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Episoden
21.02.2026
19 Minuten
Ein Wert, ein Begriff, ein Thema dem wohl niemand seine Wichtigkeit absprechen wird. Ein offener, weiter Geist, ein offenes Herz scheint wichtiger denn je – und doch – man redet über Achtsamkeit, über Gelassenheit, Wachsamkeit, aber wo bleibt die Aufmerksamkeit für Offenheit? Nun ja, unsere Zeit lädt nicht gerade dazu ein. Skepsis und Wachsamkeit scheint angesichts von Fake News, angesichts all der Verlockungen, Versuchungen und Ausverkäufe unserer Integrität angesagter. Vielleicht aber gelingt es ein paar zeitgemäße Gedanken zu spinnen, was es denn braucht, um einen offenen Geist zu stärken und warum solch eine Haltung sinnvoll ist. Juddi Krisnamurti, ein indischer Philosoph und radikaler Freigeist des 2o. Jahrhunderts, hat einige wunderbare Denkspuren, die uns zu unserem Thema auf die Sprünge helfen. Ich denke, unsere Fürsorge, unsere Aufmerksamkeit für einen offenen, weiten Geist ist unglaublich wichtig. Man muss sein Haus in Ordnung halten, weil das nämlich niemand sonst für uns tut, kein Guru, keine Religion, kein noch so weiser Mensch – das müssen wir schon selber tun. Schauen wir, was wir darüber herausfinden können. Ich freue mich auf euer Mit-dabei-sein, über euer Interesse und los geht’s. Buchtipp: Juddu Krishnamurti: Aus dem Schatten in den Frieden, 1983, Deutsche Fassung Berlin 1986 sowie: Einbruch in die Freiheit, 1969, deutsche Fassung: derzeit München 2023. sowie: Jenseits der Gewalt, 1973, deutsche Fassung, 1994 München.
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21.02.2026
21 Minuten
Podcast-Philosetti-Offenheit by Alexandra Gusetti
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02.01.2026
29 Minuten
Die Rede über Pazifismus scheint nie zeitgemäß. In Friedenszeiten als unnötig abgetan, muten pazifistische Haltungen angesichts von Kriegshandlungen naiv oder altmodisch an. Jedoch erinnert die norwegische Journalistin Linn Stalsberg, ganz im Sinne Bertha von Suttners, an deren einfache Frage: Was gibt es Altmodischeres als den Krieg? Eine Hör-Reise zu Haltungen eines zeitgemäß undogmatischen Pazifismus, der auf Friedensarbeit, Diplomatie und Friedensbildung setzt und uns auffordert, alle Möglichkeiten der Konfliktlösung auszuschöpfen, bevor wir gewaltsamem Widerstand zustimmen. Eine Reise zu unseren Talenten der Friedens- und Konfliktfähigkeit und warum es absolut fortschrittlich ist diese zu stärken. Wir reisen zur Erzählung eines modernen zukunftsfähigen Menschenbildes: eines Menschen, der des Friedens fähig ist und staunen darüber, was all dies mit der Frauenbewegung des beginnenden 20. Jahrhunderts zu tun hat. Wir folgen der Fährte all der Chancen die wir als friedensbewegte Menschen haben – im öffentlichen Raum und auf ganz alltäglicher Ebene! Bertha von Suttner glaubte fest an die Zusammenarbeit beider (aller) Geschlechter. Für sie war die Friedensbewegung kein Anliegen einzelner Gruppen, sondern eine gemeinsame Aufgabe – denn Frieden geht uns alle an.
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02.11.2025
23 Minuten
Menschen leben und lieben ihre Gewohnheiten, manche mehr, manche weniger. Die einen hängen mehr an Vertrautem, sind richtige Gewohnheitstiere; die anderen suchen mehr das Neue, das Chaotische, das Unbekannte… Jedoch – Gewohnheiten, und das ist nichts phänomenal Neues, geben Sicherheit. Ich brauche nicht mehr lange zu überlegen, kenne mich beim gewohnten Spaziergang gut aus, weiß wohin es mich führt … Interessanterweise aber halten Menschen auch an ihren Gewohnheiten fest, wenn diese schon längst nicht mehr sinnvoll sind, neigen dazu auf Traditionen zu beharren, weil`s doch so schön ist… Wie steht es um die Anfänge des Gewohnten, um die Pflege wunderbarer Gewohnheiten? Und – wie kann, wenn es heilsam scheint, ein Loslassen und der Beginn von Neuem, weniger Vertrautem, gelingen? Dient mir die Gewohnheit noch oder diene ich schon längst ihr? Eine kleine Hör-Reise rund um dieses allzu menschliche Phänomen – im Persönlichen wie auf der gesellschaftlichen Bühne. Warum gelingt es uns manchmal etwas Neues zu etablieren, und andere Male weniger? Alltägliches, Kluges, Banales und Philosophisches…
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30.09.2025
16 Minuten
„Verwunderung (thaumazein) veranlaßte zuerst wie noch jetzt die Menschen zum Philosophieren, indem man anfangs über die unmittelbaren sich darbietenden unerklärlichen Erscheinungen sich verwunderte, dann allmählich Fortschritt und auch über Größeres sich in Zweifel einließ.“ Aristoteles Metaphysik In der Philosophie, von Philosophinnen und Philosophen wird gerne vergessen, dass nicht intellektuelle Erkenntnis am Beginn wahrhaften Philosophierens steht, sondern ein schlichtes, einfaches Sich-Wundern. Es ist, als ob die gute alte Philosophia uns sagen möchte: Bitte Geduld ihr Lieben, ihr dürft schon noch kluge Wege der Erkenntnis beschreiten, aber zuvor, lasst bitte Staunen und Wundern eure Gäste sein. Lasst dies zu, denn sonst kommt hinterher nichts Gutes raus. Hanna Arendt erinnert uns, dass es sich dabei nicht nur um leise staunende Empfindungen handeln muss, sondern möglicherweise auch um erschütternde aufrüttelnde Momente der Verwunderung, der Fassungslosigkeit, die uns unser Nicht-Wissen oder unsere Täuschungen zu Sachverhalten erkennen lassen. Wir dürfen bereit sein, uns immer wieder zu verwundern, zu staunen, um neue Reisen zu beginnen, und Offenheit zuzulassen. Wir dürfen uns vom Wundern und Staunen berühren lassen und immer wieder zurückkehren, zu sokratischem: „Ich weiß, dass ich nichts weiß!“
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Über diesen Podcast
Philosetti / der Podcast von Alexandra Gusetti
Philosophie-Schnipsel zu ausgewählten Themen der Lebenskunst, Kurze
Hör-Reisen für alle, die es lieben, sich durch kleine Inputs in
ihrem Alltag philosophisch inspirieren zu lassen. Leichtfüßig,
erhellend, ermutigend, anregend … Wie denken wir über … ?
Große und kleine Lebensthemen, das „gute Leben“ und mehr …
ernsthaft, heiter, mal mehr – mal weniger, mal kürzer – mal etwas
länger … Lass dich inspirieren durch das eine oder andere
Philosophie-Schnipsel! Jingle von Werner Zangerle -
https://www.wernerzangerle.com/projekte/sounddesign/
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