Irgendwas mit Nachhaltigkeit?

Irgendwas mit Nachhaltigkeit?

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dieStimme

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Oldenburg

Episoden

S3 E11 - Die mit der heißen Luft [PPWR]
07.07.2026
59 Minuten
S3 E11 – Die mit der heißen Luft


Am 12. August 2026 gilt die neue EU-Verpackungsverordnung (PPWR, Verordnung (EU) 2025/40) – unmittelbar, EU-weit, ohne Wenn und Aber. In dieser Folge klären wir...


warum das Wörtchen „Verordnung" der eigentliche Paukenschlag ist was ab sofort gilt (Konformitätserklärung, PFAS-Verbot in Lebensmittelverpackungen, EU-weite Herstellerverantwortung) was bis 2030/2035/2040 noch kommt (Recyclingfähigkeit, Rezyklatquoten, Leerraumquote, Mehrwegpflichten, Verpackungsverbote)


...und wen das alles trifft. Spoiler: vermutlich auch euch.


Dazu wie immer: Einordnung mit Haltung. Über berechtigte Kritik, fehlende Durchführungsrechtsakte, die Lobbyschlacht um Mehrweg gegen Einweg und den mittlerweile rituellen Ruf nach Verschiebung. Und zum Schluss das Praktische: die Verpackungsinventur in fünf Schritten.


DIE SHOWNOTES / QUELLEN:


Verordnung (EU) 2025/40 über Verpackungen und Verpackungsabfälle (PPWR) – Volltext im EUR-Lex:


https://eur-lex.europa.eu/eli/reg/2025/40/oj


Europäische Kommission – Packaging Waste (Überblicksseite):


https://environment.ec.europa.eu/topics/waste-and-recycling/packaging-waste_en


IHK Schleswig-Holstein: Pflichten der EU-Verpackungsverordnung (PPWR) ab 12. August 2026:


https://www.ihk.de/schleswig-holstein/international/aussenwirtschaft-aktuell/eu-pflichten-der-eu-verpackungsverordnung-am-august-2026-7013664


IHK Halle-Dessau: PPWR – Neue Pflichten für Unternehmen ab August 2026:


https://www.ihk.de/halle/produktmarken/umwelt-und-energie/verpackungen/ppwr-neue-pflichten-fuer-unternehmen-ab-august-2026-7086270


Gleiss Lutz: Die neue EU-Verpackungsverordnung – die neuen Vorgaben ab August 2026 im Überblick:


https://www.gleisslutz.com/de/know-how/die-neue-eu-verpackungsverordnung-die-neuen-vorgaben-ab-august-2026-im-ueberblick


Umweltbundesamt – Verpackungen (Daten & Fakten zum Verpackungsaufkommen):


https://www.umweltbundesamt.de/themen/abfall-ressourcen/produktverantwortung-in-der-abfallwirtschaft/verpackungen


Passend dazu aus dem Archiv:


S2 E22 – Die mit dem grünen Versprechen (EmpCo)


S3 E4 – Die mit dem Fehler am Anfang (Ökodesign, ESPR, Produktpass)


S1 E7 – Die mit dem Greenwashing


Hinweis: Diese Folge ist journalistische Einordnung und keine Rechtsberatung.


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S3 E10 - Die mit den zwei Seiten
29.06.2026
1 Stunde 25 Minuten
Die mit den zwei Seiten


Eigentlich sollte es für diese Woche eine ganz normale Podcastfolge werden. Dann kam ein Gerichtsurteil gegen TotalEnergies. Und gleichzeitig rollte eine Hitzewelle über Europa.


Also machen wir es heute wie früher auf einer Schallplatte.


Seite A: Ein französisches Gericht stellt die Frage neu, wie weit die Verantwortung von Unternehmen für die Emissionen ihrer Produkte reicht. Ist Scope 3 mehr als eine Bilanzierungskategorie? Und erleben wir gerade die Rückkehr der Produzentenverantwortung?


Seite B: Ich nehme euch mit auf meine Rückfahrt vom Sustainability Summit des TÜV Rheinland in Berlin. Eine gesperrte A2, aufgeplatzter Asphalt, überlastete Umleitungen und die Erkenntnis, dass Klimarisiken längst keine PowerPoint-Folien mehr sind.


Zwei Geschichten.


Zwei Perspektiven.


Am Ende vielleicht doch nur zwei Seiten derselben Platte.


️ Themen dieser Folge:


Das Urteil gegen TotalEnergies und Scope 3 CO₂-Fußabdruck und Produzentenverantwortung Klimarisiken und Kaskadeneffekte Hitzewelle in Europa Infrastruktur, Resilienz und Unternehmensrisiken Warum Klimaschutz und Klimaanpassung zusammengehören





Zum Nachlesen und Vertiefen natürlich auch wieder ein paar Shownotes:





TotalEnergies und Scope 3


Reuters: Pariser Gericht verpflichtet TotalEnergies, Klimarisiken der Nutzung seiner Produkte offenzulegen und einen überarbeiteten Vigilanzplan vorzulegen. Reuters: TotalEnergies must report risks caused by emissions AP News: Einordnung des Urteils und Bedeutung für die Produzentenverantwortung. AP News: Paris court gives TotalEnergies 6 months to tighten its climate policies


Hitze und wirtschaftliche Folgen


Handelsblatt-Gastbeitrag: Ein einzelner Hitzetag kostet die deutsche Wirtschaft rund 431 Millionen Euro. Handelsblatt: Ein einzelner Hitzetag kostet rund 431 Millionen Euro SWR: Zusammenfassung der Prognos-Studie und wirtschaftliche Auswirkungen extremer Hitze. SWR: Hitze schadet der Wirtschaft


Reuters: Rekordtemperaturen über 40 °C, Schäden an Straßen und Schienen sowie Auswirkungen auf Infrastruktur und Gesundheit in Deutschland und Europa. Temperature records shattered in Europe as deadly heatwave moves east


Euronews: Deutschland erreicht mit 41,7 °C einen neuen Temperaturrekord, Hitzeschäden unter anderem auf der A2 sowie Schäden an der Leipziger Straßenbahn-Infrastruktur. Germany breaks heat record again Berlin.de: Informationen zur Hitzewelle in Berlin, Hitzewarnungen und Rekordtemperaturen. Heat wave hits Berlin
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S3 E9 - Die mit dem Standard, dessen Name nicht genannt werden kann (2026 VS Limited Edition)
22.06.2026
1 Stunde 15 Minuten
Aus dem VSME wird der VS.


Kaum hatte die Nachhaltigkeitsbranche gelernt, wofür die vier Buchstaben eigentlich stehen, streicht die EU zwei davon wieder.


Doch hinter der Umbenennung steckt deutlich mehr als ein Rebranding.


Der neue Voluntary Standard (VS) soll künftig für einen Großteil der europäischen Unternehmen die Grundlage freiwilliger Nachhaltigkeitsberichterstattung werden. Gleichzeitig begrenzt er über den Value Chain Cap, welche ESG-Daten große Unternehmen überhaupt noch von ihren Lieferanten verlangen dürfen.


Klingt nach Bürokratieabbau?


Genau darüber wird aktuell gestritten.


Während Wirtschaftsverbände Entlastung feiern, warnen Banken, Investoren und NGOs vor Informationsverlusten. Scope 3, Klimarisiken, Transformationspläne und Lieferkettendaten stehen plötzlich im Zentrum einer Debatte, die weit über Nachhaltigkeitsberichte hinausgeht.


In dieser Folge erfährst du:


Warum aus dem VSME plötzlich der VS wurde Weshalb der Value Chain Cap möglicherweise wichtiger ist als der Standard selbst Warum Scope 3 zum politischen Zankapfel geworden ist Weshalb WWF, Banken und Wirtschaftsverbände völlig unterschiedliche Erwartungen haben Warum der VS eigentlich kein klassischer Nachhaltigkeitsbericht ist Was Unternehmen jetzt konkret tun sollten Und warum vermutlich gerade hunderte Berater ihre Webseiten aktualisieren


Eine Folge über ESG, CSRD, Omnibus, Lieferketten, Bürokratieabbau, Nachhaltigkeitsmanagement und die Frage:


Wie viele Nachhaltigkeitsinformationen braucht die Wirtschaft eigentlich wirklich?


Shownotes


Europäische Kommission – Sustainability Reporting Standard for Voluntary Use (VS) https://ec.europa.eu/info/law/better-regulation/have-your-say/initiatives/17232-Sustainability-reporting-standard-for-voluntary-use_en


Konsultation und Stellungnahmen zum VS https://ec.europa.eu/info/law/better-regulation/have-your-say/initiatives/17232-Sustainability-reporting-standard-for-voluntary-use/feedback_en


EFRAG – Voluntary Reporting Standard for SMEs (VSME) EFRAG VSME Projektseite


DRSC – Informationen zum Voluntary Standard (VS) DRSC Nachhaltigkeitsberichterstattung VS
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S3 E8 - Die mit dem verflixten ersten Jahr
15.06.2026
1 Stunde 10 Minuten
Da ist "Irgendwas mit Nachhaltigkeit?" inzwischen ein Jahr alt.





65 Folgen. Unzählige Stunden Recherche, Aufnahme, Schnitt und gelegentliche Diskussionen mit Mikrofonen, Software und der eigenen Motivation.





Eigentlich sollte dieser Podcast nur ein Experiment werden. Schauen, ob jemand zuhört. Schauen, ob es Spaß macht. Schauen, ob Nachhaltigkeit genug Stoff bietet.Ein paar Wochen. Ein, vielleicht zwei "Handvoll" Folgen.


Und dann?


Ein Jahr lang: Jede Woche eine Folge! Dazu CSRD-Specials und aktuelle Themen als Sonderfolgen.





Spoiler: Nachhaltigkeit bietet mehr als genug Stoff.





In dieser Jubiläumsfolge blicke ich zurück auf das erste Podcastjahr. Auf Überraschungen, Irrtümer, Lieblingsfolgen, Gegenwind, Nachhaltigkeitsbürokratie, gesellschaftliche Debatten und die Erkenntnisse, die mir nicht immer gefallen haben.





Warum handeln Menschen oft nicht nach dem, was sie längst wissen? Warum beschäftigen sich manche Organisationen ernsthaft mit ihrer Zukunft, während andere Risiken ignorieren? Warum scheint Nachhaltigkeit plötzlich selbst zum Problem geworden zu sein, obwohl die eigentlichen Probleme weiterhin existieren?





Zwischen Klimakrise, Omnibus, Norbert dem Archivar, Backlash, Wesentlichkeitsanalysen und 65 Folgen hat sich mein Blick auf Nachhaltigkeit verändert. Vielleicht geht es am Ende gar nicht um Nachhaltigkeit. Vielleicht geht es um Menschen.





Danke an alle, die in den vergangenen zwölf Monaten zugehört, kommentiert, diskutiert, widersprochen oder den Podcast weiterempfohlen haben.





Und keine Sorge:





Das erste Jahr ist vorbei.





Der Podcast noch nicht.
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S3 E7 - Die mit dem grünen Backstagepass
09.06.2026
1 Stunde 11 Minuten
Nachhaltige Veranstaltungen? Klingt erst einmal nach Mehrwegbechern, vegetarischem Catering und der Empfehlung, mit der Bahn anzureisen.


Doch nachhaltige Veranstaltungswirtschaft ist deutlich mehr!


In dieser Folge spreche ich mit Marco Roscher, Referent für Nachhaltigkeit bei der fwd: Bundesvereinigung Veranstaltungswirtschaft. Wir werfen einen Blick hinter die Kulissen von Messen, Kongressen, Festivals und Events und diskutieren, welche Rolle Nachhaltigkeit dabei heute und in Zukunft spielt.


Unsere Themen:


• was eine nachhaltige Veranstaltung überhaupt ausmacht • warum Nachhaltigkeit weit mehr ist als Klimaschutz • welche Rolle die ISO 20121 für nachhaltiges Veranstaltungsmanagement spielt • wie Nachhaltigkeit entlang der gesamten Veranstaltungs-Lieferkette umgesetzt werden kann • warum Veranstaltungen ein besonders wirksamer Ort für Verhaltensänderungen sind • weshalb Menschen nachhaltiges Verhalten häufig erst übernehmen, wenn sie es selbst erleben • welche Potenziale Green Nudging & Gamification bieten • ob Nachhaltigkeit bereits ein echter Wettbewerbsvorteil ist • wie die Branche mit Greenwashing und Glaubwürdigkeit umgeht • und wie die Veranstaltung der Zukunft aussehen könnte


Ein Gedanke, der sich durch das gesamte Gespräch zieht: Menschen ändern ihr Verhalten selten durch Vorschriften oder Präsentationen. Sie ändern es durch Erfahrungen.


Wer einmal erlebt hat, dass nachhaltiges Handeln funktioniert, Spaß macht und keinen Verzicht bedeutet, nimmt diese Erfahrung oft mit nach Hause.


Eine Folge über Veranstaltungen. Und gleichzeitig eine Folge darüber, wie gesellschaftlicher Wandel entsteht.


Viel Spaß beim Hören!


DIE SHOWNOTES


Umweltbundesamt: Nachhaltige Veranstaltungen Praxisleitfäden und Hilfestellungen für die nachhaltige Organisation von Veranstaltungen. https://www.umweltbundesamt.de/nachhaltige-veranstaltungen


Blauer Engel für Veranstaltungen https://produktinfo.blauer-engel.de/uploads/criteriafile/de/230/DE-UZ%20236-072024-de-Kriterien-V2.pdf


Quick Guide ISO 20121 – Nachhaltigkeitsmanagement in der Veranstaltungsbranche Praxisorientierte Einführung in die internationale Norm für nachhaltiges Veranstaltungsmanagement. https://link.springer.com/book/10.1007/978-3-658-50333-8


Bestival Berlin Praxisbeispiel für nachhaltiges Veranstaltungsmanagement und im Gespräch als Beispiel für die Anwendung der ISO 20121 erwähnt. https://convention.visitberlin.de/ueber-uns/bestival


IMEX Frankfurt Eine der weltweit größten Fachmessen für Meetings, Events und Incentives. https://imex-frankfurt.com/


Landkarte der Veranstaltungswirtschaft https://www.igvw.org/wp-content/uploads/Landkarte-der-Veranstaltungswirtschaft-2021.pdf


fwd: Bundesvereinigung Veranstaltungswirtschaft https://forward.live/


IFES - International Federation of Exhibition and Event Services https://www.ifesnet.com/


AUMA – Ausstellungs- und Messe-Ausschuss der Deutschen Wirtschaft https://www.auma.de/


Green Nudging Informationen und Praxisbeispiele rund um nachhaltige Verhaltensimpulse. https://green-nudging.de/


Green Nudges Internationale Plattform mit Beispielen und Forschung zu Nudging-Ansätzen. https://www.green-nudges.com/


Net Zero Carbon Events Internationale Initiative zur Dekarbonisierung der Veranstaltungsbranche. https://www.netzerocarbonevents.org/


Net Zero Carbon Events Roadmap Die Roadmap der Branche auf dem Weg zu klimaneutralen Veranstaltungen. https://www.netzerocarbonevents.org/wp-content/uploads/NZCE_Roadmap2022_Full-Report-updated-26Jan2023.pdf


Harrys Bude Soziales Projekt aus Köln, das im Gespräch als Beispiel für gesellschaftliches Engagement und gelebte Nachhaltigkeit erwähnt wurde. https://www.harrys-bude.org/


SWR-Dokumentation: „Harry macht satt“ https://youtu.be/dbS7OpThyE0


The Firm of the Future – A Business Inspired by Nature Denise DeLuca und George Hutchins über Kooperation, Resilienz und zukunftsfähige Organisationen. https://forward.live/wp-content/uploads/2026/05/DeLuca-Denise_Brochure_Business_Inspired_by_Nature.pdf
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Über diesen Podcast

„Irgendwas mit Nachhaltigkeit?“ ist der Podcast für alle, die bei Nachhaltigkeit zuerst an Verbote, Verzicht oder nervige Berichte denken und genau deshalb zuhören sollten. Es geht um Klima, Wirtschaft, Politik und Macht. Um Regeln wie CSRD oder ESG, aber vor allem darum, was sie im echten Leben und in Unternehmen tatsächlich verändern. Und warum Nachhaltigkeit längst keine Wohlfühlfrage mehr ist, sondern eine Frage von Verantwortung. Mal erklärend, mal im Gespräch mit Gästen, kritisch, verständlich und ja: manchmal zynisch. Kein Greenwashing. Keine einfachen Antworten. Einordnung mit Haltung.
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