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29 Minuten
Kurz nach dem Start von Surplus saß der Gründer Lukas Scholle im Interview mit einem Kollegen vom Handelsblatt. Der sagte ganz selbstbewusst: Man schreibe aus der Perspektive der Manager und Unternehmenseigentümer. Lukas will mit Surplus eine andere Perspektive einnehmen. Auf der LABOR.A 2026 der Hans-Böckler-Stiftung erklärt er, warum es ein Wirtschaftsmagazin aus Sicht der Mieter und Beschäftigten braucht und was er unter Wirtschaftsdemokratie versteht.

Zum 1 € Probe-Abo der Mieten-Ausgabe: https://www.surplusmagazin.de/4-wochen-1/?ref=surplus_podcast

Zu allen Beiträgen von Lukas Scholle: https://www.surplusmagazin.de/autoren/lukas-scholle/

Kapitel:

00:00 – Intro

00:20 – Sachsen-Anhalt und die Angst vor steigenden Preisen

02:01 – Warum es Surplus gibt

04:52 – Warum ein Printmagazin

06:24 – Die Interessen der großen Mehrheit

09:50 – Wie unabhängig ist Wirtschaftsjournalismus?

13:16 – Das Beispiel Spanien

16:06 – Wirtschaftsdemokratie

20:00 – Tom Krebs und die Vergesellschaftung

23:35 – Raus aus der Bubble

26:01 – Outro

Aufzeichnung: Hans-Böckler-Stiftung, LABOR.A 2026, Moderation: Dr. Julia Kropf

Collage: Surplus, Material: Surplus Magazin, Forschungsstelle Arbeit der Zukunft Hans-Böckler-Stiftung/LABOR.A

#lukasscholle #handelsblatt #wirtschaftsjournalismus #wirtschaftsdemokratie #medien #labora #hansböcklerstiftung #wirtschaftspolitik #wirtschaft #surplus
25 Minuten
Zohran Mamdanis Zustimmungswerte in New York sind seit seinem Amtsantritt von rund 40 auf über 60 Prozent gestiegen. Am 20. September wird auch in Berlin gewählt, mit der Chance auf das erste linksgeführte Rot-Rot-Grün der Stadt. Adam Tooze erklärt, was Mamdanis Erfolg ausmacht und was eine progressive Berliner Regierung davon lernen könnte.

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Zu allen Beiträgen von Adam Tooze

Collage: Surplus, Material: IMAGO / ZUMA Press
23 Minuten
Der renommierte Ökonom Tom Krebs spricht sich in der aktuellen Surplus-Ausgabe zum Thema Wohnen für die Vergesellschaftung großer Wohnkonzerne aus. Das Besondere dabei: Er argumentiert nicht mit Marx, sondern mit Nachfrageeffekten. Adam Tooze ordnet in dieser Folge Krebs' Argumentation ein. Und er nimmt den Artikel zum Anlass, um über die Vergesellschaftung in Deutschland zu sprechen. Die ist laut Grundgesetz nämlich möglich, der Artikel wurde aber (noch) nie genutzt.

Zum 1 € Probe-Abo der Mieten-Ausgabe: https://www.surplusmagazin.de/4-wochen-1/?ref=surplus_podcast

Zu allen Beiträgen von Adam Tooze: https://www.surplusmagazin.de/autoren/adam-tooze/

Kapitel:

00:00 – Intro: Vergesellschaftung in Berlin und die neue Mieten-Ausgabe

01:10 – Tom Krebs: Ein Top-Ökonom für die Vergesellschaftung

04:54 – Wien vs. Berlin: Warum Neubau allein nicht reicht

06:22 – Eigentum ist nicht heilig: Schumpeter und die kreative Zerstörung

09:45 – Artikel 14 und Artikel 15: Der Unterschied im Grundgesetz

12:38 – Investoren-Mythen und BlackRock bei Vonovia

16:00 – Die Drohung mit dem Kapitalabzug

18:35 – Location, Location, Location: Wem der Mehrwert gehört

20:47 – Ausblick: Rot-Rot-Grün und der Widerstand

22:03 – Outro

Collage 01: Surplus, Material: Doro Zinn, IMAGO/SOPA Images

Collage 02: Surplus, Material: IMAGO/Sven Ellger, Hannes Woidich/Joko

Collage 03: Surplus, Material: Doro Zinn, IMAGO/SOPA Images

#vergesellschaftung #enteignung #vonovia #deutschewohnen #mieten #berlin #blackrock #adamtooze #wirtschaft #surplus
25 Minuten
Fast zwei Drittel der Arbeiter in Sachsen-Anhalt haben AfD gewählt, vor fünf Jahren war es ein Drittel. Das Wahlprogramm der Partei kostet mindestens 1,6 Milliarden Euro im Jahr, gegenfinanziert sind davon weniger als zehn Cent pro Euro. Und Ulrich Siegmund bedankt sich am Wahlabend bei Friedrich Merz für dessen Wahlkampf. Für Patrick Kaczmarczyk ist das kein Widerspruch, sondern die Logik einer Politik, die seit sechs Jahren Krise verwaltet: Die AfD braucht keine Lösungen, solange die anderen keine liefern. Er erklärt, warum die Partei ohne eigene Mehrheit in der bequemsten Position ist, wer von ihren Steuerplänen tatsächlich profitiert und was die Union mit ihren Bürgergeld-Rechnungen vorgemacht hat. Dazu: das blinde Huhn, die Berliner Käseglocke und warum Reform nicht Kürzung heißt.

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Zu allen Beiträgen von Patrick Kaczmarczyk

Kapitel:

00:00 – Intro: Sachsen-Anhalt nach der Wahl

02:48 – Babygeld, Kitas, Kommunen: Was die AfD verspricht und was es kostet

05:10 – Die IWH-Studie: Nur 28 von über 100 Maßnahmen bezifferbar

06:42 – Ohne Mehrheit in der bequemsten Position

08:39 – Siegmund bei Lanz: 500 Millionen Gegenfinanzierung

09:43 – Abschiebeoffensive und Rotstift: Das Union-Playbook

12:19 – Weniger als zehn Cent pro Euro gedeckt

13:57 – Zwei Drittel der Arbeiter wählen AfD: Warum?

16:20 – Siegmund am Wahlabend: Danke, Merz

17:26 – Wie die anderen Parteien das Original stärken

18:35 – Reform oder Kürzung: Die Abrechnung mit der Bundespolitik

22:22 – Was Merz jetzt tun sollte

24:25 – Outro

Collage 01: Surplus, Material: IMAGO / Rainer Unkel

Collage 02: Surplus, Material: IMAGO / Rainer Unkel, IMAGO / Political-Moments

Collage 03: Surplus, Material: IMAGO / Political-Moments

#afd #sachsenanhalt #landtagswahl #patrickkaczmarczyk #ulrichsiegmund #merz #wahlprogramm #wirtschaft #surplus
31 Minuten
Die AfD verspricht in Sachsen-Anhalt Aufschwung und Wohlstand. Eine Studie des DIW kommt zu einem gegenteiligen Schluss: Ausgerechnet die Regionen, in denen die Partei besonders stark gewählt wird, würden unter ihrer eigenen Politik am härtesten getroffen.

Patrick Kaczmarczyk ordnet die Studie ein: Warum reagieren strukturschwache Kreise so viel empfindlicher? Was würden ein Euro-Austritt, ein Zuwanderungsstopp und die geplanten Steuersenkungen konkret bedeuten? Und warum ist ausgerechnet der Osten besonders verwundbar? 

Am Ende spricht er mit Co-Host Ciara Cesaro-Tadic darüber, welche massiven wirtschaftlichen Potenziale im Osten liegen. Und weil ihr euch mehr konkrete Maßnahmen gewünscht habt, sprechen die beiden darüber, was die Politik anders machen müsste, um der AfD den politischen Nährboden zu entziehen.

Hier könnt ihr euch die Originalstudie des DIW anschauen.

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Kapitel:

00:00 – Intro: "Wir machen den Anfang": Der AfD-Wahlkampf in Sachsen-Anhalt

00:23 – Was das DIW berechnet hat

01:05 – Kontext: Drei Landtagswahlen im September

02:17 – Belastungstest und AfD-Schock: die Methode

03:18 – Die Ergebnisse: minus 4 Prozent Einkommen, minus 7 Prozent Löhne

04:00 – Die Grafik: Je mehr AfD-Stimmen, desto höher der Verlust

04:46 – Sachsen-Anhalt: 200 Euro weniger Lohn im Monat

05:51 – Patricks Kritik: Muss man die AfD beim Wort nehmen?

09:42 – Brexit, Newcastle und "this is your bloody GDP"

12:49 – Trump-Vergleich und die Gefahr der illiberalen Demokratie

14:54 – Wie Schwarz-Rot der AfD den Weg bereitet

16:42 – Währungsunion, Treuhand, Trauma: Warum es den Osten härter trifft

20:28 – Zwickau und die E-Mobilität: Ein Lehrstück über verspieltes Vertrauen

24:54 – Politik oder Unternehmen: Wer hat das angestossen?

25:22 – Patricks Plan fürs Kanzleramt: Industriepolitik, Stahl, Konjunkturpaket

29:19 – Nachtrag: Warum "mitnehmen" paternalistisch ist

Collage 01: Surplus, Material: IMAGO / Christian Schroedter

Collage 02: Surplus, Material: IMAGO / Christian Schroedter

Collage 03: Surplus, Material: IMAGO / Christian Schroedter

#afd #sachsenanhalt #diw #landtagswahl #ostdeutschland #zwickau #industriepolitik #wirtschaft #patrickkaczmarczyk #surplus
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Über diesen Podcast

Surplus ist das Wirtschaftsmagazin, das sich um die Interessen der großen Mehrheit und nicht der Reichsten dreht. Dafür bringen wir weltweit führende ökonomische Denkerinnen und Denker zusammen. Täglich veröffentlichen wir Texte, wöchentlich Video- und Podcastformate und zweimonatlich ein digitales sowie gedrucktes Magazin.
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