Podcaster
Episoden
16.02.2026
25 Minuten
Inwiefern kann Religion in der Schule "unterrichtet" werden? Dabei
kommt u.a. das Verständnis von Raum - Räumen zur Sprache.
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02.02.2026
29 Minuten
Inwiefern ist Geschichte / Kirchengeschichte ein kritischer
Lernraum? Dabei wird Bedeutung und Ertrag der Intersektionalität,
d.h. der kritischen Analyseperspektive auf das Zusammenwirken von
diversen Diskriminierungsformen dezidiert in den Blick genommen.
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Über diesen Podcast
Zwischen Durch & Drin: Theologie in unerhörten Räumen/ an
unerhörten Orten Zwischen Durch & Drin – ein theologischer
Podcast für unterwegs von und mit Prof. Dr. Ulrike Sallandt von der
Carl-Ossietzky-Universität in Oldenburg (UOL). In Zwischen Durch
& Drin spreche, denke und handle ich theologisch anders: Doing
Theology InBetween. Jenseits traditioneller Orte nehme ich
Theologisches neu wahr, durchkreuze strukturelle disziplinäre
Grenzen, öffne Diskurs- und Wissensräume. Als Professorin für Ev.
Theologie mit Schwerpunkt Systematische Theologie und Ökumene sind
mir die Zwischenräume, das „Im Dazwischen-Sein“, wichtig.
Interdisziplinär, (religions-)philosophisch, interkulturell bin ich
davon überzeugt, dass es entscheidend ist in unseren gegenwärtigen
gesellschaftlichen Lebenswirklichkeiten zu lernen, ohne Geländer zu
denken (wie Hannah Arendt). Vor diesem Hintergrund möchte ich
Theologie einer breiten Öffentlichkeit nahbringen, um sie aus einem
reduzierten Verständnis sowie gesellschaftlicher Unsichtbarkeit zu
befreien. Dabei ist es mir ein Anliegen, theologisches Denken –
sein Wesen und seine Bedeutung sichtbar zu machen: Theologisch zu
reflektieren hat gesellschaftskritisches Potential. Theologie
findet ausgehend und inmitten von Alteritätsphänomenen, von dem,
was wir Menschen nicht aus eigenen Fähigkeiten und Kräften
verstehen kann, statt. Inmitten kultureller Zwischenräume und unter
sich stetig wandelnden Bedingungen sucht Theologie nach möglichen
Ausdrucksformen und Gestaltungsräumen. Dabei muss sie sich immer
wieder verlassen, Konzepte, Ansätze, Kategorien und
Begrifflichkeiten überdenken. Diese Überzeugung liegt dem
vorliegenden Podcast-Projekt zugrunde. Vor allem mündlich stiftet
sich diese theologische Suche im Gespräch, im diskursiven
Austausch, in der konkreten körperlichen Begegnung mit Anderen/m
performativ ästhetisch. Auf diese Weise befreit sich Theologie,
betritt öffentlichen Raum und wird im Sinne Hannah Arendts
politisch und gesellschaftskritisch. Diesem Anliegen entsprechend
geht es im Podcast ZwischenDurch&Drin weniger um zuvor klar
abgesteckte Themen, sondern vielmehr darum, mit ganz
unterschiedlichen Gäst:innen ins Gespräch zu kommen. Es geht um das
performative Geschehen selbst. Alle geladenen
Gesprächspartnern:innen bringen auf ganz unterschiedliche Art
Theologisches mit ein. Aufgrund der inhaltlichen Offenheit und
Vielfältigkeit, die sich daraus für das Gespräch ergeben, ist der
Podcast an eine breite Öffentlichkeit adressiert, ihr Theologie
jenseits traditioneller Muster und Stereotype sichtbar zu machen;
zugleich dezidiert an junge Erwachsene, theologisches Denken
gesellschaftskritisch wahrzunehmen. Ohne starres, fixiertes
Manuskript gehe ich mit meinen Gäst:innen ins Gespräch. Dabei
orientieren wir uns im Gespräch an einem „groben“ Fahrplan, nämlich
an einem bestimmten Themenfeldes und einer zentralen Fragestellung.
Kurz – für unterwegs – dauern die Sendungen ca. 20 Minuten.
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