"Was kannst du denn besonders gut?" - "Ich weiß gar nicht, was ich sagen soll. - Ich kann gar nichts."
Wir können nicht immer davon ausgehen, dass Kinder wissen, was sie gut können oder oft gesagt bekommen, wo ihre Stärken sind. Auch wissen sie nicht immer sicher, dass sie wertvoll sind unabhängig von ihrem Können und einfach so gut sind, wie sie sind.
Hier kann der Religionsunterricht bei den Schülerinnen und Schülern einen wertvollen Beitrag leisten, indem er ihr Selbstwertgefühl und ihre Selbstwirksamkeit stärkt und ihre Resilienz fördert.
Jasmin Hennig - Grundschullehrerin an einer Schule mit hohem Sozialindex in Duisburg - liegt das Thema sehr am Herzen.
Sie entfaltet in dieser Folge drei Gedanken:
Jede*r kann etwas aber keine*r kann alles,
Du kannst der Welt mit dem, was du kannst, nützen,
Wieviel du wert bist, hängt niemals davon ab, wieviel oder was du kannst.
Drei Unterrichtsideen werden mit diesen Gedanken verknüpft:
Lied: "Du bist du und ich bin ich" von Kurt Mikula
https://youtu.be/maEeDnAXyag?si=Va0BzQtm4rXpEWl3
Ritual: Schatzbücher
Scholz, F: Stärken-Schatzkiste für Kinder und Jugendliche: 120 Karten mit 12-seitigem Booklet, Beltz-Verlag, Weinheim, Basel 2018.
Bilderbuch: Lucado, M.: Du bist einmalig, Holzgerlingen 2022.
Der Gedanke, dass jede*r einmalig ist, wie Gott ihn/ sie geschaffen hat, wird an vielen Punkten spürbar und greifbar und eröffnet im Religionsunterricht die Möglichkeit, eine Vorstellung von Gott zu entwickeln, die stärkend auf das Selbstwertgefühl der Schülerinnen und Schüler wirkt.
Es ist egal, was oder ob wir etwas besonders gut können. Gott liebt uns, so wie wir sind.
Auch wir als Lehrkräfte bringen unsere Gaben und Talente täglich in der Schule ein.
DANKE an alle, die im Religionsunterricht vermitteln, dass Kinder genauso gut sind, wie sie sind, so dass sie sich angenommen fühlen und ihr Selbstwert gestärkt wird!
DANKE, Jasmin, für deine Ideen!
DANKE, Jaron, für das Einsprechen der Kinderfrage!
Kommentare (0)
Melde dich an, um einen Kommentar zu schreiben.