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Episoden

1 Stunde 5 Minuten
In der heutigen Folge spricht Robert Prazak mit Prof. Hubert Hasenauer und sie erklären die vielschichtige Bedeutung des Waldes als geschützten Lebensraum und essenziellen Klimafaktor. Er kontrastiert die historische Entwaldung Europas mit der heutigen nachhaltigen Forstwirtschaft, die im Gegensatz zu vielen tropischen Regionen zu einer Flächenzunahme führt. Ein zentraler Punkt ist das Verständnis des Waldes als Kohlenstoffspeicher, wobei Prof. Hasenauer mit dem Mythos aufräumt, daß unberührte Urwälder mehr zur CO₂-Bindung beitragen als gezielt bewirtschaftete, junge Bestände. Angesichts des Klimawandels betont Prof. Hasenauer die Notwendigkeit, durch die Wahl resistenter Baumarten und strukturierterer Waldformen die allgemeine Resilienz gegen Trockenstress und Schädlinge zu erhöhen. Abschließend wird die kleinteilige Besitzstruktur in Österreich beleuchtet sowie die individuelle Verantwortung jedes Einzelnen für den Erhalt dieses Ökosystems hervorgehoben. Dies ist die letzte Folge der 2. Staffel. Wir planen schon eine 3. Staffel mit neuen packenden Themen und interessanten Gästen. Seid gespannt!

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https://boku.ac.at/oekb/wald/personen/hasenauer-hubert

https://de.wikipedia.org/wiki/Hubert_Hasenauer

Redaktion & Interview: Robert Prazak, www.prazak.at

Produktion & Vermarktung: Martin K. Linke, www. content.link

ab S2F5 Aufnahme & Schnitt: Martin Mistelbacher, www.content.link

S1F1 bis S2F4: Aufnahme & Schnitt: Moritz Jug

ab S2F5 Musik: Moritz Jug

 
57 Minuten
In der heutigen Folge führt Robert ein Interview mit Prof. Philip Walther, einem Physik-Experten der Universität Wien, der auf Quantenphysik spezialisiert ist. Das Gespräch beginnt mit einer grundlegenden Erklärung der Quantenphysik als Theorie der Grundbausteine des Universums, einschließlich Phänomenen wie Superposition und Verschränkung. Ein Hauptthema ist die Anwendung dieser Prinzipien in der Quanteninformatik, wobei Walther die Funktionsweise von Quantencomputern im Vergleich zu klassischen Computern detailliert erläutert und deren exponentielles Informationsverarbeitungspotenzial hervorhebt. Abschließend diskutieren die beiden Gesprächspartner die zukünftige Rolle der Quantentechnologie, insbesondere in den Bereichen Datensicherheit (Quantenkryptografie) und Künstliche Intelligenz, und beleuchten die praktische Forschungsarbeit in seinem Labor sowie einen aktuellen Quantenprozessor-Einsatz im Weltraum.

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https://ufind.univie.ac.at/de/person.html?id=14517

Redaktion & Interview: Robert Prazak, www.prazak.at

Produktion & Vermarktung: Martin K. Linke, www. content.link

ab S2F5 Aufnahme & Schnitt: Martin Mistelbacher, www.content.link

S1F1 bis S2F4: Aufnahme & Schnitt: Moritz Jug

ab S2F5 Musik: Moritz Jug

 
57 Minuten
In der heutigen Folge "Wir müssen reden" führt Robert ein ausführliches Interview mit der Senior Scientist Dr. Friedrike Frieß, die am Institut für Sicherheits- und Risikowissenschaften der BOKU Wien tätig ist und sich auf die Risiken der Kerntechnik spezialisiert hat. Das Gespräch thematisiert zunächst die Grundlagen der Atomkraft und die Entwicklung sowie die Herausforderungen neuer Reaktorkonzepte, wie Small Modular Reactors (SMRs), wobei Dr. Frieß die Komplexität und die hohen Kosten der Technologie hervorhebt. Ein zentraler Punkt des Interviews ist die nukleare Sicherheit, die sowohl die Anlagensicherheit als auch die Gefahren der Kernwaffenverbreitung umfasst. Dr. Frieß kritisiert die zivile Nutzung der Atomenergie aufgrund der hohen Risiken, der Kosten und des ungelösten Problems der Atommüll-Endlagerung, und äußert sich zudem besorgt über die Modernisierung der Atomwaffenarsenale und die Eskalationsgefahr in Konflikten wie dem durch Russland begonnen und ausgelösten Angriffskrieg auf die Ukraine.

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https://boku.ac.at/lawi/isrw/personen/friederike-friess

Redaktion & Interview: Robert Prazak, www.prazak.at

Produktion & Vermarktung: Martin K. Linke, www. content.link

ab S2F5 Aufnahme & Schnitt: Martin Mistelbacher, www.content.link

S1F1 bis S2F4: Aufnahme & Schnitt: Moritz Jug

ab S2F5 Musik: Moritz Jug

 
1 Stunde 9 Minuten
In der heutigen Folge führt Robert ein Interview mit Frau Prof. Ulrike Zartler, einer Expertin für Familiensoziologie an der Universität Wien. Im Gespräch werden Veränderungen im Familienverständnis und das Ideal der bürgerlichen Kernfamilie diskutiert, wobei Zatler betont, dass Familien heute sehr vielfältig sind. Ein Schwerpunkt liegt auf den Herausforderungen alleinerziehender Mütter und dem erhöhten Armutsrisiko, das diese Familien oft betrifft. Weiterhin geht es um gesellschaftliche Normen für Mutterschaft und Vaterschaft, die Auswirkungen von Scheidung auf Kinder und den Umgang von Jugendlichen mit digitalen Medien und Krisen. Abschließend wird die Situation der Kinderrechte in Österreich beleuchtet.

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https://www.soz.univie.ac.at/ueber-uns/personalverzeichnis/detailansicht-personalverzeichnis/user/zartleu6/inum/1125/backpid/83313/

 

Redaktion & Interview: Robert Prazak, www.prazak.at

Produktion & Vermarktung: Martin K. Linke, www. content.link

ab S2F5 Aufnahme & Schnitt: Martin Mistelbacher, www.content.link

S1F1 bis S2F4: Aufnahme & Schnitt: Moritz Jug

ab S2F5 Musik: Moritz Jug

 
1 Stunde 3 Minuten
In der heutigen Folge präsentiert Robert ein ausführliches Gespräch mit Frau Prof. Barbara Schober, einer Expertin für Bildungspsychologie an der Universität Wien. Schober definiert Lernen als einen lebenslangen Prozess der Veränderung und des Wachstums, wobei sie drei grundlegende psychologische Bedürfnisse hervorhebt, die für die Lernmotivation entscheidend sind: Kompetenz, soziale Eingebundenheit und Autonomie. Sie argumentiert, dass Fehler essenziell für den Fortschritt sind, sofern eine unterstützende Fehlerkultur vorherrscht, die Misserfolge als Lernchancen versteht. Frau Prof. Schober betont, dass ihr Fachgebiet sowohl die Analyse als auch die Gestaltung von Bildungsprozessen auf individueller, organisatorischer und systemischer Ebene umfasst. Schober kritisiert die mangelnde Chancengleichheit im österreichischen Schulwesen, welche sich durch die Vererbung von Bildung manifestiert, und fordert verstärkte Investitionen in die frühkindliche Elementarpädagogik. Darüber hinaus plädiert sie für strukturelle Reformen, die starre Unterrichtsformen wie das 45-Minuten-System aufbrechen, um Selbstregulation und Flexibilität besser zu fördern.

 

https://de.wikipedia.org/wiki/Barbara_Schober_(Psychologin)

https://bildung-psy.univie.ac.at/das-team/professuren/barbara-schober/

 

Redaktion & Interview: Robert Prazak, www.prazak.at

Produktion & Vermarktung: Martin K. Linke, www. content.link

ab S2F5 Aufnahme & Schnitt: Martin Mistelbacher, www.content.link

S1F1 bis S2F4: Aufnahme & Schnitt: Moritz Jug

ab S2F5 Musik: Moritz Jug

 
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Über diesen Podcast

Wir müssen reden. Fragen statt glauben. Interviews, die Antworten liefern. Wissenschaft ist kein Glaubenssystem – sie ist überprüfbar, korrigierbar und unser bestes Werkzeug, um die Welt zu verstehen. Doch gerade in Österreich wächst der Populismus, und mit ihm die Wissenschaftsfeindlichkeit. Dieser Podcast setzt ein klares Zeichen dagegen. In „Wir müssen reden“ kommen jene zu Wort, die wirklich etwas zu sagen haben: Wissenschaftler*innen aus unterschiedlichsten Disziplinen – von Klimaforschung über Medizin bis Sozialwissenschaft. Wir stellen die Fragen, die zählen – und bekommen fundierte Antworten statt Meinungen. Für alle, die lieber verstehen als nachplappern. Für alle, die kritisches Denken über billige Parolen stellen. Für alle, die finden: Wir müssen reden.
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