Tiefes Wissen - Der Wissenschaftstalk mit Thomas Ramge
Podcaster
Episoden
14.08.2026
1 Stunde 50 Minuten
Kann man sich wirklich in eine KI verlieben?
Wird der Chatbot bald unser bester Freund?
Und wer drückt hier eigentlich wessen Knöpfe?
In dieser Folge spricht Host Dr. Thomas Ramge mit dem Autor, Journalisten und KI-Experten Christoph Koch.
Christoph ist einer der profiliertesten Beobachter der Wirkung digitaler Systeme auf uns Menschen und Autor mehrerer Bücher zu diesem Thema, darunter der Spiegel-Bestseller "Ich bin dann mal offline", "Die Vermessung meiner Welt" und "Digitale Balance".
Sein neues Buch "Hallo, wie fühlst du dich heute? Wie künstliche Intelligenz unsere Beziehungen verändert" erscheint am Tag der Veröffentlichung dieser Folge bei kein & aber.
Entstanden ist es während eines Fellowships am Cyber Valley in Tübingen, wo Christoph erforschte, wie KI-Systeme zu Freunden, Therapeuten, Zuhörern und sogar romantischen Partnern werden können.
Wichtige Aspekte des Gesprächs sind:
Der Selbstversuch mit "Ben": Christoph hat sich selbst einen KI-Freund gebaut und berichtet, wie schnell Empathie, Monetarisierung und emotionale Bindung ineinandergreifen. Companion-Apps versus Allzweck-KI: Was unterscheidet Replika, Character AI und Co. von ChatGPT oder Gemini, wenn es um emotionale Nutzung geht? Sycophancy als Gefahr: Warum übertriebene Zustimmung von Chatbots in psychisch fragilen Situationen fatale, teils tödliche Folgen haben kann – reale Fälle aus den USA. Regulierung im Ländervergleich: Warum US-Bundesstaaten und China beim Thema emotionale KI aktuell weiter sind als die EU mit ihrem AI Act. Wer verliebt sich in eine KI? Eine überraschende Studie zeigt: Nicht Einsamkeit, sondern romantische Fantasiefähigkeit ist der stärkste Prädiktor. Graveyard AI: Chatbots von Verstorbenen – Trost oder gefährliche Überschreibung echter Erinnerungen? Vom Eliza-Effekt zu "Her": Was Joseph Weizenbaums erster Chatbot mit Spike Jonzes Science-Fiction-Klassiker gemeinsam hat. Ausblick: Wie sich Companion-Apps, soziale Roboter in Pflegeheimen und humanoide Begleiter in den nächsten Jahren entwickeln könnten.
#ChristophKoch #ThomasRamge #TiefesWissen #KI #KünstlicheIntelligenz #EmotionaleKI #Companionship #Einsamkeit #Beziehungen #Chatbot #Replika #ChatGPT #Psychologie #Gesellschaft #Technologie #Digitalisierung #Regulierung #EUAIAct #Sycophancy #Robotik #ScienceFiction #Sachbuch #Buchneuerscheinung
Der Podcast Tiefes Wissen entsteht in Kooperation mit "Wissenschaft im Dialog".
Wird der Chatbot bald unser bester Freund?
Und wer drückt hier eigentlich wessen Knöpfe?
In dieser Folge spricht Host Dr. Thomas Ramge mit dem Autor, Journalisten und KI-Experten Christoph Koch.
Christoph ist einer der profiliertesten Beobachter der Wirkung digitaler Systeme auf uns Menschen und Autor mehrerer Bücher zu diesem Thema, darunter der Spiegel-Bestseller "Ich bin dann mal offline", "Die Vermessung meiner Welt" und "Digitale Balance".
Sein neues Buch "Hallo, wie fühlst du dich heute? Wie künstliche Intelligenz unsere Beziehungen verändert" erscheint am Tag der Veröffentlichung dieser Folge bei kein & aber.
Entstanden ist es während eines Fellowships am Cyber Valley in Tübingen, wo Christoph erforschte, wie KI-Systeme zu Freunden, Therapeuten, Zuhörern und sogar romantischen Partnern werden können.
Wichtige Aspekte des Gesprächs sind:
Der Selbstversuch mit "Ben": Christoph hat sich selbst einen KI-Freund gebaut und berichtet, wie schnell Empathie, Monetarisierung und emotionale Bindung ineinandergreifen. Companion-Apps versus Allzweck-KI: Was unterscheidet Replika, Character AI und Co. von ChatGPT oder Gemini, wenn es um emotionale Nutzung geht? Sycophancy als Gefahr: Warum übertriebene Zustimmung von Chatbots in psychisch fragilen Situationen fatale, teils tödliche Folgen haben kann – reale Fälle aus den USA. Regulierung im Ländervergleich: Warum US-Bundesstaaten und China beim Thema emotionale KI aktuell weiter sind als die EU mit ihrem AI Act. Wer verliebt sich in eine KI? Eine überraschende Studie zeigt: Nicht Einsamkeit, sondern romantische Fantasiefähigkeit ist der stärkste Prädiktor. Graveyard AI: Chatbots von Verstorbenen – Trost oder gefährliche Überschreibung echter Erinnerungen? Vom Eliza-Effekt zu "Her": Was Joseph Weizenbaums erster Chatbot mit Spike Jonzes Science-Fiction-Klassiker gemeinsam hat. Ausblick: Wie sich Companion-Apps, soziale Roboter in Pflegeheimen und humanoide Begleiter in den nächsten Jahren entwickeln könnten.
#ChristophKoch #ThomasRamge #TiefesWissen #KI #KünstlicheIntelligenz #EmotionaleKI #Companionship #Einsamkeit #Beziehungen #Chatbot #Replika #ChatGPT #Psychologie #Gesellschaft #Technologie #Digitalisierung #Regulierung #EUAIAct #Sycophancy #Robotik #ScienceFiction #Sachbuch #Buchneuerscheinung
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24.07.2026
2 Stunden 22 Minuten
Was ist die Gleichzeitigkeitswende? Lassen sich "wicked problems" überhaupt lösen? Bereiten wir uns auf die falsche Zukunft vor? Oder leben wir einfach im falschen Jahrhundert?
In dieser Folge spricht Host Dr. Thomas Ramge mit dem Soziologen und Ökonomen Prof. Dr. Stephan A. Jansen. Stephan forscht und lehrt an der Karlshochschule in Karlsruhe, der UdK Berlin und dem Humboldt Institut für Internet und Gesellschaft (HIIG). Zudem berät er Regierungen und große Unternehmen, u.a. zu Mobilitätsfragen.
Wichtige Aspekte des Gesprächs sind:
Warum wir die Welt falsch lesen: Stephan erklärt, weshalb die bisherigen ökonomischen und politischen Denkmodelle nicht mehr ausreichen.
Die "Gleichzeitigkeitswende": Klimawandel, Geopolitik, Demografie, Digitalisierung und Deindustrialisierung wirken gleichzeitig – und erzeugen "vertrackte Probleme" (wicked problems), die sich nicht isoliert lösen lassen. Das Ende des europäischen Selbstbilds: Europa ist nicht länger das Zentrum der Welt. Warum wir unsere geopolitische Perspektive grundlegend ändern müssen. Vier verlorene Wetten Deutschlands: Sicherheit, billige Energie aus Russland, Wachstum durch China und eine funktionierende Demografie – weshalb dieses Erfolgsmodell nicht mehr trägt. Neue Transformationsdesigns statt alter Institutionen: Warum UNO, Weltbank und viele politische Strukturen des 20. Jahrhunderts an ihre Grenzen stoßen und welche Alternativen nötig wären. Sprunginnovationen neu gedacht: Nicht bestehende Technologien verbessern, sondern vom "Übermorgen" aus denken und völlig neue Systeme entwickeln – von Mobilität bis KI. Demokratie unter Druck: Wie überforderte Institutionen autoritäre Sehnsüchte fördern – und warum kollektive Intelligenz heute wichtiger ist als einfache Lösungen. Was Hoffnung macht: Warum Stephan trotz aller Krisen überzeugt ist, dass Wissenschaft, neue Kooperationen und ideenreiche Debatten den Weg in eine bessere Zukunft eröffnen können.
#StephanJansen #ThomasRamge #TiefesWissen #KI #KünstlicheIntelligenz #Innovation #Sprunginnovation #Transformation #Transformationsdesign #Gesellschaft #Wirtschaft #Ökonomie #Soziologie #Geopolitik #Europa #Deutschland #Globalisierung #Deglobalisierung #Demografie #Digitalisierung #Deindustrialisierung #Demokratie #Governance #Komplexität #Systemdenken #Polykrise #WickedProblems #Zukunft #Zukunftsforschung #Innovationspolitik #China #USA #BRICS #Weltordnung #Technologie
Der Podcast Tiefes Wissen entsteht in Kooperation mit "Wissenschaft im Dialog".
In dieser Folge spricht Host Dr. Thomas Ramge mit dem Soziologen und Ökonomen Prof. Dr. Stephan A. Jansen. Stephan forscht und lehrt an der Karlshochschule in Karlsruhe, der UdK Berlin und dem Humboldt Institut für Internet und Gesellschaft (HIIG). Zudem berät er Regierungen und große Unternehmen, u.a. zu Mobilitätsfragen.
Wichtige Aspekte des Gesprächs sind:
Warum wir die Welt falsch lesen: Stephan erklärt, weshalb die bisherigen ökonomischen und politischen Denkmodelle nicht mehr ausreichen.
Die "Gleichzeitigkeitswende": Klimawandel, Geopolitik, Demografie, Digitalisierung und Deindustrialisierung wirken gleichzeitig – und erzeugen "vertrackte Probleme" (wicked problems), die sich nicht isoliert lösen lassen. Das Ende des europäischen Selbstbilds: Europa ist nicht länger das Zentrum der Welt. Warum wir unsere geopolitische Perspektive grundlegend ändern müssen. Vier verlorene Wetten Deutschlands: Sicherheit, billige Energie aus Russland, Wachstum durch China und eine funktionierende Demografie – weshalb dieses Erfolgsmodell nicht mehr trägt. Neue Transformationsdesigns statt alter Institutionen: Warum UNO, Weltbank und viele politische Strukturen des 20. Jahrhunderts an ihre Grenzen stoßen und welche Alternativen nötig wären. Sprunginnovationen neu gedacht: Nicht bestehende Technologien verbessern, sondern vom "Übermorgen" aus denken und völlig neue Systeme entwickeln – von Mobilität bis KI. Demokratie unter Druck: Wie überforderte Institutionen autoritäre Sehnsüchte fördern – und warum kollektive Intelligenz heute wichtiger ist als einfache Lösungen. Was Hoffnung macht: Warum Stephan trotz aller Krisen überzeugt ist, dass Wissenschaft, neue Kooperationen und ideenreiche Debatten den Weg in eine bessere Zukunft eröffnen können.
#StephanJansen #ThomasRamge #TiefesWissen #KI #KünstlicheIntelligenz #Innovation #Sprunginnovation #Transformation #Transformationsdesign #Gesellschaft #Wirtschaft #Ökonomie #Soziologie #Geopolitik #Europa #Deutschland #Globalisierung #Deglobalisierung #Demografie #Digitalisierung #Deindustrialisierung #Demokratie #Governance #Komplexität #Systemdenken #Polykrise #WickedProblems #Zukunft #Zukunftsforschung #Innovationspolitik #China #USA #BRICS #Weltordnung #Technologie
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03.07.2026
1 Stunde 49 Minuten
Was ist eine soziale Klasse? Wie bilden sich Statushierarchien? Und nehmen die Klassenunterschiede zurzeit in Deutschland zu?
In dieser Folge spricht Thomas mit dem Dr. Hanno Sauer. Hanno ist Philosophieprofessor an der Universität Utrecht und Autor des Spiegel-Bestellers "Klasse. Die Entstehung von Oben und Unten", erschienen im Pieper Verlag.
Zentrale Themen im Podcast sind:
02:02 – Nehmen Klassenunterschiede in Deutschland zu, ab oder sind sie stabil? 03:09 – Belege aus dem World Values Survey: Wohlstand verschiebt Interessen hin zu Status, Identität und Selbstverwirklichung 08:54 – Wie misst man überhaupt sozialen Status? Indirekte Methoden, Longitudinalstudien, das Problem fehlender Langzeitdaten 11:00 – Statusängste: Warum sich Menschen trotz materiellem Wohlstand unsicherer fühlen als ihre Eltern (Nullsummenlogik von Statuswettbewerben) ~36:55 – Kritik am „Sieben-Klassen-Modell" von Mike Savage und Bourdieus Kapitalarten ~38:06 – Hannos Alternative: ein Vier-Klassen-Modell auf Basis der Theorie kostspieliger, fälschungssicherer Signale (inkl. Parallelen zu Dahrendorf und Piketty) ~43:05 – Die MacArthur-Leiter: Status per Selbsteinschätzung messen – und Hannos eigene 9,5 ~57:45 – Gab es schon in der Steinzeit Statushierarchien? Die dünne Evidenzlage und die Kontroverse um Graeber/Wengrows The Dawn of Everything ~1:02:02 – Ist das Buch bloß eine Rechtfertigung der Klassengesellschaft? Kritik, Rezeption und Polarisierung ~1:05:39 – Warum ihn negative Reaktionen kaum stören: Bühne vs. Hinterbühne, Provokation als bewusstes Stilmittel ~1:22:15 – Korreliert sozialer Status mit persönlichem Wohlbefinden – und ist das Kausalität oder Korrelation? ~1:27:47 – Gedankenexperiment: Wer hat höheren Status – der Selfmade-Millionär oder der Erbe? ~1:29:52 – Warum ist Gleichheit nicht automatisch gerecht? Chancengleichheit vs. Verteilungsgerechtigkeit ~1:36:22 – Die These „Klasse trumpft Rasse": Klassenmarker vs. Hautfarbe in Bias-Studien, Intersektionalität ~1:43:38 – Hannos nächstes Projekt: ein demokratieskeptisches Buch – „von links, nicht von rechts"
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In dieser Folge spricht Thomas mit dem Dr. Hanno Sauer. Hanno ist Philosophieprofessor an der Universität Utrecht und Autor des Spiegel-Bestellers "Klasse. Die Entstehung von Oben und Unten", erschienen im Pieper Verlag.
Zentrale Themen im Podcast sind:
02:02 – Nehmen Klassenunterschiede in Deutschland zu, ab oder sind sie stabil? 03:09 – Belege aus dem World Values Survey: Wohlstand verschiebt Interessen hin zu Status, Identität und Selbstverwirklichung 08:54 – Wie misst man überhaupt sozialen Status? Indirekte Methoden, Longitudinalstudien, das Problem fehlender Langzeitdaten 11:00 – Statusängste: Warum sich Menschen trotz materiellem Wohlstand unsicherer fühlen als ihre Eltern (Nullsummenlogik von Statuswettbewerben) ~36:55 – Kritik am „Sieben-Klassen-Modell" von Mike Savage und Bourdieus Kapitalarten ~38:06 – Hannos Alternative: ein Vier-Klassen-Modell auf Basis der Theorie kostspieliger, fälschungssicherer Signale (inkl. Parallelen zu Dahrendorf und Piketty) ~43:05 – Die MacArthur-Leiter: Status per Selbsteinschätzung messen – und Hannos eigene 9,5 ~57:45 – Gab es schon in der Steinzeit Statushierarchien? Die dünne Evidenzlage und die Kontroverse um Graeber/Wengrows The Dawn of Everything ~1:02:02 – Ist das Buch bloß eine Rechtfertigung der Klassengesellschaft? Kritik, Rezeption und Polarisierung ~1:05:39 – Warum ihn negative Reaktionen kaum stören: Bühne vs. Hinterbühne, Provokation als bewusstes Stilmittel ~1:22:15 – Korreliert sozialer Status mit persönlichem Wohlbefinden – und ist das Kausalität oder Korrelation? ~1:27:47 – Gedankenexperiment: Wer hat höheren Status – der Selfmade-Millionär oder der Erbe? ~1:29:52 – Warum ist Gleichheit nicht automatisch gerecht? Chancengleichheit vs. Verteilungsgerechtigkeit ~1:36:22 – Die These „Klasse trumpft Rasse": Klassenmarker vs. Hautfarbe in Bias-Studien, Intersektionalität ~1:43:38 – Hannos nächstes Projekt: ein demokratieskeptisches Buch – „von links, nicht von rechts"
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22.06.2026
2 Stunden 6 Minuten
Warum wissen wir so wenig über China? Leben wir bereits in einer G2 Welt, in der die USA und China alle geopolitischen Fragen unter sich ausmachen? Wie beliebt ist Xi im Land? Und ist China wirklich so innovativ, wie wir denken?
In dieser Folge spricht Thomas mit der Sinologin und Autorin Dr. Marina Rudyak von der Universität Heidelberg. Marina ist u.a. Autorin des Buchs "Dialog mit dem Drachen - Wie uns strategische Empathie gegenüber China stärken kann", kürzlich erschienen im Campus Verlag.
Kernthemen der Folge:
Die Symbolik des Drachens in China und im Westen Herausforderungen im Verständnis Chinas durch Sprach- und Kulturbarrieren Die Bedeutung strategischer Empathie in der Außenpolitik Chinas historische Selbstwahrnehmung und Rückkehr ins Zentrum der Welt Die Rolle von Sprache und Begriffen in der internationalen Wahrnehmung Chinas technologische Strategien und Abhängigkeiten Die Ambitionen Chinas im globalen Machtgefüge Die Bedeutung Europas in der multipolaren Welt Chinas Entwicklungshilfe und Kredite in Afrika Strategie hinter der Belt and Road Initiative Demografische Herausforderungen und Automatisierung Chinas Einfluss in den Vereinten Nationen Soziale Kontrolle und Überwachung in China Geopolitische Beziehungen zu Russland und den USA Chinas strategische Ausrichtung und Experimentierpolitik Die komplexen Beziehungen zwischen China, Russland und den USA Der Ukraine-Krieg und seine Auswirkungen auf die globale Machtbalance Die Bedeutung der Seefahrtswege und die Kontrolle im Südchinesischen Meer Die Zukunft Taiwans und die chinesische Strategie der kognitiven Kriegsführung Die Auswirkungen der Digitalisierung auf die globale Konfliktlage Vergleich der aktuellen Situation mit historischen Konflikten wie dem Kalten Krieg Chinas Vision einer modernen, technologiebasierten Gesellschaft Die Bedeutung wirtschaftlicher Verflechtungen für die Stabilität oder Konflikte Die Rolle der Narrativen und Informationskriege in der heutigen Welt
Keywords:
China, Strategische Empathie, Missverständnisse, Global Governance, Aufstieg, Rückkehr, Kultur, Geschichte, Außenpolitik China, Entwicklungshilfe, Belt and Road, geopolitik, Infrastruktur, Demografie, Innovation, soziale Kontrolle, Wirtschaft, Außenpolitik China, USA, geopolitische Strategien, internationale Beziehungen, Digitalisierung, Zukunft, Konflikte, Macht, Wirtschaft, Militär
Der Podcast Tiefes Wissen entsteht in Kooperation mit "Wissenschaft im Dialog".
In dieser Folge spricht Thomas mit der Sinologin und Autorin Dr. Marina Rudyak von der Universität Heidelberg. Marina ist u.a. Autorin des Buchs "Dialog mit dem Drachen - Wie uns strategische Empathie gegenüber China stärken kann", kürzlich erschienen im Campus Verlag.
Kernthemen der Folge:
Die Symbolik des Drachens in China und im Westen Herausforderungen im Verständnis Chinas durch Sprach- und Kulturbarrieren Die Bedeutung strategischer Empathie in der Außenpolitik Chinas historische Selbstwahrnehmung und Rückkehr ins Zentrum der Welt Die Rolle von Sprache und Begriffen in der internationalen Wahrnehmung Chinas technologische Strategien und Abhängigkeiten Die Ambitionen Chinas im globalen Machtgefüge Die Bedeutung Europas in der multipolaren Welt Chinas Entwicklungshilfe und Kredite in Afrika Strategie hinter der Belt and Road Initiative Demografische Herausforderungen und Automatisierung Chinas Einfluss in den Vereinten Nationen Soziale Kontrolle und Überwachung in China Geopolitische Beziehungen zu Russland und den USA Chinas strategische Ausrichtung und Experimentierpolitik Die komplexen Beziehungen zwischen China, Russland und den USA Der Ukraine-Krieg und seine Auswirkungen auf die globale Machtbalance Die Bedeutung der Seefahrtswege und die Kontrolle im Südchinesischen Meer Die Zukunft Taiwans und die chinesische Strategie der kognitiven Kriegsführung Die Auswirkungen der Digitalisierung auf die globale Konfliktlage Vergleich der aktuellen Situation mit historischen Konflikten wie dem Kalten Krieg Chinas Vision einer modernen, technologiebasierten Gesellschaft Die Bedeutung wirtschaftlicher Verflechtungen für die Stabilität oder Konflikte Die Rolle der Narrativen und Informationskriege in der heutigen Welt
Keywords:
China, Strategische Empathie, Missverständnisse, Global Governance, Aufstieg, Rückkehr, Kultur, Geschichte, Außenpolitik China, Entwicklungshilfe, Belt and Road, geopolitik, Infrastruktur, Demografie, Innovation, soziale Kontrolle, Wirtschaft, Außenpolitik China, USA, geopolitische Strategien, internationale Beziehungen, Digitalisierung, Zukunft, Konflikte, Macht, Wirtschaft, Militär
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25.05.2026
1 Stunde 45 Minuten
Wie regulieren wir Künstliche Intelligenz, ohne Innovation abzuwürgen? Warum ist Europa bei KI und autonomen Fahrzeugen ins Hintertreffen geraten? Und weshalb bleibt der Mensch trotz aller Fortschritte der KI beim „zielgerichteten Träumen“ überlegen?
In dieser Folge von „Tiefes Wissen“ spricht Thomas Ramge mit dem Oxford-Professor Viktor Mayer-Schönberger über KI-Regulierung, Innovationskultur, China, Datenmacht – und darüber, warum Maschinen zwar Muster erkennen, aber keine echten Zukunftsbilder entwerfen können.
Mayer-Schönberger erklärt, weshalb KI-Systeme im Kern konservativ sind, warum Europa oft zu früh und zu eng reguliert und wieso China experimentierfreudiger ist, als viele im Westen glauben. Außerdem geht es um das Konzept des „zielgerichteten Träumens“ aus seinem Buch „Framers“ – also die menschliche Fähigkeit, neue Möglichkeitsräume zu erschaffen.
Ein Gespräch über Risiko, Innovation, Entscheidungsfindung, Datenzugang und die Frage, wie wir im KI-Zeitalter unsere geistige Eigenständigkeit bewahren. Und auch über Viktors Lebensweg aus der österreichischen Provinz, wo er im Kinderzimmer eine erfolgreiche Softwarefirma gründete, als Spitzenwissenschaftler nach Harvard und Oxford.
Themen der Folge: – Warum KI adaptive statt starre Regulierung braucht – Die Gefahr falscher Leitplanken – Was Europa von den USA und China lernen kann – Warum autonome Fahrzeuge in den USA schneller vorankommen – Die kulturelle Dimension von Innovation und Risiko – Weshalb KI vor allem rückwärts blickt – Zielgerichtetes Träumen als menschliche Superkraft – Warum gute Entscheidungen mit besseren Optionen beginnen – Datenmacht, Big Tech und das globale KI-Rennen – Weshalb Bildungssysteme kreatives Denken stärker fördern müssen
Mehr zu Viktor Mayer-Schönberger: Oxford Internet Institute
Mehr zu Thomas Ramge: Thomas Ramge
#KI #ArtificialIntelligence #ViktorMayerSchönberger #ThomasRamge #TiefesWissen #BigData #Framers #Innovation #Technologie #China #OpenAI #AIRegulation #AutonomesFahren #Entscheidungen #DataEconomy
In dieser Folge von „Tiefes Wissen“ spricht Thomas Ramge mit dem Oxford-Professor Viktor Mayer-Schönberger über KI-Regulierung, Innovationskultur, China, Datenmacht – und darüber, warum Maschinen zwar Muster erkennen, aber keine echten Zukunftsbilder entwerfen können.
Mayer-Schönberger erklärt, weshalb KI-Systeme im Kern konservativ sind, warum Europa oft zu früh und zu eng reguliert und wieso China experimentierfreudiger ist, als viele im Westen glauben. Außerdem geht es um das Konzept des „zielgerichteten Träumens“ aus seinem Buch „Framers“ – also die menschliche Fähigkeit, neue Möglichkeitsräume zu erschaffen.
Ein Gespräch über Risiko, Innovation, Entscheidungsfindung, Datenzugang und die Frage, wie wir im KI-Zeitalter unsere geistige Eigenständigkeit bewahren. Und auch über Viktors Lebensweg aus der österreichischen Provinz, wo er im Kinderzimmer eine erfolgreiche Softwarefirma gründete, als Spitzenwissenschaftler nach Harvard und Oxford.
Themen der Folge: – Warum KI adaptive statt starre Regulierung braucht – Die Gefahr falscher Leitplanken – Was Europa von den USA und China lernen kann – Warum autonome Fahrzeuge in den USA schneller vorankommen – Die kulturelle Dimension von Innovation und Risiko – Weshalb KI vor allem rückwärts blickt – Zielgerichtetes Träumen als menschliche Superkraft – Warum gute Entscheidungen mit besseren Optionen beginnen – Datenmacht, Big Tech und das globale KI-Rennen – Weshalb Bildungssysteme kreatives Denken stärker fördern müssen
Mehr zu Viktor Mayer-Schönberger: Oxford Internet Institute
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Über diesen Podcast
Tldr: Lex Fridman für die DACH-Wissenschaftslandschaft In "Tiefes
Wissen" spricht der Autor Dr. Thomas Ramge mit eloquenten und
prominenten Wissenschaftlern und Denkern aller Disziplinen: von den
Lebens- und Naturwissenschaften über Geschichte, Wirtschafts- und
Sozialwissenschaften und Philosophie bis hin zu Jura und den
Ingenieurswissenschaften. Wer es nicht oberflächlich mag, ist hier
richtig. Die Gespräche dauern zwei bis vier Stunden. "Tiefes
Wissen" wird produziert in Kooperation mit "Wissenschaft im Dialog"
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