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  3. Die AnStifter – Eine Welt. Viele Wege. Podcast

Episoden

1 Stunde 12 Minuten
Frauen gründen seltener Unternehmen als Männer – in Deutschland wie international. Hierzulande liegt ihr Anteil bei Start-up-Gründungen unter 20 Prozent, bei Existenzgründungen insgesamt bei knapp 35 Prozent. In dieser Folge von „Die AnStifter – Eine Welt. Viele Wege.“ sprechen wir mit zwei Gründerinnen aus Simbabwe und Deutschland über ihre Gründungsgeschichten, Herausforderungen und Erfolge. Was hat sie trotz schwieriger Ausgangsbedingungen dazu bewegt, ein Unternehmen zu gründen, und was treibt sie bis heute an? Außerdem geht es um die Ursachen für die ungleiche Verteilung und darum, wie Unternehmer*innentum gesellschaftlichen Wandel und Nachhaltigkeit fördern kann. Zu hören sind Namatai Kwekweza, Menschenrechtlerin und Gründerin der Jugendorganisation WELEAD in Simbabwe, die für ihr Engagement bereits mit dem Deutschen Afrikapreis ausgezeichnet wurde. Außerdem ist Alma Spribille im Interview zu Gast. Spribille ist Mitgründerin des nachhaltigen Mobilfunkanbieters WEtell.
1 Stunde 8 Minuten
Migration und Flucht sind weltweit verbreitet. Doch die meisten Menschen, die ihre Heimat verlassen, überqueren dabei keine internationale Grenze. Sie ziehen oder fliehen innerhalb ihres eigenen Landes von einer Region in eine andere. Die Gründe dafür sind vielfältig. Welche das sind, wer fliehen oder migrieren muss, was das mit den Menschen macht und warum Migration häufig mit negativen Narrativen einhergeht, darüber spricht Jonas Ross mit der Friedens- und Konfliktforscherin Christiane Fröhlich. Sie ist Senior Research Fellow am German Institute for Global and Area Studies in Hamburg und forscht unter anderem zu Migration, Flucht, Konflikten und globalen Ungleichheiten. Bangladesch ist ein eindrückliches Beispiel für Binnenmigration und Binnenflucht. Tasneem Siddiqui erforscht die Entwicklungen in dem südasiatischen Land mit der Refugee and Migratory Movements Research Unit (RMMRU). Der Organisation geht es auch darum, die Perspektiven von Menschen sichtbar zu machen, die von Flucht, Migration und den Folgen des Klimawandels betroffen sind. In dieser Podcastfolge gibt die Wissenschaftlerin Einblicke.
1 Stunde 4 Minuten
Jede Woche gelangen Millionen aussortierter Kleidungsstücke auf den Kantamanto-Markt in Accra, Ghana. Das ist der größte Second-Hand-Markt der Welt. Ein erheblicher Teil der Kleider stammt aus Ländern des Globalen Nordens und lässt sich nicht weiterverkaufen. Die Folgen tragen die Menschen vor Ort: Strände und Flüsse werden mit Kleidungsmüll verschmutzt, Mülldeponien wachsen. Yayra Agbofah erlebt diese Auswirkungen täglich. Mit seiner NGO „The Revival“ entwickelt er deshalb Lösungen gegen die wachsenden Textilmüllberge in seiner Heimatstadt: Die Organisation betreibt Recycling und Upcycling ungewollter Stücke sowie Bildungsarbeit. Doch wie entsteht diese Kleiderflut überhaupt? Welche Konsequenzen hat es, wenn sie weiter zunimmt? Welche Verantwortung tragen Modeunternehmen und wir als Konsument*innen dafür, die Modeindustrie sozial und ökologisch gerechter zu machen? Darüber spricht Jonas Ross mit Mona Meyer von FEMNET. Der Verein setzt am anderen Ende der Lieferkette an: Seine Mitstreiterinnen kämpfen seit vielen Jahren für die Rechte von Textilarbeiter*innen und faire Arbeitsbedingungen entlang globaler Lieferketten.
1 Stunde 4 Minuten
Jahrhunderte europäischen Kolonialismus seien an der Welt nicht spurlos vorbeigegangen, sagt der Interviewpartner dieser Folge, der Politikwissenschaftler Aram Ziai von der Universität Kassel. In dieser Ausgabe von „Die AnStifter – Eine Welt. Viele Wege.“ erläutert er, welche kolonialen Strukturen bis heute fortwirken und das Verhältnis zwischen Globalem Norden und Globalem Süden prägen – etwa in Denkweisen, Wirtschaft, Politik, und Entwicklungszusammenarbeit. Außerdem fragen wir: Lassen sich diese Muster durchbrechen, und wo ist das bereits gelungen? Antworten darauf gibt die ghanaische Professorin und Aktivistin Akosua Adomako Ampofo. Die emeritierte Professorin für Afrikanistik und Gender Studies erklärt, was Dekolonisierung bedeutet, warum dabei insbesondere Wissen im Zentrum steht und wie sich das Konzept in der Praxis umsetzen lässt.
1 Stunde 1 Minute
Die Sundarbans sind die größten Mangrovenwälder der Welt. Sie erstrecken sich über Indien und Bangladesch und gelten als Hotspot der Biodiversität: Ihre verzweigten Wurzelsysteme bieten Lebensraum für zahlreiche Fischarten, Krebse und Garnelen. In den Wäldern leben außerdem viele Vogel- und Säugetierarten. Mangroven fungieren zudem als natürlicher Küstenschutz und speichern große Mengen CO₂. Doch vielerorts wurden die Wälder abgeholzt – unter anderem wegen der steigenden Nachfrage nach Garnelen, die in Aquakulturen innerhalb der Mangrovengebiete gezüchtet werden. Der Global Nature Fund setzt sich dafür ein, die Wälder wieder aufzuforsten und Mangrovenbäume und Garnelen-Aquakulturen nachhaltig zu integrieren, also Poly-, statt Monokulturen zu schaffen. Gleichzeitig soll die wirtschaftliche Sicherheit der Menschen vor Ort, die von Fischerei und Aquakultur leben, gesichert werden. Projektleiter Thies Geertz und Projektpartner Maksudur Rahman berichten. Der Rückgang der Mangrovenbestände ist nur ein Beispiel für die globale Biodiversitätskrise. Denn in den meisten Regionen der Welt nimmt die Artenvielfalt ab – mit weitreichenden Folgen für Mensch und Umwelt. Wie sich diese Krise eindämmen lässt und was jede und jeder Einzelne zum Schutz der Biodiversität beitragen kann, darüber spricht Host Jonas Ross in dieser Folge mit dem Wissenschaftsjournalisten, Dokumentarfilmer und Stifter Dirk Steffens.
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Über diesen Podcast

Wie lässt sich Geschlechtergerechtigkeit weltweit umsetzen? Wie sehen international faire Lieferketten aus? Und wie lässt sich die Trinkwasserversorgung in jedem Land der Welt sicherstellen? In diesem Podcast beleuchten wir große Fragen, erklären die globalen Zusammenhänge dahinter – und geben Antworten. Jetzt schon in Staffel 2! Dabei richten wir den Blick auf spannende Projekte im Globalen Süden und erleben beispielhaft, wie entwicklungspolitisches Engagement gelingen kann. Dafür sprechen wir mit Menschen, die uns helfen, zu verstehen. Menschen, die Lösungen aufzeigen. Menschen, die vorleben, wie Einsatz und Engagement aussehen kann. Wir sprechen mit Expert*innen, Philanthrop*innen, Stifter*innen, Engagierten, oder Aktivist*innen. Kurzgesagt: Wir sprechen mit denjenigen, die dazu anstiften, nachzudenken und aktiv zu werden. Wir sprechen mit AnStiftern. „Die AnStifter – Eine Welt. Viele Wege.“ ist der Podcast der Servicestelle für Stiftungen und Philanthropie von Engagement Global. Im Auftrag des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung.
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„Die AnStifter – Eine Welt. Viele Wege.“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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