Podcaster
Episoden
07.06.2026
12 Minuten
Nicole Bercher von Jordan ist Vertrauensfrau im Tutzinger Kirchenvorstand. Sie investiert viel Zeit in ihr Ehrenamt. Dieses Gespräch führten wir, nachdem sie gerade die neue Küche im Gemeindehaus organisiert und eingeräumt hatte. Oft übernimmt sie den Lektorinnen-Dienst. In Zukunft wird sich viel in der Kirche ändern, meint sie. Es könnte womöglich unpersönlicher werden, weil weniger Hauptamtliche dort arbeiten werden. Aber im Wandel könnte ein Chance liegen: "Früher mussten die Leute zur Kirche gucken, jetzt muss die Kirche zu den Leuten gucken!"
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24.05.2026
13 Minuten
Michael Kaminski ist 80-90 Tage im Jahr pilgernd unterwegs. Wenn er als Pilger-Beauftragter der ELKB neben den Menschen hergeht, hört er zu und gibt Impulse. Im Gehen, so sagt er, können auch schwere Geschichten leichter erzählt werden. Denn sie werden in die Natur hinein erzählt und die… antwortet womöglich. Gott sei mit auf dem Weg, sagt Kaminski und mache uns sensibel für seine Botschaften. Durch äußere Bewegung komme man auch innerlich in Bewegung. Und die Kirche? Müsse konsequent gastfreundlich werden, sagt Kaminski. Dann hätte sie gute Chancen auf eine reiche Zukunft. „Weil die Menschen, die dann kommen - Segen ins Haus bringen!“
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17.05.2026
13 Minuten
Brigitte Ginzel lebt in Tutzing, aber vor allem in Ungarn. Sie und ihr Mann haben dort ein Weingut. Ob hier oder dort: Jeden Sonntag geht sie in die Kirche. Sie will danken, beten und vor allem: Singen. Im Gottesdienst sei Singen sehr wichtig, meint sie, denn das mache glücklich. Insofern gibt sie der Vikarin ehrenamtlich Gesangsstunden. Was die Zukunft der Kirche betrifft, sagt sie, wenn die Kirche kleiner wird, müssen die Gemeindeglieder sie vielleicht wie in ihrem Ort in Ungarn selbst tragen: „Das spornt die Leute an – wir wissen dann wieder, wofür wir unser Geld geben!“
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10.05.2026
14 Minuten
UllaMariam Hoffmann ist eine Frau mit zwei Berufungen. Sie ist Missions-Benediktinerin und Oberärztin auf der Palliativstation im Tutzinger Krankenhaus. Sie war im Leben schon früh mit Krankheit konfrontiert und begleitet heute Menschen in der letzten Lebensphase. Sie sagt, alle Mitarbeiter*innen auf der Palliativstation haben „den Hauch einer Ahnung, dass das Leben hier auf Erden nicht das einzig und allein gültige ist“. Um ihre Arbeit zu tun, helfen ihr die Stundengebete und auch die Psalmen. Und was die Zukunft der Kirche betrifft, sagt sie: „Die Kirche wird kleiner und bewusster werden, ich bin mir sicher, dass es völlig anders weitergehen wird, als in der Vergangenheit.“
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03.05.2026
14 Minuten
Elena Johnston hat Theologie studiert, wollte ins Pfarramt, hat sich aber dann anders entschieden. Heute arbeitet sie in der Baubranche und sagt: Umwege erhöhen die Ortskenntnis, das gilt auch für den Lebensweg. Ehrenamtlich ist sie der Kirche verbunden geblieben. Sie engagiert sie sich im Tutzinger Kirchenvorstand und im Dekanatsausschuss. An die Kirche der Zukunft hat sie konkrete Fragen. Zum Beispiel: Wie kann jeder und jede in der Kirche einen Platz finden? Und könnte man das Kirchengebäude eigentlich auch für Feste nutzen? Im Tutzinger Seetalk erzählt sie aber auch über das, was sie durch's Leben trägt.
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Über diesen Podcast
In diesem Podcast erzählen Menschen, was sie an der Kirche haben,
mit der Kirche haben, über die Kirche denken. Warum sie dort
arbeiten, warum sie dabei bleiben, warum sie ausgetreten sind. Was
sie vom Evangelium halten und wie wichtig es ihnen ist. Und wie sie
die Kirche(n) so in zehn, zwanzig Jahren sehen. Was wird sich in
Zukunft ändern? Was wird bleiben? Und... welche Rolle spielt da
eigentlich Gott? – Gastgeberin des Tutzinger Seetalks ist Anke
Schaefer. Sie ist spätberufene Theologin und war Journalistin.
Jetzt ist sie in der ELKB auf dem Weg in den Pfarrberuf. Dazu macht
sie zwei Jahre lang ein Vikariat in der Gemeinde Tutzing am
Starnberger See. Eines zeigt sich deutlich: Die „Ressource Segen“
ist nach wie vor sehr gefragt!
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