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Episoden
15.04.2026
23 Minuten
In der Öffentlichkeit gelten Markus Braun und Jan Marsalek als die Verantwortlichen für den größten Betrug in der Geschichte der Bundesrepublik. Doch von den Milliarden, die sie bewegt haben, kassierten sie nur einen kleinen Teil. Die wahren Profiteure blieben dagegen in Hintergrund. Sie waren schon vor dem Börsengang dabei und versteckten sich hinter Holding-Strukturen. Aber sie haben Spuren hinterlassen - in Geschäftsberichten, Handelsregistern und Börsenumsätzen.
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01.04.2026
28 Minuten
Die extravagantesten Weihnachtsempfänge Londons gibt in den 10er Jahren ein Deutscher: Lars Windhorst. Unter dem Dinosaurier des British Museum of Natural History empfängt er seine Gäste. Das Ereignis verrät viel über die Netzwerke des Finanzierungskünstlers. Er pflegt Kontakt zum innersten Zirkel des Kreml, zu Epstein und den Rothschilds, den Staatsfonds der Golfmonarchien und einem asiatischen Syndikat, das mutmasslich von Beijing gesteuert wird. Er ist verwickelt in Geldwäsche-Operationen, bleibt Milliarden schuldig und kommt immer wieder davon. Wird er geschützt? Hat er Mentoren? Arbeiten die mit Kompromat? Und wenn ja: erklärt das, warum die Behörden still halten? Die neue Folge von Stealth Crime besucht den Weihnachtsempfang im Museum und folgt von dort Spuren, die an exotische Plätze führen: zu einem Milliardenraub im tropischen Malaysia und einer sibirischen Sauna, in der sich Milliardäre auspeitschen lassen - und wo vieles an Epstein erinnert.
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20.03.2026
24 Minuten
Lars Windhorst galt einst als "Wunderkind" und "Teen Tycoon". Jonglierte mit Millionen - und dann Milliarden. Ein Kanzler, ein Rothschild und Dutzende von Bankern & Investoren fielen auf ihn herein. Medien halten ihn für einen windigen Typ oder geschickten Betrüger.
Doch Windhorst ist viel mehr als das: er steht in Verbindung mit Mitgliedern des Putin-Netzwerks und der russischen Mafia; er bezog Kapital von asiatischen Syndikaten und brachte einen Londoner Fonds um 2,6 Mrd. Das meiste davon versickerte spurlos in seinem unübersichtlichen Finanzimperium. Der Verdacht: Windhorst betrieb eine Geldwäsche-Operation. Und seine Gläubiger handelten so bizarr, als wären sie unter Druck oder Drogen. In Teil 2 erzähle ich, wie der rätselhafte Aufstieg des Lars Windhorst begann.
Doch Windhorst ist viel mehr als das: er steht in Verbindung mit Mitgliedern des Putin-Netzwerks und der russischen Mafia; er bezog Kapital von asiatischen Syndikaten und brachte einen Londoner Fonds um 2,6 Mrd. Das meiste davon versickerte spurlos in seinem unübersichtlichen Finanzimperium. Der Verdacht: Windhorst betrieb eine Geldwäsche-Operation. Und seine Gläubiger handelten so bizarr, als wären sie unter Druck oder Drogen. In Teil 2 erzähle ich, wie der rätselhafte Aufstieg des Lars Windhorst begann.
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08.03.2026
23 Minuten
Der deutsche Finanzjongleur Lars Windhorst hat schon zwei Pleiten und einen Flugzeugabsturz hinter sich, als er Bruno Crastes kennenlernt – einen der erfolgreichsten Fondsmanager der Welt. Zweistellige Renditen, rund 30 Milliarden Euro unter Management. Ein Star der Branche.
Und trotzdem gelingt es Windhorst, ihm Unternehmensanleihen im Wert von 2,6 Milliarden Euro zu verkaufen – Junk-Bonds, für die es am Markt keine Käufer gab.
Crastes wußte, dass die Anleihen nicht handelbar waren. Trotzdem lässt er sich auf das Geschäft ein – und verliert am Ende seinen Ruf, sein Geld und seine Karriere.
Warum?
Wurde der Fondsmanager unter Druck gesetzt?
Stealth Crime untersucht in dieser Folge einen der spektakulärsten Verdachtsfälle von Tiger Kidnapping in der Finanzwelt.
Und trotzdem gelingt es Windhorst, ihm Unternehmensanleihen im Wert von 2,6 Milliarden Euro zu verkaufen – Junk-Bonds, für die es am Markt keine Käufer gab.
Crastes wußte, dass die Anleihen nicht handelbar waren. Trotzdem lässt er sich auf das Geschäft ein – und verliert am Ende seinen Ruf, sein Geld und seine Karriere.
Warum?
Wurde der Fondsmanager unter Druck gesetzt?
Stealth Crime untersucht in dieser Folge einen der spektakulärsten Verdachtsfälle von Tiger Kidnapping in der Finanzwelt.
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22.02.2026
25 Minuten
Seit der Auflösung der Sowjetunion hat eine Allianz aus Geheimdienstlern und Organisierter Kriminalität hunderte von Milliarden Dollar Schwarzgeld in den Westen verschoben. Vehikel dafür war der Rohstoffhandel, geholfen haben Banken, Immobilienhaie und Ölhändler. Heute ist das Geld tief in den westlichen Wirtschaftskreislauf eingedrungen und hilft, Politik und Business, Justiz und Aufsichtsbehörden zu korrumpieren. Genau wie es der KGB in der 80er Jahren geplant hatte. Mit dem langfristigen Ziel, ein Comeback Russlands vorzubereiten. "Grand Theft" zeigt, wie nahe Putin und seine Mafia diesem Ziel gekommen sind.
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Über diesen Podcast
Ein Minister zahlt Millionen für wirkungslose Masken. Ein
Fondsmanager Milliarden Euro für wertlose Anleihen.
Wirtschaftsprüfer bestätigen Fantasiesummen auf philippinischen
Konten. Immer wieder ermöglichen Entscheidungsträger Betrug in
Milliardenhöhe – selbst wenn sie damit ihre eigene Karriere
zerstören. Ihre rätselhaften Entscheidungen sind Symptome
systematischen Extraktion. Gerichtet gegen Individuen,
Institutionen und ganze Gesellschaften. Die Werkzeuge dieser
Kriminalität sind Kompromat und Erpressung. Ihre Drahtzieher:
bleiben der Öffentlichkeit verborgen.
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