Podcaster
Episoden
13.05.2026
1 Stunde 4 Minuten
Diesmal geht es bei HINHÖREN nicht nur um Applaus, sondern um das, was davor entsteht: das Zusammenspiel von Stimme, Gefühl und Aufmerksamkeit. In dieser Folge begegnen wir der Sopranistin Susanne Langbein. Ihre Reise begann an der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar und führte sie ans Tiroler Landestheater, wo sie noch von Brigitte Fassbaender engagiert wurde. Dort entwickelte sie sich vom jungen Ensemblemitglied zur vielseitigen Künstlerin – mit Rollen wie Susanna in „Le nozze di Figaro“, Elettra in „Idomeneo“ oder Donna Anna in „Don Giovanni“. Jenseits großer Partien und internationaler Bühnen liegt das, was sie antreibt: das Hinhören. Auf die eigene Stimme, auf den Körper, auf die Gesellschaft – und auf das, was sich zwischen den Tönen entfaltet.
Susanne Langbein beschreibt sich als sensibel – als jemand, bei dem Musik nicht nur klingt, sondern den ganzen Körper erfasst. Für sie ist Singen kein bloßes Handwerk, sondern ein Zusammenspiel aus Disziplin, emotionaler Offenheit und innerem Gespür. Genau das gibt sie weiter: als Lehrerin, als Kollegin, als Mensch auf und hinter der Bühne. Wir sprechen über musikalische Intelligenz, über Skitouren am Vormittag und große Oper am Abend – und darüber, warum Zuhören vielleicht die wichtigste Fähigkeit in der Musik ist.
Susanne Langbein beschreibt sich als sensibel – als jemand, bei dem Musik nicht nur klingt, sondern den ganzen Körper erfasst. Für sie ist Singen kein bloßes Handwerk, sondern ein Zusammenspiel aus Disziplin, emotionaler Offenheit und innerem Gespür. Genau das gibt sie weiter: als Lehrerin, als Kollegin, als Mensch auf und hinter der Bühne. Wir sprechen über musikalische Intelligenz, über Skitouren am Vormittag und große Oper am Abend – und darüber, warum Zuhören vielleicht die wichtigste Fähigkeit in der Musik ist.
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30.04.2026
1 Stunde 15 Minuten
Für diese Folge von HINHÖREN sprechen wir mit Daniela Humml, Leiterin der Telefonseelsorge der Diözese Innsbruck. „Hier hört ein Mensch“ – dieser Satz bringt auf den Punkt, was gerade in schwierigen Zeiten Halt gibt: echtes Gehörtwerden.
Im Gespräch erzählt Daniela Humml, warum Zuhören so viel bewirken kann – und was wir selbst konkret besser machen können, wenn wir in unserem Umfeld Probleme wahrnehmen. Sie spricht auch darüber, wie Social Media Beziehungen verändert und Menschen verunsichern kann, etwa wenn Entfreunden oder Entfolgen plötzlich Nähe beendet. Außerdem gibt sie Einblicke in ihren eigenen Weg zur Telefonseelsorge – und erklärt, warum es für diese Arbeit ein feines Gleichgewicht braucht: zwischen Nähe und professioneller Distanz.
Ein warmes, ehrliches Gespräch über Empathie, Grenzen und die Kraft des Zuhörens.
Im Gespräch erzählt Daniela Humml, warum Zuhören so viel bewirken kann – und was wir selbst konkret besser machen können, wenn wir in unserem Umfeld Probleme wahrnehmen. Sie spricht auch darüber, wie Social Media Beziehungen verändert und Menschen verunsichern kann, etwa wenn Entfreunden oder Entfolgen plötzlich Nähe beendet. Außerdem gibt sie Einblicke in ihren eigenen Weg zur Telefonseelsorge – und erklärt, warum es für diese Arbeit ein feines Gleichgewicht braucht: zwischen Nähe und professioneller Distanz.
Ein warmes, ehrliches Gespräch über Empathie, Grenzen und die Kraft des Zuhörens.
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16.04.2026
1 Stunde 12 Minuten
Zum Tag gegen Lärm, der alljährlich Ende April begangen wird, richtet HINHÖREN den Blick nach innen wie nach außen: auf den Lärm – und das, was er in uns auslöst. Zu Gast ist der Autor Christoph W. Bauer, der mit seiner Novelle „Lärm“ eine eindringliche Geschichte über Reizüberflutung und Selbstbegegnung geschrieben hat. „Das Vibrieren des Bodens, seit Monaten ging das so.“ – so beginnt ein Text, in dem eine Großbaustelle vor einer Innsbrucker Wohnung nicht nur zur akustischen Belastung wird, sondern zum Auslöser einer Reise in die eigene Vergangenheit. In der Tradition großer Novellenformen kreist Bauers Erzählung um Existenz, Erinnerung und die Frage, was das Leben aus uns macht. Trotz des allgegenwärtigen Getöses ist „Lärm“ ein leises Buch. Und auch das Podcast-Gespräch ist ruhig – nachdenklich, aufmerksam. Es geht um das Schreiben als Form des genauen Hinhörens, um Rhythmus in Texten, um die wachsende Lautstärke von Politik und Medien – und um Social Media als permanente Geräuschkulisse.
Ein warmes, philosophisches Gespräch mit einem Schriftsteller, der die Stille schätzt – und sie zugleich als bedrohlich begreift.
Ein warmes, philosophisches Gespräch mit einem Schriftsteller, der die Stille schätzt – und sie zugleich als bedrohlich begreift.
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24.03.2026
1 Stunde 26 Minuten
Diesmal zu Gast: Schauspielerin Brigitte Jaufenthaler – vielen bekannt aus der Kultserie Die Piefke-Saga, aus zahlreichen Fernsehkrimis und zuletzt als Zarah Leander am Tiroler Landestheater.
Wir sprechen mit ihr über das Leben auf und hinter der Bühne, über das Eintauchen in Rollen, ihren ursprünglichen Traum, Opernsängerin zu werden – und darüber, wie fragil die eigene Stimme sein kann. Es geht um Akzente und Dialekte, um Begegnungen ohne Vorurteile, um Landleben und den Umgang mit Bekanntheit. Brigitte Jaufenthaler beschreibt sich selbst als Bauchmensch: Für sie steht der Bauch fürs Hören, der Verstand fürs Sehen. Und ja – ein echter Freudenjuchizer darf in diesem Gespräch natürlich auch nicht fehlen.
Außerdem geht es um die Verarmung der Sprache und darum, wie wichtig es ist, einander wieder bewusster zuzuhören.
Wir sprechen mit ihr über das Leben auf und hinter der Bühne, über das Eintauchen in Rollen, ihren ursprünglichen Traum, Opernsängerin zu werden – und darüber, wie fragil die eigene Stimme sein kann. Es geht um Akzente und Dialekte, um Begegnungen ohne Vorurteile, um Landleben und den Umgang mit Bekanntheit. Brigitte Jaufenthaler beschreibt sich selbst als Bauchmensch: Für sie steht der Bauch fürs Hören, der Verstand fürs Sehen. Und ja – ein echter Freudenjuchizer darf in diesem Gespräch natürlich auch nicht fehlen.
Außerdem geht es um die Verarmung der Sprache und darum, wie wichtig es ist, einander wieder bewusster zuzuhören.
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03.03.2026
52 Minuten
In dieser Folge von HINHÖREN ist Chris Lilienweiß zu Gast – Musiker, Hörender mit zwei Cochlea-Implantaten von MED-EL und heute Head of Music & User Experience beim Unternehmen.
Aufgewachsen in einer musikalischen Familie, träumte er vom professionellen Musizieren – bis ein fortschreitender Hörverlust alles veränderte. Mit seinen Cochlea-Implantaten gewann er nicht nur Sprache zurück, sondern auch seine Leidenschaft für Musik.
Wir sprechen darüber, wie Musik mit CI klingt, warum sie als „Königsdisziplin des Hörens“ gilt – und wie persönliche Erfahrung und Medizintechnik gemeinsam die Zukunft des Musikhörens gestalten.
Eine Folge über Wandel, Klang und die Kraft des Neuanfangs.
Aufgewachsen in einer musikalischen Familie, träumte er vom professionellen Musizieren – bis ein fortschreitender Hörverlust alles veränderte. Mit seinen Cochlea-Implantaten gewann er nicht nur Sprache zurück, sondern auch seine Leidenschaft für Musik.
Wir sprechen darüber, wie Musik mit CI klingt, warum sie als „Königsdisziplin des Hörens“ gilt – und wie persönliche Erfahrung und Medizintechnik gemeinsam die Zukunft des Musikhörens gestalten.
Eine Folge über Wandel, Klang und die Kraft des Neuanfangs.
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Über diesen Podcast
HINHÖREN ist der Podcast des AUDIOVERSUM über die Kraft des Hörens
– von Wissenschaft und Medizin bis Kunst und Kultur. Wir sprechen
darüber, wie Hören funktioniert, was es mit uns macht und warum
genaues Zuhören unsere Welt verändert.
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