Podcaster
Episoden
23.07.2026
46 Minuten
Was machst du, wenn dich die Bürokratie deines Heimatlandes so sehr in den Wahnsinn treibt, dass du am liebsten auswandern würdest? Richtig, du baust dir einfach dein eigenes Land. Mitten im Meer.
Wir reisen zurück in die frühen 1960er Jahre. Der italienische Ingenieur Giorgio Rosa hat die Nase voll von Steuern, Vorschriften und dem italienischen System. Sein Plan: Er konstruiert eine 400 Quadratmeter große Plattform aus Stahl und Beton, schleppt sie mit Booten aufs offene Meer vor die Küste von Rimini – exakt 500 Meter hinter die damalige italienische Seegrenze – und rammt sie in den Meeresboden.
Das Absurde daran: Es funktioniert. Giorgio ruft 1968 die "Republik der Roseninsel" aus. Ein komplett unabhängiger Mikronation-Staat mit eigener Sprache (Esperanto!), eigenen Briefmarken, einer eigenen Währung und einer Bar, die schnell zum absoluten Hotspot für Touristen wird.
Doch während die Jugend auf der Insel feiert und sich auf einmal Menschen aus aller Welt um eine Staatsbürgerschaft bewerben, schrillten in Rom die Alarmglocken. Die italienische Regierung sieht in der kleinen Plattform plötzlich eine gigantische Bedrohung für die nationale Sicherheit – und schickt die Armee.
In dieser Folge tauchen Bastian und Kerstin ab in eine Geschichte, die klingt wie ein schlechter James-Bond-Film. Ein absurder Kleinkrieg zwischen einem sturen Ingenieur und einem ganzen Staat, der schließlich in der einzigen militärischen Invasion in der Geschichte der italienischen Republik mündet.
Der Traum von Freiheit: Wie baut man sich eigentlich eine eigene Insel aus Beton und schleppt sie aufs offene Meer? Esperanto und Briefmarken: Die clevere Taktik, mit der Giorgio Rosa versucht hat, seine Plattform völkerrechtlich abzusichern. Panik in Rom: Warum die italienische Regierung plötzlich glaubte, auf der Roseninsel würden sowjetische U-Boote auftanken. Die Invasion: Ein grotesker Militäreinsatz gegen eine handvoll unbewaffneter Urlauber und Barbesitzer.
Wenn euch diese verrückte Story gefallen hat, lasst uns 5 Sterne da und klickt auf „Folgen“ – das hilft unserem kleinen Podcast-Staat extrem weiter!
Wer sich die Geschichte nach dem Hören noch einmal als Film anschauen möchte: Auf Netflix findet ihr die Spielfilm-Adaption „Die unglaubliche Geschichte der Roseninsel“ (L'incredibile storia dell'Isola delle Rose)
Wir reisen zurück in die frühen 1960er Jahre. Der italienische Ingenieur Giorgio Rosa hat die Nase voll von Steuern, Vorschriften und dem italienischen System. Sein Plan: Er konstruiert eine 400 Quadratmeter große Plattform aus Stahl und Beton, schleppt sie mit Booten aufs offene Meer vor die Küste von Rimini – exakt 500 Meter hinter die damalige italienische Seegrenze – und rammt sie in den Meeresboden.
Das Absurde daran: Es funktioniert. Giorgio ruft 1968 die "Republik der Roseninsel" aus. Ein komplett unabhängiger Mikronation-Staat mit eigener Sprache (Esperanto!), eigenen Briefmarken, einer eigenen Währung und einer Bar, die schnell zum absoluten Hotspot für Touristen wird.
Doch während die Jugend auf der Insel feiert und sich auf einmal Menschen aus aller Welt um eine Staatsbürgerschaft bewerben, schrillten in Rom die Alarmglocken. Die italienische Regierung sieht in der kleinen Plattform plötzlich eine gigantische Bedrohung für die nationale Sicherheit – und schickt die Armee.
In dieser Folge tauchen Bastian und Kerstin ab in eine Geschichte, die klingt wie ein schlechter James-Bond-Film. Ein absurder Kleinkrieg zwischen einem sturen Ingenieur und einem ganzen Staat, der schließlich in der einzigen militärischen Invasion in der Geschichte der italienischen Republik mündet.
Der Traum von Freiheit: Wie baut man sich eigentlich eine eigene Insel aus Beton und schleppt sie aufs offene Meer? Esperanto und Briefmarken: Die clevere Taktik, mit der Giorgio Rosa versucht hat, seine Plattform völkerrechtlich abzusichern. Panik in Rom: Warum die italienische Regierung plötzlich glaubte, auf der Roseninsel würden sowjetische U-Boote auftanken. Die Invasion: Ein grotesker Militäreinsatz gegen eine handvoll unbewaffneter Urlauber und Barbesitzer.
Wenn euch diese verrückte Story gefallen hat, lasst uns 5 Sterne da und klickt auf „Folgen“ – das hilft unserem kleinen Podcast-Staat extrem weiter!
Wer sich die Geschichte nach dem Hören noch einmal als Film anschauen möchte: Auf Netflix findet ihr die Spielfilm-Adaption „Die unglaubliche Geschichte der Roseninsel“ (L'incredibile storia dell'Isola delle Rose)
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16.07.2026
39 Minuten
New York City, eine Stadt mit acht Millionen Einwohnern. Wie zum Teufel schafft man es da, einen zweieinhalb Meter langen Sibirischen Tiger mitten in einem Sozialbau in Harlem zu verstecken? Drei Jahre lang. Unbemerkt.
Wir reisen zurück ins Jahr 2000. Antoine Yates erschafft sich im fünften Stock seinen eigenen, grotesken Asphaltdschungel. Sein Mitbewohner: Ein 200-Kilo-Raubtier. Und als wäre das nicht absurd genug, liegt im Nebenzimmer noch ein Alligator namens Al...
Was darauf folgt, klingt ebenfalls erfunden: eine Notaufnahme, ein irrer Polizeieinsatz und eine groteske Rettungsaktion, die New York bis heute in Erinnerung behält.
In dieser Folge tauchen Bastian und Kerstin ab in den Asphaltdschungel von New York. Eine unglaubliche True Story über blinde Nachbarn, absolute Ignoranz und die absurde Frage: Wo hört Tierliebe auf und wo beginnt der völlige Kontrollverlust?
Der Dschungel im fünften Stock: Wie man einen sibirischen Tiger (und einen Alligator) jahrelang vor den Nachbarn und den New Yorker Behörden versteckt. Die Logistik des Wahnsinns: Das Problem mit unfassbaren Mengen an rohem Fleisch und dem penetranten Geruch eines Raubtiers im Treppenhaus. Der Biss, der das Kartenhaus einriss: Eine unglückliche Begegnung zwischen Tiger und Katze, zerrissenes Gewebe und eine äußerst unkreative Pitbull-Lüge im Krankenhaus. Das gelbe Auge im Türspion: Die spektakuläre Belagerung des NYPD und der waghalsige Abseil-Einsatz eines schwer bewaffneten Officers vom Dach. Liebe oder Wahnsinn? Antoine Yates' unerschütterliche Hingabe zu Ming und das bittere Ende einer fatalen Symbiose.
Die New Yorker Anonymität hat in diesem Fall extreme Ausmaße angenommen. Deshalb unsere Frage an euch:
Hättet ihr weggesehen?Stellt euch vor, im Treppenhaus riecht es unerträglich nach Raubtier, und ihr seht euren Nachbarn ständig mit riesigen Säcken voller rohem Fleisch in den Aufzug steigen. Hättet ihr sofort nachgefragt und die Polizei gerufen, oder gilt auch bei euch die typische Großstadt-Regel: Was hinter verschlossenen Türen passiert, geht mich nichts an?
Doku Tipp zu dieser "Klingt erfunden" Story: Ming of Harlem: Twenty One Storys in the Air
Wenn euch dieser Trip nach New York gefallen hat, lasst uns 5 Sterne da und klickt auf „Folgen“ – das ist der beste Weg, unseren Podcast zu unterstützen!
Instagram: klingt.erfunden
Teilt die Folge. Erzählt euren Freunden, Nachbarn und der Family von uns. Jeder Klick, jeder Hörer zählt. Danke das wir mit Euch weiter wachsen dürfen!
Wir reisen zurück ins Jahr 2000. Antoine Yates erschafft sich im fünften Stock seinen eigenen, grotesken Asphaltdschungel. Sein Mitbewohner: Ein 200-Kilo-Raubtier. Und als wäre das nicht absurd genug, liegt im Nebenzimmer noch ein Alligator namens Al...
Was darauf folgt, klingt ebenfalls erfunden: eine Notaufnahme, ein irrer Polizeieinsatz und eine groteske Rettungsaktion, die New York bis heute in Erinnerung behält.
In dieser Folge tauchen Bastian und Kerstin ab in den Asphaltdschungel von New York. Eine unglaubliche True Story über blinde Nachbarn, absolute Ignoranz und die absurde Frage: Wo hört Tierliebe auf und wo beginnt der völlige Kontrollverlust?
Der Dschungel im fünften Stock: Wie man einen sibirischen Tiger (und einen Alligator) jahrelang vor den Nachbarn und den New Yorker Behörden versteckt. Die Logistik des Wahnsinns: Das Problem mit unfassbaren Mengen an rohem Fleisch und dem penetranten Geruch eines Raubtiers im Treppenhaus. Der Biss, der das Kartenhaus einriss: Eine unglückliche Begegnung zwischen Tiger und Katze, zerrissenes Gewebe und eine äußerst unkreative Pitbull-Lüge im Krankenhaus. Das gelbe Auge im Türspion: Die spektakuläre Belagerung des NYPD und der waghalsige Abseil-Einsatz eines schwer bewaffneten Officers vom Dach. Liebe oder Wahnsinn? Antoine Yates' unerschütterliche Hingabe zu Ming und das bittere Ende einer fatalen Symbiose.
Die New Yorker Anonymität hat in diesem Fall extreme Ausmaße angenommen. Deshalb unsere Frage an euch:
Hättet ihr weggesehen?Stellt euch vor, im Treppenhaus riecht es unerträglich nach Raubtier, und ihr seht euren Nachbarn ständig mit riesigen Säcken voller rohem Fleisch in den Aufzug steigen. Hättet ihr sofort nachgefragt und die Polizei gerufen, oder gilt auch bei euch die typische Großstadt-Regel: Was hinter verschlossenen Türen passiert, geht mich nichts an?
Doku Tipp zu dieser "Klingt erfunden" Story: Ming of Harlem: Twenty One Storys in the Air
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09.07.2026
27 Minuten
Diese Folge beginnt ungewohnt leise und sehr privat. Bastian teilt den schmerzhaften Verlust seiner Hündin Thelma und wirft eine Frage auf, die wohl jeder Tierbesitzer in der tiefsten Trauer schon einmal gefühlt hat: Was wäre, wenn man seinen besten Freund einfach zurückholen könnte?
Genau vor dieser Entscheidung steht der kanadische Polizist James Symington. Sein Schäferhund Tracker wird am 11. September 2001 zur absoluten Legende, als er den letzten Überlebenden aus den Trümmern des World Trade Centers rettet. Als Tracker Jahre später unheilbar erkrankt, entdeckt James einen bizarren Wettbewerb einer südkoreanischen Biotech-Firma. Der unfassbare Preis: Die kostenlose Klonung des „würdigsten Hundes der Welt“.
In dieser Episode sprechen Bastian und Kerstin über tiefe Liebe, die extremen Grenzen von Trauer und eine Wissenschafts-Industrie, die an Gott-Spielen grenzt.
Der schwerste Abschied: Bastians persönliche Gedanken zum Verlust von Thelma und diese eine Lücke, die sich rational nicht füllen lässt. Ein Held am Ground Zero von 9/11: Wie Schäferhund Tracker am 11. September Geschichte schrieb. Der bizarre Wettbewerb: Eine südkoreanische Klon-Firma, ein verzweifelter Polizist und der Versuch, den Tod auszutricksen. Fünf Klone, ein Charakter? Das ethische Dilemma: Ist ein Klon wirklich noch mein Hund, oder reproduziert man nur die Hardware?
Helft uns weiter zu wachsen! Folgt uns auf Instagram klingt.erfunden - Kommentiert oder schreibt uns eine E-Mail an klingt.erfunden@mail.de
Genau vor dieser Entscheidung steht der kanadische Polizist James Symington. Sein Schäferhund Tracker wird am 11. September 2001 zur absoluten Legende, als er den letzten Überlebenden aus den Trümmern des World Trade Centers rettet. Als Tracker Jahre später unheilbar erkrankt, entdeckt James einen bizarren Wettbewerb einer südkoreanischen Biotech-Firma. Der unfassbare Preis: Die kostenlose Klonung des „würdigsten Hundes der Welt“.
In dieser Episode sprechen Bastian und Kerstin über tiefe Liebe, die extremen Grenzen von Trauer und eine Wissenschafts-Industrie, die an Gott-Spielen grenzt.
Der schwerste Abschied: Bastians persönliche Gedanken zum Verlust von Thelma und diese eine Lücke, die sich rational nicht füllen lässt. Ein Held am Ground Zero von 9/11: Wie Schäferhund Tracker am 11. September Geschichte schrieb. Der bizarre Wettbewerb: Eine südkoreanische Klon-Firma, ein verzweifelter Polizist und der Versuch, den Tod auszutricksen. Fünf Klone, ein Charakter? Das ethische Dilemma: Ist ein Klon wirklich noch mein Hund, oder reproduziert man nur die Hardware?
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02.07.2026
33 Minuten
In dieser Folge reisen wir in das Jahr 2011 nach Sodeto, ein winziges Bauerndorf in der nordspanischen Region Aragonien. Mitten in der schweren Euro-Wirtschaftskrise kämpften die knapp 250 Einwohner mit Existenzängsten und Schulden. Doch am 22. Dezember änderte sich alles: Die örtliche Hausfrauenvereinigung hatte Anteile für die spanische Weihnachtslotterie „El Gordo“ (Der Dicke) im Dorf verkauft. Das unglaubliche Resultat: Das ganze Dorf gewann gemeinsam über 150 Millionen Euro!
Von einer Sekunde auf die andere gab es keine Geringverdiener mehr in Sodeto. Naja, fast. Denn der griechische Dokumentarfilmer Costis Mitsotakis, der am Rande des Dorfes in einer alten Scheune lebte, wurde beim Losverkauf schlichtweg vergessen.
Wir sprechen darüber, was dieser kollektive Geldsegen mit der Dorfgemeinschaft gemacht hat, warum das Geld fast zu einer psychologischen Zerreißprobe wurde und wie der einzige Verlierer am Ende doch noch sein persönliches Happy End fand.
In dieser Episode erfährst du:
Der 150-Millionen-Euro-Tag: Wie ein von der Krise gebeuteltes Bauerndorf über Nacht zum reichsten Ort Spaniens wurde. Banker im Schlamm: Warum sich plötzlich Vertreter von Großbanken in Anzügen auf dem Dorfplatz drängten und die einzige Hauptstraße blockierten, um an das Geld der Bauern zu kommen. Traktoren statt Ferraris: Wieso die bodenständigen Landwirte ihren Gewinn nicht in Sportwagen oder Yachten verprassten, sondern neue Landmaschinen und Bewässerungsanlagen kauften. Das Große Schweigen von Sodeto: Wie der Reichtum paradoxerweise zu Scham, Neid und einem unheimlichen Misstrauen zwischen den Nachbarn führte. Freibier auf Lebenszeit: Wie Costis Mitsotakis, der einzige Einwohner ohne Gewinn, aus seinem Pech die erfolgreiche Dokumentation „Cuatro Pasos“ machte und heute vom Dorf auf Händen getragen wird.
Erwähnte Dokumentationen & Artikel zur Folge:
Die Dokumentationen von Costis Mitsotakis: „El único de Sodeto“ (Der einzige Verlierer von Sodeto) und „Cuatro Pasos“ (Vier Schritte, 2013). Der New York Times Artikel (2012): A Village Wins the Lottery, All but One
Zitat der Folge:
"Wir haben keine Sportwagen gekauft. Wir haben Traktoren gekauft. Wenn du dein Leben lang den Boden umgegraben hast, denkst du nicht an einen Urlaub in der Karibik. Du denkst daran, wie du deine Arbeit im nächsten Jahr besser machen kannst." – Rosa Pons, Dorfbewohnerin von Sodeto
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Lass uns connecten: Folgt uns für Behind-the-Scenes und mehr verrückte Fakten auf Instagram: @klingt.erfunden️ Ihr habt Feedback, Fragen oder eine eigene Story, die komplett erfunden klingt (es aber nicht ist)? Schreibt uns an: klingt.erfunden@mail.de
Von einer Sekunde auf die andere gab es keine Geringverdiener mehr in Sodeto. Naja, fast. Denn der griechische Dokumentarfilmer Costis Mitsotakis, der am Rande des Dorfes in einer alten Scheune lebte, wurde beim Losverkauf schlichtweg vergessen.
Wir sprechen darüber, was dieser kollektive Geldsegen mit der Dorfgemeinschaft gemacht hat, warum das Geld fast zu einer psychologischen Zerreißprobe wurde und wie der einzige Verlierer am Ende doch noch sein persönliches Happy End fand.
In dieser Episode erfährst du:
Der 150-Millionen-Euro-Tag: Wie ein von der Krise gebeuteltes Bauerndorf über Nacht zum reichsten Ort Spaniens wurde. Banker im Schlamm: Warum sich plötzlich Vertreter von Großbanken in Anzügen auf dem Dorfplatz drängten und die einzige Hauptstraße blockierten, um an das Geld der Bauern zu kommen. Traktoren statt Ferraris: Wieso die bodenständigen Landwirte ihren Gewinn nicht in Sportwagen oder Yachten verprassten, sondern neue Landmaschinen und Bewässerungsanlagen kauften. Das Große Schweigen von Sodeto: Wie der Reichtum paradoxerweise zu Scham, Neid und einem unheimlichen Misstrauen zwischen den Nachbarn führte. Freibier auf Lebenszeit: Wie Costis Mitsotakis, der einzige Einwohner ohne Gewinn, aus seinem Pech die erfolgreiche Dokumentation „Cuatro Pasos“ machte und heute vom Dorf auf Händen getragen wird.
Erwähnte Dokumentationen & Artikel zur Folge:
Die Dokumentationen von Costis Mitsotakis: „El único de Sodeto“ (Der einzige Verlierer von Sodeto) und „Cuatro Pasos“ (Vier Schritte, 2013). Der New York Times Artikel (2012): A Village Wins the Lottery, All but One
Zitat der Folge:
"Wir haben keine Sportwagen gekauft. Wir haben Traktoren gekauft. Wenn du dein Leben lang den Boden umgegraben hast, denkst du nicht an einen Urlaub in der Karibik. Du denkst daran, wie du deine Arbeit im nächsten Jahr besser machen kannst." – Rosa Pons, Dorfbewohnerin von Sodeto
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25.06.2026
23 Minuten
Es ist ein ganz normaler Donnerstagnachmittag im Oktober 2009. Menschen gehen ihrer Arbeit nach, als die großen amerikanischen Nachrichtensender plötzlich ihr Programm unterbrechen. Auf den Bildschirmen flasht das rote Breaking News-Banner auf. Die Live-Bilder der Helikopter zeigen ein bizarres, silbern glänzendes Objekt am Himmel über Colorado – geformt wie eine fliegende Untertasse.
Kurz darauf der Schock: Die Behörden vermelden, dass sich im Inneren dieses instabilen, selbstgebauten Ballons ein sechsjähriger Junge namens Falcon befindet, der hilflos in den Himmel treibt. Das US-Militär und die Luftraumüberwachung reagieren sofort. Millionen Menschen halten weltweit vor den Fernsehern den Atem an und bangen um das Leben des Kindes.
Doch als das Objekt schließlich auf einem Feld landet, beginnt das eigentliche Mysterium erst. Was als dramatische Rettungsaktion begann, verwandelt sich in Echtzeit in einen der spektakulärsten, am heißesten diskutierten Vorfälle der modernen Fernsehgeschichte.
Wie konnte ein ganzes Land stundenlang eine Geschichte glauben, die so vielleicht nie passiert ist? Und was passiert, wenn die Gier nach Aufmerksamkeit alle journalistischen Filter wegspült?
Das Objekt am Himmel: Wie ein silberner Pilz den amerikanischen Luftraum in den Ausnahmezustand versetzte. Das Dilemma der Breaking News: Bastian und Kerstin blicken als Journalisten auf den ungeschriebenen Vertrag der Medienbranche: Warum im Zweifel Action immer über Verifikation siegt. Das Rätsel von Keenesburg: Der Moment, in dem die Gondel des Ballons geöffnet wird – und jede Spur von dem Jungen fehlt. Der Satz, der alles veränderte: Die Rekonstruktion des legendären CNN-Live-Interviews mit Wolf Blitzer, das eine ganze Nation sprachlos zurückließ.
The Heen Boys – „Balloon Boy“ (Musikvideo): Erlebt den offiziellen und ziemlich schrägen Song der Heene-Brüder, in dem sie die Ereignisse von damals Jahre später musikalisch verarbeitet haben: https://www.youtube.com/watch?v=JVbV_Sis99o
Wenn euch dieser investigative Deep Dive gefallen hat, lasst uns 5 Sterne in eurer Podcast-App da und klickt auf „Folgen“ – das ist für uns die wichtigste Unterstützung.
Klingt erfunden? True Stories statt Fake News.
Schreibt uns: klingt.erfunden@mail.de
Instagram: klingt.erfunden
Kurz darauf der Schock: Die Behörden vermelden, dass sich im Inneren dieses instabilen, selbstgebauten Ballons ein sechsjähriger Junge namens Falcon befindet, der hilflos in den Himmel treibt. Das US-Militär und die Luftraumüberwachung reagieren sofort. Millionen Menschen halten weltweit vor den Fernsehern den Atem an und bangen um das Leben des Kindes.
Doch als das Objekt schließlich auf einem Feld landet, beginnt das eigentliche Mysterium erst. Was als dramatische Rettungsaktion begann, verwandelt sich in Echtzeit in einen der spektakulärsten, am heißesten diskutierten Vorfälle der modernen Fernsehgeschichte.
Wie konnte ein ganzes Land stundenlang eine Geschichte glauben, die so vielleicht nie passiert ist? Und was passiert, wenn die Gier nach Aufmerksamkeit alle journalistischen Filter wegspült?
Das Objekt am Himmel: Wie ein silberner Pilz den amerikanischen Luftraum in den Ausnahmezustand versetzte. Das Dilemma der Breaking News: Bastian und Kerstin blicken als Journalisten auf den ungeschriebenen Vertrag der Medienbranche: Warum im Zweifel Action immer über Verifikation siegt. Das Rätsel von Keenesburg: Der Moment, in dem die Gondel des Ballons geöffnet wird – und jede Spur von dem Jungen fehlt. Der Satz, der alles veränderte: Die Rekonstruktion des legendären CNN-Live-Interviews mit Wolf Blitzer, das eine ganze Nation sprachlos zurückließ.
The Heen Boys – „Balloon Boy“ (Musikvideo): Erlebt den offiziellen und ziemlich schrägen Song der Heene-Brüder, in dem sie die Ereignisse von damals Jahre später musikalisch verarbeitet haben: https://www.youtube.com/watch?v=JVbV_Sis99o
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Über diesen Podcast
Klingt erfunden? Ist es aber nicht. In einer Welt voller Fake News
und Clickbait ist die Realität oft absurder als jede Lüge. Wir sind
Bastian Brockmann und Kerstin Keller. Jede Woche nehmen wir uns
Schlagzeilen vor, bei denen man sich fragt: „Das kann doch nicht
wahr sein?!“ Wir graben tiefer, checken die Fakten und erzählen
euch die kuriosen, wahren Geschichten hinter den verrückten
Headliner-Storys. Wir liefern die Fakten zu den Storys, die
eigentlich zu gut sind, um wahr zu sein. Jeden Donnerstag. Überall
wo es Podcasts gibt. Folge uns auf Instagram: klingt.erfunden
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