Wissensreise durch die Urzeit

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Episoden

Quetzalcoatlus – das größte Flugtier aller Zeiten
13.07.2026
23 Minuten
Mit einer Flügelspannweite von bis zu zwölf Metern und der Höhe einer Giraffe war Quetzalcoatlus das größte Flugtier, das je über unseren Planeten zog. Diese Folge nimmt dich mit in die späte Kreidezeit und erkundet dieses unglaubliche Geschöpf: Wie konnte ein Wesen von solchen Ausmaßen überhaupt fliegen? Wir sprechen über die hohlen Knochen und Luftsäcke, die das Tier leicht hielten, über den kraftvollen Start aus dem Stand und über das Leben dieses Flugsauriers, der vermutlich wie ein gigantischer Storch über Land und Wasser jagte. Eine ruhige Reise durch die Lüfte einer fernen Welt, die vor sechsundsechzig Millionen Jahren mit dem großen Aussterben zu Ende ging. Lehn dich zurück und gleite mit dem größten Flieger aller Zeiten sanft in den Schlaf.


QuellenWitton, M. P. (2013). Pterosaurs: Natural history, evolution, anatomy. Princeton University Press.Witton, M. P., & Habib, M. B. (2010). On the size and flight diversity of giant pterosaurs, the use of birds as pterosaur analogues and comments on pterosaur flightlessness. PLOS ONE, 5(11), e13982.Henderson, D. M. (2010). Pterosaur body mass estimates from three-dimensional mathematical slicing. Journal of Vertebrate Paleontology, 30(3), 768–785.Naish, D., & Witton, M. P. (2017). Neck biomechanics indicate that giant Transylvanian azhdarchid pterosaurs were short-necked arch predators. PeerJ, 5, e2908.


Weitere Schlafreise Reihen:


⁠⁠⁠⁠Einschlafen mit Natur⁠⁠⁠⁠


⁠⁠⁠⁠Schlafreise durch vergessene Welten⁠⁠⁠⁠


⁠⁠⁠⁠Schlafreise durch das Universum⁠⁠⁠⁠


Englische Reihen:


⁠⁠⁠⁠Sleep Journey through Lost Worlds⁠⁠⁠⁠


Weitere Wissenreise Reihen:


⁠⁠⁠Wissensreise durch das Periodensystem der Elemente⁠⁠⁠⁠


⁠⁠⁠⁠Wissensreise durch die Psychologie⁠⁠⁠⁠


⁠⁠⁠⁠Wissensreise durch die Länder der Erde⁠⁠⁠⁠


⁠⁠⁠⁠Wissensreise durch die Urzeit⁠⁠⁠⁠


⁠⁠⁠⁠Wissensreise durch die Geschichte⁠⁠⁠


Hinweis: Die Vertonung ist KI unterstützt. Die neuen Folgen von Schlafreise durch das Universum sind komplett ohne produziert.
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Lucy und ihre Welt – Wie Australopithecus afarensis den aufrechten Gang erfand
09.07.2026
24 Minuten
Vor mehr als drei Millionen Jahren streifte ein kleines, aufrecht gehendes Wesen durch die Landschaften Ostafrikas. Als Forscherinnen und Forscher im Jahr 1974 im äthiopischen Hadar ein außergewöhnlich vollständiges Skelett bargen und es Lucy nannten, veränderte sich unser Bild von der eigenen Herkunft grundlegend. Denn Lucy zeigte etwas Unerwartetes: Der aufrechte Gang kam lange vor dem großen Gehirn. In dieser Folge begleiten wir Australopithecus afarensis durch eine Welt aus offenen Wäldern und vulkanischen Ebenen. Wir erfahren, warum Lucys Becken, Beine und die berühmten Fußspuren von Laetoli den zweibeinigen Gang bezeugen, wie diese Art zugleich am Boden ging und in Bäumen kletterte, was sie aß und wie eng ihr Schicksal mit einer sich wandelnden Umwelt verbunden war. Eine ruhige Reise zu den ganz frühen Wurzeln des Menschseins, die zeigt, dass wir kein Endpunkt sind, sondern ein Glied in einer langen, lebendigen Kette.


QuellenJohanson, D. C., & Edey, M. A. (1981). Lucy: The beginnings of humankind. Simon & Schuster. (Standardwerk der beteiligten Entdecker, populärwissenschaftlich, aber fachlich fundiert.)Kimbel, W. H., & Delezene, L. K. (2009). „Lucy" redux: A review of research on Australopithecus afarensis. American Journal of Physical Anthropology, 140(S49), 2–48. https://doi.org/10.1002/ajpa.21183 (Peer-reviewter Übersichtsartikel, sehr zuverlässig, umfassender Forschungsstand.)Leakey, M. D., & Hay, R. L. (1979). Pliocene footprints in the Laetolil Beds at Laetoli, northern Tanzania. Nature, 278, 317–323. https://doi.org/10.1038/278317a0 (Originalpublikation zu den Laetoli-Fußspuren in einer hochrangigen Fachzeitschrift.)Kappelman, J., Ketcham, R. A., Pearce, S., Todd, L., Åkins, W., Colbert, M. W., Feseha, M., Maisano, J. A., & Witzel, A. (2016). Perimortem fractures in Lucy suggest mortality from fall out of tall tree. Nature, 537, 503–507. https://doi.org/10.1038/nature19332 (Peer-reviewt; die Sturzhypothese ist in der Fachwelt allerdings umstritten, daher mit Vorbehalt zu lesen.)


Weitere Schlafreise Reihen:


⁠⁠⁠⁠Einschlafen mit Natur⁠⁠⁠⁠


⁠⁠⁠⁠Schlafreise durch vergessene Welten⁠⁠⁠⁠


⁠⁠⁠⁠Schlafreise durch das Universum⁠⁠⁠⁠


Englische Reihen:


⁠⁠⁠⁠Sleep Journey through Lost Worlds⁠⁠⁠⁠


Weitere Wissenreise Reihen:


⁠⁠⁠Wissensreise durch das Periodensystem der Elemente⁠⁠⁠⁠


⁠⁠⁠⁠Wissensreise durch die Psychologie⁠⁠⁠⁠


⁠⁠⁠⁠Wissensreise durch die Länder der Erde⁠⁠⁠⁠


⁠⁠⁠⁠Wissensreise durch die Urzeit⁠⁠⁠⁠


⁠⁠⁠⁠Wissensreise durch die Geschichte⁠⁠⁠


Hinweis: Die Vertonung ist KI unterstützt. Die neuen Folgen von Schlafreise durch das Universum sind komplett ohne produziert.
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Darwin Express - Wie sich Tiere heute vor unseren Augen verändern
05.07.2026
23 Minuten
Evolution gilt als das langsamste aller Naturgeschehen, ein Werk von Jahrmillionen. Doch das stimmt nicht immer. In dieser ruhigen Folge reisen wir zu den Galapagosfinken, deren Schnäbel sich nach einer einzigen Dürre messbar wandelten, zu den Faltern der englischen Industriestädte, die mit dem Ruß ihre Farbe verloren und mit sauberer Luft wieder zurückgewannen, und in die Großstädte von heute, die zu lebendigen Laboratorien der Anpassung geworden sind. Wir erfahren, warum manche Arten sich in wenigen Generationen verändern können, welche Rolle der Mensch dabei spielt und wo die Grenzen dieser erstaunlichen Wandlungsfähigkeit liegen. Eine Einladung, sanft einzuschlafen und dabei zu spüren, wie beständig und zugleich beweglich das Leben auf unserer Erde ist.


Quellen


Grant, P. R., & Grant, B. R. (2014). 40 years of evolution: Darwin's finches on Daphne Major Island. Princeton University Press.Cook, L. M., Grant, B. S., Saccheri, I. J., & Mallet, J. (2012). Selective bird predation on the peppered moth: The last experiment of Michael Majerus. Biology Letters, 8(4), 609–612. https://doi.org/10.1098/rsbl.2011.1136Stuart, Y. E., Campbell, T. S., Hohenlohe, P. A., Reynolds, R. G., Revell, L. J., & Losos, J. B. (2014). Rapid evolution of a native species following invasion by a congener. Science, 346(6208), 463–466. https://doi.org/10.1126/science.1257008Hendry, A. P., Gotanda, K. M., & Svensson, E. I. (2017). Human influences on evolution, and the ecological and societal consequences. Philosophical Transactions of the Royal Society B, 372(1712). https://doi.org/10.1098/rstb.2016.0028


Weitere Schlafreise Reihen:


⁠⁠⁠⁠Einschlafen mit Natur⁠⁠⁠⁠


⁠⁠⁠⁠Schlafreise durch vergessene Welten⁠⁠⁠⁠


⁠⁠⁠⁠Schlafreise durch das Universum⁠⁠⁠⁠


Englische Reihen:


⁠⁠⁠⁠Sleep Journey through Lost Worlds⁠⁠⁠⁠


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⁠⁠⁠Wissensreise durch das Periodensystem der Elemente⁠⁠⁠⁠


⁠⁠⁠⁠Wissensreise durch die Psychologie⁠⁠⁠⁠


⁠⁠⁠⁠Wissensreise durch die Länder der Erde⁠⁠⁠⁠


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⁠⁠⁠⁠Wissensreise durch die Geschichte⁠⁠⁠


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Das Hadaikum – Als der Mond noch nah am glühenden Horizont stand
01.07.2026
25 Minuten
Begib dich auf eine Reise an den Anfang aller Zeiten, in das Hadaikum, das erste und älteste Kapitel der Erdgeschichte. Vor rund viereinhalb Milliarden Jahren war unser Planet eine glühende Welt aus geschmolzenem Gestein, über der ein riesiger, roter Mond hing, viele Male größer als der, den wir heute kennen. In dieser Folge erfährst du, wie aus einer Wolke aus Gas und Staub die Erde entstand, wie sich ihr Eisenkern bildete und damit das schützende Magnetfeld, ohne das Leben unmöglich wäre. Du begleitest die gewaltige Kollision mit dem Protoplaneten Theia, aus deren Trümmern unser Mond geboren wurde, und verstehst, warum dieser einst so nahe Begleiter unsere Tage verlängert und unsere Erdachse bis heute stabil hält. Du hörst von den ältesten Zeugen jener Zeit, winzigen Zirkonkristallen aus den Jack Hills, die verraten, dass es früher flüssiges Wasser gab als lange gedacht, und von der offenen Frage, ob das Leben schon damals in der Tiefe der ersten Ozeane begann. Eine ruhige, wissenschaftlich fundierte Schlafreise, die dich staunen lässt, wie kostbar und wie unwahrscheinlich diese eine bewohnbare Welt ist.


Quellen


Cloud, P. (1972). A working model of the primitive Earth. American Journal of Science, 272(6), 537–548.


Canup, R. M., & Asphaug, E. (2001). Origin of the Moon in a giant impact near the end of the Earth's formation. Nature, 412(6848), 708–712.


Valley, J. W., Cavosie, A. J., Ushikubo, T., Reinhard, D. A., Lawrence, D. F., Larson, D. J., Kelly, T. F., Snoeyenbos, D. R., & Strickland, A. (2014). Hadean age for a post-magma-ocean zircon confirmed by atom-probe tomography. Nature Geoscience, 7(3), 219–223.


Wilde, S. A., Valley, J. W., Peck, W. H., & Graham, C. M. (2001). Evidence from detrital zircons for the existence of continental crust and oceans on the Earth 4.4 Gyr ago. Nature, 409(6817), 175–178.


Weitere Schlafreise Reihen:


⁠⁠⁠⁠Einschlafen mit Natur⁠⁠⁠⁠


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⁠⁠⁠⁠Schlafreise durch das Universum⁠⁠⁠⁠


Englische Reihen:


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Die ersten Landpflanzen - Eroberung des Festlands
27.06.2026
24 Minuten
Vor rund fünfhundert Millionen Jahren waren die Kontinente der Erde kahle Steinwüsten. In dieser Folge begeben wir uns zu einem der stillsten und folgenreichsten Wendepunkte der Erdgeschichte, dem Augenblick, in dem das Leben dem Wasser entstieg und das Festland eroberte. Wir lernen die ersten zarten Pioniere kennen, moosartige Pflanzen ohne Wurzeln und Blätter, und verfolgen, wie winzige Erfindungen wie die wachsartige Kutikula, die Spaltöffnungen und die wasserleitenden Gefäße den Weg an Land überhaupt erst möglich machten. Wir begegnen berühmten Fossilien wie Cooksonia und Aglaophyton, dem außergewöhnlich gut erhaltenen Lebensraum des Rhynie Chert in Schottland und der uralten Partnerschaft zwischen Pflanzen und Pilzen. Und wir erkennen, wie dieses stille Grün den Boden schuf, die Atmosphäre verwandelte und das Fundament für alles spätere Leben an Land legte, bis hin zu uns selbst. Eine ruhige Reise zu den geduldigen Anfängen unserer grünen Welt.


QuellenKenrick, P., & Crane, P. R. (1997). The origin and early evolution of plants on land. Nature, 389(6646), 33–39. https://doi.org/10.1038/37918Morris, J. L., Puttick, M. N., Clark, J. W., Edwards, D., Kenrick, P., Pressel, S., Wellman, C. H., Yang, Z., Schneider, H., & Donoghue, P. C. J. (2018). The timescale of early land plant evolution. Proceedings of the National Academy of Sciences, 115(10), E2274–E2283. https://doi.org/10.1073/pnas.1719588115Lenton, T. M., Crouch, M., Johnson, M., Pires, N., & Dolan, L. (2012). First plants cooled the Ordovician. Nature Geoscience, 5(2), 86–89. https://doi.org/10.1038/ngeo1390Wellman, C. H., Osterloff, P. L., & Mohiuddin, U. (2003). Fragments of the earliest land plants. Nature, 425(6955), 282–285. https://doi.org/10.1038/nature01884Quellenqualität: Alle vier Quellen sind begutachtete Fachartikel aus hochrangigen Zeitschriften (Nature, PNAS, Nature Geoscience) und gelten als Standardreferenzen der Paläobotanik. Kenrick & Crane (1997) ist ein vielzitierter Überblicksartikel; Morris et al. (2018) liefert die aktuelle molekulare Datierung; Lenton et al. (2012) und Wellman et al. (2003) sind zentrale Originalarbeiten zu Klimawirkung und ältesten Sporenfunden.


Weitere Schlafreise Reihen:


⁠⁠⁠⁠Einschlafen mit Natur⁠⁠⁠⁠


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Über diesen Podcast

Eine entspannende Podcast-Serie zu den faszinierendsten Kreaturen der ErdgeschichteBegib dich auf eine beruhigende Reise durch 4,5 Milliarden Jahre Erdgeschichte und lass dich von den Geheimnissen längst vergangener Welten sanft in den Schlaf wiegen. Diese Serie führt dich zu den spektakulärsten Lebewesen der Urzeit – von den ersten Dinosauriern bis zu den Giganten der Meere, von gefiederten Räubern bis zu gepanzerten Pflanzenfressern, von der Eroberung des Landes bis zum großen Aussterben.
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Die ersten Landpflanzen - Eroberung des Festlands
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