Podcaster
Episoden
26.03.2026
28 Minuten
Was mache ich eigentlich aus meinem Pflegeberuf?
Es wird viel gejammert, aber unser Beruf hat Chancen, die kaum jemand auf dem Schirm hat.
In dieser Folge spreche ich mit Nicole Weishaupt und Christin Steinbach über KI in der Pflege, VR in der Ausbildung, barrierefreien Tourismus, eine App für mentale Gesundheit von Pflegenden und die Frage, warum Teilzeit kein Lifestyle ist, sondern eine Schutzmaßnahme.
---
0:00 Teaser
0:40 Begrüßung und Vorstellung
1:59 KI und die Pflege: Welche Berufe bleiben übrig?
3:17 Was macht die Pflege so schwer kopierbar für KI?
4:18 Kommunikation lehren: Theorie vs. Praxis
5:15 Skills Lab und VR: Die Zukunft der Pflegeausbildung
6:31 Christins Weg: Zufällig in die Pflege, bewusst weiterentwickelt
8:45 Wer macht die Arbeit, wenn alle an den Schreibtisch gehen?
10:39 Teilzeit in der Pflege: Lifestyle oder Schutzmaßnahme?
13:09 "Das haben wir immer so gemacht": Warum Veränderung so schwer ist
14:38 Deutschland vs. Schweiz: Pflegeexperten und Professionalisierung
16:25 Pflege als Serviceleistung: Urlaub und Pflege e.V.
19:53 Nicoles App: Mentale Gesundheit für Pflegende
22:24 Stimmungsbarometer, Akuthilfe und Micro-Learning
24:24 Christins Rezept: Reißleine ziehen, bevor der Burnout kommt
26:46 Selbstbeobachtung als persönliche Resilienz
---
Links
Nicole Weishaupt
LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/nicoleweishaupt/
Christin Steinbach
LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/christin-steinbach-500a82336/
Urlaub und Pflege e.V.
Website: https://www.urlaub-und-pflege.de
Pflege die Pflegenden
Website: https://pflege-die-pflegenden.com
Spotify: https://open.spotify.com/show/3aW661OwaFWaUyyGddbqYc
YouTube: https://youtube.com/@bernd.karrenbauer
LinkedIn: https://linkedin.com/in/bernd-karrenbauer
Es wird viel gejammert, aber unser Beruf hat Chancen, die kaum jemand auf dem Schirm hat.
In dieser Folge spreche ich mit Nicole Weishaupt und Christin Steinbach über KI in der Pflege, VR in der Ausbildung, barrierefreien Tourismus, eine App für mentale Gesundheit von Pflegenden und die Frage, warum Teilzeit kein Lifestyle ist, sondern eine Schutzmaßnahme.
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0:40 Begrüßung und Vorstellung
1:59 KI und die Pflege: Welche Berufe bleiben übrig?
3:17 Was macht die Pflege so schwer kopierbar für KI?
4:18 Kommunikation lehren: Theorie vs. Praxis
5:15 Skills Lab und VR: Die Zukunft der Pflegeausbildung
6:31 Christins Weg: Zufällig in die Pflege, bewusst weiterentwickelt
8:45 Wer macht die Arbeit, wenn alle an den Schreibtisch gehen?
10:39 Teilzeit in der Pflege: Lifestyle oder Schutzmaßnahme?
13:09 "Das haben wir immer so gemacht": Warum Veränderung so schwer ist
14:38 Deutschland vs. Schweiz: Pflegeexperten und Professionalisierung
16:25 Pflege als Serviceleistung: Urlaub und Pflege e.V.
19:53 Nicoles App: Mentale Gesundheit für Pflegende
22:24 Stimmungsbarometer, Akuthilfe und Micro-Learning
24:24 Christins Rezept: Reißleine ziehen, bevor der Burnout kommt
26:46 Selbstbeobachtung als persönliche Resilienz
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Links
Nicole Weishaupt
LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/nicoleweishaupt/
Christin Steinbach
LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/christin-steinbach-500a82336/
Urlaub und Pflege e.V.
Website: https://www.urlaub-und-pflege.de
Pflege die Pflegenden
Website: https://pflege-die-pflegenden.com
Spotify: https://open.spotify.com/show/3aW661OwaFWaUyyGddbqYc
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19.03.2026
29 Minuten
Hinter der OP-Tür liegt eine Welt, die den meisten Menschen verschlossen bleibt. Steril, hochkonzentriert, hierarchisch. Und mittendrin: Menschen, deren Beruf kaum jemand kennt.
In dieser Folge spreche ich mit Martin Willmann, operationstechnischer Assistent (OTA) am Elbe Klinikum Buxtehude und Host des Podcasts „Stille Alltagshelden".
Martin erzählt, wie er über den Zivildienst in den OP kam, warum die beste Operation die ist, bei der nicht geredet wird, und weshalb die Bezahlung von OTAs im Vergleich zu OP-Fachkräften mit Pflegeausbildung ein systemisches Problem ist.
Wir sprechen über Teamarbeit auf zweieinhalb Quadratmetern, über Hierarchien, die sich langsam wandeln, über Frauen in der Chirurgie und über Burnout bei Kolleginnen und Kollegen, die 85-Stunden-Wochen als Normalität kannten.
Ein Gespräch über einen Beruf, der mehr Sichtbarkeit verdient.
---
Timestamps
0:00 – Teaser
1:10 – Begrüssung und Vorstellung
1:31 – Was ist ein OTA? Berufsanerkennung seit 2023
2:26 – Ausbildung: Zwischen Theorie und Praxis
3:37 – Ausbildungsstruktur im Vergleich zur Pflege
5:18 – Martins Weg in den OP: Vom Zivildienst zur OTA-Ausbildung
7:27 – OP-Pfleger vs. OTA: Zwei Wege, ein Arbeitsplatz
9:08 – Bezahlung und Gleichstellung: Warum OTAs weniger verdienen
12:29 – Hierarchien im OP: Klischee oder Realität?
14:41 – Teamarbeit im OP: Jede Kraft zählt
16:08 – „Die beste OP ist die, bei der nicht geredet wird"
17:57 – Fachwissen am Tisch: Mehr als Instrumente anreichen
19:24 – Frauen in der Chirurgie: Das Baumarkt-Phänomen
21:22 – Empathie im OP: Arbeitsklima auf drei Quadratmetern
22:10 – Burnout im OP: 85-Stunden-Wochen und ihre Folgen
24:20 – Martins Podcast: Stille Alltagshelden
27:38 – Fazit und Verabschiedung
---
Links:
Martin Willmann – LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/martinwillmann84/
Podcast „Stille Alltagshelden" (Spotify): https://open.spotify.com/show/3QKpDrQUmDQgyIIPstYQD6?si=264a5375e3014005
Elbe Klinikum Buxtehude: https://www.elbekliniken.de
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#PflegeDiePflegenden #OTA #OperationstechnischerAssistent #Pflege #OP #Chirurgie #Teamarbeit #Hierarchie #Burnout #Pflegeberuf #StilleAlltagshelden #MartinWillmann #Gesundheitswesen #Fachkräftemangel #GenderInDerMedizin #HelfendeBerufe #Pflegekräfte
In dieser Folge spreche ich mit Martin Willmann, operationstechnischer Assistent (OTA) am Elbe Klinikum Buxtehude und Host des Podcasts „Stille Alltagshelden".
Martin erzählt, wie er über den Zivildienst in den OP kam, warum die beste Operation die ist, bei der nicht geredet wird, und weshalb die Bezahlung von OTAs im Vergleich zu OP-Fachkräften mit Pflegeausbildung ein systemisches Problem ist.
Wir sprechen über Teamarbeit auf zweieinhalb Quadratmetern, über Hierarchien, die sich langsam wandeln, über Frauen in der Chirurgie und über Burnout bei Kolleginnen und Kollegen, die 85-Stunden-Wochen als Normalität kannten.
Ein Gespräch über einen Beruf, der mehr Sichtbarkeit verdient.
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Timestamps
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1:10 – Begrüssung und Vorstellung
1:31 – Was ist ein OTA? Berufsanerkennung seit 2023
2:26 – Ausbildung: Zwischen Theorie und Praxis
3:37 – Ausbildungsstruktur im Vergleich zur Pflege
5:18 – Martins Weg in den OP: Vom Zivildienst zur OTA-Ausbildung
7:27 – OP-Pfleger vs. OTA: Zwei Wege, ein Arbeitsplatz
9:08 – Bezahlung und Gleichstellung: Warum OTAs weniger verdienen
12:29 – Hierarchien im OP: Klischee oder Realität?
14:41 – Teamarbeit im OP: Jede Kraft zählt
16:08 – „Die beste OP ist die, bei der nicht geredet wird"
17:57 – Fachwissen am Tisch: Mehr als Instrumente anreichen
19:24 – Frauen in der Chirurgie: Das Baumarkt-Phänomen
21:22 – Empathie im OP: Arbeitsklima auf drei Quadratmetern
22:10 – Burnout im OP: 85-Stunden-Wochen und ihre Folgen
24:20 – Martins Podcast: Stille Alltagshelden
27:38 – Fazit und Verabschiedung
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Links:
Martin Willmann – LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/martinwillmann84/
Podcast „Stille Alltagshelden" (Spotify): https://open.spotify.com/show/3QKpDrQUmDQgyIIPstYQD6?si=264a5375e3014005
Elbe Klinikum Buxtehude: https://www.elbekliniken.de
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#PflegeDiePflegenden #OTA #OperationstechnischerAssistent #Pflege #OP #Chirurgie #Teamarbeit #Hierarchie #Burnout #Pflegeberuf #StilleAlltagshelden #MartinWillmann #Gesundheitswesen #Fachkräftemangel #GenderInDerMedizin #HelfendeBerufe #Pflegekräfte
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12.03.2026
32 Minuten
Wo steht die Sexualität in unserer modernen Gesellschaft – und was hat das mit dem Pflegeberuf zu tun?
In dieser Folge spreche ich mit Dr. phil. Ursina Donatsch, Fachpsychologin, Sexologin, Paartherapeutin und Autorin, über die Kluft zwischen sexualisierten Medien und dem Tabu im Privaten, über fehlende Sprache für Sexualität, über Polyamorie als Beziehungsmodell und darüber, warum Stress und emotionale Belastung in Pflegeberufen direkt auf unsere Sexualität und Beziehungen durchschlagen.
Ein Gespräch, offen, klug und überraschend mutmachend.
---
Timestamps
0:00 – Teaser
0:49 – Begrüssung und Vorstellung
2:38 – Die Diskrepanz: Sexualisierte Medien vs. Tabu im Privaten
4:03 – Was Sexualität für den einzelnen Menschen bedeutet
5:04 – Warum Paare so wenig über Sex reden
6:32 – Die Rolle der Sprache: Warum uns die Worte fehlen
7:39 – Kommunikationsfehler – aber nicht selbst gemacht
8:10 – Solosexualität: Das Thema Pornografie in Partnerschaften
9:22 – Warum „Solosexualität" das bessere Wort ist
11:08 – Sexualität als soziale, politische und religiöse Frage
12:20 – Das Ideal vs. die Realität – „Nun ja, wäre schön."
14:22– Feminismus und sexuelle Kommerzialisierung
15:56 – Pornografie differenziert betrachten: Mainstream vs. Femporn
18:03 – Kommunikation in Beziehungen: Konsens und Bedürfnisse
18:57 – Was ist Polyamorie? Offene Beziehungsmodelle erklärt
19:48 – Historische Einordnung: Monogamie, Kirche und Wandel
21:24 – Übergang: Sexualität aus individueller und beruflicher Sicht
22:09– Stress, Burnout und Empathie in helfenden Berufen
23:46 – Der Körper als Werkzeug: Selbstregulation statt nur Reden
25:04– Sexualität beginnt, wenn die Erregung steigt
27:39 – Weibliche Sexualität, Satisfyer und Urängste
29:36 – Abschied, Buchempfehlungen und Fortbildungshinweise
---
Links
Ursina Donatsch – Website: https://ursinadonatsch.ch
Ursina Donatsch – LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/ursina-donatsch-3a46581/
Ursina Donatsch – Instagram: https://www.instagram.com/ursina_donatsch/
Bücher (alle bei Hogrefe):
Pornos und Partnerschaft (2024): https://www.hogrefe.com/de/shop/pornos-und-partnerschaft-99061.html
Wie geht Beziehung? (2025): https://www.hogrefe.com/ch/shop/catalog/product/view/id/99553/
Verbunden und trotzdem frei (2025): https://www.hogrefe.com/ch/shop/verbunden-und-trotzdem-frei-102977.html
Fortbildungen:
Zwischen Empathie und Abgrenzung – Selbstregulation im Praxisalltag (4.6.26, Zürich): https://ursinadonatsch.ch/fortbildung-selbstregulation/
Offene und polyamore Beziehungen – ISP Zürich (26.3. & 2.4.26): https://isp-zuerich.ch/vertiefungstag-beziehungen-mal-anders/
Offene und polyamore Beziehungen – IÖST Zürich (Sept 26): https://www.psychotherapieausbildung.ch/angebot/seminare-workshops/beziehungen-mal-anders-offen-polyamor-queer-2/
Hypersexuelles Verhalten – Fachverband Sucht (23.4.26): https://fachverbandsucht.ch/de/events/350
SRF Puls Live Chat – Weibliche Lust (Q&A mit Ursina Donatsch u.a.): https://www.srf.ch/wissen/wissens-chats/q-a-weibliche-lust-wie-kommt-die-frau-beim-sex-schneller-zum-orgasmus
Lesungen „Verbunden und trotzdem frei":
3.3.26 – IÖST Zürich: https://www.psychotherapieausbildung.ch/angebot/seminare-workshops/lesung-ursina-donatsch/
10.3.26 – ISP Zürich / Zoom: https://isp-zuerich.ch/buchvorstellung-verbunden-und-trotzdem-frei/
---
Hashtags
#PflegeDiePflegenden #Sexualität #Sexualtherapie #UrsinaDonatsch #Pflege #Pflegeberuf #Burnout #Stress #Selbstregulation #Paartherapie #Polyamorie #OffeneBeziehungen #Kommunikation #WeiblicheSexualität #Solosexualität #Tabu #MentalHealth #Selfcare #Empathie #Abgrenzung #Fachpersonen #HelfendeBerufe #Pornografie #Beziehung #Sexologie
In dieser Folge spreche ich mit Dr. phil. Ursina Donatsch, Fachpsychologin, Sexologin, Paartherapeutin und Autorin, über die Kluft zwischen sexualisierten Medien und dem Tabu im Privaten, über fehlende Sprache für Sexualität, über Polyamorie als Beziehungsmodell und darüber, warum Stress und emotionale Belastung in Pflegeberufen direkt auf unsere Sexualität und Beziehungen durchschlagen.
Ein Gespräch, offen, klug und überraschend mutmachend.
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Timestamps
0:00 – Teaser
0:49 – Begrüssung und Vorstellung
2:38 – Die Diskrepanz: Sexualisierte Medien vs. Tabu im Privaten
4:03 – Was Sexualität für den einzelnen Menschen bedeutet
5:04 – Warum Paare so wenig über Sex reden
6:32 – Die Rolle der Sprache: Warum uns die Worte fehlen
7:39 – Kommunikationsfehler – aber nicht selbst gemacht
8:10 – Solosexualität: Das Thema Pornografie in Partnerschaften
9:22 – Warum „Solosexualität" das bessere Wort ist
11:08 – Sexualität als soziale, politische und religiöse Frage
12:20 – Das Ideal vs. die Realität – „Nun ja, wäre schön."
14:22– Feminismus und sexuelle Kommerzialisierung
15:56 – Pornografie differenziert betrachten: Mainstream vs. Femporn
18:03 – Kommunikation in Beziehungen: Konsens und Bedürfnisse
18:57 – Was ist Polyamorie? Offene Beziehungsmodelle erklärt
19:48 – Historische Einordnung: Monogamie, Kirche und Wandel
21:24 – Übergang: Sexualität aus individueller und beruflicher Sicht
22:09– Stress, Burnout und Empathie in helfenden Berufen
23:46 – Der Körper als Werkzeug: Selbstregulation statt nur Reden
25:04– Sexualität beginnt, wenn die Erregung steigt
27:39 – Weibliche Sexualität, Satisfyer und Urängste
29:36 – Abschied, Buchempfehlungen und Fortbildungshinweise
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Ursina Donatsch – LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/ursina-donatsch-3a46581/
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Bücher (alle bei Hogrefe):
Pornos und Partnerschaft (2024): https://www.hogrefe.com/de/shop/pornos-und-partnerschaft-99061.html
Wie geht Beziehung? (2025): https://www.hogrefe.com/ch/shop/catalog/product/view/id/99553/
Verbunden und trotzdem frei (2025): https://www.hogrefe.com/ch/shop/verbunden-und-trotzdem-frei-102977.html
Fortbildungen:
Zwischen Empathie und Abgrenzung – Selbstregulation im Praxisalltag (4.6.26, Zürich): https://ursinadonatsch.ch/fortbildung-selbstregulation/
Offene und polyamore Beziehungen – ISP Zürich (26.3. & 2.4.26): https://isp-zuerich.ch/vertiefungstag-beziehungen-mal-anders/
Offene und polyamore Beziehungen – IÖST Zürich (Sept 26): https://www.psychotherapieausbildung.ch/angebot/seminare-workshops/beziehungen-mal-anders-offen-polyamor-queer-2/
Hypersexuelles Verhalten – Fachverband Sucht (23.4.26): https://fachverbandsucht.ch/de/events/350
SRF Puls Live Chat – Weibliche Lust (Q&A mit Ursina Donatsch u.a.): https://www.srf.ch/wissen/wissens-chats/q-a-weibliche-lust-wie-kommt-die-frau-beim-sex-schneller-zum-orgasmus
Lesungen „Verbunden und trotzdem frei":
3.3.26 – IÖST Zürich: https://www.psychotherapieausbildung.ch/angebot/seminare-workshops/lesung-ursina-donatsch/
10.3.26 – ISP Zürich / Zoom: https://isp-zuerich.ch/buchvorstellung-verbunden-und-trotzdem-frei/
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Hashtags
#PflegeDiePflegenden #Sexualität #Sexualtherapie #UrsinaDonatsch #Pflege #Pflegeberuf #Burnout #Stress #Selbstregulation #Paartherapie #Polyamorie #OffeneBeziehungen #Kommunikation #WeiblicheSexualität #Solosexualität #Tabu #MentalHealth #Selfcare #Empathie #Abgrenzung #Fachpersonen #HelfendeBerufe #Pornografie #Beziehung #Sexologie
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05.03.2026
24 Minuten
Moral Injury – Wenn Pflege die eigenen Werte verletzt
️ Gast: Célina Heitzmann | Pflegeexpertin & Forscherin (ZHAW / Felix Platter Basel)
Moral Injury – ein Begriff aus der Kriegspsychologie. Heute trifft er auf Pflegefachpersonen zu. Mitten in der Schweiz. Mitten im Regelbetrieb.
Célina Heitzmann hat 19 psychiatrische Pflegekräfte interviewt und gefragt: Was passiert, wenn ihr immer wieder gegen eure eigenen Werte handeln müsst? Die Antworten sind alarmierend – Schlafstörungen, Panikattacken, Substanzmissbrauch, Berufsausstieg.
In dieser Folge erklärt sie, was Moral Injury ist, warum Zwangsmaßnahmen die Helfenden verletzen – und was jede Pflegeperson heute tun kann, um sich besser zu schützen.
Eine Folge, die unter die Haut geht.
️ Zeitstempel
0:00 – Teaser
0:24 – Begrüßung & Themenvorschau
1:21 – Vorstellung Célina Heitzmann
2:29 – Was treibt Célina an? Der Mensch hinter der Pflege
3:51 – Der Weg zur Gerontopsychiatrie
4:16 – Wie das Thema Moral Injury entstand
5:10 – Moral Injury erklärt: Ursprung in der Kriegspsychologie
6:34 – Forschungslücke in der psychiatrischen Pflege
7:03 – „Heute ist hier wie Krieg" – Parallelen Pflege und Militär
8:02 – Kernfrage der Studie
8:21 – Moral Distress vs. Moral Injury
9:45 – Psychologische Folgen: Angst, Retraumatisierung, Substanzmissbrauch
11:04 – Wie die 19 Interviews durchgeführt wurden
12:33 – Machtspiele, Sanktionen, Zwangsbehandlungen
13:58 – Darf Pflege Zwangsmaßnahmen durchführen?
15:44 – Jobwechsel, Berufsausstieg, Depressionen
16:42 – Célinas Rolle als Pflegeexpertin
17:10 – Reflexion als Schutzfaktor
18:39 – Was können Pflegende heute tun?
19:54 – „Meine Türe steht offen" – Austausch mit Führungskräften
21:20 – Resilienz stärken
22:17 – Fazit & Verabschiedung
Links
Blogartikel Felix Platter – „Wenn die Seele der Helfenden leidet":
https://www.felixplatter.ch/felixplatter/blog/wenn-die-seele-der-helfenden-leidet-studie-zu-moralischen-verletzungen-in-der-psychiatrischen-pflege
Originalstudie (Wiley):
https://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/inm.70099
ZHAW Publikationen Pflege:
https://www.zhaw.ch/de/gesundheit/forschung/pflege/publikationen/
️ Alle Podcast-Folgen:
https://pflege-die-pflegenden.com/episodes.php
️ Gast: Célina Heitzmann | Pflegeexpertin & Forscherin (ZHAW / Felix Platter Basel)
Moral Injury – ein Begriff aus der Kriegspsychologie. Heute trifft er auf Pflegefachpersonen zu. Mitten in der Schweiz. Mitten im Regelbetrieb.
Célina Heitzmann hat 19 psychiatrische Pflegekräfte interviewt und gefragt: Was passiert, wenn ihr immer wieder gegen eure eigenen Werte handeln müsst? Die Antworten sind alarmierend – Schlafstörungen, Panikattacken, Substanzmissbrauch, Berufsausstieg.
In dieser Folge erklärt sie, was Moral Injury ist, warum Zwangsmaßnahmen die Helfenden verletzen – und was jede Pflegeperson heute tun kann, um sich besser zu schützen.
Eine Folge, die unter die Haut geht.
️ Zeitstempel
0:00 – Teaser
0:24 – Begrüßung & Themenvorschau
1:21 – Vorstellung Célina Heitzmann
2:29 – Was treibt Célina an? Der Mensch hinter der Pflege
3:51 – Der Weg zur Gerontopsychiatrie
4:16 – Wie das Thema Moral Injury entstand
5:10 – Moral Injury erklärt: Ursprung in der Kriegspsychologie
6:34 – Forschungslücke in der psychiatrischen Pflege
7:03 – „Heute ist hier wie Krieg" – Parallelen Pflege und Militär
8:02 – Kernfrage der Studie
8:21 – Moral Distress vs. Moral Injury
9:45 – Psychologische Folgen: Angst, Retraumatisierung, Substanzmissbrauch
11:04 – Wie die 19 Interviews durchgeführt wurden
12:33 – Machtspiele, Sanktionen, Zwangsbehandlungen
13:58 – Darf Pflege Zwangsmaßnahmen durchführen?
15:44 – Jobwechsel, Berufsausstieg, Depressionen
16:42 – Célinas Rolle als Pflegeexpertin
17:10 – Reflexion als Schutzfaktor
18:39 – Was können Pflegende heute tun?
19:54 – „Meine Türe steht offen" – Austausch mit Führungskräften
21:20 – Resilienz stärken
22:17 – Fazit & Verabschiedung
Links
Blogartikel Felix Platter – „Wenn die Seele der Helfenden leidet":
https://www.felixplatter.ch/felixplatter/blog/wenn-die-seele-der-helfenden-leidet-studie-zu-moralischen-verletzungen-in-der-psychiatrischen-pflege
Originalstudie (Wiley):
https://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/inm.70099
ZHAW Publikationen Pflege:
https://www.zhaw.ch/de/gesundheit/forschung/pflege/publikationen/
️ Alle Podcast-Folgen:
https://pflege-die-pflegenden.com/episodes.php
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26.02.2026
15 Minuten
Wir gelten als die Engel in Weiß. Aufopferungsvoll, gutherzig, selbstlos. Aber was passiert, wenn dieses Bild kippt?
In dieser Folge machen wir das Licht etwas dunkler. Wir schauen in die Abgründe unseres Berufsstandes – aber anders als True-Crime-Formate.
Wir nennen keine Täternamen.
Warum? Weil wir den Tätern nicht posthum die Berühmtheit geben, die viele von ihnen wollten. Stattdessen fokussieren wir uns auf:
Die Systeme, die versagt haben
Die Warnsignale, die übersehen wurden
Die Muster, die sich wiederholen
Wir analysieren drei der bekanntesten Fälle der Pflegegeschichte – nicht aus Sensationslust, sondern aus psychologischer Neugier und systemischer Kritik.
INHALT:
Fall 1: Delmenhorst (2000-2015) – Das tödliche "Helden-Syndrom" und die Adrenalin-Sucht in der Notfallmedizin
Fall 2: Wien, Lainz (1983-1989) – Wie Überforderung und toxische Gruppendynamik in Sadismus umschlagen
Fall 3: USA (1988-2003) – "Passing the trash": Warum Krankenhäuser lieber vertuschen als aufklären
Was wir lernen:
Macht braucht Kontrolle & Selbstreflexion
Warnsignale werden nicht übersehen, weil sie nicht da sind – sondern weil niemand hinschauen will
Systeme versagen – nicht nur Einzelpersonen
Eine Folge über Macht, Ohnmacht und systemisches Versagen.
WARNUNG: Diese Folge behandelt Themen wie Mord und Gewalt an Patienten. Bitte hören Sie nur rein, wenn Sie sich damit wohlfühlen.
----------
KAPITELMARKEN
0:09 – Herzlich willkommen beim Podcast Pflege die Pflegenden
0:13 – Schattenseiten der Pflege (Einstieg: Warum keine Täternamen)
5:25 – Überforderung und Gewalt in der Pflege (Fall Wien/Lainz)
8:57 – Das System des Schweigens (Fall USA)
12:18 – Fazit und Lehren aus den Fällen
----------
RESSOURCEN & WEITERFÜHRENDES
Film-Tipp:
"The Good Nurse" (Netflix) – Die Geschichte des Falls USA
Doku-Tipp:
"Der Todespfleger" (ARD/Das Erste) – Dokumentation zum Fall Delmenhorst
Organisationen:
Aktionsbündnis Patientensicherheit (APS) aps-ev.de
Whistleblower-Netzwerk whistleblower-net.de
Akademisch:
Yorker, B. C., et al. (2006): "Serial murder by healthcare professionals"
Journal of Forensic Sciences
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KONTAKT
bernd.karrenbauer@gmail.com
Feedback & Themenwünsche immer willkommen
----------
#PflegeDiePflegenden #Pflege #Pflegeberuf #Patientensicherheit #TrueCrime
In dieser Folge machen wir das Licht etwas dunkler. Wir schauen in die Abgründe unseres Berufsstandes – aber anders als True-Crime-Formate.
Wir nennen keine Täternamen.
Warum? Weil wir den Tätern nicht posthum die Berühmtheit geben, die viele von ihnen wollten. Stattdessen fokussieren wir uns auf:
Die Systeme, die versagt haben
Die Warnsignale, die übersehen wurden
Die Muster, die sich wiederholen
Wir analysieren drei der bekanntesten Fälle der Pflegegeschichte – nicht aus Sensationslust, sondern aus psychologischer Neugier und systemischer Kritik.
INHALT:
Fall 1: Delmenhorst (2000-2015) – Das tödliche "Helden-Syndrom" und die Adrenalin-Sucht in der Notfallmedizin
Fall 2: Wien, Lainz (1983-1989) – Wie Überforderung und toxische Gruppendynamik in Sadismus umschlagen
Fall 3: USA (1988-2003) – "Passing the trash": Warum Krankenhäuser lieber vertuschen als aufklären
Was wir lernen:
Macht braucht Kontrolle & Selbstreflexion
Warnsignale werden nicht übersehen, weil sie nicht da sind – sondern weil niemand hinschauen will
Systeme versagen – nicht nur Einzelpersonen
Eine Folge über Macht, Ohnmacht und systemisches Versagen.
WARNUNG: Diese Folge behandelt Themen wie Mord und Gewalt an Patienten. Bitte hören Sie nur rein, wenn Sie sich damit wohlfühlen.
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KAPITELMARKEN
0:09 – Herzlich willkommen beim Podcast Pflege die Pflegenden
0:13 – Schattenseiten der Pflege (Einstieg: Warum keine Täternamen)
5:25 – Überforderung und Gewalt in der Pflege (Fall Wien/Lainz)
8:57 – Das System des Schweigens (Fall USA)
12:18 – Fazit und Lehren aus den Fällen
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RESSOURCEN & WEITERFÜHRENDES
Film-Tipp:
"The Good Nurse" (Netflix) – Die Geschichte des Falls USA
Doku-Tipp:
"Der Todespfleger" (ARD/Das Erste) – Dokumentation zum Fall Delmenhorst
Organisationen:
Aktionsbündnis Patientensicherheit (APS) aps-ev.de
Whistleblower-Netzwerk whistleblower-net.de
Akademisch:
Yorker, B. C., et al. (2006): "Serial murder by healthcare professionals"
Journal of Forensic Sciences
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#PflegeDiePflegenden #Pflege #Pflegeberuf #Patientensicherheit #TrueCrime
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Über diesen Podcast
Wie sorgen wir für uns selbst, während wir für andere da sind?
„Pflege die Pflegenden" – der Podcast damit Pflegende gesund in
ihrem Beruf bleiben. Mit echten Gesprächen über das, was im
Berufsalltag wirklich zählt. Von Bernd Karrenbauer (Dipl.
Pflegefachmann & MBA), der mittendrin steht – nicht nur darüber
redet. Ehrlich. Direkt. Ungeschönt. 📧 Kontakt:
bernd.karrenbauer@gmail.com https://pflege-die-pflegenden.com
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