zuschreibungen hängen bleiben
Warum auch nette Spitznamen wie „unser Trotzkopf", „die Prinzessin" oder „der Schüchterne" problematisch werden, wenn sie vor dem Kind ausgesprochen werden
Was passiert, wenn elterliche Wärme an Leistung hängt – und was die Forschung von Avi Assor dazu zeigt
Warum Scham genau da entsteht, wo nicht das Tun bewertet wird, sondern das Sein (Rückbezug auf die Scham-Folge)
Der wichtige Nachsatz: Bedingungslos heißt nicht „alles ist gut" – die Beziehung steht nicht zur Debatte, das Verhalten schon
Vier konkrete Alltagswege: Da sein ohne Anlass. Beschreiben statt bewerten. Zeigen, dass du dein Kind kennst. Nach dem Streit zurückkommen.
Diese Folge ist für alle Eltern, Mütter, Väter und pädagogischen Fachkräfte, die ihrem Kind etwas Tieferes mitgeben wollen als „du bist super" – nämlich das stille Wissen: Ich bin gut, wie ich bin.
Dein Kind weiß nicht automatisch, dass du es liebst, so wie es ist. Es muss das erleben. Immer wieder. Nicht durch große Worte – sondern in kleinen Momenten.
Deine Stimme ist gefragt: Welches Thema soll als Nächstes kommen? Was beschäftigt dich gerade zu Hause oder in der Kita? Schreib mir auf Instagram – die nächsten Themen bestimmst du mit.
Die Quellen zu bedingungsloser Elternschaft und bedingter Zuwendung (Kohn, Juul, Assor et al.) findest du am Ende der Beschreibung.
Wenn dir der Podcast gefällt, folge ihm und lass gerne eine Bewertung da – das hilft wirklich, dass mehr Eltern diesen Podcast finden.
Mehr Impulse zu bindungsorientierter Erziehung, Selbstwert und Pädagogik im Alltag findest du auf Instagram: @fachlich.menschlich
Wenn dich diese Folge berührt, teile sie mit jemandem, der das gerade hören sollte.
Quellen:
Kohn, A. (2010): Liebe und Eigenständigkeit. Die Kunst bedingungsloser Elternschaft, jenseits von Belohnung und Bestrafung – Arbor Verlag
Juul, J. (2003): Dein kompetentes Kind. Auf dem Weg zu einer neuen Wertgrundlage für die ganze Familie – Rowohlt
Assor, A., Roth, G. & Deci, E.L. (2004): The Emotional Costs of Parents' Conditional Regard – Journal of Personality
Trotzdem sagen fast alle Eltern jeden Tag Sätze, bei denen beim Kind etwas anderes ankommt. Nicht aus Mangel an Liebe – sondern weil die meisten von uns gelernt haben, dass Erziehung heißt: verbessern, korrigieren, das Kind ein bisschen besser machen, als es gerade ist. Und irgendwo dazwischen geht manchmal eine Botschaft verloren. Die, dass es schon jetzt völlig in Ordnung ist.
In dieser Folge von Fachlich. Menschlich. geht es um genau diesen Unterschied – und darum, wie ein Kind das Gefühl bekommt, bedingungslos angenommen zu sein.
Du erfährst:
Warum Kinder ihr Selbstbild nicht aus dem bauen, was wir fühlen, sondern aus dem, was bei ihnen ankommt
Der entscheidende Unterschied zwischen Verhalten („das war gerade zu laut") und Person („du bist ein Wildfang") – und warum Zuschreibungen hängen bleiben
Warum auch nette Spitznamen wie „unser Trotzkopf", „die Prinzessin" oder „der Schüchterne" problematisch werden, wenn sie vor dem Kind ausgesprochen werden
Was passiert, wenn elterliche Wärme an Leistung hängt – und was die Forschung von Avi Assor dazu zeigt
Warum Scham genau da entsteht, wo nicht das Tun bewertet wird, sondern das Sein (Rückbezug auf die Scham-Folge)
Der wichtige Nachsatz: Bedingungslos heißt nicht „alles ist gut" – die Beziehung steht nicht zur Debatte, das Verhalten schon
Vier konkrete Alltagswege: Da sein ohne Anlass. Beschreiben statt bewerten. Zeigen, dass du dein Kind kennst. Nach dem Streit zurückkommen.
Diese Folge ist für alle Eltern, Mütter, Väter und pädagogischen Fachkräfte, die ihrem Kind etwas Tieferes mitgeben wollen als „du bist super" – nämlich das stille Wissen: Ich bin gut, wie ich bin.
Dein Kind weiß nicht automatisch, dass du es liebst, so wie es ist. Es muss das erleben. Immer wieder. Nicht durch große Worte – sondern in kleinen Momenten.
Deine Stimme ist gefragt: Welches Thema soll als Nächstes kommen? Was beschäftigt dich gerade zu Hause oder in der Kita? Schreib mir auf Instagram – die nächsten Themen bestimmst du mit.
Die Quellen zu bedingungsloser Elternschaft und bedingter Zuwendung (Kohn, Juul, Assor et al.) findest du am Ende der Beschreibung.
Wenn dir der Podcast gefällt, folge ihm und lass gerne eine Bewertung da – das hilft wirklich, dass mehr Eltern diesen Podcast finden.
Mehr Impulse zu bindungsorientierter Erziehung, Selbstwert und Pädagogik im Alltag findest du auf Instagram: @fachlich.menschlich
Wenn dich diese Folge berührt, teile sie mit jemandem, der das gerade hören sollte.
Quellen:
Kohn, A. (2010): Liebe und Eigenständigkeit. Die Kunst bedingungsloser Elternschaft, jenseits von Belohnung und Bestrafung – Arbor Verlag
Juul, J. (2003): Dein kompetentes Kind. Auf dem Weg zu einer neuen Wertgrundlage für die ganze Familie – Rowohlt
Assor, A., Roth, G. & Deci, E.L. (2004): The Emotional Costs of Parents' Conditional Regard – Journal of Personality
13 Minuten
Zwei Sätze höre ich von Eltern ungefähr gleich oft. Und sie widersprechen sich komplett:
„Mein Kind spielt nie allein. Ich kann keine zehn Minuten was machen, ohne dass es an mir klebt."
Und: „Mein Kind spielt eigentlich immer allein. Findet es vielleicht keinen Anschluss? Sollte ich mir Sorgen machen?"
Zwei Sorgen, die in genau entgegengesetzte Richtungen gehen. Und beide beschreiben meistens – überhaupt kein Problem.
In dieser Folge von Fachlich. Menschlich. geht es um die Balance zwischen Alleinspiel und gemeinsamem Spiel. Und darum, warum wir aufhören dürfen, eins von beidem für ein Defizit zu halten.
Du erfährst:
Warum Alleinspiel und gemeinsames Spiel zwei völlig verschiedene Trainings sind – und beide gebraucht werden
Was beim Alleinspiel wirklich passiert: Selbstwirksamkeit, Konzentration, Frust-Regulation
Was beim gemeinsamen Spiel entsteht: Perspektivwechsel, Aushandeln, Zugehörigkeit
Das Bild dahinter: „Ich bin Urheber – ich bin Teil". Beides braucht ein Mensch, ein Leben lang
Warum die Entwicklung vom Allein- zum Miteinander-Spiel keine Treppe ist, sondern eher ein Wechselspiel
Wie Temperament die Verteilung beeinflusst – und warum das kein Defizit ist
Die entscheidende Frage bei Sorgen: „Hat mein Kind sich das ausgesucht?"
Warum du dir sogar den netten Kommentar ins Spiel hinein sparen darfst – auch wenn er lieb gemeint ist
Warum wir bei kindlichen Konflikten nicht sofort moderieren müssen – weil das Streiten das Programm ist, nicht das Problem
Diese Folge ist für alle Eltern, Mütter, Väter und pädagogischen Fachkräfte, die schon mal auf ihr spielendes Kind geschaut und ein Defizit gesehen haben – wo eigentlich keins ist.
Ein Kind, das allein sein will und allein ist, geht es gut. Ein Kind, das dazu will und nicht reinkommt, braucht dich. Der Unterschied liegt nicht in den Minuten. Er liegt im Gesicht deines Kindes.
Die Quellen zum Kinderspiel und zur individuellen Entwicklung (Oerter, Largo) findest du am Ende der Beschreibung.
Wenn dir der Podcast gefällt, folge ihm und lass gerne eine Bewertung da – das hilft wirklich, dass mehr Eltern diesen Podcast finden.
Mehr Impulse zu bindungsorientierter Erziehung, Kinderspiel und Pädagogik im Alltag findest du auf Instagram: @fachlich.menschlich
Wenn dich diese Folge berührt, teile sie mit jemandem, der sich gerade genau diese Sorge macht.
Quellen:
Oerter, R. (2011): Psychologie des Spiels – Beltz Verlag
Largo, R. (2019): Kinderjahre. Die Individualität des Kindes als erzieherische Herausforderung – Piper Verlag
„Mein Kind spielt nie allein. Ich kann keine zehn Minuten was machen, ohne dass es an mir klebt."
Und: „Mein Kind spielt eigentlich immer allein. Findet es vielleicht keinen Anschluss? Sollte ich mir Sorgen machen?"
Zwei Sorgen, die in genau entgegengesetzte Richtungen gehen. Und beide beschreiben meistens – überhaupt kein Problem.
In dieser Folge von Fachlich. Menschlich. geht es um die Balance zwischen Alleinspiel und gemeinsamem Spiel. Und darum, warum wir aufhören dürfen, eins von beidem für ein Defizit zu halten.
Du erfährst:
Warum Alleinspiel und gemeinsames Spiel zwei völlig verschiedene Trainings sind – und beide gebraucht werden
Was beim Alleinspiel wirklich passiert: Selbstwirksamkeit, Konzentration, Frust-Regulation
Was beim gemeinsamen Spiel entsteht: Perspektivwechsel, Aushandeln, Zugehörigkeit
Das Bild dahinter: „Ich bin Urheber – ich bin Teil". Beides braucht ein Mensch, ein Leben lang
Warum die Entwicklung vom Allein- zum Miteinander-Spiel keine Treppe ist, sondern eher ein Wechselspiel
Wie Temperament die Verteilung beeinflusst – und warum das kein Defizit ist
Die entscheidende Frage bei Sorgen: „Hat mein Kind sich das ausgesucht?"
Warum du dir sogar den netten Kommentar ins Spiel hinein sparen darfst – auch wenn er lieb gemeint ist
Warum wir bei kindlichen Konflikten nicht sofort moderieren müssen – weil das Streiten das Programm ist, nicht das Problem
Diese Folge ist für alle Eltern, Mütter, Väter und pädagogischen Fachkräfte, die schon mal auf ihr spielendes Kind geschaut und ein Defizit gesehen haben – wo eigentlich keins ist.
Ein Kind, das allein sein will und allein ist, geht es gut. Ein Kind, das dazu will und nicht reinkommt, braucht dich. Der Unterschied liegt nicht in den Minuten. Er liegt im Gesicht deines Kindes.
Die Quellen zum Kinderspiel und zur individuellen Entwicklung (Oerter, Largo) findest du am Ende der Beschreibung.
Wenn dir der Podcast gefällt, folge ihm und lass gerne eine Bewertung da – das hilft wirklich, dass mehr Eltern diesen Podcast finden.
Mehr Impulse zu bindungsorientierter Erziehung, Kinderspiel und Pädagogik im Alltag findest du auf Instagram: @fachlich.menschlich
Wenn dich diese Folge berührt, teile sie mit jemandem, der sich gerade genau diese Sorge macht.
Quellen:
Oerter, R. (2011): Psychologie des Spiels – Beltz Verlag
Largo, R. (2019): Kinderjahre. Die Individualität des Kindes als erzieherische Herausforderung – Piper Verlag
13 Minuten
Fünf Minuten vorher war noch alles gut. Dein Kind hat gespielt, die Stimmung war entspannt. Und jetzt liegt dieses Kind im Flur, weigert sich in die Schuhe zu steigen, und ihr seid schon wieder zu spät.
Warum ausgerechnet das? Jeden einzelnen Tag?
Jacke anziehen. Rausgehen. Aufhören mit Spielen. Zähne putzen. Ins Bett. Wenn du ehrlich zurückdenkst, passieren die meisten Streits bei euch wahrscheinlich genau da. Nicht mittendrin – sondern immer an den Übergängen.
Und das ist kein Zufall. Dahinter steckt ein Mechanismus, der für alle diese Situationen gleich ist. Wenn man den einmal verstanden hat, sieht man den Alltag anders.
In dieser Folge von Fachlich. Menschlich. schauen wir uns genau das an.
Du erfährst:
Welche drei Aufgaben gleichzeitig ein Übergang für ein Kind wirklich bedeutet – und warum das keine Kleinigkeit ist
Warum die dafür nötige Selbstregulation im Gehirn erst über Jahre reift
Warum Kinder zwar kein Zeitgefühl haben – aber ein Handlungsgefühl (und was das für dein „gleich" bedeutet)
Warum Übergänge ausgerechnet dann passieren, wenn dein Kind (und du) am wenigsten Reserven haben
Wie deine eigene mentale Abwesenheit das Festhalten am Spiel oft sogar verstärkt
Der Reframe zu Folge 32: Nicht die Zeit ankündigen, sondern die Handlung – „Bau die Straße noch zu Ende, dann gehen wir"
Warum du die Verhandlung im Türrahmen dir sparen kannst (und was stattdessen wirkt)
Warum Rituale – ein Lied, ein Spruch, eine feste Reihenfolge – die wirksamste Übergangshilfe überhaupt sind
Und ein eigener Blick in die Kita, wo dasselbe passiert – nur mit zwanzig Kindern gleichzeitig
Diese Folge ist für alle Eltern, Mütter, Väter und pädagogischen Fachkräfte, die den täglichen Kampf im Flur nicht mehr verstehen – und einen Weg suchen, der wirklich hält.
Wenn dein Kind an der Jacke ausrastet, geht es fast nie um die Jacke. Es geht darum, dass es gerade drei Dinge auf einmal schaffen soll: aufhören, umschalten, mitmachen. Mit einem Gehirn, das das noch übt.
Die Quellen zur kindlichen Entwicklung und Selbstregulation (Largo, Petermann & Wiedebusch) findest du am Ende der Beschreibung.
Wenn dir der Podcast gefällt, folge ihm und lass gerne eine Bewertung da – das hilft wirklich, dass mehr Eltern diesen Podcast finden.
Mehr Impulse zu bindungsorientierter Erziehung, Alltagsstrategien und Pädagogik findest du auf Instagram: @fachlich.menschlich
Wenn dich diese Folge berührt, teile sie mit jemandem, bei dem morgens auch immer Chaos ist.
Quellen:
Largo, R. (2019): Kinderjahre. Die Individualität des Kindes als erzieherische Herausforderung – Piper Verlag
Petermann, F. & Wiedebusch, S. (2016): Emotionale Kompetenz bei Kindern – Hogrefe Verlag
Warum ausgerechnet das? Jeden einzelnen Tag?
Jacke anziehen. Rausgehen. Aufhören mit Spielen. Zähne putzen. Ins Bett. Wenn du ehrlich zurückdenkst, passieren die meisten Streits bei euch wahrscheinlich genau da. Nicht mittendrin – sondern immer an den Übergängen.
Und das ist kein Zufall. Dahinter steckt ein Mechanismus, der für alle diese Situationen gleich ist. Wenn man den einmal verstanden hat, sieht man den Alltag anders.
In dieser Folge von Fachlich. Menschlich. schauen wir uns genau das an.
Du erfährst:
Welche drei Aufgaben gleichzeitig ein Übergang für ein Kind wirklich bedeutet – und warum das keine Kleinigkeit ist
Warum die dafür nötige Selbstregulation im Gehirn erst über Jahre reift
Warum Kinder zwar kein Zeitgefühl haben – aber ein Handlungsgefühl (und was das für dein „gleich" bedeutet)
Warum Übergänge ausgerechnet dann passieren, wenn dein Kind (und du) am wenigsten Reserven haben
Wie deine eigene mentale Abwesenheit das Festhalten am Spiel oft sogar verstärkt
Der Reframe zu Folge 32: Nicht die Zeit ankündigen, sondern die Handlung – „Bau die Straße noch zu Ende, dann gehen wir"
Warum du die Verhandlung im Türrahmen dir sparen kannst (und was stattdessen wirkt)
Warum Rituale – ein Lied, ein Spruch, eine feste Reihenfolge – die wirksamste Übergangshilfe überhaupt sind
Und ein eigener Blick in die Kita, wo dasselbe passiert – nur mit zwanzig Kindern gleichzeitig
Diese Folge ist für alle Eltern, Mütter, Väter und pädagogischen Fachkräfte, die den täglichen Kampf im Flur nicht mehr verstehen – und einen Weg suchen, der wirklich hält.
Wenn dein Kind an der Jacke ausrastet, geht es fast nie um die Jacke. Es geht darum, dass es gerade drei Dinge auf einmal schaffen soll: aufhören, umschalten, mitmachen. Mit einem Gehirn, das das noch übt.
Die Quellen zur kindlichen Entwicklung und Selbstregulation (Largo, Petermann & Wiedebusch) findest du am Ende der Beschreibung.
Wenn dir der Podcast gefällt, folge ihm und lass gerne eine Bewertung da – das hilft wirklich, dass mehr Eltern diesen Podcast finden.
Mehr Impulse zu bindungsorientierter Erziehung, Alltagsstrategien und Pädagogik findest du auf Instagram: @fachlich.menschlich
Wenn dich diese Folge berührt, teile sie mit jemandem, bei dem morgens auch immer Chaos ist.
Quellen:
Largo, R. (2019): Kinderjahre. Die Individualität des Kindes als erzieherische Herausforderung – Piper Verlag
Petermann, F. & Wiedebusch, S. (2016): Emotionale Kompetenz bei Kindern – Hogrefe Verlag
14 Minuten
Sandkasten. Zwei Kinder. Ein Bagger. Dein Kind spielt, ist voll drin – und das andere Kind will auch. Und weil zwei Erwachsene danebensitzen und keiner will, dass sein Kind als das unhöfliche dasteht, passiert das, was immer passiert:
„Komm, du musst teilen."
Beide Erwachsene sind zufrieden. Konflikt gelöst. Aber beide Kinder haben in dieser Minute etwas gelernt – und zwar nichts von dem, was wir eigentlich wollten.
In dieser Folge von Fachlich. Menschlich. geht es um vielleicht den meistgesagten Satz zwischen Erwachsenen und kleinen Kindern überhaupt – und um die unbequeme Wahrheit, dass er meistens nicht das bewirkt, was wir uns von ihm erhoffen.
Du erfährst:
Warum wir „Du musst teilen" oft gar nicht wegen des Kindes sagen – sondern wegen des Publikums am Sandkasten
Warum Teilen erst voraussetzt, dass man besitzen darf – und wie ständiges Abgeben-Müssen Verlustangst statt Großzügigkeit erzeugt
Warum echtes Teilen erst ab etwa vier Jahren möglich ist – und was Perspektivübernahme damit zu tun hat
Die versteckte Lektion: Wir bringen Kindern in dem Moment eigentlich bei, dass der Lautere gewinnt
Warum du dir das große Gerechtigkeits-Management sparen kannst – ohne fahrlässig zu sein
Was in der Kita anders ist – und wie Wartelisten, Symbole und ein zweites Exemplar Konflikte entschärfen
Der wichtigste Satz-Tausch der Folge: „Wenn er fertig ist, bist du dran."
Warum freiwilliges Teilen beschreiben statt bewerten – und wie daraus echte Großzügigkeit wächst
Diese Folge ist für alle Eltern, Mütter, Väter und pädagogischen Fachkräfte, die schon ahnen, dass ständiges Umverteilen am Sandkasten irgendwie nichts löst – und wissen wollen, was stattdessen wirklich hilft.
Echtes Teilen entsteht aus dem Gefühl, dass mir gerade wirklich was gehört. Dass ich fertigspielen darf. Und dass es sich gut anfühlt, jemandem eine Freude zu machen. Das kann man nicht anordnen. Das muss wachsen.
Die Quellen zur kindlichen Entwicklung und Perspektivübernahme (Largo, Sodian) findest du am Ende der Beschreibung.
Wenn dir der Podcast gefällt, folge ihm und lass gerne eine Bewertung da – das hilft wirklich, dass mehr Eltern diesen Podcast finden.
Mehr Impulse zu bindungsorientierter Erziehung, Kinderfreundschaften und Pädagogik im Alltag findest du auf Instagram: @fachlich.menschlich
Wenn dich diese Folge berührt, teile sie mit jemandem, der das gerade braucht.
Quellen:
Largo, R. (2019): Kinderjahre. Die Individualität des Kindes als erzieherische Herausforderung – Piper Verlag
Sodian, B. (2018): Entwicklung des Denkens – in: Schneider/Lindenberger (Hrsg.): Entwicklungspsychologie, Beltz Verlag
„Komm, du musst teilen."
Beide Erwachsene sind zufrieden. Konflikt gelöst. Aber beide Kinder haben in dieser Minute etwas gelernt – und zwar nichts von dem, was wir eigentlich wollten.
In dieser Folge von Fachlich. Menschlich. geht es um vielleicht den meistgesagten Satz zwischen Erwachsenen und kleinen Kindern überhaupt – und um die unbequeme Wahrheit, dass er meistens nicht das bewirkt, was wir uns von ihm erhoffen.
Du erfährst:
Warum wir „Du musst teilen" oft gar nicht wegen des Kindes sagen – sondern wegen des Publikums am Sandkasten
Warum Teilen erst voraussetzt, dass man besitzen darf – und wie ständiges Abgeben-Müssen Verlustangst statt Großzügigkeit erzeugt
Warum echtes Teilen erst ab etwa vier Jahren möglich ist – und was Perspektivübernahme damit zu tun hat
Die versteckte Lektion: Wir bringen Kindern in dem Moment eigentlich bei, dass der Lautere gewinnt
Warum du dir das große Gerechtigkeits-Management sparen kannst – ohne fahrlässig zu sein
Was in der Kita anders ist – und wie Wartelisten, Symbole und ein zweites Exemplar Konflikte entschärfen
Der wichtigste Satz-Tausch der Folge: „Wenn er fertig ist, bist du dran."
Warum freiwilliges Teilen beschreiben statt bewerten – und wie daraus echte Großzügigkeit wächst
Diese Folge ist für alle Eltern, Mütter, Väter und pädagogischen Fachkräfte, die schon ahnen, dass ständiges Umverteilen am Sandkasten irgendwie nichts löst – und wissen wollen, was stattdessen wirklich hilft.
Echtes Teilen entsteht aus dem Gefühl, dass mir gerade wirklich was gehört. Dass ich fertigspielen darf. Und dass es sich gut anfühlt, jemandem eine Freude zu machen. Das kann man nicht anordnen. Das muss wachsen.
Die Quellen zur kindlichen Entwicklung und Perspektivübernahme (Largo, Sodian) findest du am Ende der Beschreibung.
Wenn dir der Podcast gefällt, folge ihm und lass gerne eine Bewertung da – das hilft wirklich, dass mehr Eltern diesen Podcast finden.
Mehr Impulse zu bindungsorientierter Erziehung, Kinderfreundschaften und Pädagogik im Alltag findest du auf Instagram: @fachlich.menschlich
Wenn dich diese Folge berührt, teile sie mit jemandem, der das gerade braucht.
Quellen:
Largo, R. (2019): Kinderjahre. Die Individualität des Kindes als erzieherische Herausforderung – Piper Verlag
Sodian, B. (2018): Entwicklung des Denkens – in: Schneider/Lindenberger (Hrsg.): Entwicklungspsychologie, Beltz Verlag
13 Minuten
Dein Kind kommt nach Hause. Und dann, ganz leise: „Keiner wollte mit mir spielen."
Und irgendwas in dir zieht sich zusammen. Sofort. Ein Stich. Vielleicht Panik. Mein Kind ist ein Außenseiter. Was, wenn es immer allein ist? Bevor du überhaupt nachgedacht hast, willst du es schon lösen.
In dieser Folge von Fachlich. Menschlich. beginnen wir ausnahmsweise nicht beim Kind – sondern bei dir. Denn dieser Satz drückt bei vielen Eltern einen alten Knopf. Eine eigene Wunde. Und wenn wir das nicht merken, lösen wir manchmal unser altes Gefühl – nicht das Problem unseres Kindes.
Du erfährst:
Warum dieser Satz uns oft an unsere eigene Kindheit erinnert – und warum das wichtig zu wissen ist
Wie Freundschaft bei kleinen Kindern wirklich funktioniert – flüchtig, situationsbezogen, oft nur der eine Moment in der Sandkiste
Warum das beobachtende Kind am Rand oft nicht ausgeschlossen ist, sondern lernt
Was „keiner spielt mit mir" wirklich heißt – meistens ein einzelner Moment, nicht der ganze Tag
Warum du diesen Moment nicht sofort lösen musst – und was stattdessen wirkt
Warum einer reicht: ein guter Freund ist wichtiger als eine ganze Gruppe – und wie du das im Alltag anstoßen kannst
Wann es sich lohnt, wirklich genauer hinzuschauen – der klare Unterschied zwischen einem Moment und einem Muster
Diese Folge ist die letzte in der kleinen Kita-Reihe – und schließt einen Bogen zurück zu allem, was wir in den letzten Wochen besprochen haben: was in der Kita wirklich passiert, was Fachkräfte denken, wie du auf ein Sorgen-Gespräch reagierst – und heute: was zu tun ist, wenn dein Kind sich allein fühlt.
Dein Kind ist nicht du. Es schreibt seine eigene Geschichte.
Deine Stimme ist gefragt: Welches Thema soll als Nächstes kommen? Was beschäftigt dich gerade? Schreib mir auf Instagram – die nächsten Themen bestimmst ein Stück weit du.
Die Quellen zur kindlichen Entwicklung und zu Peerbeziehungen (Largo, Viernickel) findest du am Ende der Beschreibung.
Wenn dir der Podcast gefällt, folge ihm und lass gerne eine Bewertung da – das hilft wirklich, dass mehr Eltern diesen Podcast finden.
Mehr Impulse zu bindungsorientierter Erziehung und Pädagogik im Alltag findest du auf Instagram: @fachlich.menschlich
Wenn dich diese Folge berührt, teile sie mit jemandem, der das gerade braucht.
Quellen:
Largo, R. (2019): Kinderjahre. Die Individualität des Kindes als erzieherische Herausforderung – Piper Verlag
Viernickel, S. (2008): Reibungslose Übergänge? Peerbeziehungen und soziale Integration in Kindertageseinrichtungen
Und irgendwas in dir zieht sich zusammen. Sofort. Ein Stich. Vielleicht Panik. Mein Kind ist ein Außenseiter. Was, wenn es immer allein ist? Bevor du überhaupt nachgedacht hast, willst du es schon lösen.
In dieser Folge von Fachlich. Menschlich. beginnen wir ausnahmsweise nicht beim Kind – sondern bei dir. Denn dieser Satz drückt bei vielen Eltern einen alten Knopf. Eine eigene Wunde. Und wenn wir das nicht merken, lösen wir manchmal unser altes Gefühl – nicht das Problem unseres Kindes.
Du erfährst:
Warum dieser Satz uns oft an unsere eigene Kindheit erinnert – und warum das wichtig zu wissen ist
Wie Freundschaft bei kleinen Kindern wirklich funktioniert – flüchtig, situationsbezogen, oft nur der eine Moment in der Sandkiste
Warum das beobachtende Kind am Rand oft nicht ausgeschlossen ist, sondern lernt
Was „keiner spielt mit mir" wirklich heißt – meistens ein einzelner Moment, nicht der ganze Tag
Warum du diesen Moment nicht sofort lösen musst – und was stattdessen wirkt
Warum einer reicht: ein guter Freund ist wichtiger als eine ganze Gruppe – und wie du das im Alltag anstoßen kannst
Wann es sich lohnt, wirklich genauer hinzuschauen – der klare Unterschied zwischen einem Moment und einem Muster
Diese Folge ist die letzte in der kleinen Kita-Reihe – und schließt einen Bogen zurück zu allem, was wir in den letzten Wochen besprochen haben: was in der Kita wirklich passiert, was Fachkräfte denken, wie du auf ein Sorgen-Gespräch reagierst – und heute: was zu tun ist, wenn dein Kind sich allein fühlt.
Dein Kind ist nicht du. Es schreibt seine eigene Geschichte.
Deine Stimme ist gefragt: Welches Thema soll als Nächstes kommen? Was beschäftigt dich gerade? Schreib mir auf Instagram – die nächsten Themen bestimmst ein Stück weit du.
Die Quellen zur kindlichen Entwicklung und zu Peerbeziehungen (Largo, Viernickel) findest du am Ende der Beschreibung.
Wenn dir der Podcast gefällt, folge ihm und lass gerne eine Bewertung da – das hilft wirklich, dass mehr Eltern diesen Podcast finden.
Mehr Impulse zu bindungsorientierter Erziehung und Pädagogik im Alltag findest du auf Instagram: @fachlich.menschlich
Wenn dich diese Folge berührt, teile sie mit jemandem, der das gerade braucht.
Quellen:
Largo, R. (2019): Kinderjahre. Die Individualität des Kindes als erzieherische Herausforderung – Piper Verlag
Viernickel, S. (2008): Reibungslose Übergänge? Peerbeziehungen und soziale Integration in Kindertageseinrichtungen
13 Minuten
Vielleicht hörst du diese Folge, weil es dir gerade passiert ist. Ein Gespräch in der Kita. Und dann dieser eine Satz: „Wir machen uns ein bisschen Sorgen." Und in diesem Moment kippt etwas. Der Boden wird kurz unsicher. Alles danach hast du vielleicht nur noch halb gehört.
Wenn das so war – dann ist diese Folge für dich.
Bei Fachlich. Menschlich. gehen wir heute ganz ruhig durch, was dieser Satz wirklich bedeutet. Warum er überhaupt fällt. Und was dir hilft – in genau diesem Gespräch.
Atme einmal durch. Wir schauen uns das gemeinsam an.
Du erfährst:
Was in deinem eigenen Kopf in diesem Moment passiert – Schock, Scham, Abwehr, und warum alle drei normal sind
Warum Abwehr kein Fehler ist, sondern Schutz – und wie du sie kennst, ohne dass sie dich blockiert
Warum eine gute Fachkraft so ein Gespräch nicht gern führt – und warum genau das ein gutes Zeichen ist
Der wichtigste Satz der Folge: „Eine Beobachtung ist keine Diagnose."
Warum frühes Hinschauen keine Bedrohung ist, sondern ein Vorteil – und oft sogar ein Geschenk
Wie es nach so einem Gespräch konkret weitergeht – und warum du in dem Moment gar nichts entscheiden musst
Drei konkrete Fragen, die dir aus der Ohnmacht heraushelfen und aus zwei Gegenüber ein Team machen
Warum dein Kind zwei Menschen braucht, die gemeinsam hinschauen – nicht zwei, die sich streiten
Diese Folge ist Teil 3 der Kita-Insider-Reihe. Sie richtet sich an alle Eltern, die so ein Gespräch gerade hatten – oder es noch vor sich haben. Und an alle Fachkräfte, die solche Sätze sagen müssen und selbst spüren, wie schwer sie sind.
Wenn die Kita sagt „Wir machen uns Sorgen" – dann ist das kein Urteil über dein Kind. Und kein Urteil über dich. Es ist eine Beobachtung. Kein Etikett. Ein früher Blick. Kein endgültiger.
Die Quellen zur kindlichen Entwicklung und zu den „Grenzsteinen der Entwicklung" (Largo, Michaelis & Niemann) findest du am Ende der Beschreibung.
Wenn dir der Podcast gefällt, folge ihm und lass gerne eine Bewertung da – das hilft wirklich, dass mehr Eltern diesen Podcast finden.
Mehr Impulse zu bindungsorientierter Pädagogik und Erziehung im Alltag findest du auf Instagram: @fachlich.menschlich
Wenn dich diese Folge berührt, teile sie mit jemandem, der das gerade braucht – vielleicht einem Elternteil, das gerade zweifelt.
Quellen:
Largo, R. (2019): Kinderjahre. Die Individualität des Kindes als erzieherische Herausforderung – Piper Verlag
Michaelis, R. & Niemann, G. (2010): Entwicklungsneurologie und Neuropädiatrie – Thieme Verlag (Konzept der „Grenzsteine der Entwicklung")
Wenn das so war – dann ist diese Folge für dich.
Bei Fachlich. Menschlich. gehen wir heute ganz ruhig durch, was dieser Satz wirklich bedeutet. Warum er überhaupt fällt. Und was dir hilft – in genau diesem Gespräch.
Atme einmal durch. Wir schauen uns das gemeinsam an.
Du erfährst:
Was in deinem eigenen Kopf in diesem Moment passiert – Schock, Scham, Abwehr, und warum alle drei normal sind
Warum Abwehr kein Fehler ist, sondern Schutz – und wie du sie kennst, ohne dass sie dich blockiert
Warum eine gute Fachkraft so ein Gespräch nicht gern führt – und warum genau das ein gutes Zeichen ist
Der wichtigste Satz der Folge: „Eine Beobachtung ist keine Diagnose."
Warum frühes Hinschauen keine Bedrohung ist, sondern ein Vorteil – und oft sogar ein Geschenk
Wie es nach so einem Gespräch konkret weitergeht – und warum du in dem Moment gar nichts entscheiden musst
Drei konkrete Fragen, die dir aus der Ohnmacht heraushelfen und aus zwei Gegenüber ein Team machen
Warum dein Kind zwei Menschen braucht, die gemeinsam hinschauen – nicht zwei, die sich streiten
Diese Folge ist Teil 3 der Kita-Insider-Reihe. Sie richtet sich an alle Eltern, die so ein Gespräch gerade hatten – oder es noch vor sich haben. Und an alle Fachkräfte, die solche Sätze sagen müssen und selbst spüren, wie schwer sie sind.
Wenn die Kita sagt „Wir machen uns Sorgen" – dann ist das kein Urteil über dein Kind. Und kein Urteil über dich. Es ist eine Beobachtung. Kein Etikett. Ein früher Blick. Kein endgültiger.
Die Quellen zur kindlichen Entwicklung und zu den „Grenzsteinen der Entwicklung" (Largo, Michaelis & Niemann) findest du am Ende der Beschreibung.
Wenn dir der Podcast gefällt, folge ihm und lass gerne eine Bewertung da – das hilft wirklich, dass mehr Eltern diesen Podcast finden.
Mehr Impulse zu bindungsorientierter Pädagogik und Erziehung im Alltag findest du auf Instagram: @fachlich.menschlich
Wenn dich diese Folge berührt, teile sie mit jemandem, der das gerade braucht – vielleicht einem Elternteil, das gerade zweifelt.
Quellen:
Largo, R. (2019): Kinderjahre. Die Individualität des Kindes als erzieherische Herausforderung – Piper Verlag
Michaelis, R. & Niemann, G. (2010): Entwicklungsneurologie und Neuropädiatrie – Thieme Verlag (Konzept der „Grenzsteine der Entwicklung")
12 Minuten
Es gibt Sätze, die denken Erzieher:innen – und sprechen sie nie aus. Nicht, weil sie etwas verbergen. Sondern aus Professionalität. Weil es nicht ihre Aufgabe ist, Eltern zu belehren. Weil zwischen Tür und Angel keine Zeit dafür ist. Und weil manche Dinge leicht falsch ankommen könnten.
Aber wenn Eltern ein paar dieser Gedanken kennen – verändert das etwas. Zum Guten.
Diese Folge von Fachlich. Menschlich. ist keine Abrechnung. Kein Vorwurf. Sondern ein ehrliches Gespräch über das, was auf der anderen Seite gedacht wird – mit viel Wärme für beide Seiten. Bei jedem Punkt schauen wir zuerst, was die Fachkraft denkt. Und dann sofort, wie es sich aus Elternsicht anfühlt.
Du erfährst 6 ehrliche Punkte:
„Wir sehen dein Kind anders als du" – warum das kein Widerspruch ist, sondern zwei wahre Bilder
„Wenn wir sagen, es war ein guter Tag, meinen wir das" – warum Fachkräfte keine Zeit für Floskeln haben
„Wir vergleichen dein Kind nicht" – warum Hinweise zur Entwicklung keine Rangliste sind
„Wir merken, wenn zu Hause etwas los ist" – warum ein einziger Satz oft reicht
„Wir wissen, dass du morgens im Stress bist" – warum beide Seiten morgens auf Anschlag laufen
„Dein Kind weint bei dir und nicht bei uns" – das größte Kompliment, das ein Kind machen kann
Außerdem erfährst du, was Erziehungspartnerschaft eigentlich bedeutet – und warum fast jedes Missverständnis zwischen Eltern und Fachkräften daraus entsteht, dass jede Seite nur einen Ausschnitt sieht.
Diese Folge ist für alle Erzieher:innen, die sich denken „Endlich sagt das mal jemand" – und für alle Eltern, die einen Blick hinter die Kulissen bekommen wollen.
Das Kind braucht nicht, dass eine Seite gewinnt. Es braucht, dass beide Seiten zusammenhalten.
Die Quellen zur Erziehungspartnerschaft und zum sicheren Hafen (Griebel & Niesel, Brisch) findest du am Ende der Beschreibung.
Wenn dir der Podcast gefällt, folge ihm und lass gerne eine Bewertung da – das hilft wirklich, dass mehr Menschen diesen Podcast finden.
Mehr Impulse zu bindungsorientierter Pädagogik und Erziehung im Alltag findest du auf Instagram: @fachlich.menschlich
Wenn dich diese Folge berührt, teile sie mit jemandem, der das gerade braucht – vielleicht einer Fachkraft. Vielleicht einem Elternteil, das gerade zweifelt.
Quellen:
Griebel, W. & Niesel, R. (2011): Übergänge verstehen und begleiten. Transitionen in der Bildungslaufbahn von Kindern – Cornelsen Scriptor
Brisch, K. H. (2019): Bindung und frühe Kindheit – Klett-Cotta
Aber wenn Eltern ein paar dieser Gedanken kennen – verändert das etwas. Zum Guten.
Diese Folge von Fachlich. Menschlich. ist keine Abrechnung. Kein Vorwurf. Sondern ein ehrliches Gespräch über das, was auf der anderen Seite gedacht wird – mit viel Wärme für beide Seiten. Bei jedem Punkt schauen wir zuerst, was die Fachkraft denkt. Und dann sofort, wie es sich aus Elternsicht anfühlt.
Du erfährst 6 ehrliche Punkte:
„Wir sehen dein Kind anders als du" – warum das kein Widerspruch ist, sondern zwei wahre Bilder
„Wenn wir sagen, es war ein guter Tag, meinen wir das" – warum Fachkräfte keine Zeit für Floskeln haben
„Wir vergleichen dein Kind nicht" – warum Hinweise zur Entwicklung keine Rangliste sind
„Wir merken, wenn zu Hause etwas los ist" – warum ein einziger Satz oft reicht
„Wir wissen, dass du morgens im Stress bist" – warum beide Seiten morgens auf Anschlag laufen
„Dein Kind weint bei dir und nicht bei uns" – das größte Kompliment, das ein Kind machen kann
Außerdem erfährst du, was Erziehungspartnerschaft eigentlich bedeutet – und warum fast jedes Missverständnis zwischen Eltern und Fachkräften daraus entsteht, dass jede Seite nur einen Ausschnitt sieht.
Diese Folge ist für alle Erzieher:innen, die sich denken „Endlich sagt das mal jemand" – und für alle Eltern, die einen Blick hinter die Kulissen bekommen wollen.
Das Kind braucht nicht, dass eine Seite gewinnt. Es braucht, dass beide Seiten zusammenhalten.
Die Quellen zur Erziehungspartnerschaft und zum sicheren Hafen (Griebel & Niesel, Brisch) findest du am Ende der Beschreibung.
Wenn dir der Podcast gefällt, folge ihm und lass gerne eine Bewertung da – das hilft wirklich, dass mehr Menschen diesen Podcast finden.
Mehr Impulse zu bindungsorientierter Pädagogik und Erziehung im Alltag findest du auf Instagram: @fachlich.menschlich
Wenn dich diese Folge berührt, teile sie mit jemandem, der das gerade braucht – vielleicht einer Fachkraft. Vielleicht einem Elternteil, das gerade zweifelt.
Quellen:
Griebel, W. & Niesel, R. (2011): Übergänge verstehen und begleiten. Transitionen in der Bildungslaufbahn von Kindern – Cornelsen Scriptor
Brisch, K. H. (2019): Bindung und frühe Kindheit – Klett-Cotta
14 Minuten
„Die spielen doch nur." – „Die passen halt auf die Kinder auf." – „So schwer kann das nicht sein." Sätze, die fast jede Fachkraft schon einmal gehört hat. Und Sätze, die zeigen, wie groß der Abstand ist zwischen dem Bild von außen und der Wirklichkeit.
Diese Folge von Fachlich. Menschlich. ist für zwei Gruppen: für alle Erzieher:innen und Fachkräfte – als kleine Rückenstärkung für einen Beruf, der oft unterschätzt wird. Und für alle Eltern, die sich morgens beim Abgeben fragen: Was passiert da eigentlich den ganzen Tag?
Wir gehen sieben typische Situationen aus dem Kita-Alltag durch – und schauen jedes Mal: Was denkt man von außen? Und was passiert wirklich?
Du erfährst:
Warum das ruhige Freispiel in Wahrheit die intensivste Lernzeit des Tages ist
Was hinter einer guten Eingewöhnung (Berliner Modell) steckt – und warum das erste Weinen kein Zeichen von Schaden ist
Warum eine Fachkraft bei einem Streit unter Kindern oft bewusst nicht sofort eingreift
Warum in einer guten Kita kein Kind zum Essen gezwungen wird – und was das langfristig für das Körpergefühl bedeutet
Die echten Zahlen zum Personalschlüssel in Deutschland – und warum nur ein einziges Bundesland die Empfehlungen erfüllt
Warum „die haben heute nur gebastelt" in Wahrheit ein dichtes Entwicklungsprogramm ist
Warum Tür-und-Angel-Gespräche unter enormem Druck stehen – und wie beide Seiten damit besser umgehen
Vier Gedanken speziell für Fachkräfte – und was Eltern beim nächsten Abholen wirklich sagen dürfen
Diese Folge ist eine Einladung zum genaueren Hinschauen – und ein Plädoyer für ein echtes Miteinander zwischen Eltern und Fachkräften auf Augenhöhe.
Was ruhig aussieht, ist Können. Was nach Spiel aussieht, ist Entwicklung. Und was nach „nichts tun" aussieht, ist oft die anspruchsvollste Arbeit überhaupt.
Die Quellen zum Berliner Eingewöhnungsmodell und zum Personalschlüssel (Laewen, Bertelsmann Stiftung, Viernickel & Strehmel) findest du am Ende der Beschreibung.
Wenn dir der Podcast gefällt, folge ihm und lass gerne eine Bewertung da – das hilft wirklich, dass mehr Menschen diesen Podcast finden.
Mehr Impulse zu bindungsorientierter Pädagogik und Erziehung im Alltag findest du auf Instagram: @fachlich.menschlich
Wenn dich diese Folge berührt, teile sie mit jemandem, der das gerade braucht – vielleicht einer Fachkraft, die das heute hören sollte.
Quellen:
Laewen, H.-J., Andres, B. & Hédervári, É. (2003): Die ersten Tage – Ein Modell zur Eingewöhnung in Krippe und Tagespflege – Beltz Verlag
Largo, R. (2019): Kinderjahre. Die Individualität des Kindes als erzieherische Herausforderung – Piper Verlag
Bertelsmann Stiftung: Ländermonitor Frühkindliche Bildungssysteme – Personalschlüssel und Fachkraft-Kind-Relationen (laendermonitor.de, Erhebung 2024)
Viernickel, S. & Strehmel, P. (2022): Bundesweite Standards zur Betreuungsrelation in der Kindertagesbetreuung – Expertise im Auftrag des BMFSFJ
Diese Folge von Fachlich. Menschlich. ist für zwei Gruppen: für alle Erzieher:innen und Fachkräfte – als kleine Rückenstärkung für einen Beruf, der oft unterschätzt wird. Und für alle Eltern, die sich morgens beim Abgeben fragen: Was passiert da eigentlich den ganzen Tag?
Wir gehen sieben typische Situationen aus dem Kita-Alltag durch – und schauen jedes Mal: Was denkt man von außen? Und was passiert wirklich?
Du erfährst:
Warum das ruhige Freispiel in Wahrheit die intensivste Lernzeit des Tages ist
Was hinter einer guten Eingewöhnung (Berliner Modell) steckt – und warum das erste Weinen kein Zeichen von Schaden ist
Warum eine Fachkraft bei einem Streit unter Kindern oft bewusst nicht sofort eingreift
Warum in einer guten Kita kein Kind zum Essen gezwungen wird – und was das langfristig für das Körpergefühl bedeutet
Die echten Zahlen zum Personalschlüssel in Deutschland – und warum nur ein einziges Bundesland die Empfehlungen erfüllt
Warum „die haben heute nur gebastelt" in Wahrheit ein dichtes Entwicklungsprogramm ist
Warum Tür-und-Angel-Gespräche unter enormem Druck stehen – und wie beide Seiten damit besser umgehen
Vier Gedanken speziell für Fachkräfte – und was Eltern beim nächsten Abholen wirklich sagen dürfen
Diese Folge ist eine Einladung zum genaueren Hinschauen – und ein Plädoyer für ein echtes Miteinander zwischen Eltern und Fachkräften auf Augenhöhe.
Was ruhig aussieht, ist Können. Was nach Spiel aussieht, ist Entwicklung. Und was nach „nichts tun" aussieht, ist oft die anspruchsvollste Arbeit überhaupt.
Die Quellen zum Berliner Eingewöhnungsmodell und zum Personalschlüssel (Laewen, Bertelsmann Stiftung, Viernickel & Strehmel) findest du am Ende der Beschreibung.
Wenn dir der Podcast gefällt, folge ihm und lass gerne eine Bewertung da – das hilft wirklich, dass mehr Menschen diesen Podcast finden.
Mehr Impulse zu bindungsorientierter Pädagogik und Erziehung im Alltag findest du auf Instagram: @fachlich.menschlich
Wenn dich diese Folge berührt, teile sie mit jemandem, der das gerade braucht – vielleicht einer Fachkraft, die das heute hören sollte.
Quellen:
Laewen, H.-J., Andres, B. & Hédervári, É. (2003): Die ersten Tage – Ein Modell zur Eingewöhnung in Krippe und Tagespflege – Beltz Verlag
Largo, R. (2019): Kinderjahre. Die Individualität des Kindes als erzieherische Herausforderung – Piper Verlag
Bertelsmann Stiftung: Ländermonitor Frühkindliche Bildungssysteme – Personalschlüssel und Fachkraft-Kind-Relationen (laendermonitor.de, Erhebung 2024)
Viernickel, S. & Strehmel, P. (2022): Bundesweite Standards zur Betreuungsrelation in der Kindertagesbetreuung – Expertise im Auftrag des BMFSFJ
12 Minuten
Es gibt ein Gefühl, das macht sich ganz klein. Es schreit nicht. Es tobt nicht. Es zieht sich zurück. Dein Kind senkt den Kopf. Dreht sich weg. Will plötzlich nicht mehr angeschaut werden. Vergräbt sich hinter deinen Beinen.
Das ist Scham. Eines der schwersten Gefühle überhaupt. Für Kinder. Und für uns.
Denn Scham ist leise. Man sieht sie oft nicht sofort. Und man reagiert deshalb oft genau falsch.
In dieser Folge von Fachlich. Menschlich. schauen wir uns an, was Scham eigentlich ist, warum sie so wehtut – und wie wir unseren Kindern helfen, sie zu tragen.
Du erfährst:
Den entscheidenden Unterschied zwischen Schuld („Ich habe etwas Falsches getan") und Scham („Mit mir stimmt etwas nicht")
Warum Scham einen sozialen Ursprung hat – und ein uraltes Warnsignal für „nicht dazugehören" ist
Warum Scham bei Kindern den ganzen Raum füllt – weil ihr Gehirn sie noch nicht einordnen kann
Warum sich Scham auch als plötzliche Wut zeigen kann (die Rüstung, die wir aus Folge 26 kennen)
Warum gut gemeinte Sätze wie „Das muss dir doch nicht peinlich sein!" alles schlimmer machen
Warum Beschämung als Erziehungsmittel kurzfristig wirkt – und langfristig einer der schädlichsten Wege ist
Wie du das Verhalten benennst, ohne die Person zu treffen
Warum das stärkste Gegenmittel gegen Scham keine Worte sind – sondern die stille Botschaft: Du gehörst zu mir. Immer.
Diese Folge ist für alle Eltern, Mütter, Väter und pädagogischen Fachkräfte, die das leise Gefühl hinter Rückzug, plötzlicher Wut oder einem unerwarteten „Ich will nach Hause" sehen wollen.
Wenn dein Kind sich klein macht – mach du es nicht kleiner. Mach dich klein daneben. Und sei da.
Die wissenschaftlichen Quellen zum Unterschied zwischen Scham und Schuld (Tangney & Dearing, Brené Brown) findest du am Ende der Beschreibung.
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Wenn dich diese Folge berührt, teile sie mit jemandem, der das gerade braucht.
Quellen:
Tangney, J.P. & Dearing, R.L. (2002): Shame and Guilt – Guilford Press
Brown, B. (2012): Daring Greatly – Gotham Books
Das ist Scham. Eines der schwersten Gefühle überhaupt. Für Kinder. Und für uns.
Denn Scham ist leise. Man sieht sie oft nicht sofort. Und man reagiert deshalb oft genau falsch.
In dieser Folge von Fachlich. Menschlich. schauen wir uns an, was Scham eigentlich ist, warum sie so wehtut – und wie wir unseren Kindern helfen, sie zu tragen.
Du erfährst:
Den entscheidenden Unterschied zwischen Schuld („Ich habe etwas Falsches getan") und Scham („Mit mir stimmt etwas nicht")
Warum Scham einen sozialen Ursprung hat – und ein uraltes Warnsignal für „nicht dazugehören" ist
Warum Scham bei Kindern den ganzen Raum füllt – weil ihr Gehirn sie noch nicht einordnen kann
Warum sich Scham auch als plötzliche Wut zeigen kann (die Rüstung, die wir aus Folge 26 kennen)
Warum gut gemeinte Sätze wie „Das muss dir doch nicht peinlich sein!" alles schlimmer machen
Warum Beschämung als Erziehungsmittel kurzfristig wirkt – und langfristig einer der schädlichsten Wege ist
Wie du das Verhalten benennst, ohne die Person zu treffen
Warum das stärkste Gegenmittel gegen Scham keine Worte sind – sondern die stille Botschaft: Du gehörst zu mir. Immer.
Diese Folge ist für alle Eltern, Mütter, Väter und pädagogischen Fachkräfte, die das leise Gefühl hinter Rückzug, plötzlicher Wut oder einem unerwarteten „Ich will nach Hause" sehen wollen.
Wenn dein Kind sich klein macht – mach du es nicht kleiner. Mach dich klein daneben. Und sei da.
Die wissenschaftlichen Quellen zum Unterschied zwischen Scham und Schuld (Tangney & Dearing, Brené Brown) findest du am Ende der Beschreibung.
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Wenn dich diese Folge berührt, teile sie mit jemandem, der das gerade braucht.
Quellen:
Tangney, J.P. & Dearing, R.L. (2002): Shame and Guilt – Guilford Press
Brown, B. (2012): Daring Greatly – Gotham Books
10 Minuten
Ihr sitzt beim Essen. Die Oma ist da. Und dein Kind – ganz beiläufig – sagt ein Wort. Ein richtig deftiges Wort. Die Zeit steht still. Die Oma schaut. Du erstarrst. Und in dir rasen drei Gedanken: Wo hat es das her? Hoffentlich nicht von mir. Was mache ich jetzt bloß?
Fluchen bei Kindern trifft einen wunden Punkt. Es ist uns peinlich. Wir fühlen uns ertappt. Und wir reagieren oft genau falsch.
In dieser Folge von Fachlich. Menschlich. schauen wir uns an, warum Kinder fluchen, was es wirklich bedeutet – und warum die schlechteste Reaktion ausgerechnet die ist, die uns zuerst einfällt.
Du erfährst:
Warum kleine Kinder fluchen: weniger aus Böswilligkeit, mehr aus Neugier auf ein Wort mit Kraft
Wie Kinder blitzschnell merken, welche Wörter etwas Besonderes auslösen – und warum das für sie eine faszinierende Entdeckung ist
Warum eine große Reaktion („Das sagt man NICHT!") das Wort noch attraktiver macht
Warum Aufmerksamkeit für Kinder wie Dünger ist – egal ob positiv oder negativ
Wann Fluchen bei älteren Kindern ein Ventil ist – für Wut, Frust, Überforderung
Der ehrliche Blick auf uns selbst: Woher kommen die meisten Flüche eigentlich?
Vier konkrete Alltagsstrategien – von der ruhigen Reaktion bis zu alternativen Ventil-Wörtern, die Kinder lieben
Warum weniger Drama fast immer die stärkere Antwort ist
Diese Folge ist für alle Eltern, Mütter, Väter und pädagogischen Fachkräfte, die beim nächsten deftigen Wort ihres Kindes nicht in Panik geraten wollen – sondern gelassen und wirksam reagieren.
Ein Wort hat nur so viel Macht, wie wir ihm geben. Nimm die große Reaktion weg – und du nimmst den halben Reiz.
Die wissenschaftlichen Quellen zum Fluchen und Spracherwerb (Timothy Jay) findest du am Ende der Beschreibung.
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Quellen:
Jay, T. & Janschewitz, K. (2008): The Pragmatics of Swearing – Journal of Politeness Research
Jay, T. (2009): The Utility and Ubiquity of Taboo Words – Perspectives on Psychological Science
Fluchen bei Kindern trifft einen wunden Punkt. Es ist uns peinlich. Wir fühlen uns ertappt. Und wir reagieren oft genau falsch.
In dieser Folge von Fachlich. Menschlich. schauen wir uns an, warum Kinder fluchen, was es wirklich bedeutet – und warum die schlechteste Reaktion ausgerechnet die ist, die uns zuerst einfällt.
Du erfährst:
Warum kleine Kinder fluchen: weniger aus Böswilligkeit, mehr aus Neugier auf ein Wort mit Kraft
Wie Kinder blitzschnell merken, welche Wörter etwas Besonderes auslösen – und warum das für sie eine faszinierende Entdeckung ist
Warum eine große Reaktion („Das sagt man NICHT!") das Wort noch attraktiver macht
Warum Aufmerksamkeit für Kinder wie Dünger ist – egal ob positiv oder negativ
Wann Fluchen bei älteren Kindern ein Ventil ist – für Wut, Frust, Überforderung
Der ehrliche Blick auf uns selbst: Woher kommen die meisten Flüche eigentlich?
Vier konkrete Alltagsstrategien – von der ruhigen Reaktion bis zu alternativen Ventil-Wörtern, die Kinder lieben
Warum weniger Drama fast immer die stärkere Antwort ist
Diese Folge ist für alle Eltern, Mütter, Väter und pädagogischen Fachkräfte, die beim nächsten deftigen Wort ihres Kindes nicht in Panik geraten wollen – sondern gelassen und wirksam reagieren.
Ein Wort hat nur so viel Macht, wie wir ihm geben. Nimm die große Reaktion weg – und du nimmst den halben Reiz.
Die wissenschaftlichen Quellen zum Fluchen und Spracherwerb (Timothy Jay) findest du am Ende der Beschreibung.
Wenn dir der Podcast gefällt, folge ihm und lass gerne eine Bewertung da – das hilft wirklich, dass mehr Eltern diesen Podcast finden.
Mehr Impulse zu bindungsorientierter Erziehung, Sprache und Pädagogik im Alltag findest du auf Instagram: @fachlich.menschlich
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Quellen:
Jay, T. & Janschewitz, K. (2008): The Pragmatics of Swearing – Journal of Politeness Research
Jay, T. (2009): The Utility and Ubiquity of Taboo Words – Perspectives on Psychological Science