Podcaster
Episoden
18.03.2026
42 Minuten
Gesundheitskompetenz entscheidet, ob Menschen Gesundheitsinformationen „finden, verstehen, beurteilen und anwenden können“. In dieser Folge von „Infusion Zukunft – Pflegepolitik mit Köpfchen“ spricht Christine Vogler mit Prof. Dr. Doris Schaeffer (Universität Bielefeld), Mitglied der DPR-Fachkommission Gesundheitskompetenz, über die Bedeutung von Gesundheitskompetenz – und warum Pflegefachpersonen dabei eine Schlüsselrolle einnehmen.
„Das Gesundheitssystem ist einfach viel zu komplex und intransparent“, sagt Schaeffer. Viele Menschen haben vor allem Mühe, Informationen zu beurteilen und einzuordnen. Gleichzeitig leben wir heute in einer Welt voller Informationen – darunter auch viele falsche oder irreführende.
Pflegefachpersonen sind hier unverzichtbar: Sie sind immer nah am Patienten und sind eine zentrale Instanz, um Gesundheitskompetenz zu fördern. Ohne Pflege bleibt Gesundheitskompetenz eine Baustelle.
Auch die präventiven Möglichkeiten sind enorm: Studien zeigen bei höherer Gesundheitskompetenz Effekte von bis zu „20, 30 Prozent“.
Hören Sie rein und erfahren Sie, warum Gesundheitskompetenz ein Schlüssel für Prävention, Versorgung und Krisenbewältigung ist – und warum die Pflege dabei eine tragende Säule des Gesundheitssystem bildet.
Download DPR-Positionspapier Förderung von Gesundheitskompetenz als Aufgabe der professionellen Pflege
https://deutscher-pflegerat.de/profession-staerken/positionspapiere/foerderung-von-gesundheitskompetenz-als--aufgabe-der-professionellen-pflege
Mehr zur Arbeit des Deutschen Pflegerats: www.deutscher-pflegerat.de
Folge teilen & mitdiskutieren: Instagram | LinkedIn | YouTube | Bluesky
„Das Gesundheitssystem ist einfach viel zu komplex und intransparent“, sagt Schaeffer. Viele Menschen haben vor allem Mühe, Informationen zu beurteilen und einzuordnen. Gleichzeitig leben wir heute in einer Welt voller Informationen – darunter auch viele falsche oder irreführende.
Pflegefachpersonen sind hier unverzichtbar: Sie sind immer nah am Patienten und sind eine zentrale Instanz, um Gesundheitskompetenz zu fördern. Ohne Pflege bleibt Gesundheitskompetenz eine Baustelle.
Auch die präventiven Möglichkeiten sind enorm: Studien zeigen bei höherer Gesundheitskompetenz Effekte von bis zu „20, 30 Prozent“.
Hören Sie rein und erfahren Sie, warum Gesundheitskompetenz ein Schlüssel für Prävention, Versorgung und Krisenbewältigung ist – und warum die Pflege dabei eine tragende Säule des Gesundheitssystem bildet.
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03.12.2025
29 Minuten
„Der Gemeinsame Bundesausschuss war ja damals ganz anders, als er es letzten Endes heute ist“, sagt Birgit Pätzmann-Sietas, die den Deutschen Pflegerat seit rund 20 Jahren im G-BA vertritt. In dieser Folge von „Infusion Zukunft – Pflegepolitik mit Köpfchen“ spricht sie mit Christine Vogler über die Arbeit des G-BA, die Rolle der Pflege in seinen Gremien – und darüber, was sich ändern muss.
Noch hat die Pflege dort kein Stimmrecht: „Der Gesetzgeber hat uns nur ein Mitberatungsrecht im Unterausschuss Qualitätssicherung ermöglicht“, erklärt Pätzmann-Sietas. Doch die Versorgungslage wandelt sich. „Es wird zwingend notwendig sein, dass wir Stimmrecht und Mitberatungsrecht auch in anderen Unterausschüssen haben.“
Sie schildert, warum das Ehrenamt an seine Grenzen stößt: „Wir haben ja schlichtweg nur zwei Möglichkeiten von Beginn an gehabt. Entweder wir nehmen teil und wir bringen unsere Kompetenzen ein – oder man macht es nicht. Dann ist man nicht dabei. Dann ist die Kompetenz von uns nicht da.“
Pätzmann-Sietas fordert die Umsetzung des Koalitionsvertrags: ein gesetzlich verankerter Sitz mit Stimme für die Profession Pflege. Das sei eine Notwendigkeit für die Zukunft und Umsetzung einer Vereinbarung aus dem Koalitionsvertrag. „Ich denke, der Gesetzgeber hat schon verstanden, dass wir Versorgung auf breitere Füße stellen müssen und die Kompetenzen aller Professionen einbeziehen müssen. Und das bedeutet aber dann auch im Gegenzug, dass wir auch hier an anderen Unterausschüssen zu beteiligen sind.“
Jetzt reinhören und erfahren, warum jede Stimme zählt – besonders die der professionellen Pflege.
Mehr zur Arbeit des Deutschen Pflegerats: www.deutscher-pflegerat.de
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Noch hat die Pflege dort kein Stimmrecht: „Der Gesetzgeber hat uns nur ein Mitberatungsrecht im Unterausschuss Qualitätssicherung ermöglicht“, erklärt Pätzmann-Sietas. Doch die Versorgungslage wandelt sich. „Es wird zwingend notwendig sein, dass wir Stimmrecht und Mitberatungsrecht auch in anderen Unterausschüssen haben.“
Sie schildert, warum das Ehrenamt an seine Grenzen stößt: „Wir haben ja schlichtweg nur zwei Möglichkeiten von Beginn an gehabt. Entweder wir nehmen teil und wir bringen unsere Kompetenzen ein – oder man macht es nicht. Dann ist man nicht dabei. Dann ist die Kompetenz von uns nicht da.“
Pätzmann-Sietas fordert die Umsetzung des Koalitionsvertrags: ein gesetzlich verankerter Sitz mit Stimme für die Profession Pflege. Das sei eine Notwendigkeit für die Zukunft und Umsetzung einer Vereinbarung aus dem Koalitionsvertrag. „Ich denke, der Gesetzgeber hat schon verstanden, dass wir Versorgung auf breitere Füße stellen müssen und die Kompetenzen aller Professionen einbeziehen müssen. Und das bedeutet aber dann auch im Gegenzug, dass wir auch hier an anderen Unterausschüssen zu beteiligen sind.“
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Hinter den Kulissen: Wie das StäBeP-Projekt den Deutschen Pflegerat und die Profession Pflege stärkt
23.07.2025
25 Minuten
Seit 2022 läuft das Projekt StäBeP – „Stärkung des Deutschen Pflegerats zur Stärkung der Berufsgruppe der Pflegekräfte“. Das Bundesgesundheitsministerium fördert es aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages.
Doch was bedeutet das konkret? Wer steckt dahinter? Und warum braucht es eine starke Pflegevertretung auf Bundesebene im Haupt- und Ehrenamt?
In dieser Folge von „Infusion Zukunft – Pflegepolitik mit Köpfchen“ spricht Christine Vogler mit Franziska Berghoff, Lisa-Elaine Beccard und Michael Schulz. Die drei Teammitglieder berichten von ihren Aufgaben, Erfahrungen und Wünschen. Sie erzählen, wie Berufspolitik den Arbeitsalltag in der Pflege prägt, welche Herausforderungen ein dynamisches Umfeld mit sich bringt und wie sie unter Zeitdruck Pressearbeit leisten. Gemeinsam diskutieren sie die zentrale Frage: Wie gelingt eine professionelle Pflegevertretung auf Bundesebene?
Alle verfolgen ein gemeinsames Ziel: Die Stärkung der Pflegeprofession auf Bundesebene, auch über das Jahr 2025 hinaus. Denn ohne die Fortsetzung der Finanzierung, ohne StäBeP, müsste der Deutsche Pflegerat wieder fast ausschließlich auf Ehrenamtliche setzen. Dies in einem Bereich, der dringend professionelle Vertretung braucht, um die Pflegeberufe zu stärken.
Mit nur sieben Mitarbeitenden steht der Deutsche Pflegerat dabei anderen großen Strukturen der Selbstverwaltung gegenüber und zählt dennoch zu den effizientesten Organisationen im Gesundheitswesen.
Jetzt reinhören und entdecken, wie viel Engagement, Fachwissen und Teamgeist die Stimme der Pflege trägt.
Mehr Infos zum Projekt und zur Arbeit des Deutschen Pflegerats finden Sie unter: www.deutscher-pflegerat.de Mehr erfahren, teilen & mitgestalten: Instagram | LinkedIn | YouTube | Bluesky Produziert von yapola
Doch was bedeutet das konkret? Wer steckt dahinter? Und warum braucht es eine starke Pflegevertretung auf Bundesebene im Haupt- und Ehrenamt?
In dieser Folge von „Infusion Zukunft – Pflegepolitik mit Köpfchen“ spricht Christine Vogler mit Franziska Berghoff, Lisa-Elaine Beccard und Michael Schulz. Die drei Teammitglieder berichten von ihren Aufgaben, Erfahrungen und Wünschen. Sie erzählen, wie Berufspolitik den Arbeitsalltag in der Pflege prägt, welche Herausforderungen ein dynamisches Umfeld mit sich bringt und wie sie unter Zeitdruck Pressearbeit leisten. Gemeinsam diskutieren sie die zentrale Frage: Wie gelingt eine professionelle Pflegevertretung auf Bundesebene?
Alle verfolgen ein gemeinsames Ziel: Die Stärkung der Pflegeprofession auf Bundesebene, auch über das Jahr 2025 hinaus. Denn ohne die Fortsetzung der Finanzierung, ohne StäBeP, müsste der Deutsche Pflegerat wieder fast ausschließlich auf Ehrenamtliche setzen. Dies in einem Bereich, der dringend professionelle Vertretung braucht, um die Pflegeberufe zu stärken.
Mit nur sieben Mitarbeitenden steht der Deutsche Pflegerat dabei anderen großen Strukturen der Selbstverwaltung gegenüber und zählt dennoch zu den effizientesten Organisationen im Gesundheitswesen.
Jetzt reinhören und entdecken, wie viel Engagement, Fachwissen und Teamgeist die Stimme der Pflege trägt.
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28.05.2025
29 Minuten
„Wenn Digitalisierung erlebbar wird – für Pflegefachpersonen, für Angehörige, für Patient:innen – dann müssen wir niemanden mehr überzeugen.“
Ein Satz von Thomas Meißner, der deutlich macht: Damit Pflege von digitalen Lösungen wirklich profitiert, braucht es mehr als Technik. Es braucht Struktur, Sprache, Sicherheit.
In dieser Folge von „Infusion Zukunft – Pflegepolitik mit Köpfchen“ spricht Christine Vogler mit dem Vorsitzenden der DPR-Fachkommission Digitalisierung über den Anschluss von 30.000 Pflegeeinrichtungen an die Telematikinfrastruktur, Chancen durch künstliche Intelligenz und Telepflege, die Notwendigkeit einer normierten Pflegesprache und die Frage: Was braucht es politisch, damit digitale Lösungen Pflege wirklich entlasten?
Jetzt reinhören und erfahren, warum Digitalisierung in der Pflege mehr kann als papierlos. Wenn man sie richtig gestaltet.
Mehr Informationen und alle Positionen finden Sie unter: www.deutscher-pflegerat.de.
Zur Digitalisierungsbotschaft: www.digitalisierungsbotschaft.de/home. Auch erreichbar über die Homepage des Deutschen Pflegerats.
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Ein Satz von Thomas Meißner, der deutlich macht: Damit Pflege von digitalen Lösungen wirklich profitiert, braucht es mehr als Technik. Es braucht Struktur, Sprache, Sicherheit.
In dieser Folge von „Infusion Zukunft – Pflegepolitik mit Köpfchen“ spricht Christine Vogler mit dem Vorsitzenden der DPR-Fachkommission Digitalisierung über den Anschluss von 30.000 Pflegeeinrichtungen an die Telematikinfrastruktur, Chancen durch künstliche Intelligenz und Telepflege, die Notwendigkeit einer normierten Pflegesprache und die Frage: Was braucht es politisch, damit digitale Lösungen Pflege wirklich entlasten?
Jetzt reinhören und erfahren, warum Digitalisierung in der Pflege mehr kann als papierlos. Wenn man sie richtig gestaltet.
Mehr Informationen und alle Positionen finden Sie unter: www.deutscher-pflegerat.de.
Zur Digitalisierungsbotschaft: www.digitalisierungsbotschaft.de/home. Auch erreichbar über die Homepage des Deutschen Pflegerats.
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09.05.2025
18 Minuten
In dieser Folge von „Infusion Zukunft – Pflegepolitik mit Köpfchen“ diskutieren Christine Vogler und Christine Denk, wie die neue Bundesregierung die Pflege gestaltet und was der Koalitionsvertrag für die Pflegeberufe bedeutet.
Was ist beim Pflegekompetenzgesetz, Pflegeassistenzgesetz oder in der Digitalisierung geplant?
Wo fehlen konkrete Regelungen, etwa zur Pflegeversicherung oder zur strukturellen Einbindung und Mitbestimmung der Pflegeberufe im Gesundheitswesen.
Diese Folge zeigt, wohin die pflegepolitische Reise auf Bundesebene geht. Wenn beruflich Pflegende mitentscheiden sollen, brauchen sie nicht nur Gesetze, sondern auch strukturelle Beteiligung, Ressourcen und politische Sichtbarkeit.
Mehr Informationen und alle Positionen finden Sie unter: www.deutscher-pflegerat.de. Mehr erfahren, teilen & mitgestalten: Instagram | LinkedIn | YouTube | Bluesky Produziert von yapola
Was ist beim Pflegekompetenzgesetz, Pflegeassistenzgesetz oder in der Digitalisierung geplant?
Wo fehlen konkrete Regelungen, etwa zur Pflegeversicherung oder zur strukturellen Einbindung und Mitbestimmung der Pflegeberufe im Gesundheitswesen.
Diese Folge zeigt, wohin die pflegepolitische Reise auf Bundesebene geht. Wenn beruflich Pflegende mitentscheiden sollen, brauchen sie nicht nur Gesetze, sondern auch strukturelle Beteiligung, Ressourcen und politische Sichtbarkeit.
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Über diesen Podcast
Was bewegt beruflich Pflegende – und wie wird Pflegepolitik
gemacht? „Infusion Zukunft – Pflegepolitik mit Köpfchen“ ist
der Podcast des Deutschen Pflegerats. Fundiert, meinungsstark und
nah an der Praxis. Wie wirken beruflich Pflegende auf Bundesebene
mit? Welche politischen Entscheidungen beeinflussen den
Pflegealltag? Und was braucht es, damit Pflege in Deutschland
zukunftsfähig bleibt? Wir sprechen über Strukturen, Kompetenzen,
Versorgung, Bildung, Digitalisierung und den politischen Einfluss
der Pflege. Mit dabei: Stimmen aus der Praxis, Expert:innen,
Entscheider:innen. Dieser Podcast macht die Perspektiven der
professionell Pflegenden hörbar – für alle, die Pflegepolitik
verstehen, gestalten und stärken wollen. Jetzt reinhören – auf
www.deutscher-pflegerat.de und überall, wo es Podcasts gibt. Mehr
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| Bluesky Produziert von yapola
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