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Mein Leben - ADHS im Fokus Archiv

53 Episoden
20 Minuten
Es ist wieder heiss – und für mich als Frau mit ADHS ist das nicht einfach “schönes Wetter”. In dieser Folge erzähle ich ganz ehrlich, warum Hitze mich aggressiv macht, warum Sonnencreme für mich Horror pur ist und wieso der Sommer die Jahreszeit ist, die mich am meisten auslaugt – auch bei meinen Kindern. Unverblümt, unperfekt, echt.
20 Minuten
In dieser Folge spreche ich über etwas, das mich wirklich getroffen hat: Meine Tochter dachte, ich sei wütend auf sie – dabei war ich einfach müde. Und in dem Moment habe ich mich selbst als Kind erkannt. Dieses Muster, die Laune anderer zu scannen, sich verantwortlich zu fühlen, zu reparieren – das habe ich genauso gelernt. Mein Mann auch. Und jetzt geben wir es weiter, ohne es zu wollen. Ich rede darüber, wo Empathie aufhört und falsche Verantwortung anfängt – und warum das mit ADHS besonders heftig ist.
26 Minuten
Schon Tage vor einem neuen Termin geht bei mir der Körper los: Schwitzen, nervöser Darm, schlecht schlafen. Und das, obwohl ich das Neue eigentlich liebe. In dieser Folge rede ich offen über diese Nervosität, die nicht weggeht – egal wie oft ich so etwas schon gemacht habe. Über das Durchspielen im Kopf, das Aufschieben, das Platt-Sein danach. Und darüber, was Medikamente können und was nicht. Kein Ratgeber. Einfach echt.
22 Minuten
Die Handwerker waren angekündigt. Geplant. Zeitlich begrenzt. Und trotzdem haben mich diese zwei Tage komplett blockiert. Ich konnte nicht arbeiten, nicht mal E-Mails beantworten – stattdessen habe ich stundenlang darüber gegrübelt, wann ich Kaffee anbieten soll. In dieser Folge erzähle ich, was wirklich dahintersteckt: gestörte Routine, die Angst, faul zu wirken – und ein Glaubenssatz aus meiner Kindheit, der tiefer sitzt als gedacht.
24 Minuten
Schlaf und ADHS – ein Thema, das so viele kennen und so wenige offen ansprechen. In dieser Folge erzähle ich, wie Schlafprobleme mich seit der Kindheit begleiten, was Revenge Bedtime Procrastination ist und warum ich abends auf dem Sofa einschlafe, aber nicht ins Bett gehe. Ich teile ehrlich, was mir hilft – Melatonin, Atemübungen, feste Zeiten – und was manchmal einfach nicht funktioniert. Dazu: wie ich als Mutter mit dem Schlafthema bei meinen Kindern umgehe, ohne Druck zu machen.
20 Minuten
Heute war wieder so ein Morgen. Giulia in die Schule, Hund füttern, WhatsApp vom Exmann wegen dem Kärcher, zweimal beim Einkaufen hängengeblieben, meine Mutter die kommentiert wann ich einkaufe – und das alles vor Mittag. Ich hab einfach auf Aufnahme gedrückt und erzählt. Ungefiltert. So wie es war.
22 Minuten
Heute klar, morgen alles wieder offen. Sandra spricht über Achwankungen, Impulsivität und warum ADHS sich manchmal anfühlt wie ein Fähnchen im Wind.
22 Minuten
In dieser Folge spreche ich über ein Gefühl, das viele kennen, aber kaum jemand laut ausspricht: den Wunsch, einfach mal weg zu sein. Nicht sterben. Nicht alles hinschmeissen. Sondern einfach nur raus aus dem dauernden Funktionieren, Denken, Reagieren und Aushalten.

Ich spreche darüber, wie sich chronische Überlastung bei ADHS anfühlen kann, warum selbst schöne Dinge irgendwann Energie kosten und weshalb viele Betroffene ständig im inneren Alarmzustand leben.

Eine Folge über Erschöpfung, Daueranspannung, Schuldgefühle und die Sehnsucht nach Ruhe in einem Kopf, der selten still ist.
20 Minuten
In dieser spontanen Folge spreche ich über etwas, das viele mit ADHS kennen, aber kaum jemand wirklich erklären kann: dieses permanente „An-Sein“. Der Kopf hört nie auf. Schlaf wird anstrengend. Selbst Erholung fühlt sich oft nicht mehr wie Erholung an.

Ich spreche darüber, warum klassische Tipps wie To-Do-Listen, Wochenpläne oder Produktivitätssysteme bei mir oft genau das Gegenteil auslösen: noch mehr Druck, noch mehr Frust und das Gefühl zu scheitern.

Es geht um Reizüberflutung durch Handy und iPad, um ein Nervensystem im Dauerstress und um den ständigen Konflikt zwischen Wissen und Umsetzung. Denn zu wissen, was guttun würde, bedeutet bei ADHS noch lange nicht, dass man es auch nachhaltig umsetzen kann.

Diese Folge ist bewusst unperfekt entstanden – draussen aufgenommen, mit allen Ablenkungen im Hintergrund. Genau das passt eigentlich perfekt zum Thema.
17 Minuten
Ich erzähle, wie ich zur ADHS-Diagnose kam – und warum sich danach weniger verändert hat, als ich gedacht habe.

Viele hoffen auf Erleichterung. Klarheit. Antworten.

Die Diagnose bringt das – aber sie löst nichts.

In dieser Folge geht es darum, was wirklich passiert, wenn der Name plötzlich da ist. Und warum die eigentliche Arbeit erst dann beginnt.
32 Minuten
ADHS, Perfektionismus und der ständige Kampf zwischen Struktur und Flow.

Ich spreche mit Simone darüber, warum zu viel Planung dich blockiert, wie schnell man sich selbst ausbremst – und weshalb genau der erste Impuls oft der wichtigste ist.

Wir teilen konkrete Strategien, die im Alltag wirklich helfen, um ins Tun zu kommen – bei dir selbst und bei Kindern.
20 Minuten
Viele Menschen nehmen mich als konfliktfreudig wahr und haben den Eindruck, dass ich Dinge unnötig anspreche. So erlebe ich mich selbst jedoch nicht. Was bei mir dahinter steckt, ist etwas anderes: Ich halte Spannung sehr schlecht aus. Dieses Ungesagte, diese subtile Veränderung in der Stimmung – ich nehme das sofort wahr, und es lässt mich innerlich nicht mehr los.

In solchen Momenten wird es in meinem Kopf laut. Ich beginne zu analysieren, zu hinterfragen und versuche zu verstehen, was nicht stimmt. Dieses Gefühl verschwindet nicht einfach wieder, sondern wird mit der Zeit immer präsenter. Genau deshalb spreche ich Dinge an. Nicht, weil ich einen Konflikt suche, sondern weil ich Klarheit brauche, um wieder Ruhe zu finden.

In dieser Folge erzähle ich, wie sich dieses Muster bei mir im Alltag zeigt – in der Familie, in Beziehungen und in ganz normalen Situationen. Gleichzeitig spreche ich darüber, warum Konflikte für mich trotzdem eine wichtige Funktion haben. Sie sind nicht das Problem. Entscheidend ist, wie wir mit ihnen umgehen, ob wir sie aushalten können und ob es uns gelingt, danach wieder zueinander zu finden.
20 Minuten
Ungerechtigkeit triggert mich sofort. Ich spüre sie – und ich kann sie nicht einfach stehen lassen. In dieser Folge erzähle ich, wie ich mit Ungerechtigkeit umgehe. Warum ich Dinge anspreche, auch wenn es unbequem wird. Und warum das nicht nur mich betrifft, sondern auch meine Kinder. Gerade in der Schule erleben sie immer wieder Situationen, die sich unfair anfühlen. Ich erzähle, welche das sind – und wie sie lernen, damit umzugehen und Lösungen zu finden.
18 Minuten
Du denkst, dein Kind ist faul?

Vielleicht stimmt das gar nicht.

In dieser Folge geht es um etwas anderes:

Warum Fragen stellen oft nicht erwünscht ist – weder in der Schule noch im Alltag.

Und was das mit ADHS zu tun hat.
17 Minuten
Ich schiebe Dinge vor mir her.

Immer wieder.

Und dann wird es plötzlich eng.

Die Steuererklärung bis 31.3.?

Ich fange kurz davor an – und trotzdem reicht es nicht.

Weil Unterlagen fehlen.

Weil ich auf andere angewiesen bin.

Ich musste eine Fristerstreckung einreichen.

Und ich sehe das nicht nur bei mir.

Ein Freund von mir schafft es nicht einmal mit Deadline, Dinge zu erledigen, die ihm schwerfallen.

In dieser Folge spreche ich über meine Gedanken der letzten zwei Wochen:

Warum wir Dinge aufschieben.

Warum wir erst reagieren, wenn es eng wird.

Und warum Deadlines oft nicht helfen.

Keine Theorie.

Sondern Alltag.