Podcaster
Episoden
11.05.2026
41 Minuten
"Echte Männlichkeit" ist leider nicht nur ein Konzept, dass auf Social Media immer mehr Anhänger findet, es hat auch sozialpsychologische Auswirkungen – auf Männer und Frauen.
Denn wenn Männer sich nicht männlich genug fühlen – egal ob in der eigenen subjektiven Wahrnehmung oder den Augen anderer – dann hat das Konsequenzen. Und diese Konsequenzen folgen bestimmten Mustern, das hat Sozialpsychologin Lea Lorenz von der Rheinland-Pfälzischen Technischen Universität Kaiserslautern-Landau gemeinsam mit KollegInnen aus Kassel nun in einer Meta-Analyse herausgefunden.
In dieser Folge sprechen wir nicht nur darüber, was Männer machen, um wieder so richtig männlich zu sein, sondern warum das Geschlecht eben auch so viel Einfluss auf gesellschaftliche Themen hat. So viel vorab: Manchen der Studiendesigns sind so wild, dass man sie sich eigentlich gar nicht ausdenken kann...
Wer Lust hat, tiefer in die Thematik einzutauchen: Leas Meta-Analyse gibt es hier https://journals.sagepub.com/doi/abs/10.1177/10888683261433109 (leider hinter einer Paywall). Aber die Zusammenfassung gibt es hier: https://rptu.de/newsroom/pressemitteilungen/detail/news/was-passiert-wenn-maenner-sich-nicht-maennlich-genug-fuehlen-meta-analyse-zu-bedrohung-der-maennlichkeit-gibt-aufschluss
Die Studien von Jennifer Bosson findet ihr hier: https://psycnet.apa.org/record/2008-16429-006?doi=1
und hier:
https://journals.sagepub.com/doi/abs/10.1177/0146167208331161?journalCode=pspc
Und natürlich freuen wir uns wie immer über euer Feedback, über Kommentare, Likes und Follows – und wenn euch ein Thema unter den Nägeln brennt, über das wir unbedingt sprechen sollten: Lasst es uns unbedingt wissen – hier der auf Instagram!
Denn wenn Männer sich nicht männlich genug fühlen – egal ob in der eigenen subjektiven Wahrnehmung oder den Augen anderer – dann hat das Konsequenzen. Und diese Konsequenzen folgen bestimmten Mustern, das hat Sozialpsychologin Lea Lorenz von der Rheinland-Pfälzischen Technischen Universität Kaiserslautern-Landau gemeinsam mit KollegInnen aus Kassel nun in einer Meta-Analyse herausgefunden.
In dieser Folge sprechen wir nicht nur darüber, was Männer machen, um wieder so richtig männlich zu sein, sondern warum das Geschlecht eben auch so viel Einfluss auf gesellschaftliche Themen hat. So viel vorab: Manchen der Studiendesigns sind so wild, dass man sie sich eigentlich gar nicht ausdenken kann...
Wer Lust hat, tiefer in die Thematik einzutauchen: Leas Meta-Analyse gibt es hier https://journals.sagepub.com/doi/abs/10.1177/10888683261433109 (leider hinter einer Paywall). Aber die Zusammenfassung gibt es hier: https://rptu.de/newsroom/pressemitteilungen/detail/news/was-passiert-wenn-maenner-sich-nicht-maennlich-genug-fuehlen-meta-analyse-zu-bedrohung-der-maennlichkeit-gibt-aufschluss
Die Studien von Jennifer Bosson findet ihr hier: https://psycnet.apa.org/record/2008-16429-006?doi=1
und hier:
https://journals.sagepub.com/doi/abs/10.1177/0146167208331161?journalCode=pspc
Und natürlich freuen wir uns wie immer über euer Feedback, über Kommentare, Likes und Follows – und wenn euch ein Thema unter den Nägeln brennt, über das wir unbedingt sprechen sollten: Lasst es uns unbedingt wissen – hier der auf Instagram!
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27.04.2026
49 Minuten
Während wir hier noch über das Patriarchat sprechen und darüber diskutieren, ob wir aktuell vielleicht einen Backlash erleben, ist Antje Schupp schon einen Schritt weiter. Die Politikwissenschaftlerin, Historikerin und Journalistin analysiert in ihrem brandneuen Buch "Postpatriarchales Chaos" messerscharf, warum die Welt da draußen aktuell so ist, wie sie ist. Und so viel vorab: Das haben wir postpatriarchalen Chaoten zu verdanken, die eigentlich nur eine innere Leere füllen wollen – oder so ähnlich.
Die gute Nachricht hat Antje aber auch direkt mitgeliefert, nämlich in Form des Untertitels "Und wie wir mit Feminismus die Freiheit erobern". Denn postpatriarchales Chaos kann überhaupt erst entstehen, weil sich die Frauenbewegung einen Status erarbeitet hat, den keine Frau mehr bereit ist, aufzugeben.
Jetzt gilt es eigentlich "nur noch", das Machtvakuum mit einer postpatriarchalen Ordnung zu füllen. Ist klar, oder? Wer noch Fragen hat: Die Folge lohnt sich!
Und wem es noch nicht reicht, findet Informationen zu Antjes Buch hier: https://antjeschrupp.com/bucher-2/postpatriarchales-chaos/
Ihr habt außerdem Anregungen, Fragen, Wünsche, Themen, die wir aufgreifen sollen? Prima, dann meldet euch bei uns - direkt hier über die Kommentarfunktion oder auf unserem Instagram-Kanal. Und natürlich freuen wir uns über jede Mundpropaganda, Likes, Sternchen und sowieso jede Art von Austausch!
Die gute Nachricht hat Antje aber auch direkt mitgeliefert, nämlich in Form des Untertitels "Und wie wir mit Feminismus die Freiheit erobern". Denn postpatriarchales Chaos kann überhaupt erst entstehen, weil sich die Frauenbewegung einen Status erarbeitet hat, den keine Frau mehr bereit ist, aufzugeben.
Jetzt gilt es eigentlich "nur noch", das Machtvakuum mit einer postpatriarchalen Ordnung zu füllen. Ist klar, oder? Wer noch Fragen hat: Die Folge lohnt sich!
Und wem es noch nicht reicht, findet Informationen zu Antjes Buch hier: https://antjeschrupp.com/bucher-2/postpatriarchales-chaos/
Ihr habt außerdem Anregungen, Fragen, Wünsche, Themen, die wir aufgreifen sollen? Prima, dann meldet euch bei uns - direkt hier über die Kommentarfunktion oder auf unserem Instagram-Kanal. Und natürlich freuen wir uns über jede Mundpropaganda, Likes, Sternchen und sowieso jede Art von Austausch!
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13.04.2026
45 Minuten
Feminismus macht alles besser und auch das Wie liefert Autorin, Thinktank-Gründerin und Herzblut Feministin Barbara Blaha in ihrem aktuellen Buch "Funkenschwestern" gleich mit.
Nur warum sind wir in puncto Gleichberechtigung dann noch nicht weiter? Genau diese Frage diskutiert Podcast-Hostess Julia Thiem in der aktuellen Folge Penis Papers.
Was Barbara total wichtig ist: Fortschritt gibt es nicht umsonst, er muss erarbeitet werden. Und auch wenn das manchmal die berühmte Sisyphos-Arbeit ist, kann sie doch Spaß und Freude machen – wusste übrigens schon Schriftsteller und Philosoph Albert Camus.
Habt ihr konkrete Ideen, wie ihr ins Tun kommen könnt? Vielleicht auch dank der Inspiration aus der Folge? Teilt es uns unbedingt mit. Denn wie sagt Barbaras schön: Je größer der Chor, desto lauter die Musik.
Wer mehr über Barbara und ihre Arbeit erfahren möchte, findet hier alle Infos: https://www.momentum-institut.at/author/barbara-blaha/
Und zu ihrem Buch Funkenschwestern geht es hier: https://www.moment.at/story/funkenschwestern-wie-feminismus-alles-besser-macht/
Nur warum sind wir in puncto Gleichberechtigung dann noch nicht weiter? Genau diese Frage diskutiert Podcast-Hostess Julia Thiem in der aktuellen Folge Penis Papers.
Was Barbara total wichtig ist: Fortschritt gibt es nicht umsonst, er muss erarbeitet werden. Und auch wenn das manchmal die berühmte Sisyphos-Arbeit ist, kann sie doch Spaß und Freude machen – wusste übrigens schon Schriftsteller und Philosoph Albert Camus.
Habt ihr konkrete Ideen, wie ihr ins Tun kommen könnt? Vielleicht auch dank der Inspiration aus der Folge? Teilt es uns unbedingt mit. Denn wie sagt Barbaras schön: Je größer der Chor, desto lauter die Musik.
Wer mehr über Barbara und ihre Arbeit erfahren möchte, findet hier alle Infos: https://www.momentum-institut.at/author/barbara-blaha/
Und zu ihrem Buch Funkenschwestern geht es hier: https://www.moment.at/story/funkenschwestern-wie-feminismus-alles-besser-macht/
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30.03.2026
38 Minuten
Laut einer Umfrage des Versicherungskonzerns Axa aus dem Jahr 2025 haben 70 Prozent der Befragten noch nie etwas vom Gender Health Gap gehört. 32 Prozent waren sogar der Meinung, dass das Geschlecht bei der Behandlung von Krankheiten keine Rolle spielt.
Tut es aber sehr wohl und das fängt tatsächlich schon bei Erste-Hilfe-Maßnahmen an, wie Prof. Sabine Ludwig von der MedUni Innsbruck in einer Studie nun zeigen konnte – und zwar nicht etwa, weil Wiederbelebungsmaßnahmen bei Frauen anders sein müssen als bei Männern, sondern weil schlicht große Hemmungen bestehen, Frauen wiederzubeleben.
Auch deshalb ist die aktuelle Folge eigentlich ein "Must-Hear" für alle Menschen da draußen, denn wer weiß, wann ihr das nächste Mal die Chance bekommt, ein Leben zu retten und vielleicht ja sogar das einer Frau!
Zu den Erkenntnissen von Axa geht es hier: https://www.axa.de/presse/gender-health-gap-wissensluecken
Und die Ringvorlesung der MedUni Innsbruck mit der Streaming-Funktion aller bisherigen Termine findet ihr hier: https://www.i-med.ac.at/diversitaet/ringvorlesung/
Und nicht vergessen: Ein Like, ein Follow hier oder auf einem Kanal eurer Wahl, bei Instagram und natürlich euer wertvolles Feedback sind der Grund, warum wir das hier machen – und hilft gerade uns kleinen, unabhängigen Podcasts ungemein. Und sind es nicht auch wichtigen Themen, die unbedingt eine breitere Aufmerksamkeit brauchen? Wenn ihr das genauso seht, macht doch bitte fleißig Werbung für uns.
Tut es aber sehr wohl und das fängt tatsächlich schon bei Erste-Hilfe-Maßnahmen an, wie Prof. Sabine Ludwig von der MedUni Innsbruck in einer Studie nun zeigen konnte – und zwar nicht etwa, weil Wiederbelebungsmaßnahmen bei Frauen anders sein müssen als bei Männern, sondern weil schlicht große Hemmungen bestehen, Frauen wiederzubeleben.
Auch deshalb ist die aktuelle Folge eigentlich ein "Must-Hear" für alle Menschen da draußen, denn wer weiß, wann ihr das nächste Mal die Chance bekommt, ein Leben zu retten und vielleicht ja sogar das einer Frau!
Zu den Erkenntnissen von Axa geht es hier: https://www.axa.de/presse/gender-health-gap-wissensluecken
Und die Ringvorlesung der MedUni Innsbruck mit der Streaming-Funktion aller bisherigen Termine findet ihr hier: https://www.i-med.ac.at/diversitaet/ringvorlesung/
Und nicht vergessen: Ein Like, ein Follow hier oder auf einem Kanal eurer Wahl, bei Instagram und natürlich euer wertvolles Feedback sind der Grund, warum wir das hier machen – und hilft gerade uns kleinen, unabhängigen Podcasts ungemein. Und sind es nicht auch wichtigen Themen, die unbedingt eine breitere Aufmerksamkeit brauchen? Wenn ihr das genauso seht, macht doch bitte fleißig Werbung für uns.
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16.03.2026
46 Minuten
In der heutigen Folge geht es um Sexualität, Geschlecht und das, was unsere vermeintlich so moderne Gesellschaft daraus macht. Prof. Heinz-Jürgen Voß, Sexualwissenschaftler an der Hochschule Merseburg, erklärt sehr direkt, wo hier die gesellschaftlichen Herausforderungen liegen und inwiefern gerade unsere deutsche Nazi-Vergangenheit für diesen starken Fokus auf Geschlechterbinarität verantwortlich ist.
Der Link zum Buch "Christus m/w/d": https://www.chbeck.de/schubert-christus-m_w_d/product/36968542
Der Link zu den beiden Partner 5 Studien:
https://www.ifas-home.de/partner-5-jugenderhebung/
https://www.ifas-home.de/partner-5-studie/
Wie immer freuen wir uns über Feedback zur Folge, Fragen, Wünsche und Anregungen – und natürlich viele Sterne als Bewertung, wenn euch der Podcast gefällt.
Mehr Infos findet ihr auch auf unserem Instagram-Kanal.
Der Link zum Buch "Christus m/w/d": https://www.chbeck.de/schubert-christus-m_w_d/product/36968542
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https://www.ifas-home.de/partner-5-jugenderhebung/
https://www.ifas-home.de/partner-5-studie/
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Über diesen Podcast
Penis Papers ist dein Podcast für ein potenzielles Überleben in
einer von Männern für Männer gemachten Welt. Denn seien wir mal
ehrlich: Frauen, aber nicht nur Frauen, leiden unter den
patriarchalen Strukturen, ob sie es wahr haben wollen oder nicht.
Auch ich habe es lange geleugnet, aus verschiedenen Gründen
gedacht, mich betrifft es ja nicht – bis ich vor etwa 2,5 Jahren
mit zwei Geschäftspartnern ein Unternehmen gegründet habe. Seitdem
MUSS ich mein ganzes (Arbeits)Leben neu bewerten. Worum es hier
geht: Die Frage nach dem Warum und dem Wie – Frau etwas ändern
kann!
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