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Episoden

17 Minuten
In diesem Summer‑Special ziehe ich ein Fazit zum ersten Teil meines „Great Reset(ting)“ und erzähle, wie der Weg von der kroatischen Villa über Wien und Prag zurück nach Berlin plötzlich von einem Ischias‑Problem dominiert wurde, das mich zeitweise kaum laufen ließ und auf Flughafenbänke statt in Hotelbetten geführt hat.

Zurück in Berlin lande ich erst bei der Akupunktur und entscheide mich dann für ein Experiment, das ich schon lange ausprobieren wollte: 72 Stunden Wasserfasten mit Bittersalz, leerem Kühlschrank, Hungernächten, metallischem Geschmack im Mund und dem Versuch, möglichst schnell in die Ketose zu kommen, um meinen Körper in einen Heilmodus zu versetzen.

Ich nehme euch mit durch die Tage zwischen starkem Hunger, Müdigkeit, Kopfschmerzen, dem ersten Essen aus gedünsteten Äpfeln, Suppen und Tofu und einem Moment, in dem das betroffene Bein plötzlich angenehm zuckt und sich der Schmerz Schritt für Schritt verändert.

Am Ende teile ich meine Erfahrung, warum sich das Heilfasten für mich trotz allem Entzug gelohnt hat, wie es meinen Ischias und mein Energielevel beeinflusst hat und weshalb ich es Menschen mit chronischen Beschwerden als mögliche Option zum Nachdenken mitgeben möchte – immer mit dem Hinweis, den eigenen Körper ernst zu nehmen.
14 Minuten
2. Woche als Villenbewohner inkl. Hundebeerdigung, Hausklinik und Dankbarkeit im Sabbatical.

In dieser Folge melde ich mich aus Woche zwei im „Paradies“ als temporärer Villenbesitzer in Kroatien – und merke, wie nah Himmel und Hölle beieinander liegen, wenn auf einen schweren Geburtstag direkt der Abschied von einem schwer kranken Hund folgt.

Während ich Blumen gieße, mit Nachbarn aus „italienischem Business“ und einem Hundetrainer für Spürhunde plaudere und in der Outdoor‑Küche für 100.000 Euro koche, wird mir klar, dass hinter teuren Hecken die gleichen Neurosen, Dramen und fehlende Zufriedenheit stecken wie überall sonst.

Gleichzeitig lebe ich einen Alltag, in dem ich mit eingeklemmtem Ischias nicht zum Arzt, sondern in die hausinterne Klinik gehe, zwischendurch im Meer schwimme, am Strand massiert werde und abends im Beach‑Club lande.

Und trotzdem vor allem Dankbarkeit und Demut dafür empfinde, all diese unterschiedlichen Lebensentwürfe im Sabbatical von innen sehen zu dürfen. Am Ende dieser „Halbzeit“ wird mir klar, dass es weniger um die Reiseziele geht als um den freien Kopf zum Nachdenken: darüber, was ich nicht will, warum mein jetziges Leben sich im Kern richtig anfühlt und ob nach diesem Sabbatical Weiterreisen, Vollgas im Job oder etwas ganz anderes kommt, während ich schon die nächsten Etappen über Wien, Prag, Buspannen und verpasste Kunstslots zurück nach Berlin plane.
18 Minuten
Nichts erwarten, alles bekommen: Sabbatical‑Alltag zwischen Venedig und Pula

In dieser Folge melde ich mich nicht aus Berlin, sondern aus einer Cabana in Kroatien, irgendwo in einer Villenecke nahe Pula – mit Outdoor‑Küche, Pool, und der Aufgabe, den Garten zu bewässern, statt auf Bahnhofs‑Bänken zu schlafen.

Ich nehme euch mit auf meinen Weg über einen günstigen Flug nach Venedig, eine morgendliche Busfahrt in die Lagunenstadt, vorbei an Eintrittsgebühren, Rollkoffer‑Armaden und der nüchternen Erkenntnis, dass von der alten Romantik Venedigs zwischen Kloakenwasser und überfülltem Markusplatz nicht mehr viel übrig ist.

In einer kroatischen Villa wird mein Sabbatical dann zu einem Alltag im Paradies: einkaufen, kochen, Blumen gießen, Teil des Dorflebens werden – und beobachten, wie Menschen, die sich ihren Wohlstand erarbeitet haben, ihn mit Gärtnern, Nachbarn und Gästen teilen und so ein Gefühl von Sicherheit und Gemeinschaft schaffen.

Daraus ziehe ich meine Erkenntnisse: nichts zu erwarten, um nicht enttäuscht zu werden, das „Wenn und Hätte“ hinter mir zu lassen und das Leben nicht in der Vergangenheit zu diskutieren, sondern im Hier und Jetzt .

Mutig zu leben – mit all den kleinen Pflichten, die auch im Paradies auf mich warten.
17 Minuten
In dieser Folge nehmt ihr ein letztes Mal Platz in meinem Berliner Alltag, bevor es weitergeht Richtung kroatische Villa mit Dobermännern, Powerfrau‑Freundin und einem vermeintlich entspannten Sabbatical‑Urlaub, der sich eher nach Gärtner, Koch, Fitness‑Instructor und Beachchecker anhört.

Ich erzähle euch von der Müdigkeit zwischen Reisen und Zuhause, vom Versuch, Routinen mit Museumspass, Bibliothek und Tempelhofer Feld wiederzufinden und davon, wie bei einer zufälligen Bank‑Begegnung die Idee für ein mögliches neues Podcast‑ oder Videoformat „auf der Bank“ geboren wurde.

Am Ende steht das japanische Wort „Ketsui“ im Mittelpunkt – eine Samurai‑Haltung, bei der eine getroffene Entscheidung nicht ständig in Frage gestellt, sondern mit Zuversicht gegangen wird – als Einladung an euch, euren eigenen Weg klarer und mutiger weiterzulaufen.
11 Minuten
In dieser Folge seid ihr nicht mit mir on the road, sondern zurück in Berlin – im Regen, mit Blick in den grünen Hinterhof, Spatzen, Tauben und einem kleinen „Schlachtfeld im Paradies“.

Es geht um das merkwürdige Gefühl, nach einer Reise wieder die eigene Wohnung aufzuschließen, den abgestandenen Geruch rauszulüften, Routinen wie Einkaufen, Sport, Museums‑ und Kinotage neu zu sortieren und sich trotzdem ein bisschen aus dem eigenen Orbit gefallen zu fühlen.

Ihr bekommt Einblicke in das Spannungsfeld zwischen Entschleunigung, Müdigkeit, Freundschaften, Steuerfristen und der nächsten Reise, die im Kopf schon wieder gebucht ist – samt Housesitting und Dog‑Mami‑Dasein in Kroatien.

Am Ende lade ich euch ein, euch selbst zu fragen, ob ein Sabbatical für euch denkbar wäre, was euch davon abhält und was ihr bräuchtet, um euch diesen Freiraum wirklich zu nehmen.
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Über diesen Podcast

Two lives on reset — der doppelte Neustart, als Serie! Zwei Marketing-Köpfe drücken auf Reset: Einer kündigt, brennt aus und geht auf Weltreise – der andere bleibt in Berlin, bricht aber immer wieder aus: fährt mit seinem ausgebauten Krankenwagen raus aus der Stadt. Woche für Woche hören wir mit, wie beide ihren Neustart durchleben: Burnout, Sinnsuche, Geschäftsideen, KI-Experimente und der Gegenentwurf zum Autopilot-Leben. Kein Ratgeber. Kein Skript. Sondern ein echter, laufender Prozess — zum Zuhören, Mitfühlen und Mitdenken. Ein Neustart in Echtzeit!
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„The Great Reset(ing)“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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