Irgendwas mit Nachhaltigkeit?

Irgendwas mit Nachhaltigkeit?

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dieStimme

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Episoden

S2E13 - Die mit der Hitze
09.02.2026
31 Minuten
Hitze ist kein Wetter. Hitze ist ein Risiko für Wertschöpfung. In dieser Folge geht es ein kleines Beispiel für die Nutzung einer Klimarisikoanalyse. Nicht als Norm, nicht als Berichtspflicht, sondern als praktisches Denkwerkzeug. Wir nutzen Hitze als Einstieg, weil sie zeigt, wie Klimarisiken wirklich wirken: direkt, lokal und ohne Vorwarnung. Entlang der Wertschöpfung schauen wir uns an, wo Hitze Unternehmen trifft. In der eigenen Geschäftstätigkeit, in der vorgelagerten Lieferkette, in der Nutzung von Produkten und schließlich dort, wo Übergangsrisiken entstehen. Nicht abstrakt, sondern konkret. Nicht mit Szenarien, sondern mit Abhängigkeiten. Diese Folge ist hands on. Sie erklärt nicht Klimawandel, sondern Verwundbarkeit. Und sie zeigt, warum Klimarisikoanalyse weniger Zukunftsfrage ist, als viele denken.
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S2E12 - Die mit dem DU-Rucksack
02.02.2026
39 Minuten
Sobald man offen über Nachhaltigkeit spricht, kommt sie fast automatisch: Die Frage nach dem eigenen Lebensstil. Was machst du selbst? Fliegst du noch? Isst du Fleisch? Wie nachhaltig ist dein Konsum? Manchmal als ehrliches Interesse.Oft als Reflex. Fast immer mit derselben Wirkung. In dieser Folge geht es um den „Du-Rucksack“. Um personal blaming, moralische Prüfungen und die merkwürdige Erwartung, dass man erst perfekt leben muss, um über Nachhaltigkeit sprechen zu dürfen. Es geht um additive Nachhaltigkeit, bei der sich Konsum nicht verändert, sondern nur grün auflädt. Um die Ironie, dass viele heute gefeierte Praktiken bei unseren Großeltern schlicht Alltag waren. Und um die Frage, warum wir Verantwortung so zuverlässig nach unten delegieren. Diese Folge ist kein Freispruch vom eigenen Handeln. Aber sie ist eine Einladung, Maßstäbe zu klären. Was bewirkt individuelles Engagement wirklich? Und was wird ihm zugeschoben, weil Systeme unangetastet bleiben sollen? Eine Folge über Verantwortung, Wirkung und die Frage, wer eigentlich welchen Rucksack trägt.
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S2E11 - Die mit der Entscheidung, die keine war
26.01.2026
54 Minuten
Nachhaltigkeit soll wieder freiwilliger werden. Weniger Pflicht, weniger Vorgaben, mehr Einsicht. Und genau in diesem Raum wird ein Ansatz immer beliebter: Green Nudging. In dieser Folge geht es um sanfte Schubser, Entscheidungsarchitektur und darum, warum Gestaltung oft wirksamer ist als Argumente. Nicht durch Verbote oder Zwang, sondern durch Standards, Sichtbarkeit und das, was als normal gilt. Wir sprechen darüber, warum Green Nudging so gut funktioniert weshalb genau das problematisch sein kann wie Verantwortung vom System auf Einzelne rutscht wo hilfreiche Gestaltung endet und verdeckte Steuerung beginnt Anhand von Alltagsbeispielen, mit einem Augenzwinkern, aber ohne Bauchgefühl. Im Fokus steht eine einfache Frage:Wer entscheidet eigentlich, in welche Richtung geschubst wird? Im Ausblick ordnen wir das Thema ein, verweisen auf Forschung und Praxis und benennen auch ein Projekt aus Bremen, an dem wir beteiligt waren. Die folgenden Links dienen als Einstieg und Vertiefung: Weiterführende Links und Quellen Green Nudging Projekt https://green-nudging.de/ "Schubs mich nicht!" – Nudging als politisches Gestaltungsmittelhttps://www.bpb.de/lernen/digitale-bildung/werkstatt/258946/schubs-mich-nicht-nudging-als-politisches-gestaltungsmittel/ Thaler, Sunstein: Nudge https://nudges.org/what-is-nudging/ OECD- Tools and Ethics for Applied Behavioural Insights: The BASIC Toolkithttps://www.oecd.org/en/publications/tools-and-ethics-for-applied-behavioural-insights-the-basic-toolkit_9ea76a8f-en.html Keine einfachen Antworten. Aber bessere Fragen.
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S2E10 - Die mit dem Maßnahmenfriedhof
19.01.2026
40 Minuten
Maßnahmen gibt es genug. Wirkung deutlich weniger. In dieser Folge geht es um den Maßnahmenfriedhof: Warum Nachhaltigkeitsmaßnahmen sauber beschlossen, dokumentiert und berichtet werden und trotzdem kaum etwas verändern. Es geht um formale Korrektheit, Prüfung, Kontextualisierung ohne Konsequenz und die unausgesprochenen Kriterien, nach denen Maßnahmen wirklich ausgewählt werden. Und um die zentrale Frage, warum Maßnahmen oft Aufgaben bleiben, statt Entscheidungen mit Wirkung zu sein. Eine Folge über Organisationslogik, Verantwortung und den Unterschied zwischen Aktivität und Veränderung.
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S2E9 - Die mit dem Ende der Komfortzone
12.01.2026
53 Minuten
Die mit dem Ende der Komfortzone Günstige Energie. Stabile Lieferketten. Politische Verlässlichkeit im Hintergrund. Wir haben lange so getan, als wäre das der Normalzustand. In dieser Folge geht es um das Ende dieser Komfortzone. Nicht als plötzlichen Kollaps, sondern als schleichende Erkenntnis: Geopolitik ist kein Nachrichtenthema mehr. Sie ist betriebliche Realität. Wir sprechen über Macht, Energie und Abhängigkeiten. Über die aktuelle Weltlage Anfang 2026. Über fossile und digitale Komfortzonen. Und darüber, warum Nachhaltigkeit gerade ihre Unschuld verliert. Vor allem aber geht es um Unternehmen. Um operative Realität statt Strategiefolien. Um Entscheidungen statt Beruhigung. Und um die Frage, wie man handlungsfähig bleibt, wenn Bequemlichkeit keine Option mehr ist. Diese Folge liefert keine einfachen Antworten. Aber einen klaren Blick. Wir gehen weiter. Ohne Komfortzone. Aber mit offenen Augen.
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Über diesen Podcast

„Irgendwas mit Nachhaltigkeit?“ ist der Podcast für alle, die bei Nachhaltigkeit zuerst an Verbote, Verzicht oder nervige Berichte denken und genau deshalb zuhören sollten. Es geht um Klima, Wirtschaft, Politik und Macht. Um Regeln wie CSRD oder ESG, aber vor allem darum, was sie im echten Leben und in Unternehmen tatsächlich verändern. Und warum Nachhaltigkeit längst keine Wohlfühlfrage mehr ist, sondern eine Frage von Verantwortung. Mal erklärend, mal im Gespräch mit Gästen, kritisch, verständlich und ja: manchmal zynisch. Kein Greenwashing. Keine einfachen Antworten. Einordnung mit Haltung.

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