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Episoden
20.04.2026
35 Minuten
Jahrzehnte nach dem Unfall ist Tschernobyl zu einem Lost Place geworden. Influencerin Julia ergreift die einmalige Gelegenheit. Sie besucht die unbewohnte Geisterstadt Prypjat und bekommt eine seltene Genehmigung zur Besichtigung des zerstörten Kontrollraums von Reaktor 4. Im Jahr 2022 ist dann plötzlich Schluss mit den Tagesbesuchen in der Sperrzone. Russland greift die Ukraine an und Anatolii flieht nach Deutschland – dort trifft er einen alten Bekannten. Unsere Podcast-Empfehlung: Der Rest ist Geschichte https://1.ard.de/DerRestistGeschichte Für mehr spannende Themen, Gespräche und Diskurse empfehlen wir euch außerdem den Meinungspodcast "Politikum" von WDR 5. https://1.ard.de/politikum-der-meinungspodcast
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20.04.2026
29 Minuten
Anatolii erhält schließlich in Nürnberg eine Diagnose. Eine Mutter aus Belarus sucht ebenfalls dringend Hilfe für ihren kleinen Sohn, der schwer an Krebs erkrankt ist. Auf dem Parkplatz eines Krankenhauses in Essen spricht sie einen jungen Arzt an. Das Treffen verändert nicht nur das Leben ihres Sohnes, sondern auch das vieler anderer Kinder aus den verstrahlten Gebieten. Unsere Doku-Empfehlung in der ARD Mediathek: Tschernobyl 86 – der Super-GAU Link: https://1.ard.de/tschernobyl
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20.04.2026
30 Minuten
Die sogenannte "Pfingstschlacht von Wackersdorf" hinterlässt bei Monika bleibende Eindrücke. Ulrikes oppositionelle Frauengruppe wird zu einem Treffen ins Amt für Atomsicherheit und Strahlenschutz eingeladen. Anatoliis gesundheitliche Beschwerden werden nach dem Einsatz am explodierten Reaktor immer schlimmer, doch er bekommt keine richtige Diagnose und Behandlung. Dann fällt die Mauer. Unsere Podcast-Empfehlung: 11KM: der tagesschau-Podcast Link: https://1.ard.de/11KM_Podcast?=cp Unsere Podcast-Empfehlung zum Thema: 30 oder Hunderttausende – wie viele Tote gab es durch den Atomunfall wirklich? Hört dazu beim Wissenschaftspodcast Quarks Science Cops rein: https://1.ard.de/science_cops_tschernobyl
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13.04.2026
33 Minuten
Anatolii und die anderen Liquidatoren sind vor Ort des Unfalls massiver Strahlung ausgesetzt. Nach Arbeiten in der Sperrzone werden sie sogar direkt beim explodierten Reaktor-Block zum Einsatz gerufen. Nach der Katastrophe beschließt die Anti-AKW-Aktivistin Monika aus der BRD nach Wackersdorf zu fahren, um gegen eine geplante Wiederaufarbeitungsanlage von Atommüll zu protestieren. Die Gewalt zwischen Demonstrierenden und der Polizei eskaliert. Währenddessen verfasst Ulrike aus der DDR mit ihrer geheimen Frauengruppe einen kritischen Brief an die Regierung. Unsere Podcast-Empfehlung: Nein Danke? – Warum Atomkraft uns spaltet Link: https://1.ard.de/nein-danke-warum-atomkraft-uns-spaltet
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13.04.2026
43 Minuten
Am 26. April 1986 explodiert der Reaktor-Block 4 im Atomkraftwerk Tschernobyl. Radioaktive Strahlung breitet sich über weite Teile Europas aus. Aber keiner hat dem jungen Ukrainer Anatolii gesagt, worum es genau geht. Nur, dass es irgendwo einen Unfall gab und er jetzt Teil eines Aufräum-Trupps ist. In Europa gelangen Informationen über die Reaktorkatastrophe nur langsam an die Öffentlichkeit – und in unterschiedlichem Umfang: Ulrike in der DDR erfährt viel weniger als Monika in der BRD. Unsicherheit macht sich breit. Unsere Podcast-Empfehlung: 0630 – Der News-Podcast https://1.ard.de/0630
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Über diesen Podcast
Vier Jahrzehnte nach der Explosion im Atomkraftwerk von Tschernobyl
erzählt der fünfteilige Doku-Podcast die Geschichte der
verheerenden Katastrophe. Im Zentrum stehen die persönlichen
Erinnerungen und Erlebnisse von drei Menschen: Einer
Umweltaktivistin aus Westdeutschland, einer besorgten Mutter aus
der DDR – und Anatolii: Er war als so genannter Liquidator im
Einsatz. Mitten im zerstörten und hoch verstrahlten Reaktorblock
versuchte er damals, die Katastrophe einzudämmen.
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