Podcaster
Episoden
25.03.2026
26 Minuten
In dieser Folge von „Woher kommt die Kunst?“ geht es um ein ungewöhnliches Gemälde von Ernst Ludwig Kirchner „Dorfstraße mit Apfelbäumen“ (1907) – und um die Frau, die es ohne sein Wissen verkaufte: Erna Schilling. Schritt für Schritt beleuchtet die Recherche von Dr. Agnes Thum und ihrem Team bei Ketterer Kunst eine Provenienzgeschichte über Zweifel, Entdeckungen und darüber, wie selbst ungeliebte Werke ihren Platz in der Kunstgeschichte finden.
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18.03.2026
37 Minuten
In dieser Folge von „Woher kommt die Kunst?“ führt die Provenienzrecherche von Otto Muellers „Hockende (Kniender weiblicher Akt)“ (1912) zu Else Lasker-Schüler. 1913 organisieren Freunde der verarmten Dichterin eine Benefizauktion. Unter den gespendeten Werken befindet sich auch ein Blatt des Expressionisten Otto Mueller. Was danach mit dieser Arbeit geschieht, führt durch Kunstsalons, Museumsdepots und sogar Verwechslungen in der Harry-Fischer-Liste und der Datenbank der „Entarteten Kunst" der Freien Universität Berlin. Die Provenienzforschung von Ketterer Kunst konnte das Werk wieder richtig zuordnen.
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18.03.2026
33 Minuten
In dieser Folge von „Woher kommt die Kunst?“ führt die Spurensuche ausgehend von Erich Heckels „Schleuse“ (1913) zur Familie Buchthal und ihrer spektakulären Villa, in der die Avantgarde der 1920er-Jahre ein- und ausgeht. Die Recherche führt zurück in eine Zeit, in der sich das Leben der Familie dramatisch verändert: Verfolgung, erzwungene Verkäufe und die Flucht ins Exil. Schritt für Schritt wird sichtbar, wie sich die Spur eines einzelnen Bildes durch diese Brüche zieht – und wie es gelingt, seine Geschichte nach so langer Zeit wieder zusammenzusetzen.
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11.03.2026
27 Minuten
In dieser Folge von „Woher kommt die Kunst?“, dem Podcast von Ketterer Kunst, geht es um das Gemälde „Junger Wald und Sonne“ (1920) von Karl Schmidt-Rottluff. Die Provenienzrecherche führt von einer jüdischen Arztfamilie in Berlin über einen rätselhaften Hinweis nach Japan – und schließlich zu einem japanischen Sammler, der in der Weimarer Republik mitten in der Avantgarde-Szene verkehrte. Eine überraschende Spurensuche über Kontinente hinweg – und ein spektakulärer Fund in einem japanischen Zeitungsarchiv.
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06.03.2026
37 Minuten
In der ersten Folge von „Woher kommt die Kunst?“ erzählen Kunstjournalistin Tanja Beuthien und Provenienzforscherin Agnes Thum die spektakuläre Geschichte von Ernst Ludwig Kirchners Gemälde „Tanz im Varieté“ (1911). Vom Dresdner Nachtleben der Künstlergruppe Brücke über das Verschwinden des Werks nach 1923, seine dramatische Beschädigung in den letzten Kriegstagen 1945 bis hin zur sensationellen Wiederentdeckung 2024 – diese Episode zeigt, dass Kunstwerke nicht nur gemalt, sondern gelebt werden. Eine fesselnde Reise durch Expressionismus, NS-Zeit, Provenienzforschung und einen Auktionsrekord, der Kunstgeschichte schrieb.
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Über diesen Podcast
Der Podcast von Ketterer Kunst erzählt die verborgenen Geschichten
hinter bedeutenden Kunstwerken. Denn ein Bild entsteht nicht nur im
Atelier – es reist durch die Zeit. Es wird gekauft, gesammelt,
weitergegeben, versteckt, vergessen oder spektakulär
wiederentdeckt. Doch durch welche Hände ist es gegangen? Was hat es
erlebt? Und was verrät seine Herkunft über unsere Geschichte? Im
Mittelpunkt steht die Provenienzforschung – die Spurensuche nach
Besitz, Echtheit und Verantwortung. Spannend, überraschend und
manchmal dramatisch. Kunstjournalistin Tanja Beuthien und
Provenienzforscherin Agnes Thum beleuchten in jeder Folge ein
Kunstwerk mit einer besonderen Geschichte.
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