Podcaster
Episoden
23.02.2026
50 Minuten
Thema von Folge 37 des Data Navigator Podcast ist die
Bundesnetzagentur als künftige Aufsichtsbehörde für den Data Act.
Unser Gast ist Andrea Sanders-Winter, Leiterin der Digitalabteilung
bei der BNetzA. Wir sprechen darüber, warum gerade die
Bundesnetzagentur die geeignete Behörde für die Durchsetzung des
Data Act ist – und welche Erfahrungen sie aus über fünf Jahren
Digitalregulierung mitbringt, von Netzneutralität und Geoblocking
über elektronische Vertrauensdienste bis hin zur KI-Verordnung. Ein
Schwerpunkt liegt auf dem Stand des nationalen
Gesetzgebungsverfahrens: Wie weit ist das Durchführungsgesetz,
welche Rolle spielen die BfDI und sektorale Fachbehörden – und wie
realistisch ist die geplante Personalausstattung? Außerdem ordnen
wir die Diskussion um die Bußgeldhöhe ein und erfahren, wie die
Bundesnetzagentur ihre Durchsetzungsstrategie zwischen
Unterstützung, Verwaltungsverfahren und Sanktionen ausbalancieren
will. Im zweiten Teil geht es um die konkreten Vorbereitungen der
Bundesnetzagentur: Aufbau von IT-Systemen für Beschwerdeverfahren,
ein umfangreiches Informationsangebot auf der Website, FAQ-Formate
und geplante Veranstaltungsreihen für Unternehmen und Verbände.
Andrea Sanders-Winter erläutert, wie die Abstimmung mit der
EU-Kommission und den europäischen Competent Authorities
funktioniert und warum eine konsistente Auslegung über
Ländergrenzen hinweg entscheidend ist. Zum Abschluss blicken wir
auf die Marktreaktionen: Welche Fragen stellen Unternehmen bereits,
wo liegen die größten Unsicherheiten – etwa beim Schutz von
Geschäftsgeheimnissen oder den Auswirkungen des Digitalen Omnibus –
und was wünscht sich die Bundesnetzagentur von den Unternehmen? Die
klare Botschaft: Informiert euch, erkennt die Chancen des Data Act
und nutzt die Unterstützungsangebote der Behörde.
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09.02.2026
60 Minuten
Thema von Folge 36 des Data Navigator Podcast ist Standardisierung
für den Austausch von Daten. Wir sprechen mit Benjamin Helfritz,
Leiter der Stabsstelle Digitale Ökosysteme beim DIN. Am Beispiel
des Digitalen Produktpass (DPP) erklärt Benjamin, worauf es bei
Standards und Normung für eine Digitalisierung mit Daten ankommt.
Wir sprechen über die Entstehung und Funktionsweise von Normen und
Standards und den zentralen Organisationen für solche Standards.
Dabei geht es auch um die Rolle des DIN, von Cen/CENELEC auf
europäischer Ebene und ISO. Außerdem erörtern wir die Frage, warum
Standards eine notwendige Voraussetzung für funktionierende
Datenmärkte sind und nicht nur „Nice-to-have“? In der Episode
arbeiten wir auch heraus, inwieweit sich der Digitale Produktpass
auch für die Zurverfügungstellung von Daten nach dem Data Act
eignet.
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26.01.2026
53 Minuten
Thema von Folge 35 des Data Navigator Podcast ist die Rolle des
Data Act für den öffentlichen Nahverkehr. Gast in der ersten Folge
2026 ist Kilian Spuck, Head of Digital Law, IT-Vergaberecht,
Datenschutzrecht & Energierecht bei der Berliner BVG. Wir
schauen darauf, welche Daten bei den Berliner Verkehrsbetrieben
heute schon entstehen, welche davon besonders kritisch oder
wertvoll sind, wer sie erzeugt und wer sie wie nutzt. Ein
Schwerpunkt liegt auf Datenzugang und Abhängigkeiten in komplexen
Systemen: Wie kommt die BVG an Maschinendaten, was erhebt sie
selbst – und wie transparent ist eigentlich, wer welche Daten
bekommt? Dazu besprechen wir, ob und wie Daten zentral ausgewertet
werden und welche konkreten Schlüsse sich daraus für Betrieb,
Planung und Service ableiten lassen. Im zweiten Teil ordnen wir den
EU Data Act aus Nutzerperspektive ein: erste Reaktionen,
Erfahrungen im Umgang mit Herstellern und die Bedeutung für den
Verkehrssektor insgesamt. Aus unserem Data Navigator Forum greifen
wir zentrale Punkte auf – fairer Zugang zu Maschinendaten,
Datennutzung als Innovationstreiber sowie mögliche Rollen von
Drittanbietern – und beleuchten typische Herstellerbedenken (z.B.
Geschäftsgeheimnisse, personenbezogene Daten). Zum Abschluss geht
es um Umsetzung und Praxis: Stand im Sektor, größte Hürden,
Unterstützungsbedarf und Erwartungen an Politik, Behörden und
Verbände. Kilian gibt außerdem konkrete Empfehlungen für andere
ÖPNV-Unternehmen – und wir werfen einen Blick nach vorn: Welche
Veränderungen könnte der Data Act bei der Datennutzung auslösen,
und was wäre in den nächsten Jahren wünschenswert?
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15.12.2025
52 Minuten
Episode 34 des Data Navigator Podcast zeigt die Sicht eines
Nutzers. Bei uns ist Dag Frerichs, Landwirt beim Osterhof an der
dänischen Grenze, kurz vor Sylt. Es geht um die Digitalisierung der
Landwirtschaft und die Erhebung von Daten bei der Nutzung von
Landmaschinen. Wir sprechen über die Rolle der Digitalisierung auf
dem Osterhof und anderen landwirtschaftlichen Betrieben. Um welche
Daten geht es überhaupt und wie fallen diese Daten an. Welche Daten
sind wirklich wichtig und wer nutzt diese? Anschließend geht es um
die Abhängigkeiten von Maschinenherstellern einerseits und
Softwareanbietern andererseits. Wie transparent ist die
Datenerhebung und -verwendung eigentlich? Natürlich reden wir über
die Chancen, die der EU Data Act bietet. Was sind hier die
konkreten Erfahrungen mit Herstellern aus Deutschland und Übersee?
Wir werten auch noch einmal das Data Navigator Forum aus, an dem
Dag teilgenommen hat. Schließlich schauen wir auf die größten
praktischen Herausforderungen bei der Umsetzung und die Erwartungen
der Agrarbauern an Politik, Behörden, die DLG und Verbände. Wie
sieht Dag Unterstützungsbedarf und welche konkreten Erwartungen
gibt es an die verschiedenen Stakeholder?
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01.12.2025
54 Minuten
Am 28. November 2025 fand das 1. Data Navigator Forum in Berlin
statt. Unmittelbar im Anschluss haben sich Hubertus von Roenne und
Martin Schirmbacher hingestellt und den Tag Revue passieren lassen.
Ein bunter und sehr konstruktiver Tag mit konkreten Ergebnissen,
über deren erste Eindrücke wir in Episode 33 des Data Navigator
Podast berichten. Wir gehen ein bisschen durch den Tag und
besprechen die Erkenntnisse aus den Impulsen von Damian Boeselager
(MdEP), Staatssekretärin Prof. Luise Hölscher (BMDS) und Diana
Harlinghausen (Bundesnetzagentur). Es geht um Sinn und Zweck des
Data Act, um das Durchführungsgesetz zum Data Act und die
Regelungen zu Zuständigkeiten, Personalbedarf und darum, wie sich
die Bundesnetzagentur für die zukünftigen Aufgaben rüstet. Danach
haben wir uns in drei parallelen Workshops (Erneuerbare Energien,
Public Mobility, Landwirtschaft) den wirklichen Fragen bei der
Umsetzung des des Data Act gewidmet: Welche Daten sind wirklich
relevant? Wo bestehen welche Spannungsfelder? Welche Vorschläge und
Ideen gibt es zum weiteren Vorgehen? Anschließend haben wir die
Ergebnisse zusammen getragen und ausgewertet. Am Schluss blickten
wir dann auf Lösungsansätze aus der Praxis: Merle Uhl vom DIN
sprach über Standardisierung, Matthias Niebuhr über die von ihm
mitgedrafteteten MCT und SCC, Hubertus von Roenne über organisierte
Austauschformate und ich über Rechtsschutzmöglichkeiten.
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Über diesen Podcast
Der EU Data Act verändert die Rahmenbedingungen für den Zugang zu
und den Umgang mit Daten in der gesamten EU. Er betrifft
Unternehmen nahezu aller Branchen – vom Hersteller vernetzter
Produkte und Cloud-Dienstleistern zu deren Nutzern. Der Data Act
schafft die Grundlage für datengetriebene Geschäftsmodelle. Dieser
Podcast beleuchtet Chancen und Compliance Temen, die sich aus dem
Data Act ergeben.
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