Podcaster
Episoden
16.02.2026
54 Minuten
Folge 21 startet zwischen Rosenmontag und Retro-HSV-Trikot. Jesco
berichtet von einem ungeplanten Live-Schalt-Abenteuer im Dortmunder
Verkehrschaos, Sebastian von Karneval in Köln und der Frage, warum
Pünktlichkeit manchmal wichtiger ist als jede Taktiktafel. Danach
geht es zügig rein in die Bundesliga. Im Fokus stehen die Bayern
und die Diskussion, ob sie wirklich so unverwundbar sind, wie es
die Tabelle suggeriert. Bremen hatte seine Momente, Augsburg hat
Wege gefunden, das 1-gegen-1-Pressing zu knacken, und plötzlich
wirkt das Meisterrennen zumindest theoretisch wieder offen. Dazu
kommen Einordnungen zu Stuttgart, Hoffenheim und Leverkusen sowie
die Frage, wer am Ende die Champions-League-Plätze holt. Ein
größerer Block dreht sich um Transferentscheidungen und
Entwicklungsschritte. Warum ist der richtige Karriereschritt oft
wichtiger als das höchste Regal? Was bringt die Championship in
England im Vergleich zur Premier League? Und wie bewertet man
Hype-Talente wie El Mala zwischen Spielzeit, Erwartungshaltung und
Trainervertrauen? Dann wird es grundsätzlich. Sportförderung in
Deutschland, Wertschätzung für Athleten, Neidkultur und die Frage,
warum andere Länder ihren Sport systematischer aufbauen. Ein
kurzer, aber deutlicher Rant über Strukturen, Prioritäten und warum
wir uns über fehlende Medaillen eigentlich nicht wundern dürfen.
Natürlich kommt auch Borussia Dortmund nicht zu kurz. Das 3:0 gegen
Mainz wird als bislang rundestes Saisonspiel eingeordnet, inklusive
Riasons Vorlagen-Show und der Frage, ob Serhou Guirassy jetzt
endgültig wieder im Weltklasse-Modus angekommen ist. Dazu ein Blick
voraus auf die Champions-League-Woche und Jeskos 3:1-Tipp gegen
Atalanta. Zum Abschluss gibt es wie immer das Nostalgie-Quiz der
2000er mit Hertha, Mainz, Tuchel und ein bisschen Radiostimme.
Mehr
09.02.2026
51 Minuten
Folge 20 ist ein kleines Jubiläum und beginnt genau so, wie man es
erwarten würde: mit Altersfragen, Lebensweisheiten und der
Erkenntnis, dass Zeit und Geld selten gleichzeitig da sind. Danach
geht es direkt rein in ein intensives Fußballwochenende, das mehr
Diskussionsstoff geliefert hat, als man auf den ersten Blick
vermuten würde. Im Mittelpunkt steht Borussia Dortmund. Jesco
analysiert den Auftritt gegen Wolfsburg und spricht über eine
starke erste Halbzeit, eine erstaunlich passive zweite Hälfte und
die Frage, wie lange der BVB Spiele noch auf diese Art gewinnen
kann. Die Diskussion dreht sich um Spielkontrolle,
Erwartungshaltung und die Diskrepanz zwischen Ergebnissen und
Leistung. Besonders positiv wird die Rückkehr von Serhou Guirassy
bewertet, dessen Tore dem Dortmunder Spiel zuletzt spürbar gefehlt
haben. Auch der Blick auf die Liga kommt nicht zu kurz. Heidenheim
und Frank Schmidt stehen sinnbildlich für Kontinuität und Ruhe
trotz sportlicher Probleme. Mainz, St. Pauli und der enge
Tabellenkeller werden ebenso eingeordnet wie die Frage, wie schnell
sich Abstiegsdynamiken entwickeln können. Ein größerer Block der
Folge widmet sich dem internationalen Topspiel zwischen Manchester
City und Liverpool. Es geht um Spielkontrolle, individuelle
Qualität, ein sehenswertes Freistoßtor von Dominik Szoboszlai und
eine komplizierte Schiedsrichterentscheidung rund um mehrere Fouls,
VAR und Regelverkettungen. Daraus entwickelt sich eine
grundsätzliche Diskussion über den Videoassistenten, seine Rolle im
Spiel und die Frage, ob man ihn ganz oder gar nicht einsetzen
sollte. Zum Ende der Folge wird es persönlicher. Sebastian
berichtet aus dem Amateurfußball, über Elfmeterverantwortung, junge
Spieler unter Druck und warum eine intakte Mannschaft gerade in
solchen Momenten entscheidend ist. Außerdem gibt es einen
ausführlichen Blick auf die zweite Liga mit wilden Spielen, vielen
Toren und einem Flutlichtgefühl der Woche, das genau deshalb
begeistert, weil es alles beinhaltet, was Fußball so unberechenbar
macht. Abgerundet wird die Jubiläumsfolge vom Nostalgie-Quiz der
2000er mit legendären Kadern, kuriosen Anekdoten und dem Beweis,
dass Fußballerinnerungen auch nach Jahrzehnten noch erstaunlich
lebendig sind.
Mehr
02.02.2026
59 Minuten
Folge 19 beginnt so, wie sie enden wird: leicht chaotisch, sehr
ehrlich und mitten aus dem Fußballleben. Jesco testet seinen neuen
Stuhl im Heimstudio, Sebastian startet mit Getränk und guter Laune,
und schnell ist klar, dass diese Folge wieder mehr Analyse als
Smalltalk liefert. Im Zentrum steht Borussia Dortmund. Der Auftritt
gegen Heidenheim sorgt für viel Gesprächsstoff, nicht wegen des
Ergebnisses, sondern wegen des Weges dorthin. Es geht um Spielidee,
Dreierkette, Ballbesitz ohne Durchschlagskraft und die Frage, warum
Dortmund Spiele dominiert, ohne sie souverän zu kontrollieren.
Besonders intensiv diskutieren Jesco und Sebastian die
Elfmeter-Situation rund um Nico Schlotterbeck und Serhou Guirassy,
Führungsfragen auf dem Platz und die Grenzen von Vertrauen, wenn
Selbstbewusstsein bröckelt. Auch der Blick auf den FC Bayern darf
nicht fehlen. Ein Unentschieden und eine Niederlage gegen
vermeintliche Außenseiter liefern Stoff für Diskussionen über
Konstanz, Anspruch und die Frage, warum selbst schwächere Phasen in
München oft noch anders bewertet werden als vergleichbare
Leistungen bei der Konkurrenz. Dazu kommen Einordnungen zu
Stuttgart, Hoffenheim und Spielern wie Dennis Undav, Angelo Stiller
und Chris Führich, bei denen zwischen Qualität, Effektiverwartung
und Rollenverständnis unterschieden wird. Ein weiteres Thema der
Folge ist der Deadline Day. Multi-Club-Ownership, neue
Transfermodelle, die Anselmino-Geschichte, Felix Passlacks Wechsel
und die Frage, wie viel System und wie wenig Romantik der moderne
Fußball noch zulässt. Ergänzt wird das Ganze durch Überlegungen zu
möglichen Torwart-Konstellationen für die Nationalmannschaft,
inklusive der Rolle einer potenziellen Nummer drei. Abgerundet wird
die Folge durch das Nostalgie-Quiz der 2000er mit Klassikern aus
Dortmund und Frankfurt, einem Augenzwinkern Richtung
Fußballgeschichte und dem festen Vorsatz, dass man sich über solche
Kader auch nach zwanzig Jahren noch herrlich streiten kann.
Mehr
26.01.2026
1 Stunde 7 Minuten
In Folge 18 begrüßen Jesco und Sebastian mit Cebio Soukou einen
Gast, dessen Karriere alles andere als geradlinig verlaufen ist. Es
geht um Herkunft aus Bochum, frühe Entscheidungen, schwere
Verletzungen, mentale Rückschläge und den langen Weg vom
Nachwuchsfußball bis in die Bundesliga und ins Ausland. Cebio
erzählt offen von seiner Zeit in Bochum, Essen, Rostock, Bielefeld
und Sandhausen, von verpassten Chancen, Bauchentscheidungen,
Fehlgriffen und Momenten, in denen seine Karriere mehrfach auf der
Kippe stand. Besonders eindrücklich spricht er über Verletzungen,
eine folgenschwere Doping-Sperre durch verunreinigte
Nahrungsergänzungsmittel und den mentalen Umgang mit Rückschlägen,
öffentlicher Wahrnehmung und Selbstzweifeln. Ein weiterer
Schwerpunkt ist sein heutiges Leben in der Türkei. Istanbul,
Kultur, Mentalität, verrückte Geschichten rund um Trainerwechsel,
Reisen und Alltag im türkischen Fußball werden ebenso thematisiert
wie die Frage, warum er heute bewusster plant und weniger
langfristig denkt als früher. Abseits des Platzes gibt Cebio
Einblicke in seine unternehmerische Seite. Er spricht über den
Aufbau seiner Trainings- und Supplement-App, über Mikronährstoffe,
Prävention, Eigenverantwortung und warum er sich schon früh
Gedanken über ein Leben nach dem Fußball gemacht hat. Natürlich
kommt auch das aktuelle Fußballgeschehen nicht zu kurz.
Bayern-Niederlage, Bundesliga-Talk, Schalke-Euphorie rund um Edin
Dzeko, ein emotionales Flutlichtgefühl der Woche und das
Nostalgie-Quiz der 2000er runden die Folge ab.
Mehr
19.01.2026
1 Stunde 3 Minuten
In Folge 17 starten Jesco und Sebastian locker, persönlich und mit
Urlaubsstimmung, landen aber schnell mitten im Bundesliga-Alltag.
Im Fokus steht Eintracht Frankfurt und die Diskussion rund um Dino
Topmöller, steigende Ansprüche, hohe Gegentorquoten und die Frage,
wie viel Konstanz man von einem Verein erwarten darf, der sich in
den letzten Jahren stark verändert hat. Von dort geht es weiter zu
den ganz großen Themen des Spieltags. Borussia Dortmund,
spielerische Limitierungen, Führungen, die nicht über die Zeit
gebracht werden, und das Gefühl einer Dauerschleife aus
Selbstkritik und Wiederholung. Dabei wird versucht, zwischen
Fanperspektive, Reporterblick und sportlicher Realität zu
unterscheiden, auch wenn das nicht immer leichtfällt. Ein großes
Thema der Folge ist der Vergleich mit dem FC Bayern. Wille,
Qualität und die Fähigkeit, in kritischen Momenten noch einmal
hochzuschalten, werden anhand einzelner Szenen und Tore diskutiert.
Besonders das Comeback von Jamal Musiala sorgt für ein positives
Flutlichtgefühl der Woche, inklusive Einordnung, warum Rückkehrer
Zeit brauchen, selbst wenn das Talent offensichtlich ist. Abseits
der Bundesliga blicken die beiden auf die zweite Liga mit viel
Respekt für spielstarke Teams wie Preußen Münster, die oft besser
spielen als das Ergebnis vermuten lässt. Auch Schalke kommt zur
Sprache, inklusive Torwartdiskussion, Transfergerüchten und der
Frage, ob große Namen wirklich weiterhelfen oder eher Unruhe
bringen. Zum Abschluss wird es nostalgisch. Das Nostalgie Quiz der
2000er liefert bekannte Namen, kleine Denkpausen und den Beweis,
dass Fußballgedächtnis manchmal trügerisch ist. Abgerundet wird die
Folge mit einem Ausblick auf die Champions-League-Woche, ein paar
Randnotizen aus England und dem Gefühl, dass Fußball gerade auf
allen Ebenen gleichzeitig verrückt spielt.
Mehr
Über diesen Podcast
Flutlichtgefühle. Wir erzählen Fußball nicht als Sport, sondern als
Gefühl. Was bleibt eigentlich vom Spiel, wenn das Licht ausgeht?
Kommentare (0)