Podcaster
Episoden
23.06.2026
1 Stunde 39 Minuten
Zwischen Sparpaket und Zukunftsinvestitionen: Österreich spart – aber um welchen Preis?
In dieser Folge der „Sprechstunde“ sprechen Alexander Ackerl und Michael Mazohl mit dem Ökonomen Oliver Picek vom Momentum Institut über das neue Doppelbudget, die Budgetrede von Finanzminister Markus Marterbauer und die wirtschaftspolitischen Grundsatzfragen dahinter.
Warum muss Österreich überhaupt sparen? Wie groß ist das Problem der Staatsverschuldung wirklich? Welche Spielräume hätte die Regierung, um gleichzeitig zu investieren und das Budget zu sanieren? Und wer trägt am Ende die Kosten der Konsolidierung: Arbeitnehmer:innen, Pensionist:innen, Unternehmen oder Vermögende?
Gemeinsam diskutieren wir über Arbeitslosigkeit, Wohnbau, Förderungen, Lohnnebenkosten, Erbschaftssteuern, die Rolle des Staates in wirtschaftlich schwierigen Zeiten und die Frage, ob Österreich derzeit zu viel oder vielleicht sogar zu wenig spart.
Eine Folge über Budgetpolitik abseits der Schlagzeilen. Über ökonomische Mythen, politische Entscheidungen und darüber, warum hinter jeder Zahl im Budget auch eine gesellschaftliche Priorität steckt.
In dieser Folge der „Sprechstunde“ sprechen Alexander Ackerl und Michael Mazohl mit dem Ökonomen Oliver Picek vom Momentum Institut über das neue Doppelbudget, die Budgetrede von Finanzminister Markus Marterbauer und die wirtschaftspolitischen Grundsatzfragen dahinter.
Warum muss Österreich überhaupt sparen? Wie groß ist das Problem der Staatsverschuldung wirklich? Welche Spielräume hätte die Regierung, um gleichzeitig zu investieren und das Budget zu sanieren? Und wer trägt am Ende die Kosten der Konsolidierung: Arbeitnehmer:innen, Pensionist:innen, Unternehmen oder Vermögende?
Gemeinsam diskutieren wir über Arbeitslosigkeit, Wohnbau, Förderungen, Lohnnebenkosten, Erbschaftssteuern, die Rolle des Staates in wirtschaftlich schwierigen Zeiten und die Frage, ob Österreich derzeit zu viel oder vielleicht sogar zu wenig spart.
Eine Folge über Budgetpolitik abseits der Schlagzeilen. Über ökonomische Mythen, politische Entscheidungen und darüber, warum hinter jeder Zahl im Budget auch eine gesellschaftliche Priorität steckt.
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08.06.2026
52 Minuten
Fairer statt schwerer: Reichensteuer, SPÖ-Frust und die grüne Suche nach Wärme
In dieser Folge der „Sprechstunde“ schauen Alexander Ackerl und Michael Mazohl ausnahmsweise nicht nach rechts, sondern nach links: zur Rede von Leonore Gewessler beim Grünen-Parteitag in Graz.
Unter dem Motto „Fairer statt schwerer“ versucht Gewessler, die Grünen breiter aufzustellen: weniger reine Klimapartei, mehr Verteilungspolitik, mehr Reichensteuer, mehr Frauenpolitik, mehr Angriff auf Superreiche und eine klare Abgrenzung zur FPÖ. Gleichzeitig zielt vieles direkt auf enttäuschte SPÖ-Wähler:innen: Wo bleiben Erbschafts- und Vermögenssteuern? Wer trägt wirklich die Budgetlast? Und warum wirken manche sozialdemokratischen Wahlversprechen schneller abgeschmolzen als die Gletscher?
Alexander und Michael hören sich durch zentrale Passagen der Rede und zerlegen, was daran stark ist, was daran berechnete Zielgruppenansprache ist und wo die Grünen ihre eigene Regierungsvergangenheit erstaunlich großzügig ausblenden. Es geht um „breite Schultern“, Teilzeit, Frauen, Kinderbetreuung, Koalitionszwänge, grüne Oberösterreich-Rhetorik, SPÖ-Probleme in den Bundesländern, Tech-Milliardäre mit Bunkern und die Frage, ob Zuhören allein gegen rechte Propagandalawinen reicht.
Eine Episode über linke Konkurrenz statt rechter Dauerbeschallung, über die Schwierigkeit, in der Regierung Kompromisse zu erklären, und über die Frage, ob Grüne und SPÖ einander wirklich die Waden wegbeißen sollten – oder ob eine Verschiebung nach links am Ende nur gemeinsam gelingen kann.
In dieser Folge der „Sprechstunde“ schauen Alexander Ackerl und Michael Mazohl ausnahmsweise nicht nach rechts, sondern nach links: zur Rede von Leonore Gewessler beim Grünen-Parteitag in Graz.
Unter dem Motto „Fairer statt schwerer“ versucht Gewessler, die Grünen breiter aufzustellen: weniger reine Klimapartei, mehr Verteilungspolitik, mehr Reichensteuer, mehr Frauenpolitik, mehr Angriff auf Superreiche und eine klare Abgrenzung zur FPÖ. Gleichzeitig zielt vieles direkt auf enttäuschte SPÖ-Wähler:innen: Wo bleiben Erbschafts- und Vermögenssteuern? Wer trägt wirklich die Budgetlast? Und warum wirken manche sozialdemokratischen Wahlversprechen schneller abgeschmolzen als die Gletscher?
Alexander und Michael hören sich durch zentrale Passagen der Rede und zerlegen, was daran stark ist, was daran berechnete Zielgruppenansprache ist und wo die Grünen ihre eigene Regierungsvergangenheit erstaunlich großzügig ausblenden. Es geht um „breite Schultern“, Teilzeit, Frauen, Kinderbetreuung, Koalitionszwänge, grüne Oberösterreich-Rhetorik, SPÖ-Probleme in den Bundesländern, Tech-Milliardäre mit Bunkern und die Frage, ob Zuhören allein gegen rechte Propagandalawinen reicht.
Eine Episode über linke Konkurrenz statt rechter Dauerbeschallung, über die Schwierigkeit, in der Regierung Kompromisse zu erklären, und über die Frage, ob Grüne und SPÖ einander wirklich die Waden wegbeißen sollten – oder ob eine Verschiebung nach links am Ende nur gemeinsam gelingen kann.
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13.05.2026
1 Minute
Schulbücher, Staatsfans und überall Sozialismus
Franz Schellhorn, Direktor der Agenda Austria, springt einem derzeit überall entgegen: auf Instagram, Facebook, TikTok, im TV und sowieso in jeder zweiten wirtschaftspolitischen Debatte. In dieser Folge der „Sprechstunde“ holen Alexander Ackerl und Michael Mazohl ihn deshalb nicht als Gast ins Studio, sondern eine ganze Sammlung seiner Reels.
Gemeinsam hören sie sich durch Schellhorns zentrale Erzählungen, damit ihr das nicht müsst: Schulbücher als angebliche Brutstätten obrigkeitshöriger „Staatsfans“, Kapitalismus als größter Wohlstandsbringer der Geschichte, der Staat als eigentlicher Kundentäuscher, Klimaschutz als Irrweg, Kollektivverträge als Störung und allgegenwärtiger Sozialismus.
Dahinter steht immer dieselbe Frage: Wie funktioniert diese Art von neoliberaler Kommunikation und wessen Interessen bedient sie?
Eine Folge über die Agenda Austria als diskursstarken Thinktank, über reale Probleme, die ideologisch umgedreht werden, und über die politische Methode, mit der aus Krisen des Marktes am Ende fast immer ein Versagen des Staates gemacht wird.
Franz Schellhorn, Direktor der Agenda Austria, springt einem derzeit überall entgegen: auf Instagram, Facebook, TikTok, im TV und sowieso in jeder zweiten wirtschaftspolitischen Debatte. In dieser Folge der „Sprechstunde“ holen Alexander Ackerl und Michael Mazohl ihn deshalb nicht als Gast ins Studio, sondern eine ganze Sammlung seiner Reels.
Gemeinsam hören sie sich durch Schellhorns zentrale Erzählungen, damit ihr das nicht müsst: Schulbücher als angebliche Brutstätten obrigkeitshöriger „Staatsfans“, Kapitalismus als größter Wohlstandsbringer der Geschichte, der Staat als eigentlicher Kundentäuscher, Klimaschutz als Irrweg, Kollektivverträge als Störung und allgegenwärtiger Sozialismus.
Dahinter steht immer dieselbe Frage: Wie funktioniert diese Art von neoliberaler Kommunikation und wessen Interessen bedient sie?
Eine Folge über die Agenda Austria als diskursstarken Thinktank, über reale Probleme, die ideologisch umgedreht werden, und über die politische Methode, mit der aus Krisen des Marktes am Ende fast immer ein Versagen des Staates gemacht wird.
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24.03.2026
58 Minuten
Eine Überdosis Regierungsbashing, Opferinszenierung und diffuse Milliardenbehauptungen
Herbert Kickl war 783 Tage nicht in der ZiB 2, und, Hand aufs Herz, genauso lang fühlt es sich an, sein Interview durchzuhören. Alexander Ackerl (Sozialdemokrat und Gemeinderat in Wien) und Michael Mazohl (Autor, Podcaster und Politikberater) haben das gemacht, damit ihr es nicht müsst: Passage für Passage zerlegen sie Kickls Interview, das in Summe weniger einem Interview, als vielmehr einem langen Monolog mit kurzen Unterbrechungen entspricht.
Kickls TV-Auftritt zeigt seine politischen Methode: Schuld sind immer die anderen, an die Stelle von Lösungen tritt ein Kulturkampf gegen „Expert:innen“ und das ständige Spiel mit dem Gegensatz von „Bevölkerung“ gegen „Systemparteien“.
Eine Episode darüber, wie Herbert Kickl Themen setzt, Fragen umlenkt und Widersprüche unsichtbar macht, und darüber, was übrig bleibt, wenn man seine Schlagwortlawinen nicht einfach durchrauschen lässt.
Herbert Kickl war 783 Tage nicht in der ZiB 2, und, Hand aufs Herz, genauso lang fühlt es sich an, sein Interview durchzuhören. Alexander Ackerl (Sozialdemokrat und Gemeinderat in Wien) und Michael Mazohl (Autor, Podcaster und Politikberater) haben das gemacht, damit ihr es nicht müsst: Passage für Passage zerlegen sie Kickls Interview, das in Summe weniger einem Interview, als vielmehr einem langen Monolog mit kurzen Unterbrechungen entspricht.
Kickls TV-Auftritt zeigt seine politischen Methode: Schuld sind immer die anderen, an die Stelle von Lösungen tritt ein Kulturkampf gegen „Expert:innen“ und das ständige Spiel mit dem Gegensatz von „Bevölkerung“ gegen „Systemparteien“.
Eine Episode darüber, wie Herbert Kickl Themen setzt, Fragen umlenkt und Widersprüche unsichtbar macht, und darüber, was übrig bleibt, wenn man seine Schlagwortlawinen nicht einfach durchrauschen lässt.
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26.02.2026
59 Minuten
Schmäh, Schaum, Schlagworte: der Abend, an dem Politik offiziell so tut, als wäre sie Kabarett
Alexander Ackerl (Sozialdemokrat und Gemeinderat in Wien) und Michael Mazohl (Autor, Podcaster und Politikberater) hören sich durch die Reden von Herbert Kickl, Christian Stocker und Max Lercher und suchen Spuren von Sachpolitik in einer Überdosis Kulturkampf.
Da ist FPÖ-Chef Herbert Kickl, der von Untergriff zu Untergriff zum Gaudium seines Publikums immer noch tiefer sinkt – und dabei da und dort doch einen Punkt trifft. Da ist ÖVP-Chef Christian Stocker, der versucht, liberale Demokratie und Rechtsstaat zu verteidigen – und dabei doch wieder in Kulturkampf-Rhetorik stolpert. Und da ist der SPÖ-Steiermark-Vorsitzende Max Lercher, der mit Selbstironie punkten möchte. Eine Episode darüber, was eigentlich zwischen den Zeilen von Schmutzkübelgags und geplatzten Pointen steht.
Alexander Ackerl (Sozialdemokrat und Gemeinderat in Wien) und Michael Mazohl (Autor, Podcaster und Politikberater) hören sich durch die Reden von Herbert Kickl, Christian Stocker und Max Lercher und suchen Spuren von Sachpolitik in einer Überdosis Kulturkampf.
Da ist FPÖ-Chef Herbert Kickl, der von Untergriff zu Untergriff zum Gaudium seines Publikums immer noch tiefer sinkt – und dabei da und dort doch einen Punkt trifft. Da ist ÖVP-Chef Christian Stocker, der versucht, liberale Demokratie und Rechtsstaat zu verteidigen – und dabei doch wieder in Kulturkampf-Rhetorik stolpert. Und da ist der SPÖ-Steiermark-Vorsitzende Max Lercher, der mit Selbstironie punkten möchte. Eine Episode darüber, was eigentlich zwischen den Zeilen von Schmutzkübelgags und geplatzten Pointen steht.
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Über diesen Podcast
Kaum schaust du Nachrichten, denkst du: Holy Shit. Jeden Tag ein
neuer Irrsinn, Aufmerksamkeit um jeden Preis, Provokation statt
Fakten, Empörung als Dauerzustand. Und trotzdem fehlen oft genau
die Debatten, die uns wirklich weiterbringen. In der Sprechstunde
nehmen wir politische Sager, Reden, Interviews und Statements
auseinander – nicht nach Applaus oder Widerspruch, sondern nach
dem, was dahinter passiert: Deutungsmuster, Akteur:innen,
Interessen, Konfliktlinien, Legitimation, Narrative und Framings.
Wir hören Originalzitate und zerlegen sie gemeinsam – von der
Schlagzeile bis zum Machtspiel dahinter. Hosts: Alexander Ackerl
(SPÖ-Gemeinderat in Wien, Vorsitzender der JG Wien) und Michael
Mazohl (Autor, Podcaster, Politikberater). Zwei Linke, die sich
auch streiten dürfen – damit am Ende mehr Klarheit bleibt. Alle
zwei Wochen: reinhören, abonnieren, teilen.
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