Kontrafunk: Krieg und Frieden
In unserer unfriedlichen Zeit ist Aufklärung die wichtigste Strategie. Wir bekämpfen Propaganda und verteidigen uns gegen Kriegstreiberei durch sachverständige Interviews über Militärgeschichte, Geopolitik, Waffentechnik und Armeestrukturen.
In unserer unfriedlichen Zeit ist Aufklärung die wichtigste Strategie. Wir bekämpfen Propaganda und verteidigen uns gegen Kriegstreiberei durch sachverständige Interviews über Militärgeschichte, Geopolitik, Waffentechnik und Armeestrukturen.
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14.04.2026
56 Minuten
Achtzig Jahre nach Kriegsende richtet diese Ausgabe den Blick auf zwei historische Einschnitte rund um den 14. April. Im Fokus stehen die systematisch organisierten Vertreibungen Deutscher im Frühjahr 1946, die Millionen Menschen ihre Heimat gekostet haben. Erika Steinbach, ehemalige Präsidentin des Bundes der Vertriebenen und selbst in Danzig, Westpreußen, geboren, ordnet die Ereignisse und ihre Folgen ein. Zudem geht es um den sowjetischen Afghanistan-Krieg: Mit dem Genfer Abkommen vom 14. April 1988 begann der Rückzug der Roten Armee. Der Osteuropahistoriker Alexander Rahr, Vorsitzender der Eurasien-Gesellschaft, erklärt, warum dieser Krieg als Wendepunkt für die Sowjetunion gilt und bis heute nachwirkt.
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07.04.2026
56 Minuten
Wir sprechen heute mit dem Journalisten Pierre Heumann, der in Tel Aviv lebt und arbeitet . Wir werden mit ihm die aktuelle Lage im Nahen Osten erörtern, sowohl hinsichtlich des Iran-Krieges, aber vor allem auch der anderen militärischen Auseinandersetzungen in der Region. Und wir werden der Frage nachgehen, wie Israel unter den gegebenen Bedingungen einen dauerhaften Frieden für sich erlangen kann. Wir reden darüber hinaus mit unserem Kontraunk-Kollegen Florian Machel über die Gefahren, die von künstlicher Intelligenz in Kriegen und der Berichterstattung über sie ausgehen. Florian Machel hat an der Kunstuniversität in Linz visuelle Mediengestaltung mit dem Schwerpunkt Video und Film studiert und inzwischen eine 30 Jahre andauernde Berufserfahrung.
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31.03.2026
56 Minuten
Vom Wiener Kongress zurück in die Gegenwart: Diese Ausgabe verbindet historische Umbrüche mit aktuellen sicherheitspolitischen Fragen. Die österreichische Historikerin Dr. Gudula Walterskirchen analysiert die militärischen Reformen rund um den Einzug der über Napoleon siegreichen preußischen, österreichischen und russischen Truppen am 31. März 1814 und zieht Parallelen zur heutigen Lage Österreichs zwischen Neutralität und neuen Bedrohungen. Im zweiten Teil berichtet Elena Prilop, Stabsunteroffizier a. D. in der Panzeraufklärungstruppe, von ihren persönlichen Erfahrungen als eine der ersten Frauen in einer Kampftruppe der Bundeswehr. Es geht um Wandel innerhalb der Streitkräfte, Gleichstellung und die Frage, wie sich Armeen – und die Menschen darin – verändern.
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24.03.2026
56 Minuten
Diese Ausgabe steht ganz im Zeichen der derzeitigen geopolitischen Konflikte. Kay-Achim Schönbach, Vizeadmiral a. D. und früherer Inspekteur der Bundesmarine, berichtet über die Lage im Persischen Golf aus Sicht eines Marineexperten. Im Anschluss liefert Ralph Bosshard, ehemaliger Oberstleutnant im Generalstab der Schweizer Armee, aktuelle Informationen zum Ukraine-Krieg. Kay-Achim Schönbach: Straße von Hormus Ralph Bosshard: Ukraine-Krieg
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17.03.2026
56 Minuten
Vor genau 1550 Jahren endete mit der Absetzung des Kaisers Romulus Augustulus das Weströmische Reich – ein Ereignis, das bis heute als Symbol für den Zusammenbruch einer Weltordnung gilt. Doch war es wirklich ein plötzlicher Sturz oder das Ergebnis eines langen historischen Prozesses? In der Sendung spricht der Historiker Prof. David Engels über den Niedergang Roms und mögliche Parallelen zur Gegenwart. Denn auch heute befindet sich die internationale Ordnung im Umbruch: Der Krieg in der Ukraine, Spannungen im Nahen Osten und die Rückkehr geopolitischer Machtpolitik verändern die globale Balance. Gemeinsam mit dem Historiker und Politikwissenschaftler Prof. Heinz Theisen geht es um die Frage, welche Rolle Europa und Deutschland in einer zunehmend multipolaren Welt spielen können – und welche Voraussetzungen der Westen braucht, um politisch und strategisch handlungsfähig zu bleiben.
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