Less Of The Same X GGK

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Der Podcast für alle, die Marketing und Werbung neu denken wollen.
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Episoden

#9/8: Mut statt Kompromiss
18.08.2026
34 Minuten
Susanne Franz arbeitet seit Jahrzehnten an Marken, die fast jeder kennt: SEAT, Audi, VW, Alfa Romeo. In dieser Folge von „Less of the Same“ spricht sie mit Charlotte über eine Branche mitten im Umbruch – und über die Frage, wie Marketing heute überhaupt noch Menschen berühren kann. Es geht um das Spannungsfeld zwischen Tradition und Transformation, zwischen globaler Marke und lokalen Communities, zwischen Millionenbudgets und einem Korsett, das enger geworden ist. Am Anfang steht die Frage, was eine Marke ikonisch macht. Für Franz ist Ikonizität nichts, was man sich vornimmt. Sie entsteht, wenn eine Marke über einen langen Zeitraum Bestandteil im Leben vieler Menschen wird, wenn sie Menschen emotional bewegt und unverkennbar bleibt. Einmal Ikone, immer Ikone, sagt sie – aber Museen sind voller Ikonen, die im Alltag längst nicht mehr stattfinden. Genau daraus ergibt sich die eigentliche Aufgabe: das, was eine Marke ist, zukunftsfähig machen, ohne ihre Herkunft zu verlieren. Transformation ist dabei kein Buzzword und schon lange kein strategisches PowerPoint mehr. Sie beschreibt sie als täglichen Prozess, ausgelöst von geopolitischen Verschiebungen, neuen gesellschaftlichen Strukturen und einem Konsumverhalten, das sich von den Millennials zur Gen Z komplett neu geordnet hat. Ihr Rezept ist unspektakulär und deswegen glaubwürdig: zuhören, hingucken, sich anpassen, viele Menschen mitnehmen, Rückschritte akzeptieren. Und aktiv sein, weil die Werkzeuge längst da sind. Ein spannender Teil des Gesprächs dreht sich um Algorithmen und Selbstbestimmung. Franz widerspricht der bequemen Diagnose, die Bubble sei uns passiert: Man kann den digitalen Footprint aufräumen, den Algorithmus mit Neugier austricksen, in andere Themen hineinnerden. Sie erzählt auch, wie schnell das in die andere Richtung funktioniert – als sie aus Recherchegründen in einen Size-Zero-Algorithmus geriet und von der Flut an Inhalten überrascht wurde. Gleichzeitig hält sie fest, dass die Sea of Sameness im aktuellen Verdrängungswettbewerb funktioniert, und dass Less of the Same eher ein Berufsethos ist als ein Naturgesetz. Besonders aufschlussreich ist ihr eigenes Beispiel zur Zielgruppendefinition: Obwohl sie beruflich und privat unzähligen Automobilmarken folgt, wird ihr kaum Automobilwerbung ausgespielt. Nicht der Algorithmus entscheidet das allein, sondern Häkchen, Rahmen und Budgets. Ein High Potential, das in der eigenen Welt kommerziell nicht stattfindet. Beim Thema Mut wird sie präzise. Budgets sind endlich, neue Wege müssen definiert und begründet werden, und Mut nur um des Mutes willen kann sehr teuer werden. Der Mut sei da, sagt sie, es gebe nur zu wenige echte neue Wege – und Ideen würden im Prozess weichgespült, durch Gremien, Kompromisse und ein juristisches Korsett, das Innovation schwerer macht als vor fünfzehn Jahren. Was hilft: Leadership, das Teams einlädt, zu überraschen, und Ideen nicht in der Schublade parkt. Beim Streitpunkt Markenführung positioniert sie sich klar. Marke ist für sie die Gesamtheit aller Erlebnisse, und das größte Erlebnis ist das Produkterlebnis, nicht die Kommunikation. Kommunikation ist das Ergebnis guter Markenführung. Auch die Frage nach dem wichtigsten Kanal lässt sie nicht stehen: Man geht dorthin, wo der Kunde ist – manchmal ist das nach wie vor TV. Am Ende bleibt ein Gespräch über Fehler, Ungewissheit und Verantwortung: über den Ausstieg ohne Anschlussvertrag, über Spanien ohne Spanisch, über die Haltung, keine Angst zu verlieren, aber mehr Lust zu gewinnen. Und über den Wunsch, dass wieder Raum entsteht für den halben Schritt über die Kante. Weniger Gleichförmigkeit, mehr Mut, mehr Neugier: echtes Less of the Same.
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#8/8: Codebreaking statt Massengeschmack
15.07.2026
38 Minuten
Helene Karmasin zählt zu den prägendsten Stimmen der österreichischen Markt- und Kommunikationsforschung. Als Sozialwissenschaftlerin, Psychologin und Beraterin beschäftigt sie sich seit Jahrzehnten mit Semiotik, Markencodes und den kulturellen Mustern, die unser Konsumverhalten steuern. In dieser Folge von „Less of the Same" spricht sie mit Helmut Stekl darüber, warum wir uns tatsächlich in einer Sea of Sameness bewegen und wie Marken aus dieser Gleichförmigkeit ausbrechen können, ohne beliebig zu wirken. Karmasin erklärt, woher die penetrante Ähnlichkeit vieler Kampagnen kommt und spricht über Befragungen, die immer dieselben erwartbaren Antworten liefern, und Tests, die am Ende nur den kleinsten gemeinsamen Massengeschmack belohnen. Ihr Gegenentwurf sind Unternehmen müssen nicht nur fragen, was Konsumentinnen und Konsumenten erwarten, sondern verstehen, welche tiefere Bedeutung ihr Produkt tatsächlich trägt. Und auch den Mut aufbringen, dabei zu polarisieren. Ein zentrales Thema ist Codebreaking, das bewusste Spiel mit den etablierten Zeichen einer Produktkategorie. Jede davon hat ihre eigenen visuellen und sprachlichen Codes. Wer diese kennt, kann gezielt von ihnen abweichen und so eine neue, aufgeladene Bedeutung erzeugen. Karmasin zeigt anhand von Beispielen aus der Getränke- und Kosmetikbranche, wie aus einer bewusst verstörenden Verpackung oder aufwendigen Inszenierung eine klare Botschaft wird, während plumpe, unmotivierte Abweichungen fast immer scheitern. Auch der sogenannte sakrale Code kommt zur Sprache: Glänzende Oberflächen, Strahlenkränze und aufwendige Verpackungsrituale, mit denen Marken seit jeher Wertigkeit und Besonderheit inszenieren. Außerdem geht es um die Rolle von Algorithmen und Plattformen. Karmasin beschreibt, wie kuratierte Feeds Menschen zunehmend ihr eigenes Spiegelbild zurückspielen und wie das auch auf Produktebene zu immer mehr Gleichförmigkeit führt. Und das, obwohl Individualität eigentlich der zentrale Wunsch vieler Konsumentinnen und Konsumenten ist. Sie ordnet außerdem ein, wie sie zu Künstlicher Intelligenz und Large Language Models steht. Das Gespräch führt weiter zu der Frage, was Markenverantwortliche und Agenturen heute mitbringen müssen, um wirklich zu bestehen. Karmasin äußert sich auch zur Diskussion um Digital First und das Format-Diktat des Hochformats, zur Sehnsucht nach echten Begegnungen jenseits der sozialen Medien und zu der Frage, wie Marken Zielgruppen ansprechen können, ohne sie plakativ und eindimensional abzubilden. Die Folge liefert spannende Insights einer absoluten Koryphäe, die Werbung nicht als Dekoration versteht, sondern als Zeichensystem mit echter gesellschaftlicher Wirkung und dafür plädiert, dass Marken den Mut haben, tatsächlich etwas zu bedeuten, statt bloß aufzufallen.
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#7/8: Großzügigkeit statt Gleichförmigkeit
10.06.2026
44 Minuten
Birgit Reitbauer prägt mit dem Steirereck, dem Pogusch und der Meierei seit Jahren die österreichische Spitzengastronomie. In dieser Folge von „Less of the Same“ spricht sie mit Helmut Stekl darüber, warum Fine Dining mehr sein kann als Perfektion auf dem Teller: ein Gegenentwurf zur Sea of Sameness, ein Raum für echte Begegnung und ein Ort, an dem Gäste bewusst aus ihrer Bubble geholt werden. Im Gespräch wird schnell klar, dass für Reitbauer Gastfreundschaft nicht bei Service endet. Sie erzählt, warum der wichtigste Marketingkanal der Mundpropaganda der Gäste ist, weshalb direkte Kritik vor Ort für ein Haus wertvoller ist als anonyme Online-Reviews und wie sehr ehrliches Feedback dabei hilft, besser zu werden. Lob freut sie, sagt sie, aber Kritik bringt einen wirklich weiter. Ein großes Thema ist Großzügigkeit. Der berühmte Brotwagen, die vielen Käsesorten, der Schnapswagen, die kleinen Gesten am Tisch: Für Reitbauer ist das keine bloße Inszenierung, sondern Ausdruck einer Haltung. Das Haus soll nicht nur satt machen, sondern dem Gast die Vielfalt Österreichs zeigen und ihm gleichzeitig das Gefühl geben, persönlich gesehen zu werden. Besonders spannend wird es, wenn es um Teamführung geht. Reitbauer beschreibt, wie sie und Heinz Reitbauer Menschen neben sich groß werden lassen, ihnen Verantwortung geben und eine Kultur schaffen, in der Spontanität ausdrücklich erwünscht ist. Das Ergebnis sind Gastgeberinnen und Gastgeber, die nicht nur Abläufe abwickeln, sondern Stimmungen lesen, Gespräche führen und auch mal einen Schnitzel-wie-gewünscht-Moment möglich machen. Das Gespräch kreist außerdem um Regionalität, Produktkultur und die Frage, welche Trends wirklich Sinn ergeben. Vom Gemüse über Fisch und Fleisch bis zur Orangerie in Schönbrunn zeigt Reitbauer, wie aus Neugier, Offenheit und klarer Haltung ein Haus entsteht, das sich ständig weiterentwickelt, ohne sich selbst zu verlieren. Gerade bei Veganismus oder Molekularküche wird deutlich: Nicht jeder Trend passt zu jedem Haus – entscheidend ist, ob man ihn wirklich leben kann. Am Ende bleibt das Bild eines Hauses, in dem Service, Küche, Architektur und Stimmung zusammenspielen müssen. Reitbauer macht klar, dass Spitzengastronomie eine Sache von Präzision ist: Wasser einschenken, Rechnungen legen, ein Erfrischungstuch servieren, Teller gleich anrichten – all das sind keine Nebensächlichkeiten, sondern Millimeterarbeit. Wer diese Folge hört, bekommt nicht nur einen Blick hinter die Kulissen eines der bekanntesten Restaurants Österreichs, sondern auch eine klare Haltung zu Gastlichkeit, Qualität und Charakter. Es geht um das echte Less of the Same: weniger Gleichförmigkeit, mehr Persönlichkeit, mehr Geschmack, mehr Mut zur eigenen Linie.
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#6/8: Speed, Skill und Systembruch
15.05.2026
36 Minuten
Kuru ist Gamer, Streamer, Speedrunner – und einer der präzisesten Spieler seiner Szene. In dieser Folge von „Less of the Same“ spricht Helmut Stekl mit ihm über Rekorde, Reichweite und die Frage, wie aus einer Leidenschaft ein Beruf wird. Kuru hat sich früh auf Rennspiele und Speedrunning spezialisiert und sich damit eine Community aufgebaut, die ihn seit Jahren begleitet. Im Gespräch wird schnell klar: Für Kuru geht es nicht nur um Gaming, sondern um Kontrolle, Timing, Ausdauer und die Freude daran, Dinge anders zu machen als alle anderen. Er erzählt, warum er den Begriff Influencer lange abgelehnt hat, wie viel Arbeit hinter einem Livestream steckt und weshalb seine stärksten Inhalte oft aus genau den Momenten entstehen, in denen es nicht um Masse, sondern um Präzision geht. Dabei wird auch deutlich, wie wichtig Community für sein Format ist – denn Live-Chat, Feedback und direkte Interaktion gehören bei ihm untrennbar zur Arbeit dazu. Gleichzeitig spricht Kuru offen über die Realität hinter Reichweite und Erfolg: über Druck, über Rückschläge, über misslungene Videos und darüber, warum nicht jede gute Idee automatisch auch ein gutes Video ergibt. Besonders spannend ist seine Haltung zu neuen Themen wie KI und Content-Flut. Für ihn ist klar: Je mehr automatisierter Einheitscontent den Markt überschwemmt, desto wichtiger werden Persönlichkeit, Nische und echte Relevanz. „Less of the Same" zeigt in dieser Episode sehr konkret, wie man aus einer klaren Spezialisierung ein eigenständiges Profil entwickelt – und warum es manchmal gerade in der Nische möglich ist, groß zu werden. Eine Folge über Gaming-Kultur, digitale Identität, Markenlogik und die Kunst, im Internet etwas Eigenes zu bleiben.
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#5/8: Sabbaticals, Schönheit, Sea of Sameness
15.04.2026
57 Minuten
Stefan Sagmeister hat Cover für die Rolling Stones und Lou Reed gestaltet, Designgeschichte mitgeschrieben und Ausstellungen von New York bis Indonesien umgesetzt. Gleichzeitig ist er bekannt dafür, sein Studio regelmäßig für ein Jahr zuzusperren – für Sabbaticals, die mehr sind als verlängerte Urlaube. In dieser Episode von „Less of the Same“ spricht Charlotte Buffler mit ihm darüber, wie man in einer globalisierten Ästhetik und in effizienzgetriebener Kreativarbeit bewusst Brüche schafft. Sagmeister erzählt von einer Karriere, die mit einer Einladungskarte mit Nacktbild begann – einem Projekt, das ihn fast seinen einzigen Kunden gekostet hätte und ihm am Ende internationale Sichtbarkeit verschafft hat. Er beschreibt, wie aus einem Studio mit klassischer Auftragsarbeit Schritt für Schritt ein Sabbatical Studio wurde, das heute fast ausschließlich an eigenen, langfristigen Themen arbeitet: Glück, Schönheit, Langzeitdenken. Im Zentrum steht die Frage, was Kreativität wirklich nährt. Sagmeister spricht über seine Sabbaticals in New York, Indonesien, Mexiko, Madrid und den österreichischen Alpen – mal ohne Plan, mal mit strengem Stundenplan, immer als Versuch, Routinen zu unterbrechen und Platz für neue Gedanken zu schaffen. Er erzählt, warum ausgerechnet die Projekte, die während dieser Pausen entstanden sind, heute den Kern seines Werks ausmachen. Das Gespräch bewegt sich zwischen persönlicher Biografie, Designgeschichte und Kulturkritik: von einer Designszene, die in den 90ern noch über Provokation gestritten hat, über eine Gegenwart, in der Instagram-Ästhetik und globale Markenbilder vieles glattziehen, bis zur Frage, ob wir uns gerade in einer neuen „Sea of Sameness“ bewegen. Sagmeister erklärt, warum Menschen gleichzeitig Vertrautes und Neues brauchen – und wie die Balance kippt, wenn Sicherheit, Angst oder wirtschaftlicher Druck ins Spiel kommen. Ein wiederkehrendes Motiv ist das Glück. Aufbauend auf seiner „Happy Show“ und dem „Happy Film“ spricht Sagmeister darüber, warum Information allein – ob aus 100 Büchern oder einer KI-Zusammenfassung – nicht reicht. Entscheidend sei die tiefe Beschäftigung mit einem Thema und die Frage, wie sich Erkenntnisse wirklich ins Leben integrieren lassen. Er erzählt, wie ihn die Arbeit mit dem Psychologen Jonathan Haidt dazu gebracht hat, Beziehungen, Arbeit und größere Projekte neu zu sortieren – mit überraschend pragmatischen Konsequenzen. „Glück macht mich produktiver“, sagt Sagmeister – und widerspricht damit der romantischen Idee, dass Leiden automatisch zu besserer Kunst führt. Er plädiert für eine ernst genommene Lebensfreude, verbunden mit Disziplin und harter Arbeit. Picasso, Warhol, Lou Reed: Für ihn sind sie Beispiele dafür, wie Fleiß, Neugier und eine fast obsessive Produktion Teil einer kreativen Biografie werden. Wer diese Folge hört, bekommt nicht nur Einblicke in die Arbeitsweise eines der bekanntesten österreichischen Designer, sondern auch in eine Haltung zu Zeit, Risiko und Schönheit. Es geht darum, wie man Pausen so plant, dass aus ihnen wirklich Neues entsteht, wie man sich nicht von Algorithmen den Geschmack diktieren lässt – und warum die wichtigste Entscheidung oft die ist, etwas wirklich anders zu machen, auch wenn niemand danach gefragt hat. Diese Episode ist für alle, die sich fragen, wie man über Jahre kreativ bleibt, warum es Mut braucht, Arbeit zu unterbrechen, und wie man in einer Welt voller Templates eine eigene visuelle und inhaltliche Sprache findet.
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Über diesen Podcast

DIE ZUKUNFT DES MARKETINGS? LESS OF THE SAME. Wir verbringen einen Großteil unseres Lebens online. Und doch ist das Internet kein inspirierender Ort mehr. Algorithmen, Feeds, Suchmaschinen und KI liefern uns vor allem eines: mehr vom Selben. Gleiche Meinungen, gleiche Ästhetiken, gleiche Narrative. Wir kuratieren uns unsere eigene Welt und verlieren dabei den Kontakt zu dem, was außerhalb unserer Blase liegt. Menschen werden zu Inseln. Marken auch. Dieser Podcast setzt genau hier an. Er seziert die Verinselung von Menschen, Medien und Marketing und stellt eine unbequeme Diagnose: Marketing ist effizienter geworden, aber auch mutloser, glatter, austauschbarer. KI, Creator-Economy und UGC-Ästhetik verstärken diesen Effekt. Alles wird mehr, aber kaum etwas wird anders. Sea of Sameness. „Less of the Same“ ist ein Denkraum für Marketer:innen, Kreative, Unternehmer:innen und alle, die Kommunikation nicht als Content-Produktion, sondern als kulturelle Aufgabe verstehen. Es geht um neue Fragen statt alter Briefings. Um Denken in Problemen statt in Kanälen. Um Inspiration jenseits von Feeds. Um das Fremde, das Reibende, das Herausfordernde. Der Podcast verbindet Marketing, Kreativität, Gesellschaft und Technologie und fragt: Wie erreichen wir Menschen wirklich, wenn klassische Werbung verpufft und digitale Kampagnen selten über den Screen hinaus wirken? Welche Rolle kann und soll KI spielen, ohne alles weiter zu nivellieren? Und was passiert, wenn wir wieder anfangen, uns gegenseitig etwas zuzumuten? Less of the Same ist kein Wohlfühlformat. Es ist eine Einladung, Routinen zu hinterfragen, Codes zu brechen, sich mit anderen Perspektiven zu konfrontieren und Marketing wieder als das zu begreifen, was es im Kern ist: ein Mittel, Menschen zu bewegen, nicht zu überreden. Eine interessante Randnotiz zum Schluss: Studien zeigen, dass überraschende Reize und kognitive Irritation messbar stärker im Gedächtnis bleiben als perfekt vertraute Inhalte, genau das Gegenteil dessen, was algorithmische Optimierung heute bevorzugt.
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#5/8: Sabbaticals, Schönheit, Sea of Sameness
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