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Beschreibung
vor 2 Monaten
Sobald man offen über Nachhaltigkeit spricht, kommt sie fast
automatisch: Die Frage nach dem eigenen Lebensstil.
Was machst du selbst?
Fliegst du noch?
Isst du Fleisch?
Wie nachhaltig ist dein Konsum?
Manchmal als ehrliches Interesse.Oft als Reflex.
Fast immer mit derselben Wirkung.
In dieser Folge geht es um den „Du-Rucksack“.
Um personal blaming, moralische Prüfungen und die merkwürdige
Erwartung, dass man erst perfekt leben muss, um über
Nachhaltigkeit sprechen zu dürfen.
Es geht um additive Nachhaltigkeit, bei der sich Konsum nicht
verändert, sondern nur grün auflädt.
Um die Ironie, dass viele heute gefeierte Praktiken bei unseren
Großeltern schlicht Alltag waren.
Und um die Frage, warum wir Verantwortung so zuverlässig nach
unten delegieren.
Diese Folge ist kein Freispruch vom eigenen Handeln.
Aber sie ist eine Einladung, Maßstäbe zu klären.
Was bewirkt individuelles Engagement wirklich?
Und was wird ihm zugeschoben, weil Systeme unangetastet bleiben
sollen?
Eine Folge über Verantwortung, Wirkung und die Frage, wer
eigentlich welchen Rucksack trägt.
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