Irgendwas mit Menschen – Der Heilpädagogik-Podcast

Irgendwas mit Menschen – Der Heilpädagogik-Podcast

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Episoden

Michael Hipp, was brauchen Kinder psychisch erkrankter Eltern?
13.07.2026
54 Minuten
Kinder psychisch erkrankter Eltern gehören zu den am stärksten belasteten, aber häufig auch zu den am wenigsten sichtbaren Gruppen in unserem Hilfesystem. Wie erleben diese Kinder ihren Alltag? Welche Risiken entstehen für ihre Entwicklung? Und was können Fachkräfte tun, um sie frühzeitig zu unterstützen? In dieser Folge von Irgendwas mit Menschen – dem Heilpädagogik-Podcast sprechen Jennie Cremer und Philipp Bryant mit Dr. Michael Hipp. Der Facharzt für Neurologie, Psychiatrie und Psychotherapie beschäftigt sich seit vielen Jahren mit den Auswirkungen psychischer Erkrankungen auf Familien und setzt sich für bessere Unterstützungsstrukturen für Kinder psychisch erkrankter Eltern ein. Gemeinsam sprechen wir über Bindung, Parentifizierung, Trauma und transgenerationale Weitergabe psychischer Belastungen. Dr. Hipp erläutert, warum Kinder häufig lange unauffällig bleiben, welche Bedeutung frühe Beziehungen für ihre Entwicklung haben und weshalb psychische Erkrankungen immer im familiären Zusammenhang betrachtet werden sollten. Außerdem geht es um die Zusammenarbeit von Psychiatrie, Jugendhilfe, Kita und Schule, um die Chancen früher Hilfen sowie um die Frage, wie Fachkräfte Familien stärken können, ohne sie zusätzlich unter Druck zu setzen. Eine Folge über Bindung, Verantwortung und die Bedeutung früher Unterstützung – und darüber, warum Kinder psychisch erkrankter Eltern unsere besondere Aufmerksamkeit brauchen.
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Katrin Langensiepen, wie inklusiv ist Europa wirklich?
03.06.2026
56 Minuten
In dieser Folge von Irgendwas mit Menschen – dem Heilpädagogik-Podcast sprechen Jennie Cremer und Philipp Bryant mit der Europaabgeordneten Katrin Langensiepen über Inklusion, Barrierefreiheit und politische Teilhabe in Europa. Als erste Frau mit sichtbarer Behinderung im Europäischen Parlament setzt sich Katrin Langensiepen seit vielen Jahren für die Rechte behinderter Menschen, soziale Gerechtigkeit und ein inklusives Europa ein. Im Gespräch geht es um die Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention, europäische Sozialpolitik, strukturelle Barrieren und die Frage, warum Inklusion noch immer so häufig an alten Systemen scheitert. Dabei sprechen wir unter anderem über: – die Rolle der EU bei Barrierefreiheit und Teilhabe – Unterschiede zwischen europäischen Ländern – Werkstätten, Bildungssysteme und Sonderstrukturen – politische Macht, Repräsentation und Selbstbestimmung – Ableismus und gesellschaftliche Bilder von Behinderung – die Bedeutung von Aktivismus und Selbstvertretung Katrin Langensiepen spricht offen über ihre eigenen Erfahrungen, über politische Kämpfe auf europäischer Ebene und darüber, warum Inklusion niemals „fertig“ ist. Eine Folge über Menschenrechte, politische Verantwortung und die Frage, wie ein wirklich inklusives Europa aussehen kann.
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Theresia Degener, warum brauchen wir die Disability Studies?
11.05.2026
58 Minuten
In dieser Folge von Irgendwas mit Menschen – der Heilpädagogik-Podcast sprechen Jennie Cremer und Philipp Bryant mit der Juristin und Disability-Studies-Pionierin Prof. Dr. Theresia Degener. Theresia Degener gehört zu den international prägenden Stimmen im Bereich der Behindertenrechte. Sie war an der Ausarbeitung der UN-Behindertenrechtskonvention beteiligt und hat die Disability Studies im deutschsprachigen Raum maßgeblich mit aufgebaut. Gemeinsam sprechen wir über das soziale Modell von Behinderung, Ableismus und die Wirkkraft der Behindertenbewegung. Außerdem geht es um die Bedeutung der UN-Behindertenrechtskonvention, strukturelle Diskriminierung im Gesundheitswesen und die Zukunft der Disability Studies in Deutschland. Auch Sonderstrukturen und die gesellschaftliche Konstruktion von Normalität werden kritisch beleuchtet. Eine Folge über Menschenrechte, Wissenschaft, politische Kämpfe – und darüber, warum Inklusion ohne gesellschaftlichen Wandel nicht möglich ist.
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Tine Haubner, unsichtbar, unterbezahlt, unverzichtbar – wie können wir Care-Berufe aufwerten?
02.04.2026
1 Minute
Care-Arbeit ist zentral für unsere Gesellschaft – und zugleich strukturell abgewertet. In diesem Podcast sprechen wir mit der Soziologin Prof. Dr. Tine Haubner darüber, warum das so ist und was sich ändern muss. Seit vielen Jahren forscht sie zu Care-Arbeit und der Professionalisierung sozialer Berufe. Gemeinsam mit Philipp und Jennie analysiert sie, wie eng Care-Arbeit mit Geschlechterverhältnissen, gesellschaftlichen Hierarchien und neoliberalen Strukturen verknüpft ist. Dabei wird deutlich, wie tief Geschlechterrollen in sozialen Berufen verankert sind – und welche Rolle feministische Perspektiven für eine gerechtere Organisation von Arbeit spielen könnten. Es geht außerdem um die konkreten Folgen dieser Strukturen: um ökonomische Abhängigkeiten, soziale Ungleichheit und die Frage, wie Care-Arbeit gesellschaftlich organisiert und finanziert wird. Auch die Bedeutung von Maskulinitäts- und Femininitätsbildern in der Arbeitswelt wird kritisch beleuchtet. Ihr fragt euch, wie eine Professionalisierungs- und Aufwertungsstrategie für soziale Berufe aussehen könnte? Dann hört euch dieses kluge, pointierte Gespräch mit vielen Aha-Momenten und fundierten soziologischen Einordnungen an. Warum Tine Haubner außerdem empfiehlt, den Namen des Heilpädagogik-Podcasts zu überdenken, erfahrt ihr nur, wenn ihr reinhört.
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Stephanie Jofer, wie gelingt Personzentrierte Spieltherapie in der Heilpädagogik?
11.03.2026
57 Minuten
In dieser Folge von „Irgendwas mit Menschen – der Heilpädagogik-Podcast“ sprechen Jennie Cremer und Philipp Bryant mit der Heilpädagogin Stephanie Jofer über die heilpädagogische Spieltherapie. Die Spieltherapeutin und Dozentin für Personzentrierung teilt ihren reichen Erfahrungsschatz aus der Arbeit mit Kindern in eigener Praxis sowie aus ihrer Tätigkeit in der Weiterbildung von Fachkräften in heilpädagogischer Spieltherapie. Im Gespräch wird deutlich, welche zentrale Rolle der therapeutische Raum, eine tragfähige Beziehungsgestaltung und eine fundierte Diagnostik für gelingende Spieltherapie spielen. Außerdem geht es um die Bedeutung der Elternarbeit sowie um die Frage, welche strukturellen und politischen Rahmenbedingungen für gute heilpädagogische Praxis notwendig sind. Eine Folge mit vielen konkreten Einblicken in die heilpädagogische Spieltherapie und zahlreichen Beispielen aus der heilpädagogischen Praxis.
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Über diesen Podcast

Was macht die Heilpädagogik so faszinierend? Rihab Chaabane, Jan Steffens und Philipp Bryant sprechen einmal im Monat mit ihren Gästen über alles, was die Profession so hergibt: Wie können Heilpädagog*innen an inklusiven Strukturen arbeiten, verstecken wir uns als Heilpädagog*innen hinter unserer Sprache, wie ist es um die gesellschaftliche und finanzielle Anerkennung von Heilpädagog*innen bestellt und warum stellt sich die Heilpädagogik eigentlich so gern selbst infrage? Sprachsensibilität, Barrierefreiheit und Teilhabe am Arbeitsleben interessieren euch auch? Dann hört rein - jeden Monat ein Gespräch mit einem Gast. Ein Podcast des Berufs- und Fachverbandes für Heilpädagogik e.V. www.bhponline.de
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Stephanie Jofer, wie gelingt Personzentrierte Spieltherapie in der Heilpädagogik?
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