Flutlichtgefühle

Flutlichtgefühle

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Episoden

#27: Drei Ostereier für Freibug
06.04.2026
59 Minuten
Flutlichtgefühle im Urlaubsmodus. Jesco meldet sich aus den französischen Vogesen, Sebastian aus Thailand, Fußball wurde natürlich trotzdem komplett verfolgt. Thema eins ist das wilde Bayern Spiel in Freiburg. Freiburg führt 2 zu 0, macht ein starkes Spiel und kassiert am Ende doch noch drei Ostereier. Dazu die Diskussion, ob der letzte Angriff nach der langen Nachspielzeit überhaupt noch hätte laufen dürfen. Danach geht es um Wolfsburg, wo trotz Führung in Leverkusen wieder alles zusammenfällt. Viel Qualität im Kader, aber viel zu wenig Energie auf dem Platz. Genau das bleibt das große Rätsel. Auch Dortmund ist natürlich Thema. Das 2 zu 0 gegen Stuttgart bringt zwar drei Punkte, spielerisch bleibt aber vieles zäh. Defensiv stabil, offensiv wenig mutig. Dazu ein Blick auf Fabio Silva, der weiter ein spannender Spieler zwischen Talent und fehlender Effizienz bleibt. Mainz wird als Mannschaft der Rückrunde gefeiert, die zweite Liga bleibt komplett verrückt und auf Schalke sorgt die Verletzung von Edin Dzeko für Sorgen. Zum Schluss gibt es wie immer das Nostalgie Quiz und den Blick voraus auf Bayern gegen Real in der Champions League.
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#26: Unter Fans (Undav Fans)
31.03.2026
29 Minuten
Wir sind wieder am Start und diesmal in einem etwas anderen Setup. Während Jesco im deutschen Wetterchaos unterwegs ist, sitzt Sebastian entspannt in Vietnam auf einem Boot und lässt sich das Bier per Kescher an den Balkon liefern. Kann man so machen. Fußball gibt es natürlich trotzdem. Länderspielpause bedeutet Fokus auf die Nationalmannschaft und da führt aktuell kein Weg an Florian Wirtz vorbei. Für Jesco der kompletteste Spieler im Kader, für Sebastian eher Musiala wegen der Magie. Klassische Diskussion, beide haben komplett ihre Argumente. Dann wird es etwas hitziger beim Thema Sturm. Dennis Undav sorgt mal wieder für Gesprächsstoff. Warum bekommt er nicht das Vertrauen, obwohl er liefert? Wie sinnvoll ist öffentliche Kritik vom Bundestrainer und wie wichtig ist überhaupt der perfekte Spielertyp im System? Dazu die Grundsatzfrage, ob ein Stürmer laufen oder einfach treffen muss. Auch Woltemade wird eingeordnet. Riesiges Talent, starke Zahlen, aber noch nicht auf dem Level, dass man ihn bei einer WM als klare Nummer eins vorne reinstellen würde. Dann geht es um das große Ganze. Wie baut man eigentlich eine erfolgreiche Mannschaft? Es geht um Passung statt nur Qualität, um Systeme statt Namen und warum Teams mit Struktur oft erfolgreicher sind als reine Star Ensembles. Klassiker wie Real Madrid, PSG und Manchester City werden dabei eingeordnet. Dazu ein kleines Gedankenspiel. Wie würde die Nationalmannschaft unter Jürgen Klopp aussehen? Mehr Intensität, andere Spielertypen, vielleicht ein anderer Umgang mit Charakteren wie Undav. Spannende Perspektive. Zum Schluss noch ein wichtiges Thema für die Ästheten. Das neue DFB Trikot. Beide feiern es, vor allem das Auswärtstrikot bekommt Liebe. Leichter Schlafanzug Vibe inklusive. Quiz fällt diesmal aus, wird aber nachgeholt oder wandert zu Social Media. Kurze Folge, viel Meinung, bisschen Sonne aus Vietnam und genug Diskussionsstoff zur Nationalmannschaft.
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#25: Gerissene Reißleine - mit Robert Müller
23.03.2026
1 Stunde 5 Minuten
Ja was ham wa denn hier? Wir sind zurück. Nach Jescos kurzer Abstinenz im Reich von Montezuma letzte Woche, sind wir diesmal wieder komplett am Start. Fußball plus Gast im Gepäck. Und der hat’s in sich. Robert Müller ist am Start. Rekordspieler der dritten Liga, absoluter Veteran im Game, auch wenn er selbst sagt, dass ihm Titel wie Legende oder Ikone komplett egal sind. Genau das macht ihn umso stabiler. Bevor wir aber in seine Story reingehen, kurzer Blick auf den Spieltag. Und der war alles andere als langweilig. Leipzig zerlegt Hoffenheim schon in der ersten Halbzeit mit einem 4 zu 0 und hätte locker noch mehr machen können. Klassisches sechs Punkte Spiel komplett für RB entschieden. Dadurch bleibt der Kampf um die internationalen Plätze maximal spannend. Dann das Rheinderby. Köln gegen Gladbach endet 3 zu 3 und fühlt sich eher an wie ein kompletter Schlagabtausch ohne Pause. Die ersten Minuten komplett eskaliert und danach ging es einfach genau so weiter. Ergebnis: ein Punkt für beide und gleichzeitig das Aus für Lukas Kwasniok in Köln. Bitter aber irgendwie auch absehbar. Ein bisschen Dortmund gab es natürlich auch. 0 zu 2 hinten und dann wieder zurück ins Spiel und am Ende 3 zu 2 gewinnen. Klassischer wird es nicht. Keine Konstanz aber trotzdem Punkte. Und dann noch der große Knall. Nach 24 Jahren ist Schluss. Der BVB und Sebastian Kehl gehen getrennte Wege. Eine Entscheidung die schon länger in der Luft lag und jetzt final durchgezogen wird. Dann geht es rüber zu Robert und da wird es richtig interessant. Er gibt extrem ehrliche Einblicke in den Fußball fernab von Glamour und Millionen. Es geht um Punktprämien in der dritten Liga, um Verträge, Unsicherheit, ständige Umzüge und das Leben zwischen Hoffnung und Realität. Dazu seine Zeit im VDV Camp mit Peter Neururer und wie seine Karriere wirklich verlaufen ist. Besonders stark seine Offenheit beim Thema Karriereende. Wenn der Körper plötzlich entscheidet dass Schluss ist obwohl der Kopf noch gar nicht so weit ist. Genau diese Momente machen die Folge besonders. Zum Abschluss gibt es noch unser Nostalgie Quiz. Ein bisschen Fußballwissen ein bisschen Chaos wie immer. Und das war’s..
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#24: Brandtbeschleuniger
09.03.2026
1 Stunde 5 Minuten
Folge 24 startet mit einem echten Erwachsenenproblem. Jesco muss Urlaub nehmen, weil sonst Urlaubstage verfallen. Luxusprobleme halt... Also wird das letzte Arbeitswochenende genutzt wie ein Profi es eben macht: mit sehr viel Fußball und sehr viel Meinung. Der Spieltag hatte genug Stoff. Bayern gewinnt in Gladbach ziemlich entspannt, Werder verteilt gegen Union stabile 4:1 Grüße und in Wolfsburg geht langsam wirklich das Licht aus wie einst bei VW nach den Abgasskandalen 2015. Dieter Hecking soll es jetzt irgendwie retten, was auf dem Papier nach Erfahrung klingt, aber trotzdem ein bisschen nach letzter Patrone wirkt. Bei Dortmund bleibt es maximal wechselhaft. Gegen Köln steht am Ende zwar ein Sieg, aber wieder keiner, bei dem man sich zurücklehnt und sagt, genau so soll das aussehen. Zu viel Chaos, zu wenig Kontrolle, viel zu viele Phasen, in denen man einem Gegner mit zehn Mann eher Hoffnung macht als ihn sauber wegzuspielen. Dazu noch die Diskussion um das mögliche Handspiel von Cuoto, bei dem Köln sich ziemlich sicher betrogen fühlen durfte. Dann das Thema Julian Brandt. Der Abschied wirkt folgerichtig und trotzdem nicht klein. Dortmund verliert nicht nur einen technisch starken Spieler, sondern auch einen, der über Jahre einfach immer da war. Kaum verletzt, fast immer verfügbar, zuverlässig Scorer, oft mehr Strukturgeber als man ihm zugestanden hat. Kein klassischer Leader, klar. Aber vielleicht musste er das auch nie sein. Dass jetzt viel über das gesprochen wird, was er angeblich nie war, sagt auch einiges. Dazu noch ein kleiner Abstecher in die zweite Liga, wo Schalke weiter Edin Dzeko genießt, in Münster dem VAR einfach mal der Stecker gezogen wird und das Nostalgie Quiz wieder komplett irgendwo zwischen Kultwissen und Fußballhirn eskaliert.
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#23: Grotifant schlafen geschickt
03.03.2026
50 Minuten
Oberliga Niederrhein in der Grotenburg. 1:0 Sieg gegen Uerdingen, Flutlicht, Oldschool Stadion, bisschen bröckelnde Nostalgie, viel Emotion. Genau diese Art von Spiel, die zeigt, warum Amateurfußball einfach geil sein kann. Dreckiger Rasen und viel Leidenschaft reichen manchmal für geile Momente. Dann Champions League Realität. Dortmund in Bergamo mit komplett falschem Vibe. Früher Rückstand, keine Kontrolle, zu wenig Zugriff. Bensebaini mit einem Abend zum Vergessen, das Spiel rutscht Stück für Stück weg. So ein Spiel, bei dem du nach 20 Minuten merkst: dat geht inne Hose, wie manche beim ersten Date. Und dann das Kontrastprogramm gegen Bayern. Ganz anderes Gesicht. Mutig, intensiv, mit echter Galligkeit. Svensson verteidigt Olise stark, Nmecha mit Präsenz, Schlotterbeck im absoluten Emotionalmodus. Bayern nicht in Bestform, aber Dortmund auch einfach richtig gut. Am Ende entscheidet Joshua Kimmich die Partie mit einem Ding vom feinsten. Schlotterbeck mit offener Sohle, Gelb oder Rot Debatte inklusive. Jablonski lässt viel laufen, nur eine Gelbe im gesamten Spiel. Intensiv, aber kein Chaos. So darf ein Topspiel aussehen. Großes Thema auch Emre Can. Verlängern oder nicht. Fußballerisch streitbar, als Typ extrem wichtig. Führung, Kabinenstruktur, Verbindung zwischen allen Gruppen. Wenn verlängern, dann leistungsbezogen. Parallel die Fragezeichen bei Süle. Zum Schluss Nationalmannschaft und WM Spekulationen. Nagelsmann kündigt Überraschungen an. Wer bleibt zu Hause. Wer fährt mit. Erste Hot Takes werden rausgehauen. Dazu wie immer das Nostalgie Quiz mit 2000er Kadern und ein paar Legenden, bei denen man merkt, wie schnell Zeit vergeht.
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Über diesen Podcast

Flutlichtgefühle. Wir erzählen Fußball nicht als Sport, sondern als Gefühl. Was bleibt eigentlich vom Spiel, wenn das Licht ausgeht?
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