Podcaster
Episoden
24.02.2026
41 Minuten
In dieser Folge diskutiere ich mit Bernd Kreuter die
Herausforderungen und Chancen der deutschen Infrastruktur. Wir
analysieren Investitionsbedarf, regulatorische Rahmenbedingungen
und innovative Lösungsansätze für eine nachhaltige Entwicklung.
Key topics
Investitionsbedarf in deutsche Infrastruktur
Rolle privater Kapitalgeber und Public-Private Partnerships
Regulatorische Herausforderungen und Chancen im
Infrastrukturbereich
Soundbite
"ÖPPs sind ein vielversprechendes Modell."
"Strukturelle Reformen sind notwendig."
"Monopole sind manchmal sinnvoll."
Chapters
00:00 Die Infrastrukturkrise in Deutschland
03:20 Die Rolle von privatem Kapital in der Infrastruktur
12:35 Regulierte Netze und deren Attraktivität für Investoren
18:53 Öffentlich-private Partnerschaften: Chancen und
Herausforderungen
20:50 Staatliche Finanzierung und ÖPPs
22:58 Liquidität in Märkten
26:17 Glasfaserausbau in Deutschland
32:40 Strukturelle Lösungen für Infrastruktur
37:18 Politische Stabilität und Investitionssicherheit
40:50 Intro_mit Musik.mp4
Gastlinks
LinkedIn - https://www.linkedin.com/in/berndkreuter/
Initiative Deutsche Infrastruktur -
https://deutsche-infrastruktur.de/
Keywords
Infrastruktur, Deutschland, Investitionen, Regulierung,
Glasfaser, Energie, Privatkapital, Public-Private Partnerships,
Transformationskosten
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18.02.2026
39 Minuten
Henrik Haeuszler analysiert in dieser Diskussion umfassend den
Immobilienmarkt mit Blick auf die Entwicklungen der vergangenen
zwei Jahrzehnte, ordnet die Auswirkungen veränderter Zinsniveaus
ein und zeigt auf, welche strukturellen Dynamiken, aktuellen
Herausforderungen und daraus resultierenden Chancen sich für
Investoren ergeben. Dabei betont er insbesondere die Bedeutung
lokaler Marktkenntnis für fundierte Investitionsentscheidungen
und geht zudem auf konkrete Anlagemöglichkeiten sowie die Risiken
einer übermäßigen Fremdfinanzierung ein.
Takeaways
Immobilieninvestitionen erfordern eine fundierte
Marktkenntnis.
Die Zinsentwicklung hat signifikante Auswirkungen auf den
Immobilienmarkt.
Liquidität und Transparenz im Markt sind gestiegen.
Investoren sollten die Einnahmensqualität ihrer Objekte
priorisieren.
Lokale Expertise ist entscheidend für erfolgreiche
Investitionen.
Büro- und Wohnimmobilien unterscheiden sich stark in ihrer
Nachfrage.
Risiken müssen bei der Finanzierung von Immobilien
berücksichtigt werden.
Die Marktbedingungen können die Bewertung von Immobilien
beeinflussen.
Langfristige Investitionen in Immobilien erfordern Geduld und
Strategie.
Die Qualität des Cashflows ist entscheidend für den Erfolg
von Immobilieninvestitionen.
Soundbite
"Die Einnahmensqualität ist entscheidend."
"Wie viel Risiko muss der jeweilige Manager oder der
jeweilige Anbieter einsetzen, um seine Zielrendite zu erreichen?“
Chapters
00:00 Einführung in die Immobilienwelt
01:04 Akademischer Hintergrund und erste Erfahrungen
05:09 Marktdynamik und Indexnutzung
06:26 Veränderungen im Immobilieninvestitionsbereich
11:07 Finanzierungsstrategien und Marktrisiken
12:57 Makrotrends und lokale Expertise
15:23 Attraktive Investitionsfelder
16:57 Büro- und Einzelhandelsmärkte im Wandel
20:31 Erste Schritte zur Immobilienbewertung
24:52 Die Bedeutung der Einnahmenqualität
28:56 Strukturen und Anlagemöglichkeiten im Immobilienmarkt
35:35 Langfristige Investitionsstrategien und Cashflow-Management
39:12 Outro
Keywords
Immobilienmarkt, Investitionen, Zinsen, Marktentwicklung,
Risiken, lokale Expertise, Büroimmobilien, Wohnimmobilien,
Anlagemöglichkeiten, Marktkenntnis
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11.02.2026
48 Minuten
In dieser Episode diskutiere ich mit Dr. Marco Arteaga die
Herausforderungen und Defizite der betrieblichen Altersvorsorge
in Deutschland. Trotz ihrer ökonomischen Vorteile bleibt die
betriebliche Altersvorsorge in Deutschland hinter den Erwartungen
zurück, insbesondere im Vergleich zu anderen Ländern. Die
Komplexität des Systems, die Rolle der Gewerkschaften und die
geringe Verbreitung in kleinen und mittelständischen Unternehmen
sind zentrale Themen. Die Diskussion beleuchtet auch die
Notwendigkeit von Reformen und die Zukunftsperspektiven der
Altersversorgung.
Takeaways
Die betriebliche Altersvorsorge hat in Deutschland eine
geringe Verbreitung.
Vergleich mit anderen Ländern zeigt große Unterschiede in der
Altersversorgung.
Die Rolle der Gewerkschaften ist ambivalent und oft
reformhemmend.
Komplexität der Systeme erschwert die Implementierung.
Kleine und mittelständische Unternehmen haben oft keine
betriebliche Altersvorsorge.
Renditen in Deutschland sind im Vergleich zu anderen Ländern
niedrig.
Einfache Beitragszusagen könnten die Situation verbessern.
Automatische Einbindung von Arbeitnehmern könnte die
Verbreitung erhöhen.
Die Rentenkommission hat das Potenzial für grundlegende
Veränderungen.
Soundbite
"Warum reden wir über ihre Defizite?"
"Was nichts kostet, ist nichts wert."
"Die Komplexität ist hoch."
Chapters
00:00 Einführung in die betriebliche Altersvorsorge
02:21 Herausforderungen der betrieblichen Altersvorsorge
05:45 Vergleich mit internationalen Modellen
09:45 Die Rolle der Gewerkschaften
10:19 Sicherheit vs. Kapitaldeckung
17:03 Zweiklassengesellschaft in der Altersvorsorge
17:56 Komplexität und Bürokratie der Systeme
22:22 Renditen und Professionalisierung im internationalen
Vergleich
24:41 Die Rolle der Gewerkschaften in der Altersvorsorge
32:55 Aktuelle Entwicklungen der Rentenkommission
38:24 Zukunft der betrieblichen Altersversorgung
44:53 Zusammenfassung und Ausblick
betriebliche Altersvorsorge, Deutschland, Reform, Gewerkschaften,
Altersversorgung, Rentenkommission, Kapitalmarkt, Rendite,
Vergleich, Herausforderungen
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06.02.2026
47 Minuten
In dieser Episode spreche ich mit Thomas Fischli über Emerging
Market Corporate Bonds – ein Segment, das in vielen Portfolios
eine Rolle spielt, aber häufig mit Skepsis betrachtet wird.
Thomas erklärt, warum er ausgerechnet in der Finanzkrise 2008
einen reinen EM-Corporate-Fonds aufgelegt hat, welche
Fehlwahrnehmungen institutionelle Investoren besonders häufig
prägen und warum EM Corporates aus seiner Sicht transparenter und
besser analysierbar sind als klassische EM-Staatsanleihen. Ein
besonderer Fokus liegt auf der geopolitischen Verschiebung rund
um China sowie auf der These eines beginnenden
Rohstoff-Superzyklus – und was das für EM-Unternehmen und ihre
Anleihen bedeutet.
Takeaways
EM-Corporate-Bonds werden oft fälschlich als riskantes Asset
gesehen – dabei sind Unternehmensanleihen häufig transparenter
und bottom-up besser analysierbar als Staatsanleihen (Sovereigns)
Viele kleine, diversifizierte Einzeltitel-Entscheidungen
können idiosynkratische Risiken reduzieren und Drawdowns
begrenzen.
China ist kein „rotes Tuch“, sondern ein struktureller
Faktor: Als zweitgrößte Weltwirtschaft und dominanter
Kapitalmarkt beeinflusst China Indizes, Kapitalflüsse und
Investitionszyklen – selektiv und bewusst gemanagt, nicht
automatisch indexgetrieben.
Der Rohstoff-Superzyklus wirkt als Rückenwind: Energiewende,
Netzausbau, KI/Robotik und Batterie-Wertschöpfung erhöhen den
Bedarf an Metallen, Energie und Infrastruktur – viele EM-Länder
und -Unternehmen sind zentrale Profiteure über Export- und
Investitionskanäle.
Volatilität gehört zur Rendite: Krisen sind kein Argument
gegen EM, sondern der Moment, in dem Risikoprämien entstehen –
vorausgesetzt, Anleger investieren strategisch statt taktisch.
Fundamentaldaten haben sich verbessert: Thomas betont
niedrigeren Leverage vieler EM-Unternehmen im Vergleich zu
Industrieländern und sieht darin einen Kern der attraktiven
risikoadjustierten Renditen.
Diversifikation ist messbar: Die Beimischung von
EM-Corporates kann die Effizienz eines globalen Bond-Portfolios
verbessern (Verschiebung der Efficient Frontier).
Local Currency bleibt für ihn primär eine Währungswette;
Corporates bieten dagegen Carry plus Unternehmensfundamentals als
Renditetreiber.
Soundbite
“Krisen sind ein Teil der Rendite – nicht ihr Feind, sondern die
Chance.”
“China ignorieren heißt, den zweitgrößten Kapitalmarkt der Welt
auszublenden.”
Chapters
00:15 Einführung & Vorstellung Thomas Fischli
00:58 Warum 2008 der Startpunkt für EM-Corporates war
04:16 Das größte Missverständnis über EM-Unternehmensanleihen
06:10 EM Debt in drei Töpfen – und warum diese Sicht trügt
12:06 China, Geopolitik und Index-Gewichte: rotes Tuch oder Muss?
18:19 Commodity-Superzyklus: Treiber, Energie, KI und
Infrastruktur
22:56 Warum Rohstoffthemen auch für Corporate Bonds relevant sind
26:26 Krisen, Drawdowns und Anlegerdisziplin: Wie man durchhält
36:07 Sharpe Ratios, Marktgröße und Liquidität im
EM-Corporate-Universum
41:55 Drei Kernargumente für eine strategische Allokation
47:06 Abschluss
Keywords
Emerging Markets, Unternehmensanleihen, EM Corporate Bonds, Fisch
Asset Management, Diversifikation, aktives Management, China,
Geopolitik, Commodity-Superzyklus, Rohstoffe, Energiewende, KI,
Infrastruktur, Sharpe Ratio, Drawdown, Carry, Hard Currency,
Local Currency
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18.12.2025
34 Minuten
In dieser Episode wird die betriebliche Altersvorsorge (bAV)
umfassend diskutiert. Anke Dembowski teilt ihre Erfahrungen und
Erkenntnisse über die enttäuschende Performance der bAV, die
durch regulatorische Herausforderungen und eine hohe Komplexität
geprägt ist. Sie vergleicht das deutsche System mit
internationalen Best Practices und äußert Wünsche für eine
Reform, die mehr Individualität und Wahlfreiheit für die
Versicherten ermöglicht.
Takeaways
Die tatsächliche Rendite der bAV liegt oft unter der
Inflationsrate.
Die Komplexität des bAV-Systems erschwert das Verständnis für
Arbeitnehmer.
Internationale Systeme wie die der Niederlande bieten bessere
Renditen.
Regulatorische Vorgaben führen zu konservativen
Anlagestrategien.
Die Lebensversicherer haben ein Interesse am Erhalt des
Status quo.
Die bAV sollte individueller gestaltet werden, um bessere
Ergebnisse zu erzielen.
Consultants profitieren von der Komplexität des Systems.
Ein einfacheres und transparenteres System könnte die
Renditen erhöhen.
Soundbite
"Das System ist ein rieser Flickenteppich."
"Komplexität kostet und senkt die Renditen."
Chapters
00:00 Einführung in die betriebliche Altersvorsorge
05:16 Die enttäuschende Performance der BAV
10:11 Regulatorische Herausforderungen und deren Auswirkungen
15:09 Internationale Vergleiche und Best Practices
20:10 Die Komplexität der BAV und ihre Folgen
25:03 Zukunftsperspektiven und Reformbedarf
26:58 Die Rolle der Berater in der BAV
29:20 Komplexität und Ungerechtigkeit im System
30:50 Wünsche für ein modernes BAV-System
32:21 Individuelle Rentenlösungen und Flexibilität
Keywords
betriebliche Altersvorsorge, BAV, Rendite, Regulatorik,
Altersvorsorge, Frauen in der Finanzbranche, Investmentfonds,
Performance, Komplexität, internationale Vergleiche
Mehr
Über diesen Podcast
Der Video-Podcast für Investoren, die fundierte Analysen suchen.
Jens Kummer spricht mit Kapitalmarktexperten über aktuelle Thesen,
beleuchtet Fakten und trennt Märchen von Wirklichkeit.
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