Schmid und Landolt unstrukturiert Archiv
33 Episoden
25 Minuten
Diesmal wird's so richtig unstrukturiert: Simon bringt seine Kellerkiste mit: Schnupperlehr-Fragebogen von 1995, ein Poster von MacGyver, eine Autogrammkarte von Eden mit Midi Gottet, Rolly Märki und Helmi Sigg, eine Einladung der Berufsberatung, viele Schulbücher, ein Yoyo und ein Filmplakat von Simons Preisgekrönten Kurzfilm «Schicksale, die das Lebenschrieb».
Dazu die Auflösung unseres Metrostationen-Quiz aus Episode 14: Wo sind Simone, François und René im Französisch Buch «On y va» in Paris steckengeblieben und was machen sie heute?
Ausserdem erzählt Simon, wie es seinem Drucker unterdessen geht, der geplant seine eigene Obsoleszenz herbeigeführt hat und Nils berichtet vom Lernhaus Sole: Lernwaben aus dem Makerspace, ein geschenkter Töpferofen – und die Vision eines altersübergreifenden Lern- und Lebensraums, in dem das Feuer weitergegeben wird.
Wie immer: kein Skript, kein Plan und viele schöne Erinnerungen.
Dazu die Auflösung unseres Metrostationen-Quiz aus Episode 14: Wo sind Simone, François und René im Französisch Buch «On y va» in Paris steckengeblieben und was machen sie heute?
Ausserdem erzählt Simon, wie es seinem Drucker unterdessen geht, der geplant seine eigene Obsoleszenz herbeigeführt hat und Nils berichtet vom Lernhaus Sole: Lernwaben aus dem Makerspace, ein geschenkter Töpferofen – und die Vision eines altersübergreifenden Lern- und Lebensraums, in dem das Feuer weitergegeben wird.
Wie immer: kein Skript, kein Plan und viele schöne Erinnerungen.
29 Minuten
Rhabarbersirup, eine Hörerinnen-Frage und ein Thema, das uns beide als Väter und Bildungsbegleiter direkt betrifft.
Rosa hat geschrieben: Sind Menschen mit ADHS Owner, Creator und Broker in einer Person? Wir versuchen eine Antwort – und kommen dabei auf Peter Kruses Modell aus Episode 11 zurück.
Dann wird es persönlich: Die EU klagt gegen TikTok wegen suchtgefährdender Algorithmen. Nils erzählt, wie Jahre voller strenger Medienlimits die Beziehung zu seinem Kind belastet haben – und warum das Loslassen alles verändert hat. Simon steht kurz vor dem Moment, seiner Tochter ein eigenes Smartphone zu geben, und ringt noch mit der richtigen Haltung.
Wir teilen unsere Überzeugung: Verbote erzeugen keine Medienkompetenz. Kinder brauchen keine sterile digitale Welt – sie brauchen Begleitung, Dialog und Vertrauen. Und wir fragen uns: Was, wenn TikTok im Westen ganz bewusst anders designed ist als in China?
Rosa hat geschrieben: Sind Menschen mit ADHS Owner, Creator und Broker in einer Person? Wir versuchen eine Antwort – und kommen dabei auf Peter Kruses Modell aus Episode 11 zurück.
Dann wird es persönlich: Die EU klagt gegen TikTok wegen suchtgefährdender Algorithmen. Nils erzählt, wie Jahre voller strenger Medienlimits die Beziehung zu seinem Kind belastet haben – und warum das Loslassen alles verändert hat. Simon steht kurz vor dem Moment, seiner Tochter ein eigenes Smartphone zu geben, und ringt noch mit der richtigen Haltung.
Wir teilen unsere Überzeugung: Verbote erzeugen keine Medienkompetenz. Kinder brauchen keine sterile digitale Welt – sie brauchen Begleitung, Dialog und Vertrauen. Und wir fragen uns: Was, wenn TikTok im Westen ganz bewusst anders designed ist als in China?
20 Minuten
In dieser Folge wird es kreativ, pädagogisch und ein bisschen philosophisch – alles wegen einer Magic-Karten-Box aus dem 3D-Drucker.
Nils erzählt, wie seine Schwägerin Luisa ihm den Einstieg in den 3D-Druck geschenkt hat – und warum er mittlerweile drei Drucker in der Schule betreibt, die rund um die Uhr laufen. Wir sprechen darüber, warum Schüler:innen zuerst einfach Dinge ausdrucken müssen, bevor Kreativität entstehen kann – und warum das kein Versagen ist, sondern Lernen.
Dann wird Simon nachdenklich: 2'500 ausrangierte Profolio-Ordner suchen eine sinnvollere Zukunft als die Verbrennungsanlage. Und niemand macht es – weil es sich monetär nicht lohnt. Müsste es das?
Peter Kruses Begriff der Hysterese liefert den roten Faden: Warum Menschen Muster erst ändern, wenn der Schmerz gross genug ist – und was das mit verschlossenen Türen, Recycling und Simons Vorliebe für den komplizierten Weg zu tun hat.
Themen dieser Folge:3D-Druck im Schulalltag · Lernen durch Scheitern · Kreativität vs. Effizienz · Plastikrecycling und Ordner-Dilemma · Peter Kruse & Hysterese · Warum wir Muster erst ändern, wenn es wehtut
Habt ihr eine Idee, wie man PP-Plastik-Ordner sinnvoll recyceln oder weiterverwenden kann? Meldet euch!
Nils erzählt, wie seine Schwägerin Luisa ihm den Einstieg in den 3D-Druck geschenkt hat – und warum er mittlerweile drei Drucker in der Schule betreibt, die rund um die Uhr laufen. Wir sprechen darüber, warum Schüler:innen zuerst einfach Dinge ausdrucken müssen, bevor Kreativität entstehen kann – und warum das kein Versagen ist, sondern Lernen.
Dann wird Simon nachdenklich: 2'500 ausrangierte Profolio-Ordner suchen eine sinnvollere Zukunft als die Verbrennungsanlage. Und niemand macht es – weil es sich monetär nicht lohnt. Müsste es das?
Peter Kruses Begriff der Hysterese liefert den roten Faden: Warum Menschen Muster erst ändern, wenn der Schmerz gross genug ist – und was das mit verschlossenen Türen, Recycling und Simons Vorliebe für den komplizierten Weg zu tun hat.
Themen dieser Folge:3D-Druck im Schulalltag · Lernen durch Scheitern · Kreativität vs. Effizienz · Plastikrecycling und Ordner-Dilemma · Peter Kruse & Hysterese · Warum wir Muster erst ändern, wenn es wehtut
Habt ihr eine Idee, wie man PP-Plastik-Ordner sinnvoll recyceln oder weiterverwenden kann? Meldet euch!
31 Minuten
Wow, wer hätte das gedacht? Wir starten in unsere vierte Podcastsession. Da unsere KI heute streikt, schreibe ich diesen Newsletter kopf- und händisch. Denn ich will in die Skiferien. Doch davor gibt's für dich eine weitere Episode aus unserem Leben. Diesmal sprechen wir über unsere Werdegänge.
Hätte sich dein 15-jähirges Ich vorstellen können, das zu tun was du heute machst? Im Gegensatz zu Simon, konnte sich Nils überhaupt nicht vorstellen, was er heute macht. Er strebte damals nach Status in seinem tun und wollte möglichst viel Geld verdienen um später frei zu sein. Simon hingegen wusste schon als Zweijähriger, dass er Erfinder werden möchte.
Wir sprechen darüber, wie unsere Laufbahnen verlaufen sind, erklären, was Job Crafting ist und wie wir es heute ausleben und nehmen ein Zuhörerinnen-Feedback zu Herzen.
Simon hat nun neben einem halb defekten Drucker noch einen rinnenden Geschirrspüler. Nils erklärt ihm, wie er seine Waschmaschine mit Silikon reparieren konnte. Und zum Schluss widmen wir uns noch Simon, Françoise und René aus der Mutter aller Lehrmittel «On y va». Wie viel Französisch ist bei uns hängen geblieben, welche Studiengänge haben Nils und Simon abgebrochen und was Simons Motivation war, die BMS zu absolvieren.
Hätte sich dein 15-jähirges Ich vorstellen können, das zu tun, was du heute machst?
Hätte sich dein 15-jähirges Ich vorstellen können, das zu tun was du heute machst? Im Gegensatz zu Simon, konnte sich Nils überhaupt nicht vorstellen, was er heute macht. Er strebte damals nach Status in seinem tun und wollte möglichst viel Geld verdienen um später frei zu sein. Simon hingegen wusste schon als Zweijähriger, dass er Erfinder werden möchte.
Wir sprechen darüber, wie unsere Laufbahnen verlaufen sind, erklären, was Job Crafting ist und wie wir es heute ausleben und nehmen ein Zuhörerinnen-Feedback zu Herzen.
Simon hat nun neben einem halb defekten Drucker noch einen rinnenden Geschirrspüler. Nils erklärt ihm, wie er seine Waschmaschine mit Silikon reparieren konnte. Und zum Schluss widmen wir uns noch Simon, Françoise und René aus der Mutter aller Lehrmittel «On y va». Wie viel Französisch ist bei uns hängen geblieben, welche Studiengänge haben Nils und Simon abgebrochen und was Simons Motivation war, die BMS zu absolvieren.
Hätte sich dein 15-jähirges Ich vorstellen können, das zu tun, was du heute machst?
20 Minuten
Was kommt, wenn alles zu Tode automatisiert wurde?
Simon und Nils wagen sich an die grosse Frage: Was kommt eigentlich nach der KI? Eine spekulative Reise in eine Zukunft, in der Roboter Ping Pong spielen, vollautomatische Fabriken sich selbst reproduzieren und Menschen nicht mehr arbeiten müssen.Die drei Gesetze der Digitalisierung nach Wirtschaftsprofessorin Joschana Zuboff bilden den Ausgangspunkt:
1. Alles was digitalisiert werden kann, wird digitalisiert.
2. Alles was automatisiert werden kann, wird automatisiert.
3. Alles was zum Zwecke der totalen Kontrolle kolonisiert werden kann, wird kolonisiert.
Die zentrale Frage: Wenn humanoide Roboter, spezialisierte KI-Systeme wie AlphaFold und vollautomatische Fabriken fast alle Arbeit übernehmen – brauchen wir dann noch Geld? Können wir uns ein Brot leisten, das ein echter Bäcker von Hand gemacht hat? Und wird das maschinell produzierte Brot überhaupt noch etwas kosten?
Nils ist überzeugt: Der Beruf des Lehrers ist "meines Erachtens bereits automatisiert" – didaktisches Handeln und Denken kann KI bereits besser als jeder Lehrer. Und das passiert in der Breite, in allen Bereichen: Psychologie, Berufsberatung, Medizin, Bauwesen.Die Konsequenz: Menschen werden von "Bullshit-Tätigkeiten" befreit. Aber was dann? Arbeiten wir nur noch aus Sinnhaftigkeit, aus Lust am Handwerk? Wird es Mikro-Businesses geben, die von Subventionen leben? Verschwindet der Kapitalismus und weicht einem Mix aus Kapitalismus und Kollektivismus?
Die beiden diskutieren Jeremy Rifkins Vision: Es wird keine vollständige Abkehr vom Kapitalismus geben, aber grosse Bereiche werden kollektiv zugänglich werden. Handwerk wird wertgeschätzt, aber teuer. Vollautomatisierte Produkte nahezu kostenlos.Die unbeantworteten Fragen häufen sich: Wo bekommen wir unsere Nahrungsmittel? Können wir noch reisen? Welche Länder werden profitieren, welche abgehängt? Und wird die Schweiz führend dabei sein oder zu teuer?
Am Ende unterbrechen Nils' Kinder das Gespräch – und genau das wird zum zentralen Punkt: Es geht um den Menschen, um Kinder, um Bedürfnisse. Die Automatisierung könnte uns mehr Zeit für Menschlichkeit geben.
Der Aufruf: Simon und Nils haben mehr Fragen als Antworten. Sie bitten um Kommentare: Was denkt ihr, was kommt nach der totalen Automatisierung?
Kernthemen: Post-KI, Automatisierung, humanoide Roboter, Zukunft der Arbeit, Kapitalismus vs. Kollektivismus, Grundeinkommen, Sinnhaftigkeit, Handwerk, Jeremy Rifkin, Joschana Zuboff, Menschlichkeit
Simon und Nils wagen sich an die grosse Frage: Was kommt eigentlich nach der KI? Eine spekulative Reise in eine Zukunft, in der Roboter Ping Pong spielen, vollautomatische Fabriken sich selbst reproduzieren und Menschen nicht mehr arbeiten müssen.Die drei Gesetze der Digitalisierung nach Wirtschaftsprofessorin Joschana Zuboff bilden den Ausgangspunkt:
1. Alles was digitalisiert werden kann, wird digitalisiert.
2. Alles was automatisiert werden kann, wird automatisiert.
3. Alles was zum Zwecke der totalen Kontrolle kolonisiert werden kann, wird kolonisiert.
Die zentrale Frage: Wenn humanoide Roboter, spezialisierte KI-Systeme wie AlphaFold und vollautomatische Fabriken fast alle Arbeit übernehmen – brauchen wir dann noch Geld? Können wir uns ein Brot leisten, das ein echter Bäcker von Hand gemacht hat? Und wird das maschinell produzierte Brot überhaupt noch etwas kosten?
Nils ist überzeugt: Der Beruf des Lehrers ist "meines Erachtens bereits automatisiert" – didaktisches Handeln und Denken kann KI bereits besser als jeder Lehrer. Und das passiert in der Breite, in allen Bereichen: Psychologie, Berufsberatung, Medizin, Bauwesen.Die Konsequenz: Menschen werden von "Bullshit-Tätigkeiten" befreit. Aber was dann? Arbeiten wir nur noch aus Sinnhaftigkeit, aus Lust am Handwerk? Wird es Mikro-Businesses geben, die von Subventionen leben? Verschwindet der Kapitalismus und weicht einem Mix aus Kapitalismus und Kollektivismus?
Die beiden diskutieren Jeremy Rifkins Vision: Es wird keine vollständige Abkehr vom Kapitalismus geben, aber grosse Bereiche werden kollektiv zugänglich werden. Handwerk wird wertgeschätzt, aber teuer. Vollautomatisierte Produkte nahezu kostenlos.Die unbeantworteten Fragen häufen sich: Wo bekommen wir unsere Nahrungsmittel? Können wir noch reisen? Welche Länder werden profitieren, welche abgehängt? Und wird die Schweiz führend dabei sein oder zu teuer?
Am Ende unterbrechen Nils' Kinder das Gespräch – und genau das wird zum zentralen Punkt: Es geht um den Menschen, um Kinder, um Bedürfnisse. Die Automatisierung könnte uns mehr Zeit für Menschlichkeit geben.
Der Aufruf: Simon und Nils haben mehr Fragen als Antworten. Sie bitten um Kommentare: Was denkt ihr, was kommt nach der totalen Automatisierung?
Kernthemen: Post-KI, Automatisierung, humanoide Roboter, Zukunft der Arbeit, Kapitalismus vs. Kollektivismus, Grundeinkommen, Sinnhaftigkeit, Handwerk, Jeremy Rifkin, Joschana Zuboff, Menschlichkeit
26 Minuten
Simon und Nils wagen sich an die große KI-Frage: Was macht künstliche Intelligenz mit unserer Arbeitswelt, unseren Jobs und vor allem – mit unserem kritischen Denken?
Nils' provokante These: KI macht nicht dumm. Sie befreit das kritische Denken. Was das kritische Denken zerstört, ist unser Bildungssystem – mit seinen extrinsischen Leistungsanforderungen, starren Bewertungen und der Illusion, es gäbe nur eine richtige Antwort.
Die beiden diskutieren, wie sich Jobs in Zukunft entwickeln werden: Weg von festen Stellenprofilen, hin zu Job Crafting – Menschen designen ihre eigenen Jobs, passen sie an, entwickeln sich weiter. Die klassische "eine Stelle, eine Aufgabe"-Denkweise hat noch nie wirklich funktioniert.
Spannend wird es bei Peter Kruses drei Menschentypen: Owner (Experten mit Tiefenwissen), Creator (die Ideengeber und Störfaktoren) und Broker (die Vernetzter). Werden alle drei von KI gleichermaßen bedroht? Ja – aber nicht ersetzt. KI verarbeitet nur bestehende Information effizienter. Genau wie Menschen. https://www.youtube.com/watch?v=oyo_oGUEH-I
Die Bildungs-Provokation: Nils rechnet ab mit dem System, das vorgibt zu bilden, aber kritisches Denken abtrainiert. Er hätte seine Matura nur geschafft, weil seine bildungsaffinen Eltern ihn durchgeboxt haben. KI schafft jetzt genau diese Chancengleichheit für alle – unabhängig vom Elternhaus.
Das Paradox: Die größten KI-Kritiker sind oft jene, die sich in ihrem Expertenstatus bedroht fühlen. Aber Nils' Sohn nutzt ChatGPT täglich beim Gaming – und hinterfragt permanent, ob die Antworten stimmen. Junge Menschen, die mit der Technologie aufwachsen, entwickeln ein natürliches kritisches Bewusstsein.
Die beiden sind überzeugt: KI ist der "Major Disruptor", der mit dem Vorschlaghammer die Illusion eines funktionierenden Bildungssystems zerstört. Und das ist gut so.
Am Ende ein Ausblick auf die Profolio-KI, an der Simon arbeitet – eine KI, die Schülern hilft, ihre Stärken zu erkennen und sich authentisch zu präsentieren.
Kernthemen: Künstliche Intelligenz, Job Crafting, kritisches Denken, Bildungssystem-Kritik, Chancengleichheit, Peter Kruse, Owner-Creator-Broker, Expertenstatus, Profolio-KI
Nils' provokante These: KI macht nicht dumm. Sie befreit das kritische Denken. Was das kritische Denken zerstört, ist unser Bildungssystem – mit seinen extrinsischen Leistungsanforderungen, starren Bewertungen und der Illusion, es gäbe nur eine richtige Antwort.
Die beiden diskutieren, wie sich Jobs in Zukunft entwickeln werden: Weg von festen Stellenprofilen, hin zu Job Crafting – Menschen designen ihre eigenen Jobs, passen sie an, entwickeln sich weiter. Die klassische "eine Stelle, eine Aufgabe"-Denkweise hat noch nie wirklich funktioniert.
Spannend wird es bei Peter Kruses drei Menschentypen: Owner (Experten mit Tiefenwissen), Creator (die Ideengeber und Störfaktoren) und Broker (die Vernetzter). Werden alle drei von KI gleichermaßen bedroht? Ja – aber nicht ersetzt. KI verarbeitet nur bestehende Information effizienter. Genau wie Menschen. https://www.youtube.com/watch?v=oyo_oGUEH-I
Die Bildungs-Provokation: Nils rechnet ab mit dem System, das vorgibt zu bilden, aber kritisches Denken abtrainiert. Er hätte seine Matura nur geschafft, weil seine bildungsaffinen Eltern ihn durchgeboxt haben. KI schafft jetzt genau diese Chancengleichheit für alle – unabhängig vom Elternhaus.
Das Paradox: Die größten KI-Kritiker sind oft jene, die sich in ihrem Expertenstatus bedroht fühlen. Aber Nils' Sohn nutzt ChatGPT täglich beim Gaming – und hinterfragt permanent, ob die Antworten stimmen. Junge Menschen, die mit der Technologie aufwachsen, entwickeln ein natürliches kritisches Bewusstsein.
Die beiden sind überzeugt: KI ist der "Major Disruptor", der mit dem Vorschlaghammer die Illusion eines funktionierenden Bildungssystems zerstört. Und das ist gut so.
Am Ende ein Ausblick auf die Profolio-KI, an der Simon arbeitet – eine KI, die Schülern hilft, ihre Stärken zu erkennen und sich authentisch zu präsentieren.
Kernthemen: Künstliche Intelligenz, Job Crafting, kritisches Denken, Bildungssystem-Kritik, Chancengleichheit, Peter Kruse, Owner-Creator-Broker, Expertenstatus, Profolio-KI
27 Minuten
Simon und Nils widmen sich einer Hörerfrage von Dominic: Was brauchen Menschen mit ADHS in der Schule und im Beruf?
Nils' Antithese zum gängigen Konzept: ADHS-Kinder brauchen nur dann extrem viel Struktur, wenn sie extrinsische Ziele erreichen sollen – also Ziele, die nicht ihre eigenen sind. Sobald sie ihren eigenen Interessen nachgehen können, entfalten sie einen unglaublichen Hyperfokus und sind extrem lernfähig.
Das Problem: Unser Schulsystem zwingt Kinder in ein Raster, das für viele neurodivergente Menschen schlicht nicht funktioniert. Die Folge? Schlechte Noten, Hausaufgabenkonflikte, Verhaltensauffälligkeiten und dramatische Familiensituationen. Erst wenn der Leidensdruck unerträglich wird, suchen Eltern nach Alternativen.
Am Lernhaus Sole sind etwa 50% der Kinder neurodivergent – und das ist bewusst so gewollt. Denn echte Inklusion bedeutet nicht, alle in ein System zu zwängen, sondern Vielfalt zu ermöglichen. Ein Kind fährt sogar drei Stunden pro Weg von Bern nach Glarus, weil es dort endlich lernen kann, was es interessiert – etwa Schneeflocken unter dem Mikroskop anzuschauen.
Nils' radikale Forderung: Förderklassen sollten zu Pionierklassen werden – ohne Noten, ohne Fächer, ohne klassischen Unterricht. Stattdessen: Makerspaces, Bibliotheken und selbstbestimmtes Lernen.
Die beiden diskutieren auch, wie lange das Zertifikats- und Notendenken in unserer Arbeitswelt noch funktionieren wird, warum "einfach machen" wichtiger ist als perfekte Planung und wieso wir alle zu Lebensgestaltern werden müssen statt nur den einen perfekten Beruf zu suchen.
Kernthemen: ADHS, Neurodivergenz, Hyperfokus, Schulsystem-Kritik, Diversität, Förderklassen, selbstbestimmtes Lernen, Lebensgestaltung, Zertifikatsdenken
Nils' Antithese zum gängigen Konzept: ADHS-Kinder brauchen nur dann extrem viel Struktur, wenn sie extrinsische Ziele erreichen sollen – also Ziele, die nicht ihre eigenen sind. Sobald sie ihren eigenen Interessen nachgehen können, entfalten sie einen unglaublichen Hyperfokus und sind extrem lernfähig.
Das Problem: Unser Schulsystem zwingt Kinder in ein Raster, das für viele neurodivergente Menschen schlicht nicht funktioniert. Die Folge? Schlechte Noten, Hausaufgabenkonflikte, Verhaltensauffälligkeiten und dramatische Familiensituationen. Erst wenn der Leidensdruck unerträglich wird, suchen Eltern nach Alternativen.
Am Lernhaus Sole sind etwa 50% der Kinder neurodivergent – und das ist bewusst so gewollt. Denn echte Inklusion bedeutet nicht, alle in ein System zu zwängen, sondern Vielfalt zu ermöglichen. Ein Kind fährt sogar drei Stunden pro Weg von Bern nach Glarus, weil es dort endlich lernen kann, was es interessiert – etwa Schneeflocken unter dem Mikroskop anzuschauen.
Nils' radikale Forderung: Förderklassen sollten zu Pionierklassen werden – ohne Noten, ohne Fächer, ohne klassischen Unterricht. Stattdessen: Makerspaces, Bibliotheken und selbstbestimmtes Lernen.
Die beiden diskutieren auch, wie lange das Zertifikats- und Notendenken in unserer Arbeitswelt noch funktionieren wird, warum "einfach machen" wichtiger ist als perfekte Planung und wieso wir alle zu Lebensgestaltern werden müssen statt nur den einen perfekten Beruf zu suchen.
Kernthemen: ADHS, Neurodivergenz, Hyperfokus, Schulsystem-Kritik, Diversität, Förderklassen, selbstbestimmtes Lernen, Lebensgestaltung, Zertifikatsdenken
26 Minuten
Simon und Nils starten mit klaren Zielen ins neue Jahr: Die Arbeitszufriedenheit in der Schweiz soll um mindestens 1% steigen. Doch warum ist überhaupt so viel Unzufriedenheit da?
In dieser Episode sprechen die beiden über die rasante Geschwindigkeit gesellschaftlicher Veränderungen, die unser Gehirn kaum noch verarbeiten kann. Während früher Generationen Zeit hatten, sich anzupassen, müssen wir heute konstant im "Schwimmmodus" bleiben – oder wir gehen unter.
Besonders eindringlich wird es, als Nils von seiner Zeit in der Arbeitslosigkeit erzählt: Statt Unterstützung zur Neuorientierung gab es Druck, Bestrafungen und sinnlose Massenbewerbungen. Ein System, das auf Misstrauen statt auf Vertrauen setzt und Menschen in ihrer schwierigsten Phase zusätzlich belastet.
Die beiden diskutieren, warum ein bedingungsloses Grundeinkommen mehr Sinn machen könnte als das aktuelle RAV-System, wie wichtig rechtzeitige berufliche Veränderungen sind und warum Selbstwirksamkeit und Antifragilität die Antworten auf eine unberechenbare Zukunft sein könnten.
Kernthemen: Arbeitszufriedenheit, gesellschaftlicher Wandel, Arbeitslosensystem, Grundeinkommen, berufliche Neuorientierung, Anpassungsfähigkeit, lebenslanges Lernen
Transkribiert mit www.dinbrudi.com
In dieser Episode sprechen die beiden über die rasante Geschwindigkeit gesellschaftlicher Veränderungen, die unser Gehirn kaum noch verarbeiten kann. Während früher Generationen Zeit hatten, sich anzupassen, müssen wir heute konstant im "Schwimmmodus" bleiben – oder wir gehen unter.
Besonders eindringlich wird es, als Nils von seiner Zeit in der Arbeitslosigkeit erzählt: Statt Unterstützung zur Neuorientierung gab es Druck, Bestrafungen und sinnlose Massenbewerbungen. Ein System, das auf Misstrauen statt auf Vertrauen setzt und Menschen in ihrer schwierigsten Phase zusätzlich belastet.
Die beiden diskutieren, warum ein bedingungsloses Grundeinkommen mehr Sinn machen könnte als das aktuelle RAV-System, wie wichtig rechtzeitige berufliche Veränderungen sind und warum Selbstwirksamkeit und Antifragilität die Antworten auf eine unberechenbare Zukunft sein könnten.
Kernthemen: Arbeitszufriedenheit, gesellschaftlicher Wandel, Arbeitslosensystem, Grundeinkommen, berufliche Neuorientierung, Anpassungsfähigkeit, lebenslanges Lernen
Transkribiert mit www.dinbrudi.com
26 Minuten
In Episode 8 von «Schmid und Landolt unstrukturiert» geht es um den Menschen hinter der Bewerbung. Simon und Nils diskutieren, warum Kreativität, Motivation und Charakter oft wichtiger sind als Zeugnisse – besonders in der ersten Berufswahl.
Sie sprechen über die Erfahrungen mit Bewerbungen im Lernhaus, über klassische HR-Raster und KI-gestützte Prozesse – und darüber, wie Kinder und Jugendliche intuitiv lernen, diese Tools zu nutzen, ohne ihre Individualität zu verlieren.
Neben Berufsorientierung und Bildungswegen teilt Simon seinen persönlichen Lebenslauf: von Astronauten- und Herzchirurgen-Träumen, über das Gymnasium und die erste Geschäftsidee bis hin zur Gründung der eigenen Schule. Eine Folge über Wege, Umwege und die Bedeutung von persönlichen Erfahrungen – und darüber, warum der Mensch immer im Mittelpunkt stehen sollte, auch in Zeiten von KI.
Danke www.dinbrudi.com für das Transkript.
Sie sprechen über die Erfahrungen mit Bewerbungen im Lernhaus, über klassische HR-Raster und KI-gestützte Prozesse – und darüber, wie Kinder und Jugendliche intuitiv lernen, diese Tools zu nutzen, ohne ihre Individualität zu verlieren.
Neben Berufsorientierung und Bildungswegen teilt Simon seinen persönlichen Lebenslauf: von Astronauten- und Herzchirurgen-Träumen, über das Gymnasium und die erste Geschäftsidee bis hin zur Gründung der eigenen Schule. Eine Folge über Wege, Umwege und die Bedeutung von persönlichen Erfahrungen – und darüber, warum der Mensch immer im Mittelpunkt stehen sollte, auch in Zeiten von KI.
Danke www.dinbrudi.com für das Transkript.
27 Minuten
Neues Jahr, Rivella statt Champagner – und keine grossen Neujahrsvorsätze. In Episode 7 von «Schmid und Landolt unstrukturiert» sprechen Simon und Nils über das Ankommen im neuen Jahr: unspektakulär, ehrlich und mitten aus dem Leben.
Es geht um Sport als Dopaminquelle bei ADHS, um Routinen, die nur funktionieren, wenn sie Teil eines Ablaufs sind – und warum „einfach Sport machen“ für viele keine Lösung ist. Nils erzählt, weshalb Velofahren und Joggen nur dann klappen, wenn sie mit Arbeit, Alltag oder Lernbegleitung verknüpft sind. Simon reflektiert über Vorsätze, Fokus und warum sein Kernthema Bildung auch im neuen Jahr alles andere überstrahlt.
Daneben wird es sehr konkret: Mental Load im Familienalltag, Haushaltsorganisation, Umzüge als Befreiung, Essgewohnheiten, Kochen, Einkaufen als Reizüberflutung – und wie ChatGPT plötzlich zum Einkaufs-Coach wird. Zwischen Fondue Chinoise, veganem Kochkurs, Fleischkonsum mit Haltung und der Wut über umgestellte Supermarktregale entsteht ein ehrlicher Blick darauf, wie neurodivergente Menschen ihren Alltag strukturieren (müssen), damit er tragfähig bleibt.
Eine Folge über Vorsätze ohne Pathos, Routinen ohne Selbstoptimierung – und darüber, warum Veränderung nur dann bleibt, wenn sie sich einfach machen lässt.
Transkript powered by www.dinbrudi.com
Es geht um Sport als Dopaminquelle bei ADHS, um Routinen, die nur funktionieren, wenn sie Teil eines Ablaufs sind – und warum „einfach Sport machen“ für viele keine Lösung ist. Nils erzählt, weshalb Velofahren und Joggen nur dann klappen, wenn sie mit Arbeit, Alltag oder Lernbegleitung verknüpft sind. Simon reflektiert über Vorsätze, Fokus und warum sein Kernthema Bildung auch im neuen Jahr alles andere überstrahlt.
Daneben wird es sehr konkret: Mental Load im Familienalltag, Haushaltsorganisation, Umzüge als Befreiung, Essgewohnheiten, Kochen, Einkaufen als Reizüberflutung – und wie ChatGPT plötzlich zum Einkaufs-Coach wird. Zwischen Fondue Chinoise, veganem Kochkurs, Fleischkonsum mit Haltung und der Wut über umgestellte Supermarktregale entsteht ein ehrlicher Blick darauf, wie neurodivergente Menschen ihren Alltag strukturieren (müssen), damit er tragfähig bleibt.
Eine Folge über Vorsätze ohne Pathos, Routinen ohne Selbstoptimierung – und darüber, warum Veränderung nur dann bleibt, wenn sie sich einfach machen lässt.
Transkript powered by www.dinbrudi.com
21 Minuten
Kerzen, Manderinli, Geschenke – und ganz viele Abschweifungen. In dieser weihnachtlichen Episode von «Schmid & Landolt unstrukturiert» sprechen Nils und Simon darüber, warum Weihnachten für neurodivergente Menschen oft mehr Leistungsprüfung als Besinnlichkeit ist.
Zwischen spontanen Geschenken, Wichtel-Systemen und ASMR-Wassergeräuschen geht es um die Frage, wann Anpassung hilft und wann sie zu viel wird. Simon spricht offen darüber, warum Medikation für ihn situativ entlastend sein kann, während Nils erklärt, weshalb gerade im Privaten weniger Reiz auch mehr Präsenz bedeutet.
Daneben wird es herrlich nerdig: Magic-The-Gathering-Hyperfokus, Bücher vs. Hörbücher, Gaming als Flow-Erfahrung, Ordnung durch Sammelkarten und warum „Lesen“ für manche auch Einschlafen mit Timer bedeutet. Zum Schluss gibt es ein schönes Geschenk: ehrliches Feedback aus der Community – und einen Ausblick darauf, was nächstes Jahr kommen könnte.
Eine Folge über adäquate Weihnachten, soziale Erwartungen, Neurodivergenz im Alltag – und darüber, dass Ungewissheit manchmal genau das ist, was Nähe schafft.
Hier geht's zum Song von Karpi zum Mitsingen: https://www.instagram.com/p/DRjvuXLiP5v/
Und hier geht's du DinBrudi, damit du nicht alles selbst Mitschreiben musst: https://www.dinbrudi.com
Zwischen spontanen Geschenken, Wichtel-Systemen und ASMR-Wassergeräuschen geht es um die Frage, wann Anpassung hilft und wann sie zu viel wird. Simon spricht offen darüber, warum Medikation für ihn situativ entlastend sein kann, während Nils erklärt, weshalb gerade im Privaten weniger Reiz auch mehr Präsenz bedeutet.
Daneben wird es herrlich nerdig: Magic-The-Gathering-Hyperfokus, Bücher vs. Hörbücher, Gaming als Flow-Erfahrung, Ordnung durch Sammelkarten und warum „Lesen“ für manche auch Einschlafen mit Timer bedeutet. Zum Schluss gibt es ein schönes Geschenk: ehrliches Feedback aus der Community – und einen Ausblick darauf, was nächstes Jahr kommen könnte.
Eine Folge über adäquate Weihnachten, soziale Erwartungen, Neurodivergenz im Alltag – und darüber, dass Ungewissheit manchmal genau das ist, was Nähe schafft.
Hier geht's zum Song von Karpi zum Mitsingen: https://www.instagram.com/p/DRjvuXLiP5v/
Und hier geht's du DinBrudi, damit du nicht alles selbst Mitschreiben musst: https://www.dinbrudi.com
25 Minuten
Ein Monat Podcast liegt hinter Simon und Nils – und die Zahlen sprechen: 600 Streams auf Spotify, über 50 Abonnenten, 57% Frauen hören zu, Durchschnittsalter 35-44 (genau wie die beiden). Doch was machen sie mit diesen Zahlen? «Wir brauchen einen Dolmetscher. Oder einen Manager – bei ADHS immer ein gutes Thema, oder?»
Die zentrale Frage: Was macht den Menschen einzigartig gegenüber der KI?
Highlights dieser Episode:
Mega Dank an Alessandro fürs Mastern (aber psst, kleine Weihnachtsüberraschung)
Hörer senden Feedback, wo sie den Podcast hören
Die USP-Debatte: Simon sagt Empathie, Nils sagt Unvorhersehbarkeit. Fazit: «Der USP des Menschen ist unstrukturiert»
Die provokante These: Wenn Menschen keine Empathie zeigen, machen sie genau das, was KI macht. «Sogar ChatGPT ist empathischer!»
Grosse Umstrukturierung am Lernhaus Sole: Trennwände, neue Zonen, vom 3-Jährigen bis zum 17-Jährigen – alles wird professionalisiert
Stellensuche: Nils sucht eine Kindergartenlehrperson (20-100%, mit Zertifikat) und Simon eine Office-Rakete für die Buchhaltung (50% Vormittags).
Das familienfreundliche Jobkonstrukt: Arbeiten, während die Kinder in der Schule sind
Die ehrliche Bilanz: Unzählige Kunden-Mails blieben unbeantwortet, weil die Struktur fehlte
Nils' Erkenntnis: «Wir waren damals gar nicht ready – jetzt haben wir endlich einen tragfähigen Nährboden»
Die Weihnachtsfrage: Päckchen schon beieinander? «Die meisten, voll!» – mehr dazu in der nächsten Folge.
Eine Episode über Wachstum, Professionalisierung und die Erkenntnis, dass manchmal Struktur nötig ist, um Unstruktur zu ermöglichen. Plus: Warum Menschen niemals so kontrollierbar sein werden, wie der Überwachungskapitalismus denkt.
Frohe Weihnachten! Die nächste Folge kommt am 26. Dezember.
Danke www.dinbrudi.com fürs Transkript!
Die zentrale Frage: Was macht den Menschen einzigartig gegenüber der KI?
Highlights dieser Episode:
Mega Dank an Alessandro fürs Mastern (aber psst, kleine Weihnachtsüberraschung)
Hörer senden Feedback, wo sie den Podcast hören
Die USP-Debatte: Simon sagt Empathie, Nils sagt Unvorhersehbarkeit. Fazit: «Der USP des Menschen ist unstrukturiert»
Die provokante These: Wenn Menschen keine Empathie zeigen, machen sie genau das, was KI macht. «Sogar ChatGPT ist empathischer!»
Grosse Umstrukturierung am Lernhaus Sole: Trennwände, neue Zonen, vom 3-Jährigen bis zum 17-Jährigen – alles wird professionalisiert
Stellensuche: Nils sucht eine Kindergartenlehrperson (20-100%, mit Zertifikat) und Simon eine Office-Rakete für die Buchhaltung (50% Vormittags).
Das familienfreundliche Jobkonstrukt: Arbeiten, während die Kinder in der Schule sind
Die ehrliche Bilanz: Unzählige Kunden-Mails blieben unbeantwortet, weil die Struktur fehlte
Nils' Erkenntnis: «Wir waren damals gar nicht ready – jetzt haben wir endlich einen tragfähigen Nährboden»
Die Weihnachtsfrage: Päckchen schon beieinander? «Die meisten, voll!» – mehr dazu in der nächsten Folge.
Eine Episode über Wachstum, Professionalisierung und die Erkenntnis, dass manchmal Struktur nötig ist, um Unstruktur zu ermöglichen. Plus: Warum Menschen niemals so kontrollierbar sein werden, wie der Überwachungskapitalismus denkt.
Frohe Weihnachten! Die nächste Folge kommt am 26. Dezember.
Danke www.dinbrudi.com fürs Transkript!
18 Minuten
Willkommen zur authentischsten Folge bisher: Nils und Simon nehmen vier Podcasts am Stück auf, Nils muss dringend Pizza bestellen (sonst gibt's heute nichts zu essen), und Simon wird langsam erst richtig wach. Perfektes Timing, um darüber zu sprechen, wie unterschiedlich ADHS sich zeigen kann – selbst bei zwei Menschen, die beide betroffen sind.
Die zentrale Erkenntnis: Gemeinsames ADHS bedeutet nicht gleiche Symptome.
Ihr hört in dieser Episode:
Warum Nils mit Navi fährt (und trotzdem nicht weiss, wo Bülach liegt) – während Simon einfach nach Bauchgefühl navigiert
Wie Simon in Sitzungen doofe Fragen stellen musste, um nicht einzuschlafen (funktioniert erstaunlich gut)
Warum es am Lernhaus Sole keine regelmässigen Sitzungen mehr gibt – nur spontane, wenn's brennt
Nils' Geständnis: «Ich kann fast nicht Verantwortung für andere Menschen übernehmen – ich habe für mich selber schon Schwierigkeiten»
Die Ski-Desaster: Erster Tag Skiferien = Helm und Handschuhe kaufen (Simon) vs. als Lehrperson ohne Helm auf den Skitag (Nils)
Das vergessene Handy in Schweden: Die entspanntesten Ferien ever, weil die «kleine Kette» fehlte
Der Hochzeits-Laptop namens «Hero», der überfahren wurde und heute noch lebt
Die ADHS-Zeitwahrnehmung: Es gibt nur JETZT und NACHHER (nicht in drei Wochen)
Die spannende Frage: Reiseplaner oder Last-Minute-Packer? Nils plant am Tag vorher (wenn überhaupt), Simon ist der Planer in seiner Familie – aber beide packen in letzter Sekunde.
Das grosse Thema: Selbstverantwortung weitergeben. Nils' Kinder kommen auch mal barfuss mit raus im Winter – und lernen dann halt fürs nächste Mal. Simon kaufte auch schon am ersten Tag der Skiferien Handschuhe und Helm nach.
Eine Episode über die Vielfalt von ADHS, darüber dass «neurodivergent» nicht bedeutet «alle gleich», und warum manchmal ein vergessenes Handy das Beste ist, was passieren kann.
Eure Frage am Schluss: Welches Format gefällt euch besser? Die gesellschaftskritischen Folgen oder das lockere Geplauder? Schreibt's in die Kommentare!
P.S.: Die Pizza wird geteilt. Scamorza (geräucherter Mozzarella) gibt einen «hure geilen Geschmack».
Zusammenfassung powered by www.dinbrudi.com
Die zentrale Erkenntnis: Gemeinsames ADHS bedeutet nicht gleiche Symptome.
Ihr hört in dieser Episode:
Warum Nils mit Navi fährt (und trotzdem nicht weiss, wo Bülach liegt) – während Simon einfach nach Bauchgefühl navigiert
Wie Simon in Sitzungen doofe Fragen stellen musste, um nicht einzuschlafen (funktioniert erstaunlich gut)
Warum es am Lernhaus Sole keine regelmässigen Sitzungen mehr gibt – nur spontane, wenn's brennt
Nils' Geständnis: «Ich kann fast nicht Verantwortung für andere Menschen übernehmen – ich habe für mich selber schon Schwierigkeiten»
Die Ski-Desaster: Erster Tag Skiferien = Helm und Handschuhe kaufen (Simon) vs. als Lehrperson ohne Helm auf den Skitag (Nils)
Das vergessene Handy in Schweden: Die entspanntesten Ferien ever, weil die «kleine Kette» fehlte
Der Hochzeits-Laptop namens «Hero», der überfahren wurde und heute noch lebt
Die ADHS-Zeitwahrnehmung: Es gibt nur JETZT und NACHHER (nicht in drei Wochen)
Die spannende Frage: Reiseplaner oder Last-Minute-Packer? Nils plant am Tag vorher (wenn überhaupt), Simon ist der Planer in seiner Familie – aber beide packen in letzter Sekunde.
Das grosse Thema: Selbstverantwortung weitergeben. Nils' Kinder kommen auch mal barfuss mit raus im Winter – und lernen dann halt fürs nächste Mal. Simon kaufte auch schon am ersten Tag der Skiferien Handschuhe und Helm nach.
Eine Episode über die Vielfalt von ADHS, darüber dass «neurodivergent» nicht bedeutet «alle gleich», und warum manchmal ein vergessenes Handy das Beste ist, was passieren kann.
Eure Frage am Schluss: Welches Format gefällt euch besser? Die gesellschaftskritischen Folgen oder das lockere Geplauder? Schreibt's in die Kommentare!
P.S.: Die Pizza wird geteilt. Scamorza (geräucherter Mozzarella) gibt einen «hure geilen Geschmack».
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28 Minuten
In dieser Episode wird es ernst: Simon und Nils sprechen über Arbeitszufriedenheit in der Schweiz – und die Zahlen sind erschreckend. Rund die Hälfte sagt «es könnte schlimmer sein», während 90% angeblich innerlich gekündigt haben. Aber stimmt das wirklich? Und vor allem: Was hält uns davon ab, etwas zu ändern?
Die zentrale Frage: Warum verharren wir in der Komfortzone, selbst wenn sie uns unglücklich macht?
Ihr hört in dieser Episode:
Warum Nils nach dem zweiten Tag in jeder Schule dachte «What the fuck mache ich da eigentlich?»
Die absurde Realität: Lehrer, die gestresst durch Gänge rennen müssen, damit man sie in Ruhe lässt
Eine Autofahrt, die alles zeigt: Wie Glaubenssätze und Ängste Menschen davon abhalten, ihr Ding zu machen – obwohl der erste Kunde schon wartet
Nils' und Hannas brutale Wahrheit: Zwei Jahre lang jeden Abend das Business fast aufgelöst, von den Eltern durchgefüttert
Wie Ting (eine Schweizer Grundeinkommens-Community) das Lernhaus Sole gerettet hat
Von Kutschern zu Uber-Fahrern: Warum Scheinselbstständigkeit die neue Normalität wird
Antifragilität nach Nassim Taleb: Warum Resilienz allein nicht reicht
Der Appell: Innovation entsteht am Rand – aber nur wenn wir First Follower werden
Die provokante These: Es geht uns zu gut in der Schweiz. Darum ändern wir nichts.
Die unbequeme Wahrheit: Gesellschaft muss Verantwortung übernehmen, wenn wir wollen, dass Menschen neue Lösungen wagen – aber gleichzeitig braucht es auch individuelle Verantwortung und Mut.
Eine Episode über den Mut, aus Sicherheit auszubrechen, über die Gratwanderung zwischen Eigenverantwortung und sozialem Auffangnetz, und darüber, dass der Zweck der Existenz (Big Five for Life) keine Trennung zwischen Beruf und Privatleben kennt.
Diskussionsfrage am Schluss: Wie können wir als Gesellschaft innovative Menschen dabei unterstützen, neue Lösungen zu gestalten? Was muss sich ändern?
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Die zentrale Frage: Warum verharren wir in der Komfortzone, selbst wenn sie uns unglücklich macht?
Ihr hört in dieser Episode:
Warum Nils nach dem zweiten Tag in jeder Schule dachte «What the fuck mache ich da eigentlich?»
Die absurde Realität: Lehrer, die gestresst durch Gänge rennen müssen, damit man sie in Ruhe lässt
Eine Autofahrt, die alles zeigt: Wie Glaubenssätze und Ängste Menschen davon abhalten, ihr Ding zu machen – obwohl der erste Kunde schon wartet
Nils' und Hannas brutale Wahrheit: Zwei Jahre lang jeden Abend das Business fast aufgelöst, von den Eltern durchgefüttert
Wie Ting (eine Schweizer Grundeinkommens-Community) das Lernhaus Sole gerettet hat
Von Kutschern zu Uber-Fahrern: Warum Scheinselbstständigkeit die neue Normalität wird
Antifragilität nach Nassim Taleb: Warum Resilienz allein nicht reicht
Der Appell: Innovation entsteht am Rand – aber nur wenn wir First Follower werden
Die provokante These: Es geht uns zu gut in der Schweiz. Darum ändern wir nichts.
Die unbequeme Wahrheit: Gesellschaft muss Verantwortung übernehmen, wenn wir wollen, dass Menschen neue Lösungen wagen – aber gleichzeitig braucht es auch individuelle Verantwortung und Mut.
Eine Episode über den Mut, aus Sicherheit auszubrechen, über die Gratwanderung zwischen Eigenverantwortung und sozialem Auffangnetz, und darüber, dass der Zweck der Existenz (Big Five for Life) keine Trennung zwischen Beruf und Privatleben kennt.
Diskussionsfrage am Schluss: Wie können wir als Gesellschaft innovative Menschen dabei unterstützen, neue Lösungen zu gestalten? Was muss sich ändern?
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