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11.05.2026
2 Stunden 1 Minute
Originaltitel: "Hable con Ella" / Spanien 2002 / Drehbuch: Pedro Almodóvar / Regie: Pedro Almodóvar / 109 Minuten --
Dieser wunderschön erzählte Film hat - ja, wie nennt man das? Einen Schönheitsfehler? Dieses Wort hat „Sprich mit ihr“ in der Vergangenheit geschützt. So sehr, dass er mit Preisen weltweit überhäuft wurde. Aber dieses Wort verharmlost zu sehr und klingt heute im Zusammenhang mit dem schrecklichen Geschehen, das der Filmeben auch erzählt, eher höhnisch. Uns hat Almodóvars Film aus dem Jahr 2002 sowohl zugesetzt als auch begeistert. Ein Handlungsstrang der fast schon jenseits von Provokation liegt ist in eine Struktur eingebettet, die komplex und oft sehr großartig ist. Eine liebevolle Erzählung voller Schönheit und gleichzeitig eine Herausforderung an das Verständnis von Kunst. Die ganze Analyse über hat uns die Frage begleitet, warum Almodóvar diese Geschichte genau so erzählt hat. Wie bewusst hat er das getan? Er, der von sich selbst sagt, er habe sich nie als Provokateur gesehen oder überhaupt jemals sein wollen. Hat er in seiner eigenen Geschichte einfach etwas Entscheidendes übersehen, oder hat er in der Struktur des Drehbuches einen Hinweis hinterlassen, der uns hilft, ihn und diesen Film ganz zu verstehen?Wir haben intensiv gesucht...
Dieser wunderschön erzählte Film hat - ja, wie nennt man das? Einen Schönheitsfehler? Dieses Wort hat „Sprich mit ihr“ in der Vergangenheit geschützt. So sehr, dass er mit Preisen weltweit überhäuft wurde. Aber dieses Wort verharmlost zu sehr und klingt heute im Zusammenhang mit dem schrecklichen Geschehen, das der Filmeben auch erzählt, eher höhnisch. Uns hat Almodóvars Film aus dem Jahr 2002 sowohl zugesetzt als auch begeistert. Ein Handlungsstrang der fast schon jenseits von Provokation liegt ist in eine Struktur eingebettet, die komplex und oft sehr großartig ist. Eine liebevolle Erzählung voller Schönheit und gleichzeitig eine Herausforderung an das Verständnis von Kunst. Die ganze Analyse über hat uns die Frage begleitet, warum Almodóvar diese Geschichte genau so erzählt hat. Wie bewusst hat er das getan? Er, der von sich selbst sagt, er habe sich nie als Provokateur gesehen oder überhaupt jemals sein wollen. Hat er in seiner eigenen Geschichte einfach etwas Entscheidendes übersehen, oder hat er in der Struktur des Drehbuches einen Hinweis hinterlassen, der uns hilft, ihn und diesen Film ganz zu verstehen?Wir haben intensiv gesucht...
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15.03.2026
1 Stunde 34 Minuten
Originaltitel:„Le Notti di Cabiria“ / Italien 1957 / Drehbuch: FedericoFellini, Tullio Pinelli, Ennio Flaiano / Regie: Federico Fellini /112 Minuten --
Dass wir uns einmal wegen einer Frau streiten!! Die nicht einmal real ist!Über die Figur der Cabiria und die Struktur des Filmes, waren wir uns so uneins, wie noch nie in den Jahrzehnten, die wir uns kennen und über Filme reden. Muß oder soll man bei der Analyse eines Drehbuches die Intention des Regisseurs und der Autoren mit einbeziehen? Oder ist das nüchterne Betrachten von dem, was und wiees im Drehbuch geschrieben wurde der einzige Maßstab für eine Beurteilung? Dürfen also Intention und Wirkung eines Kunstwerkes getrennt voneinander betrachtet werden? Zumal Federico Fellini als der Autor und Regisseur des Autorenkinos gilt. Allerdings mit „Die Nächte der Cabiria“ einen Film gemacht hat, der durchaus auch dem Neorealismus folgt. Dieser Film hat uns in ein Gespräch geschleudert, das uns viel abverlangt hat, aber umso interessanter und spannender wurde. Auch danach sind wir uns noch immer unsicher, wer von uns in seiner Analyse diesem Fellini-Film gerecht wurde. Eure Meinung dazu interessiert uns sehr!
Redaktion/Host: Christian Bahlo & Steffen Schäffler
Sprecherin Intro/Outro: Eva Bahlo
Kontakt: scriptspotting.podcast@gmail.com
Dass wir uns einmal wegen einer Frau streiten!! Die nicht einmal real ist!Über die Figur der Cabiria und die Struktur des Filmes, waren wir uns so uneins, wie noch nie in den Jahrzehnten, die wir uns kennen und über Filme reden. Muß oder soll man bei der Analyse eines Drehbuches die Intention des Regisseurs und der Autoren mit einbeziehen? Oder ist das nüchterne Betrachten von dem, was und wiees im Drehbuch geschrieben wurde der einzige Maßstab für eine Beurteilung? Dürfen also Intention und Wirkung eines Kunstwerkes getrennt voneinander betrachtet werden? Zumal Federico Fellini als der Autor und Regisseur des Autorenkinos gilt. Allerdings mit „Die Nächte der Cabiria“ einen Film gemacht hat, der durchaus auch dem Neorealismus folgt. Dieser Film hat uns in ein Gespräch geschleudert, das uns viel abverlangt hat, aber umso interessanter und spannender wurde. Auch danach sind wir uns noch immer unsicher, wer von uns in seiner Analyse diesem Fellini-Film gerecht wurde. Eure Meinung dazu interessiert uns sehr!
Redaktion/Host: Christian Bahlo & Steffen Schäffler
Sprecherin Intro/Outro: Eva Bahlo
Kontakt: scriptspotting.podcast@gmail.com
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08.02.2026
1 Stunde 39 Minuten
Originaltitel: „Wall-E“ / USA 2008 / Drehbuch: Andrew Stanton, Jim Reardon / Regie: Andrew Stanton / 98 Minuten --
Wir dachten, wir machen uns ein Geschenk, indem wir das Drehbuch eines Pixar-Films analysieren. Sagen wir es mal so: wir haben viel gelernt. Aber eben auch, weil imDrehbuch von Wall-E nicht alles funktioniert oder nachvollziehbar ist. Da gibt es strukturell ziemliche Kapriolen. Man könnte auch sagen, dass das Drehbuch teilweise etwas unkonventionelle Wege geht. Das hat uns manchmal verwirrt, aber auch positiv überrascht. Vorallem, wie das Ende des Filmes aufgebaut ist, hat uns etwas Wichtiges gezeigt (und da stellen sich jetzt sicherlich die Nackenhaare so ziemlich aller DrehbuchautorInnen auf): manchmal ist doppelt erzählt kein Fehler, sondern der einzig richtige Weg.
Redaktion / Hosts: Christian Bahlo & Steffen Schäffler
Sprecherin Intro / Outro: Eva Bahlo
Kontakt: scriptspotting.podcast@gmail.com
Folge 11
Wir dachten, wir machen uns ein Geschenk, indem wir das Drehbuch eines Pixar-Films analysieren. Sagen wir es mal so: wir haben viel gelernt. Aber eben auch, weil imDrehbuch von Wall-E nicht alles funktioniert oder nachvollziehbar ist. Da gibt es strukturell ziemliche Kapriolen. Man könnte auch sagen, dass das Drehbuch teilweise etwas unkonventionelle Wege geht. Das hat uns manchmal verwirrt, aber auch positiv überrascht. Vorallem, wie das Ende des Filmes aufgebaut ist, hat uns etwas Wichtiges gezeigt (und da stellen sich jetzt sicherlich die Nackenhaare so ziemlich aller DrehbuchautorInnen auf): manchmal ist doppelt erzählt kein Fehler, sondern der einzig richtige Weg.
Redaktion / Hosts: Christian Bahlo & Steffen Schäffler
Sprecherin Intro / Outro: Eva Bahlo
Kontakt: scriptspotting.podcast@gmail.com
Folge 11
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29.12.2025
1 Stunde 41 Minuten
Originaltitel: Sunrise - A song of two humans / USA 1927 / Drehbuch: Carl Mayer / Regie: F.W. Murnau / 94 Minuten ---
Ein Drehbuch wie das von „Sonnenaufgang“ haben wir noch nie gelesen! Formal ist es abseits aller gängigen Normen. Es zu lesen, war wie ein Rausch. Carl Mayer ist sicherlich einer der wichtigsten Drehbuchautoren der Filmgeschichte. Vor allemseine Zusammenarbeit mit F.W. Murnau hat bis heute Einfluss auf Filmemacher weltweit. „Sonnenaufgang“ ist vor fast hundert Jahren geschrieben worden und gilt seit Jahrzehnten als einer der besten jemals erschienenen Filme, und das Drehbuch ist immer unter den TopTen zu finden. Die Analyse und die damit verbundene Recherche war wie eine Vorlesung in Filmgeschichte: Expressionismus, Kammerspielfilm, Weimarer Kino und das Ende der weltweit erfolgreichsten Zeit des deutschen Filmes. Wir haben Spannendes gelernt und die gemeinsame Analyse verlief, wie wir es noch nie erlebt haben. Unglaublich, dass ein Film von 1927 strukturell so fast Lehrbuchartig funktioniert und wir auch heute noch immer extrem viel von ihm lernen können!
Ein Drehbuch wie das von „Sonnenaufgang“ haben wir noch nie gelesen! Formal ist es abseits aller gängigen Normen. Es zu lesen, war wie ein Rausch. Carl Mayer ist sicherlich einer der wichtigsten Drehbuchautoren der Filmgeschichte. Vor allemseine Zusammenarbeit mit F.W. Murnau hat bis heute Einfluss auf Filmemacher weltweit. „Sonnenaufgang“ ist vor fast hundert Jahren geschrieben worden und gilt seit Jahrzehnten als einer der besten jemals erschienenen Filme, und das Drehbuch ist immer unter den TopTen zu finden. Die Analyse und die damit verbundene Recherche war wie eine Vorlesung in Filmgeschichte: Expressionismus, Kammerspielfilm, Weimarer Kino und das Ende der weltweit erfolgreichsten Zeit des deutschen Filmes. Wir haben Spannendes gelernt und die gemeinsame Analyse verlief, wie wir es noch nie erlebt haben. Unglaublich, dass ein Film von 1927 strukturell so fast Lehrbuchartig funktioniert und wir auch heute noch immer extrem viel von ihm lernen können!
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30.11.2025
1 Stunde 39 Minuten
Originaltitel: Back to the Future / USA 1985 / Drehbuch: Bob Gale & Robert Zemeckis / Regie: Robert Zemeckis / 116 Minuten ---
Zurück in die Zukunft gehört zu den modernen Klassikern und das Drehbuch wird weltweit zu den besten je geschriebenen gezählt. Das bedeutet in der Summe, dass dieser Film offensichtlich von jedem Zuschauer verstanden und für gut befunden wird. Und das wiederum kann doch nur heißen, dass das Drehbuch strukturell vollkommen rund und ohne Stolpersteine ist. Ein sicheres Ding in der Analyse. Schnell erledigt. Leicht erklärt. Nichts davon. Dieses Drehbuch hat uns alles abverlangt, weil es viel, viel schlauer und komplexer ist, als wir leichtsinnig vermutet haben. Eine Tortour in der Erforschung, ein Genuß im Ergebnis. Großartig und Lehrreich!
Redaktion & Host: Christian Bahlo & Steffen Schäffler
Schnitt: Christian Bahlo
Sprecherin Intro/Outro: Eva Bahlo
Zurück in die Zukunft gehört zu den modernen Klassikern und das Drehbuch wird weltweit zu den besten je geschriebenen gezählt. Das bedeutet in der Summe, dass dieser Film offensichtlich von jedem Zuschauer verstanden und für gut befunden wird. Und das wiederum kann doch nur heißen, dass das Drehbuch strukturell vollkommen rund und ohne Stolpersteine ist. Ein sicheres Ding in der Analyse. Schnell erledigt. Leicht erklärt. Nichts davon. Dieses Drehbuch hat uns alles abverlangt, weil es viel, viel schlauer und komplexer ist, als wir leichtsinnig vermutet haben. Eine Tortour in der Erforschung, ein Genuß im Ergebnis. Großartig und Lehrreich!
Redaktion & Host: Christian Bahlo & Steffen Schäffler
Schnitt: Christian Bahlo
Sprecherin Intro/Outro: Eva Bahlo
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Über diesen Podcast
In diesem Podcast analysieren wir Drehbücher von Filmen aller
Genres und aus allen Ländern und Epochen der Filmgeschichte. Wir
haben aus unterschiedlichen Drehbuchtheorien und eigener Erfahrung
eine einfache dramaturgische Struktur entwickelt, von der wir
glauben, dass sie jedem erfolgreichen Film zugrunde liegt. Ob und
in wie fern das wirklich so ist, wollen wir mit diesem Podcast
erforschen. Wir laden Euch ein, Filme bewusster zu betrachten,
besser zu verstehen und unsere Freude am Kino mit uns zu teilen.
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