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  3. Treffpunkt Museum im Einlegerhaus - Geschichte(n) aus Obertrum Podcast

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55 Minuten
Aufnahme der Eröffnung der ADLHART Ausstellung am 17. Mai 2026 im Museum im Einlegerhaus in Obertrum am See. 

Ausstellung erweckt Werk Jakob Adlharts aus dem Dornröschenschlaf.

Mit einem bis auf den letzten Platz gefüllten Einlegersaal wurde am Sonntag, 17. Mai 2026, im Museum im Einlegerhaus die Sommerausstellung „Der Bildhauer Jakob Adlhart und sein Wirken in Obertrum und darüber hinaus" feierlich eröffnet. Zahlreiche Besucherinnen und Besucher sowie viele Ehrengäste sorgten für einen würdigen und stimmungsvollen Rahmen dieser besonderen Ausstellungseröffnung.

Unter den Gästen befanden sich unter anderem Stiftsprobst Mag. Nikolaus Erber, Pfarrer Mag. Josef Brandstätter, Pfarrgemeinderats Obfrau Maria Bauer, Hofrat Mag. Reinhold Mayer, Bürgermeister Ing. Simon Wallner, Vizebürgermeister Kommerzialrat Bernhard Seidl mit Gattin Renate, Sulpicius Bertsch mit Gattin Lisa, eine Abordnung des Obst- & Gartenbauvereins, der ehemalige Kustos des Stiftsmuseums Mattsee Josef Sturm, die Familie Budig sowie die Familie Adlhart, angeführt durch den 80-jährigen Sohn Dr. Wolfgang Adlhart.

Museumsobmann Günter Lechner begrüßte die Gäste und betonte die besondere Bedeutung der Ausstellung für das Museum im Einlegerhaus. In seiner Ansprache hob er hervor, dass man sich heuer einem Künstler widme, dessen Wirken weit über die Grenzen Obertrums hinausreiche und der die österreichische Kunstgeschichte mitgeprägt habe. Gleichzeitig sprach er einen großen Dank an Eva Maria Adlhart, sowie an die beiden Kustoden Ingeborg und Peter Mastnak aus, die mit enormem Engagement, umfangreicher Recherchearbeit und viel Herzblut maßgeblich zum Gelingen der Ausstellung beigetragen hätten.

Die Kustoden selbst gaben anschließend spannende Einblicke in die Entstehung der Ausstellung sowie in die intensive Auseinandersetzung mit Leben und Werk Jakob Adlharts. Musikalisch umrahmt wurde die Veranstaltung vom kEINhorn Quintett, das mit seinen Beiträgen für eine feierliche Atmosphäre sorgte.

Eva-Maria Adlhart-Kaindl, Leiterin des Adlhart-Archivs, sprach über besondere Erlebnisse, Entdeckungen und Überraschungen bei der Durchforstung des umfangreichen Archivs und gewährte zugleich persönliche Einblicke in die Geschichte der Familie Adlhart. Dabei erwähnte sie, dass durch diese Ausstellung das Werk Jakob Adlharts „aus einem Dornröschenschlaf erweckt" werde und wieder verstärkt ins öffentliche Bewusstsein rücke. Als sichtbares Zeichen der Wertschätzung überreichte Ulf Adlhart im Namen der Familie Blumen an Eva-Maria Adlhart-Kaindl und bedankte sich herzlich für ihre engagierte Arbeit sowie die Leitung des Adlhart-Archivs.

Kunsthistoriker und Adlhart-Kenner Dr. Peter Thuswaldner ordnete anschließend die Werke Jakob Adlharts kunsthistorisch ein und beleuchtete dessen Bedeutung im Spannungsfeld des Expressionismus. Der ursprünglich angekündigte Beitrag von Prof. Dr. Adolf Hahnl konnte krankheitsbedingt leider nicht stattfinden.

Besonders eindrucksvoll waren die persönlichen Worte von Dr. Wolfgang Adlhart, dem Sohn des Künstlers. Mit vielen persönlichen Anekdoten und Erinnerungen gewährte er den Gästen einen berührenden Einblick in das Leben seines Vaters. Er erzählte von gemeinsamen Erlebnissen in der Werkstatt, vom Geruch des Holzes, von der konzentrierten Arbeitsweise seines Vaters und von dessen tiefer Verbundenheit zur Kunst. Dadurch wurde Jakob Adlhart nicht nur als bedeutender Künstler, sondern auch als Mensch und Familienvater greifbar.

Auch Landtagsabgeordneter und Bürgermeister Ing. Simon Wallner hob in seinen Grußworten die Bedeutung regionaler Kulturarbeit und des ehrenamtlichen Engagements hervor und dankte dem Museumsteam für die wertvolle Arbeit im kulturellen Leben der Gemeinde.

Beim anschließenden Rundgang durch die Ausstellung nutzten zahlreiche Besucherinnen und Besucher die Gelegenheit zum persönlichen Austausch sowie zur intensiven Besichtigung der Exponate. Die Sommerausstellung widmet sich dem Leben und Werk Jakob Adlharts und ist bis Oktober 2026 im Museum im Einlegerhaus zu sehen.

Diese Aufnahme wurde im Zuge der offiziellen Eröffnung der Sommerausstellung gemacht.

(17.05.2026, Obertrum am See)
45 Minuten
Herzlich willkommen im digitalen Raum des Museums im Einlegerhaus.

Im Gespräch: Dr. Peter Thuswaldner, Kunsthistoriker aus Hallein und ausgewiesener Experte für das Leben und Werk des österreichischen Bildhauers Jakob Adlhart.

Im Rahmen der Sommerausstellung 2026 „Das Wirken des Bildhauers Jakob Adlhart und darüber hinaus" im Museum im Einlegerhaus in Obertrum am See entstand dieses Interview, das interessante Einblicke in Leben und Schaffen gibt.

Adlhart zählt zu den prägenden Künstlerpersönlichkeiten des 20. Jahrhunderts. Seine bekanntesten Werke sind die Masken am Salzburger Festspielhaus und das expressionistische Kreuz, das ihn im Jahr 1925 „über Nacht berühmt" machte und noch heute im Kollegs St. Benedikt der Erzabtei St. Peter in Salzburg hängt. Dr. Peter Thuswaldner erzählt über das Leben von Jakob Adlhart dem Jüngeren und dem Älteren.

Begleiten Sie uns auf eine Reise durch die Zeit – von früher bis heute. Hören Sie Geschichte und Geschichten aus Obertrum am See und der Region. Zukunft braucht Herkunft. www.museum-obertrum.at
50 Minuten
Treffpunkt Museum – Geschichte und Geschichten aus Obertrum

Heute zu Gast: Georg Gull, Jahrgang 1924.

Mit beeindruckenden 101 Jahren blickt er zurück auf sein bewegtes Leben – insbesondere auf seine Zeit als Amtsleiter des Postamtes in Obertrum (1968–1986). Er erzählt von den Anfängen des Telefonnetzes, als Gespräche noch per Hand verbunden wurden, und von seiner Leidenschaft für Nachrichtentechnik.

Georg Gull war ein echter Pionier: Er installierte als einer der Ersten im Salzburger Flachgau eine Lautsprecheranlage in der Obertrumer Kirche und war maßgeblich an der Inbetriebnahme der Kirchenheizung im Jahr 1971 beteiligt. Er erinnert sich an den Ostergottesdienst, bei dem plötzlich die Lichter ausgingen und er erzählt wie es schließlich zur breiten Hauptstraße durch Obertrum kam, bei der auch der ehemalige Bürgermeister Lüftenegger eine wichtige Rolle spielte.

Weiters erzählt der rüstige über 100 Jährige, wie er seine Frau Helene – die Tochter des Obertrumer Schmiedes – kennengelernt hat.

Ein Gespräch voller Geschichte und Technikbegeisterung.

Nehmen Sie sich die Zeit und tauchen Sie ein in die lebendige Vergangenheit Obertrums.
3 Minuten
Heimat mein, am Trumer See 

Text zum „Trumer-Marsch" 

Heimat mein, am Trumer See 

Text zum „Trumer-Marsch"  

Dich hat der Herrgott ins Seenland gelegt 

Deine Geschichte hat Dich geprägt

einst hat der Kaiser Dich schon genannt

ist wohlbekannt im Salzburger Land  

Refrain:

Obertrum,  Du bist mein Heimatort

von Dir geh´ ich niemals fort

Du bist schön wo ich auch immer steh´

Heimat mein am Trumer See  

Handwerk und Bauern prägen den Ort

Menschen mit Stolz, hier gilt noch das Wort

feiern wir Feste, das gibt´s nur hier

fließt aus dem Brunnen, das Trumer Bier  

Refrain:

Obertrum,  Du bist mein Heimatort

von Dir geh´ ich niemals fort

Du bist schön wo ich auch immer steh´

Heimat mein am Trumer See  

Amandus Feiel 
4 Minuten
Tolles Kreativprojekt im Zuge der Sommerausstellung „Hoamt is..?" im Museum im Einlegerhaus.

„Obertrum, mein Heimatland" – Ein Lied von jungen Stimmen für unsere Heimat Obertrum am See. 

Was bedeutet Heimat? Diese Frage stellten sich die Schüler:innen der 3a der Volksschule Obertrum im Schuljahr 2024/25 – und fanden ihre ganz persönliche Antwort nicht in einem Aufsatz, sondern in Musik.

So entstand das berührende Lied „Obertrum, mein Heimatland" – selbst getextet und mit viel Gefühl eingesungen.

Anlass für dieses besondere Projekt war das Jubiläum 100 Jahre Einlegerhaus in Obertrum. Als die ehemalige Volksschuldirektorin und heutige Museumskustodin Ingeborg Mastnak im Rahmen der Vorbereitungen auf das Jubiläum bei der Volksschule nach kreativen Beiträgen fragte, zeigte . Prof. Sandra Thomaso sofort Begeisterung und Eigeninitiative. Gemeinsam mit ihrer dritten Klasse machte sie sich auf die Suche nach dem, was „Dahoam" für Kinder heute bedeutet – und fand einen wunderbaren künstlerischen Ausdruck dafür.

„Obertrum, mein Heimatland" ist mehr als nur ein Lied.

Es ist ein Herzensprojekt. Ein Echo junger Stimmen über Zugehörigkeit, Gefühle, Erinnerungen und Orte, an denen man sich geborgen fühlt. Es zeigt, wie lebendig, berührend und zeitgemäß das Thema Heimat auch in der heutigen Generation ist.

Bald wird das Lied auch im Museums-Podcast online zu hören!

 Reinhören, berühren lassen – und entdecken, was Heimat bedeuten kann.

 www.museum-obertrum.at/podcast/

Ein herzlicher Dank geht an die gesamte Schulklasse der 3a sowie an die engagierte Pädagogin Prof. Sandra Thomaso die dieses Projekt mit viel Herzblut möglich gemacht hat.

www.museum-obertrum.at 

Obertrum am See, mein Heimatland,

für deine Schönheit bist du weithin bekannt.

Du bietest uns nicht nur Natur, sondern auch Kultur

und unseren selbstgepressten Apfelsaft trinken wir natürlich pur.

Der See ist sauber, die Luft sehr frisch

und zu Mittag kommt Selbstgekochtes auf den Tisch.

Allerlei Schönes und Tolles gibt es hier,

viele Vereine und auch das Trumer Bier.

Für die Sicherheit gibt es Polizei, Wasserrettung und Feuerwehr,

für Hilfe sind sie stets bereit, das freut uns Kinder wirklich sehr.

Geschäfte, Ärztinnen, Ämter, Firmen sind um uns herum

und eine Besonderheit ist das Heimatmuseum.

Hier kannst du viel über unsere Geschichte erfahren,

wie die Menschen damals lebten und waren.

In der Mitte des Ortes steht unsere Kirche sehr, sehr fein

und sonntags ist es ein Treffpunkt für Groß und Klein

In Obertrum hat man wirklich Spaß,

wir spielen und laufen über das grüne Gras.

Im Frühling zwitschern Amsel und Spatz,

wunderschön und besonders ist der Trumer Platz.

Im Sommer wächst auf den Hügeln der Klee

und nach dem Wandern hüpfen wir in den erfrischenden See.

Im Herbst weht der starke, kühle Wind,

am meisten freuen wir uns, wenn wir mit unseren Familien zusammen sind.

Im Winter tollen wir herum im Schnee

und danach trinken wir heißen Tee.

Viel Platz für Tiere, das mögen wir,

auch das ist ein Grund, warum wir leben hier.

Die Schule macht uns Freude und Spaß,

wir geben unser Bestes und so richtig Gas.

Gerne sind wir hier in unserem schönen Garten,

machen wir mal einen Ausflug, lässt der Bus nicht lange auf sich warten.

Wir Kinder haben hier viel Freude, sind daheim,

wir sind dankbar und finden das superfein.

In Obertrum leben unsere Familien und Freunde von heute, morgen und übermorgen,

darum mache ich mir keine Sorgen.

Wir halten zusammen, beschreiten gemeinsam unsere Wege, sind füreinander da,

das macht uns „Alle" unschlagbar.

Obertrum am See, mein Heimatland

für deine Schönheit bist du weithin bekannt.

 3a Klasse, Volksschule Obertrum, 2025
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Über diesen Podcast

Herzlich Willkommen im Museum im Einlegerhaus Treten Sie ein und erfahren Sie interessante Geschichten, bedeutende Entwicklungen und historische Ereignisse aus Obertrum am See - von früher und heute. „Treffpunkt Museum – Geschichte und Geschichten aus Obertrum" der Podcast des Museumsvereins. In diesem Podcast präsentieren wir authentische Geschichten und persönliche Erlebnisse. Dieses wertvolle Wissen möchten wir mit Ihnen teilen, damit es für kommende Generationen bewahrt bleibt. Wir sind überzeugt: Zukunft braucht Herkunft. Begleiten Sie uns auf eine Reise durch die Zeit von früher und heute - hören Sie Geschichten und Geschichte aus Obertrum am See. www.museum-obertrum.at
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„Treffpunkt Museum im Einlegerhaus - Geschichte(n) aus Obertrum“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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