Anmeldung Registrierung
Auto Hell Dunkel
Erweiterte Suche
  1. Startseite
  2. Podcasts
  3. NeuroKompass Eltern - ADHS,ASS & Neurodiversität verstehen Podcast

Episoden

8 Minuten
„Räum bitte dein Zimmer auf!“

Zehn Minuten später liegen die Kleider immer noch auf dem Boden, die Spielsachen sind überall verteilt und dein Kind sitzt mitten im Chaos und spielt.

Kommt dir das bekannt vor?

Vielleicht fragst du dich dann:

„Warum ist das so schwierig? Es muss doch einfach nur seine Sachen wegräumen!“

Doch gerade für Kinder mit ADHS kann Aufräumen eine echte Herausforderung sein.

Was für uns Erwachsene wie eine einzige Aufgabe aussieht, besteht für ein Kind aus vielen kleinen Schritten: entscheiden, wo es anfangen soll, Dinge sortieren, den Überblick behalten und sich nicht ablenken lassen.

Und genau dabei können die sogenannten exekutiven Funktionen eine wichtige Rolle spielen.

In dieser Folge von NeuroKompass Eltern erfährst du:

warum Aufräumen bei ADHS so schwierig sein kann

weshalb dein Kind den Auftrag versteht, aber trotzdem nicht anfängt

warum mehr Druck und ständige Ermahnungen oft nicht helfen

wie kleine, klare Aufgaben den Einstieg erleichtern

warum feste Plätze und einfache Ordnungssysteme sinnvoll sind

wie du dein Kind unterstützt, ohne ihm alles abzunehmen

Denn unser Ziel ist nicht, unseren Kindern für immer beim Aufräumen zu helfen.

Unser Ziel ist, ihnen Strategien mitzugeben, damit sie immer selbstständiger werden.

️ Die Botschaft dieser Folge:

Ein Kind, das nicht mit dem Aufräumen beginnt, braucht vielleicht nicht mehr Druck – sondern Hilfe beim ersten Schritt.

Verständnis bedeutet nicht, dass es keine Regeln gibt. Es bedeutet, dass wir unseren Kindern helfen, diese Regeln auch umsetzen zu können.

NeuroKompass Eltern – von Eltern für Eltern.

Mehr verstehen. Weniger bewerten. Gemeinsam wachsen.
11 Minuten
Nudeln – aber bitte ohne Sauce.

Das Brot nur von einer bestimmten Sorte.

Die Kartoffeln nur als Pommes.

Und wehe, das Lieblingsessen schmeckt plötzlich ein bisschen anders als sonst.

Kommt dir das bekannt vor?

Wenn Kinder nur eine kleine Auswahl an Lebensmitteln akzeptieren, hören Eltern schnell Sätze wie:

„Das Kind ist einfach wählerisch.“

„Ihr müsst konsequenter sein.“

„Wenn es richtig Hunger hat, wird es schon essen.“

Doch so einfach ist es nicht immer.

Gerade bei autistischen Kindern können Konsistenz, Geruch, Geschmack, Temperatur oder Aussehen eines Lebensmittels eine wichtige Rolle spielen. Auch Sicherheit und Vorhersehbarkeit können dazu beitragen, dass ein Kind immer wieder dieselben Lebensmittel bevorzugt.

In dieser Folge von NeuroKompass Eltern sprechen wir darüber, warum selektives Essen mehr sein kann als bloßes „Nicht-Wollen“.

Du erfährst:

warum Essen viel mehr als nur Geschmack ist

welche Rolle sensorische Empfindlichkeiten spielen können

warum vertraute Lebensmittel Sicherheit geben können

weshalb Druck am Esstisch die Situation verschärfen kann

wie neue Lebensmittel ohne ständigen Machtkampf kennengelernt werden können

warum selektives Essen allein nicht automatisch Autismus oder ADHS bedeutet

und wann es sinnvoll ist, das Essverhalten fachlich abklären zu lassen

Dabei geht es nicht darum, dem Kind für immer nur Nudeln oder sein Lieblingsessen zu servieren.

Es geht darum, zuerst zu verstehen:

Was genau macht anderes Essen für mein Kind schwierig?

Vielleicht brauchen wir am Esstisch manchmal weniger Druck und dafür etwas mehr Neugier.

️ Die Botschaft dieser Folge:

Hinter einem vermeintlich „wählerischen“ Essverhalten kann mehr stecken, als wir von außen sehen.

Und wie so oft gilt:

Verstehen bedeutet nicht, alles einfach laufen zu lassen. Verstehen hilft uns, einen besseren Weg zu finden.

NeuroKompass Eltern – von Eltern für Eltern.

Mehr verstehen. Weniger bewerten. Gemeinsam wachsen.
11 Minuten
„Aber du hast gesagt, wir gehen ins Schwimmbad!“

Eine kleine Planänderung – und plötzlich kippt die ganze Stimmung. Dein Kind wird wütend, beginnt zu weinen, diskutiert oder kann sich kaum noch beruhigen.

Und du fragst dich vielleicht:

„Warum ist das jetzt so schlimm? Wir können doch einfach morgen gehen.“

Was für uns Erwachsene nur eine kleine Änderung ist, kann sich für manche neurodivergente Kinder ganz anders anfühlen. Besonders bei Autismus, aber auch bei ADHS, können unerwartete Veränderungen und Übergänge herausfordernd sein.

In dieser Folge von NeuroKompass Eltern sprechen wir darüber, warum feste Abläufe und Vorhersehbarkeit Sicherheit geben können – und was passiert, wenn ein bereits vorhandener „Plan im Kopf“ plötzlich nicht mehr stimmt.

Du erfährst:

warum Planänderungen manche Kinder besonders stark treffen können

weshalb „Das ist doch nicht schlimm“ meistens wenig hilft

wie du Veränderungen besser ankündigen und begleiten kannst

warum ein klarer Plan B hilfreich sein kann

wie du die Enttäuschung deines Kindes ernst nimmst, ohne nachzugeben

warum Verständnis nicht bedeutet, jede Veränderung zu vermeiden

Denn unser Ziel ist nicht, eine Welt zu schaffen, in der sich für unsere Kinder niemals etwas verändert.

Unser Ziel ist, ihnen Strategien und Sicherheit mitzugeben, damit sie mit Veränderungen immer besser umgehen können.

️ Die Botschaft dieser Folge:

Für dich ist es vielleicht nur eine kleine Planänderung. Für dein Kind kann gerade ein kompletter innerer Plan zusammengebrochen sein.

Manchmal hilft es deshalb, weniger auf die Größe der Veränderung zu schauen – und mehr darauf, wie groß sie sich für unser Kind gerade anfühlt.

NeuroKompass Eltern – von Eltern für Eltern.

Mehr verstehen. Weniger bewerten. Gemeinsam wachsen.

Neu: Mein kostenloser Neurostarke-Familien-Test. In nur 3 Minuten erfährst du, wo deine Familie gerade steht – und welche 3 Schritte dir jetzt am meisten helfen: https://neurostarkefamilien.com
9 Minuten
Dein Kind hält sich bei lauten Geräuschen die Ohren zu, bestimmte Kleidungsstücke sind kaum auszuhalten, Familienfeiern werden schnell zu viel oder nach einem ganz normalen Schultag ist es völlig erschöpft?

Dann hast du dich vielleicht schon gefragt:

„Ist mein Kind hochsensibel?“

Und vielleicht kommt irgendwann die nächste Frage:

„Oder könnte ADHS oder Autismus dahinterstecken?“

In dieser Folge von NeuroKompass Eltern schauen wir uns an, was mit Hochsensibilität gemeint ist, wo es Überschneidungen mit ADHS und Autismus geben kann – und warum wir anhand einzelner Verhaltensweisen keine vorschnellen Schlüsse ziehen sollten.

Du erfährst:

was unter Hochsensibilität verstanden wird

warum Hochsensibilität keine medizinische Diagnose ist

wo sich Hochsensibilität, ADHS und Autismus überschneiden können

warum Reizempfindlichkeit allein noch nichts über eine Diagnose aussagt

wann es sinnvoll sein kann, genauer hinzuschauen

wie du herausfinden kannst, was deinem Kind im Alltag wirklich hilft

Denn wenn dein Kind sagt:

„Das ist mir zu laut.“

„Das kratzt.“

„Hier sind zu viele Menschen.“

„Ich will nach Hause.“

… dann erlebt dein Kind diese Situation möglicherweise tatsächlich ganz anders als du.

Es geht nicht darum, jede unangenehme Situation zu vermeiden oder unserem Kind alles abzunehmen.

Es geht darum, zu verstehen, bevor wir bewerten.

Vielleicht ist deshalb die wichtigste Frage gar nicht:

„Was hat mein Kind?“

Sondern:

„Was braucht mein Kind?“

NeuroKompass Eltern – von Eltern für Eltern.

Mehr verstehen. Weniger bewerten. Gemeinsam wachsen.
8 Minuten
„Hast du deine Trinkflasche eingepackt?“

„Vergessen.“

„Hast du die Zähne geputzt?“

„Oh … vergessen.“

„Aber ich habe dir das doch gerade erst gesagt!“

Kommt dir das bekannt vor?

Gerade bei Kindern mit ADHS kann dieses ständige Vergessen Eltern ziemlich an ihre Grenzen bringen. Irgendwann fragt man sich: Hat mein Kind wirklich schon wieder vergessen, was ich gesagt habe – oder hört es mir einfach nicht zu?

In dieser kurzen Folge von NeuroKompass Eltern schauen wir uns an, warum Vergessen bei ADHS nicht automatisch etwas mit Faulheit, Desinteresse oder fehlendem Respekt zu tun hat.

Du erfährst:

welche Rolle das Arbeitsgedächtnis spielen kann

warum ein Kind etwas hören und kurze Zeit später trotzdem vergessen kann

weshalb mehrere Anweisungen auf einmal schnell zu viel werden können

wie Checklisten, feste Plätze und sichtbare Erinnerungen helfen können

warum Hilfsmittel nicht bedeuten, dass wir unseren Kindern alles abnehmen

und wie wir Schritt für Schritt mehr Selbstständigkeit fördern können

Denn unser Ziel ist nicht, unseren Kindern ihr Leben lang hinterherzulaufen und sie an alles zu erinnern.

Unser Ziel ist, ihnen zu helfen, eigene Strategien zu entwickeln, die zu ihnen und ihrem Alltag passen.

Die Botschaft dieser Folge:

Vergessen ist nicht dasselbe wie nicht wichtig nehmen.

Manchmal braucht ein Kind nicht die fünfte Ermahnung, sondern eine andere Strategie.

Weniger bewerten. Mehr verstehen. Und gemeinsam Lösungen finden, die wirklich funktionieren.
In Podcasts werben
Schalte jetzt Werbung in Podcasts.

Über diesen Podcast

Neurokompass Eltern ist der Podcast für Mütter und Väter von Kindern mit ADHS, ASS und anderen Formen von Neurodiversität – und für alle, die sich für das Thema Neurodivergenz interessieren und mehr darüber erfahren möchten. Hier findest du Orientierung, praktische Tipps und fachlich fundierte Impulse, die dich im Alltag stärken. Ob Schule, Familie oder Selbstfürsorge – wir sprechen offen über Herausforderungen und Lösungen, damit du dich verstanden und unterstützt fühlst.
Podcast melden

„NeuroKompass Eltern - ADHS,ASS & Neurodiversität verstehen“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

Abonnenten

Teilen

Mein Archiv

Deine Privatkopie der Folgen, die du nicht verlieren willst.

Podcast-Folgen verschwinden. Feeds werden auf die letzten Episoden gekürzt, Hoster räumen alte Dateien ab, Formate wechseln den Anbieter und lassen ihr Archiv zurück. Mit „Mein Archiv“ sichert podcast.de die Folgen deiner Podcasts für dich — angefangen bei den ältesten, denn die sind zuerst weg.

  • Deine gesicherten Folgen bleiben hörbar, auch wenn das Original offline geht.
  • Auch Folgen, die im heutigen Feed gar nicht mehr stehen — podcast.de kennt sie noch.
  • Herunterladen bleibt möglich, solange die Folge beim Podcaster liegt. Der zählt seine Abrufe wie bisher.
Startet bald

Sei beim Start von Mein Archiv dabei

Mein Archiv ist fast fertig. Trag dich ein, dann bekommst du eine E-Mail, sobald es losgeht – und bist von Anfang an dabei. Wir schreiben dir nur zum Start, keine Werbung, keine Weitergabe deiner Daten.

Du bekommst zuerst eine Bestätigungsmail. Abmelden geht jederzeit. Datenschutz