AI to the DNA
AI to the DNA ist der Podcast für alle, die Künstliche Intelligenz wirklich verstehen und anwenden wollen.
Podcaster
Episoden
02.01.2026
1 Stunde 18 Minuten
Was passiert, wenn KI nicht an den Modellen scheitert, sondern an
Daten, Prozessen und Organisation? Warum „Plug & Play“ in
vielen Unternehmen eher „Plug & Pray“ ist und wieso etwas nur
dann ein Agent ist, wenn es wirklich autonom Entscheidungen
trifft und handelt?
Diesen Podcast gibt es auch als Video-Podcast auf meinem YouTube
Kanal.
Zu diesen und vielen weiteren Fragen spreche ich in dieser
Episode von „AI to the DNA“, dem Podcast für alle, die Künstliche
Intelligenz wirklich verstehen und anwenden wollen, mit Kenza Ait
Si Abbou. Kenza hat von der Hardwareentwicklung über die Software
bei der Telekom, Stationen bei IBM bis hin zur Rolle als
Technikvorständin bei Fiege fast jede Perspektive auf Daten, KI
und Transformation erlebt und gilt zurecht als eine der
spannendsten KI-Stimmen in Europa.
Wir sprechen darüber, was echte AI Readiness ausmacht und warum
KI-Projekte ohne saubere Prozesse, Datenmodelle, Governance und
Identitätsmanagement nur zufällig funktionieren. Es geht um
Dokumentenmanagement als unscheinbaren, aber riesigen Hebel, um
den Unterschied zwischen RPA und Agenten, um Security, Access
Rights und darum, weshalb Unternehmen parallel an Shiny Use Cases
und Fundament arbeiten müssen.
Außerdem diskutieren wir Effizienz gegen Wirksamkeit, die Gefahr,
nur noch kurzfristig Kosten zu senken, und die
Opportunitätskosten, wenn man gar nicht investiert. Kenza teilt
ihren Blick auf experimentierfreudige Kulturen wie in China,
erklärt, warum Neugier und Fehlerfreundlichkeit entscheidend sind
und weshalb wir uns die Arroganz nicht leisten können, einfach so
weiterzumachen wie bisher.
Hier bei AI to the DNA will ich, Christoph Magnussen, tiefer in
die Materie KI eintauchen. Mich interessiert nicht nur, wie man
KI nutzt, sondern warum sie so funktioniert, wie sie
funktioniert. Mit AI to the DNA gewinnt ihr Einblicke in die
Natur der Künstlichen Intelligenz und erfahrt, wie sie Teil eurer
DNA wird. So werdet ihr von neugierigen Tool-Tourist:innen zu
echten AI-Anwendungsweltmeister:innen.
Spare jetzt 250€ auf unsere AI Officer Ausbildung mit dem
Gutscheincode: ATTD250
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(00:00) - Intro: Kenza Ait Si Abbou und die Liebe zur
Mathematik
(04:46) - Generalisten vs. Spezialisten: Ingenieurskultur im
Vergleich
(07:06) - IT vs. Business: Warum der Perspektivwechsel
entscheidend ist
(09:31) - Transformation bei Fiege: "What got you here won't
get you there"
(11:08) - Datenchaos: Heterogene Landschaften und
Datenqualität
(19:43) - AI Maturity: Die 5 Dimensionen der
Unternehmensreife
(26:10) - Der ChatGPT-Effekt: Schatten-IT und falsche
Erwartungen
(31:33) - Readiness Assessment: Wo steht mein Unternehmen?
(35:40) - Mindset-Shift: IT als Cost-Center oder Investment?
(39:17) - Der unterschätzte Hebel: Dokumentenmanagement (DMS)
(41:28) - NotebookLM und RAG: Chatten mit den eigenen Daten
(44:55) - RAG: Architektur und Team-Rollen für eigene
Lösungen
(49:23) - Agents vs. RPA: Warum Autonomie den Unterschied
macht
(54:15) - Security First: Identity Management und Tokens für
KI-Agenten
(58:02) - Die Realität: Warum autonome Agenten an
undokumentierten Prozessen scheitern
(01:02:59) - Use-Case-Priorisierung: Die Matrix aus Value und
Machbarkeit
(01:06:23) - Effizienz vs. Effektivität: Die Falle
kurzfristiger Sparmaßnahmen
(01:08:02) - Der "Opportunity Case": Wie man die Kosten des
Nichtstuns berechnet
(01:12:44) - Learning from China: Experimentieren statt
Perfektionieren
(01:16:12) - Fazit: Neugier als wichtigster Skill der Zukunft
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18.12.2025
1 Stunde 42 Minuten
Was bedeutet es eigentlich, ein KI-Modell zu trainieren, das von
Milliarden Menschen genutzt wird? Warum reichen fünf bis zehn
richtig gute Leute aus, um Software mit globalem Impact zu bauen,
weshalb scheitert Europa trotzdem immer wieder an genau diesem
Punkt? Und wie kommen wir von offenen Forschungsprojekten endlich
zu KI-Systemen, die wirklich deployed werden und Wert schaffen?
Diesen Podcast gibt es auch als Video-Podcast auf meinem
YouTube Kanal.
Zu diesen und vielen weiteren Fragen spreche ich in dieser
Episode von „AI to the DNA“, dem Podcast für alle, die Künstliche
Intelligenz wirklich verstehen und anwenden wollen, mit
Johannes Otterbach. Johannes war bei Palantir,
bei OpenAI, hat an den frühen GPT-Modellen mitgearbeitet, war bei
Merantix und ist heute als Innovationsmanager bei der SPRIN-D,
der Bundesagentur für Sprunginnovationen, an einer der zentralen
Stellen unterwegs, wenn es um die Zukunft von KI in Europa geht.
Wir sprechen darüber, warum das eigentliche Nadelöhr moderner KI
nicht Talent, sondern Compute ist und weshalb ein einzelner
Trainingslauf für ein Frontier-Modell schnell 10 bis 50 Millionen
Dollar kostet. Johannes erklärt, wie sogenannte „YOLO-Runs“
funktionieren, warum beim Training tausende GPUs gleichzeitig
laufen müssen und weshalb der Ausfall einer einzigen GPU einen
kompletten Run killen kann. Es geht um Scaling Laws,
experimentelle Forschung und darum, warum KI am Ende keine
klassische Software ist, sondern eine zutiefst empirische
Disziplin.
Wir gehen außerdem tief rein in das, was viele nur oberflächlich
diskutieren: Agenten, Autonomie und Verantwortung. Warum KI weder
deterministisch noch menschlich ist, sondern eine völlig neue
Kategorie darstellt. Warum wir juristisch vielleicht über neue
Formen von Verantwortung nachdenken müssen. Und weshalb
„sykophantisches Verhalten“, also das ständige Bestätigen
menschlicher Annahmen durch Modelle, kein Bug, sondern ein
direktes Ergebnis von Reinforcement Learning ist.
Darüber hinaus sprechen wir über Europas echte Chancen:
Multilinguale Modelle im größten Sprachraum der Welt,
industrielle Anwendungsfälle jenseits von Text, Agenten-Ökonomien
statt monolithischer Modelle und Frontier AI in Bereichen wie
Manufacturing, Energie, Pharma und Robotik. Johannes erklärt,
warum Souveränität nicht Autarkie bedeutet, sondern Wahlfreiheit
und warum wir diese Wahl aktuell nicht haben.
Zum Schluss öffnen wir noch einmal bewusst den Horizont:
Quantencomputing als komplementäre Technologie zu KI, neue
Compute-Architekturen jenseits von CPU und GPU, die Grenzen von
AGI-Debatten und warum „Transformative AI“ vielleicht die bessere
Messlatte ist als jede philosophische Definition von Intelligenz.
Hier bei AI to the DNA will ich, Christoph Magnussen, tiefer in
die Materie KI eintauchen. Mich interessiert nicht nur, wie man
KI nutzt, sondern warum sie so funktioniert, wie sie
funktioniert. Mit AI to the DNA gewinnt ihr Einblicke in die
Natur der Künstlichen Intelligenz und erfahrt, wie sie Teil eurer
DNA wird. So werdet ihr von neugierigen Tool-Tourist:innen zu
echten AI-Anwendungsweltmeister:innen.
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(00:00) - Intro und warum Johannes nach Europa zurückgekehrt
ist
(02:50) - Die Mission der SPRIND: Frontier AI Labs für Europa
(06:05) - Scaling Laws: Wie kleine Teams gigantische Modelle
bauen
(11:53) - Der "YOLO-Run": Kosten, Hardware-Crashes und der
Trainingsprozess
(16:51) - Fine-Tuning, RLHF und was nach dem Training
passiert
(18:47) - Sycophancy und AI als neue juristische Person
(23:39) - AI-Agenten, Autonomie und das "Last Mile"-Problem
(30:21) - Cultural Imperialism: Warum Europa eigene Modelle
braucht
(41:09) - Unfettered Research: Kreativität bei OpenAI vs.
DeepSeek
(43:55) - Europas ungenutzte Stärken: Mehrsprachigkeit und
Industriedaten
(48:07) - AGI, Messbarkeit von Intelligenz und Credit Scoring
mit Social Data
(56:39) - Die Zukunft von SaaS: Tech-enabled Services
(01:00:43) - Lovable und die Attention Economy
(01:02:58) - Warum Audio-Modelle schwieriger sind als
Bild-Modelle
(01:08:03) - Black Forest Labs und die Wurzeln von Stable
Diffusion
(01:13:04) - Quantencomputer: Hype vs. Realität und
Anwendungsfälle
(01:17:20) - Das Hardware-Game: GPUs, QPUs und die
Abhängigkeit von ASML
(01:24:22) - Fehlende Sinne für AGI: Geruch, Geschmack und
Haptik
(01:30:30) - Transformative AI (TAI): Welche Jobs wirklich
ersetzt werden
(01:38:52) - Warum Data Engineering ein Job mit Zukunft
bleibt
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03.12.2025
1 Stunde 9 Minuten
Warum glauben so viele Menschen, KI „denkt wie wir“ – und warum
führt genau diese Annahme ständig zu Fehlinterpretationen? Wie
unterscheidet man eigentlich „Reasoning“ von schnellem
Token-Raten? Und was passiert, wenn wir Chatbots plötzlich
Eigenschaften zuschreiben, die sie überhaupt nicht haben?
Diesen Podcast gibt es auch als Video-Podcast auf meinem YouTube
Kanal.
Zu diesen und weiteren Fragen spreche ich in dieser Episode von
„AI to the DNA“, dem Podcast für alle, die Künstliche Intelligenz
wirklich verstehen und anwenden wollen, mit Lina Sophie Knees.
Lina ist KI-Reporterin beim Handelsblatt, Co-Autorin des
meistgelesenen KI-Newsletters in Deutschland – und bekannt dafür,
tiefer zu graben als andere. Sie liest Papers, befragt
Forschende, experimentiert selbst und macht komplexe KI-Themen
verständlich, ohne sie zu vereinfachen.
Wir sprechen darüber, warum Reasoning-Modelle im Kern etwas
völlig anderes tun als klassische Transformer, warum Benchmarks
heute kaum noch etwas aussagen und weshalb es gefährlich ist zu
glauben, man könne „einfach das größte Modell draufpacken“. Lina
erklärt, wie sie den DeepSeek-Case analysiert hat: Wie ein
einziges neues Modell über Nacht ihre eigene These über das Ende
der Transformer-Ära ins Wanken brachte, warum acht Expertinnen
und Experten acht völlig verschiedene technische Hypothesen
hatten – und welche davon heute noch Bestand haben.
Ein großer Block dreht sich um Psychologie: Warum wir so schnell
eine emotionale Bindung zu KI-Systemen aufbauen, wie
Systemprompts unser Verhalten lenken und warum wir dringend
aufhören müssen, Sprachmodellen „menschliches Denken“ zu
unterstellen. Wir diskutieren, was das für Kinder bedeutet, die
KI-Tools selbstverständlich bedienen – und wie man ihnen (und
Erwachsenen) beibringt, dass diese Modelle auf
Wahrscheinlichkeiten basieren, nicht auf Verstehen.
Außerdem tauchen wir ein in die Zukunft der KI jenseits der
Sprache: Physical AI, Weltmodelle, Robotik, Objektpermanenz. Lina
zeigt, warum Roboter heute noch an Glitches scheitern, weshalb
Simulationen allein nicht reichen und welche europäischen Teams
gerade dabei sind, echte physische KI zu bauen – basierend auf
Realdaten statt nur Internetwissen.
Und natürlich geht es um Anwendung: Wie Firmen sichere Rahmen
schaffen, damit Mitarbeitende KI nicht heimlich, sondern
kompetent nutzen. Warum Neugier ein Muskel ist, den man
trainieren kann. Und wieso wir jetzt die Phase erleben, in der es
keine dummen Fragen gibt – nur die Chance, in einem völlig neuen
Feld ganz vorne mitzuspielen.
Hier bei AI to the DNA will ich, Christoph Magnussen, tiefer in
die Materie eintauchen. Mich interessiert nicht nur, wie man KI
nutzt, sondern warum sie so funktioniert, wie sie funktioniert.
Mit AI to the DNA gewinnt ihr Einblicke in die Natur der
Künstlichen Intelligenz – und erfahrt, wie sie Teil eurer DNA
wird. So werdet ihr von neugierigen Tool-Tourist:innen zu echten
AI-Anwendungsweltmeister:innen!
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(00:00) - Intro & Teaser
(05:48) - DeepSeek vs. Transformer: Der Hype-Check
(11:27) - Gemini 3 & das Ende der Benchmarks
(15:44) - Das "Strawberry-Problem": Wie Modelle wirklich
funktionieren
(21:08) - Emotionale Bindung an KI
(28:40) - Reasoning vs. Next Token Prediction
(34:47) - Physical AI & World Models
(48:01) - Schatten-IT & der "Hühnchen-Leak"
(53:59) - Agentic Browsing: Erwartung vs. Realität
(01:05:40) - Fazit: Neugier als Muskel
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21.11.2025
1 Stunde 1 Minute
Wie kann Europa im globalen KI-Rennen gegen die USA und China
überhaupt noch bestehen? Und was passiert mit unserer Kultur,
wenn wir nur noch amerikanische Sprachmodelle nutzen?
Zu diesen und weiteren Fragen spreche ich in dieser Episode von
„AI to the DNA", dem Podcast für alle, die Künstliche Intelligenz
wirklich verstehen und anwenden wollen, mit Fabian Westerheide.
Fabian investiert seit 2014 ausschließlich in KI und ist Gründer
der renommierten „Rise of AI"-Konferenz.
Diesen Podcast gibt es auch als Video-Podcast auf meinem YouTube
Kanal.
Wir sprechen darüber, warum Europa das Rennen um die großen
Basismodelle strategisch bereits verloren hat und warum Fabian
sagt: „Wir sollten mehr von den Chinesen lernen." Es geht um u.
a. um Chinas Milliarden-Investments und die strategische, fast
„dystopische Schönheit" des Umgangs des dortigen Systems mit KI.
Außerdem analysieren wir den DeepSeek-Case: Wie ein chinesischer
Fonds mit 85.000 geschmuggelten Chips die KI-Welt aufmischte –
einfach, weil sie schneller in der Anwendung waren.
Wir reden auch über den wahren Preis der KI: den brutalen
Infrastruktur-Kampf. Fabian erklärt, warum Atomkraftwerke heute
nur für Rechenzentren gebaut werden und warum Elon Musk (xAI)
Gasturbinen über den Atlantik verschifft, um eine Million GPUs zu
betreiben. Es ist ein Kampf um die Hoheit der Sprache, denn wer
die Modelle kontrolliert, dominiert die Kultur.
Welchen Weg kann Deutschland da überhaupt noch gehen? Statt im
Sub-Bereich der Sprachmodelle zu konkurrieren, müssen wir in die
anderen 90 % von KI investieren – in die breite Anwendung. Es
geht darum, wie wir als Land vom „Late Adopter" zum
Anwendungsweltmeister werden, bevor unsere Kultur in
amerikanischen – oder chinesischen – Modellen untergeht.
Wie sieht diese Anwendung praktisch aus? Wir besprechen den Trend
zu „Domain-Modellen" – kleinen, feingetunten KIs mit extremem
Fachwissen – und das Konzept des „Atomic Scaling", also: wie eine
einzelne Person mit KI eine Million Euro Umsatz machen kann.
Fabian zeigt, wie er selbst eine Firma „um KI herum" baut (ganz
ohne Mitarbeitende) und warum wir KI in Bezug auf Kinder wie eine
Bohrmaschine behandeln sollten.
Hier bei AI to the DNA will ich, Christoph Magnussen, tiefer in
die Materie eintauchen. Mich interessiert nicht nur, wie man KI
nutzt, sondern warum sie so funktioniert, wie sie funktioniert.
Mit AI to the DNA gewinnt ihr Einblicke in die Natur der
Künstlichen Intelligenz – und erfahrt, wie sie Teil eurer DNA
wird. So werdet ihr von neugierigen Tool-Tourist:innen zu echten
AI-Anwendungsweltmeister:innen!
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(00:00) - Intro & Vorstellung: Fabian Westerheide
(02:55) - Vom Scheitern zum KI-Investor: Fabians Weg &
Motivation
(08:19) - Rise of AI & Chinas KI-Vorsprung
(15:39) - Europas Kapitalproblem & das verpasste Rennen
(21:47) - KI & Kultur: Warum Sprache Identität ist
(23:28) - Deutschland-Tempo, Praxisbeispiele &
Erfolgsfaktoren für KI-Projekte
(31:00) - Atomic Scaling & die Zukunft der Arbeit
(37:08) - KI-Infrastruktur & das Wettrüsten der
Supermächte
(41:23) - Vom LSTM bis zur AGI – alte Ideen, neue Relevanz
(47:11) - Neue Nutzungsmuster: ChatGPT, Konsum &
Big-Tech-Dynamiken
(52:00) - Bildung & Verantwortung: Wie wir Kinder auf die
KI-Welt vorbereiten
(56:32) - Fokus, Familie & Selbstführung im KI-Zeitalter
(59:55) - Wie wir zum AI-Anwendungsweltmeister werden
Mehr
07.11.2025
1 Stunde 7 Minuten
Wie wird man zur echten AI-Anwendungsweltmeister:in – auch ohne
zu coden?
Darüber spreche ich in dieser Folge von „AI to the DNA“, dem
Podcast für alle, die Künstliche Intelligenz wirklich verstehen
und anwenden wollen, mit Janette Wiget, Board Member (und frühere
CFO) bei Merantix sowie Mitgestalterin des AI Campus Berlin.
Diesen Podcast gibt es auch als Video-Podcast auf meinem YouTube
Kanal.
Janette erklärt, warum der Weg aus dem „Tool-Tourismus“ in die
echte Anwendung bei Daten beginnt, wie Unternehmen Silos
aufbrechen und warum interdisziplinäre Teams den Unterschied
machen. Sie teilt auch ihre Erfahrungen über produktive Workflows
mit LLMs bis hin zu KI-Agenten – und verrät, warum das eher eine
Dekade der Agents als ein „Morgen fertig“-Projekt wird.
Wir sprechen außerdem darüber, wie Merantix ein ganzes Ökosystem
für Forschung, Startups, Industrie und Politik gestaltet und
Anwendungen in Gesundheit, Industrie und Materialforschung baut,
welche Rollen wirklich gebraucht werden (Spoiler: nicht alle
müssen Developer sein), woran viele Corporates scheitern (Daten,
Governance, Kultur), und weshalb „unternehmerisch denken statt
jammern“ Janettes Leitmotiv ist. Dazu: ein Blick auf
Souveränität, Bias in Modellen, Open vs. Closed – und warum
regionale Modelle (z. B. für Schweizerdeutsch) mehr sind als
„nice to have“.
Wenn du wissen willst, wie Organisationen vom ersten Aha-Moment
zur messbaren Wertschöpfung kommen – und was du persönlich heute
dafür tun kannst, auch ohne technischen Background! – dann ist
diese Folge für dich.
Hier bei „AI to the DNA“ will ich, Christoph Magnussen, tiefer in
die Materie KI eintauchen. Mich interessiert nicht nur, wie man
KI nutzt, sondern warum sie so funktioniert, wie sie
funktioniert. Mit „AI to the DNA“ gewinnt ihr Einblicke in die
Natur der Künstlichen Intelligenz – und erfahrt, wie sie Teil
eurer DNA wird und ihr von neugierigen Tool-Tourist:innen zu
echten AI-Anwendungsweltmeister:innen werdet!
Transparenzhinweis: Ich bin über mein Beratungsunternehmen
Blackboat bei Merantix investiert.
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(00:00) - Intro
(02:39) - Vom Architekturstudium zur KI
(05:22) - Die Entstehungsgeschichte des AI Campus Berlin
(12:14) - Talente, Recruiting und das Vara-Beispiel
(19:50) - Umgang mit KI-Angst: Superintelligenz vs.
Jobverlust
(26:40) - Was ein gutes KI-Team & Macher-Mentalität
ausmacht
(28:52) - Europäische KI-Souveränität und Eigenverantwortung
(34:57) - Grüne Wiesen & Rote Flaggen
(40:57) - Bias, Kultur und warum die Schweiz ein eigenes LLM
braucht
(45:03) - Bias, Agenten & die Zukunft der Arbeit
(54:25) - EU AI Act, Daten-Chaos & Silo-Denken in
Unternehmen
(01:02:07) - Wie Janette up-to-date bleibt & Karriere im
KI-Bereich
Mehr
Über diesen Podcast
AI to the DNA ist der Podcast für alle, die Künstliche Intelligenz
wirklich verstehen und anwenden wollen. Hier geht es darum, wie KI
im Kern funktioniert und was sie wirklich verändert. In jeder Folge
gibt es fundierte Einblicke aus Wissenschaft und Praxis.
Inspirierende Expert:innen – Menschen, die KI erschaffen, in
Unternehmen bringen und in den Alltag übersetzen – und KI-Praktiker
Christoph Magnussen machen so aus neugierigen Tool-Tourist:innen
echte AI-Anwendungsweltmeister:innen! In AI to the DNA gehen wir
gemeinsam der Frage nach: Wie funktioniert KI im Kern und was
bedeutet sie für unser Denken, unsere Arbeit und unsere Zukunft?
Hier geht es um Tiefe, nicht um Trends. Um Haltung, Verantwortung
und echte Anwendung. Neue Folgen erscheinen
regelmäßig-unregelmäßig. Meistens auf Deutsch, sometimes in
English. Ich bin Christoph Magnussen und beschäftige mich als
Unternehmer und Creator seit über zehn Jahren mit KI. Als CEO von
Blackboat begleite ich Organisationen heute dabei, generative KI
erfolgreich einzuführen und effizient einzusetzen. Ich teile meine
Erfahrungen als New-Work- und KI-Praktiker u. a. auch als
YouTube-Filmemacher, Keynote Speaker sowie Co-Host und Co-Autor von
„On the Way to New Work“-Podcast und -Buch. Willkommen bei AI to
the DNA, dem Podcast über die wahre Natur der Künstlichen
Intelligenz – und wie sie Teil eurer DNA wird!
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