Podcaster
Episoden
06.07.2026
48 Minuten
Ich bin kein Fußballfan und doch schaue ich mir aktuell Spiele der Männer-Fußball-WM an, während mich solche Turniere im Frauenfußball kaum bis wenig tangieren. Ist das meine internalisierte Misogynie?
Über diese Frage diskutiert Hostess Julia Thiem in dieser Folge mit Sportjournalistin Alina Schwermer und kommt zu der Erkenntnis: Sport im Allgemeinen, aber vor allem Fußball im Speziellen ist extrem durch patriarchale Machtstrukturen geprägt. Das ist nicht einfach nur eine Behauptung, Alina bringt spannende Zahlen und Fakten mit, die zeigen: Sport und Fußball sind nicht die diversen Begegnungstätten, als die sie sich gerne präsentieren.
Alina hat darüber, wie man Fußball besser, gerechter und inklusive gestalten könnte, sogar ein Buch geschrieben: https://www.werkstatt-verlag.de/news/herzlichen-glueckwunsch-alina-schwermer/
Im Herbst kommt ihr neues Buch heraus, in dem sie gemeinsam mit Elke Wittich Geschichten von Sportpionierinnen erzählt. Das könnt ihr euch heute schon vorbestellen: https://www.thalia.de/shop/home/artikeldetails/A1079833695?ProvID=15326505&gad_source=1&gad_campaignid=23447062986&gbraid=0AAAAADwkCX54wKlqlN9_dSuCuLY8F5tbW&gclid=CjwKCAjwgajSBhBEEiwASicJU7UHhbrP0Qt4XsMwv6oF_m1z-pufUgdwHJvu7bocu1938DthWv5Y6xoCsWoQAvD_BwE
Wer tiefer in die Zahlen eintauchen will, die die Vereinten Nationen in puncto Sport, Frauen und Gleichberechtigung zusammengetragen: https://www.unwomen.org/en/articles/facts-and-figures/facts-and-figures-women-in-sport
Über diese Frage diskutiert Hostess Julia Thiem in dieser Folge mit Sportjournalistin Alina Schwermer und kommt zu der Erkenntnis: Sport im Allgemeinen, aber vor allem Fußball im Speziellen ist extrem durch patriarchale Machtstrukturen geprägt. Das ist nicht einfach nur eine Behauptung, Alina bringt spannende Zahlen und Fakten mit, die zeigen: Sport und Fußball sind nicht die diversen Begegnungstätten, als die sie sich gerne präsentieren.
Alina hat darüber, wie man Fußball besser, gerechter und inklusive gestalten könnte, sogar ein Buch geschrieben: https://www.werkstatt-verlag.de/news/herzlichen-glueckwunsch-alina-schwermer/
Im Herbst kommt ihr neues Buch heraus, in dem sie gemeinsam mit Elke Wittich Geschichten von Sportpionierinnen erzählt. Das könnt ihr euch heute schon vorbestellen: https://www.thalia.de/shop/home/artikeldetails/A1079833695?ProvID=15326505&gad_source=1&gad_campaignid=23447062986&gbraid=0AAAAADwkCX54wKlqlN9_dSuCuLY8F5tbW&gclid=CjwKCAjwgajSBhBEEiwASicJU7UHhbrP0Qt4XsMwv6oF_m1z-pufUgdwHJvu7bocu1938DthWv5Y6xoCsWoQAvD_BwE
Wer tiefer in die Zahlen eintauchen will, die die Vereinten Nationen in puncto Sport, Frauen und Gleichberechtigung zusammengetragen: https://www.unwomen.org/en/articles/facts-and-figures/facts-and-figures-women-in-sport
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22.06.2026
48 Minuten
Ok, der Titel der Folge mag auf den ersten Blick komisch klingen und ja, die Folge ist definitiv auch etwas für Pferdemädchen. Aber eben nicht nur!
Denn auch im allgemeinen Sprachgebrauch verwenden Nicht-Pferdemenschen Begriffe wie „Stutenbissigkeit". Warum? Sind Stuten schlimm, aggressiv, zickig, bissig und kaum zum aushalten oder projizieren wir ihr internalisierte Misogynie auf weibliche Pferde?
Über genau diese Frage diskutiere ich mit Pia Hoffmann. Sie arbeitet pferdegestützt als Coach und ich sage euch, es ist spannend, was diese Folge vielleicht auch dir über dein eignes Frauenbild zeigen wird!
Denn auch im allgemeinen Sprachgebrauch verwenden Nicht-Pferdemenschen Begriffe wie „Stutenbissigkeit". Warum? Sind Stuten schlimm, aggressiv, zickig, bissig und kaum zum aushalten oder projizieren wir ihr internalisierte Misogynie auf weibliche Pferde?
Über genau diese Frage diskutiere ich mit Pia Hoffmann. Sie arbeitet pferdegestützt als Coach und ich sage euch, es ist spannend, was diese Folge vielleicht auch dir über dein eignes Frauenbild zeigen wird!
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08.06.2026
42 Minuten
In Folge 17 macht mich Julia Aufderklamm auf den Kölner Verein Medica Mondiale aufmerksam. Die feministische Frauenrechtsorganisation setzt sich weltweit für Überlebende von sexualisierter Gewalt ein, die gerade in Kriegs- und Bürgerkriegsgebieten systematisch als Waffe eingesetzt wird.
Warum ist das so? Was haben Kriegstreiber und Bürgerkriegsparteien davon? Diese Frage brannte mir seit gut zwei Wochen unter den Nägel und ich durfte sie nun – und viele mehr – Jeannette Böhme von Medica Mondiale stellen. Jeannette ist dort für Politik und Menschenrechte zuständig und die Themen, auf die wir im Verlauf zu sprechen kommen, sind deep!
Wusstet ihr übrigens, dass ein Frieden mit deutlich höherer Wahrscheinlichkeit 20 und mehr Jahre hält, wenn Frauen an den Verhandlungen beteiligt sind? https://www.tandfonline.com/doi/full/10.1080/03050629.2018.1492386
Alles über die Arbeit von Medica Mondiale findet ihr übrigens hier: https://medicamondiale.org/
Und weil solche Organisationen von Spenden leben: Wer einen kleinen Beitrag leisten möchte, kann das hier tun: https://medicamondiale.org/spenden/jetzt-online-spenden?etcc_med=SEA&etcc_par=Google&etcc_cmp=Brand&etcc_grp=130133315645&etcc_bky=medica%20mondiale&etcc_mty=p&etcc_plc=&etcc_ctv=572758785809&etcc_bde=c&etcc_var=EAIaIQobChMI9N3UoPjqlAMV11aRBR2yOhiQEAAYASADEgLRqfD_BwE&gad_source=1&gad_campaignid=15760113018
Warum ist das so? Was haben Kriegstreiber und Bürgerkriegsparteien davon? Diese Frage brannte mir seit gut zwei Wochen unter den Nägel und ich durfte sie nun – und viele mehr – Jeannette Böhme von Medica Mondiale stellen. Jeannette ist dort für Politik und Menschenrechte zuständig und die Themen, auf die wir im Verlauf zu sprechen kommen, sind deep!
Wusstet ihr übrigens, dass ein Frieden mit deutlich höherer Wahrscheinlichkeit 20 und mehr Jahre hält, wenn Frauen an den Verhandlungen beteiligt sind? https://www.tandfonline.com/doi/full/10.1080/03050629.2018.1492386
Alles über die Arbeit von Medica Mondiale findet ihr übrigens hier: https://medicamondiale.org/
Und weil solche Organisationen von Spenden leben: Wer einen kleinen Beitrag leisten möchte, kann das hier tun: https://medicamondiale.org/spenden/jetzt-online-spenden?etcc_med=SEA&etcc_par=Google&etcc_cmp=Brand&etcc_grp=130133315645&etcc_bky=medica%20mondiale&etcc_mty=p&etcc_plc=&etcc_ctv=572758785809&etcc_bde=c&etcc_var=EAIaIQobChMI9N3UoPjqlAMV11aRBR2yOhiQEAAYASADEgLRqfD_BwE&gad_source=1&gad_campaignid=15760113018
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25.05.2026
42 Minuten
Frauen in der Gechichte werden in der öffentlichen Wahrnehmung zum Glück immer präsenter – auch dank des Einsatzes vieler Historikerinnen, die vergessene und zum Teil ihrer Werke beklauten Frauen eine Plattform geben.
Aber was ist mit Frauengeschichte, also jenen Geschichten von ganz alltäglichen Menschen wie du und ich. Wie war ihr Leben während der französischen Revolution oder vor 100 Jahren auf einem kleinen abgelegenen Bauernhof? Diesen Fragen widmet sich eine Handvoll Frauenmuseen in Europa und der Welt und mit der Direktorin eines dieser Frauenmuseen spreche ich in dieser Folge.
Julia Aufderklamm erzählt von der Entstehung des Frauenmuseums Meran – natürlich hat es eine Frau gegründet – sie erzählt von den Ausstellungsstücken, der Zusammenarbeit mit Forschungseinrichtungen und wie sich auch Menschen von außen demokratisch daran beteiligen, was im Museum gezeigt wird.
Was euch also in dieser Folge erwartet? Die wichtige Erkenntnis, dass nicht nur einzelne Frauen Geschichte geschrieben haben, sondern auch Frauen im allgemeinen – als Zusammenschluss, denn dann sind wir viele und stark!
Ihr habt auch ein spannendes (Frauen)Thema, das euch unter den Nägeln brennt? Meldet euch hier in den Kommentare oder auf Instagram! Wir freuen uns auf euch und natürlich über jeden Like und/oder Follow. Wir nehmen sehr wohl war, dass wir hier kontinuierlich wachsen!
Aber was ist mit Frauengeschichte, also jenen Geschichten von ganz alltäglichen Menschen wie du und ich. Wie war ihr Leben während der französischen Revolution oder vor 100 Jahren auf einem kleinen abgelegenen Bauernhof? Diesen Fragen widmet sich eine Handvoll Frauenmuseen in Europa und der Welt und mit der Direktorin eines dieser Frauenmuseen spreche ich in dieser Folge.
Julia Aufderklamm erzählt von der Entstehung des Frauenmuseums Meran – natürlich hat es eine Frau gegründet – sie erzählt von den Ausstellungsstücken, der Zusammenarbeit mit Forschungseinrichtungen und wie sich auch Menschen von außen demokratisch daran beteiligen, was im Museum gezeigt wird.
Was euch also in dieser Folge erwartet? Die wichtige Erkenntnis, dass nicht nur einzelne Frauen Geschichte geschrieben haben, sondern auch Frauen im allgemeinen – als Zusammenschluss, denn dann sind wir viele und stark!
Ihr habt auch ein spannendes (Frauen)Thema, das euch unter den Nägeln brennt? Meldet euch hier in den Kommentare oder auf Instagram! Wir freuen uns auf euch und natürlich über jeden Like und/oder Follow. Wir nehmen sehr wohl war, dass wir hier kontinuierlich wachsen!
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11.05.2026
41 Minuten
"Echte Männlichkeit" ist leider nicht nur ein Konzept, dass auf Social Media immer mehr Anhänger findet, es hat auch sozialpsychologische Auswirkungen – auf Männer und Frauen.
Denn wenn Männer sich nicht männlich genug fühlen – egal ob in der eigenen subjektiven Wahrnehmung oder den Augen anderer – dann hat das Konsequenzen. Und diese Konsequenzen folgen bestimmten Mustern, das hat Sozialpsychologin Lea Lorenz von der Rheinland-Pfälzischen Technischen Universität Kaiserslautern-Landau gemeinsam mit KollegInnen aus Kassel nun in einer Meta-Analyse herausgefunden.
In dieser Folge sprechen wir nicht nur darüber, was Männer machen, um wieder so richtig männlich zu sein, sondern warum das Geschlecht eben auch so viel Einfluss auf gesellschaftliche Themen hat. So viel vorab: Manchen der Studiendesigns sind so wild, dass man sie sich eigentlich gar nicht ausdenken kann...
Wer Lust hat, tiefer in die Thematik einzutauchen: Leas Meta-Analyse gibt es hier https://journals.sagepub.com/doi/abs/10.1177/10888683261433109 (leider hinter einer Paywall). Aber die Zusammenfassung gibt es hier: https://rptu.de/newsroom/pressemitteilungen/detail/news/was-passiert-wenn-maenner-sich-nicht-maennlich-genug-fuehlen-meta-analyse-zu-bedrohung-der-maennlichkeit-gibt-aufschluss
Die Studien von Jennifer Bosson findet ihr hier: https://psycnet.apa.org/record/2008-16429-006?doi=1
und hier:
https://journals.sagepub.com/doi/abs/10.1177/0146167208331161?journalCode=pspc
Und natürlich freuen wir uns wie immer über euer Feedback, über Kommentare, Likes und Follows – und wenn euch ein Thema unter den Nägeln brennt, über das wir unbedingt sprechen sollten: Lasst es uns unbedingt wissen – hier der auf Instagram!
Denn wenn Männer sich nicht männlich genug fühlen – egal ob in der eigenen subjektiven Wahrnehmung oder den Augen anderer – dann hat das Konsequenzen. Und diese Konsequenzen folgen bestimmten Mustern, das hat Sozialpsychologin Lea Lorenz von der Rheinland-Pfälzischen Technischen Universität Kaiserslautern-Landau gemeinsam mit KollegInnen aus Kassel nun in einer Meta-Analyse herausgefunden.
In dieser Folge sprechen wir nicht nur darüber, was Männer machen, um wieder so richtig männlich zu sein, sondern warum das Geschlecht eben auch so viel Einfluss auf gesellschaftliche Themen hat. So viel vorab: Manchen der Studiendesigns sind so wild, dass man sie sich eigentlich gar nicht ausdenken kann...
Wer Lust hat, tiefer in die Thematik einzutauchen: Leas Meta-Analyse gibt es hier https://journals.sagepub.com/doi/abs/10.1177/10888683261433109 (leider hinter einer Paywall). Aber die Zusammenfassung gibt es hier: https://rptu.de/newsroom/pressemitteilungen/detail/news/was-passiert-wenn-maenner-sich-nicht-maennlich-genug-fuehlen-meta-analyse-zu-bedrohung-der-maennlichkeit-gibt-aufschluss
Die Studien von Jennifer Bosson findet ihr hier: https://psycnet.apa.org/record/2008-16429-006?doi=1
und hier:
https://journals.sagepub.com/doi/abs/10.1177/0146167208331161?journalCode=pspc
Und natürlich freuen wir uns wie immer über euer Feedback, über Kommentare, Likes und Follows – und wenn euch ein Thema unter den Nägeln brennt, über das wir unbedingt sprechen sollten: Lasst es uns unbedingt wissen – hier der auf Instagram!
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Über diesen Podcast
Penis Papers ist dein Podcast für ein potenzielles Überleben in
einer von Männern für Männer gemachten Welt. Denn seien wir mal
ehrlich: Frauen, aber nicht nur Frauen, leiden unter den
patriarchalen Strukturen, ob sie es wahr haben wollen oder nicht.
Auch ich habe es lange geleugnet, aus verschiedenen Gründen
gedacht, mich betrifft es ja nicht – bis ich vor etwa 2,5 Jahren
mit zwei Geschäftspartnern ein Unternehmen gegründet habe. Seitdem
MUSS ich mein ganzes (Arbeits)Leben neu bewerten. Worum es hier
geht: Die Frage nach dem Warum und dem Wie – Frau etwas ändern
kann!
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