Philosetti

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Philosetti / der Podcast von Alexandra Guset…

Episoden

Pazifismus-Und warum wir darüber reden müssen
02.01.2026
29 Minuten
Die Rede über Pazifismus scheint nie zeitgemäß. In Friedenszeiten als unnötig abgetan, muten pazifistische Haltungen angesichts von Kriegshandlungen naiv oder altmodisch an. Jedoch erinnert die norwegische Journalistin Linn Stalsberg, ganz im Sinne Bertha von Suttners, an deren einfache Frage: Was gibt es Altmodischeres als den Krieg? Eine Hör-Reise zu Haltungen eines zeitgemäß undogmatischen Pazifismus, der auf Friedensarbeit, Diplomatie und Friedensbildung setzt und uns auffordert, alle Möglichkeiten der Konfliktlösung auszuschöpfen, bevor wir gewaltsamem Widerstand zustimmen. Eine Reise zu unseren Talenten der Friedens- und Konfliktfähigkeit und warum es absolut fortschrittlich ist diese zu stärken. Wir reisen zur Erzählung eines modernen zukunftsfähigen Menschenbildes: eines Menschen, der des Friedens fähig ist und staunen darüber, was all dies mit der Frauenbewegung des beginnenden 20. Jahrhunderts zu tun hat. Wir folgen der Fährte all der Chancen die wir als friedensbewegte Menschen haben – im öffentlichen Raum und auf ganz alltäglicher Ebene! Bertha von Suttner glaubte fest an die Zusammenarbeit beider (aller) Geschlechter. Für sie war die Friedensbewegung kein Anliegen einzelner Gruppen, sondern eine gemeinsame Aufgabe – denn Frieden geht uns alle an.
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Gewohnheiten und Veränderung
02.11.2025
23 Minuten
Menschen leben und lieben ihre Gewohnheiten, manche mehr, manche weniger. Die einen hängen mehr an Vertrautem, sind richtige Gewohnheitstiere; die anderen suchen mehr das Neue, das Chaotische, das Unbekannte… Jedoch – Gewohnheiten, und das ist nichts phänomenal Neues, geben Sicherheit. Ich brauche nicht mehr lange zu überlegen, kenne mich beim gewohnten Spaziergang gut aus, weiß wohin es mich führt … Interessanterweise aber halten Menschen auch an ihren Gewohnheiten fest, wenn diese schon längst nicht mehr sinnvoll sind, neigen dazu auf Traditionen zu beharren, weil`s doch so schön ist… Wie steht es um die Anfänge des Gewohnten, um die Pflege wunderbarer Gewohnheiten? Und – wie kann, wenn es heilsam scheint, ein Loslassen und der Beginn von Neuem, weniger Vertrautem, gelingen? Dient mir die Gewohnheit noch oder diene ich schon längst ihr? Eine kleine Hör-Reise rund um dieses allzu menschliche Phänomen – im Persönlichen wie auf der gesellschaftlichen Bühne. Warum gelingt es uns manchmal etwas Neues zu etablieren, und andere Male weniger? Alltägliches, Kluges, Banales und Philosophisches…
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Über Wundern und Staunen
30.09.2025
16 Minuten
„Verwunderung (thaumazein) veranlaßte zuerst wie noch jetzt die Menschen zum Philosophieren, indem man anfangs über die unmittelbaren sich darbietenden unerklärlichen Erscheinungen sich verwunderte, dann allmählich Fortschritt und auch über Größeres sich in Zweifel einließ.“ Aristoteles Metaphysik In der Philosophie, von Philosophinnen und Philosophen wird gerne vergessen, dass nicht intellektuelle Erkenntnis am Beginn wahrhaften Philosophierens steht, sondern ein schlichtes, einfaches Sich-Wundern. Es ist, als ob die gute alte Philosophia uns sagen möchte: Bitte Geduld ihr Lieben, ihr dürft schon noch kluge Wege der Erkenntnis beschreiten, aber zuvor, lasst bitte Staunen und Wundern eure Gäste sein. Lasst dies zu, denn sonst kommt hinterher nichts Gutes raus. Hanna Arendt erinnert uns, dass es sich dabei nicht nur um leise staunende Empfindungen handeln muss, sondern möglicherweise auch um erschütternde aufrüttelnde Momente der Verwunderung, der Fassungslosigkeit, die uns unser Nicht-Wissen oder unsere Täuschungen zu Sachverhalten erkennen lassen. Wir dürfen bereit sein, uns immer wieder zu verwundern, zu staunen, um neue Reisen zu beginnen, und Offenheit zuzulassen. Wir dürfen uns vom Wundern und Staunen berühren lassen und immer wieder zurückkehren, zu sokratischem: „Ich weiß, dass ich nichts weiß!“
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Podcast-Philosetti-Geschichten-erzählen
26.08.2025
16 Minuten
Menschen lieben Geschichten. Wir hören, lesen, erzählen Geschichten, gehen ins Kino, ins Theater und sehen fern. Die große Bühne des Theaters steht schon seit ewigen Zeiten für uns bereit! Diese liebenswerte menschliche Vorliebe, Eigenart, Fähigkeit ist etwas Wunderbares, jedoch droht ob dieser Geschichte-erzähl-Leidenschaft auch Verführbarkeit. Das medial schon etwas abgegriffene Wording des Narrativs zeigt, wie wichtig es zu sein scheint, über die richtige Erzählung zu verfügen, will man öffentlich Punkte sammeln. „Reinkippfallen“ drohen in sozialen Medien und bei vereinfachter Berichterstattung vielerorts. Bei aller Vorsicht bewahre man sich bitte die Fähigkeit, sich vom Geschichten-erzählen bezaubern zu lassen. Eine kurze Hör-Reise rund ums Geschichten erzählen. Wir reisen zu Erstaunlichem großer und kleiner Bühnen, reisen zu Lebensgeschichten, tauchen ein in Philosophisches und Triviales.
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Podcast-Philosetti-Berührbarkeit
25.05.2025
12 Minuten
Nach Hannah Arendt ist das Gefühl der Berührbarkeit wesentlich und konstruktiv für unser gemeinschaftliches, gesellschaftliches Miteinander. Sie zählt Berührbarkeit zur Kategorie der weltöffnenden Gefühle, die wesentlich zu einem gelingenden Miteinander beitragen. Konstruktive Denkspuren in Zeitgeschichte und Wissenschaften sind zumeist von mitfühlender Umsicht getragen. In bildungspolitischer Hinsicht ist ein Blick auf Daten, Fakten, Historie und Forschung, so unbenommen wichtig dies ist, oftmals zu wenig, um Einsicht und Verstehbarkeit auf den Weg zu bringen. Erst wenn wir uns der Geschichte öffnen, in Lebensgeschichten, Erfahrungen, Lebensschicksale eintauchen, uns berühren lassen, gelingt wahrhaftige Erkenntnis. All dies erleben wir in unserem heurigen 80jährigen Gedenkjahr in Form von Zeitzeugenberichten, in den Erzählungen von Lebensschicksalen einmal mehr wieder. Eine kleine Reise rund um einen schönen und zeitgemäß bedeutsamen Begriff.
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Über diesen Podcast

Philosetti / der Podcast von Alexandra Gusetti Philosophie-Schnipsel zu ausgewählten Themen der Lebenskunst, Kurze Hör-Reisen für alle, die es lieben, sich durch kleine Inputs in ihrem Alltag philosophisch inspirieren zu lassen. Leichtfüßig, erhellend, ermutigend, anregend … Wie denken wir über … ? Große und kleine Lebensthemen, das „gute Leben“ und mehr … ernsthaft, heiter, mal mehr – mal weniger, mal kürzer – mal etwas länger … Lass dich inspirieren durch das eine oder andere Philosophie-Schnipsel! Jingle von Werner Zangerle - https://www.wernerzangerle.com/projekte/sounddesign/

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