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10.02.2026
51 Minuten
Johannes Backus ist 1987 in die Bundeswehr eingetreten. Seine
militärische Laufbahn begann an der Sanitätsakademie der
Bundeswehr in München. Von 1989 bis 1996 studierte er
Humanmedizin an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf und
promovierte später in den Fachbereichen Anästhesie und
Neurochirurgie.
Nach Abschluss seines Studiums war Dr. Backus von 1996 bis 1998
als Assistenzarzt am Bundeswehrkrankenhaus Bad Zwischenahn tätig.
Anschließend diente er von 1998 bis 2000 als Truppenarzt im
Standortsanitätszentrum Delmenhorst. Zugleich leitete er die
Außenstelle Wildeshausen. Von 2000 bis 2002 war er SanStOffzArzt
und S3 StOffz im Kommando Luftbewegliche Kräfte, später in der
Division Spezielle Operationen in Regensburg. Daran schloss sich
von 2002 bis 2005 seine Tätigkeit als Brigadearzt der
Luftlandebrigade 31 in Oldenburg an. In den Jahren 2005 bis 2008
führte Dr. Backus das Sanitätslehrregiment in Feldkirchen als
Kommandeur.
Von 2008 bis 2011 war er als Referent im Bundesministerium der
Verteidigung im Führungsstab des Sanitätsdienstes der Bundeswehr
in Bonn tätig. Es folgte von 2011 bis 2013 eine Verwendung als
Divisionsarzt der 1. Panzerdivision in Hannover. Zwischen 2013
und 2015 leitete er im Kommando Sanitätsdienst der Bundeswehr in
Koblenz das Referat VII 1. In diesem Zeitraum nahm er zugleich
die Funktion des Leiters der Task Force Ebola wahr.
Von 2015 bis 2016 war Dr. Backus Leiter des
Sanitätsunterstützungszentrums Wilhelmshaven. Dabei führte er die
Konsiliargruppe Allgemeinmedizin. In den Jahren 2016 bis 2018
hatte er als Kommandeur dem Kommando Schnelle Einsatzkräfte
Sanitätsdienst „Ostfriesland“ in Leer vorgestanden. Anschließend
war er von 2018 bis 2019 als Abteilungsleiter einer
Spezialstabsabteilung im Kommando Sanitätsdienst der Bundeswehr
in Koblenz eingesetzt und hatte von 2019 bis 2023 die Abteilung A
des Kommandos Sanitätsdienst der Bundeswehr geleitet.
Von 2023 bis 2024 übte er die Funktion des Kommandeurs und
Ärztlichen Direktors des Bundeswehrkrankenhauses Ulm aus. In den
Jahren 2024 bis 2025 war er Stellvertreter des Inspekteurs des
Sanitätsdienstes der Bundeswehr und Kommandeur der
Gesundheitseinrichtungen. Seit April 2025 ist Generalstabsarzt
Dr. med. Johannes Backus Kommandeur des Kommandos
Gesundheitsversorgung der Bundeswehr.
Dr. Backus verfügt über umfangreiche Einsatzerfahrung. Von 1998
bis 1999 war er als SanStOffzArzt auf BAT (2. Folgekontingent
SFOR) eingesetzt, 2004 als SanStOffzArzt im Rahmen der
ISAF-Mission in Kunduz sowie 2014 als Medical Advisor und Liaison
Staff Officer im Einsatz der Multinationalen Einsatzunterstützung
im Regionalkommando Nord. 2021 folgte ein Einsatz in der
Fluthilfe im Ahrtal. 2023 wurde er im Rahmen der EU Military
Assistance Mission Ukraine eingesetzt.
Generalstabsarzt Dr. med. Johannes Backus erhielt unter anderem
das Ehrenkreuz der Bundeswehr in Gold und Silber,
Einsatzmedaillen für SFOR, ISAF, die Fluthilfe 2021 sowie EUMAM
Ukraine. Zudem wurde ihm der Nationale Verdienstorden
Frankreichs, der „Ordre National du Mérite“, in der Ordensklasse
Ritter verliehen. Hinzu kommen weitere Ehrungen durch
militärische Verbände der Bundeswehr.
Der Mediziner ist Facharzt für Allgemeinmedizin und verfügte über
Zusatzbezeichnungen in Sport- und Rettungsmedizin sowie als
Leitender Notarzt. Ergänzend hatte er ein Studium der
Gesundheitsökonomie an der European Business School absolviert.
Von 2015 bis 2018 war er Leiter der Konsiliargruppe
Allgemeinmedizin. Seit 2022 gehört er dem Präsidium des Deutschen
Roten Kreuzes als Beauftragter des Sanitätsdienstes der
Bundeswehr für die zivil-militärische Zusammenarbeit an.
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15.01.2026
54 Minuten
Nach dem Abitur 1996 in Oldenburg belegte Leif Erik Sander von
1997 bis 1998 ein Philosophiestudium an der Universität Oslo. Von
1998 bis 2005 studierte er Humanmedizin an der Medizinischen
Hochschule Hannover und war von 2006 bis 2008 Arzt an der RWTH
Aachen. Von 2008 bis 2011 war er Wissenschaftler an der Icahn
School of Medicine at Mount Sinai in New York City für
Biomedizinische Forschung. Gefördert durch das
Emmy-Noether-Programm der Deutschen Forschungsgemeinschaft baute
er 2012 eine Forschungsgruppe an der Charité in Berlin auf. Die
Ernennung zum Professor für Infektionsimmunologie und
Impfstoffforschung am Lehrstuhl für Infektiologie erfolgte
2016.
Seit April 2022 leitet Prof. Dr. Leif Erik Sander gemeinsam mit
Prof. Dr. med. Martin Witzenrath den Fächerverbund Infektiologie,
Pneumologie und Intensivmedizin der Charité – Universitätsmedizin
Berlin. Gleichzeitig übernahm er die W3-Professur für
Infektiologie der Charité sowie die Arbeitsgruppe für
personalisierte Infektionsmedizin am Berlin Institute of Health
in der Charité (BIH).
COVID-19-Pandemie: Mitglied im Corona-Expertenrat der
Bundesregierung und dem Nachfolgegremium, dem Expertenrat
Gesundheit und Resilienz
Prof. Dr. Leif Erik Sander ist Internist, Lungenfacharzt und
Infektiologe und leitet an der Charité Berlin die
Forschungsgruppe Infektionsimmunologie und Impfstoffforschung. Er
betreut auch an COVID-19 erkrankte Patienten und beschäftigt sich
mit der COVID-19-Impfung und etwaigen Nebenwirkungen.
Als Impfexperte war er während der Pandemie in den Medien
präsent. Seit 2021 war er Mitglied des Corona-Expertenrats der
Bundesregierung und gehört seit 2024 dessen Nachfolgegremium, dem
Expertenrat Gesundheit und Resilienz, an.
Prof. Dr. Leif Erik Sander auf der Website der Charité –
Universitätsmedizin Berlin:
https://infektiologie-pneumologie.charite.de/metas/person/person/address_detail/univ_prof_dr_med_leif_erik_sander
Prof. Dr. Leif Erik Sander auf der Website des Berlin
Institute of Health in der Charité (BIH):
https://www.bihealth.org/de/forschung/arbeitsgruppe/leif-erik-sander
Prof. Dr. Leif Erik Sander auf Wikipedia:
https://de.wikipedia.org/wiki/Leif_Erik_Sander
Prof. Dr. Leif Erik Sander auf LinkedIn:
https://www.linkedin.com/in/leif-erik-sander-bb069372/?originalSubdomain=de
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09.12.2025
42 Minuten
Prof. Dr. Heyo K. Kroemer ist seit September 2019
Vorstandsvorsitzender der Charité. In dieser Funktion vertritt er
die Charité in allen Angelegenheiten. Er verantwortet die
strukturelle und ökonomische Unternehmensentwicklung und achtet
dabei auf die Integration der unterschiedlichen Unternehmensziele
sowie den Interessenausgleich zwischen klinischen und
wissenschaftlichen Erfordernissen.
Heyo K. Kroemer wurde am 4. April 1960 im ostfriesischen Leer
geboren. Er studierte Pharmazie an der Technischen Universität
Braunschweig und wurde dort zum Dr. rer. nat. promoviert. Nach
Studien- und Forschungsaufenthalten in Basel und Nashville,
habilitierte er sich 1992 für Pharmakologie und Toxikologie in
Tübingen. 1998 folgte er dem Ruf der Universität Greifswald und
befasste sich auf dem Gebiet der Allgemeinen Pharmakologie mit
molekularen und klinischen Stoffwechselproblemen von
Arzneimitteln. Von 2000 bis 2012 war der Pharmakologe Dekan der
Medizinischen Fakultät der Universität Greifswald und ab 2011
auch Wissenschaftlicher Vorstand der Universitätsmedizin
Greifswald. Von 2012 bis 2019 war er hauptamtlicher Dekan und
Sprecher des Vorstands der Universitätsmedizin Göttingen sowie
Präsident des Medizinischen Fakultätentages. Prof. Kroemer ist
zudem Mitglied der Leopoldina, des Vorstands des Verbands der
Universitätsklinika Deutschlands, der Berlin-Brandenburgischen
Akademie der Wissenschaften sowie der Deutschen Akademie der
Technikwissenschaften.
Prof. Dr. Heyo K. Kroemer auf der Website der Charité –
Universitätsmedizin Berlin:
https://www.charite.de/die_charite/organisation/leitung/vorstand
Prof. Dr. Heyo K. Kroemer auf Wikipedia:
https://de.wikipedia.org/wiki/Heyo_K._Kroemer
Prof. Dr. Heyo K. Kroemer auf der Website des Verbands der
Universitätsklinika Deutschlands e.V. (VUD)
https://www.uniklinika.de/verband-deruniversitaetsklinika/verband/vorstand/lebenslauf-prof-dr-heyo-k-kroemer/
Prof. Dr. Heyo K. Kroemer auf LinkedIn:
https://www.linkedin.com/in/heyo-k-kroemer-13a10a259/
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11.11.2025
35 Minuten
Christine Vogler wurde am 14. Dezember 1969 in Stuttgart geboren,
aufgewachsen ist sie in Berlin. Nach dem Abitur folgte eine
Ausbildung zur Krankenschwester (damalige Berufsbezeichnung) am
Krankenhaus Neukölln, die Vogler 1992 erfolgreich beendete.
Anschließend arbeitete sie als Krankenschwester auf einer
onkologisch-hämatologischen Station. Zwischen 1994 und 2001
studierte Vogler Diplom-Pflegepädagogik an der
Humboldt-Universität Berlin. Zeitgleich arbeitete sie als
Lehrerin für Pflegeberufe am Krankenhaus Neukölln. Von 2002 bis
2004 war Vogler Fachbereichsleitung der Pflegeausbildung am
Institut für Berufliche Bildung (Vivantes) und anschließend von
2004 bis 2019 Leitung der Pflegeschule Berlin-Wannsee-Schule. Ab
2009 war sie zusätzlich Studienzentrumsleitung der Hamburger
Fernhochschule am Standort Berlin-Wannsee. Zudem absolvierte
Vogler an der Diakonischen Akademie Berlin eine Weiterbildung
„Management und Schulleitung“ (2004–2005) sowie eine
Weiterbildung zur „Qualitätsmanagementbeauftragten“ (2008–2009).
Seit 2020 ist Christine Vogler Geschäftsführerin am BBG –
Berliner Bildungscampus für Gesundheitsberufe (Träger Charité und
Vivantes).
Christine Vogler war langjährige Vorsitzende des Landespflegerats
Berlin-Brandenburg. Von 2017 bis 2021 war Christine Vogler
Vizepräsidentin des Deutschen Pflegerats, am 16. Juni 2021 wurde
sie zu dessen Präsidentin gewählt. Im Mai 2025 wurde Christine
Vogler in diesem Amt bestätigt.
Christine Vogler auf der Website des Deutschen Pflegerats
Christine Vogler auf der BBG-Website:
https://www.bildungscampus-berlin.de/ueber-uns/campusleitung
Christine Vogler auf Wikipedia:
https://de.wikipedia.org/wiki/Christine_Vogler
Christine Vogler auf LinkedIn:
https://www.linkedin.com/in/christine-vogler-b13877ab/
Christine Vogler auf Instagram:
https://www.instagram.com/christine.vogler/
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14.10.2025
46 Minuten
Katharina Schenk wurde am 23. Januar 1988 in Schkeuditz geboren.
Nach ihrem Abitur im Leipzig absolvierte sie ihr Bachelorstudium
der Sozialwissenschaften, Politikwissenschaften und Philosophie
an den Universitäten Leipzig und Athen. Im Master studierte sie
Philosophie an der Universität Leipzig. Dort absolvierte sie auch
ihr Promotionsstudium der Politischen Philosophie. Nach ihrer
Tätigkeit als Redaktionsassistentin beim Philosophie Magazin ging
Schenk in die Politik. Sie begann als persönliche Referentin des
Oberbürgermeisters der Stadt Altenburg und war dort anschließend
City-Managerin in der Wirtschaftsförderung. Von 2020 bis 2024 war
sie Staatssekretärin für Kommunales im Thüringer Ministerium für
Inneres und Kommunales. Seit September 2024 ist sie für die SPD
Mitglied des Thüringer Landtags, seit Dezember 2024 ist sie
Ministerin für Soziales, Gesundheit, Arbeit und Familie.
Katharina Schenk im Kurzportrait:
https://www.tmasgff.de/ministerium/ministerin / oder
https://www.katharinaschenk.de/%C3%BCber-katharina-schenk/
Katharina Schenk auf Wikipedia:
https://de.wikipedia.org/wiki/Katharina_Schenk
Katharina Schenk auf X: FUCHSundIGEL - Katharina Schenk
Katharina Schenk auf Instagram:
https://www.instagram.com/katha_sozial/?hl=de
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Über diesen Podcast
Willkommen beim Podcast von Gesundheitsstadt Berlin, dem Verein und
Netzwerk für die Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg. Wir stellen
Ihnen innovative und interessante Köpfe unseres Gesundheitswesens
und ihre Ideen für die Medizin und Versorgung von morgen vor. Es
sind Menschen, die unsere Gesundheitswelt von heute und morgen
gestalten und verändern. Wer sind die Köpfe? Was sind ihre Konzepte
für eine bessere Gesundheit? Und welche Visionen und Ziele
verfolgen sie? Der Podcast Gesundheitsköpfe ist auf
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