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Episoden
23.02.2026
1 Stunde 31 Minuten
Ist Frieden nach all dem, was in den vergangenen Jahren in Israel
und Palästina geschehen ist, überhaupt noch denkbar? Die Frage
lässt sich nicht abstrakt beantworten – sondern nur über das "Wie".
Über politische Modelle, gesellschaftliche Voraussetzungen und die
Bereitschaft, andere Perspektiven mitzudenken. Im Zentrum stehen
Fragen nach der Zukunft des Landes zwischen Mittelmeer und Jordan:
Welche politischen Lösungen sind realistisch? Kann eine
Zwei-Staaten-Lösung noch funktionieren – oder braucht es neue
Denkansätze? Und welche Rolle spielen Gleichberechtigung,
Sicherheit und Anerkennung für alle Menschen, die dort leben? Das
Gespräch nimmt auch die Gegenwart in den Blick: den aktuellen
Waffenstillstand, internationale Einflussnahmen und die tiefe
Erschöpfung vieler Menschen auf beiden Seiten. Vor allem aber geht
es um die Herausforderung, diskursive Räume offen zu halten, in
denen Zuhören, Widerspruch und Empathie möglich bleiben – trotz
Gewalt, Polarisierung und Misstrauen. Dieses Gespräch wurde am
15.Februar 2025 live im Berliner Ensemble aufgezeichnet.
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18.12.2025
1 Stunde 57 Minuten
In Zeiten politischer Spannungen gerät auch die Kultur unter Druck.
Begriffe wie "Kulturkampf" und "kulturkämpferische Aufladung"
beschreiben den Streit um ihre gesellschaftliche Rolle. Wem nützt
Kulturkampf und worauf gründet sich kulturelle Legitimation?
Zwischen Kunstfreiheit, öffentlicher Förderung und dem Anspruch auf
Relevanz wird zunehmend um die Grenzen und Aufgaben von Kultur
gerungen. Robert Habeck diskutiert mit Jürgen Kaube, Herausgeber
der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, und der Schriftstellerin Nora
Bossong über die Bedeutung von Kultur und Kulturpolitik in einer
Gesellschaft, die nach Orientierung sucht: Wie verändert sich der
öffentliche Raum, wenn Kunst politisch vereinnahmt wird – und was
bleibt, wenn der Diskurs selbst zur Bühne wird? Eine Begegnung
zwischen Politik, Literatur und Feuilleton über die Frage, was
Kultur heute leisten kann – und warum wir sie brauchen. Dieses
Gespräch wurde am 14.Dezember 2025 live im Berliner Ensemble
aufgezeichnet.
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04.12.2025
1 Stunde 27 Minuten
Globale Krisen, Klimawandel und geopolitische Spannungen prägen
unsere Zeit – und stellen die bestehenden Ordnungen in Politik,
Gesellschaft und Natur auf die Probe. Was bedeutet es für unsere
Zukunft, wenn ökologische Systeme kippen und sicherheitspolitische
Strukturen ins Wanken geraten? Welche Antworten brauchen wir, wenn
Klimawandel nicht nur Temperaturen steigen lässt, sondern auch
Konflikte verschärft und Gesellschaften destabilisiert? Robert
Habeck lädt im Rahmen seiner Gesprächsreihe am Berliner Ensemble
die Sicherheitsexpertin Florence Gaub und den Klimaforscher Anders
Levermann ein, um die Zusammenhänge von Klima, Krieg und globaler
Sicherheit intensiv zu beleuchten. Gemeinsam diskutieren sie über
drohende Kipppunkte, fragile internationale Ordnungen und die
Frage, welche Perspektiven sich daraus für verantwortungsvolles
Handeln ergeben. Dieses Gespräch wurde am 30.November 2025 live im
Berliner Ensemble aufgezeichnet.
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09.10.2025
1 Stunde 48 Minuten
Den Auftakt der Reihe Habeck Live im Berliner Ensemble bildet die
Veranstaltung "Brauchen Demokratien den Notfall?", in der Robert
Habeck mit der Journalistin Anne Will und dem Juristen und
Politiker Volker Wissing über den Ausnahmezustand als politisches
Instrument spricht. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie
widerstandsfähig und handlungsfähig freiheitlich verfasste Staaten
in Zeiten globaler Krisen und autoritärer Herausforderungen sind.
Können offene, liberale Gesellschaften mit ihren politischen
Strukturen und ihren Entscheidungswegen im Wettbewerb mit
autoritären Regimen bestehen – und wenn ja, wie? Was müssen
Demokratien besser machen, um schneller, klarer und
durchsetzungsfähiger zu handeln? Oder braucht es erst eine Krise,
eine Erschütterung, einen "Notfall", bevor sich etwas bewegt?
Dieses Gespräch wurde am 05.Oktober 2025 live im Berliner Ensemble
aufgezeichnet.
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02.10.2025
53 Sekunden
Unter dem Titel "Habeck live" spricht Robert Habeck im Berliner
Ensemble mit Gästen aus Politik, Kultur, Wissenschaft und
Gesellschaft. Gemeinsam blicken sie auf die Hintergründe und
Strukturen, die viele tagespolitische Debatten prägen – abseits von
Polarisierung und medialer Überhitzung. Die Gäste sind dabei so
vielfältig wie die Themen: mal prominent, mal weniger bekannt –
aber stets Expert:innen für die drängenden Themen unserer Zeit. Den
Auftakt der Reihe bildet die Veranstaltung "Brauchen Demokratien
den Notfall?", in der Robert Habeck mit der Journalistin Anne Will
und dem Juristen und Politiker Volker Wissing über den
Ausnahmezustand als politisches Instrument spricht. Im Mittelpunkt
steht die Frage, wie widerstandsfähig und handlungsfähig
freiheitlich verfasste Staaten in Zeiten globaler Krisen und
autoritärer Herausforderungen sind. Können offene, liberale
Gesellschaften mit ihren politischen Strukturen und ihren
Entscheidungswegen im Wettbewerb mit autoritären Regimen bestehen –
und wenn ja, wie? Was müssen Demokratien besser machen, um
schneller, klarer und durchsetzungsfähiger zu handeln? Oder braucht
es erst eine Krise, eine Erschütterung, einen "Notfall", bevor sich
etwas bewegt? Habeck Live - am 05.10.25 im Berliner Ensemble und ab
dem 08.10.25 überall wo es Podcasts gibt.
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Über diesen Podcast
Unter dem Titel "Habeck live" spricht Robert Habeck im Berliner
Ensemble mit Gästen aus Politik, Kultur, Wissenschaft und
Gesellschaft. Gemeinsam blicken sie auf die Hintergründe und
Strukturen, die viele tagespolitische Debatten prägen – abseits von
Polarisierung und medialer Überhitzung. Die Gäste sind dabei so
vielfältig wie die Themen: mal prominent, mal weniger bekannt –
aber stets Expert:innen für die drängenden Themen unserer Zeit.
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