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48 Minuten
Was ist eigentlich schön, was attraktiv, was ästhetisch? Antworten auf dieser Fragen sind definitiv nicht leicht – und doch ist der tägliche Blick in den Spiegel, ein Kompliment oder auch die Bestätigung von anderen wichtig für uns.
In dieser Folge spreche ich mit Hair- and Makeup-Artist Anja Kühn über dieses Komplexe Thema. Anja hat sie schon alle geschminkt: Topmodels, Politiker und auch ganz normale Menschen. Was alle gemein haben: Sie schauen vor allem auf ihre jeweiligen Makel – egal wie objektiv schön sie sind.
Und dieser Druck nimmt durch Social Media und KI noch einmal zu. Auch deshalb ist Anja gerade dabei, einen Verein zu gründen, der insbesondere Kindern- und Jugendliche dabei unterstützen soll, den Schönheitsdruck zu durchschauen, Medienkompetenz aufzubauen und sich vor allem selbst so zu lieben, wie sie sind. Und Hand aufs Herz: Täte uns das nicht allen gut?
Ihr wollt mit Anja in den Austausch oder ihre Vereinsgründung unterstützen? Bitteschön: https://www.instagram.com/lavisagerie.gesichtszauberei/
https://www.gofundme.com/f/damit-deine-tochter-weiss-wer-sie-ist-nicht-social-media?attribution_id=sl:733e70ea-e8a4-4e97-8c78-ed449bb7bbd9
Die in dieser Folge zitierte Studie zu Schönheit findet ihr hier: https://royalsocietypublishing.org/rspb/article/293/2071/20260362/481902/The-gender-attractiveness-gap
Euch gefällt der Podcast? Dann vergesst nicht, ein Follow, Like oder Kommentar zu hinterlassen und folgt uns auf Instagram!
In dieser Folge spreche ich mit Hair- and Makeup-Artist Anja Kühn über dieses Komplexe Thema. Anja hat sie schon alle geschminkt: Topmodels, Politiker und auch ganz normale Menschen. Was alle gemein haben: Sie schauen vor allem auf ihre jeweiligen Makel – egal wie objektiv schön sie sind.
Und dieser Druck nimmt durch Social Media und KI noch einmal zu. Auch deshalb ist Anja gerade dabei, einen Verein zu gründen, der insbesondere Kindern- und Jugendliche dabei unterstützen soll, den Schönheitsdruck zu durchschauen, Medienkompetenz aufzubauen und sich vor allem selbst so zu lieben, wie sie sind. Und Hand aufs Herz: Täte uns das nicht allen gut?
Ihr wollt mit Anja in den Austausch oder ihre Vereinsgründung unterstützen? Bitteschön: https://www.instagram.com/lavisagerie.gesichtszauberei/
https://www.gofundme.com/f/damit-deine-tochter-weiss-wer-sie-ist-nicht-social-media?attribution_id=sl:733e70ea-e8a4-4e97-8c78-ed449bb7bbd9
Die in dieser Folge zitierte Studie zu Schönheit findet ihr hier: https://royalsocietypublishing.org/rspb/article/293/2071/20260362/481902/The-gender-attractiveness-gap
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48 Minuten
Eine gerechte, inklusive Sprache ist etwas erstrebenswertes. Aber warum ist die Diskussion ums Gendern im Deutschen dann so aufgeheizt?
Sprache formt Wirklichkeiten, sagen die einen. Woker Wahnsinn die anderen... Liegt die Wahrheit vielleicht irgendwo in der Mitte? Nein, sagt Sprachwissenschaftlerin Prof. Katerina Stathi von der Universität Münster. Denn Sprache ist zum einen nicht geschlechterungerecht und zum anderen hat sie auch nicht die Macht, für Geschlechtergerechtigkeit zu sorgen.
Denn genauso, wie jeder ein anderes Bild von einer Tasse im Kopf hat, hat auch jeder ein anderes Bild von Krankenschwester, Professor oder Koch, wenn diese Begriffe fallen.
Wie also in Zukunft sprechen und schreiben? Eine mögliche Antwort darauf gibt es in dieser Folge.
Die Studie zum generischen Maskulinum aus psychologischer Sicht findet ihr übrigens hier: https://journals.sagepub.com/doi/10.1177/0261927X241237739
Sprache formt Wirklichkeiten, sagen die einen. Woker Wahnsinn die anderen... Liegt die Wahrheit vielleicht irgendwo in der Mitte? Nein, sagt Sprachwissenschaftlerin Prof. Katerina Stathi von der Universität Münster. Denn Sprache ist zum einen nicht geschlechterungerecht und zum anderen hat sie auch nicht die Macht, für Geschlechtergerechtigkeit zu sorgen.
Denn genauso, wie jeder ein anderes Bild von einer Tasse im Kopf hat, hat auch jeder ein anderes Bild von Krankenschwester, Professor oder Koch, wenn diese Begriffe fallen.
Wie also in Zukunft sprechen und schreiben? Eine mögliche Antwort darauf gibt es in dieser Folge.
Die Studie zum generischen Maskulinum aus psychologischer Sicht findet ihr übrigens hier: https://journals.sagepub.com/doi/10.1177/0261927X241237739
48 Minuten
Die Bundesregierung spart und kürzt derzeit an besonders vielen Stellen – und zwar überproportional da, wo die Lobby klein und der Widerstand gering ist.
Bestes Beispiel: Die Unterhaltskürzung für Alleinerziehende.
Genau darüber spreche ich in dieser Folge mit Heidi Thiemann. Sie ist Feministin der ersten Stunde, hat selbst zwei Söhne alleine großgezogen und weiß, dass die rund 10.000 Euro pro alleinerziehendem Elternteil, die nun zwischen dem 16. und dem 18. Lebensjahr der Kinder wegfallen sollen, echt wehtun können.
Warum wird genau bei so vulnerablen Gruppen gekürzt? Wie sehen zielführende Ideen aus und welche Angebote brauchen gerade alleinerziehende Frauen, denn der Großteil der Alleinerziehenden ist nun einmal weiblich, um ein besseres Leben führen zu können – für sich und die Kinder?
Die Folge tut an manchen Stellen wirklich weh. Aber hin- und zuhören lohnt sich. Denn gerade jetzt ist Solidarität wichtiger denn je – egal, ob man selbst betroffen, Mutter oder alleinerziehend ist.
Bestes Beispiel: Die Unterhaltskürzung für Alleinerziehende.
Genau darüber spreche ich in dieser Folge mit Heidi Thiemann. Sie ist Feministin der ersten Stunde, hat selbst zwei Söhne alleine großgezogen und weiß, dass die rund 10.000 Euro pro alleinerziehendem Elternteil, die nun zwischen dem 16. und dem 18. Lebensjahr der Kinder wegfallen sollen, echt wehtun können.
Warum wird genau bei so vulnerablen Gruppen gekürzt? Wie sehen zielführende Ideen aus und welche Angebote brauchen gerade alleinerziehende Frauen, denn der Großteil der Alleinerziehenden ist nun einmal weiblich, um ein besseres Leben führen zu können – für sich und die Kinder?
Die Folge tut an manchen Stellen wirklich weh. Aber hin- und zuhören lohnt sich. Denn gerade jetzt ist Solidarität wichtiger denn je – egal, ob man selbst betroffen, Mutter oder alleinerziehend ist.
45 Minuten
Macht und Privilegien klingen erst einmal hochtrabend, aber tatsächlich gibt es bestimmte Attribute, die einen nach dem Wheel of Power and Privileg ganz automatisch in einen übergeordnete Position bringen – zum Teil müssen wir dafür nicht einmal etwas tun.
Ein Bild von diesen Attribute könnt ihr euch beispielsweise hier machen: https://rachelcottam.com/2024/06/27/what-is-the-wheel-of-privilege-and-power/
Während ich also aufgrund meines Geschlechts einen "Nachteil" habe, hat mein Interviewpartner Reece Moore einen "Nachteil" aufgrund seiner Hautfarbe. Denn Reece ist nicht nur Radiomoderator und Podcaster, sondern auch Afro-Amerikaner: https://open.spotify.com/show/0ifcRldoKzQ4Knfo1B9PuX?si=a01ca5c15bea49b9
Und genau darüber sprechen Reece und ich in dieser Folge. Denn dieses „mein Privileg oder meine Diskriminierung wieg schwerer als deine“ ein Nullsummenspiel und erinnern irgendwie stark an die in den 50ern erfundenen Autoquartetts – und trotzdem wird es auf einer ganz persönlichen Ebene immer wieder zum Trigger...
Hier geht es übrigens zur Pretty-Privilege-Studie: https://www.cambridge.org/core/journals/journal-of-law-and-courts/article/abs/justice-isnt-blind-attorney-attractiveness-and-success-in-us-federal-court/B3A133A42209B4A911A7C9A8440885F1
Und hier findet ihr die Studie zu Diversität: https://onlinelibrary.wiley.com/doi/abs/10.1111/j.1467-9477.2007.00176.x
Gefällt euch der Podcast? Dann vergesst nicht, ihn zu abonnieren, einen Kommentar dazulassen oder auf Social Media mitzudiskutieren!
Ein Bild von diesen Attribute könnt ihr euch beispielsweise hier machen: https://rachelcottam.com/2024/06/27/what-is-the-wheel-of-privilege-and-power/
Während ich also aufgrund meines Geschlechts einen "Nachteil" habe, hat mein Interviewpartner Reece Moore einen "Nachteil" aufgrund seiner Hautfarbe. Denn Reece ist nicht nur Radiomoderator und Podcaster, sondern auch Afro-Amerikaner: https://open.spotify.com/show/0ifcRldoKzQ4Knfo1B9PuX?si=a01ca5c15bea49b9
Und genau darüber sprechen Reece und ich in dieser Folge. Denn dieses „mein Privileg oder meine Diskriminierung wieg schwerer als deine“ ein Nullsummenspiel und erinnern irgendwie stark an die in den 50ern erfundenen Autoquartetts – und trotzdem wird es auf einer ganz persönlichen Ebene immer wieder zum Trigger...
Hier geht es übrigens zur Pretty-Privilege-Studie: https://www.cambridge.org/core/journals/journal-of-law-and-courts/article/abs/justice-isnt-blind-attorney-attractiveness-and-success-in-us-federal-court/B3A133A42209B4A911A7C9A8440885F1
Und hier findet ihr die Studie zu Diversität: https://onlinelibrary.wiley.com/doi/abs/10.1111/j.1467-9477.2007.00176.x
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48 Minuten
Ich bin kein Fußballfan und doch schaue ich mir aktuell Spiele der Männer-Fußball-WM an, während mich solche Turniere im Frauenfußball kaum bis wenig tangieren. Ist das meine internalisierte Misogynie?
Über diese Frage diskutiert Hostess Julia Thiem in dieser Folge mit Sportjournalistin Alina Schwermer und kommt zu der Erkenntnis: Sport im Allgemeinen, aber vor allem Fußball im Speziellen ist extrem durch patriarchale Machtstrukturen geprägt. Das ist nicht einfach nur eine Behauptung, Alina bringt spannende Zahlen und Fakten mit, die zeigen: Sport und Fußball sind nicht die diversen Begegnungstätten, als die sie sich gerne präsentieren.
Alina hat darüber, wie man Fußball besser, gerechter und inklusive gestalten könnte, sogar ein Buch geschrieben: https://www.werkstatt-verlag.de/news/herzlichen-glueckwunsch-alina-schwermer/
Im Herbst kommt ihr neues Buch heraus, in dem sie gemeinsam mit Elke Wittich Geschichten von Sportpionierinnen erzählt. Das könnt ihr euch heute schon vorbestellen: https://www.thalia.de/shop/home/artikeldetails/A1079833695?ProvID=15326505&gad_source=1&gad_campaignid=23447062986&gbraid=0AAAAADwkCX54wKlqlN9_dSuCuLY8F5tbW&gclid=CjwKCAjwgajSBhBEEiwASicJU7UHhbrP0Qt4XsMwv6oF_m1z-pufUgdwHJvu7bocu1938DthWv5Y6xoCsWoQAvD_BwE
Wer tiefer in die Zahlen eintauchen will, die die Vereinten Nationen in puncto Sport, Frauen und Gleichberechtigung zusammengetragen: https://www.unwomen.org/en/articles/facts-and-figures/facts-and-figures-women-in-sport
Über diese Frage diskutiert Hostess Julia Thiem in dieser Folge mit Sportjournalistin Alina Schwermer und kommt zu der Erkenntnis: Sport im Allgemeinen, aber vor allem Fußball im Speziellen ist extrem durch patriarchale Machtstrukturen geprägt. Das ist nicht einfach nur eine Behauptung, Alina bringt spannende Zahlen und Fakten mit, die zeigen: Sport und Fußball sind nicht die diversen Begegnungstätten, als die sie sich gerne präsentieren.
Alina hat darüber, wie man Fußball besser, gerechter und inklusive gestalten könnte, sogar ein Buch geschrieben: https://www.werkstatt-verlag.de/news/herzlichen-glueckwunsch-alina-schwermer/
Im Herbst kommt ihr neues Buch heraus, in dem sie gemeinsam mit Elke Wittich Geschichten von Sportpionierinnen erzählt. Das könnt ihr euch heute schon vorbestellen: https://www.thalia.de/shop/home/artikeldetails/A1079833695?ProvID=15326505&gad_source=1&gad_campaignid=23447062986&gbraid=0AAAAADwkCX54wKlqlN9_dSuCuLY8F5tbW&gclid=CjwKCAjwgajSBhBEEiwASicJU7UHhbrP0Qt4XsMwv6oF_m1z-pufUgdwHJvu7bocu1938DthWv5Y6xoCsWoQAvD_BwE
Wer tiefer in die Zahlen eintauchen will, die die Vereinten Nationen in puncto Sport, Frauen und Gleichberechtigung zusammengetragen: https://www.unwomen.org/en/articles/facts-and-figures/facts-and-figures-women-in-sport
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Über diesen Podcast
Penis Papers ist dein Podcast für ein potenzielles Überleben in
einer von Männern für Männer gemachten Welt. Denn seien wir mal
ehrlich: Frauen, aber nicht nur Frauen, leiden unter den
patriarchalen Strukturen, ob sie es wahr haben wollen oder nicht.
Auch ich habe es lange geleugnet, aus verschiedenen Gründen
gedacht, mich betrifft es ja nicht – bis ich vor etwa 2,5 Jahren
mit zwei Geschäftspartnern ein Unternehmen gegründet habe. Seitdem
MUSS ich mein ganzes (Arbeits)Leben neu bewerten. Worum es hier
geht: Die Frage nach dem Warum und dem Wie – Frau etwas ändern
kann!
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