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Episoden
20.05.2026
40 Minuten
Wenn das Kind am Abend vor dem Sportturnier findet: «Ich werde morgen nicht teilnehmen!», beginnt das Elternhirn zu rotieren. Naheliegend sind Reaktionen wie:
Du bist angemeldet, du gehst!
Du kannst doch deine Teamkameraden nicht enttäuschen.
Da diskutieren wir gar nicht darüber.
Diese Antworten funktionieren allesamt bei neurodivergenten Kindern eher schlecht als recht. Und sie sind auch nicht recht. Denn sie werden der Not, in der sich das Kind in diesem Moment befindet, nicht gerecht. Aber was ist denn die Not? Warum können sie nicht? Liegt es nur am Wollen oder ist es Angst?
In dieser Folge geht es darum, wie wir unsere Kind durch Situationen begleiten können, die für sie schwierig sind. Warum sie schwierig sein können. Über den schmalen Balanceakt von 'Probier's doch' und 'Du musst gar nichts'. Und warum letzteres oft die bessere Antwort ist.
Du bist angemeldet, du gehst!
Du kannst doch deine Teamkameraden nicht enttäuschen.
Da diskutieren wir gar nicht darüber.
Diese Antworten funktionieren allesamt bei neurodivergenten Kindern eher schlecht als recht. Und sie sind auch nicht recht. Denn sie werden der Not, in der sich das Kind in diesem Moment befindet, nicht gerecht. Aber was ist denn die Not? Warum können sie nicht? Liegt es nur am Wollen oder ist es Angst?
In dieser Folge geht es darum, wie wir unsere Kind durch Situationen begleiten können, die für sie schwierig sind. Warum sie schwierig sein können. Über den schmalen Balanceakt von 'Probier's doch' und 'Du musst gar nichts'. Und warum letzteres oft die bessere Antwort ist.
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08.04.2026
49 Minuten
Neurodivergente Kinder am Esstisch... gerade am Anfang hatte ich nicht auf dem Schirm, wie sich die Neurodivergenz meiner Kinder auf die Nahrungsaufnahme auswirkt. Gut, weiss ich heute mehr.
Inzwischen gibt es bei uns Popcorn zum Frühstück, die Kinder dürfen den Tisch verlassen, wenn sie fertig gegessen haben. Bildschirm ist okay zum Regulieren vor dem Essen. Ich bin zwangsläufig grosszügig bezüglich Tischmanieren. Stehe nochmals auf und koche spontan ein Spiegelei. Zwinge sie nicht zum Essen bestimmter Nahrungsmittel, denn: Gurke schmeckt nach was! Warum, weshalb, wieso? Mehr dazu mündlich.
Inzwischen gibt es bei uns Popcorn zum Frühstück, die Kinder dürfen den Tisch verlassen, wenn sie fertig gegessen haben. Bildschirm ist okay zum Regulieren vor dem Essen. Ich bin zwangsläufig grosszügig bezüglich Tischmanieren. Stehe nochmals auf und koche spontan ein Spiegelei. Zwinge sie nicht zum Essen bestimmter Nahrungsmittel, denn: Gurke schmeckt nach was! Warum, weshalb, wieso? Mehr dazu mündlich.
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21.02.2026
36 Minuten
Lange war mir nicht bewusst, dass das Fürsprecherinsein für mein Kind eine Rolle ist, die ich wahnsinnig oft einnehmen muss. Und ich habe auch viel zu wenig verstanden, was sie mit mir macht.
Erst über die Jahre wurde mir klar, warum sich dies so erschöpfend anfühlt, so einsam machen kann und auch, welche Menschen mir warum so gut tun.
Gut möglich, dass ihr diese Anwaltschaft für euer Kind anders erlebt. Aber gewisse Dynamiken ergeben sich alleine dadurch, dass man sein Kind erklären muss, dass man Lösungen mit Fachpersonen finden muss und weil man sein Kind nicht 0815 begleiten kann.
Erst über die Jahre wurde mir klar, warum sich dies so erschöpfend anfühlt, so einsam machen kann und auch, welche Menschen mir warum so gut tun.
Gut möglich, dass ihr diese Anwaltschaft für euer Kind anders erlebt. Aber gewisse Dynamiken ergeben sich alleine dadurch, dass man sein Kind erklären muss, dass man Lösungen mit Fachpersonen finden muss und weil man sein Kind nicht 0815 begleiten kann.
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04.02.2026
23 Minuten
Das Kind will ein Gummibärchen und ich weiss: Entweder gebe ich nach oder ich werde aushalten müssen. Eine Viertelstunde, Stunde oder mehr bitten, brüllen, schlagen, Dinge werfen, an mir zupfen, diskutieren, weinen, toben.
Wie der Alltag mit neurodiversen Kindern aussieht, ist selten wirklich Thema. Weshalb Eltern oft gar nicht wissen, dass solche Situationen keine Erziehungsfehler sind. Dass sie nichts falsch machen und die Kinder auch nicht falsch sind - einfach anders. Neurodivers eben. Und dieses Anderssein erfordert anderes Elternsein.
Wie das aussehen kann, darüber rede ich in diesem Podcast. Als Psychologin, Journalistin und Mutter von vier Kindern.
Kontakt via: www.mamasunplugged.ch
Wie der Alltag mit neurodiversen Kindern aussieht, ist selten wirklich Thema. Weshalb Eltern oft gar nicht wissen, dass solche Situationen keine Erziehungsfehler sind. Dass sie nichts falsch machen und die Kinder auch nicht falsch sind - einfach anders. Neurodivers eben. Und dieses Anderssein erfordert anderes Elternsein.
Wie das aussehen kann, darüber rede ich in diesem Podcast. Als Psychologin, Journalistin und Mutter von vier Kindern.
Kontakt via: www.mamasunplugged.ch
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Über diesen Podcast
Elternsein neurodiverser Kinder: Wie geht das? Wie überlebt man
den grenzwertigen Alltag, die unglaublich intensiven Gefühle (die
der Kinder und die eigenen), die endlosen Diskussionen, die
endlosen Tage, die langen Nächte, die stete Anspannung im
Familiensystem - und wie schafft man es, immer wieder neu
liebevoll zu begleiten? Ich rede hier als Mutter von vier Kindern
mit meinem Background als Psychologin und Journalistin. Ihr
findet mich hier: www.mamasunplugged.ch
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