Podcaster
Episoden
13.02.2026
36 Minuten
Instabilität, verschobene Machtverhältnisse, wachsender
Protektionismus und anhaltende Konflikte prägen die weltweiten
Schlagzeilen. Wie ernst ist die Lage der Welt? Darüber spricht der
internationale Korrespondent Sebastian Ramspeck bei «Gredig
direkt». Die globale Ordnung steht unter Druck: Krieg im Nahen
Osten, die Spannungen zwischen China und Taiwan, Handelskonflikte
und der fortdauernde Krieg in der Ukraine erschüttern
internationale Beziehungen. Allianzen werden hinterfragt, die
regelbasierte Weltordnung gerät ins Wanken. Die Hoffnung auf ein
friedliches Zusammenwirken der Grossmächte ist geschwunden.
Stattdessen ringen die USA, Russland und China unverhohlen um Macht
und Einfluss – begleitet von atomaren Drohkulissen. Europa und die
Schweiz stehen dabei vor erheblichen politischen und
wirtschaftlichen Herausforderungen. Wie ist die geopolitische Lage
einzuschätzen? Sebastian Ramspeck analysiert die aktuellen
Spannungen und ihre möglichen Folgen bei «Gredig direkt».
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06.02.2026
33 Minuten
Seit über 40 Jahren ist Stephan Eicher eine fixe Grösse im
Schweizer Musikbusiness und erfindet sich immer wieder neu. Ein
Gespräch über sein neues Album «Poussière d’Or», Freundschaften und
das Misstrauen gegenüber seinem eigenen Erfolg bei «Gredig direkt»
«Poussière d’Or» versammelt Lieder zwischen Melancholie und
Klarheit, geprägt von jener leisen Intensität, die Eichers Werk
seit Jahrzehnten auszeichnet. Die Texte stammen von seinen
langjährigen Freunden Philippe Djian und Martin Suter. Diese
Beziehungen bezeichnet Eicher als kreative Partnerschaften und als
eine Form von Liebe. «Ohne sie würde ich heute nicht dastehen»,
sagt er. Angst als Motor Offen erzählt der Chansonnier von seiner
Bühnenangst und der Sorge, das Publikum zu enttäuschen. Diese Angst
treibe ihn an, besser zu werden – in einer Branche im Wandel durch
digitale Umbrüche. Mit 65 blickt Eicher heute gelassen aufs
Älterwerden. «Ich habe das beste Leben hier», sagt er bei «Gredig
direkt»
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30.01.2026
35 Minuten
Der Engel der Bedürftigen der Elfenbeinküste kommt aus Regensberg
ZH. Seit 26 Jahren hilft Lotti Latrous dort den Ärmsten, nun
übergibt sie ihr Zentrum an Nachfolger. Bei «Gredig direkt» spricht
Latrous über ihren Rücktritt und warum sie den Tod nicht fürchtet.
Lotti Latrous’ Geschichte begann im Luxus und führte sie ins Elend
von Abidjan. Den Weg in die dortigen Armenviertel hat sie selbst
gewählt. 1994 wird der Ehemann Aziz Latrous mit der Familie an die
Elfenbeinküste versetzt. Das Elend in den Slums der
Handelsmetropole erschüttert die dreifache Mutter und Latrous
beschliesst, nach einem kurzen Aufenthalt in einem Heim von Mutter
Theresa, selbst ein Zentrum für Bedürftige zu gründen. Seither
wirkt die 72-jährige Schweizerin im Dienst der Bedürftigen. Als
Retterin einen hohen Preis bezahlt In den Slums der ivorischen
Hauptstadt kümmert sich die Entwicklungshelferin um Kranke und
Waisen und hat unter anderem ein Hospiz und ein Ambulatorium
aufgebaut. Lotti Latrous wurde für ihr Lebenswerk vielfach
ausgezeichnet und hat einen hohen Preis für ihr Engagement bezahlt.
So verliess sie, laut eigenen Angaben aus egoistischen Gründen,
zeitweise ihre Familie, um bei den Armen bleiben zu können. Zudem
kämpft sie nach einer Tuberkuloseinfektion heute mit der
Lungenkrankheit COPD. Ende Mai 2025 gibt «Madame Lotti» ihr
Lebenswerk in jüngere Hände, ein Abschied, der der resoluten
Entwicklungshelferin schwerfällt. Bei «Gredig direkt» erzählt
Latrous von ihrem Alltag zwischen Elend und Hoffnung. Sie spricht
über ihre Motivation zu helfen und warum seit ihrem Einsatz in den
Slums von Abidjan der Tod seinen Schrecken für sie verloren hat
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23.01.2026
40 Minuten
Trumps Drohgebärden, angedrohte Zölle und neue Allianzen: Die
Ausgangslage am WEF ist turbulent. Bei «Gredig direkt» sprechen
Bundesrätin Karin Keller-Sutter und alt Bundesrat Alain Berset über
die neue Weltordnung und Schweizer Herausforderungen. Donald Trumps
Drohungen dominieren die Diskussionen am Weltwirtschaftsforum in
Davos. Die USA wollen sich Grönland einverleiben. Jenen, die sich
widersetzten, drohen neue Zölle. Die transatlantischen Beziehungen
sind über die Massen angespannt. Wie kann die Schweizer Regierung
den neuen Realitäten begegnen? Welche geopolitischen Allianzen
bieten sich künftig an und inwiefern tragen innenpolitische Themen
wie die Bankenregulierung und die Spardebatte zu einer weiteren
Verunsicherung bei? Urs Gredig spricht darüber am WEF mit
Finanzministerin Karin Keller-Sutter und alt Bundesrat Alain
Berset, der als Generalsekretär des Europarates fungiert.
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16.01.2026
39 Minuten
Seit über 25 Jahren stehen Manu Burkart und Jonny Fischer gemeinsam
auf der Bühne – nun wagen sie den Sprung ins Kino. Bei «Gredig
direkt» sprechen sie über ihr Filmprojekt, Krisen, Freundschaft und
den Druck, sich ständig neu erfinden zu müssen. Von der Bühne zur
Kinoleinwand Kaum ein Duo hat das Schweizer Publikum so lange
begleitet wie Cabaret Divertimento: Über 1900 Auftritte, sechs
Programme und unzählige Figuren, die Teil der Popkultur wurden.
Mitten ihrer Abschiedstour «Bucket List» schlagen die beiden ein
neues Kapitel auf. Ihr erster Kinofilm, der dieses Jahr gedreht
wird, verbindet Realität und Fiktion und erzählt von zwei Komikern,
deren Gegensätze zugleich Antrieb und Herausforderung sind.
Freundschaft, Krisen und der Blick nach vorn Seit über 25 Jahren
teilen Manu Burkart und Jonny Fischer Höhen und Tiefen. Bei «Gredig
direkt» sprechen sie offen über Überforderung, Eifersucht, Nähe und
Distanz – und über ihre Freundschaft, die bis heute trägt.
____________________ - Moderation: Urs Gredig - Produktion: Nicole
Himmelreich ____________________ Das ist «Gredig direkt»: Urs
Gredig empfängt in seiner wöchentlichen Talkshow prominente Gäste
aus Politik, Wirtschaft, Unterhaltung, Sport und Gesellschaft.
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Über diesen Podcast
Urs Gredig empfängt in seiner wöchentlichen Talkshow prominente
Gäste aus Politik, Wirtschaft, Unterhaltung, Sport und
Gesellschaft.
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