Less Of The Same X GGK
Der Podcast für alle, die Marketing und Werbung neu denken wollen.
Podcaster
Episoden
10.02.2026
25 Minuten
In der ersten Episode des Podcasts „Less of the Same“ tauchen
Charlotte Bufler und Helmut Stekl tief in die Zukunft des
Marketings ein. Sie stellen die Frage, wie Marken in einer
zunehmend algorithmusgetriebenen Welt aus der „Sea of Sameness“
herausstechen können. In einer Zeit, in der Content durch Social
Media, KI und Suchmaschinen gesteuert wird, wird alles immer mehr
zu „more of the same“. Wie können Marken da relevant bleiben und
sich abheben? Helmut und Charlotte diskutieren die
Herausforderungen, die durch die Überflutung von Inhalten
entstehen, und erläutern, warum das Prinzip „Auffallen um jeden
Preis“ nicht immer zum Erfolg führt. Sie sprechen über die Rolle
von KI in der Kreation von Inhalten und wie diese Technologien zwar
die Produktion vereinfachen, aber oft auch zu einer „Nivellierung“
der Qualität führen. Das Ziel ist es, Wege zu finden, aus der Masse
hervorzutreten, ohne in die Irrelevanz zu geraten. Ein zentrales
Thema dieser Episode ist auch das Konzept der „Islandification“ –
die Verinselung, die durch personalisierte Algorithmen und die
Selbstkuratierung von Inhalten entsteht. In dieser neuen Realität
konsumieren wir hauptsächlich Inhalte, die uns bestätigen, was
bereits bekannt ist. Die Diskussion führt zu der Erkenntnis, dass
wahre Kreativität und Innovation oft nur dann entstehen können,
wenn wir uns aus dieser Komfortzone herauswagen und uns mit dem
Fremden – ja sogar dem Befremdlichen – auseinandersetzen. Die
Episode beleuchtet, wie Marketing und Werbung sich von den alten,
klassischen Formen der Kommunikation entfernen müssen und
stattdessen innovative, dialogische Wege finden sollten, um das
Publikum zu erreichen. Helmut und Charlotte schließen mit einer
inspirierenden Botschaft, die dazu aufruft, den Algorithmus zu
dominieren, anstatt ihm hinterherzujagen, und eine neue,
authentische Form der Kommunikation zu entwickeln, die den
aktuellen Trends trotzt. Die Episode gibt wertvolle Einblicke für
Marketer:innen und Kreative, die in der digitalen Ära neue Wege
gehen möchten, und bietet Anregungen, wie man sich dem Druck der
„Sea of Sameness“ entziehen kann.
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Über diesen Podcast
DIE ZUKUNFT DES MARKETINGS? LESS OF THE SAME. Wir verbringen einen
Großteil unseres Lebens online. Und doch ist das Internet kein
inspirierender Ort mehr. Algorithmen, Feeds, Suchmaschinen und KI
liefern uns vor allem eines: mehr vom Selben. Gleiche Meinungen,
gleiche Ästhetiken, gleiche Narrative. Wir kuratieren uns unsere
eigene Welt und verlieren dabei den Kontakt zu dem, was außerhalb
unserer Blase liegt. Menschen werden zu Inseln. Marken auch. Dieser
Podcast setzt genau hier an. Er seziert die Verinselung von
Menschen, Medien und Marketing und stellt eine unbequeme Diagnose:
Marketing ist effizienter geworden, aber auch mutloser, glatter,
austauschbarer. KI, Creator-Economy und UGC-Ästhetik verstärken
diesen Effekt. Alles wird mehr, aber kaum etwas wird anders. Sea of
Sameness. „Less of the Same“ ist ein Denkraum für Marketer:innen,
Kreative, Unternehmer:innen und alle, die Kommunikation nicht als
Content-Produktion, sondern als kulturelle Aufgabe verstehen. Es
geht um neue Fragen statt alter Briefings. Um Denken in Problemen
statt in Kanälen. Um Inspiration jenseits von Feeds. Um das Fremde,
das Reibende, das Herausfordernde. Der Podcast verbindet Marketing,
Kreativität, Gesellschaft und Technologie und fragt: Wie erreichen
wir Menschen wirklich, wenn klassische Werbung verpufft und
digitale Kampagnen selten über den Screen hinaus wirken? Welche
Rolle kann und soll KI spielen, ohne alles weiter zu nivellieren?
Und was passiert, wenn wir wieder anfangen, uns gegenseitig etwas
zuzumuten? Less of the Same ist kein Wohlfühlformat. Es ist eine
Einladung, Routinen zu hinterfragen, Codes zu brechen, sich mit
anderen Perspektiven zu konfrontieren und Marketing wieder als das
zu begreifen, was es im Kern ist: ein Mittel, Menschen zu bewegen,
nicht zu überreden. Eine interessante Randnotiz zum Schluss:
Studien zeigen, dass überraschende Reize und kognitive Irritation
messbar stärker im Gedächtnis bleiben als perfekt vertraute
Inhalte, genau das Gegenteil dessen, was algorithmische Optimierung
heute bevorzugt.
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