Warum Eigentlich Nicht?

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Episoden

#6 - Mut! oder wie man nochmal ganz von Vorne anfängt. Vom Wurstverkäufer zum Musiker (Sebastian Bauke)
17.05.2026
2 Stunden 3 Minuten
In dieser Folge von „Warum eigentlich nicht? – Den Träumen auf der Spur“ spreche ich mit Sebastian Bauke über Neuanfänge, innere Krisen und den Mut, das eigene Leben komplett zu verändern.


Sebastian arbeitete viele Jahre als Unternehmer in der Gastronomie, baute mit seinem Bruder ein erfolgreiches Business auf – bis sein Körper irgendwann die Notbremse zog. Hörsturz, Erschöpfung und die Frage: „Soll das wirklich alles gewesen sein?“


Dann passierte etwas Unerwartetes: In einem Klaviergeschäft setzte er sich zum ersten Mal an einen Flügel, drückte eine Taste – und wusste sofort: Das ist es.


Heute ist Sebastian Berufsmusiker, Pianist und Komponist. In unserem Gespräch erzählt er offen von Zweifeln, Rückschlägen, gesellschaftlichen Erwartungen und davon, wie schwer – aber auch wie befreiend – es sein kann, nochmal ganz von vorne anzufangen.


Eine Folge über den Mut, auf das eigene Gefühl zu hören, auch wenn der Weg völlig unvernünftig erscheint.


Viel Freunde beim hören und vor allem: ganz viel große Träume euch!








Sebastian Bauke bei Instagram: https://www.instagram.com/sebastian.bauke/


Sebastian Bauke bei Spotify: ⁠https://open.spotify.com/intl-de/artist/1mUOARjiejzhhBP7lbYC6C?si=OTRcOz1_Tgez8gCUouOPsg


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#5 - Allein, Allein. Von der Schülerband zum Welthit (Felix Räuber, ehem. Polarkreis 18)
03.05.2026
2 Stunden 1 Minute
In dieser Folge sprechen wir mit Felix Räuber über eine Reise, die im Kinderzimmer beginnt – und auf den großen Bühnen endet.Was passiert, wenn ein junger Mensch plötzlich merkt, dass er alleine ist in der Welt? Wenn Eltern arbeiten, Strukturen wegbrechen und man sich selbst irgendwie halten muss? Für Felix war Musik genau das: ein sicherer Ort. Ein Raum, in dem er sich geborgen fühlen konnte, lange bevor es überhaupt eine Bühne gab.Er erzählt von den ersten Momenten, in denen Musik für ihn mehr war als nur ein Hobby. Von Nächten im Bett, in denen Melodien im Kopf entstanden sind. Von Einsamkeit, Fantasie und dem Wunsch, sich selbst zu stabilisieren – und davon, wie genau daraus der Antrieb entstanden ist, Musiker zu werden.Doch der Weg dorthin war alles andere als geradlinig.Wir sprechen über die ersten Bandversuche im Jugendalter, über Proberäume im Keller, Auftritte vor wenigen Menschen – und dieses Gefühl zwischen Scham, Hoffnung und dem inneren Drang, weiterzumachen. Felix nimmt uns mit in eine Zeit, in der noch niemand wusste, wohin das alles führen würde, aber klar war: Da ist etwas, das größer werden kann.Mit 13 Jahren gründet er seine erste „richtige“ Band. Ohne Erfahrung, ohne Plan – aber mit einer unglaublichen Entschlossenheit. Proben fast jeden Tag, erste Konzerte, erste Rückschläge. Und gleichzeitig dieser Hunger: besser zu werden, gesehen zu werden, nicht mehr alleine zu sein.Im Laufe des Gesprächs wird deutlich, wie sehr sich Freundschaft, Leistung und Identität für ihn miteinander vermischt haben. Wie aus einem inneren Bedürfnis heraus ein kompromissloser Antrieb entstanden ist – und wie dieser ihn über Jahre hinweg getragen hat.Dann kommt der Moment, in dem sich plötzlich alles verändert.Ein Plattenvertrag mit der Band Polarkreis 18. Der Beginn eines Hypes. Auf einmal folgen 120 Konzerte in einem Jahr. Ein Welthit mit "Allein, Allein" Festivals, Tourbus, Interviews – ein Leben, das sich schneller bewegt, als man es verarbeiten kann. Was von außen wie ein Traum wirkt, fühlt sich von innen oft nach Überforderung an.Felix spricht offen darüber, wie es wirklich war: die Angst vor der Bühne, das Gefühl, nicht zu genügen, der Druck, funktionieren zu müssen. Und gleichzeitig diese magischen Momente, in denen alles aufgeht – wenn Musik verbindet, wenn Energie entsteht, wenn man spürt: Dafür mache ich das.Besonders berührend ist der Moment, in dem er beschreibt, wann sich etwas in ihm verändert hat. Wann aus Angst langsam Freiheit wurde. Wann die Bühne nicht mehr bedrohlich war, sondern ein Ort, den er selbst gestalten konnte.Und auch, wie spät dieser Punkt eigentlich kam.Diese Folge ist mehr als nur eine Musiker-Story. Es ist ein Gespräch über Einsamkeit, über Freundschaft, über Identität – und darüber, was Erfolg wirklich bedeutet.Eine Geschichte vom Kinderzimmer zum Welterfolg.Und von allem, was dazwischen liegt.








Felix Räuber bei Instagram: https://www.instagram.com/felix_raeuber_official/


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#4 - Scheiß auf Plan B – wie man einfach Musiker wird (Rogier de Nijs)
19.04.2026
1 Stunde 53 Minuten
In dieser Folge wird’s ehrlich, direkt und manchmal ein bisschen chaotisch – genau so, wie der Weg in die Musik halt oft ist.


Zu Gast ist der Schlagzeuger Rogier de Nijs. Einer, der nie wirklich einem verbissenem Plan verfolgte – außer: einfach machen. Vom Kind, das auf alles draufgehauen hat, was irgendwie Geräusche macht, über Punkbands und erste DIY-Gigs bis hin zum Studium am Konservatorium und einem Leben als Musiker.


Wir reden darüber, warum „Plan B“ manchmal einfach im Weg steht. Wie viel im Leben einfach passiert, wenn man losgeht. Und warum man nicht immer wissen muss, wo’s hingeht, solange man fühlt, dass es richtig ist.


Rogier erzählt von Momenten, in denen alles lief – und von denen, in denen gar nichts ging. Von Druck, Zweifeln, Unfällen und dem Gefühl, komplett raus zu sein. Und dann wieder zurückzukommen. Schritt für Schritt.


Ein großes Thema ist auch: Ausdruck. Warum Musik viel mehr ist als nur gut spielen. Warum es eigentlich darum geht, etwas rauszulassen – egal ob Wut, Freude oder Chaos im Kopf.


Richtig spannend wird’s, wenn wir über seine Projekte sprechen: Instrumente aus Plastikmüll, Performances auf dem Wasser und die Frage, wie man mit Kunst auf echte Probleme aufmerksam machen kann. Aus Frust wird Kreativität. Aus Müll wird Musik.


Und natürlich geht’s auch um Berlin. Diese Stadt, in der irgendwie alles möglich scheint – wenn man sich traut. Wo man einfach im Park Musik machen kann und niemand fragt, ob man das „darf“.


Am Ende ist diese Folge genau das: ein Reminder, dass man nicht alles durchplanen muss. Dass der eigene Weg oft erst entsteht, während man ihn geht.


Oder anders gesagt: Scheiß auf Plan B – einfach machen.





Rogier bei Instagram: https://www.instagram.com/rogierdenijs/


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#3 - Ich wäre explodiert, warum Musik mein Überlebensventil ist - La Louve
28.03.2026
1 Stunde 44 Minuten
Für alle, die manchmal denken: „Mir ist alles zu viel“ – diese Folge ist für dich.


In dieser Folge lernst du Laura Gisard aka La Luve kennen – Pianistin, Komponistin und Therapeutin in einer Person. Wenn du Musik liebst, dich schnell überfordert fühlst oder einfach viel „zu viel“ wahrnimmst, wirst du dich in ihren Geschichten wahrscheinlich wiederfinden.


Laura erzählt, wie sie als introvertiertes Kind Klavier als Sprache entdeckt hat, lange bevor sie Worte für ihre Gefühle hatte – und warum sie heute sagt: „Wenn es Musik nicht gäbe, wäre ich wahrscheinlich explodiert.“ Wir sprechen darüber, wie es ist, sich als Künstlerin zu zeigen, warum Singen sich für sie „nackter“ anfühlt als Solo-Piano und was in ihr passiert, wenn sie auf der Bühne in diesen berühmten Flow-Zustand kippt und alles um sich herum vergisst.


Du erfährst, warum sie jahrelang gezögert hat, ihre Musik aufzunehmen, und wie ausgerechnet die Pandemie-Panik dazu geführt hat, dass sie ihre ersten Songs einfach rausgehauen hat – mit dem Ergebnis, dass ihre Musik heute auf der ganzen Welt läuft, von Wohnzimmern bis Alaska. Wir reden darüber, warum sie technische Komplimente kalt lassen, sie aber Sätze wie „Ich musste bei deinem Stück weinen“ komplett ins Herz treffen.


Außerdem geht’s um ihre zweite große Leidenschaft: Körper- und Psychotherapie. Wir sprechen darüber, warum reines „im Kopf drüber reden“ oft nicht reicht, was sich verändert, wenn wir anfangen, Gefühle im Körper wirklich zu spüren, und wie Themen wie Neurodivergenz (ADHS, Autismus, Hochsensibilität), Scham, Schuld und innere Konflikte da mit reinspielen.


Wenn du neugierig bist auf Fragen wie: – Was passiert, wenn ich meine Gefühle nicht mehr wegdrücke? – Wie halte ich Widersprüche besser aus, ohne innerlich zu zerreißen? – Und wie kann Musik mir helfen, mich selbst wieder zu fühlen?


…dann nimm dir einen Tee, mach’s dir gemütlich und komm mit uns in Lauras Klang- und Innenwelt.


La Louve bei Instagram: https://www.instagram.com/la_louve_music/


La Louve bei Spotify: https://open.spotify.com/intl-de/artist/2tcohll9mc7o1XpS0U73Jc


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#2 - Ich konnte meine Wohnung nicht verlassen, heute stehe ich auf Bühnen - Mavipan
28.03.2026
1 Stunde 49 Minuten
Was bedeutet es, als adoptiertes Kind aufzuwachsen, sich selbst zu finden und gleichzeitig den Mut zu entwickeln, die eigene Stimme auf der Bühne zu zeigen? In diesem zweiteiligen Podcast-Gespräch öffnet Marvin sein Herz und seine Erfahrungen – von der frühen Kindheit als adoptiertes Kind bis zu den ersten Schritten auf Berliner Open-Mic-Bühnen.


Er spricht über die Herausforderung, sich in der eigenen Identität zurechtzufinden, wie Adoption ihn geprägt hat und wie diese Erfahrungen sein Selbstverständnis, seine Kreativität und seine Musik beeinflussen. Marvin erzählt, warum es ihm leichter fällt, live zu spielen, als Songs aufzunehmen, und wie er Perfektionismus, Selbstzweifel und den inneren Kritiker – den er „Bullshit FM“ nennt – überwindet.


Höre, wie er symbolisch alte Unsicherheiten ablegt, in einem bewegenden Moment auf der Bühne seine Verletzlichkeit zeigt und dabei Stärke, Selbstannahme und kreative Souveränität demonstriert. Er teilt, wie persönliche Geschichte, Ängste und innere Konflikte in kreative Energie verwandelt werden können – und wie Kunst gleichzeitig das Persönliche mit gesellschaftlichen Themen verbinden kann.


Dieser Podcast lädt dich ein, mitzuerleben, wie Marvin seine Identität als Musiker und Mensch navigiert, welche Kraft in der Verletzlichkeit liegt und wie er durch Musik und Bühne lernt, sich selbst zu bekräftigen. Wenn du neugierig bist, wie Adoption, Selbstfindung und Mut auf der Bühne zusammenkommen, wie man innere Grenzen sprengt und sich authentisch zeigt – dann ist diese Folge für dich. Tauche ein in ein ehrliches, inspirierendes Gespräch, das dich motiviert, dich selbst zu entdecken, eigene Ängste zu überwinden und deine Stimme mutig zu teilen.


Mavipan bei Instagram:


https://www.instagram.com/mavipan.music/
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Über diesen Podcast

Warum eigentlich nicht? – Den Träumen auf der Spur Ich bin Martin Herzberg. Ich habe als Musiker meinen Traum gelebt – und irgendwann verloren. Jetzt suche ich ihn neu. In diesem Podcast spreche ich mit Menschen, die ihren Weg gehen oder gerade erst danach suchen. Gemeinsam fragen wir: Lebe ich meinen Traum – und wenn nicht, warum eigentlich nicht? Ein ehrlicher Podcast über Mut, Zweifel und neue Möglichkeiten. Für alle, die spüren, dass da noch mehr geht.
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