How not to become a famous female artist
Ein Podcast über Kunst. Und darüber, wer sie machen darf.
Podcaster
Episoden
24.01.2026
1 Minute
In dieser vorerst letzten Folge lassen wir alles nochmal Revue passieren. Wusste MAF was sie wollte? Was das Ziel war? Hatte sie irgendeine Idee wo sie hinwollte? Nein. Und auch, wenn sie rückblickend feststellt, manchmal etwas hitzköpfig gewesen zu sein: Auch heute sind wir wütend und zornig. Und mit was? Mit Recht!
Denn nach wie vor heißt es: "Kunst darf niemals so aussehen, dass sie bei einem Diktator über das Sofa passt. Aber: Kunst soll dürfen"
Es geht um ein Fazit, um eine Antwort auf die Frage: Was muss ich tun, um keine berühmte Künstlerin zu sein?
Denn nach wie vor heißt es: "Kunst darf niemals so aussehen, dass sie bei einem Diktator über das Sofa passt. Aber: Kunst soll dürfen"
Es geht um ein Fazit, um eine Antwort auf die Frage: Was muss ich tun, um keine berühmte Künstlerin zu sein?
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11.12.2025
50 Minuten
Mit Mitte 40 wird Maf schwanger, es folgt eine bizarre Situation: ihr Coming-Out rückwärts. Während es vorher noch hieß, sie wolle niemals Kinder, hat sie den Kinderwagen nun nicht mehr nur voller Gemälde. Sie sagt: "Ich hab mich entschieden: Entweder Kind oder Malerei." Muss das wirklich so sein? Verschiedene Generationen haben hierzu auch unterschiedliche Meinungen. Die Antwort auf die Frage gilt es für einen selbst herauszufinden. Folge 4 als Erfahrungsbericht.
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22.11.2025
47 Minuten
Höflich sein, hübsch und leise - angepasst und gesellschaftlich verfügbar. Die Erwartungen der Gesellschaft an eine Frau waren in den 1980er Jahren relativ eindimensional. MAF bricht mit diesen Erwartungen, sie ist laut und weigert sich, sich dem Bild was man vor ihr hatte, zu entsprechen: "Wir waren schwul, wir waren lesbisch - wir waren wir". Es bilden sich queere Netzwerke, Performances und Installationen, die anecken und herausstechen. Getreu dem Motto: Sexuelle Sensibilitäten leben in Spinnennetzen und Glashäusern.
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15.11.2025
53 Minuten
Vom Frechsein zur wirklichen Wut - MAF erzählt in Folge 2 über ihre Emanzipation, in ihrer Kunst und in ihrem Leben. Es geht dabei aber um noch viel mehr - die ersten queeren Kiss Ins in Köln und um den male gaze in der Kunst: "Damit Frauen auch Bilder angucken können, in denen sie sich wiederfinden". Aber erstmal zurück: Was passierte nach ihrem Studium? Wie war es als Freie Künstlerin und wie gingen Kunden damit um, wenn sie ihnen sagte: "Sie können gerne etwas kaufen. Aber ansonsten bin ich lesbisch und unternehme nichts mit Männern."
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07.11.2025
1 Stunde 10 Minuten
Willkommen bei der ersten Folge von how not to become a famous female artist! Hier sprechen MAF Räderscheidt und ihre Tochter Rosa über das Aufwachsen in einer Künstler:innenfamilie im Deutschland der 1950er Jahre und über Mafs Weg zur Kunst. Von damals bestehenden Frauenrollen und den Sexismus an der Werkschule und der Frage - warum war Kunstgeschichte so lange lediglich Männergeschichte?
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Über diesen Podcast
Die Künstlerin Maf Räderscheidt verrät im Dialog mit ihrer Tochter,
der Kunsthistorikerin Rosa, wie Frau es durch viele kleine
Fettnäpfchen vermeiden kann, eine große Karriere und Erfolg auf dem
Kunstmarkt zu erlangen. Dabei werfen sie einen spannenden Blick auf
Strukturen und Mechanismen des Kunstmarktes und in der
Kunstwelt. Von Werkschul-Sexismus, queer-feministischen
Netzwerken im Köln der 1980er, zu Mutterschaft und der Frage, warum
Care-Arbeit Karrieren stoppen kann – jede Folge öffnet nicht nur
ein persönliches Kapitel, sondern legt systemische Mechanismen
offen und fragt: Wer wird in der Kunst gesehen, gehört, ausgestellt
– und wer nicht?
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