Podcaster
Episoden
15.05.2026
1 Minute
Wie klingt Wildnis in Deutschland? In dieser Folge des BUNDfunk geht es in die Goitzsche in Sachsen-Anhalt. Die Bergbaufolgelandschaft bei Bitterfeld ist heute eines der spannendsten Wildnisprojekte in Deutschland. Bereits im Jahr 2000 hatte der BUND erkannt, dass aus dieser "vernutzten" Landschaft mittelfristig ein Kleinod entstehen würde, wenn man der Natur freien Lauf lässt. Deshalb begann der BUND, mit Spendengeldern Flächen in der Goitzsche zu kaufen. Auf 1.300 Hektar darf sich die Natur ungehindert entfalten.
Gemeinsam mit Ralf Meyer, Landesvorsitzender des BUND Sachsen-Anhalt e.V. und Projektleiter der Goitzsche Wildnis, sprechen wir über die Geschichte der Goitzsche und den Prozessschutz, also die Entwicklung der Natur ohne menschliches Eingreifen. Ein Schwerpunkt der Folge liegt auf der Frage, was Wildnis eigentlich bedeutet und wie sich die Natur in Wildnisgebieten ständig wandelt. Im zweiten Teil reden wir mit Nicola Uhde, Expertin für Waldpolitik und globale Biodiversitätspolitik, über die Rolle des BUND in der Goitzsche und anderen Wildnisprojekten sowie die Europäische Wiederherstellungsverordnung.
Mehr Infos zu Wildnis in Deutschland finden sie hier: www.bund.net/wildnis
Der BUND ist Teil der Initiative „Wildnis in Deutschland“ https://wildnisindeutschland.de/
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Der BUND ist ein Mitmachverband. Ihr könnt euch engagieren in Ortsgruppen, bei Mitmachaktionen, bei Petitionen oder durch eine Mitgliedschaft.
Mitglied werden: bund.net/mitglied Deine Spende für mehr Wildnis: bund.net/spenden-und-unterstuetzen/unsere-spendenprojekte/mehr-wildnis/
Für Fragen, Anregungen oder Kritik schreiben Sie uns gerne niklas.grueter@bund.net
Gemeinsam mit Ralf Meyer, Landesvorsitzender des BUND Sachsen-Anhalt e.V. und Projektleiter der Goitzsche Wildnis, sprechen wir über die Geschichte der Goitzsche und den Prozessschutz, also die Entwicklung der Natur ohne menschliches Eingreifen. Ein Schwerpunkt der Folge liegt auf der Frage, was Wildnis eigentlich bedeutet und wie sich die Natur in Wildnisgebieten ständig wandelt. Im zweiten Teil reden wir mit Nicola Uhde, Expertin für Waldpolitik und globale Biodiversitätspolitik, über die Rolle des BUND in der Goitzsche und anderen Wildnisprojekten sowie die Europäische Wiederherstellungsverordnung.
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23.04.2026
46 Minuten
Deutschland ist seit dem 15. April 2023 offiziell aus der Atomenergie ausgestiegen, trotzdem ist das Thema plötzlich wieder hochaktuell. Im Gespräch mit Juliane Dickel, Leiterin Atom- und Energiepolitik beim BUND, sprechen wir über angeblich neue Reaktorkonzepte, altbekannte Probleme und die langwierige Suche nach einem Endlager für den Atommüll. Wir diskutieren, warum Small Modular Reactors (SMRs) kritisch bewertet werden, warum Atomenergie in einigen europäischen Ländern wie Frankreich weiterhin viel Zuspruch erfährt und warum Juliane überzeugt ist, dass die Energiewende auch ohne Atomkraft möglich ist, insbesondere durch den konsequenten, naturverträglichen Ausbau erneuerbarer Energien.
Neben der aktuellen Politik geht es auch um die Realität der Atomkraft: In dieser Woche jährt sich die Reaktorkatastrophe von Tschernobyl zum 40. Mal. Aus diesem Anlass sprechen wir mit Olexi Pasyuk von der ukrainischen NGO Ecoaction über seine Erinnerungen an Tschernobyl und seinen Blick auf die europäische Atompolitik.
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Neben der aktuellen Politik geht es auch um die Realität der Atomkraft: In dieser Woche jährt sich die Reaktorkatastrophe von Tschernobyl zum 40. Mal. Aus diesem Anlass sprechen wir mit Olexi Pasyuk von der ukrainischen NGO Ecoaction über seine Erinnerungen an Tschernobyl und seinen Blick auf die europäische Atompolitik.
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09.03.2026
53 Minuten
In der neuen Folge des BUNDfunk sprechen wir mit Corinna Hölzel, BUND-Pestizidexpertin, und Joschka Meyer vom Landesbund der Gartenfreunde Hamburg über die Kraft unserer Gärten für den Natur- und Artenschutz. Denn was viele unterschätzen: In Deutschland gibt es rund 17 Millionen Gärten, wenn diese naturnah gestaltet werden, können sie zu einem riesigen Netzwerk für Biodiversität werden.
Wir besprechen warum Gärten so wichtige Lebensräume für Tiere und Pflanzen sind, wie naturnahes Gärtnern funktioniert und weshalb im Frühling oft „weniger mehr ist“. Außerdem geht es um wertvolle heimische Pflanzen, die Risiken von Pestiziden im Garten und praktische Tipps, wie sich Biodiversität im Garten fördern lässt.
Praktische Tipps aus der Folge
Laubhaufen und abgestorbene Pflanzenstängel im Frühjahr möglichst lange stehen lassen Totholz im Garten belassen – es bietet Lebensraum für viele Insekten Offene Bodenstellen schaffen, damit Wildbienen nisten können Heimische Pflanzen statt invasiver Neophyten. „Wilde Ecken“ im Garten zulassen Auf chemische Pestizide verzichten Mit einem „Mosaik“ im Garten für mehr Struktur sorgen
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Praktische Tipps aus der Folge
Laubhaufen und abgestorbene Pflanzenstängel im Frühjahr möglichst lange stehen lassen Totholz im Garten belassen – es bietet Lebensraum für viele Insekten Offene Bodenstellen schaffen, damit Wildbienen nisten können Heimische Pflanzen statt invasiver Neophyten. „Wilde Ecken“ im Garten zulassen Auf chemische Pestizide verzichten Mit einem „Mosaik“ im Garten für mehr Struktur sorgen
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11.02.2026
42 Minuten
Was passiert eigentlich unter der Wasseroberfläche der Nordsee? Warum sind Meeresschutzgebiete oft nur auf dem Papier geschützt? Und was haben Grundschleppnetze, Sandaale und dein Lachsfilet aus dem Supermarkt miteinander zu tun?
In dieser Folge des BUNDfunk, dem Podcast des BUND für Umwelt und Naturschutz Deutschland, ist Host Niklas zu Gast beim BUND Bremen. Er spricht mit der Meeresschützerin und Fischerei-Expertin Valeska Diemel über die faszinierende und bedrohte Artenvielfalt der Nordsee, über die Besonderheiten der Doggerbank als das am weitesten entfernte Meeresschutzgebiet Deutschlands und darüber, warum echter Meeresschutz dringend konsequenter umgesetzt werden muss.
Neben den Bedrohungen der Meere wie Überfischung, Klimawandel und Verschmutzung sprechen wir auch über die Auswirkungen die von uns Menschen an Land ausgehen. Ob unser Konsum, globaler Warenverkehr, Plastikmüll oder Unterwasserlärm – fast alles, was wir an Land tun, wirkt sich auf die Meere aus. In dieser Folge wird deutlich: Die Meere sind nicht weit weg, sie sind eng mit unserem Alltag verbunden.
Außerdem tauchen die beiden ein in die Audio‑Traumreise „Eingetaucht in die Vielfalt der Nordsee“, die das Meer, seine Schönheit und die Gefahren für das Ökosystem Meer hör- und erlebbar macht.
Schutz für Schutzgebiete!
Die Doggerbank ist offiziell ein Meeresschutzgebiet, trotzdem wird dort mit schweren Grundschleppnetzen gefischt. Durch 72.000 Unterstütz*innen unserer Petition zum Schutz der Doggerbank konnten wir erreichen, dass inzwischen 50 % der deutschen Fläche für diese besonders zerstörerische Fischerei gesperrt sind. Ein Erfolg, aber noch lange nicht genug.
„Eingetaucht in die Vielfalt der Nordsee“ – die Audio‑Traumreise des BUND nimmt euch mit auf einen akustischen Spaziergang vom Strand bis in die Schutzgebiete der Nordsee. Auf unseren Kanälen und überall wo es Podcasts gibt. https://www.bund.net/themen/aktuelles/detail-aktuelles/news/eintauchen-in-die-vielfalt-der-nordsee-eine-bund-audioreise/
Mach mit beim Meeresschutz
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In dieser Folge des BUNDfunk, dem Podcast des BUND für Umwelt und Naturschutz Deutschland, ist Host Niklas zu Gast beim BUND Bremen. Er spricht mit der Meeresschützerin und Fischerei-Expertin Valeska Diemel über die faszinierende und bedrohte Artenvielfalt der Nordsee, über die Besonderheiten der Doggerbank als das am weitesten entfernte Meeresschutzgebiet Deutschlands und darüber, warum echter Meeresschutz dringend konsequenter umgesetzt werden muss.
Neben den Bedrohungen der Meere wie Überfischung, Klimawandel und Verschmutzung sprechen wir auch über die Auswirkungen die von uns Menschen an Land ausgehen. Ob unser Konsum, globaler Warenverkehr, Plastikmüll oder Unterwasserlärm – fast alles, was wir an Land tun, wirkt sich auf die Meere aus. In dieser Folge wird deutlich: Die Meere sind nicht weit weg, sie sind eng mit unserem Alltag verbunden.
Außerdem tauchen die beiden ein in die Audio‑Traumreise „Eingetaucht in die Vielfalt der Nordsee“, die das Meer, seine Schönheit und die Gefahren für das Ökosystem Meer hör- und erlebbar macht.
Schutz für Schutzgebiete!
Die Doggerbank ist offiziell ein Meeresschutzgebiet, trotzdem wird dort mit schweren Grundschleppnetzen gefischt. Durch 72.000 Unterstütz*innen unserer Petition zum Schutz der Doggerbank konnten wir erreichen, dass inzwischen 50 % der deutschen Fläche für diese besonders zerstörerische Fischerei gesperrt sind. Ein Erfolg, aber noch lange nicht genug.
„Eingetaucht in die Vielfalt der Nordsee“ – die Audio‑Traumreise des BUND nimmt euch mit auf einen akustischen Spaziergang vom Strand bis in die Schutzgebiete der Nordsee. Auf unseren Kanälen und überall wo es Podcasts gibt. https://www.bund.net/themen/aktuelles/detail-aktuelles/news/eintauchen-in-die-vielfalt-der-nordsee-eine-bund-audioreise/
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13.01.2026
51 Minuten
BUNDfunk l Landwirtschaft zwischen Agrarindustrie und bäuerlichen BetriebenWas sich in der Politik, auf den Höfen und im Supermarkt ändern muss
Essen ist weit mehr als nur Nahrungsaufnahme: Es ist Kultur, Genussmittel und Stoff für Diskussionen. In dieser Folge des BUNDfunk sprechen wir mit Patrick Müller, Referent für Landwirtschaft beim BUND, über die Zukunft der Landwirtschaft in Deutschland und darüber, warum sich immer mehr kleine Höfe gezwungen sehen aufzugeben, während die Agrarindustrie weiter wächst. Außerdem geht es um den „Label-Dschungel“ im Supermarkt und die Frage, warum Verbraucher*innen oft gar nicht erkennen können, unter welchen Bedingungen ihre Lebensmittel produziert wurden. Patrick räumt mit dem Mythos auf, Deutschland habe die höchsten Tierschutzstandards weltweit, und dabei wird klar: Nicht die Tiere müssen an industrielle Haltungssysteme angepasst werden, sondern die Haltungssysteme an die Bedürfnisse der Tiere. Oder geht es etwa ganz ohne Tiere? Auch vegane Landwirtschaft, Leguminosen und "attraktive Proteine" stehen in dieser Folge auf dem Speiseplan.
Zum Abschluss geht es um konkrete Handlungsmöglichkeiten: Was können Verbraucherinnen heute schon tun, um eine nachhaltige Landwirtschaft zu unterstützen? Von Bio-Produkten über solidarische Landwirtschaft bis hin zu politischem Engagement wie bei der „Wir haben es satt!“ Demo am 17.01. in Berlin.
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Essen ist weit mehr als nur Nahrungsaufnahme: Es ist Kultur, Genussmittel und Stoff für Diskussionen. In dieser Folge des BUNDfunk sprechen wir mit Patrick Müller, Referent für Landwirtschaft beim BUND, über die Zukunft der Landwirtschaft in Deutschland und darüber, warum sich immer mehr kleine Höfe gezwungen sehen aufzugeben, während die Agrarindustrie weiter wächst. Außerdem geht es um den „Label-Dschungel“ im Supermarkt und die Frage, warum Verbraucher*innen oft gar nicht erkennen können, unter welchen Bedingungen ihre Lebensmittel produziert wurden. Patrick räumt mit dem Mythos auf, Deutschland habe die höchsten Tierschutzstandards weltweit, und dabei wird klar: Nicht die Tiere müssen an industrielle Haltungssysteme angepasst werden, sondern die Haltungssysteme an die Bedürfnisse der Tiere. Oder geht es etwa ganz ohne Tiere? Auch vegane Landwirtschaft, Leguminosen und "attraktive Proteine" stehen in dieser Folge auf dem Speiseplan.
Zum Abschluss geht es um konkrete Handlungsmöglichkeiten: Was können Verbraucherinnen heute schon tun, um eine nachhaltige Landwirtschaft zu unterstützen? Von Bio-Produkten über solidarische Landwirtschaft bis hin zu politischem Engagement wie bei der „Wir haben es satt!“ Demo am 17.01. in Berlin.
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Über diesen Podcast
Klimakrise, Artensterben, der Kampf um Rohstoffe und Ressourcen:
Wir leben in herausfordernden Zeiten, in denen Fakten oftmals zur
Nebensache werden. Mit dem BUNDfunk startet der Bund für Umwelt und
Naturschutz Deutschland (BUND) einen eigenen Podcast der Lösungen
aufzeigt, Fakten liefert und Mythen entlarvt. Jeden Monat sprechen
Expert*innen, Aktivist*innen und Menschen aus dem Verband über
aktuelle Umwelt- und Naturschutzthemen, geben spannende Einblicke
in ihre Arbeit und praktische Tipps für den Alltag.
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