HeinrichSchimpf’s Podcast Archiv
82 Episoden
22 Minuten
Podcast-Episode: Israel, Iran und der Fall der Mullahs – Ein Insider-Blick
In dieser intensiven Doppelfolge begrüßt Heinrich Schimpf den politisch engagierten Parham, der vor 17 Jahren mit seinen Eltern aus Persien (Iran) nach Deutschland kam. Was als Diskussion über den Nahostkonflikt begann, entwickelt sich zu einer tiefgreifenden Analyse über geopolitische Machtverschiebungen, die Rolle westlicher Werte und den dramatischen Umbruch im Iran.
Parham, der sich selbst als säkular bezeichnet, teilt seine persönliche Wandlung: vom neutralen Beobachter hin zu einem entschlossenen Kritiker des islamistischen Terrors und Unterstützer Israels.
Die Kernthemen dieser Folge:
Israel & Palästina – Der 7. Oktober als Zäsur: Warum Parham seine Meinung nach dem Angriff der Hamas revidiert hat und wie er die "Propagandaschlacht" an westlichen Universitäten (Stichwort: Katar-Gelder) bewertet.
Die "Operation Epic" & das Ende eines Regimes: Eine detaillierte Besprechung der jüngsten militärischen Entwicklungen (Februar/März 2026). Parham berichtet über die gezielten Schläge gegen die Führung der Mullahs, den Tod von Ali Khamenei und die Übernahme der strategisch wichtigen Insel Chark.
Wirtschaftlicher Genickbruch: Die Bedeutung der 100%igen Lufthoheit der USA und Israels sowie die Kontrolle über die iranischen Ölexporte als Ende der Terrorfinanzierung für Hamas, Hisbollah und Huthis.
Die Illusion der Diplomatie: Eine kritische Rückschau auf den Nuklear-Deal und die Frage, warum Milliardenbeträge an "Entwicklungshilfe" letztlich in Kamikaze-Drohnen und regionale Destabilisierung flossen.
Persien vs. Islamismus: Ein Einblick in die säkulare Identität vieler Exil-Iraner und ihre Hoffnung auf eine Rückkehr zur Individualfreiheit unter Führung des Kronprinzen Reza Pahlavi.
Plädoyer für westliche Stärke: Warum Antiamerikanismus und falsche Rücksichtnahme auf das Völkerrecht gegenüber terroristischen Akteuren laut Heinrich und Parham den Frieden gefährden.
Ein mutiges Gespräch über Fakten gegen Emotionen, die Notwendigkeit militärischer Entschlossenheit und die Vision eines befreiten, säkularen Nahen Ostens.
Diskurs erwünscht!
Heinrich und Parham laden explizit zum Streitgespräch ein. Ob Sie die Sichtweise der "Free Palestine"-Bewegung teilen, den Westen kritisch sehen oder eine völlig andere Meinung zur Lage im Iran haben: Wir freuen uns auf einen sachlichen, argumentativen Austausch.
Zeigen Sie Gesicht – denn klares Denken ist die Basis der Gesundheit.
In dieser intensiven Doppelfolge begrüßt Heinrich Schimpf den politisch engagierten Parham, der vor 17 Jahren mit seinen Eltern aus Persien (Iran) nach Deutschland kam. Was als Diskussion über den Nahostkonflikt begann, entwickelt sich zu einer tiefgreifenden Analyse über geopolitische Machtverschiebungen, die Rolle westlicher Werte und den dramatischen Umbruch im Iran.
Parham, der sich selbst als säkular bezeichnet, teilt seine persönliche Wandlung: vom neutralen Beobachter hin zu einem entschlossenen Kritiker des islamistischen Terrors und Unterstützer Israels.
Die Kernthemen dieser Folge:
Israel & Palästina – Der 7. Oktober als Zäsur: Warum Parham seine Meinung nach dem Angriff der Hamas revidiert hat und wie er die "Propagandaschlacht" an westlichen Universitäten (Stichwort: Katar-Gelder) bewertet.
Die "Operation Epic" & das Ende eines Regimes: Eine detaillierte Besprechung der jüngsten militärischen Entwicklungen (Februar/März 2026). Parham berichtet über die gezielten Schläge gegen die Führung der Mullahs, den Tod von Ali Khamenei und die Übernahme der strategisch wichtigen Insel Chark.
Wirtschaftlicher Genickbruch: Die Bedeutung der 100%igen Lufthoheit der USA und Israels sowie die Kontrolle über die iranischen Ölexporte als Ende der Terrorfinanzierung für Hamas, Hisbollah und Huthis.
Die Illusion der Diplomatie: Eine kritische Rückschau auf den Nuklear-Deal und die Frage, warum Milliardenbeträge an "Entwicklungshilfe" letztlich in Kamikaze-Drohnen und regionale Destabilisierung flossen.
Persien vs. Islamismus: Ein Einblick in die säkulare Identität vieler Exil-Iraner und ihre Hoffnung auf eine Rückkehr zur Individualfreiheit unter Führung des Kronprinzen Reza Pahlavi.
Plädoyer für westliche Stärke: Warum Antiamerikanismus und falsche Rücksichtnahme auf das Völkerrecht gegenüber terroristischen Akteuren laut Heinrich und Parham den Frieden gefährden.
Ein mutiges Gespräch über Fakten gegen Emotionen, die Notwendigkeit militärischer Entschlossenheit und die Vision eines befreiten, säkularen Nahen Ostens.
Diskurs erwünscht!
Heinrich und Parham laden explizit zum Streitgespräch ein. Ob Sie die Sichtweise der "Free Palestine"-Bewegung teilen, den Westen kritisch sehen oder eine völlig andere Meinung zur Lage im Iran haben: Wir freuen uns auf einen sachlichen, argumentativen Austausch.
Zeigen Sie Gesicht – denn klares Denken ist die Basis der Gesundheit.
22 Minuten
Podcast-Episode: Israel & Palästina – Zwischen historischer Erfahrung und aktueller Krise
In dieser Episode begrüßt Heinrich Schimpf einen besonderen Gast: Parham. Was als potenziell kontroverses Streitgespräch über den Nahostkonflikt geplant war, entwickelt sich zu einer tiefgründigen Analyse über die Realitäten vor Ort, die Macht der Propaganda und die historische Verantwortung.
Heinrich, der den Konflikt bereits seit dem Sechs-Tage-Krieg 1967 verfolgt, trifft auf Parham, der ursprünglich aus dem Iran stammt und seine Sichtweise nach den Ereignissen des 7. Oktober durch intensive Eigenrecherche grundlegend revidiert hat.
Die Kernthemen des Gesprächs:
Persönliche Wendepunkte: Warum Parham nach dem Besuch einer Pro-Palästina-Demo begann, die Narrative der Hamas zu hinterfragen.
Das Recht auf Selbstverteidigung: Eine Einordnung der israelischen Militäroperationen und die schwierige Abwägung zwischen Sicherheit und zivilen Opfern.
Der Propagandakrieg: Wie globale Akteure (von historischen KGB-Kampagnen bis hin zu aktuellen Finanzierungen durch Katar) die öffentliche Meinung an westlichen Universitäten und in den Medien beeinflussen.
Gaza unter der Hamas: Die Zweckentfremdung internationaler Hilfsgelder für Tunnelbau und Waffen statt für die zivile Infrastruktur.
Zukunftsperspektiven: Die Bedeutung der Abraham-Abkommen und die Rolle der arabischen Golfstaaten im Kampf gegen den islamistischen Terror.
Ein reflektiertes Gespräch, das über die üblichen Schlagworte hinausgeht und versucht, die komplexen geopolitischen Zusammenhänge verständlich zu machen.
Aufruf zum Dialog: Wir wissen, dass dieses Thema polarisiert. Heinrich und Parham laden ausdrücklich dazu ein, in den Austausch zu treten – auch und gerade bei abweichenden Meinungen. Sachliche Argumente sind in diesem Diskurs herzlich willkommen.
In dieser Episode begrüßt Heinrich Schimpf einen besonderen Gast: Parham. Was als potenziell kontroverses Streitgespräch über den Nahostkonflikt geplant war, entwickelt sich zu einer tiefgründigen Analyse über die Realitäten vor Ort, die Macht der Propaganda und die historische Verantwortung.
Heinrich, der den Konflikt bereits seit dem Sechs-Tage-Krieg 1967 verfolgt, trifft auf Parham, der ursprünglich aus dem Iran stammt und seine Sichtweise nach den Ereignissen des 7. Oktober durch intensive Eigenrecherche grundlegend revidiert hat.
Die Kernthemen des Gesprächs:
Persönliche Wendepunkte: Warum Parham nach dem Besuch einer Pro-Palästina-Demo begann, die Narrative der Hamas zu hinterfragen.
Das Recht auf Selbstverteidigung: Eine Einordnung der israelischen Militäroperationen und die schwierige Abwägung zwischen Sicherheit und zivilen Opfern.
Der Propagandakrieg: Wie globale Akteure (von historischen KGB-Kampagnen bis hin zu aktuellen Finanzierungen durch Katar) die öffentliche Meinung an westlichen Universitäten und in den Medien beeinflussen.
Gaza unter der Hamas: Die Zweckentfremdung internationaler Hilfsgelder für Tunnelbau und Waffen statt für die zivile Infrastruktur.
Zukunftsperspektiven: Die Bedeutung der Abraham-Abkommen und die Rolle der arabischen Golfstaaten im Kampf gegen den islamistischen Terror.
Ein reflektiertes Gespräch, das über die üblichen Schlagworte hinausgeht und versucht, die komplexen geopolitischen Zusammenhänge verständlich zu machen.
Aufruf zum Dialog: Wir wissen, dass dieses Thema polarisiert. Heinrich und Parham laden ausdrücklich dazu ein, in den Austausch zu treten – auch und gerade bei abweichenden Meinungen. Sachliche Argumente sind in diesem Diskurs herzlich willkommen.
56 Minuten
Autonomie am Lebensende: Ein Diskurs über Sterbehilfe und das „Gießener Modell“ In einem tiefgreifenden Dialog erörtern der Arzt und Psychotherapeut Herr Schimpf und der Rechtsanwalt Herr Rudolph die komplexen Facetten der Freitodbegleitung in Deutschland. Das Gespräch verknüpft medizinische Erfahrung mit juristischer Expertise und beleuchtet die ethischen Herausforderungen eines selbstbestimmten Lebensendes. 1. Biografische Wurzeln und Motivation Das Thema Sterbehilfe ist für beide Protagonisten tief in ihrer Berufsbiografie verwurzelt. Herr Schimpf berichtet, dass er bereits als Medizinstudent mit dem Sterbewunsch von Patienten konfrontiert wurde – ein Thema, auf das die klassische ärztliche Ausbildung bis heute kaum vorbereitet. In der täglichen Praxis ist die Differenzierung zwischen einem ernsthaften Suizidwunsch und einer situativen rhetorischen Äußerung oft schwierig. Herr Rudolph erläutert seinen Weg zum assistierten Suizid über seine Mutter, die bereits in den 1990er Jahren Mitglied in der DGHS (Deutsche Gesellschaft für humanes Sterben) war. Diese familiäre Auseinandersetzung prägte sein heutiges Engagement. Seit der historischen Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts im Jahr 2020 ist er als juristischer Freitodbegleiter tätig, um Menschen einen würdevollen Abschied in der Heimat zu ermöglichen. 2. Der rechtliche Rahmen: Das Urteil des Bundesverfassungsgerichts Ein zentraler Pfeiler des Gesprächs ist die juristische Neubewertung durch das Bundesverfassungsgericht (BVerfG) vom Februar 2020. Herr Rudolph betont die Tragweite dieses Urteils für die Autonomie am Lebensende: Persönlichkeitsrecht: Das Gericht leitet aus der Menschenwürde ein umfassendes Recht auf ein selbstbestimmtes Sterben ab. Straffreiheit der Beihilfe: Da die Selbsttötung in Deutschland nicht strafbar ist, kann auch die Beihilfe dazu – also die Bereitstellung der Mittel – nicht sanktioniert werden. Voraussetzungen: Die Entscheidung muss autonom, wohlüberlegt und frei von äußerem Druck sowie akuten psychischen Störungen getroffen werden, welche die Urteilsfähigkeit einschränken könnten. 3. Das „Gießener Modell“ der praktischen Umsetzung Herr Rudolph beschreibt detailliert das Verfahren einer begleiteten Selbsttötung, wie es als „Gießener Modell“ praktiziert wird. Dieses Vorgehen folgt einem strengen Vier-Augen-Prinzip zwischen Mediziner und Jurist: Vorbereitung: Nach einem Antrag bei der DGHS prüfen die Begleiter medizinische Unterlagen und evaluieren bei Hausbesuchen die soziale Umgebung sowie die kognitive Entscheidungsfähigkeit. Der medizinische Akt: Ein Arzt legt einen venösen Zugang. Das Sterbemittel Thiopental wird angeschlossen, doch die entscheidende Tatherrschaft liegt beim Patienten: Er muss das Rädchen an der Infusionsleitung selbst aufdrehen. Rechtliche Absicherung: Der Vorgang wird lückenlos dokumentiert. Nach dem Tod wird die Kriminalpolizei informiert, um Fremdverschulden durch die lückenlose Protokollierung zweifelsfrei auszuschließen. 4. Demografie und Motive: Warum Menschen gehen wollen Die Analyse der Sterbewünsche korrigiert gängige Klischees. Nicht primär körperliche Schmerzen, sondern psychosoziale Faktoren sind oft ausschlaggebend: Lebenssattheit: Viele Klienten über 70 empfinden eine tiefe Müdigkeit gegenüber dem Leben, wenn Mobilität und Sinne schwinden. Einsamkeit: Der Verlust des Lebenspartners wiegt oft schwerer als körperliche Gebrechen. Multiple Erkrankungen: Nur etwa 10 % der Fälle betreffen schwere, austherapierte Leiden wie Krebs. 5. Prävention und die Kraft der Gemeinschaft Trotz der Befürwortung der Freitodbegleitung betonen beide die Wichtigkeit der Suizidprävention. Herr Schimpf bringt seine Erfahrung mit Selbsthilfegruppen ein und vertritt die Ansicht, dass Gemeinschaft Einsamkeit lindern und Suizidgedanken transformieren kann. Die Freitodbegleiter agieren nicht dogmatisch; das Aufzeigen medizinischer Perspektiven führt oft dazu, dass Menschen von ihrem Sterbewunsch Abstand nehmen und zurück zu einer gesteigerten Lebensqualität finden. 6. Gesellschaftliche und institutionelle Kritik Im Dialog wird deutliche Kritik an bestehenden Strukturen geübt. Herr Schimpf bemängelt den fehlenden Mut in der Ärzteschaft, während Herr Rudolph Hausverbote für Sterbebegleiter in konfessionellen Pflegeheimen (z. B. Caritas) als unzeitgemäß und widersprüchlich zum Patientenwillen kritisiert. 7. Fazit: Die beruhigende Wirkung der Option Das Gespräch schließt mit einer philosophischen Note: Das Wissen um eine „Notbremse“ nimmt die Angst vor dem Alter. Ziel ist eine Sterbekultur, die sich am sokratischen Ideal orientiert – ein Abschied in Würde, im Kreise von Angehörigen, ohne die Angst vor einem qualvollen Ende.
54 Minuten
Zusammenfassung: Erste Liebe
Ein Gespräch zwischen Heinrich Schimpf und Miriam Hoff
In diesem tiefgreifenden Dialog reflektieren der erfahrene Arzt und Analytiker Heinrich Schimpf und die Psychotherapeutin sowie Autorin Miriam Hoff (bekannt als „Die Punkttherapeutin“) über die Herausforderungen des Heranwachsens. Im Zentrum stehen dabei die Themen Body Shaming, die erste Liebe und die fundamentale Bedeutung der therapeutischen Bindung als heilendes Element.
1. Die Fragilität des Selbstbildes im Jugendalter
Ein Schwerpunkt des Gesprächs liegt auf der Diskrepanz zwischen objektiver Erscheinung und subjektivem Erleben. Miriam Hoff berichtet aus ihrer Praxis von einer Zunahme an Essstörungen (Anorexie, Bulimie) und Körperschema-Störungen bei jungen Mädchen. Auffällig ist, dass oft gerade jene Jugendlichen, die gesellschaftlichen Schönheitsidealen entsprechen, unter massiven Selbstzweifeln leiden.
Schimpf ergänzt dies durch eine persönliche Perspektive: Er schildert, wie seine eigene Körpergröße von 1,63 m zeitweise ein erhebliches Hindernis in seinem Selbstempfinden darstellte. Dies verdeutlicht, dass Unsicherheiten über den eigenen Körper – unabhängig vom tatsächlichen Aussehen – tiefgreifende narzisstische Erschütterungen auslösen können, die oft in der Kindheit wurzeln.
2. Therapeutische Ansätze: Spiegelung und Containing
Miriam Hoff erläutert ihr therapeutisches Vorgehen, das primär tiefenpsychologisch fundiert ist, jedoch verhaltenstherapeutische Elemente (wie Gedankenstopps) integriert.
Beziehungsarbeit: Das zentrale Wirkprinzip ist nicht das bloße Abarbeiten von Manualen, sondern die therapeutische Beziehung selbst.
Korrigierende Erfahrung: Viele Jugendliche haben in der frühen Kindheit keine adäquate positive Spiegelung durch die Eltern erfahren. Die Therapeutin übernimmt hier eine „Nachbeederung“: Durch bedingungslose Annahme und das Prinzip des Containings bietet sie den Patienten die „glänzenden Augen“, die für die Entwicklung eines stabilen Selbstwerts essenziell gewesen wären.
Glaubwürdigkeit: Hoff nutzt ihre eigene Biografie als ehemalige Miss Germany und Model strategisch. Wenn sie Patienten ihre Attraktivität spiegelt, besitzt dies eine besondere Authentizität, die den Jugendlichen hilft, ihre „Defizit-Brille“ abzusetzen.
3. Der Umgang mit realen körperlichen Einschränkungen
Ein besonders bewegender Teil des Gesprächs widmet sich Patienten, die tatsächlich mit objektiven körperlichen Benachteiligungen kämpfen. Schimpf berichtet von einer Patientin mit Facies Leontina (schwerste Akne-Vernarbung), bei der die Therapie darin bestand, Trauer und Resignation zu überwinden, um trotz der Entstellung ein lebenswertes Leben zu führen.
Miriam Hoff ergänzt dies durch Erfahrungen mit körperlich behinderten Jugendlichen. Hier ist die therapeutische Herausforderung besonders groß, wenn Themen wie die erste Liebe und die Partnerwahl relevant werden. Die Realität der sozialen Ausgrenzung (z.B. beim Tanzkurs) kann nicht wegdiskutiert werden. Stattdessen muss der Fokus auf die inneren Werte – Kreativität, Musikalität, Charakter – gelenkt werden, um ein „Grundgerüst des Selbstwertes“ zu bauen, das über das Äußere hinausgeht.
4. Partnerwahl und der Einfluss moderner Medien
Die Gesprächspartner kritisieren die moderne Tendenz, Menschen nach rein messbaren äußeren Kriterien zu bewerten (das „1 bis 10“-Schema).
Medialer Druck: Social Media suggeriert eine Normalität von Perfektion (keine Poren, kein Fett, perfektes Haar), die in der Realität kaum existiert.
Authentische Begegnung: Schimpf verweist auf die Bedeutung, Partner im natürlichen Umfeld (Schule, Arbeit, Uni) kennenzulernen. Dort wird der Mensch in seiner Gesamtheit – Mimik, Sprache, Interaktion – wahrgenommen, was die Fixierung auf isolierte optische Merkmale mindert.
5. Retrospektive: Jugendlicher Druck vs. reife Gelassenheit
Interessante Unterschiede zeigen sich in der persönlichen Rückschau. Während Miriam Hoff die Jugendjahre (15–20) als magische Zeit der „Knospen“ und unbeschwerten Verliebtheit in Erinnerung hat, beschreibt Dr. Schimpf diese Phase als eine Zeit des enormen Drucks und der Versagensängste, insbesondere im Hinblick auf sexuelle Begegnungen.
Für Schimpf waren die letzten 25 Jahre – geprägt durch eine stabile Partnerschaft und die Familie – die glücklichsten. Diese Differenz verdeutlicht, dass die „erste Liebe“ sowohl ein Geschenk als auch eine schmerzhafte Entwicklungsaufgabe sein kann.
6. Ratschläge an das jüngere Ich
Zum Abschluss formulieren beide Therapeuten wertvolle Ratschläge für junge Menschen:
Miriam Hoff: Mehr Mut zum Genuss, weniger Angst vor Zurückweisung. Man sollte sich klarmachen, dass das Gegenüber oft die gleichen Ängste teilt.
Heinrich Schimpf: Mehr Gelassenheit und weniger Glauben an die Prahlereien Gleichaltriger. Vor allem betont er die Wichtigkeit, das Sprechen über Gefühle zu lernen – eine Fähigkeit, die seiner Generation oft fehlte.
Fazit
Das Gespräch unterstreicht, dass Psychotherapie weit mehr ist als Symptombehandlung. Sie ist ein Raum für korrigierende Beziehungserfahrungen, der es ermöglicht, den Blick von vermeintlichen äußeren Makeln auf den inneren Kern zu lenken. Ob durch Miriam Hoffs neues Buch „Mindset Detox“ oder Schimpfs Reflexionskarten – das Ziel bleibt die Stärkung des Selbstwerts in einer Welt, die zunehmend auf Oberflächlichkeiten fixiert ist.
20 Minuten
10 NAHRUNGSMITTEL, DIE DICH KRANK MACHEN – Die Wahrheit über Kohlenhydrate und Deine Gesundheit WARNUNG: Was Du isst, entscheidet über Deine Gesundheit und Lebensdauer! In diesem Video enthülle ich die 10 Nahrungsmittel, die ich persönlich als erstes weglassen würde – und warum sie für mindestens 60% der vorzeitigen Todesfälle mitverantwortlich sein könnten. Es geht um mehr als nur Kalorien: Es geht um Kohlenhydrate, die Hauptursache für Übergewicht, Entzündungen und Insulinresistenz. Warum Kohlenhydrate das größte Problem sind Unser menschlicher Körper ist evolutionär nicht auf die Mengen an Kohlenhydraten eingerichtet, die wir heute konsumieren. Pflanzen wie Weizen und Soja oder Obst in seiner heutigen Form gab es in der Steinzeit nicht.
Wir haben nur ca. 3 Gramm Zucker in 5 Litern Blut. Eine Mahlzeit mit 100g Kohlenhydraten überfordert den Mechanismus.
Das Ergebnis: Dein Körper muss mit Insulin gegensteuern. Wenn dieser Mechanismus überlastet ist, führt es zur Einlagerung von Fett – auch in der Leber – und zu chronischen Entzündungen.
Meine persönliche Top 10 (Der Reihenfolge nach) Dies ist die Liste der Nahrungsmittel, auf die ich selbst am leichtesten verzichten würde, weil sie am schnellsten und stärksten den Blutzuckerspiegel in die Höhe treiben.
Zuckerhaltige Getränke: Dazu zählen Softdrinks, alkoholische Getränke und Fruchtsäfte. Letztere schädigen zusätzlich die Leber auf direkte Weise. Süßigkeiten: Der offensichtliche Zuckerlieferant. Weißbrot / Süßes Gebäck: Hoch verarbeitete Kohlenhydrate, die schnell den Blutzucker ansteigen lassen. Reis & Nudeln: Gilt auch für diese Klassiker der Kohlenhydrat-Ernährung. Fast Food (z.B. Hamburger): Eine Kombination aus ungesunden Kohlenhydraten und schlechten Fetten. Kartoffeln & Chips: Obwohl gekühlte Kartoffeln durch stabile Stärke den Anstieg etwas verlangsamen können, sind sie in der Regel problematisch. Cornflakes und Ähnliches: Erfolgreich als gesund vermarktet, sind sie dennoch ein starker Blutzuckertreiber. Vollkornbrot: Eine Illusion! Oft enthält es kaum Pflanzenfasern, dafür aber Gluten und lässt den Blutzucker fast genauso schnell steigen wie Weißbrot – eine persönliche Messung hat dies bestätigt. Haferflocken: Auch diese lassen den Blutzucker schnell ansteigen, wie ich durch Eigenversuche herausgefunden habe. Äpfel und anderes Obst (außer Beeren): Auch beliebte Früchte können zu einem ausgesprochen schnellen Blutzuckeranstieg führen. Süßstoffe aller Art: Sie sind chemisch vielfältig und führen oft dazu, dass man den süßen Geschmack beibehält, was den Verzicht erschwert.
Dein Weg zur Gesundheit & Wichtige Alternativen Fette und Eiweiß sättigen besser als Kohlenhydrate. Urmenschen haben ihre Kalorien überwiegend aus Fett bezogen. Wir brauchen Fette und Eiweiß, aber wir brauchen keine Kohlenhydrate.
Ketogene Ernährung: Eine extreme Variante des Kohlenhydratverzichts, die in mancher Hinsicht Wunder zu bewirken scheint (z.B. bei der Auswirkung auf Multiple Sklerose, die derzeit in der Charité untersucht wird).
Heißhunger: Schlechte Nahrungsmittel bringen oft einen Mangel an Vitaminen oder Mineralstoffen mit sich. Das ist ein Grund für Heißhunger – der andere ist der Blutzucker-Rebound nach dem Verzehr von Kohlenhydraten.
Persönlicher Tipp: Finde Deine Trigger Jeder Mensch ist anders. Um zu verstehen, welche Nahrungsmittel bei DIR zu einem starken Zuckeranstieg führen, empfehle ich das Libre 3 (ein kleines Gerät, ca. 70–120 € für 14 Tage), um Deine persönliche Blutzuckerkurve aufzuzeichnen. Auch ich habe damit viel gelernt, z. B. über meine geliebten Äpfel und Haferflocken. Ausblick Ich werde in zukünftigen Videos noch ausführlicher auf folgende Themen eingehen:
Die Problematik der Kohlenhydrate: Eine sehr viel detailliertere Beschreibung des Insulin-Mechanismus.
Ungesunde Fette: Gehärtete Fette (Margarine, Pommes frites) und Fette aus Sonnenblumen, Weizen oder Soja, denen eine entzündliche Wirkung zugeschrieben wird.
Gesunde Fette: Dieses wichtige Thema beleuchte ich gesondert, da Fette gut sättigen und unser Körper darauf ausgelegt ist, Kalorien daraus zu beziehen.
Wenn Dich dieses Thema interessiert, bleib dran und leite dieses Video an Menschen weiter, denen es vielleicht weiterhelfen könnte!
Wir haben nur ca. 3 Gramm Zucker in 5 Litern Blut. Eine Mahlzeit mit 100g Kohlenhydraten überfordert den Mechanismus.
Das Ergebnis: Dein Körper muss mit Insulin gegensteuern. Wenn dieser Mechanismus überlastet ist, führt es zur Einlagerung von Fett – auch in der Leber – und zu chronischen Entzündungen.
Meine persönliche Top 10 (Der Reihenfolge nach) Dies ist die Liste der Nahrungsmittel, auf die ich selbst am leichtesten verzichten würde, weil sie am schnellsten und stärksten den Blutzuckerspiegel in die Höhe treiben.
Zuckerhaltige Getränke: Dazu zählen Softdrinks, alkoholische Getränke und Fruchtsäfte. Letztere schädigen zusätzlich die Leber auf direkte Weise. Süßigkeiten: Der offensichtliche Zuckerlieferant. Weißbrot / Süßes Gebäck: Hoch verarbeitete Kohlenhydrate, die schnell den Blutzucker ansteigen lassen. Reis & Nudeln: Gilt auch für diese Klassiker der Kohlenhydrat-Ernährung. Fast Food (z.B. Hamburger): Eine Kombination aus ungesunden Kohlenhydraten und schlechten Fetten. Kartoffeln & Chips: Obwohl gekühlte Kartoffeln durch stabile Stärke den Anstieg etwas verlangsamen können, sind sie in der Regel problematisch. Cornflakes und Ähnliches: Erfolgreich als gesund vermarktet, sind sie dennoch ein starker Blutzuckertreiber. Vollkornbrot: Eine Illusion! Oft enthält es kaum Pflanzenfasern, dafür aber Gluten und lässt den Blutzucker fast genauso schnell steigen wie Weißbrot – eine persönliche Messung hat dies bestätigt. Haferflocken: Auch diese lassen den Blutzucker schnell ansteigen, wie ich durch Eigenversuche herausgefunden habe. Äpfel und anderes Obst (außer Beeren): Auch beliebte Früchte können zu einem ausgesprochen schnellen Blutzuckeranstieg führen. Süßstoffe aller Art: Sie sind chemisch vielfältig und führen oft dazu, dass man den süßen Geschmack beibehält, was den Verzicht erschwert.
Dein Weg zur Gesundheit & Wichtige Alternativen Fette und Eiweiß sättigen besser als Kohlenhydrate. Urmenschen haben ihre Kalorien überwiegend aus Fett bezogen. Wir brauchen Fette und Eiweiß, aber wir brauchen keine Kohlenhydrate.
Ketogene Ernährung: Eine extreme Variante des Kohlenhydratverzichts, die in mancher Hinsicht Wunder zu bewirken scheint (z.B. bei der Auswirkung auf Multiple Sklerose, die derzeit in der Charité untersucht wird).
Heißhunger: Schlechte Nahrungsmittel bringen oft einen Mangel an Vitaminen oder Mineralstoffen mit sich. Das ist ein Grund für Heißhunger – der andere ist der Blutzucker-Rebound nach dem Verzehr von Kohlenhydraten.
Persönlicher Tipp: Finde Deine Trigger Jeder Mensch ist anders. Um zu verstehen, welche Nahrungsmittel bei DIR zu einem starken Zuckeranstieg führen, empfehle ich das Libre 3 (ein kleines Gerät, ca. 70–120 € für 14 Tage), um Deine persönliche Blutzuckerkurve aufzuzeichnen. Auch ich habe damit viel gelernt, z. B. über meine geliebten Äpfel und Haferflocken. Ausblick Ich werde in zukünftigen Videos noch ausführlicher auf folgende Themen eingehen:
Die Problematik der Kohlenhydrate: Eine sehr viel detailliertere Beschreibung des Insulin-Mechanismus.
Ungesunde Fette: Gehärtete Fette (Margarine, Pommes frites) und Fette aus Sonnenblumen, Weizen oder Soja, denen eine entzündliche Wirkung zugeschrieben wird.
Gesunde Fette: Dieses wichtige Thema beleuchte ich gesondert, da Fette gut sättigen und unser Körper darauf ausgelegt ist, Kalorien daraus zu beziehen.
Wenn Dich dieses Thema interessiert, bleib dran und leite dieses Video an Menschen weiter, denen es vielleicht weiterhelfen könnte!
17 Minuten
Die Demenz-Epidemie: Ausmaß und Kosten
Demenz hat sich zur wichtigsten Krankheit unserer Zeit entwickelt. Ein signifikanter Anteil der Deutschen und Amerikaner verbringt die letzten Lebensjahre mit dieser Erkrankung. Bei den 85- bis 90-Jährigen sind bereits 25 Prozent betroffen, wobei eine hohe Dunkelziffer vermutet wird.
Die Versorgung ist mit erheblichen Kosten verbunden, da Heime oft 4.000 bis 8.000 Euro aufwärts kosten. Diese Kosten zehren entweder die Ersparnisse der Betroffenen auf oder werden vom Steuerzahler getragen. Die Situation in den Heimen ist oft schlecht, das Personal ist schwer zu finden und wird hoch bezahlt, teilweise mehr als junge Ärzte.
Noch vor wenigen Jahrzehnten war Demenz ein Randthema. Der Referent sah während seines Medizinstudiums nur einen einzigen Demenzpatienten. Heute ist die Krankheit ein Riesenthema in Hausarztpraxen, Altenheimen und privaten Gesprächen über demente Eltern und Großeltern.
Hauptursachen: Einsamkeit und Bewegungsmangel
Die moderne Lebensweise trägt maßgeblich zur steigenden Demenzrate bei. Ein entscheidender Faktor scheint die Einsamkeit zu sein, gefolgt von Bewegungsmangel und Ernährung.
Einsamkeit als Zivilisationskrankheit
Im Gegensatz zu traditionellen, engeren sozialen Strukturen, führen die heutigen Lebensbedingungen zur Isolation. Es fehlt der ständige Kontakt durch größere, private Wohnungen, Besitz von Autos und Kühlschränken, da keine täglichen Besorgungen mehr nötig sind.
Der hektische Alltag, kleine Wohnungen und die Tatsache, dass Frauen überwiegend arbeiten, machen die Integration von älteren Menschen schwierig. Geistige Fähigkeiten, Kontakte, Muskeln und Verdauung müssen täglich geübt werden. Bei Einsamkeit, wie sie bei den beschriebenen Kriegerwitwen beobachtet wurde, verkümmert die Beteiligung am Leben und die Menschen entwickeln eine Art von Demenz.
Körperliche und ernährungsbedingte Faktoren
Demenz ist oft ein multifaktorielles Geschehen, das eng mit dem körperlichen Zustand zusammenhängt.
Bewegungsmangel führt zu schlechterer Durchblutung und Gefäßerkrankungen, die oft parallel zur Demenz auftreten. Ungesunde Ernährung hängt mit Übergewicht und der Ablagerung von Plaques in den Arterien zusammen, was zu Schlaganfällen und vaskulärer Demenz führen kann. Nur ein kleiner Teil der Demenzformen hat eine starke erbliche Komponente.
Japan hat im Gegensatz zu anderen technisierten Ländern eine niedrigere Demenzrate, was auf staatlich geförderte Volksgesundheit in den 1930er Jahren zurückzuführen ist, die Bewegung und gesunde Ernährung förderte.
Prävention: Die vier Säulen der Vorbeugung
Es gibt vier zentrale Bereiche, mit denen die Wahrscheinlichkeit, an Demenz zu erkranken, deutlich gesenkt oder deren Beginn um 10 bis 15 Jahre verschoben werden kann.
Genügend Bewegung: Regelmäßige körperliche Aktivität zur Förderung der Durchblutung und Gefäßgesundheit.
Regelmäßig guter Schlaf: Ein wichtiger Faktor, der zur Demenzentstehung beitragen kann, wenn er unzureichend ist.
Gesunde Ernährung: Wichtig für die Gefäßgesundheit und möglicherweise über den Weg des Mikrobioms.
Gute lebendige soziale Kontakte und Beteiligung am Leben: Der wichtigste Faktor, um das Gehirn durch stetige Übung aktiv zu halten.
Demenz hat sich zur wichtigsten Krankheit unserer Zeit entwickelt. Ein signifikanter Anteil der Deutschen und Amerikaner verbringt die letzten Lebensjahre mit dieser Erkrankung. Bei den 85- bis 90-Jährigen sind bereits 25 Prozent betroffen, wobei eine hohe Dunkelziffer vermutet wird.
Die Versorgung ist mit erheblichen Kosten verbunden, da Heime oft 4.000 bis 8.000 Euro aufwärts kosten. Diese Kosten zehren entweder die Ersparnisse der Betroffenen auf oder werden vom Steuerzahler getragen. Die Situation in den Heimen ist oft schlecht, das Personal ist schwer zu finden und wird hoch bezahlt, teilweise mehr als junge Ärzte.
Noch vor wenigen Jahrzehnten war Demenz ein Randthema. Der Referent sah während seines Medizinstudiums nur einen einzigen Demenzpatienten. Heute ist die Krankheit ein Riesenthema in Hausarztpraxen, Altenheimen und privaten Gesprächen über demente Eltern und Großeltern.
Hauptursachen: Einsamkeit und Bewegungsmangel
Die moderne Lebensweise trägt maßgeblich zur steigenden Demenzrate bei. Ein entscheidender Faktor scheint die Einsamkeit zu sein, gefolgt von Bewegungsmangel und Ernährung.
Einsamkeit als Zivilisationskrankheit
Im Gegensatz zu traditionellen, engeren sozialen Strukturen, führen die heutigen Lebensbedingungen zur Isolation. Es fehlt der ständige Kontakt durch größere, private Wohnungen, Besitz von Autos und Kühlschränken, da keine täglichen Besorgungen mehr nötig sind.
Der hektische Alltag, kleine Wohnungen und die Tatsache, dass Frauen überwiegend arbeiten, machen die Integration von älteren Menschen schwierig. Geistige Fähigkeiten, Kontakte, Muskeln und Verdauung müssen täglich geübt werden. Bei Einsamkeit, wie sie bei den beschriebenen Kriegerwitwen beobachtet wurde, verkümmert die Beteiligung am Leben und die Menschen entwickeln eine Art von Demenz.
Körperliche und ernährungsbedingte Faktoren
Demenz ist oft ein multifaktorielles Geschehen, das eng mit dem körperlichen Zustand zusammenhängt.
Bewegungsmangel führt zu schlechterer Durchblutung und Gefäßerkrankungen, die oft parallel zur Demenz auftreten. Ungesunde Ernährung hängt mit Übergewicht und der Ablagerung von Plaques in den Arterien zusammen, was zu Schlaganfällen und vaskulärer Demenz führen kann. Nur ein kleiner Teil der Demenzformen hat eine starke erbliche Komponente.
Japan hat im Gegensatz zu anderen technisierten Ländern eine niedrigere Demenzrate, was auf staatlich geförderte Volksgesundheit in den 1930er Jahren zurückzuführen ist, die Bewegung und gesunde Ernährung förderte.
Prävention: Die vier Säulen der Vorbeugung
Es gibt vier zentrale Bereiche, mit denen die Wahrscheinlichkeit, an Demenz zu erkranken, deutlich gesenkt oder deren Beginn um 10 bis 15 Jahre verschoben werden kann.
Genügend Bewegung: Regelmäßige körperliche Aktivität zur Förderung der Durchblutung und Gefäßgesundheit.
Regelmäßig guter Schlaf: Ein wichtiger Faktor, der zur Demenzentstehung beitragen kann, wenn er unzureichend ist.
Gesunde Ernährung: Wichtig für die Gefäßgesundheit und möglicherweise über den Weg des Mikrobioms.
Gute lebendige soziale Kontakte und Beteiligung am Leben: Der wichtigste Faktor, um das Gehirn durch stetige Übung aktiv zu halten.
1 Stunde 23 Minuten
Dr. Franz arbeitet seit 35 Jahren als Arzt. Wie ist er zu dem geworden, was er ist? Und wie kam er ins österreichische Parlament als Abgeordneter?
Arztbild & Philosophie
definiert den Arzt als „Primus inter pares“ (Erster unter Gleichen). Er plädiert für Kommunikation auf Augenhöhe, betont aber, dass Patienten kompetente Führung suchen. Heinrich Schimpf stimmt zu, warnt jedoch vor autoritärem Verhalten und sieht die Rolle des „mündigen Patienten“ differenziert.
Gegensätzliche Studienzeiten
Die Hintergründe könnten kaum unterschiedlicher sein:
Dr. Franz (Wien): Genoss das Studentenleben, war zunächst rein naturwissenschaftlich („mechanistisch“) orientiert und nahm an bezahlten Medikamentenstudien teil.
H. Schimpf (Gießen): War Teil der „Kritischen Medizin“, skeptisch gegenüber Hierarchien und der Pharmaindustrie, mit frühem Fokus auf Psychosomatik.
Karriere-Wendepunkte
Franz stand kurz davor, Unfallchirurg zu werden. Ein bewunderter Oberarzt riet ihm jedoch nachts ab: Wer nicht „150 % Leidenschaft“ dafür habe, gehe daran kaputt. Daraufhin wechselte Franz zur Inneren Medizin. Schimpf war früh auf die Psychiatrie festgelegt.
Politische Konflikte & Meinungsfreiheit
Beide Ärzte berichten von starken Reibungen mit dem Mainstream:
Dr. Franz: War Abgeordneter im österreichischen Nationalrat (Team Stronach, dann ÖVP). Nach einem kontroversen Artikel über Angela Merkel (psychologische Deutung ihrer Flüchtlingspolitik) und einem drohenden Maulkorb verließ er die Fraktion und wurde „wilder Abgeordneter“.
H. Schimpf: Berichtet, dass er aufgrund einer zeitweiligen AfD-Mitgliedschaft aus einem psychoanalytischen Institut gedrängt wurde.
Fazit
Das Gespräch endet im Konsens: Man darf sich den Mund nicht verbieten lassen („Sagen, was ist“). Als nächstes Thema planen beide einen Vergleich der Gesundheitssysteme (Bismarck vs. Beveridge).
Arztbild & Philosophie
definiert den Arzt als „Primus inter pares“ (Erster unter Gleichen). Er plädiert für Kommunikation auf Augenhöhe, betont aber, dass Patienten kompetente Führung suchen. Heinrich Schimpf stimmt zu, warnt jedoch vor autoritärem Verhalten und sieht die Rolle des „mündigen Patienten“ differenziert.
Gegensätzliche Studienzeiten
Die Hintergründe könnten kaum unterschiedlicher sein:
Dr. Franz (Wien): Genoss das Studentenleben, war zunächst rein naturwissenschaftlich („mechanistisch“) orientiert und nahm an bezahlten Medikamentenstudien teil.
H. Schimpf (Gießen): War Teil der „Kritischen Medizin“, skeptisch gegenüber Hierarchien und der Pharmaindustrie, mit frühem Fokus auf Psychosomatik.
Karriere-Wendepunkte
Franz stand kurz davor, Unfallchirurg zu werden. Ein bewunderter Oberarzt riet ihm jedoch nachts ab: Wer nicht „150 % Leidenschaft“ dafür habe, gehe daran kaputt. Daraufhin wechselte Franz zur Inneren Medizin. Schimpf war früh auf die Psychiatrie festgelegt.
Politische Konflikte & Meinungsfreiheit
Beide Ärzte berichten von starken Reibungen mit dem Mainstream:
Dr. Franz: War Abgeordneter im österreichischen Nationalrat (Team Stronach, dann ÖVP). Nach einem kontroversen Artikel über Angela Merkel (psychologische Deutung ihrer Flüchtlingspolitik) und einem drohenden Maulkorb verließ er die Fraktion und wurde „wilder Abgeordneter“.
H. Schimpf: Berichtet, dass er aufgrund einer zeitweiligen AfD-Mitgliedschaft aus einem psychoanalytischen Institut gedrängt wurde.
Fazit
Das Gespräch endet im Konsens: Man darf sich den Mund nicht verbieten lassen („Sagen, was ist“). Als nächstes Thema planen beide einen Vergleich der Gesundheitssysteme (Bismarck vs. Beveridge).
17 Minuten
ADHS: Krankheit oder Signal? Gedanken aus meiner Praxis
ADHS hat in den letzten Jahrzehnten eine ungeheure „Karriere“ gemacht. In manchen Schulklassen trägt gefühlt die Hälfte der Jungen diese Diagnose. Doch ist es wirklich eine Krankheit? Als ich 1980 mein Examen machte, kam dieses Phänomen kaum vor. Da sich unsere Gene in dieser kurzen Zeit nicht verändert haben, müssen die Ursachen in der Umwelt liegen.
Der Verlust der Freiheit
Früher waren Kinder – besonders Jungs – den ganzen Tag draußen. Heute beginnt die Reglementierung oft schon im Kindergarten. Schulen sind im Grunde Zwangssysteme, historisch eher zur Disziplinierung als zum reinen Weltverständnis gegründet. Bei meinen Aufenthalten bei den Hadza oder Massai in Tansania habe ich erlebt, dass es dort kein ADHS gibt. Der natürliche Bewegungsdrang wird dort nicht pathologisiert. Würde man diese Kinder zum Stillsitzen zwingen, wären sie wohl alle auffällig.
Medikamente und das Gehirn
Viele Patienten wünschen sich Medikamente, um im Studium oder in der Schule zu funktionieren. Stimulanzien wie Ritalin wirken zwar, doch oft fühlen sich Betroffene wie „Zombies“ oder fremdgesteuert.
Das Gehirn ist ein Wunderwerk, das durch die Selbstregulation von Botenstoffen lernt. Greifen wir chemisch ein, nehmen wir dem Gehirn die Chance, diese Regulation selbst zu erlernen.
Meine Geschichte: Gerettet durch die Natur
Ich war selbst ein typisches „ADHS-Kind“: unruhig, schlechte Noten, in der Pubertät unglücklich. Mich retteten keine Tabletten, sondern der Jugendbund für Naturbeobachtung. Bewegung, Verantwortung und Aufgaben in der Gemeinschaft gaben mir Struktur. Das Problem wuchs sich aus, und am Ende standen ein gutes Abitur und das Medizinstudium.
Ein Rat an die Eltern
Menschen sind unterschiedlich. Manche Kinder sind angepasst, andere wild und bewegungsfreudig. Ich rate Eltern oft zu Geduld, auch wenn die schulischen Leistungen zeitweise leiden.
Es ist eine Grundsatzentscheidung: Wollen wir kurzfristig gute Noten durch Chemie oder langfristige Selbstregulation? Ich verurteile niemanden, der Medikamente nutzt, warne aber davor, gesellschaftliche Probleme – wie Bewegungsmangel und starre Schulsysteme – rein medizinisch bei unseren Kindern lösen zu wollen.
16 Minuten
Ich erzähle, wie schwierig es für mich als jungem Mann mit den Mädchen war.
17 Minuten
Männergespräche: Was ich mir als junger Mann gewünscht hätte – Mein ungeschminkter Rückblick
Kennt ihr das Gefühl, dass alle anderen den Code geknackt haben, nur ihr selbst steht am Rand?
Ich bin heute 73 Jahre alt und Arzt. Aber in dieser Episode lege ich den weißen Kittel ab und spreche über etwas, das uns Männern oft schwerfällt: Die eigene Unsicherheit. Ich blicke zurück auf eine Zeit, in der ich mir nichts sehnlicher gewünscht hätte als einen Mentor – jemanden, der mir erklärt, wie das mit den Frauen eigentlich funktioniert.
In diesem ehrlichen Erfahrungsbericht nehme ich euch mit in meine Jugend, die geprägt war von Einsamkeit und der ständigen Angst, den ersten Schritt zu machen. Es ist eine Geschichte voller Momente, für die man sich heute fast schämen möchte: Vom hilflosen Anschmachten der Klassenschönheiten Sigrid und Birgit bis hin zur absoluten Katastrophe in der Tanzschule. Dort empfahl mir mein verklemmter Tanzlehrer Talkum-Säckchen gegen schwitzige Hände, statt mir echtes Selbstbewusstsein zu vermitteln.
Aber ich erzähle nicht nur vom Scheitern. Ich berichte von den Momenten, in denen der Knoten langsam platzte: Die Fahrten im überfüllten VW-Käfer, meine erste echte Brieffreundschaft und der Mut, ein Mädchen in München zu besuchen. Ich erzähle von Kino-Dates mit dem Film "Easy Rider" und den ersten Knutsch-Erlebnissen auf einem Flur, die mir zeigten: Es geht doch.
Diese Folge ist für jeden, der schon mal an seiner eigenen Attraktivität gezweifelt hat oder sich fragt, wie man die Kurve vom schüchternen Beobachter zum aktiven Gestalter seines Liebeslebens kriegt. Ich teile meine Fehler und meine späten Erfolge mit euch, damit ihr es vielleicht ein bisschen leichter habt als ich damals.
Ein offenes Gespräch über verpasste Chancen, späte Einsichten und die ewige Suche nach Nähe.
43 Minuten
Tim Ole hat enge Verbindungen zu Südafrika, hat auch 4 Jahre da gelebt. Heute ist er politisch aktiv. Wie treffen uns ab und z beim Laufen und machen uns Gedanken über das Leben.
49 Minuten
Das Video mit dem Titel "Wieviel Bewegung?" vom Kanal Heinrich Schimpfs Psychotherapeutische Praxis ist ein ausführliches Gespräch zwischen Heinrich Schimpf und seinem Gast, Dr. Marcus, Franz aus Wien über die Bedeutung von körperlicher Bewegung für die Gesundheit und ein erfülltes Leben im Alter.
Die Hauptpunkte des Videos sind:
1. Persönliche Erfahrungen und Routinen
Die Sprecher betonen, dass sie trotz ihres Alters (Heinrich Schimpf: 73, Markus: 62) gesund und sportlich aktiv sind und dies ihrer regelmäßigen Bewegung verdanken.
Markus (Gast):
Begann mit Judo (bis kurz vor dem schwarzen Gürtel) als Selbstverteidigung nach einem Vorfall in seiner Jugend [01:09].
Wurde in den 80er Jahren zum Jogger, als dies in Wien noch als „sonderbar“ galt [01:51].
Seine heutige Routine besteht aus zwei- bis dreimal Laufen pro Woche (teilweise früh morgens um 5 Uhr) und ein- bis zweimal Krafttraining mit einem Personal Trainer, wobei er auf die richtige Technik achtet [05:30]. Er hat kürzlich auch mit Mountainbiking begonnen [05:39].
Heinrich Schimpf:
Wurde durch Geschichten in Reader's Digest zum Laufen inspiriert, was ihn nach eigener Aussage zu einem glücklicheren Menschen machte [12:17].
Seine tägliche Routine umfasst 6–8 Minuten morgendliche Übungen (Liegestützen, Klimmzüge, Rückenübungen) [34:43].
Anschließend geht er 8,5 km langsam mit seiner Frau joggen (als eine Art Scheidungsprophylaxe), wobei sie sich manchmal über Fragen von Konversationskarten austauschen [35:23].
Er fährt mit dem normalen Fahrrad zu den Pferden und zurück und nimmt an Wettkämpfen teil, da diese motivierend wirken [36:01].
2. Zentrale Botschaften zur Bewegung
Die Experten legen den Zuschauern folgende Empfehlungen ans Herz:
„Wenig hilft viel“ (Mikro-Training): Schon kleine, regelmäßige Bewegungseinheiten haben einen nachweislich positiven Effekt auf die Sterblichkeit.
Beispiele: Die Treppe nehmen statt des Lifts [07:18], jede Stunde fünf Kniebeugen bei sitzender Tätigkeit [08:08], oder das Bücken beim Aufheben eines heruntergefallenen Gegenstands als Trainingsimpuls sehen [16:37].
Geistige Fitness: Körperliche Bewegung ist wichtig für das Gehirn. Durch Sport werden endokrine Substanzen freigesetzt, die gegen Demenz wirken [13:30]. Das Gehirn bleibt bis ins hohe Alter lernfähig [27:35].
Sturzprophylaxe und Balance: Die Fähigkeit, das Gleichgewicht zu halten, ist entscheidend, um Stürze (eine der häufigsten Todesursachen im Alter) zu vermeiden [22:11].
Tipp: Zähneputzen auf einem Bein trainiert das Gleichgewichtssystem und wirkt ebenfalls der Demenz entgegen [22:42].
Langsamer Einstieg für Anfänger: Wer beginnt, sollte die Devise „Start low, go slow“ beherzigen, um Überlastung und Verletzungen zu vermeiden [39:39]. Es sei ratsam, nicht zu versuchen, in kurzer Zeit zu intensiv einzusteigen.
Selbstwirksamkeit: Man sollte sich nicht blind auf alle Ratschläge verlassen, sondern ein Gefühl für den eigenen Körper entwickeln und ihm vertrauen, was die benötigte Flüssigkeitsmenge oder das Training betrifft [40:42].
Abschließend betonen die Sprecher die Notwendigkeit, vom Vorhaben ins Tun zu kommen und sich durch Partner, Freunde oder Gruppen zu motivieren [25:02].
Das vollständige Video finden Sie hier: http://www.youtube.com/watch?v=X0Sk4MydOw0
Die Hauptpunkte des Videos sind:
1. Persönliche Erfahrungen und Routinen
Die Sprecher betonen, dass sie trotz ihres Alters (Heinrich Schimpf: 73, Markus: 62) gesund und sportlich aktiv sind und dies ihrer regelmäßigen Bewegung verdanken.
Markus (Gast):
Begann mit Judo (bis kurz vor dem schwarzen Gürtel) als Selbstverteidigung nach einem Vorfall in seiner Jugend [01:09].
Wurde in den 80er Jahren zum Jogger, als dies in Wien noch als „sonderbar“ galt [01:51].
Seine heutige Routine besteht aus zwei- bis dreimal Laufen pro Woche (teilweise früh morgens um 5 Uhr) und ein- bis zweimal Krafttraining mit einem Personal Trainer, wobei er auf die richtige Technik achtet [05:30]. Er hat kürzlich auch mit Mountainbiking begonnen [05:39].
Heinrich Schimpf:
Wurde durch Geschichten in Reader's Digest zum Laufen inspiriert, was ihn nach eigener Aussage zu einem glücklicheren Menschen machte [12:17].
Seine tägliche Routine umfasst 6–8 Minuten morgendliche Übungen (Liegestützen, Klimmzüge, Rückenübungen) [34:43].
Anschließend geht er 8,5 km langsam mit seiner Frau joggen (als eine Art Scheidungsprophylaxe), wobei sie sich manchmal über Fragen von Konversationskarten austauschen [35:23].
Er fährt mit dem normalen Fahrrad zu den Pferden und zurück und nimmt an Wettkämpfen teil, da diese motivierend wirken [36:01].
2. Zentrale Botschaften zur Bewegung
Die Experten legen den Zuschauern folgende Empfehlungen ans Herz:
„Wenig hilft viel“ (Mikro-Training): Schon kleine, regelmäßige Bewegungseinheiten haben einen nachweislich positiven Effekt auf die Sterblichkeit.
Beispiele: Die Treppe nehmen statt des Lifts [07:18], jede Stunde fünf Kniebeugen bei sitzender Tätigkeit [08:08], oder das Bücken beim Aufheben eines heruntergefallenen Gegenstands als Trainingsimpuls sehen [16:37].
Geistige Fitness: Körperliche Bewegung ist wichtig für das Gehirn. Durch Sport werden endokrine Substanzen freigesetzt, die gegen Demenz wirken [13:30]. Das Gehirn bleibt bis ins hohe Alter lernfähig [27:35].
Sturzprophylaxe und Balance: Die Fähigkeit, das Gleichgewicht zu halten, ist entscheidend, um Stürze (eine der häufigsten Todesursachen im Alter) zu vermeiden [22:11].
Tipp: Zähneputzen auf einem Bein trainiert das Gleichgewichtssystem und wirkt ebenfalls der Demenz entgegen [22:42].
Langsamer Einstieg für Anfänger: Wer beginnt, sollte die Devise „Start low, go slow“ beherzigen, um Überlastung und Verletzungen zu vermeiden [39:39]. Es sei ratsam, nicht zu versuchen, in kurzer Zeit zu intensiv einzusteigen.
Selbstwirksamkeit: Man sollte sich nicht blind auf alle Ratschläge verlassen, sondern ein Gefühl für den eigenen Körper entwickeln und ihm vertrauen, was die benötigte Flüssigkeitsmenge oder das Training betrifft [40:42].
Abschließend betonen die Sprecher die Notwendigkeit, vom Vorhaben ins Tun zu kommen und sich durch Partner, Freunde oder Gruppen zu motivieren [25:02].
Das vollständige Video finden Sie hier: http://www.youtube.com/watch?v=X0Sk4MydOw0
Wenn ich Krebs hätte....Dr Marcus Franz aus Wien und ich sprechen sehr persönlich über dieses Thema.
1 Stunde 22 Minuten
Der Livestream mit dem Internisten Dr. Marcus Franz und dem Psychotherapeuten Heinrich Schimpf befasst sich mit der Frage, wie sie persönlich vorgehen würden, wenn sie mit der Diagnose Krebs konfrontiert wären.
Hier ist eine Zusammenfassung der wichtigsten Punkte und Empfehlungen:
1. Medizinische Behandlung und Klinikauswahl
Erste Schritte: Bei einem lokalisierten Primärtumor ohne Metastasen ist die Operation der erste Schritt. Die Entscheidung für die weitere Therapie hängt vom Befall der Lymphknoten ab. [01:54]
Wahl der Einrichtung: Es sollte ein Krankenhaus oder Zentrum mit viel Erfahrung (hohe Fallzahlen) und spezialisierten Abteilungen gewählt werden. [02:44]
Informationsbeschaffung: Die Recherche auf den Websites der Krankenhäuser und die Einholung einer Zweitmeinung von anderen Fachspezialisten sind dringend empfohlen. [03:19], [04:35]
Vertrauen und Atmosphäre: Ein gutes Gefühl und Vertrauen in die behandelnden Ärzte und das Krankenhaus sind wesentlich für den Heilungsverlauf. Bereiche, in denen Hektik oder Stress herrschen, sollten gemieden werden. [05:23], [06:21]
Komplexe Fälle: Bei wahrscheinlichen Metastasen oder komplexeren Operationen raten die Experten zu einem Schwerpunktkrankenhaus oder einer Uniklinik. [06:43]
Tumorboard: In der Regel werden die Befunde in einem Tumorboard von mehreren Spezialisten (Onkologen, Chirurgen, Radiologen) gemeinsam besprochen, um die beste Therapie festzulegen. [07:08]
Internationaler Vergleich: Die medizinische Versorgung, insbesondere in den chirurgischen und onkologischen Bereichen Deutschlands und Österreichs, gilt als hervorragend. [10:33]
2. Chemotherapie, Strahlentherapie und Operationsentscheidung
Abwägung: Strahlentherapie und Chemotherapie sind schwierig abzuwägen. Je weiter fortgeschritten der Krebs ist, desto fragwürdiger kann eine Chemotherapie sein, wobei neue Immuntherapien zu einem Wandel führen. [15:12], [15:39]
Individualisierung: Moderne Therapien sind hochgradig spezialisiert, basierend auf dem genauen Tumortyp, den Rezeptoren und genetischen Mutationen (personalisierte Medizin). [18:18], [20:00]
Palliative Versorgung: Bei sehr fortgeschrittenem Krebs kann es besser sein, keine aggressive kausale Therapie mehr zu machen, sondern auf ein palliatives Setting zu setzen, um die Lebensqualität zu maximieren. [17:02], [21:40]
Beispiel Prostata-Krebs: Eine radikale Prostata-Operation sollte bei älteren Männern (75+) sorgfältig überlegt werden, da es sich oft um einen langsam wachsenden, wenig aggressiven Tumor handelt. [12:34]
3. Lebensstil, Ernährung und Bewegung
Prävention und Basis: Die wichtigste Krebstherapie ist die Vorbeugung durch eine gesunde Lebensweise (Bewegung, Ernährung, Psyche, Schlaf, Körpergewicht). [28:24]
Ernährung: Konsequente Reduktion von Zucker und schnell verfügbaren Kohlenhydraten, da Krebszellen Zucker für Wachstum verwenden. [30:07]
Ernährungsumstellung: Es wird empfohlen, eine Ernährung in Richtung Ketose anzustreben, viele Naturpflanzen und unverarbeitete Nahrungsmittel zu konsumieren und industriell erzeugtes Essen zu meiden. [30:33], [34:05]
Supplements/Nahrungsmittel: Brokkoli (Sulfuraphan) und Kurkuma (Curcumin) werden für ihre antioxidative und anti-tumoröse Wirkung empfohlen. [30:44]
Körpergewicht und Muskeln: Reduktion von Fettdepots und Aufbau eines gesunden Muskelapparates durch gezieltes Krafttraining und Ausdauersport (z.B. Laufen, 70 km/Woche). [32:12], [35:31]
4. Psychische und Spirituelle Faktoren
Psyche und Immunsystem: Der psychische Zustand hat einen direkten Einfluss auf das Immunsystem (gemessen über Kortisolspiegel). [39:16]
Entspannung und Ausgleich: Maßnahmen zur Stärkung der Psyche sind essentiell, darunter:
Yoga, Tanzen, Singen, Musik [49:15], [49:29]
Wärmeanwendungen (warmes Wannenbad, Sauna) [43:15], [42:57]
Das Auflösen von inneren Konflikten und Ressentiments ("Hader"). [47:58]
Schlaf: Ausreichender und erholsamer Schlaf ist von höchster Priorität, notfalls auch durch die Nutzung eines Ausweichbettes. [44:38]
Lebenssinn: Die Auseinandersetzung mit der Sinnfrage und dem Metaphysischen ist ein zentraler Punkt, der oft in Krisensituationen wieder in den Fokus rückt. Dies kann auch über eine atheistische Verbindung zum Universellen (Natur, DNA, Evolution) erfolgen. [50:27], [52:33]
Sie können sich das gesamte Gespräch unter dem folgenden Link ansehen: http://www.youtube.com/watch?v=sNNn1GQfu2M
Hier ist eine Zusammenfassung der wichtigsten Punkte und Empfehlungen:
1. Medizinische Behandlung und Klinikauswahl
Erste Schritte: Bei einem lokalisierten Primärtumor ohne Metastasen ist die Operation der erste Schritt. Die Entscheidung für die weitere Therapie hängt vom Befall der Lymphknoten ab. [01:54]
Wahl der Einrichtung: Es sollte ein Krankenhaus oder Zentrum mit viel Erfahrung (hohe Fallzahlen) und spezialisierten Abteilungen gewählt werden. [02:44]
Informationsbeschaffung: Die Recherche auf den Websites der Krankenhäuser und die Einholung einer Zweitmeinung von anderen Fachspezialisten sind dringend empfohlen. [03:19], [04:35]
Vertrauen und Atmosphäre: Ein gutes Gefühl und Vertrauen in die behandelnden Ärzte und das Krankenhaus sind wesentlich für den Heilungsverlauf. Bereiche, in denen Hektik oder Stress herrschen, sollten gemieden werden. [05:23], [06:21]
Komplexe Fälle: Bei wahrscheinlichen Metastasen oder komplexeren Operationen raten die Experten zu einem Schwerpunktkrankenhaus oder einer Uniklinik. [06:43]
Tumorboard: In der Regel werden die Befunde in einem Tumorboard von mehreren Spezialisten (Onkologen, Chirurgen, Radiologen) gemeinsam besprochen, um die beste Therapie festzulegen. [07:08]
Internationaler Vergleich: Die medizinische Versorgung, insbesondere in den chirurgischen und onkologischen Bereichen Deutschlands und Österreichs, gilt als hervorragend. [10:33]
2. Chemotherapie, Strahlentherapie und Operationsentscheidung
Abwägung: Strahlentherapie und Chemotherapie sind schwierig abzuwägen. Je weiter fortgeschritten der Krebs ist, desto fragwürdiger kann eine Chemotherapie sein, wobei neue Immuntherapien zu einem Wandel führen. [15:12], [15:39]
Individualisierung: Moderne Therapien sind hochgradig spezialisiert, basierend auf dem genauen Tumortyp, den Rezeptoren und genetischen Mutationen (personalisierte Medizin). [18:18], [20:00]
Palliative Versorgung: Bei sehr fortgeschrittenem Krebs kann es besser sein, keine aggressive kausale Therapie mehr zu machen, sondern auf ein palliatives Setting zu setzen, um die Lebensqualität zu maximieren. [17:02], [21:40]
Beispiel Prostata-Krebs: Eine radikale Prostata-Operation sollte bei älteren Männern (75+) sorgfältig überlegt werden, da es sich oft um einen langsam wachsenden, wenig aggressiven Tumor handelt. [12:34]
3. Lebensstil, Ernährung und Bewegung
Prävention und Basis: Die wichtigste Krebstherapie ist die Vorbeugung durch eine gesunde Lebensweise (Bewegung, Ernährung, Psyche, Schlaf, Körpergewicht). [28:24]
Ernährung: Konsequente Reduktion von Zucker und schnell verfügbaren Kohlenhydraten, da Krebszellen Zucker für Wachstum verwenden. [30:07]
Ernährungsumstellung: Es wird empfohlen, eine Ernährung in Richtung Ketose anzustreben, viele Naturpflanzen und unverarbeitete Nahrungsmittel zu konsumieren und industriell erzeugtes Essen zu meiden. [30:33], [34:05]
Supplements/Nahrungsmittel: Brokkoli (Sulfuraphan) und Kurkuma (Curcumin) werden für ihre antioxidative und anti-tumoröse Wirkung empfohlen. [30:44]
Körpergewicht und Muskeln: Reduktion von Fettdepots und Aufbau eines gesunden Muskelapparates durch gezieltes Krafttraining und Ausdauersport (z.B. Laufen, 70 km/Woche). [32:12], [35:31]
4. Psychische und Spirituelle Faktoren
Psyche und Immunsystem: Der psychische Zustand hat einen direkten Einfluss auf das Immunsystem (gemessen über Kortisolspiegel). [39:16]
Entspannung und Ausgleich: Maßnahmen zur Stärkung der Psyche sind essentiell, darunter:
Yoga, Tanzen, Singen, Musik [49:15], [49:29]
Wärmeanwendungen (warmes Wannenbad, Sauna) [43:15], [42:57]
Das Auflösen von inneren Konflikten und Ressentiments ("Hader"). [47:58]
Schlaf: Ausreichender und erholsamer Schlaf ist von höchster Priorität, notfalls auch durch die Nutzung eines Ausweichbettes. [44:38]
Lebenssinn: Die Auseinandersetzung mit der Sinnfrage und dem Metaphysischen ist ein zentraler Punkt, der oft in Krisensituationen wieder in den Fokus rückt. Dies kann auch über eine atheistische Verbindung zum Universellen (Natur, DNA, Evolution) erfolgen. [50:27], [52:33]
Sie können sich das gesamte Gespräch unter dem folgenden Link ansehen: http://www.youtube.com/watch?v=sNNn1GQfu2M
6 Minuten
Ich habe ab und zu bei live auf Tiktok Gäste hier zwei junge Männer mit denen ich mich über die Probleme junger Männer unterhalte. Hier über Traurigkeit und Depression nnach einer Trennung.
59 Minuten
Chris und ich sind beide gesund und sportlich, was auch für Ärzte nicht selbstverständlich ist. Aber wi machen wir das? Wieviel bewegen wir uns, welche Übungen machen wir, damit wir trotz vielen Stunden des Sitzens keine Rückenschmerzen haben? Und wie soll das in den nächsten Jahrzehnten weitergehen?