Podcaster
Episoden
10.02.2026
42 Minuten
In dieser Podcastfolge nehme ich mir bewusst Zeit, um etwas zu
erklären, das mir persönlich extrem wichtig ist – und das sich
nicht in einem Instagram-Post oder einer kurzen Story sinnvoll
darstellen lässt.
Ich erzähle dir, warum ich seit Jahren
auf Skool setze, was mich an
klassischen WhatsApp-Gruppen und Social-Media-Plattformen
zunehmend stört und warum echter Austausch zwischen Menschen für
mich heute wertvoller ist als je zuvor.
Diese Folge ist keine Werbeveranstaltung, sondern eine ehrliche
Herleitung. Von meinen ersten Harmonika-Schülern im Jahr 2019,
über die damalige WhatsApp-Gruppe, bis hin zu der Frage, warum
große Gruppen irgendwann nicht mehr funktionieren – zumindest
nicht so, wie ich mir gemeinsames Lernen vorstelle.
Ich spreche offen darüber, warum Wissen heute oft nichts mehr
kostet, aber dadurch auch an Tiefe verliert. Warum wir zwar
permanent Informationen konsumieren, aber immer seltener wirklich
weiterkommen.
Und warum ich überzeugt bin, dass Communities mit echten Menschen
in Zukunft wichtiger werden – gerade in Zeiten von KI-Content,
Fake-Videos und algorithmischem Dauerrauschen.
Außerdem erkläre ich ausführlich, was meine Skool
Community eigentlich von klassischen
Lernplattformen unterscheidet. Warum es mir nie darum ging,
möglichst viele Videos „abzustellen“, sondern Räume zu schaffen,
in denen Fragen entstehen dürfen. Räume, in denen man nicht
perfekt sein muss, sondern ehrlich üben, scheitern und besser
werden kann – gemeinsam.
Ein zentraler Teil der Folge ist auch die Entstehung meiner
neuen Skool Premium Community. Ich erkläre,
warum ich diesen Schritt gehe, was dort anders läuft als bisher
und warum ich mich ganz bewusst gegen ein weiteres reines
Online-Kurs-Produkt entschieden habe. Es geht um Wunsch-Inhalte,
Live-Sessions, konkrete Problemstellen am Instrument,
Motivationstiefs, Alltagsfragen und um einen Austausch, der nicht
um Likes kreist, sondern um Fortschritt.
Diese Folge räumt auch mit ein paar typischen Fragen und
Vorurteilen auf:
Warum kostet das Geld?
Warum ist das kein Ersatz für andere Lernplattformen?
Für wen ist diese Community sinnvoll – und für wen ganz bewusst
nicht?
Wenn du verstehen willst, wie ich Lernen, Gemeinschaft und
musikalische Entwicklung heute denke, dann ist diese Folge genau
richtig für dich. Nicht hektisch, nicht laut – aber klar in der
Haltung.
Alle Infos zur Premium Community, zum Gründer-Launch und zur
Warteliste findest du hier:
www.harmonika-community.de
Hör dir die Folge in Ruhe an. Und entscheide dann für dich, ob du
Teil dieses Weges sein willst.
lg Adrian 🪗
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22.01.2026
35 Minuten
In dieser Folge sitzt mir ein Musiker gegenüber, der auf der
steirischen Harmonika Dinge macht, die man nicht vergisst, wenn
man sie einmal gehört hat. Jakob Steinkellner kommt aus
Oberösterreich, ist Jahrgang 1995, hat klassisch mit Akkordeon
angefangen und hat sich später die steirische Harmonika geholt –
nicht, um einfach nur „noch ein Instrument“ zu haben, sondern
weil ihn dieser Klang gepackt hat und nicht mehr losgelassen hat.
Wir sprechen darüber, wie Jakobs Musik entsteht, warum er sich
früh aus der reinen Schublade der traditionellen Volksmusik
herausbewegt hat, und wie daraus Stücke werden, die eher nach
Bildern und Atmosphäre klingen als nach „Schema F“. Wenn du
wissen willst, wie jemand auf der Harmonika Klangräume baut, die
ins Ohr gehen und trotzdem Ecken und Kanten haben, dann ist das
genau deine Folge.
Ein Thema, das mich besonders fasziniert hat: Jakob war mit
seiner Musik bereits in rund 30 Ländern unterwegs, auf fast allen
Kontinenten, und erzählt, wie aus einer simplen Konzertanfrage
plötzlich eine ganze Reise wird – mit Pop-up-Konzerten,
Begegnungen, Meisterklassen und Momenten, die man so nicht planen
kann.
Und dann wird’s richtig konkret: Jakob ist der
Auftakt-Künstler meiner Wohnzimmerkonzerte 2026
– also diese ganz nahen, intensiven Konzerte, bei denen kein
Abstand zwischen Bühne und Publikum ist, sondern die Musik
praktisch „auf Armlänge“ passiert. Wir sprechen darüber, warum
genau diese kleinen Räume oft die stärksten Abende produzieren,
weil da nichts zwischen dir und der Musik steht.
Live erleben: Stammtisch mit Wohnzimmerkonzert (Jakob
Steinkellner)
Am 14.03.2026 kommt Jakob nach
Trabelsdorf in die Brauerei Beck
(Gaststube) und spielt ein 1-stündiges
Wohnzimmerkonzert – nah, direkt, ohne Schnickschnack.
Wenn du die steirische Harmonika liebst (oder gerade erst merkst,
was alles in ihr steckt), dann ist das einer dieser Abende, bei
denen du heimfährst und plötzlich wieder anders üben willst.
Tickets: auf meiner Website im Ticketshop
(rhoen-harmonika.de)
In der Folge hörst du u. a.:
Wie Jakob zur steirischen Harmonika gekommen ist und warum ihn
der Klang so tief erwischt hat, weshalb er lieber Musik „wirken
lässt“ statt alles zu erklären, was es mit seinen Kompositionen
wie „Denkwechsel“ auf sich hat, wie internationale Konzertreisen
wirklich ablaufen – und warum die stillen Sekunden nach dem
letzten Ton manchmal mehr sagen als jeder Applaus.
Wenn du diese Folge hörst und dir bei irgendeiner Stelle denkst:
„Okay… das will ich live spüren“ – dann sehen wir uns am
14.03. in Trabelsdorf.
lg Adrian 🪗
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21.01.2026
37 Minuten
In dieser ersten Podcastfolge 2026 geht es bewusst nicht um
Termine, Jahresplanung oder Ankündigungen. Stattdessen nehme ich
mir Zeit für ein ausführliches Gespräch mit Michael
Sammer, dem Kopf hinter Sammer
Harmonika, einem der spannendsten Instrumentenbauer der
steirischen Harmonika-Szene.
Michael erzählt sehr offen von seinem Weg zur steirischen
Harmonika. Aufgewachsen in der Weststeiermark war das Instrument
in seiner Familie immer präsent, auch wenn sein eigener
musikalischer Start zunächst über die Trompete führte . Ein
Schulpraktikum in einer Harmonika-Werkstatt wurde schließlich zum
Wendepunkt und legte den Grundstein für seine Ausbildung zum
Harmonika-Macher.
Im Gespräch geht es um die handwerkliche Ausbildung, die Jahre
bei Strasser, seine Tätigkeit in Stimmung und Endkontrolle sowie
um seine Leidenschaft für die Restaurierung alter Instrumente ️.
Gerade diese Arbeit zeigt, wie viel Erfahrung, Geduld und Wissen
nötig sind, um Harmonikas spielbar zu erhalten, die für viele
Menschen einen hohen ideellen Wert haben.
Ein zentraler Teil der Folge widmet sich der Entstehung der
Sammer-Harmonikas. Michael beschreibt, wie aus Reparaturen,
Gesprächen mit Musikern und der Zusammenarbeit mit seinem Bruder
Schritt für Schritt eine eigene Instrumentenlinie entstanden ist.
Nicht als Kopie bestehender Modelle, sondern mit einer klaren
eigenen Handschrift – technisch, optisch und im Spielgefühl ️.
Wir sprechen ausführlich über Materialien, Gewicht und Mechanik,
über den Einsatz von Bergfichte und darüber, warum das Gehäuse
bei der Harmonika zwar kein klassischer Klangkörper ist, sich
aber sehr wohl auf Spielkomfort und Handhabung auswirkt.
Besonders spannend ist der Ansatz, Instrumente individuell auf
den Spieler einzustellen – etwa durch Anpassung von Ansprache,
Stimmung und Federdruck.
Natürlich kommen auch die verschiedenen Modellreihen zur Sprache:
vom Einsteigerinstrument Anklang über die
klassischen Grand-Edelholz-Modelle bis hin zur kompromisslosen
Profiharmonika Empor, die gemeinsam mit Raphael
Kühberger entwickelt wurde . Dabei wird sehr klar betont, dass
das teuerste Instrument nicht automatisch das beste ist, sondern
immer das, das zur Spielweise und zum persönlichen Stand passt.
Zum Abschluss geht es um ein Thema, das beiden besonders wichtig
ist: Harmonikas sollte man ausprobieren, vergleichen und fühlen .
Der persönliche Besuch beim Hersteller oder Fachhändler ist durch
nichts zu ersetzen und hilft, Fehlkäufe zu vermeiden.
Viel Freude beim Hören
lg Adrian 🪗
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09.12.2025
24 Minuten
Mein Weg zurück
In dieser Folge nehme ich dich mit auf eine sehr persönliche
Reise.
Es gab in den letzten Wochen kaum Lebenszeichen von mir – weder
auf Social Media noch hier im Podcast. Viele von euch haben
geschrieben, nachgefragt, sich Sorgen gemacht. Dafür möchte ich
zuerst einfach Danke sagen.
In dieser Episode erzähle ich dir offen und ehrlich, was
in den letzten Monaten bei mir passiert ist, warum ich
plötzlich still war und weshalb ich jetzt aus einem Reha-Zimmer
in Bad Neustadt zu dir spreche.
Du erfährst, wie es dazu kam, dass meine alte Herzklappe nicht
mehr funktioniert hat, warum ich mich dieses Mal für eine
mechanische Herzklappe entschieden habe, wie sich eine OP am
offenen Herzen tatsächlich anfühlt – körperlich und im Kopf, was
die intensivsten und schwersten Tage meines bisherigen Lebens
waren und warum ich heute trotz allem voller Zuversicht nach
vorne schaue.
Ich spreche auch darüber, wie sich die Zeit vor der OP angefühlt
hat, welche Warnsignale mein Körper geschickt hat, warum manche
Entscheidungen schwer, aber nötig waren und weshalb ich heute
sagen kann: Jetzt ist wieder Land in Sicht.
Zum Abschluss bekommst du einen Ausblick auf
2026, erfährst, wie es mit den Stammtischen, Seminaren
und Masterminds weitergeht – und warum ich mich nach dieser
Erfahrung mehr denn je auf jede Begegnung, jede Musik und jeden
gemeinsamen Moment freue.
Wenn du wissen willst, warum diese Pause sein musste, wie nah
Zweifel und Hoffnung manchmal beieinanderliegen und weshalb ein
„neuer Takt im Herzen“ mehr ist als nur ein Bild, dann hör
unbedingt rein.
Schreib mir gerne einen Kommentar unter der Folge – ich lese sie
wirklich alle.
Und vielleicht sehen wir uns ja bald wieder: beim Stammtisch, im
Laden oder bei einem Seminar.
Danke, dass du da bist und mir zuhörst.
lg Adrian 🪗
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26.10.2025
21 Minuten
Folge 65 – Basslos? Dann lass es gleich
bleiben!
🪗 Warum du ohne linke Hand beim Harmonika-Spielen nie richtig
ankommst
In dieser Folge spreche ich ein Thema an, das viele betrifft –
und trotzdem wird es oft ignoriert:
️ Spielen ohne Bass.
️ Spielen ohne linke Hand.
️ Spielen, ohne sich weiterzuentwickeln.
Klartext: Wenn du auf Dauer nur mit der rechten Hand spielst,
wirst du nie zum vollen Harmonika-Gefühl kommen. Ich erzähle dir
aus meinem Alltag als Lehrer, Händler und Seminarleiter, warum so
viele auf diesem Weg scheitern – und wie du es besser machen
kannst.
Warum dein motorisches Gedächtnis dein bester Freund (oder Feind)
ist
Was Hunde mit deinem Lernverhalten zu tun haben
Wieso Entwicklung glücklich macht
Und warum sich Harmonika-Spielen wie eine einzige Bewegung
anfühlen sollte
Außerdem: viele bildhafte Vergleiche, ehrliche Motivation, ein
kleiner Tritt in den Hintern – und am Ende eine klare
Botschaft:
Wenn du ohne Bass spielst, dann spielst du nicht richtig.
Punkt.
Jetzt reinhören, nachdenken und vor allem: umsetzen!
Schreib mir gerne dein Feedback direkt in die Spotify-Kommentare!
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Über diesen Podcast
In diesem Podcast erzähle ich dir von der Steirischen Harmonika und
allem, was dazugehört – vom Spielen selbst, vom Unterrichten, vom
Leben als Harmonika-Händler und von den Geschichten hinter den
Kulissen, die man sonst selten hört. Es geht um Musik, Begegnungen,
Entscheidungen und Erfahrungen, die sich über Jahre angesammelt
haben. Und es geht auch um mich als Mensch: darum, was mich
antreibt, was mir gut tut, wofür ich stehe – und wofür bewusst
nicht. Kein Lehrpodcast, kein festes Format, sondern ehrliche
Einblicke, immer dann, wenn es wirklich etwas zu erzählen gibt.
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