404

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Deep Talk statt Deep Fake
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Deep Talk statt Deep Fake
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Episoden

Lernen Not Found
10.07.2026
42 Minuten
In dieser Folge sprechen wir über Führung, Lernen und die Frage, ob Unternehmen ihren Mitarbeitenden genug Zeit für Entwicklung geben. Wir unterscheiden dabei zwischen Führungskräften, die befähigen und begleiten, und Vorgesetzten, die vor allem auf Vorgaben und Tagesgeschäft schauen. Wir diskutieren, dass sich die Arbeitswelt durch KI und andere Technologien schnell verändert und Weiterbildung deshalb nicht als Freizeitaufgabe behandelt werden sollte. Wir beschreiben, dass Lernen, Entwicklung und Führung in den Arbeitsalltag integriert werden müssen, statt nur nebenbei oder nach Feierabend stattzufinden. Anhand von Erfahrungen aus einem Hotline-Team wird gezeigt, wie strukturierte Schulungen über längere Zeit zu einer tiefen fachlichen Basis führen können. Wir betonen, dass klare Regeln, Erwartungshaltungen und kontinuierliche Kompetenzentwicklung helfen, Belastung und Chaos zu vermeiden. Außerdem sprechen wir über unterschiedliche Haltungen von Führungskräften gegenüber Fortbildung, über Budgetdruck und über Fälle, in denen Mitarbeitenden die Teilnahme an Lernformaten erschwert wird. Wir halten fest, dass solche Entscheidungen offen vertreten werden sollten, wenn sie getroffen werden. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Rolle von KI im Unternehmen. Wir erklären, dass es nicht um bunte Experimente geht, sondern darum, konkrete Probleme systematisch zu lösen und KI-Einsatz von Automatisierung zu unterscheiden. Zum Schluss geht es um ein mögliches Modell für Lernzeit: individuelles Lernen, gemeinsames Lernen und Führungslernen. Wir kommen zu dem Punkt, dass Führung, Lernen und Entwicklung zusammengehören und dass Unternehmen langfristig nur dann gut bleiben, wenn sie dafür im Alltag Raum schaffen.
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Blase not Found
19.06.2026
25 Minuten
In dieser Folge sprechen wir über die aktuelle KI-Blase und darüber, wie stark sich rund um Unternehmen wie Nvidia, OpenAI, Oracle, Microsoft, AMD, Mistral, XAI und Tesla finanzielle und technologische Verflechtungen aufgebaut haben. Wir beschreiben diese Beziehungen als ein dichtes Netz aus Investitionen, Cloud-Deals, Rechenzentrumsverträgen und Chip-Lieferungen, das schwer zu überblicken ist. Wir ordnen diese Entwicklung als Mischung aus Hype und realem Fortschritt ein. Dabei vergleichen wir den Verlauf mit dem Gartner-Hype-Cycle: frühe Euphorie, überhöhte Erwartungen und danach ein Tal der Ernüchterung. Gleichzeitig sagen wir, dass KI in vielen Bereichen bereits konkrete Anwendungen findet und sich in immer mehr Themenfelder hineinbewegt. Ein weiterer Schwerpunkt ist der Einfluss auf Gesellschaft, Politik und Wirtschaft. Wir sprechen darüber, dass KI-Unternehmen hohe Summen für Lobbying bewegen und dass KI als strategisches Thema geopolitisch aufgeladen ist. Dabei geht es auch um die enge Verbindung zwischen wirtschaftlichen Interessen, öffentlichen Aussagen und der Wahrnehmung von KI in der Öffentlichkeit. Außerdem thematisieren wir den Arbeitsmarkt. Wir kritisieren die Aussage, KI könne pauschal menschliche Jobs ersetzen, und unterscheiden zwischen echter Automatisierung und der bloßen Ersetzung schlechter Prozesse. Besonders problematisch sehen wir, dass junge Berufseinsteiger bereits aus manchen Einstiegspositionen gedrängt werden, obwohl ihnen an der Hochschule oft die Nutzung von KI untersagt wurde. Zum Schluss sprechen wir über den Umgang mit dem Thema insgesamt. Wir warnen vor überteuerten KI-Kursen und vor Menschen, die das Thema nur für eigene Ziele nutzen. Unser Fazit ist, dass ein realistischer Blick auf den tatsächlichen Nutzen wichtiger ist als weiterer Hype.
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Deepfake not Found
05.06.2026
41 Minuten
In dieser Folge sprechen wir über Deepfakes und darüber, warum das Thema gerade so viel Aufmerksamkeit bekommt. Wir greifen den Fall um Ulmen Fernandes auf, ohne eine Schuldfrage zu klären, und ordnen ein, warum solche Fälle einen Nerv treffen: Sie berühren Identität, Stimme, Gesicht, Körper und damit auch Vertrauen. Wir erklären, was Deepfakes sind und wie sich die Technik verändert hat. Früher waren dafür viel Rechenleistung, technisches Wissen und lange Trainingszeiten nötig. Heute reichen oft wenige Sekunden Audiomaterial, um Stimmen lokal auf einem normalen Rechner zu klonen. Dadurch werden Deepfakes einfacher, schneller und im Alltag deutlich zugänglicher. Ein Schwerpunkt liegt auf den Risiken. Wir sprechen über sexualisierte Deepfakes, Betrug, Erpressung, Social Engineering und den Einsatz in Unternehmensbetrug. Als Beispiel nennen wir einen Fall, in dem Mitarbeitende in einer Videokonferenz von mehreren gefälschten Personen und einem Fake-CEO getäuscht wurden. Auch politische Manipulation, gefälschte Nachrichten und Propaganda werden als Beispiele genannt. Wir thematisieren außerdem, wie man sich schützen kann. Wichtig sei es, ruhig zu bleiben, nicht sofort emotional zu reagieren und Inhalte kritisch zu prüfen. Dazu gehören Fragen nach Perspektive, Schatten, Synchronität von Stimme und Mundbewegungen oder auffälligen Details im Bild und Video. Entscheidend sei, nicht alles unbesehen weiterzuleiten. Zum Schluss sprechen wir über positive Anwendungen. Genannt werden historische und künstlerische Formate wie „Chloe vs. History“, Museumsinstallationen, Sprachübersetzungen mit derselben Stimme, Aufklärungskampagnen und der Einsatz verstorbener Sprecher mit Zustimmung der Angehörigen. Wir halten fest, dass es vor allem eine neue Kultur der Verifikation braucht: kritisch bleiben, mehrere Quellen prüfen und nicht jedem Medium sofort glauben.
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Job not found
17.05.2026
56 Minuten
In dieser Folge sprechen wir über die Auswirkungen von KI auf Arbeit, Organisationen und den Umgang mit Veränderung. Ausgangspunkt ist die Frage, ob KI tatsächlich viele menschliche Tätigkeiten ersetzt oder ob diese Entwicklung oft zu einfach dargestellt wird. Wir ordnen dazu das Bild des „Mittelmanagement-Orks“ ein: eine Instanz, die oft mit vielen Nein-Antworten auf neue Vorhaben reagiert. Anhand von „Herr der Ringe“ wird dies als Metapher für Unternehmen genutzt, in denen zwischen Strategie, Umsetzung und Führung unterschiedliche Rollen aufeinandertreffen. Ein Schwerpunkt liegt auf konkreten Beispielen aus Unternehmen. Wir sprechen über Klarna und Duolingo, über öffentlich kommunizierte KI-Strategien, Stellenabbau und die Reaktionen in Social Media. Dabei wird deutlich, dass nicht nur Effizienz, sondern auch Marke, Vertrauen und öffentliche Wahrnehmung eine Rolle spielen. Ein weiteres Thema ist der Unterschied zwischen KI-Einsatz und echter Menschlichkeit im Service. Wir diskutieren, wann ein KI-System hilfreich sein kann und wann menschliche Erfahrung, Kontextwissen und Intuition notwendig bleiben, etwa bei emotionalen Fällen, Betrugsverdacht oder sensiblen Anliegen. Zum Schluss geht es um gesellschaftliche Spannungen: Die junge Generation erlebt KI oft als Gefahr für Einstiegsjobs, während viele Unternehmen und Umfragen ein gemischtes Bild zeigen. Wir halten fest, dass die Entwicklung nicht nur in großen Sprüngen, sondern vor allem in vielen kleinen Veränderungen sichtbar wird.
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Communication not Found
18.04.2026
25 Minuten
In dieser Episode von 404 tauchen wir tief in das Thema Kommunikation ein, insbesondere in Bezug auf Künstliche Intelligenz (KI) und menschliche Interaktionen. Maximilian Göß gibt Arno Selhorst eine interessante Hausaufgabe: Er soll sich vorstellen, wie zwei KIs idealerweise miteinander kommunizieren würden und welche Erkenntnisse wir Menschen aus dieser Kommunikation ziehen könnten. Arno reflektiert über seine eigenen Erfahrungen mit KI-Chatbots und erzählt von seinen Experimenten, bei denen er zwei Geräte verwendet hat, um einen Dialog zwischen den KIs zu simulieren. Diese Erzählungen führen zu der Erkenntnis, dass die Art und Weise, wie Maschinen kommunizieren, oft ineffizient und manchmal sogar bedeutungslos ist. Mit einem Beispiel des „Gibberlink“ von Meta demonstriert Arno, wie KIs miteinander interagieren, was er als spannend, aber auch als potenziell beunruhigend empfindet. Die Maschinen tendieren dazu, inhaltsleere Gespräche zu führen, was den Zuhörern die Frage aufwirft, ob wir als Menschen wirklich verstehen, worüber sie reden. Die Diskussion vertieft sich weiter in die Unterschiede zwischen menschlicher und maschineller Kommunikation. Arno merkt an, dass Maschinen oft Schwierigkeiten haben, complexities wie Emotionen und nonverbale Kommunikation zu erfassen, während Menschen aus ihrer individuellen Erfahrung schöpfen, um ihre Gespräche zu führen. Maximilian ergänzt, dass Kommunikation mehr als nur Worte und Informationen beinhaltet; sie ist die Kunst, Verbindungen zu schaffen und Vertrauen aufzubauen. Ein bedeutender Teil des Gesprächs dreht sich um das Missverständnis und die Misskommunikation in der digitalen Welt. Beide Sprecher diskutieren, wie oft Menschen durch Texte und Chats aneinander vorbeireden, was zu Konflikten und Entfremdung führen kann. Arno gibt praktische Ratschläge aus seinen eigenen Erfahrungen, in denen er empfiehlt, schwierige Gespräche persönlich oder telefonisch zu führen, um Missverständnisse zu vermeiden. Im Laufe des Gesprächs wird auch die Bedeutung des Kontextes in der Kommunikation hervorgehoben. Maximilian erwähnt, dass selbst einfache Phrasen, je nach Tonfall oder Situation, völlig unterschiedliche Bedeutungen haben können. Diese Erkenntnis bringt die Zuhörer dazu, über ihre eigene Kommunikationsweise nachzudenken, insbesondere in Zeiten, in denen digitale Interaktionen überhandnehmen. Abschließend wird betont, wie wichtig es ist, echte Gespräche zu führen, die auf Wertschätzung und einem echten Austausch basieren. Die Episode endet mit einem positiven Ausblick auf die Möglichkeiten, die die Kommunikation bietet, um echte Verbindungen zwischen Menschen zu schaffen, während gleichzeitig die Herausforderungen der modernen digitalen Kommunikation reflektiert werden.
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Über diesen Podcast

404 ist kein Fehler. 404 ist ein Zustand - und manchmal der ehrlichste Einstieg in ein Gespräch.In diesem Podcast treffen Arno Selhorst, AI Innovations- und Transformationsmanager bei der Deutschen Telekom, und Max, Führungskraft und Mentor im Konzern, aufeinander – mit unterschiedlichen Blickwinkeln, aber einem gemeinsamen Anspruch: Komplexe Themen nicht vereinfachen, sondern verständlich machen. Arno und Max reden daher nicht nur Tech, sondern auch Talk und Tacheles. 404 richtet sich an alle, die spüren: Die alten Antworten tragen nicht mehr. Und genau deshalb lohnt es sich, neue zu suchen. 
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