Podcaster
Episoden
31.03.2026
41 Minuten
Wir sind zurück. Und kaum ist die Pause vorbei, liegt direkt wieder alles auf dem Tisch.
Aber erstmal: Es war auch schön. Urlaub in den Bergen, Erholung, Abstand. Brillencharaktere, Party mit Ehefreunden und die Frage, wie Marilena und Sabine nach der Pause in die zweite Staffel starten – und mit welchem Gefühl sie zurückkommen. Außerdem war da ja noch eine Landtagswahl...
Und dann war da der Fall Collien Fernandes. Und mit ihm das Gefühl, das viele Frauen sofort kennen: diese unmittelbare, körperliche Reaktion auf etwas, das sich nach mehr anfühlt als ein Einzelfall. Wir sprechen darüber, woher dieser Female Rage kommt – warum Frauen in solchen Momenten nicht überreagieren, sondern akkumulieren. Jahrelang. Und warum Männer, selbst die, die sich als aufgeklärt verstehen, die strukturelle Dimension solcher Fälle so oft nicht sehen. Nicht weil sie böswillig sind – sondern weil das System, das Frauen täglich unter Druck setzt, für sie schlicht unsichtbar bleibt.
Es geht auch darum, warum sich so vieles gerade wie Wiederholung anfühlt. Themen, für die Frauen schon vor Jahrzehnten auf die Straße gegangen sind, liegen wieder auf dem Tisch – oder werden aktiv zurückgedreht. Dieselben Kämpfe, neues Jahrzehnt.
Staffel zwei hat begonnen. Und wir fangen genau da an, wo wir aufgehört haben.
Aber erstmal: Es war auch schön. Urlaub in den Bergen, Erholung, Abstand. Brillencharaktere, Party mit Ehefreunden und die Frage, wie Marilena und Sabine nach der Pause in die zweite Staffel starten – und mit welchem Gefühl sie zurückkommen. Außerdem war da ja noch eine Landtagswahl...
Und dann war da der Fall Collien Fernandes. Und mit ihm das Gefühl, das viele Frauen sofort kennen: diese unmittelbare, körperliche Reaktion auf etwas, das sich nach mehr anfühlt als ein Einzelfall. Wir sprechen darüber, woher dieser Female Rage kommt – warum Frauen in solchen Momenten nicht überreagieren, sondern akkumulieren. Jahrelang. Und warum Männer, selbst die, die sich als aufgeklärt verstehen, die strukturelle Dimension solcher Fälle so oft nicht sehen. Nicht weil sie böswillig sind – sondern weil das System, das Frauen täglich unter Druck setzt, für sie schlicht unsichtbar bleibt.
Es geht auch darum, warum sich so vieles gerade wie Wiederholung anfühlt. Themen, für die Frauen schon vor Jahrzehnten auf die Straße gegangen sind, liegen wieder auf dem Tisch – oder werden aktiv zurückgedreht. Dieselben Kämpfe, neues Jahrzehnt.
Staffel zwei hat begonnen. Und wir fangen genau da an, wo wir aufgehört haben.
Mehr
10.03.2026
26 Minuten
Diese Folge ist auf Englisch und wurde live beim International Women’s Day Event (IWD)des Heidelberg International Professional Women’s Forum (HIP) e.V. aufgenommen.
Das Motto des IWD war dieses Jahr „Give to gain“ doch wir hatten direkt ein Störgefühl bei diesem Statement. Denn für Frauen - insbesondere Mütter - trifft dies nicht zu. Sie geben seit Jahrzehnten, doch was bekommen wir eigentlich dafür? Von Motherhood Penalty über Karrierebruch und Altersarmut ist eigentlich alles mit dabei.
Wir sprechen in dieser Folge deshalb darüber, welche Fähigkeiten durch Care-Arbeit entstehen, warum Empowerment allein nicht reicht und weshalb sich Strukturen in Politik, Wirtschaft und Arbeitswelt verändern müssen.
Eine Live-Folge über Erfahrungen, Systeme – und darüber, warum es Zeit ist, nicht nur zu geben, sondern auch mehr zu bekommen.
Das Motto des IWD war dieses Jahr „Give to gain“ doch wir hatten direkt ein Störgefühl bei diesem Statement. Denn für Frauen - insbesondere Mütter - trifft dies nicht zu. Sie geben seit Jahrzehnten, doch was bekommen wir eigentlich dafür? Von Motherhood Penalty über Karrierebruch und Altersarmut ist eigentlich alles mit dabei.
Wir sprechen in dieser Folge deshalb darüber, welche Fähigkeiten durch Care-Arbeit entstehen, warum Empowerment allein nicht reicht und weshalb sich Strukturen in Politik, Wirtschaft und Arbeitswelt verändern müssen.
Eine Live-Folge über Erfahrungen, Systeme – und darüber, warum es Zeit ist, nicht nur zu geben, sondern auch mehr zu bekommen.
Mehr
03.03.2026
37 Minuten
Diese Woche geht es einmal quer durchs Leben.
Es startet mit einem Wasserrohrbruch in der Kita und der Frage, wie Betreuung eigentlich so fragil sein kann. Wir reden über „eine Stunde länger arbeiten“, über Wochenenden allein mit den Kindern, „Me-Time“ und darüber, wie schnell sich Fairness in einer Beziehung anders anfühlt, wenn der Alltag zuschlägt.
Und dann war da ja noch Olympia! Wir sprechen über beeindruckende Athletinnen, über Mütter mit Medaillen, über offene Worte mitten im und trotz Wettkampf und über Kommentare, bei denen man merkt: Auch im Leistungssport gibt es noch einiges an Gleichberechtigung zu erreichen.
Es startet mit einem Wasserrohrbruch in der Kita und der Frage, wie Betreuung eigentlich so fragil sein kann. Wir reden über „eine Stunde länger arbeiten“, über Wochenenden allein mit den Kindern, „Me-Time“ und darüber, wie schnell sich Fairness in einer Beziehung anders anfühlt, wenn der Alltag zuschlägt.
Und dann war da ja noch Olympia! Wir sprechen über beeindruckende Athletinnen, über Mütter mit Medaillen, über offene Worte mitten im und trotz Wettkampf und über Kommentare, bei denen man merkt: Auch im Leistungssport gibt es noch einiges an Gleichberechtigung zu erreichen.
Mehr
24.02.2026
47 Minuten
Ausgelöst durch eine Nachricht aus der Community sprechen wir über die Frauenquote – und über die Angst, „nur wegen der Quote“ auf einer Position zu sitzen.
Ist die Quote demotivierend? Untergräbt sie das Selbstbewusstsein? Oder ist sie schlicht ein notwendiges Werkzeug, solange wir nicht nach Kompetenz, sondern nach Netzwerken, Gewohnheiten und Ähnlichkeit entscheiden?
Wir sprechen darüber, warum sich vor allem Frauen fragen, ob sie „es allein geschafft haben“, während Männer Seilschaften selbstverständlich nutzen. Warum mittelmäßige Männer kein Problem darstellen, mittelmäßige Frauen aber plötzlich ein Argument gegen Gleichberechtigung sind. Und warum die Quote kein Ziel, sondern ein Übergang ist – ein Vehikel, bis Repräsentation normal wird.
Außerdem geht es um Impostor-Syndrom, Leistungsanspruch, das Bedürfnis, sich doppelt beweisen zu müssen, und um die Frage: Wem gehört eigentlich dieses Gefühl, nicht gut genug zu sein? Eine Folge über Macht, Systemlogiken und darüber, warum „Quotenfrau“ vielleicht eher nach Pionierin klingt.
Ist die Quote demotivierend? Untergräbt sie das Selbstbewusstsein? Oder ist sie schlicht ein notwendiges Werkzeug, solange wir nicht nach Kompetenz, sondern nach Netzwerken, Gewohnheiten und Ähnlichkeit entscheiden?
Wir sprechen darüber, warum sich vor allem Frauen fragen, ob sie „es allein geschafft haben“, während Männer Seilschaften selbstverständlich nutzen. Warum mittelmäßige Männer kein Problem darstellen, mittelmäßige Frauen aber plötzlich ein Argument gegen Gleichberechtigung sind. Und warum die Quote kein Ziel, sondern ein Übergang ist – ein Vehikel, bis Repräsentation normal wird.
Außerdem geht es um Impostor-Syndrom, Leistungsanspruch, das Bedürfnis, sich doppelt beweisen zu müssen, und um die Frage: Wem gehört eigentlich dieses Gefühl, nicht gut genug zu sein? Eine Folge über Macht, Systemlogiken und darüber, warum „Quotenfrau“ vielleicht eher nach Pionierin klingt.
Mehr
17.02.2026
45 Minuten
Diese Woche gibt es eine Community-Folge - wir beantworten eure Fragen.
Wir sprechen darüber, ab wann wir dem Patriarchat zum ersten Mal begegnet sind, über berufliche Fails, Selbstzweifel – besonders in männlich dominierten Räumen – und darüber, ob wir uns im Leben angekommen fühlen. Außerdem geht es um Führung, Verantwortung und die Frage, was ein „Girl Boss“ eigentlich ausmacht. Was wir zu dem Thema denken und vor allem, ob wir uns selber so sehen.
Danke für eure Fragen – für das Hören unseres Podcasts und fürs Mitdenken
Wir sprechen darüber, ab wann wir dem Patriarchat zum ersten Mal begegnet sind, über berufliche Fails, Selbstzweifel – besonders in männlich dominierten Räumen – und darüber, ob wir uns im Leben angekommen fühlen. Außerdem geht es um Führung, Verantwortung und die Frage, was ein „Girl Boss“ eigentlich ausmacht. Was wir zu dem Thema denken und vor allem, ob wir uns selber so sehen.
Danke für eure Fragen – für das Hören unseres Podcasts und fürs Mitdenken
Mehr
Über diesen Podcast
Zwei Frauen, zwei Welten, zwei Karrieren, sechs Kinder. BRATWIVES
ist der schonungslos ehrliche Podcast über Vereinbarkeit made in
Germany. Die Landtagsabgeordnete Dr. Marilena Geugjes (zwei kleine
Kinder, mitten im politischen Maschinenraum) und die Change
Managerin Sabine Rath (vier Teenager-Töchter, Konzernrealität &
Care-Arbeit) sprechen unzensiert über Macht, Mutterschaft und
Mental Load. Humorvoll, klug und systemkritisch. Unsere Botschaft:
It’s not you. It’s the system.
Kommentare (0)
Melde Dich an, um einen Kommentar zu schreiben.