Podcaster
Episoden
15.01.2026
26 Minuten
Was hat Selbsterziehung eigentlich mit Gehirnwäsche zu tun? Warum
neigen wir dazu, uns Autoritäten zu beugen? Welche Macht üben
Einsichten und Erkenntnisse aus? Oder stetige Wiederholungen?
Welche Gefahren bergen sie? Ein Warnhinweis zum Abschluss.
In dieser Folge über den Kloetersbrief „Die manipulative
Konversion (Die Gehirnwäsche)“ sprechen wir darüber, warum jede
Form von Selbsterziehung – auch die Kloeters-Methode – einen
starken Einfluss auf uns ausübt und weshalb es so wichtig ist,
die eigenen Ziele kritisch zu prüfen, bevor man sich auf
Veränderungsprozesse einlässt.
Wir erklären, wie die drei Phasen der Gehirnwäsche funktionieren:
die seelische Erschütterung, die Überzeugung bzw. Bekehrung und
die Festigung durch Wiederholung. Dabei zeigen wir, dass diese
Mechanismen nicht nur in politischen Kontexten wirken, sondern
auch im Alltag – in der Werbung, in Social-Media-Echokammern und
auch in Erziehungsratgebern oder Podcasts wie dem unseren.
Gemeinsam mit Dietlind Starke, Pfarrerin und Seelsorgerin,
sprechen wir darüber, warum Einsichten uns tief verändern können,
warum selbst objektiv richtige Ratschläge nur dann tatsächlich
richtig sind, wenn sie zu unserer Persönlichkeit und unseren
inneren Überzeugungen passen, und weshalb wir uns nicht über
unsere eigenen seelischen Widerstände hinwegsetzen sollten.
Wir beleuchten, wie leicht Menschen – gerade in Momenten von
Erschöpfung (Stichwort Schlafmangel!), Einsamkeit oder Not –
beeinflussbar sind, und weshalb gerade dann Zuwendung,
Verständnis und Vorbilder so machtvoll werden. Und wir fragen:
Wie unterscheiden wir eigentlich Glaubenssätze von echten
persönlichen Einsichten?
Diese Folge lädt dazu ein, eigene Ziele und Einflussfaktoren
bewusst zu reflektieren, den eigenen inneren Kompass ernst zu
nehmen und nur solche Veränderungen anzustreben, die uns wirklich
gemäß sind.
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08.01.2026
27 Minuten
Wie üben wir nachhaltig neue Verhaltensweisen ein? Warum
scheitern wir immer wieder an unseren guten Vorsätzen? Welche
Rolle spielt Gedankentraining?
In dieser Folge über den Kloetersbrief „Von Engrammen und anderen
psychologischen Gegebenheiten“ sprechen wir darüber, warum unsere
Gedanken, inneren Bilder und Formulierungen so entscheidend dafür
sind, ob wir unsere Vorsätze tatsächlich verankern können.
Engramme sind Spuren im Gehirn, die umso tiefer werden, je
häufiger wir eine Situation in Gedanken oder real erleben und je
besser sie sich dabei anfühlt.
Gemeinsam mit Liane Emmersberger, Fachkrankenschwester für
Intensivpflege und Trainerin für Kinästhetik Infant Handling,
erklären wir, weshalb gedankliche Trockenübungen ähnlich wirksam
sind wie reales Verhalten, und wie wir mit kleinen, beharrlichen
Schritten ohne Druck oder Selbstvorwürfe nachhaltige
Veränderungen erreichen.
Außerdem klären wir, wie wir mit innerem Widerstand umgehen: Wann
es sinnvoll ist, den inneren Schweinehund freundlich zu
übergehen, wann innerer Widerstand aber auch dazu führen kann,
dass wir Engramme schwächen, wenn wir ihn ignorieren.
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01.01.2026
39 Minuten
Wie können wir das, was wir über Erziehung - oder andere
Lebensbereiche - wissen, wirklich im Alltag umsetzen? Wie
schaffen wir es, dass wir uns nicht überfordern und nach
kürzester Zeit entnervt wieder aufgeben? Wie schaffen wir es,
liebevoll und geduldig mit uns selbst zu sein, statt in
Selbstvorwürfe zu verfallen?
In dieser Folge sprechen wir über den Kloetersbrief “Wir lernen,
unsere Einsichten zu verwirklichen” und darüber, warum echte
Veränderung nicht durch Härte oder Disziplin entsteht, sondern
durch Freude, Erfolgserlebnisse und kleine, machbare Schritte.
Gemeinsam mit Dietlind Starke, Pfarrerin und Seelsorgerin,
schauen wir darauf, wie bereits ein einziger bewusster Moment pro
Tag nachhaltige Veränderungen anstößt. Wir besprechen, wie
innerer Widerstand entsteht, warum Überforderung Routinen zum
Einsturz bringt und weshalb Entlastung ein durchgehendes
Grundmotiv der Kloetersbriefe ist.
Eine Folge, die uns ermutigt, auf uns und unsere Fortschritte
genauso geduldig und liebevoll zu blicken wie bei unseren
Kindern. Für alle, die ihre Einsichten in gelebte Realität
umwandeln möchten.
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25.12.2025
53 Minuten
Wie komme ich in meiner knappen freien Zeit wirklich zur Ruhe?
Was nährt mich? Und weshalb fühlt sich freie Zeit manchmal gar
nicht befreiend, sondern beklemmend an?
In dieser Folge sprechen wir über den Kloetersbrief “Tue etwas
für dich selbst”. Wir schauen auf die zentrale Erkenntnis, dass
Selbstfürsorge kein Luxus ist, sondern eine Form der
Selbstachtung, die uns wieder handlungsfähig macht – im Alltag,
in Beziehungen und besonders in der Elternrolle.
Gemeinsam mit Dietlind Starke, Pfarrerin und Seelsorgerin, und
Stella Romanski, Mutter dreier erwachsener Kinder, beleuchten
wir, warum selbst kleine Pausen manchmal so schwer zu nutzen
sind, wieso das Anfangen oft das Anstrengendste ist und weshalb
Leerlauf auch schnell zu innerer Leere werden kann.
Laut Kloeters sollen wir unser Leben mit Blick auf vier zentrale
Bereiche so ausrichten, dass es uns gemäß ist:
- Arbeit (Haushalt & Erwerbsarbeit)
- Lieblingsbeschäftigung/Hobbys
- Gesellschaftliches Leben & soziale Kontakte
- Körperliches Wohlergehen (Ernährung, Bewegung, Schlaf)
Wir berichten in dieser Folge von unseren ganz persönlichen
Strategien: von Ideensammlungen für unerwartete freie
Zeitfenster, von Routinen, die wie ein Muskel trainiert werden
können, vom Schaukelstuhl-Moment, vereinbarten Verbindlichkeiten,
um den inneren Schweinehund zu überwinden, bis hin zu
„Muddeltagen“, die völlig zweckfrei und erholsam sein können.
Eine Folge für alle, die spüren, dass sie sich selbst oft als
Letzte auf ihrer Liste haben – und erfahren wollen, wie
Selbstfürsorge im Alltag gelingen kann: liebevoll, realistisch,
vielfältig und ohne Schuldgefühle.
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18.12.2025
57 Minuten
Wann sollte ich verwöhnen? Wann fordern? Bin ich zu nachgiebig
oder zu streng? Kann zu viel von dem einen oder zu wenig von dem
anderen meinem Kind schaden? Wie finde ich die goldene Mitte?
Konsequent nach der Verfassung des Kindes richten - diese
Definition des Konsequenz-Begriffs ist ein Alleinstellungsmerkmal
der Kloetersbriefe. Deshalb sprechen wir in unserer neuen Folge
ausführlich über den Leitsatz “Sei konsequent im wohlverstandenen
Sinne”, erklären, was er bedeutet, und wie wir ihn anwenden.
Neben Dietlind Starke, Pfarrerin und Seelsorgerin, haben wir
heute Stella Romanski, Mutter dreier erwachsener Kinder, zu Gast
und schauen gemeinsam darauf, warum diese Balance aus Fordern und
Nachgeben für unseren Familienalltag so entscheidend ist.
Wir sprechen über Verwöhnen im positiven Sinne, über Grenzen, die
Sicherheit geben, und darüber, warum Kinder Anstrengung und
Orientierung brauchen, um sich gesund zu entwickeln.
Eine Folge für alle, die den Begriff Konsequenz neu denken wollen
– warm, zugewandt, alltagsnah und konsequent an der Verfassung
des Kindes orientiert.
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Über diesen Podcast
Zufriedene Eltern, zufriedene Kinder – mit nur sieben einfachen
Leitsätzen? Wir sprechen über die Kloetersbriefe und ihren Ansatz
"Kindererziehung durch Selbsterziehung". Patricia und Anna fassen
jeden Brief verständlich für euch zusammen und prüfen ihn auf
Aktualität. Mit wechselnden Gästen tauschen sie ihre Erfahrungen
mit dem Erziehungskonzept aus, um diesen wertvollen Schatz zu
bewahren und in die Gegenwart zu holen. Wir bedanken uns bei allen
Gästen und allen fleißigen Helfern im Hintergrund, die dieses
Projekt ermöglicht haben!
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