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  3. Adrian und die Steirische Harmonika Podcast

Episoden

45 Minuten
Der Martin Tschernko und ich haben mal einen Weltrekord aufgestellt. 24 Stunden Steirische Harmonika. Nonstop. Im Duo.

Die Story kennen viele. Aber diesmal erzählen wir sie so, wie sie wirklich war – mit allem, was sonst unter den Tisch fällt.

Wie zwei Bekloppte in einer Bauernstube in der Ramsau anfangen zu spielen und Stunden später immer noch dasitzen. Wie aus „spielen wir halt von vier nachmittags bis vier in der Früh" innerhalb von Sekunden ein Weltrekordversuch wird. Und wie wir beim ersten Anlauf in Graz tatsächlich 24 Stunden durchspielen – und danach feststellen müssen, dass YouTube Streams über zwölf Stunden einfach löscht. 24 Stunden gespielt. Beweis weg. Ich habe damals sogar bei Google in den USA angerufen

Dann kam „Jetzt erst recht". Februar 2023, Bürgerhaus in Weyhers, hessische Rhön. Diesmal live vor Publikum.

Und darüber reden wir in dieser Folge richtig offen:

die brutale Phase morgens um vier, als nur noch eine Handvoll Leute im Saal saßen – einer schlief auf dem Tisch, eine hat gestrickt, eine hat Kreuzworträtsel gemacht

der Moment, wo wir „Sterne am Himmel" angestimmt haben und plötzlich abgehoben sind wie auf einer Rakete

nach 23 Stunden kommt die Blaskapelle vom Ort rein, über 200 Leute im Saal – und bei uns beiden sind die Tränen geflossen. Das ist der Moment, den wir beide unabhängig voneinander nennen

die Vogelwiese, die spontan dazwischen kam und in der falschen Tonart losging, weil der Dirigent zuhause im Livestream saß

mein Geheimnis vom Treppenhaus hinter der Bühne, das bisher noch nie jemand gehört hat

RTL Aktuell, Radio, hunderte WhatsApp-Nachrichten aus der Schweiz und Holland – und warum ich am Montag vor der Sauna ein Live-Interview abgesagt habe

Und dann stelle ich dem Martin die eine Frage: Würdest du es nochmal machen?

Seine Antwort dauert drei Sekunden. Was danach passiert, hört ihr am besten selbst. Sagen wir so: es hat mit einer Zahl zu tun, die deutlich größer ist als 24

Außerdem im Gespräch: was der Martin heute bei der Quetschn Academy macht, welches Lernvideo dort tatsächlich am häufigsten geklickt wird (ich lag daneben), und warum aus zwei Harmonikaspielern Freunde fürs Leben werden können.

2027 wird übrigens wieder Geschichte geschrieben: In Trabelsdorf wollen wir mit 1.000 Spielern gemeinsam ein Stück spielen – zertifiziert vom Deutschen Rekordinstitut. 163 Anmeldungen sind schon da, komplett ohne Werbung. Sei dabei: harmonika-festival.de

Mehr vom Martin: martin-tschernko.at und auf Instagram @martintschernko

In meiner Premium-Community gibt es wöchentliche Live-Calls, exklusive Lernvideos von mir und ganz viel Austausch. Im September ist der Martin live dabei und erzählt nochmal aus dem Nähkästchen: harmonika-community.de

Wenn dir die Folge gefällt, schick sie einer Person weiter, die auch Harmonika spielt – oder die damit anfangen sollte

Bleib der Steirischen Harmonika treu!
22 Minuten
Vom Es-Horn zur Steirischen – Stephans Weg zur Harmonika

In dieser Folge sitze ich mitten in der Mastermind im Refugium in Untertilliach in Osttirol – und hab mir den Stephan geschnappt. Stephan kommt aus Betzenrod im Vogelsberg, ist Bestatter und Trauerredner, und seine musikalische Geschichte ist echt was Besonderes.

Mit sechs Jahren fing alles an – mit dem Es-Horn, weil der Arm für die Posaune zu kurz war. Danach Bariton, Musikverein, Frühschoppen-Kapelle, eine lange Durststrecke ohne Musik, dann das Alphorn auf dem Balkon vom Schwager. Und irgendwann, bei Freunden in Niederösterreich, hängt ihm einer die Steirische um. Ab da war für ihn klar: Die muss er lernen.

Wir reden drüber, wie er über Umwege bei mir in Poppenhausen gelandet ist, warum er sich gleich für seine eigene Strasser entschieden hat, und was sich seit zweieinhalb Jahren in seinem Leben verändert hat. Spannend fand ich vor allem, wie die Steirische für ihn zum Rückzugsort wurde – gerade in einem Beruf, in dem man auch mal schwere Tage hat.

Am Ende gibt Stephan einen Satz mit auf den Weg, der hängen bleibt: Verschiebe deine Wünsche nicht auf morgen, erleb sie heute.

Themen in dieser Folge:

Stephans musikalischer Werdegang vom Es-Horn bis zur Steirischen

Warum das Spielen in der Gruppe irgendwann nicht mehr passte

Wie ihn ein Bekannter in Niederösterreich zur Steirischen brachte

Die Entscheidung fürs eigene Instrument

Die Steirische als Weg, runterzukommen und geerdet zu sein

Musik machen für ältere Menschen im Altersheim

Wie's auf der Mastermind in Osttirol so läuft

Viel Spaß beim Reinhören!
25 Minuten
In dieser Folge sitze ich mit Julia im Refugium Tilliach in Osttirol – wir sind mitten in der Mai-Mastermind 2026 und Julia ist das zweite Jahr in Folge dabei.

Grund genug für einen Wiederkehrer-Talk.

Julia erzählt, wie aus einem Hofbräuhaus-Moment in München ein eigenes Instrument wurde, warum sie sich nach 4 Wochen Mietharmonika für ihre rustikale Schmidt entschieden hat – und was letztes Jahr beim Einzelunterricht hier oben passiert ist. Stichwort: kompletter Blackout, Herz in der Hose, gar nichts geht mehr.

Wir reden ehrlich darüber, was sich seitdem verändert hat. Über regelmäßigen Unterricht, übers Üben mit Veronika, über Lampenfieber, das immer noch da ist – und über den Satz ihrer Tochter, der eigentlich alles auf den Punkt bringt.

Außerdem geht's um den Unterschied zwischen einer großen Busreise und so einem Format wie der Mastermind. Warum ich diese großen Schülerfahrten irgendwann sein gelassen habe. Und warum hier oben in Osttirol einfach was anderes passiert, wenn man drei Tage zusammen kocht, spült, musiziert und abends in der Sauna sitzt.

Eine ehrliche Folge über Mut, Fortschritt und darüber, warum manchmal genau das Format zählt, nicht das Ziel.

️ Aufgenommen im Refugium Tilliach, 1.200 m Höhe, mit Schnee vor der Tür.

🪗 Mehr von mir:

rhoen-harmonika.de

Newsletter: rhoen-harmonika.de

Skool-Community: https://www.skool.com/steirischeharmonika-premium/about

Instagram: @adrian.rhoenharmonika
40 Minuten
Heute hab ich endlich mal den Bepo vorm Mikro – also Bernhard Pölzl, mein Haus- und Hoffotograf und Videograf, der mich jetzt schon seit Jahren auf den Harmonika Festen, beim Weltrekord und überall sonst begleitet. Er sitzt sonst immer hinter der Kamera, heute mal davor. Frühmorgens, aber wir haben's hinbekommen.

Wir reden darüber, wie wir uns 2020 in der Pandemie das erste Mal in Graz kennengelernt haben – beim allerersten Fotoshooting mit mir und der Steirischen. Bepo erzählt, wie er selber 23 Jahre lang als Musiker auf der Bühne stand, wie er über Thomas Holzer und Christian Bischoff in Landshut zur Quetschn Academy kam und warum er heute hauptberuflich Kamera macht. Und ehrlich – ich hab ihm zu verdanken, dass ich heute überhaupt vor einer Kamera locker stehen kann.

Wir sprechen über die emotionalen Momente beim 24-Stunden-Weltrekord , wie er das ganze Drumherum eingefangen hat, was für ihn ein gutes Aftermovie ausmacht und warum er Schnitte tatsächlich von Hand auf den Takt setzt – ohne irgendein Tool. Außerdem gibt's Tipps für alle, die selber mit dem Handy filmen : Worauf es wirklich ankommt (Spoiler: Licht, Licht, Licht ), und warum pralle Sonne der Albtraum jedes Kameramanns ist. ️

Und ganz nebenbei verrate ich in dieser Folge zum ersten Mal, was wir für 2027 vorhaben – einen Weltrekord mit 1.000 Steirische-Harmonika-Spielern beim Rhön Harmonika Fest in Trabelsdorf.

Reinhören lohnt sich – bleibt der Steirischen treu und bis bald!
13 Minuten
Adrian und die Steirische Harmonika – Folge 72: Live in Nürnberg

Erstes Mal Akustika Messe in Nürnberg – und das erste Mal, dass Tasteninstrumente überhaupt mit dabei sind. Klavierhersteller waren schon vier Mal hier, aber Akkordeon und Steirische Harmonika feiern dieses Jahr Premiere. Klar, dass Franz und ich da nicht fehlen.

Diese Folge hab ich tatsächlich live vom Stand aus aufgenommen – Sonntagfrüh, halbe Stunde bevor die Pforten aufgehen. Franz hat mir erzählt, wie sein Donnerstag los ging (4 Uhr aufstehen, halb 11 da, alles in die Halle), wir gehen einmal komplett über den Stand und ich zeig dir, was alles dabei ist.

Was mich echt überrascht hat: Wie viele Leute am Stand stehen bleiben, die noch nie eine Steirische in der Hand hatten. Klavierschulleiter aus NRW, Akkordeonspieler, die plötzlich sagen „der Bass ist viel schöner als beim Akkordeon" – das passiert genau dann, wenn man so präsent steht. Direkt an der Rolltreppe, jeder läuft vorbei.

Wir reden außerdem über das, was bei Messen oft unter den Tisch fällt: die Abende. Gartenlaube, Italiener, Fachsimpeln mit anderen Ausstellern. Franz sagt einen Satz, der mir hängengeblieben ist – „wir in der Branche verstehen uns generell sehr sehr gut." Genau so hab ich's auch erlebt. Kein Konkurrenzdenken, sondern echtes Netzwerken.

Am Ende ziehen wir Bilanz – oder eben gerade nicht. Weil eine Messe sich oft erst Monate später wirklich zeigt. Manche Kunden entscheiden vor Ort, bei anderen reift das ein halbes Jahr, ein Jahr, manchmal länger. Den Vergleich zum Harmonika-Fest zieh ich auch – da kamen Leute drei, vier Jahre nach dem ersten Gespräch wieder.

Wenn du die Folge am Sonntag selbst hörst und auf dem Weg bist: Rolltreppe hoch, erster Stand rechts. Bis 16 Uhr.

️ Viel Spaß beim Reinhören!
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Über diesen Podcast

In diesem Podcast erzähle ich dir von der Steirischen Harmonika und allem, was dazugehört – vom Spielen selbst, vom Unterrichten, vom Leben als Harmonika-Händler und von den Geschichten hinter den Kulissen, die man sonst selten hört. Es geht um Musik, Begegnungen, Entscheidungen und Erfahrungen, die sich über Jahre angesammelt haben. Und es geht auch um mich als Mensch: darum, was mich antreibt, was mir gut tut, wofür ich stehe – und wofür bewusst nicht. Kein Lehrpodcast, kein festes Format, sondern ehrliche Einblicke, immer dann, wenn es wirklich etwas zu erzählen gibt.

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