Podcaster
Episoden
17.05.2026
26 Minuten
In dieser Folge nehme ich euch mit auf meine Reise von Bilbao über San Sebastián bis nach Biarritz und weiter nach Südfrankreich.
Es geht um Sterneniveau-Essen ohne Sternepreise, das Guggenheim in Bilbao, skurrile Busbahnhof-Momente, teure Hostels und warum mich die Energie in Bilbao stärker packt als in San Sebastián.
Ihr hört, wie ein geschenkter Zutritt zum Hostel und geteilte Käse- und Wurstvorräte zu einer kleinen Karma-Geschichte werden und warum die Frage „Was würdest du ein Jahr lang tun, wenn Geld kein Thema wäre?“ so unterschiedliche Antworten hervorruft.
Am Ende bleibt die Einladung an euch, über eure eigenen Träume, euer Tempo und die Idee von einem „Great Resetting“ nachzudenken.
Es geht um Sterneniveau-Essen ohne Sternepreise, das Guggenheim in Bilbao, skurrile Busbahnhof-Momente, teure Hostels und warum mich die Energie in Bilbao stärker packt als in San Sebastián.
Ihr hört, wie ein geschenkter Zutritt zum Hostel und geteilte Käse- und Wurstvorräte zu einer kleinen Karma-Geschichte werden und warum die Frage „Was würdest du ein Jahr lang tun, wenn Geld kein Thema wäre?“ so unterschiedliche Antworten hervorruft.
Am Ende bleibt die Einladung an euch, über eure eigenen Träume, euer Tempo und die Idee von einem „Great Resetting“ nachzudenken.
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11.05.2026
29 Minuten
In dieser Folge melde ich mich nach einer längeren Pause zurück aus Bakio, der rauen Surfer‑Ecke am Atlantik in der Nähe von Bilbao.
Ich erzähle, warum dieser Ort mich seit über 20 Jahren begleitet – von der chaotischen ersten Reise mit meiner Schwester bis zu einem Moment, in dem ich in meterhohen Wellen beinahe die Kontrolle und mich selbst verloren hätte.
Du hörst, wie sich Panik, Seitströmung und Kälte anfühlen, warum ein einzelner Felsen am Strand plötzlich zur Lebenslinie wird und was mir dieser Beinahe‑Unfall über Aufgeben, Kämpfen und innere Resets beigebracht hat.
Ich erzähle, warum dieser Ort mich seit über 20 Jahren begleitet – von der chaotischen ersten Reise mit meiner Schwester bis zu einem Moment, in dem ich in meterhohen Wellen beinahe die Kontrolle und mich selbst verloren hätte.
Du hörst, wie sich Panik, Seitströmung und Kälte anfühlen, warum ein einzelner Felsen am Strand plötzlich zur Lebenslinie wird und was mir dieser Beinahe‑Unfall über Aufgeben, Kämpfen und innere Resets beigebracht hat.
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04.04.2026
28 Minuten
Ramadan in Istanbul, 72 Stunden Nieselregen, Museumsmarathon, Katzenkönigreich – und die Frage, warum nicht jeder von uns den gleichen „Reset“-Traum hat.
Osterspecial aus Istanbul: verrauchte Stimme, neues Intro und Mr. G. als heimlicher Executive Producer.
Durch den Dauerregen verlege ich meinen Fokus auf Kultur: Mit der Museumskarte gehe ich für wenige Euro in den Topkapı‑Palast, Museen und nutze parallel die Istanbul‑Karte, um kostenlos mit Bus, Bahn und Fähre zwischen Europa‑ und Asienseite zu pendeln – samt Abstecher zum Prinzessinenturm vor Üsküdar.
Dazu kommen kleine Beobachtungen: verwöhnte Straßenkatzen, die Nüsse verweigern, volle Museen zur Feiertagszeit und der Kontrast zwischen Istanbul und Orten wie Indien oder einem ruhigen Dorf in Brandenburg.
Wie in Kars stelle ich auch hier wieder meine „Ein‑Jahres‑Reset“-Frage – diesmal der Rezeptionistin und einem Handwerker im Hostel: Die Reaktionen reichen von „Ich bin glücklich, ich will das Geld gar nicht“ bis zur Idee, das Geld in Bildung zu stecken, einen besseren Job zu finden und den Betrag zurückzuzahlen – und machen deutlich, dass nicht alle meinen Reisetraum teilen und viele mit einem einfachen, stabilen Leben zufrieden sind.
Zum Schluss reflektiere ich mit Carl Jung über Selbstwerdung: Ob Flucht oder Suche – alles, was wir tun, ist Teil dessen, wer wir werden, und diese dreieinhalb Monate on the road haben sich angefühlt wie mehrere Jahre Leben in Verdichtung.
Mit diesem Gedanken verabschiede ich mich in eine kurze Osterpause, bevor es im Mai weitergeht nach Nordspanien, Südfrankreich und Portugal – inklusive eines besonderen Ortes mit persönlicher Bedeutung.
Osterspecial aus Istanbul: verrauchte Stimme, neues Intro und Mr. G. als heimlicher Executive Producer.
Durch den Dauerregen verlege ich meinen Fokus auf Kultur: Mit der Museumskarte gehe ich für wenige Euro in den Topkapı‑Palast, Museen und nutze parallel die Istanbul‑Karte, um kostenlos mit Bus, Bahn und Fähre zwischen Europa‑ und Asienseite zu pendeln – samt Abstecher zum Prinzessinenturm vor Üsküdar.
Dazu kommen kleine Beobachtungen: verwöhnte Straßenkatzen, die Nüsse verweigern, volle Museen zur Feiertagszeit und der Kontrast zwischen Istanbul und Orten wie Indien oder einem ruhigen Dorf in Brandenburg.
Wie in Kars stelle ich auch hier wieder meine „Ein‑Jahres‑Reset“-Frage – diesmal der Rezeptionistin und einem Handwerker im Hostel: Die Reaktionen reichen von „Ich bin glücklich, ich will das Geld gar nicht“ bis zur Idee, das Geld in Bildung zu stecken, einen besseren Job zu finden und den Betrag zurückzuzahlen – und machen deutlich, dass nicht alle meinen Reisetraum teilen und viele mit einem einfachen, stabilen Leben zufrieden sind.
Zum Schluss reflektiere ich mit Carl Jung über Selbstwerdung: Ob Flucht oder Suche – alles, was wir tun, ist Teil dessen, wer wir werden, und diese dreieinhalb Monate on the road haben sich angefühlt wie mehrere Jahre Leben in Verdichtung.
Mit diesem Gedanken verabschiede ich mich in eine kurze Osterpause, bevor es im Mai weitergeht nach Nordspanien, Südfrankreich und Portugal – inklusive eines besonderen Ortes mit persönlicher Bedeutung.
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22.03.2026
25 Minuten
Merhabalar aus Kars – 40 km vor der armenischen Grenze, am Ende der Doğu‑Express‑Route.
In dieser Folge nehme ich dich mit von Erzincan über Erzurum bis nach Kars: günstiger Local‑Orient‑Express statt teurem Touri‑Zug, leere Waggons zur Fastenzeit, Stromausfall im Wagon und Game‑of‑Thrones‑Vibes beim Fahren durch verschneite Hochplateaus.
In Erzurum empfehle ich dir das neu aufgebaute Stadtmuseum – Zeitreise durch die Entstehungsgeschichte der Republik, Wachsfiguren inklusive – und erzähle, wie die Städte während des Ramadans auf einmal wie ausgestorben wirken.
Auf dem Weg nach Kars erlebe ich gemeinsames Fastenbrechen im Zug, Teilen von Süßigkeiten und Erinnerungen an ähnliche Gastfreundschaft in Marokko.
Von Kars geht es weiter nach Ani: UNESCO‑Ruinenstadt zwischen Armenien, Russland‑Vergangenheit und moderner Türkei, schneebedeckte Mauern, Museumskarte statt Einzelticket – und das Gefühl, durch ein Tor direkt ein paar hundert Jahre zurückzugehen.
Zum Schluss stelle ich meinem Fahrer die Frage, was er tun würde, wenn er ein Jahr lang finanziell frei wäre – und bekomme eine Antwort ohne große Träume, aber mit sehr viel Zufriedenheit.
Ein Gespräch, das mehr über Glück, Geld und geerdete Lebensentwürfe erzählt als jede Motivationsrede – und den Reset‑Gedanken um eine Perspektive aus Ostanatolien erweitert.
In dieser Folge nehme ich dich mit von Erzincan über Erzurum bis nach Kars: günstiger Local‑Orient‑Express statt teurem Touri‑Zug, leere Waggons zur Fastenzeit, Stromausfall im Wagon und Game‑of‑Thrones‑Vibes beim Fahren durch verschneite Hochplateaus.
In Erzurum empfehle ich dir das neu aufgebaute Stadtmuseum – Zeitreise durch die Entstehungsgeschichte der Republik, Wachsfiguren inklusive – und erzähle, wie die Städte während des Ramadans auf einmal wie ausgestorben wirken.
Auf dem Weg nach Kars erlebe ich gemeinsames Fastenbrechen im Zug, Teilen von Süßigkeiten und Erinnerungen an ähnliche Gastfreundschaft in Marokko.
Von Kars geht es weiter nach Ani: UNESCO‑Ruinenstadt zwischen Armenien, Russland‑Vergangenheit und moderner Türkei, schneebedeckte Mauern, Museumskarte statt Einzelticket – und das Gefühl, durch ein Tor direkt ein paar hundert Jahre zurückzugehen.
Zum Schluss stelle ich meinem Fahrer die Frage, was er tun würde, wenn er ein Jahr lang finanziell frei wäre – und bekomme eine Antwort ohne große Träume, aber mit sehr viel Zufriedenheit.
Ein Gespräch, das mehr über Glück, Geld und geerdete Lebensentwürfe erzählt als jede Motivationsrede – und den Reset‑Gedanken um eine Perspektive aus Ostanatolien erweitert.
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16.03.2026
21 Minuten
The Road to Ani – Halbzeit meines Resettings in der Türkei.
Ich sitze in Erzincan auf knapp 2.000 Metern Höhe und erzähle von meiner Fahrt mit dem Doğu-Express: Nachtzug statt Kurzstreckenflug, leere Waggons wegen Fastenzeit und eine Zugstrecke, die wie ein Kino für Ostanatolien wirkt – mit schneebedeckten Bergen, kargen Hochplateaus und Kangal-Hirtenhunden vor der Zugscheibe.
Im Zug selbst gibt es Orient‑Express‑Vibes zum Schnapperpreis: 620 TL (ca. 12 €) von Ankara nach Erzincan, langsames Gleiten mit rund 30 km/h durch Canyons, Tunnel und Dörfer, und dabei allein im Waggon.
Erzincan haut mich dann komplett weg: Bergkulisse, Bergkälte und dieses Gefühl, wie ein Pinguin aus einem Werner‑Herzog‑Film einfach Richtung Berg gezogen zu werden.
Mein Ziel: Kars und die Ruinenstadt Ani, einst armenische Festung, heute UNESCO‑Weltkulturerbe und Teil der Entstehungsgeschichte der modernen Türkei.
Halbzeit also: The Road to Ani – mit wenig Erwartung, dafür maximalem Wow‑Effekt und der Einladung, diese Zugstrecke selbst einmal zu fahren.
#TürkeiReise #DoğuExpress #Ostanatolien #Ani #Ramadan #Reisetagebuch
Ich sitze in Erzincan auf knapp 2.000 Metern Höhe und erzähle von meiner Fahrt mit dem Doğu-Express: Nachtzug statt Kurzstreckenflug, leere Waggons wegen Fastenzeit und eine Zugstrecke, die wie ein Kino für Ostanatolien wirkt – mit schneebedeckten Bergen, kargen Hochplateaus und Kangal-Hirtenhunden vor der Zugscheibe.
Im Zug selbst gibt es Orient‑Express‑Vibes zum Schnapperpreis: 620 TL (ca. 12 €) von Ankara nach Erzincan, langsames Gleiten mit rund 30 km/h durch Canyons, Tunnel und Dörfer, und dabei allein im Waggon.
Erzincan haut mich dann komplett weg: Bergkulisse, Bergkälte und dieses Gefühl, wie ein Pinguin aus einem Werner‑Herzog‑Film einfach Richtung Berg gezogen zu werden.
Mein Ziel: Kars und die Ruinenstadt Ani, einst armenische Festung, heute UNESCO‑Weltkulturerbe und Teil der Entstehungsgeschichte der modernen Türkei.
Halbzeit also: The Road to Ani – mit wenig Erwartung, dafür maximalem Wow‑Effekt und der Einladung, diese Zugstrecke selbst einmal zu fahren.
#TürkeiReise #DoğuExpress #Ostanatolien #Ani #Ramadan #Reisetagebuch
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Über diesen Podcast
Two lives on reset — der doppelte Neustart, als Serie! Zwei
Marketing-Köpfe drücken auf Reset: Einer kündigt, brennt aus und
geht auf Weltreise – der andere bleibt in Berlin, bricht aber immer
wieder aus: fährt mit seinem ausgebauten Krankenwagen raus aus der
Stadt. Woche für Woche hören wir mit, wie beide ihren Neustart
durchleben: Burnout, Sinnsuche, Geschäftsideen, KI-Experimente und
der Gegenentwurf zum Autopilot-Leben. Kein Ratgeber. Kein Skript.
Sondern ein echter, laufender Prozess — zum Zuhören, Mitfühlen und
Mitdenken. Ein Neustart in Echtzeit!
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