Anmeldung Registrierung
Auto Hell Dunkel
Erweiterte Suche
  1. Startseite
  2. Podcasts
  3. Köpfle & Kompass - Für Innovation & Kommunikation im Wandel - Schwaben unboxed Podcast

Episoden

53 Minuten
Wie verändert KI die Arbeit im Mittelstand, und wie abhängig ist Europa von amerikanischen und chinesischen Anbietern? Darüber sprechen Melanie Kamrath und Alex Vollertsen mit ihrem ersten Studiogast der zweiten Staffel, Alexander Bartel. Er kommt aus Kempten im Allgäu und ist Professor für Software Engineering an der Hochschule Neu-Ulm.

Bartel arbeitet am Technologietransferzentrum (TTZ) in Günzburg mit, das sich mit KI beschäftigt, und begleitet Unternehmen aus der Region, vor allem aus dem produzierenden Gewerbe. Er erklärt, warum Studierende trotz KI noch programmieren lernen müssen, und was ein abgeschaltetes KI-Modell über Europas Abhängigkeit zeigt.

Im Gespräch geht es um den Mittelstand: Unternehmen mit sensiblen Daten können eigene KI-Lösungen aufbauen. Bartel erklärt den Busfaktor und warum sich schlechte Prozesse nicht durch Digitalisierung bessern. Er sagt, KI nehme keine Jobs weg, sorge aber für einen ordentlichen Wandel mit zwei Seiten.

Am Ende geht es um Nachwuchs und ein mögliches neues Schulfach, um Arbeitsplätze und Fähigkeiten und um die Haltung, die jungen Menschen im Umgang mit KI hilft. Bartel nennt außerdem seinen Wunsch für die Region.

Kapitel:

00:00 Intro

00:41 Begrüßung und Vorstellung

02:53 Lieblingsplatz und die Region

08:23 Das TTZ und KI in der Softwareentwicklung

14:58 Europa und digitale Souveränität

23:08 KI im Mittelstand: Daten, Prozesse, Mitarbeiter

34:40 Größter Erfolg, Nachwuchs und neues Schulfach

42:34 Arbeitsplätze, Skills und Wandel

50:55 Wunsch für die Region
31 Minuten
Staffel 2 von „Köpfle & Kompass“ beginnt ohne Gast. Melanie Kamrath und Alex Vollertsen erklären, warum sie den Blick von der Marke auf die ganze Region weiten und welche Gäste in den nächsten Folgen kommen. Neu sind mehr Gespräche mit Menschen aus der Region, Besuche an Lieblingsplätzen und ein Hotseat.

Weil noch kein Gast da ist, beantworten die beiden die Einstiegsfrage nach dem schwäbischen Lieblingsplatz gegenseitig. Melanie nennt einen Platz in der Natur. Alex sagt, sein Lieblingsplatz sei kein Ort, sondern die Menschen. Er erzählt, warum er sein Unternehmen in der Heimat aufgebaut hat und wie schwer es im ländlichen Raum ist, Mitarbeitende zu finden und zu halten.

Melanie berichtet, wie sie die Schwaben erlebt, und beide sprechen darüber, was langfristige Beziehungen im Geschäft tragen. Im Mittelpunkt steht die Resilienz: Bewahren und zugleich Neues zulassen. Zum Schluss geht es um KI und darum, warum dabei niemand abgehängt ist.

Die Folge gibt einen Überblick, wie die zweite Staffel aufgebaut ist, und zeigt, welche Themen Unternehmen in der Region beschäftigen: Fachkräfte, Netzwerke und der Umgang mit Veränderung.

Kapitel:

00:00 Intro

00:20 Größer denken: Was sich in Staffel 2 ändert

02:47 Lieblingsplatz in Schwaben

05:52 Warum eine Agentur in der Region

08:14 Team, Netzwerk und Chancen auf dem Land

13:20 Wie Schwaben ticken

16:35 Vertrauen, Beziehungen und Resilienz

25:44 KI und Ausblick auf die Staffel
47 Minuten
Nach der Winterpause starten Melanie und Alex mit einem Blick nach vorne ins Jahr 2026 und nehmen Hörer:innen mit in ihre Trendradar-Welt zwischen Marke, Marketing und Kommunikation. Alex kommt aus der Kommunikationspraxis im Mittelstand, Melanie bringt die Perspektive aus Wissenschaft, Technologie und Markenberatung mit – gemeinsam zeichnen sie ein Zukunftsbild, das sehr bewusst zwischen Hype und echter Relevanz unterscheidet.​

Ein Schwerpunkt liegt auf KI und Quantentechnologie: Alex berichtet von einem Vortrag eines KI-Professors der HNU, laut dem Large Language Models bei Texten bereits auf 99% Leistungsniveau liegen, aber Natürlichkeit, Emotion und Menschlichkeit noch nicht ersetzen. Melanie zeigt, warum KI in Produktion und Vertrieb längst Standard sein sollte und weshalb Unternehmen, die sich bei Digitalisierung und Datenströmen abkoppeln, spätestens mit dem Durchbruch der Quantentechnologie „raus“ sind.​

Statt blind jedem TikTok-Trend hinterherzulaufen, plädieren die beiden für Entwicklungen mit Substanz: Beständiges Storytelling, authentische Inhalte und der langfristige Aufbau von Communities, die wirklich zum Unternehmen passen. Alex erklärt, warum eine kleine, regionale, aktive Community für B2B und HR wertvoller sein kann als eine Million zufällige Views – und wie ein Autohaus erst nach einem Jahr konsequentem TikTok-Content „über Nacht“ durchstartet.​

Sie diskutieren zudem, was Marken 2026 nicht mehr machen sollten: KI-Texte 1:1 übernehmen, ohne menschlichen Feinschliff, und „keine Marke haben“, also ohne Kompass in Kommunikation und Budgets steuern. An Beispielen wie Logo-Relaunches von TU Dresden, Städten oder dm/rossmann wird deutlich, wie sensibel Communitys auf Rebranding oder fehlende politische Positionierung reagieren und weshalb Haltung, Krisenkommunikation und Klarheit zur Grundausstattung jeder Marke gehören.​

Zum Abschluss wird es persönlich: Melanie sieht ihren wichtigsten Trend darin, ein belastbares Expertennetzwerk und eine „Community of Friends“ aufzubauen, um Transformation nie alleine zu begleiten. Alex beschreibt, wie sein erstes Quartal 2026 stark von Kommunalwahl-Kampagnen und dem Kampf gegen Rechts geprägt sein wird – und warum es für Marken immer wichtiger wird, Charakter zu zeigen, statt sich wegzuducken.​
37 Minuten
Zur Weihnachtszeit melden sich Alex und Melanie noch einmal aus dem Studio und nehmen Hörer:innen mit in einen ehrlichen Jahresrückblick. Im Fokus: Was hat sich im schwäbischen Mittelstand 2025 rund um Marke, Kommunikation, Kultur und Transformation wirklich bewegt – und wo hakt es noch?​

Alex berichtet, wie viele mittelständische Unternehmen in der Region erkannt haben, dass moderne Kommunikation und Social Media keine Kür mehr sind, sondern Voraussetzung für Sichtbarkeit und Arbeitgeberattraktivität. Melanie schildert, warum Transformation immer zwei Gesichter hat: Unsicherheit und Angst auf der einen Seite, neue Chancen und Zusammenarbeit auf der anderen.​

Ein zentrales Thema der Folge ist Unternehmenskultur: Ausgehend von der Folge mit Franziska wird deutlich, wie sehr Bewerbungsprozesse, interne Zusammenarbeit und echte Wertschätzung die Wachstumsfähigkeit beeinflussen. Melanie verweist auf Studien, nach denen Unternehmen mit starker Kultur bis zu dreimal schneller wachsen – ein klares Argument, nicht länger an diesem „weichen“ Thema zu sparen.​

Die beiden diskutieren außerdem Fachkräftemangel, Demografie und die besondere Situation im ländlichen Raum: Volle Auftragsbücher, aber zu wenig oder instabile Teams, weil Nähe, Zuhören und Wertschätzung in Produktion und Alltag fehlen. Sie sprechen über Ängste vor KI und Automatisierung, hohe Investitionshürden in der Produktion und warum neue Technologien trotzdem Grundvoraussetzung für Wettbewerbsfähigkeit und Wohlstand bleiben.​

Ein weiterer Block gehört der Frage, wie Medien, Politik und Unternehmen über Scheitern und Transformation sprechen: Anhand eines aktuellen Beispiels aus der Region machen Alex und Melanie deutlich, dass mutige Restrukturierung und klare Strategie anders erzählt werden müssen als reine Krisenstory. Am Ende wird es persönlich: Alex teilt seine größten Learnings in Teamführung und Zuhören – und beide stellen die Frage, welche Kompetenzen sie selbst in Zukunft weiterentwickeln wollen, um Wandel aktiv mitzugestalten.​
1 Stunde 17 Minuten
Live vom Leadership-Workshop in Ochsenhausen taucht diese Folge von „Köpfle & Kompass“ in die Frage ein, wie Innovation, Marke und Leadership im Süden tatsächlich zusammenspielen. Gastgeber Alex Vollertsen spricht mit Dr. Birgit Stelzer, Innovationsgestalterin und Gründerin des Campus H1, sowie mit Frank Ilg, Gründer von innowate und ehemaligem Head of Innovation bei PERI.​

Birgit baut mit dem Campus H1 ein Innovationszentrum „für den Mittelstand in der Fläche“ und zeigt, wie wichtig klare Kommunikation, politische Anschlussfähigkeit und die richtigen „Anfangskomplizen“ sind, um ein Ökosystem überhaupt in Bewegung zu bringen. Sie berichtet, warum der Versuch, alles in einem Satz erklären zu wollen, scheitert – und wie sie je nach Zielgruppe ganz unterschiedliche Begeisterungsmomente anspricht, vom Büro mit Bergblick bis zum Konzertabend im Innovationszentrum.​

Frank bringt seine Erfahrung aus Maschinenbau, Wirtschaftsingenieurwesen und Innovationsverantwortung bei PERI ein und erklärt, weshalb Innovation ohne offene, transparente Kommunikation kaum funktioniert. Er spricht über Widerstände im schwäbischen Kontext, „schwäbisches Brustschwimmen“ als Innovationskiller und darüber, warum viele Unternehmen zuerst nach einem Angebot fragen, bevor sie überhaupt ihr eigentliches Problem benennen können.​

Gemeinsam entwickeln die drei das Bild einer „Innovationsanamnese“, in der mit klugen Fragen, ehrlichen Diagnosen und Experimenten herausgearbeitet wird, wo wirklich der Schuh drückt. Sie zeigen, weshalb Vertrauen Komplexität reduziert, warum Gründerteams und Innovationsprojekte sich mit der Zeit verändern müssen und wieso externe Sparringspartner oft der Unterschied zwischen teurem Hobby und tragfähigem Geschäftsmodell sind.​
In Podcasts werben
Schalte jetzt Werbung in Podcasts.

Über diesen Podcast

Köpfle & Kompass ist kein Theorietalk, sondern praktisches Denken im Dialog. Melanie Kamrath (denklaut.studio) und Alexander Vollertsen (goldencut.media) sprechen über das, was Unternehmen im Süden bewegt – zwischen Werkbank, Whiteboard und Vorstandsetage. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Marke, Marketing, Kommunikation und Vertrieb zusammenspielen – und wie daraus Haltung entsteht. Für alle, die Wandel nicht nur managen, sondern gestalten wollen. Für Macher:innen mit Haltung und Denker:innen mit Bodenhaftung. Eine Produktion von goldencut.media
Podcast melden

„Köpfle & Kompass - Für Innovation & Kommunikation im Wandel - Schwaben unboxed“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

Abonnenten

Teilen

Mein Archiv

Deine Privatkopie der Folgen, die du nicht verlieren willst.

Podcast-Folgen verschwinden. Feeds werden auf die letzten Episoden gekürzt, Hoster räumen alte Dateien ab, Formate wechseln den Anbieter und lassen ihr Archiv zurück. Mit „Mein Archiv“ sichert podcast.de die Folgen deiner Podcasts für dich — angefangen bei den ältesten, denn die sind zuerst weg.

  • Deine gesicherten Folgen bleiben hörbar, auch wenn das Original offline geht.
  • Auch Folgen, die im heutigen Feed gar nicht mehr stehen — podcast.de kennt sie noch.
  • Herunterladen bleibt möglich, solange die Folge beim Podcaster liegt. Der zählt seine Abrufe wie bisher.
Startet bald

Sei beim Start von Mein Archiv dabei

Mein Archiv ist fast fertig. Trag dich ein, dann bekommst du eine E-Mail, sobald es losgeht – und bist von Anfang an dabei. Wir schreiben dir nur zum Start, keine Werbung, keine Weitergabe deiner Daten.

Du bekommst zuerst eine Bestätigungsmail. Abmelden geht jederzeit. Datenschutz